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Kategorie: Billige Lacher

So billig, dass sie kostenlos sind

Die vier Phasen des Spiels nach Baade

Phase I Linkes Bein aus dem Bett.
Phase II Rechtes Bein aus dem Bett.
Phase III Waschen, anziehen.
Phase IV Torabschluss.

Phase IV ist der wichtigste Teil, kommt aber immer zuletzt. Kann auch mal schief gehen. Sofern man die Phasen I bis III beherrscht, war es jedoch stets ein gutes Spiel, ganz gleich, wie es ausgeht.

Allerdings müssen alle Leser darauf hingeweisen hingewiesen werden, dass dieses nach höchst! wissenschaftlichen Kriterien erstellte Konzept der Abläufe bei einem Fußballspiel streng geheim ist. Es darf auf keinen Fall in fremde Hände, geschweige denn Köpfe gelangen. Möglicherweise wird damit das komplette Spiel revolutioniert und der immerwährende Erfolg auf diese Weise ins eigene Wirken eingebaut.

Zumindest so lange, wie Phase IV nicht zu oft schief geht. Dann nützen auch die perfekt ausgeführten Phasen I bis III sowie das darin enthaltene Geschwafel nicht mehr viel. Dann greifen andere Automatismen, die sind allerdings nicht ganz so geheim.

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Wartungsarbeiten bei der Eintracht

So sieht es nachts aus, wenn die Eintracht glaubt, dass alle schlafen. Aber weder schlafen wir hier in der Redaktion, noch schlafen die anderen Bundesligisten. Die kaufen auch nachts noch fröhlich ein, der Eintracht wohl geformtes Spielermaterial vor der Nase weg, was diese aber ohnehin nicht haben wollen würde, selbst wenn sie könnte, schließlich sind 50 Punkte mit dem aktuellen Kader locker machbar. Wie jeder weiß.


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(Screenshot www.eintracht.de)

Wenn die Wartungsarbeiten jetzt und in der Länderspielpause erfolgreich sein sollten. Was nicht jeder, genauer gesagt: niemand weiß.

Falls die Umbaumaßnahmen nicht von Erfolg gesegnet sein sollten, zum Onlineshop mit Deppenleerzeichen kann man immer noch jederzeit rübersurfen und ein paar Tassen erwerben, in die man am Ende der Saison seine Tränen hineintropfen lassen kann. Oder alternativ den Weg zum Ticketshop mit Deppenleerzeichen wählen, um dann vielleicht jetzt schon für die Relegationsspiele einen guten Platz zu ergattern. Nach Abpfiff schnell zum Auto.

Wartungsarbeiten. Offline. So etwas gäb’s beim Blog-G nie. Da wird durchgebloggt, Tag und Nacht, denn der dortige Hausherr weiß schon lange: „Abstieg ist Arsch“ — auch wenn er das neuerdings nicht mehr so exponiert kund tut.

Hellwach sein, auch wenn einen der Trainer nachts um 3h weckt …

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Zwei Schwerverletzte in der Frauen-Bundesliga

Die Zeiten ändern sich, auch im Frauenfußball wird nun hart zugeschlagen und gefährlich gerempelt, so dass Mütter inzwischen überlegen, ihre sofern vorhandenen Mädchen doch lieber zum Boxen anzumelden, denn da gibt es wenigstens gegen allzu brachiale Gewalt schützende Helme.

Die ganz üble Werfer- und Schubserei beim DFB im Videobild ab -4.25.

„Skandal!“

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Ganz Schalke zittert

Das kann ja was geben, am 12. August.

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(Man muss es ausnutzen, wenn das kontextsensitive Ubergehirn der Webseitenkomposition mal eher einen Lacher (wenn auch billig) produziert, statt Konstellationen wie Lebensversicherungen in Zusammenhang mit anderem Unguten auf uns, die wir das Prinzip jetzt aber auch alle kennen, loszulassen.)

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Endlich machen die Footballer ihrem Namen Ehre

… und spielen Fußball — obwohl das Ei zugegebenermaßen dazu nicht ganz so gut geeignet ist.

Auf europäischer Seite versucht man ebenfalls, etwas zur kulturellen Verständigung beizutragen und hat etwas erfunden, was die Kluft zwischen Football und Fußball noch einmal ein wenig geringer werden lässt. Es heißt Jabulani.

Gesehen bei Who ate all the Pies.

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Ein kleiner Euphemismus / steht draußen am Balkon

In Dortmund führt man jetzt Stadiondeckel ein. Während man beim ersten Lesen der Nachricht noch vermutet, dass die Nachbarn vor den Ausdünstungen all der stinkenden, schwitzenden und Alkoholfahnen verbreitenden Zuschauer im Stadion geschützt werden müssen und die kompletten 80.000 in Dortmund wie beim Lieblingsnachbarn nebenan nun ein Dach über den Kopf bekommen, klärt sich schnell auf, dass es doch nur wieder ein Marketingsermon ist:

Der „Stadiondeckel“ ist das Äquivalent zur Knappenkarte, sieht wohl optisch tatsächlich, also auf der Karte selbst angedeutet zumindest, aus wie ein Kneipen-Bierdeckel, ist aber eben nichts Anderes als eine Bezahlkarte für die gastronomischen Angebote im Westfalenstadion. Natürlich muss man erstmal Geld für die Karte an sich bezahlen und diese dann vorher irgendwo aufladen, um damit im Stadion Wurst, Pommes oder Bier erwerben zu können.

Womit wir einen kleinen, unbedeutenden Schönheitsfehler bei der Namensgebung dieser Karte entdeckt haben. Einen Deckel zahlt man nach dem Konsum von Speisen und Getränken, nicht vorher. Manchmal zahlt man ihn sogar erst Tage, Wochen, Monate später, in besonders ausgeprägten Fällen bezahlt man ihn auch nie ganz, sondern immer nur einen Teil, woraufhin man am selben Abend den Deckel schon wieder anwachsen lässt.

Keineswegs bezahlt man einen „Deckel“ in einer Kneipe vor dem Konsum der Waren.

Aber was soll’s? Nennen wir den Mond doch einfach demnächst Sonne. Haltern einfach Witten und ein Pils ein Alt. Nimmt ja eh keiner mehr so genau …

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Seltsame Einlaufkinder

Ob ihr mit dem FC Bayern München oder dem Gastteam auflauft, losen wir vor dem Spiel aus. Ausnahme: Ein Team will nicht mit dem FCB auflaufen, was bisher aber nicht vorkam.

Was Campino wohl davon hielte? — Vermemmte Jugend ohne Rückgrat.

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