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Schlagwort: Lothar Matthäus

Lothar Herbert Matthäus

Oliver Rolf Kahn
Andreas Rainer Neuendorf
Christian Werner Wörns
Franz Anton Beckenbauer
Charles Kwablan Akonnor
Günter Theodor Netzer
Pierre Michael Littbarski

Paulo Roberto Rink
Joseph Kevin Keegan
Josef Emanuel Hubertus Piontek
Kevin James McKenna
Oliver Patric Neuville
Arthur Étienne Boka
Gerhard Martin Tremmel

Andreas Benjamin Hinkel
Pablo Demba Thiam
Franklin Spencer Miguel Bittencourt
Thomas Christiansen Tarín
Sean William Dundee
Joël Dieudonné Martin Epalle Newaka
Victor Okechukwu Agali

Benno Hans Möhlmann
William Georg Hartwig
Augustine Azuka Okocha
Landon Timothy Donovan
Ronnie Carl Hellström
Hans Adu Sarpei
Anthony Stewart Woodcock

Jérôme Agyenim Boateng
Christoph Tobias Metzelder
Friedrich Hermann Sczepan
Karlheinz Helmut Förster
Jari Olavi Litmanen
Ottmar Kurt Hermann Walter
Tomasz Wojciech Waldoch

Kjetil André Rekdal
Bernhard Carl Trautmann
Josef Dieter Meier
Claudio Miguel Pizarro Bosio
Guido Ulrich Buchwald
Miroslav Marian Klose
Pascal Karibe Ojigwe
Rolf Dieter Rüssmann

Owen Lee Hargreaves
Jan Malte Metzelder
Marcus Christian Allbäck
Michél Sinda Mazingu-Dinzey
Bernhard Josef Georg Förster
Patrick Olaiya Olukayode Owomoyela
Jürgen Norbert Klopp

18 Kommentare

Der weiße Brasilianer ist gescheitert

Hatte man geglaubt, wenn Leute wie Loddarmaddäus oder Andreas Brehme es schaffen, den Trainerschein zu erwerben, dass man gar nicht durchfallen kann bei diesen Prüfungen zum Fußballlehrer und seinen diversen Zwischenschritten wie A-Lizenz, B-Lizenz oder C-Lizenz, dass man also höchstens mit einer schwachen Note und dann eben nicht als der vielzitierte Jahrgangsbeste bestehen würde, widerlegt ausgerechnet ein Spieler diese Annahme, der zumindest nicht mit verbalen Stilblüten in Interviews oder durch ausgeprägte Ignoranz gegenüber Neuerungen im Fußball aufgefallen wäre. Dem man es hier, jaja, da gehen die Ansichten naturgemäß auseinander, auch nicht gegönnt hätte, eines der wenigen unrühmlichen Beispiele zu sein:

Bernd Schneider hat die Ausbildung zur B-Lizenz im November nicht geschafft.

Daran, dass er Raucher ist, wird es nicht gelegen haben, denn auch Loddamaddäus („aber nur die Leichten“) schmökt sich gerne mal eine. Dann doch an den mangelnden kognitiven Kapazitäten? Was nur ein weiterer Beweis dafür wäre, dass tatsächlich so etwas wie eine Fußballintelligenz im Sinne einer Inselbegabung existiert, welche keine Rückschlüsse auf die sonstigen Fähigkeiten des auf dem Platz noch so herausragenden, gut antizipierenden und vorausschauend dribbelnden Spielers zulässt.

Schade. Ein künftiger U21- oder U19- oder was-auch-immer Trainer Bernd Schneider ließe den Zuschauer weniger gegruselt die Interviews und Taktik-Diskussionen ertragen, als es bei manch aktuellem Trainer der Fall ist.

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Zu wenig echte Kerle

Teamkapitän Augenthaler klagte wieder einmal, man habe „zu wenig echte Kerle in der Mannschaft, Typen, die sich für den Verein reinhängen, statt nur ihr Geld abzuholen.“ Dieter Hoeneß wies darauf hin, wie schwer doch Lothar Matthäus sich tue, der ihm zugewiesene Rolle als Chef im Mittelfeld gerecht werden: „Als Spieler ist der Lothar in Normalform Weltklasse. Als Macher aber wird er überschätzt.“

So äußerten sich der Trainer der SpVgg Unterhaching und der Manager des VfL Doofsburg über den ähm, Gala-eristen Lothar Matthäus damals, als der FC Bayern München im DFB-Pokal mit 0:3 bei Fortuna Düsseldorf ausschied, 1986/87. Mir dräut, als hätte ich des Auges Worte davor und danach schon irgendwo mal oder mal wieder gehört. Dabei werden doch sonst kaum Spiele verloren, im Fußball.

