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Schlagwort: Thomas Schaaf

Alle Trainer des Jahres

Wahlen zum „Fußballer des Jahres“ gibt es in vielen Ländern schon seit Langem, in Deutschland beispielsweise seit 1960 mit dem ersten Sieger Uwe Seeler. Schon über ein halbes Jahrhundert her. Wahlen zum „Trainer des Jahres“ hingegen haben zumindest in Deutschland keine so lange Tradition. Im Gegenteil, wurden sie erst in diesem Jahrhundert aus der Taufe gehoben. Möglicherweise geschah dies erst so spät, da sich der Fußball erst in den letzten zwei Jahrzehnten dahin entwickelt hat, dass man dem Trainer einen deutlich größeren Anteil am Erfolg zumisst als einige Dekaden zuvor. Früher attribuierte man so manchen Erfolg eher zu einem außerordentlich befähigten Spieler. Inzwischen zeichnet das Magazin kicker seit 2002 jedes Jahr den „Trainer des Jahres“ im deutschen Fußball aus. Dieser muss allerdings kein Deutscher sein – siehe 2010, als der Holländer Louis van Gaal gewann – noch muss er in Deutschland tätig sein – siehe Jürgen Klopp, der 2019 als Trainer des englischen Clubs FC Liverpool ausgezeichnet wurde.

Liste Sieger Trainer des Jahres

Wer erhielt diese Auszeichnung in den Jahren seit 2002 durch den Kicker und welcher Trainer gewann möglicherweise sogar mehr als einmal? Rasche Antworten bietet die folgende, immer noch recht übersichtliche Auflistung in Tabellenform.

Jahr Trainer Mannschaft
2002 Klaus Toppmöller Bayer Leverkusen
2003 Felix Magath VfB Stuttgart
2004 Thomas Schaaf Werder Bremen
2005 Felix Magath FC Bayern München
2006 Jürgen Klinsmann Deutschland
2007 Armin Veh VfB Stuttgart
2008 Ottmar Hitzfeld FC Bayern München
2009 Felix Magath VfL Wolfsburg
2010 Louis van Gaal FC Bayern München
2011 Jürgen Klopp Borussia Dortmund
2012 Jürgen Klopp Borussia Dortmund
2013 Jupp Heynckes FC Bayern München
2014 Jogi Löw Deutsche Nationalmannschaft
2015 Dieter Hecking VfL Wolfsburg
2016 Dirk Schuster SV Darmstadt 98
2017 Julian Nagelsmann TSG Hoffenheim
2018 Jupp Heynckes FC Bayern München
2019 Jürgen Klopp FC Liverpool

Wir sehen also, dass nur zwei Trainer mehr als einmal ausgezeichnet wurden. Interessanterweise sind es zwei völlige Antipoden in der Art und Weise ihrer Trainingsarbeit, in der Form des Umgangs mit Menschen – mit ihren Spielern, aber auch mit Fans und anderen, die ihnen begegnen. Auf der einen Seite der als „Quälix“ und grandioser Schweiger wie auch Schleifer verschrieene Felix Magath, der in den Jahren 2003, 2005 und noch einmal 2009 die Wahl gewann. Auf der anderen Seite nur kurz danach im Doppelpack, nämlich 2011 und 2012 Jürgen Klopp, der in dieser Zeit zweimal Meister mit dem BVB wurde. Und 2019 noch einmal gewählt wurde, als er mit dem FC Liverpool nach etlichen Jahren der Abstinenz den Titel in der Champions League gewann.

Wandel der Rolle eines Trainers

Wie kommt es, dass so unterschiedliche Typen vom Fachmagazin Kicker mit dieser Auszeichnung geehrt werden? Immerhin lag zwischen der letzten Auszeichnung von Felix Magath und der ersten von Jürgen Klopp lediglich eine einzige Saison. Können sich in so kurzer Zeit die Maßstäbe der Bewertung einer Leistung als Trainer so verschoben haben?

Die Antwort dürfte hier schlicht lauten: ja. Gerade im Jahrzehnt der 2010er Jahre nahm die taktische Entwicklung des Fußballs noch einmal enorm an Fahrt auf. Und Jürgen Klopp wurde ja nicht ausgezeichnet, weil er so unterhaltsame Pressekonferenzen gibt, sondern weil er die Vormacht des FC Bayern durchbrach und Titel im deutschen Fußball gewann. Und dies mit einer neuartigen Spielweise, die ganz anders war als man den Fußball in früheren Phasen kannte.

