Free refill

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Und da wir gerade schon bei Getränken rund um den Fußballsport sind, hier gleich die nächsten Konvertiten von ungesund zu gesund — oder zumindest müssen sie jetzt draufzahlen, wenn sie „ungesund“ wählen.

Die Stadt ohne ordentlichen Fußballclub hat ja bekanntlich doch so etwas in der Art, Rot-Weiss Essen nämlich. Und die krebsen ebenso bekanntlich seit Jahrzehnten irgendwo zwischen 2. und x-ter Liga herum, ohne jemals sesshaft werden zu können. Geld fehlt trotz einer für untere Regionen beträchtlichen regelmäßigen Zuschauerschaft ständig, denn erstens ist Essen trotz gewisser anwesender Konzerne immer noch Ruhrgebiet und zweitens ist Fußball in Essen und ganz besonders Fußball in Essen irgendwie bäh. Und drittens, wie wir gleich sehen werden, hat die Klubleitung nicht ganz so arg viel Ahnung von Sport.

Wegen dieser Finanznot also muss RWE mal wieder sparen, und wie das funktionieren soll, dazu hat sich der Verein eine Liste einfallen lassen, die sich gewaschen hat.

Denn wenn man genau hinliest, dann erklärt sich auch zum Teil, warum Rot-Weiss Essen immer da unten rumkrebst und kein Bein in den Profifußball bekommt. Teil des Sparplans ist nämlich:

- Cola und Fanta gibt es auch nicht mehr umsonst für die Kicker

Ja Zapperlot, soll das etwa heißen, bis zur Einführung dieses Sparplans haben sich die Rot-Weissen vor jedem Spiel und in der Halbzeitpause immer schön die Zuckersoße des Fifa-Hauptsponsors reingezogen, auf Kosten und nach Zurverfügungstellung des Vereins auch noch, und sich dann gewundert, warum sie immer die entscheidenden Zehntel langsamer waren als der Gegner?

6 Kommentare

  1. Trikots werden demnächst von der Frau, oder wahlweise der Mutter gewaschen.

  2. Nicht zu vergessen diese schöne, wenn man auch nicht weiß, auf wessen Rechnung das geht, verunglückte Formulierung in der Liste:

    Der Jugendtrainer Klaus Berge wurde entlassen, weil auch er einiges an Kosten verursacht hat

  3. die Formulierung ist eindeutig: Natürlich werden die Jugendtrainer Michael Tale und Klaus Flusse nicht entlassen; schließlich haben die nicht „so einiges“ (Wink mit dem Zaunpfahl) ..

  4. Und das in Essen, der einstigen deutschen Coca-Cola Zentrale!

  5. Pingback: eingeNETzt 27/01/2010 | Spielfeldrand - Das Magazin

  6. Sollen sie den Spielbetrieb ganz einstellen. Das spart doch so richtig.



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