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Birne oder Beine

Weil es einfach zu schön ist, um irgendwo unterzugehen, muss es hier noch einmal zitiert werden. William Georg „Jimmy“ Hartwig im schönen Zitat über Europas Fußballer des Jahres 1990 und den Weltfußballer der Jahre 1990 und 1991:

„Der Lothar war ein herausragender Spieler; ich war mal sein Kapitän in der B-Nationalmannschaft, bevor seine große Karriere begann. Er tut mir ein bisschen leid, weil er noch immer die jungen Dinger flachlegen muss, aber weiter will ich ihn nicht kommentieren. Manche haben halt weniger in der Birne als in den Beinen.“

Ja, und wir wissen doch hier, peinlich ist nicht, dass ich genau das nur in den Nachstunden aus Jugendschutzgründen zitieren darf, sondern dass der William Georg dermaßen Recht hat, aber es sonst nie einer ausspricht, weil die Journalisten immer auf neue Idiotenstories von Loddar hoffen. Noch eine jüngere und noch eine jüngere und noch eine Maren Müller-Wohlfarth. Während einer, der gerade mal 20 IQ-Punkte mehr hat und damit immer noch unter dem Weltdurchschnitt liegt, ständig zu jeder Frage hofiert wird. Aber nun gut, der Johan war der bessere Fußballer, aber er ist halt Weltmeister. Während der andere nicht mal Greenkeeper wird.

Es scheint fast so, als sei der Rest der Welt Europa in diesem Punkte ausnahmsweise mal deutlich voraus gewesen in Bezug auf seine natürlich vollkommen irrelevanten Wahlen zum Fußballer des Irgendwas.

Gelesen während eines indirekten freistosses.

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Sagen Sie jetzt nichts, Fußballer

Im Zuge der Kostenlos-Kultur habe ich nun gleich zweifach kostenlos von dieser schönen Fotoreihe profitiert. Einmal, als ich das dazugehörige Buch kostenlos im Buchladen von Anfang bis Ende durchblätterte und -schaute, und dann gerade eben wieder, als ich entdeckte, dass, was als Buch mit nach Hause zu nehmen Geld kostet, bei der SZ selbst früher oder heute kostenlos angeboten wird.

Viele will man eigentlich gar nicht sehen, aber vielleicht beweist ja doch der eine oder andere etwas Humor in seinen „Sagen Sie jetzt nichts“-Reihen, bei denen unter den Fotos stehende Fragen allein durch die Gestaltung eines stummen Fotos der befragten Person beantwortet werden.

Leider ist die SZ da äußerst Süddeutschland-lastig, weshalb wir nur folgende anzubieten haben:

Udo Lattek
Philipp Lahm
Oliver Kahn
Lothar Matthäus
Gerald Asamoah und wie man gehört hat, soll der letzte Herr in der Reihe auch entfernt etwas mit Fußball zu tun haben:
Waldemar Hartmann.

Das unwiderstehlichste ist natürlich Matthäus, das Vierte.

Pscht.

(Weitergeklickt über HerrSchmitz.)

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Matthäus erwägt Rücktritt

Lothar Matthäus will nach den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Russland und Finnland entscheiden, ob er seine Arbeit als deutscher Nationaltrainer fortsetzt.

Deutschlands Nationaltrainer Lothar Matthäus hat erstmals laut über einen Rücktritt nachgedacht. Das Fußball-Idol der Krautos will nach den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen am Samstag in Russland und am darauffolgenden Mittwoch gegen Finnland „die Situation auswerten“ und dann entscheiden, ob er weitermache.

Auf jeden Fall kündigte der 48-Jährige bereits an: „Wenn ich bleibe, dann nur zu meinen Bedingungen.“ Beim Amtsantritt im November des vergangenen Jahres habe er sich noch als glücklichster Mensch der Welt gefühlt, mittlerweile seien aber Dinge passiert, die ihm nicht gefallen, und die er alle im Computer gespeichert habe.