Wer nun aufgrund dieser Entwicklung selbst auf den Geschmack gekommen ist, als „Manager“, wie man im Englischen die Trainer bezeichnet“, Hand an ein Fußballteam und dessen Taktik zu legen, der muss nicht selbst erst den Trainerschein machen. Auf dem Fußball Manager 2020 kann man das alles tun, ohne selbst hinaus auf den Trainingsplatz zu müssen. Etliche Feinheiten der Spielweise eines Teams lassen sich hier einstellen und immer weiter verfeinern. Bemerkenswerte Liebe zum Detail macht das Spielen mit diesem Game hyperrealistisch und in der aktuellen Version noch einmal den berühmten Rudi-Völlerschen-Tick besser als seinen Vorgänger. Genaueres zu den derzeitigen Angeboten dazu findet sich Fußball Manager 2020 im Preisvergleich online, der immer einen Blick wert ist, bevor man seine Karriere als kommender „Trainer des Jahres“ beginnt.

Neue Version mit ursprünglichen Orten für Fußball

Aber auch, wer davon überzeugt ist, dass den Löwenanteil am Erfolg immer noch die Spieler ausmachen, kann sich virtuell austoben. Die Kicker sind es schließlich, die die Anweisungen eines Trainers auf dem Platz auch umsetzen müssen. Auch hier gilt es natürlich, sich stets weiterzuentwickeln. Die Gegner schlafen bekanntlich nicht. Und mehr als nur ein Fußballspiel ist das neue FIFA 20, denn hier gibt es viele Karriere-Modi, in denen man einen Spieler von den unteren Klassen bis in die Nationalmannschaft bringen kann. Oder man verabredet sich doch lieber online zu einem reinen Spielchen for fun mit einem oder mehreren Freunden – ganz wie man beliebt. Die neue Version ist jedenfalls gegenüber der alten noch umfangreicher. Neu – und beliebt – ist vor allem der Street Modus dieser Fußballsimulation. Dabei spielt man in Bolzkäfigen, auf der Straße oder in der Halle. Ganz so, wie es all die vielen Fußballfreaks tatsächlich tun, die auch außerhalb von Vereinen gegeneinander kicken. Wo man dieses Game am besten erwirbt, verrät diese Seite mit allen Infos zu FIFA 20 im Preisvergleich. Auf dass man möglichst bald, aber auch günstig in den Genuss dieses Fußballspiels mit all seinen Finessen kommt.

Selber mal eine Auszeichnung erhalten

Zurück zum Thema „Trainer des Jahres“ in Deutschland. Da waren immerhin mehrfach doch ausgezeichnete Trainer dabei, die nicht einfach nur Deutscher Meister wurde mit ihrem Team (oder als Bundestrainer einen Titel holten). Ob sich dieser Trend fortsetzt oder das alles überhaupt kein wahrer Trend ist, werden die nächsten Abstimmungen unter dem Dach des Kicker zeigen. Bis dahin kann man sich in jedem Fall die Zeit mit den zuvor erwähnten Simulationen vertreiben. Und vielleicht zumindest virtuell selbst zum „Trainer des Jahres“ gewählt werden.

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Wuseum im Weserstadion

Ein Museum für einen Fußballclub. „Wer braucht denn sowas?“ Nun, anscheinend immer mehr Menschen und dementsprechend auch immer mehr Clubs, die ein solches über ihre Historie, ihre Erfolge, besonderen Momente, auch über ihre Fankultur und nicht zuletzt über das, von dem sie glauben, dass es sie ausmacht, einrichten. So auch der SV Werder von 1899, in dessen Vereinsnamen das Wort London Bremen übrigens gar nicht vorkommt, der dennoch in allen offiziellen Statistiken stets als „SV Werder Bremen“ geführt wird, welcher er nun mal nicht ist.

Teil einer Stadionführung im Weserstadion, das kürzlich unter vielen Protesten seinen Sponsorennamen änderte (von 2007 bis 2018 zahlte EWE jährlich 3 Mio für die Namensrechte, die das Unternehmen aber nicht nutzte), ist auch ein abschließender Besuch in jenem Museum, das sich der SV Werder von 1899 im Jahr 2004 eingerichtet hat, welches er ganz frech, um einmal diese 1980er-Jahre-Vokabel wieder aus dem Abstellschrank zu holen, „Wuseum“ getauft hat. Nach dem Besuch des Schalke-Museums und des Borusseums (das MSV-Museum wartet noch auf einen ständigen Ort für seine Ausstellung) nun also das Wuseum, welches hier kurz beleuchtet wird, allerdings leider tatsächlich wirklich nur kurz, da der Besuch dort ebenso war.

