Es gibt nur eine Antwort auf die Frage, wie mit dem schweren Verbrecher Fanta Fart umzugehen ist. Der Schirlingsbecher, dem Verräter.
Amüsant ist es immer wieder, zu sehen, mit welch extrem selektiver emotionaler Wahrnehmung Fans eines Vereins an die Diskussion solcher Wechsel herangehen. Mir stellt sich die Frage, wie schnell man vergessen kann, dass 98% aller Spieler überhaupt nur deshalb im eigenen, favorisierten Verein spielen, weil sie zuvor einen anderen Verein verließen. Es scheinen die selbe Naivität, Vergesslichkeit und vor allem der Wunsch danach, sich selbst zu belügen, im Spiel zu sein, die einen glauben lassen, dass die neue Freundin treu sein wird, obwohl sie doch nur mit einem selbst zusammenkam, indem sie vorher ihren alten Freund verließ. Warum sollte es einem selbst früher oder später besser ergehen als dem armen Vorgänger?
Die marginalen Unterschiede bezüglich der Frage, wie viel Treue die wechselwilligen Spieler respektive Geliebten vorher zu ihrem damals aktuellen Verein geschworen hatten, können doch keinen erwachsenen Menschen ernsthaft dazu bewegen, seine Zeit damit zu verbringen, vollkommen nutzlose Hassbeiträge in irgendwelchen Fan-Foren zu posten. Kinder bis 14 Jahre sind von dieser Schelte ausdrücklich ausgenommen, besteht ihre Realität doch nur aus der Gegenwart und ihre Enttäuschung ob eines Wechsels darf noch als angemessen bewertet werden. Wer die 15 Jahre vollgemacht hat, darf dann aber anfangen, sich den Realitäten des Gewerbes zu stellen. Und wer weit über die 15 Jahre hinaus ist, sollte sich fragen, wie lange er sich noch selbst belügen will.
4 Kommentare