Die jüngsten Misstöne entstanden wegen der fehlenden Verbands-Unterstützung für seine gleichzeitige Kommentatoren-Tätigkeit bei Sport-FOTO. Dort hatte er wiederholt behauptet, dass es nichts über Fußball gebe, was er nicht wisse. Die negativen Reaktionen auf seine Kur in Südtirol und die von DFB-Präsident Theo Zwanziger verordnete Machterweiterung für Generaldirektor Oliver Bierhoff passen „Loddar“ ebenfalls nicht.

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Podolski’sche Zahl

Die Schweinsteiger’sche Zahl wird hier schon länger vermisst, die Redaktion arbeitet mit Kärcher-Hochdruckreinigern daran, dass dieses Manko endlich behoben wird. 68 Länderspiele hat der gerne „Sebastian“ genannte Bastian Schweinsteiger bereits auf dem Buckel, die Hoffnung bleibt, dass er das Schandmal namens Lothar Matthäus aus den Rekordlisten verdrängt. Zwar betätigt sich Swein-äh-steig-a, wie er in China gerne genannt wird, nicht gerade aktiv darin, sein Image zu verbessern, wenn er innerhalb eines Jahres an die 80 Knöllchen für Falschparken (auf dem Gehweg vor dem Szenelokal, in das er unbedingt muss) seiner lächerlich überdimensionierten Karre sammelt. Dennoch hat Swein-äh-steig-a durchaus ein normal zu nennendes Hirn, wenn man von diesem Promi-Kram, in den er zu trudeln scheint, absieht. Und ist damit eben ein um Längen besserer Vertreter unserer „Farben“ als es der Mann mit dem Faible für Teenies je gewesen sein könnte. Wenn man mal mit Auswärtigen spricht, könnte das durchaus ganz anders wirken, als Antwort auf die Frage, wer unser Rekordnationalspieler sei, „Swein-äh-steig-a“ antworten zu dürfen, statt dieses Kind im Mannespelz erwähnen zu müssen.

Was bei all dem Ballyhoo, das hier um die Schweinsteiger’sche Zahl gemacht wird, fast aus den Augen, aus dem Sinn geraten wäre, ist die Podolski’sche Zahl.

33 Tore hat der junge Affekttäter schon für die Nationalmannschaft erzielt. In nur 64 (! (wer hätte gedacht, dass auch dieser Prinz schon so viele Länderspiele hat?) Partien erzielte er 33 Tore. Wenn man zugrunde legt, dass der nun 24-Jährige seit 6 Saisons für diese Auswahl aufläuft, dann kommt man auf 5,5 Tore pro Spielzeit. Nimmt man an, dass Podolski bis er 30 ist Stammspieler in der Nationalmannschaft bleibt und seine Torquote halten kann (was man hier eher für unwahrscheinlich hält, aber nicht unmöglich), so wird er im Alter von 30 Jahren bei 66 Toren liegen.

Die zwei, drei schlappen Tore bis zur 68 schafft er dann auch noch, vielleicht im ihm gegönnten Abschiedsspiel gegen Grönland, wo er easy-peasy noch mal fünf Mal einnetzt, womit er der neue Rekordtorschütze der Nationalmannschaft wäre.

Hat man bei Schweinsteiger keine Bedenken, ihn dem Kind im Mannespelz vorzuziehen, sieht das bei Lukas Podolsk im Vergleich zu Gerd Müller schon anders aus. Gleich zwei lebende Beweise, dass ein Stürmer möglichst nicht denken soll, braucht man eigentlich nicht. Ein Stürmer, der auch sprechen kann, wäre da schon lieber. Was für die Rekordlisten leider unwahrscheinlich ist, denn Mario Gomez zum Beispiel liegt nach 26 Einsätzen erst bei 10 Treffern.

Lukas Podolski also gilt es ebenso im Auge zu behalten wie Sebastian Schweinsteiger. Der eine für den einen Rekord, der andere für den anderen Rekord.

Nur leider ist auch die Kombination „Podolski’sche Zahl“ zu lang für die hiesige Sidebar. Falls jemand einen guten Vorschlag hat, wie das darzustellen ist, ohne die Versmaße zu sprengen, bitten wir um Lautgebung in den Kommentaren.