Fassade Weserstadion mit Schriftzug Wuseum

Das aktuelle Weserstadion ist komplett von einer Außenhaut eingefasst, die aus Solarzellen besteht und dem Bauwerk die Anmutung einer Kuchenbackform verleiht. Zu gerne hätte man hier das Weserstadion noch einmal mit eigenen Augen gesehen, bevor diese zwischen futuristisch und belanglos oszillierende Außenhaut angebracht wurde. Sprich: Man hätte gerne das Stadion noch einmal gesehen, denn jetzt besteht es zumindest für den aus Menschenperspektive davor herumwandelnden Beobachter nur noch aus dieser Solaranlage – und den charakteristischen Flutlichtmasten. Fürs Klima natürlich ein wichtiger Schritt, für den Ästheten einer, der ein wenig Mühe macht.

Die Stadionführung leitet natürlich auch in die Mannschaftskabinen des Weserstadions. Diese sind tatsächlich ein wenig geräumiger als im Westfalenstadion, was aber auch nicht schwer ist. Eine schöne Eistonne zum Eintauchen steht ständig bereit, ein Entmüdungsbecken und ansonsten hat man auch hier pro Spielerhintern nicht wesentlich mehr Platz als in einer Kreisligakabine, der Raum selbst ist aber deutlich größer.

Spielerkabine im Weserstadion

Bemerkenswert ist da schon eher die Kabine für die Schiedsrichter, die nicht nur mit PC und Gedöhns ausgestattet ist, in ihr befinden sich auch zwei Schaufensterpuppen, denen man vor Spielbeginn die jeweils am Spieltag genutzten Trikots der beiden sich duellierenden Teams überstreift.

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Alle Trainer von DFB-Pokal-Siegern

Jahr Verein Trainer
1953 Rot-Weiss Essen Karl Hohmann
1954 VfB Stuttgart Georg Wurzer
1955 Karlsruher SC Adolf Patek
1956 Karlsruher SC Ludwig Janda
1957 FC Bayern München Willibald Hahn
1958 VfB Stuttgart Georg Wurzer
1959 Schwarz-Weiß Essen Hans Wendlandt
1960 Borussia Mönchengladbach Bernd Oles
1961 Werder Bremen Georg Knöpfle
1962 1. FC Nürnberg Herbert Widmayer
1963 Hamburger SV Martin Wilke
1964 TSV 1860 München Max Merkel
1965 Borussia Dortmund Hermann Eppenhoff
1966 FC Bayern München Zlatko Cajkovski
1967 FC Bayern München Zlatko Cajkovski
1968 1. FC Köln Willi Multhaup
1969 FC Bayern München Branko Zebec
1970 Kickers Offenbach Alfred Schmidt
1971 FC Bayern München Udo Lattek
1972 FC Schalke 04 Ivica Horvat
1973 Borussia Mönchengladbach Hennes Weisweiler
1974 Eintracht Frankfurt Dietrich Weise
1975 Eintracht Frankfurt Dietrich Weise
1976 Hamburger SV Kuno Klötzer
1977 1. FC Köln Hennes Weisweiler
1978 1. FC Köln Hennes Weisweiler
1979 Fortuna Düsseldorf Hans-Dieter Tippenhauer
1980 Fortuna Düsseldorf Otto Rehhagel
1981 Eintracht Frankfurt Lothar Buchmann
1982 FC Bayern München Pal Csernai
1983 1. FC Köln Rinus Michels
1984 FC Bayern München Udo Lattek
1985 Bayer Uerdingen Karl-Heinz Feldkamp
1986 FC Bayern München Udo Lattek
1987 Hamburger SV Ernst Happel
1988 Eintracht Frankfurt Karl-Heinz Feldkamp
1989 Borussia Dortmund Horst Köppel
1990 1. FC Kaiserslautern Karl-Heinz Feldkamp
1991 Werder Bremen Otto Rehhagel
1992 Hannover 96 Jürgen Gelsdorf
1993 Bayer Leverkusen Dragoslav Stepanovic
1994 Werder Bremen Otto Rehhagel
1995 Borussia Mönchengladbach Bernd Krauss
1996 1. FC Kaiserslautern Eckhard Krautzun
1997 VfB Stuttgart Jogi Löw
1998 FC Bayern München Giovanni Trapattoni
1999 Werder Bremen Thomas Schaaf
2000 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2001 FC Schalke 04 Huub Stevens
2002 FC Schalke 04 Huub Stevens
2003 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2004 Werder Bremen Thomas Schaaf
2005 FC Bayern München Felix Magath
2006 FC Bayern München Felix Magath
2007 1. FC Nürnberg Hans Meyer
2008 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2009 Werder Bremen Thomas Schaaf
2010 FC Bayern München Louis van Gaal
2011 FC Schalke 04 Ralf Rangnick
2012 Borussia Dortmund Jürgen Klopp
2013 FC Bayern München Jupp Heynckes
2014 FC Bayern München Pep Guardiola
2015 VfL Wolfsburg Dieter Hecking
2016 FC Bayern München Pep Guardiola
2015 Borussia Dortmund Thomas Tuchel
2018 - -

Falls sich jemand fragen sollte, was mit den Pokalsiegen vor und während des Zweiten Weltkriegs ist, bzw. wieso diese hier fehlen: Bis 1945 hieß der Wettbewerb Tschammer-Pokal, erst ab 1953 wurde er als DFB-Pokal geführt, was ja wiederum in der Titelzeile so als Inhalt für diese Seite angekündigt ist.

Wie immer bleibt der DFB-Pokal eine der interessantesten Veranstaltungen für alle an Sportwetten interessierten. Sie werden zwar gefühlt weniger, doch ist gerade der Pokal immer für Überraschungen gut. Und sollte es mal zu einer solchen kommen, ist die Quote mit einem unterklassigen Sieger gleich geeignet, ein ganzes Wochenende zu versilbern. Einige Anbieter von Sportwetten findet man hier, mit einigen zusätzlichen Informationen. Ausgelost wurde die 1. Runde des DFB-Pokals ja schon, auch hier warten trotz — oder gerade wegen — des Vorgangs, in der 1. Runde die höherklassigen Teams noch zu setzen und somit auf jeden Fall gegen ein unterklassiges Team antreten zu lassen, sicher wieder viele Überraschungen.

Schließlich gibt es nicht erst einen ehemaligen DFB-Pokalsieger, siehe oben, der es schon mal geschafft hat, in der 1. Runde gegen Amateure auszuscheiden.

Was die Trainer angeht, die den DFB-Pokal bislang gewannen, so hat es noch niemand häufiger als 3x geschafft, wie die unten stehende Tabelle zeigt, in der alle Trainer aufgelistet sind, die es mehr als 1x geschafft haben.

Jahr Verein/e Titel
Karl-Heinz Feldkamp Bayer Uerdingen, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern 3x
Ottmar Hitzfeld FC Bayern München 3x
Thomas Schaaf Werder Bremen 3x
Udo Lattek FC Bayern München 3x
Otto Rehhagel Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf 3x
Hennes Weisweiler Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln 3x
Georg Wurzer VfB Stuttgart 2x
Zlatko Cajkovski FC Bayern München 2x
Huub Stevens FC Schalke 04 2x
Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 2x
Felix Magath FC Bayern München 2x
Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 2x
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Trainer mit den meisten Spielen in der 1. Bundesliga

Trainer Spiele Vereine
Otto Rehhagel 832 Kickers Offenbach, Werder Bremen, Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf, FC Bayern München, 1. FC Kaiserslautern,
Jupp Heynckes 642 Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, Eintrach Frankfurt, FC Schalke 04, Bayer Leverkusen
Erich Ribbeck 569 Eintrach Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, FC Bayern München
Udo Lattek 522 FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund, 1. FC Köln, FC Schalke 04
Thomas Schaaf 513 Werder Bremen, Eintracht Frankfurt
Felix Magath 495 Hamburger SV, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart, FC Bayern München, VfL Wolfsburg, FC Schalke 04
Hennes Weisweiler 470 Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln
Ottmar Hitzfeld 461 Borussia Dortmund, FC Bayern München
Friedhelm Funkel 459 Bayer Uerdingen, MSV Duisburg, Hansa Rostock, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC
Christoph Daum 426 1. FC Köln, VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt

Stand 30.6.2015

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Let the sunshine — tja

Ein fürchterliches Beispiel dafür, was zu wenig Sonnenlicht aus einem Menschen machen kann, weshalb das folgende Bild FSK 18 ist und der Beitrag zwischen 22h und 6h erscheint: Tief eingegrabene Furchen, die Farbe Grau dominiert über und über das gesamte Gesicht, aschfahl ist noch zu schwach als Bezeichnung und die Mundwinkel — nicht gestellt und nicht gephotoshoppt — hängen so tief, dass man Angst haben muss, das Gesicht könnte aus dem Kopf raus zu Boden fallen.