Wir halten also erstmal hier in diesem Beitrag fest:

Schweinsteiger’sche Zahl: 83 (bis zum Rekord)
Podolski’sche Zahl: 35 (bis zum Rekord)

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„I didn’t do it!“

Eulen nach Athen tragen revisited:

Das bekannte Bart-Simpson-Zitat aus der Überschrift kommt automatisch in den Sinn, wenn man des, man mag es ja kaum noch schreiben, Matthäus’schen Ausführungen zur Frage der Auswahl seiner Trainerstationen lauscht: „bei der ein oder anderen Sache vielleicht falsch beraten worden zu sein“, bekannte er im Zwiegespräch mit Uli Hoeneß, der den geographischen Weg von Lothars Trainerkarriere kritisiert hatte. Natürlich, 1990 war es der abgebrochene Stollen respektive die neuen Fußballschuhe (welche Version stimmt, lässt sich bis heute nicht endgültig klären, wir hoffen immer noch, dass dies noch vor des Lothars oder des Andys (und vor unserem eigenen) Tod geschehen wird), in Salzburg als Trappatonis Co waren es „unterschiedliche Vorstellungen“, in Brasilien war er — total überraschend, vor allem, wenn man noch nie einen Atlas von innen gesehen hat — „zu weit von der Familie entfernt“, in Israel stimmte irgendwann die Kohle nicht mehr, beim Prozess gegen die Bayern wegen seines Abschiedsspiel hatte er seinen eigenen Vertrag nicht richtig gelesen (was er aber nicht begriff, deshalb überhaupt erst der Prozess), bei der einen Beziehung war es dies, dort war es jenes. Nur eins war es nie:

Seine eigene Verantwortlichkeit.

Kein Wunder also, dass nicht er Schuld ist, dass er in Ungarn, Österreich, Serbien, mithin nur zweit- bis drittklassigen Stationen im internationalen Fußball, Trainer war, sondern „falsch beraten“ wurde er. Und selbst die Auswahl seiner Berater, nein, selbst die hat er nicht zu verantworten.

Kein Wunder, dass einer mit knapp 40 noch über das Fußballfeld lief, wenn er außerhalb davon so offensichtlich überfordert ist. Einfach endlich reinwachsen in die Schuhe des Lebens, das könnte er zwar noch schaffen, doch allzu viel Zeit bleibt ja gar nicht mehr. Wer erst mit 40 aufhört mit dem aktiven Fußball, ist ja schon fast 60, wenn er gerade seine Trainerlehre hinter sich hat. Und das auch nur, wenn er fleißig lernt. Na… dann.

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Mourinho rutscht Hand aus

Es gibt Nachrichten, die sind so abstrus, dass es schwer fällt, sie zu glauben.

Griechenland Europameister gehört in die Rubrik. Andy Möller wechselt zu Schalke war ein ganz heißer Kandidat der Kategorie „unglaubwürdig“, muss eine Ente sein. Ebenso dass Litmanen zu Hansa Rostock wechselt oder dass Uli Hoeneß keine Email-Adresse besitzt.

Und dann gibt es Nachrichten, bei denen wundert man sich überhaupt nicht und hält das Geschehene für absolut zutreffend, ohne es weiter prüfen zu müssen.

Matthäus mit Tochter Müller-Wohlfarth liiert. Christoph Daums Haarprobe ist positiv.

Und jetzt eben „Mourinho schlägt Fan“.

Das passt einfach.

Wenn man annimmt, dass Jose Mourinho sein Auftreten eben nicht zu großen Teilen inszeniert, sondern wirklich so ist, wie er sich gibt, dann passt es, dass der Auserwählte sich von ein paar dahingeworfenen Beleidigungen so sehr provoziert fühlt, dass ihm die Hand ausrutscht. Dieses Jähzornige in seinem Auftreten, das deutlich spürbare Brodeln eines Vulkans in ihm, macht es kaum noch nötig, die Meldung von seiner Attacke noch weiter zu prüfen. Juristisch selbstredend schon, aber das Bauchgefühl sagt:

Das passt.

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Kurz verdrechselt

Erpressungsversuch gescheitert. Nachdem kompromittierende Handy-Fotos von seinen Zeichnungen an der Takttiktafel in die Fänge zwielichtiger Menschen fielen, versuchten diese, Jürgen Klinsmann zu erpressen: Sie drohten, öffentlich zu machen, was er da so an die Tafel geschrieben hatte. Glücklicherweise schwieg die Presse über diesen Vorfall so lange, bis die Übeltäter endlich gefasst waren. Der kleine Philipp, der schließlich am Übergabeort des Lösegelds gestellt wurde, redete sich damit heraus, dass ihm sein neuer Werbepartner, ein gewisser Herr Springer, dazu geraten hatte, mehr von diesen geheimen Leserfotos zu machen, dann gäbe es 500 Euro extra. Klinsmann selbst sagte, er hätte zu keiner Zeit schlecht schlafen können: „Auf den Fotos war ja nur das, was wir in einer weit entfernten Zukunft umsetzen möchten. Mit der Gegenwart hat das natürlich nichts zu tun.“