Der Irrglaube ist weit verbreitet: Ohne Sonnenlicht würde man stets schlafen und hätte so ausreichend davon, doch weit gefehlt: die Augenränder sprechen von Nächten ohne Schlaf, denn wo kein Sonnenlicht, da gibt es auch keinen Wechsel zwischen Tag und Nacht, keinen Schlaf, nur sinnloses Dahinvegetieren, ziellos, ohne Erfolgserlebnisse, die Gedanken werden ebenso grau wie das Gesicht.

Wieder mal nur für die Hartgesottenen.

“Besonnen“
[photopress:schaaf_besonnen_wie_eh_und_je.jpg,full,centered]

(Entnommen dem offiziellen Lehrbuch für Text-Bild-Scheren. Aus dem Kapitel: How to become a Hitzfeld.)

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Gewinnspiel: One Club Stars

Drei Tage war’s Gewinnspiel krank,
nun raucht es wieder, Gottseidank!

Alteingesessene Leserinnen und Leser kennen das: ab und an wird hier ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem es nichts zu gewinnen gibt. Außer Spaß und so einiges an nutzlosem Wissen. Heute geht es um — Tusch:

One Club Stars!

Die höchst ehrenwerte Sun listet englische One-Club-Stars auf. Das sind „große“ Spieler, die Zeit ihrer Karriere nur bei einem einzigen Profiklub unter Vertrag waren.

Dabei gingen die sammelnden Redakteure aber mal wieder derart faul vor, dass sie öfter ein Auge zudrückten, wenn es darum ging, ob ein Spieler jetzt tatsächlich nur für einen einzigen Verein gespielt hatte.

Wir sind da strenger — haben aber vielleicht auch mehr Zeit.

Nur für einen einzigen Verein zu spielen war früher hierzulande Gang und Gäbe; heutzutage stellt es eine Ausnahme dar, welche man mit der Stecknadel am Meer suchen muss. Deshalb führen die hiesige One-Club-Star-Starliste auch hauptsächlich gewesene Profis an. In Dekaden gewesene Profis, die länger hinter uns zu liegen scheinen als je ein Mann gesehen hat.

Auf Platz 1 liegt natürlich „Charly“ Körbel, der alle seine 602 Rekordeinsätze für Eintracht Frankfurt mit stoischem Gleichmut ertrug. Er musste schließlich auch 602x vor einem Spiel irgendeinen Trainer eine Ansprache halten hören.

Auf Platz 2 liegt des Dummschwätzers Dummschwätzer. Das ist der Mann, den sich Franz Beckenbauer ins Büro bestellen lässt, wenn er mal wieder einen abwärts gerichteten Vergleich bezüglich des Dummschwätzens benötigt, um die Erkenntnis aufzufrischen: „So dumm schwätz ich gar nicht, da gibt’s noch Dümmere.“

Sepp Maier, auch er von Anfang bis zum unfallbedingten Ende nur beim FC Bayern im Einsatz, immerhin 498 Mal.

Manfred Kaltz, die fleischgewordene Banane — auf türkisch heißt Banane übrigens „muz“, wobei das z hier wie s gesprochen wird, weshalb Banane auf türkisch „mus“ ausgesprochen wird, das deutsche „Mus“ hingegen heißt „püre“ — spielte in seiner gesamten Bundesliga-Karriere nur für den Hamburger SV, und das 581 Mal. Weil er gegen Ende seiner sportlichen Laufbahn aber für kurze Zeit beleidigt nach Frankreich zu Racing Straßburg Girondins Bordeaux und dem FC Mulhouse entfleuchte, darf Manni Kaltz in diese Liste der One Club Stars nicht aufgenommen werden.

Damit es nicht ganz so nackt losgeht, werfe ich noch den treuen Berti Vogts, auf den wärt Ihr auch gekommen, und den woanders nie so wirklich gefragten Lars Ricken, auf den wärt Ihr auch gekommen, in den Ring.

Welche One Club Stars gibt und gab es in der Bundesliga?

  • sagen wir ab 200 Einsätze (VB) und
  • nie bei einem anderen Erst- oder Zweitligaverein im In- oder Ausland gespielt sowie
  • nur nicht mehr aktive Spieler, von den noch aktiven Spielern erfüllt ohnehin fast niemand die Bedingungen

Ich pflege gerne Eure Antworten in die Auflistung ein, natürlich erwarte ich nicht ernsthaft, dass man bei allen die Zahl der Einsätze weiß, die wird dann von mir ergänzt.

Und wie immer gilt: wer googlet, ist selbst Schuld.

Spieler Verein Spiele
1. Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 602
2. Sepp Maier FC Bayern München 498
3. Michael Zorc Borussia Dortmund 463
4. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 441
5. Berti Vogts Borussia Mönchengladbach 419
5. Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 419
7. Georg Schwarzenbeck FC Bayern München 416
8. Wolfgang Overath 1. FC Köln 409
9. Michael Bella MSV Duisburg 405
10. Klaus Augenthaler FC Bayern München 404
11. Rüdiger Vollborn Bayer Leverkusen 401
12. Dieter Eilts Werder Bremen 390
12. Uwe Kamps Borussia Mönchengladbach 390
14. Hannes Löhr 1. FC Köln 381
15. Marco Bode Werder Bremen 379
16. Bernd Dürnberger FC Bayern München 375
17. Werner Melzer 1. FC Kaiserslautern 374
18. Herbert Wimmer Borussia Mönchengladbach 366
19. Wolfgang Weber 1. FC Köln 356
20. Bernd Cullmann 1. FC Köln 341
21. Christian Hochstätter Borussia Mönchengladbach 339
22. Thomas Brunner 1. FC Nürnberg 328
23. Hermann Ohlicher VfB Stuttgart 318
24. Frank Neubarth Werder Bremen 317
25. Ernst Diehl 1. FC Kaiserslautern 314
26. Thomas Wolter Werder Bremen 312
27. Axel Roos 1. FC Kaiserslautern 303
28. Lars Ricken Borussia Dortmund 301
29. Helmut Roleder VfB Stuttgart 280
30. Hans Pflügler FC Bayern München 277
31. Uwe Bracht Werder Bremen 272
32. Uwe Bindewald Eintracht Frankfurt 263
33. Thomas Schaaf Werder Bremen 262
34. Herbert Büssers MSV Duisburg 256
35. Arnold Schütz Werder Bremen 253
36. Dieter Prestin 1. FC Köln 246
37. Uwe Seeler Hamburger SV 239
38. Willi Entenmann VfB Stuttgart 237
39. Yves Eigenrauch FC Schalke 04 229
40. Peter Reichel Eintracht Frankfurt 225
41. Michael Opitz FC Schalke 04 224
42. Karl-Heinz Thielen 1. FC Köln 221
43. Peter Hidien Hamburger SV 214
44. Michael Dusek 1. FC Kaiserslautern 210
45. Roland Dickgießer SV Waldhof Mannheim 208
46. Hermann Gerland VfL Bochum 204
47. Sepp Piontek Werder Bremen 203
48. Thomas Kruse FC Schalke 04 199
49. Andreas Schmidt Hertha BSC Berlin 193
50. Dieter Lindner Eintracht Frankfurt 189
51. Heinz Strehl 1. FC Nürnberg 174
52. Ferdinand Wenauer 1. FC Nürnberg 168
53. Wolfgang Pohl Arminia Bielefeld 167
54. Franz Raschid Bayer Uerdingen 166
55. Hilmar Weilandt Hansa Rostock 160
56. Fritz Pott 1. FC Köln 151
57. Ralf Kohl SC Freiburg 147
58. Roland Wabra 1. FC Nürnberg 146
59. Michael Wittwer Karlsruher SC 145
60. Christian Fiedler Hertha BSC Berlin 137
61. Günter Sebert SV Waldhof Mannheim 128
62. Uli Sude Borussia Mönchengladbach 126
63. Karsten Bäron Hamburger SV 124
64. Jürgen Gronau FC St. Pauli 117
65. Klaus Thomforde FC St. Pauli 100
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Das Who is Who des Stallgeruchs