Klopp und Zorc ziehen die Reißleine. Nachdem bei Berechnungen einer eigens angeheuerten Beraterfirma herauskam, dass Borussia Dortmund in dieser Saison bislang die wenigsten Spiele verloren, die meisten Remis und die wenigsten attraktiv gespielt hatte, erkannte Jürgen Klopp sofort und als einziger im Raum diesen unauflöslichen Widerspruch und zog die Reißleine. Der ebenfalls zum Zieh-Zeitpunkt auf der Falltür befindliche Michael Zorc hatte gerade noch verdutzt und ungläubig auf die vielen Zahlen der von der Beraterfirma hereingereichten Tabelle geschaut. Just wollte er zur Frage ansetzen, was denn dieses Pluszeichen vor der Tordifferenz bedeute, so etwas kenne er aus seinen Büchern nicht, da ward er auch schon mit in den Schlund gerissen. Klopps Zukunft ist unbekannt, allerdings werden ihm Kontakte zur Abenteuerurlaub-Branche nachgesagt.

Jürgen Klinsmann kein Schuljunge. Jürgen Klinsmann will auf keinen Fall die Trainer-Schulbank drücken. „So lange ich hier Trainer eines Bundesligisten bin, kann ich nicht gleichzeitig eine Trainer-Ausbildung machen, das wird jeder verstehen.“ Matthias Sammer als DFB-Verantwortlicher für die Trainerlizensierung hatte diese Ausbildung vom Novizen gefordert. „Es kann nicht immer eine Lex Matthäus geben, irgendwann ist auch mal Schluss damit.“ Jens Lehmann murmelte auf der selben Pressekonferenz etwas von einem „Hubschrauber“, mit dem sowas trotz Terminproblemen mögliche werde, wurde aber aufgrund der schon angeworfenen Rotorblätter des direkt neben der Tür wartenden Helikopters von niemandem mehr verstanden.

Theo Zwanzigers Wahl doch gültig. Obwohl es viele zweifelnde Stimmen gab, ist Theo Zwanzigers Wahl zum Präsidenten des Deutschen Fußballbundes tatsächlich gültig und er in Wahrheit kein Erfüllungsgehilfe der DFL dabei, möglichst viel Kohle aus dem Premiumprodukt Bundesliga und symbiotisch verwachsenem Pay-TV zu pressen. Zwar sei er bei den Verhandlungen über den neuen Sonntagstermin zu spät gekommen, allerdings hatte ihn der Verantwortliche auch nicht informiert. Deshalb bliebe die Gültigkeit seiner Wahl unberührt. Da niemand weiß, wer denn jetzt eigentlich verantwortlich ist, ist Oliver Bierhoff als Bauernopfer im Gespräch, der seinerseits darauf verwies, alle privaten Werbeverträge regel- und vor allem fristgerecht angemeldet zu haben.

Werder Bremen hat nun doch kein Disziplinproblem. Die Gerüchte seien kürzend verfälscht worden: „Es ist nicht alles wahr, was in den Zeitungen stimmt.“ Weder sei Ze Roberto, der Zweite, unabgesprochen nicht aus dem Urlaub zurückgekehrt („Teil unseres neuen Konzepts“), noch hätte Miroslav Klose in einer ultrageheimen [********] (geheim) spontan die Taktik des Teams geändert. Meldungen darüber, dass es Jefferson Farfans Oma wieder besser gehe, seien hingegen zutreffend, wenn auch nicht Teil des Konzepts.

Peter Neururer Trainer auf Schalke. Nachdem der Ruf aus Schalke ertönt war, dass man den Heiland wieder benötige, machte Peter Neururer beim MSV Duisburg kurzen SMS-Prozess: „Ich bin dann mal weg.“ simste er dem kurz zuvor noch euphorisiert ob der Vertragsverlängerung mit Neururer ins Mikrofon säuselnden Walter Hellmich: „Der MSV gehört in die Champions League. Und ich auch.“ Im Exklusiv-Telefon-Interview auf 90elf, in dem Neururer aus der Kabine heraus noch schnell seine Expertentipps abgab, erinnerte er daran, dass er schließlich der erste war, der so blöd war, sich eine mühsam eingetippte Datenbank von seinem Sohn löschen zu lassen. Hinweise auf eine eventuell existente Berufsethik und Solidarität unter Kollegen schnaufte Peter der Große nuschelig in seinen Schnäuzer weg: „Lächerlich. Es ist niemand positiv auf Solidarität getestet worden, deshalb sollte man das Ganze schnell abhaken.“ Außerdem sei er damals falsch zitiert worden.

Markus Babbel grinst nach Pokal-Aus. „Wir haben viel gelernt. Wir machen jeden Fehler beim nächsten Mal ein bisschen besser“, versprach er den Journalisten. Die aber wollten das gar nicht hören, sondern warteten auf die endgültige Zusage Franck Ribérys, auch im nächsten Jahr noch unter Babbel zu trainieren. „Isch blaibe — vorerst“, sprach Ribéry in astreinstem Deutsch, wobei er das „vorerst“ nicht aussprach, sondern mittels Gebärdensprache in den Raum schraubte. Horst Heldts Nachfolger Rudi Völler erklärte Ribéry daraufhin strahlend zum „unverkäuflichen Drecksack“, während sich im selben Moment ein Hubschrauber mit madrilenischem Kennzeichen in die Lüfte erhob. Als sich die Staubwolken verzogen, tauchten die Schemen eines vom Hubschrauber Zurückgelassenen auf, der flugs versprach: „Zur WM 2010 bin ich wieder fit.“

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Matthäus verliert Trainerschein

Für Lothar Matthäus hat die Affäre um den Trainerschein-Skandal um einen Prüfer des DFB aus Köln offenbar Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt seit Monaten wegen Bestechung sowie Bestechlichkeit, weil Prüfer über 50 Trainern der 1. und 2. Bundesliga ihre Trainerscheine ohne gültige Prüfung ausstellten und dafür im Gegenzug Bargeld kassierten.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus beispielsweise soll für seinen deutschen Trainerschein 2900 Euro cash an einen Fußballlehrer bezahlt haben. Nun werden die betroffenen Trainer, darunter sind unter anderem auch die Trainer Jürgen Kohler (vereinslos), Jürgen Klinsmann (Bayern München) sowie Matthias Sammer (DFB), per Post aufgefordert, ihren Trainerschein umgehend abzugeben – andernfalls wird ihnen die Trainier-Erlaubnis binnen 14 Tagen polizeilich eingezogen.

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„Ehekrieg!“ – Trotteleien von Loddar

Kann dieser Trottel eigentlich irgendetwas richtig machen?

[photopress:lothar_matthaeus_ehekrieg_100_rote_rosen.jpg,full,centered]

Natürlich ist allgemein bekannt, dass dieses Blättchen da noch erfindungsreicher und phantasievoller beim Dichten von Geschichten ist, als es die FOTO ist. Dennoch scheint laut mehrerer Quellen (die aber auch nur voneinander abgeschrieben haben könnten) etwas dran zu sein, dass Loddar ein paar Blümchen an seine Ex-Ex geschickt hat, bevor er wieder mit seiner Ex zusammenkam.

Das wäre nicht unklug. Mehrere Eisen im Feuer zu haben ist ohnehin nie eine schlechte Idee, wenn da nicht das kleine Problem wäre, dass Lothar Matthäus eine öffentliche Person ist, und früher oder später jeder Scheiß über ihn in solchen Blättchen zu lesen ist.

Pause.

Nach längerem Nachdenken komme ich zu dem Schluss, dass Loddar zwar ein Trottel ist, mediengeil sowieso (wahrscheinlich hat er diese Information selbst an dieses Blättchen weitergeleitet), es aber generell die Chancen eher erhöht, wenn die beiden Damen davon erfahren, dass da jeweils noch eine andere im Spiel ist. Dennoch wirken 100 rote Rosen, die man unaufgefordert und vor einer Versöhnung oder Wiedervereinigung schickt, einfach aufdringlich, peinlich und im Endeffekt hilflos. Vor solchen Rote-Rosen-Schickereien sollte zumindest irgendetwas passiert sein, was das Schicken nicht wie eine Bettel-Aktion aussehen lässt. Wie auch immer, was genau passiert ist, ist unklar hierzuwebseite, weshalb wir auch augenblicklich zurückschalten zu dem, worum es eigentlich geht:

Zurück zum Fußball.

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