Der Kicker hat offensichtlich sein gesamtes Bundesliga-Daten-Archiv online gestellt (bemerkt wurde das hier durch einen Tweet von Lizas Welt). Dabei fällt nicht nur auf, dass er, der Kicker, bei Strafstößen zwischen verschossenen und gehaltenen unterscheidet, sondern dass er auch den übrigen Kladderadatsch rund um einen Spieltag herum online stellt, so die „Elf des Tages“ und den „Mann des Tages“. Aus nostalgischen Gründen schauen wir uns mal kurz jene 34 aus unerklärlichen Gründen nur 32 Entscheidungen an, die der Kicker zur Frage des „Mann des Tages“ in der Saison 1982/1983 gefällt hat.

Kaum zu übersehen: abgesehen von zwei, drei Unbekannten fiel der Apfel aus jener Zeit selten weit des Stammes. Es gibt in dieser Liste aus nur einer Bundesliga-Saison mehrere spätere Nationaltrainer diverser Nationen, Jugend-Nationaltrainer, Bundesliga-Manager, Kommentatoren für diverse Medien, Trainer von Kreisklassenmannschaften im Zuge einer Fernsehshow, American-Football-Kicker aus Marketinggründen und sogar aktuelle Bundesligatrainer in der folgenden illustren Runde, die wie erwähnt immerhin aus den Jahren 1982 und 1983 stammt:

1. Spieltag Dieter Burdenski Werder Bremen
2. Spieltag keiner -
3. Spieltag keiner -
4. Spieltag Asgeir Sigurvinsson VfB Stuttgart
5. Spieltag René Botteron 1. FC Nürnberg
6. Spieltag Jürgen Milewski Hamburger SV
7. Spieltag Thomas Schaaf Werder Bremen
8. Spieltag Rudolf Kargus 1. FC Nürnberg
9. Spieltag Bum-Kun Cha Eintracht Frankfurt
10. Spieltag Edhem Sljivo 1. FC Köln
11. Spieltag Bernd Nickel Eintracht Frankfurt
12. Spieltag Manfred Burgsmüller Borussia Dortmund
13. Spieltag Harald Schumacher 1. FC Köln
14. Spieltag Felix Magath Hamburger SV
15. Spieltag Karl-Heinz Rummenigge Bayern München
16. Spieltag Horst Hrubesch Hamburger SV
17. Spieltag Bernd Wehmeyer Hamburger SV
18. Spieltag Karl Allgöwer VfB Stuttgart
19. Spieltag Reiner Geye 1. FC Kaiserslautern
20. Spieltag Bernd Klotz Borussia Dortmund
21. Spieltag Rolf Rüssmann Borussia Dortmund
22. Spieltag Asgeir Sigurvinsson VfB Stuttgart
23. Spieltag Helmut Schröder Arminia Bielefeld
24. Spieltag Jürgen Mohr Hertha BSC
25. Spieltag Bum-Kun Cha Eintracht Frankfurt
26. Spieltag Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
27. Spieltag Bum-Kun Cha Eintracht Frankfurt
28. Spieltag Siegfried Grüninger VfB Stuttgart
29. Spieltag Rudolf Völler Werder Bremen
30. Spieltag Wolfram Wuttke FC Schalke 04
31. Spieltag William Hartwig Hamburger SV
32. Spieltag Jürgen Groh Hamburger SV
33. Spieltag Horst Hrubesch Hamburger SV
34. Spieltag Atli Edvaldsson Fortuna Düsseldorf

Wer einen Blick auf die Liste der Männer des Tages der letzten Saison wirft, könnte somit schon erahnen, wer im Jahr 2040 in der Bundesliga und auf den diversen Nationaltrainerposten dieser Welt sein Unwesen treiben wird.

Es sei denn, die Zeiten hätten sich tatsächlich geändert.

(Bliebe das Rätsel des ominösen „keiner“s.)

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Meister als Trainer und als Spieler

Gerade les ich in einer dieser „Info-Boxen“, dass xy einer von nur sechs Menschen sei, die in der Bundesliga Meister als Trainer und als Spieler geworden sind. Kurz inne gehalten, komme ich ad hoc auf fünf, womit mir einer fehlt. Damit es nicht ganz so langweilig ist, bitte die übrigen auch suchen.

Kein „Gewinnspiel ohne Gewinne“ heute, dafür wird’s allzu schnell zu Ende sein.

Komplette Antwort nach dem Klick:

“MeisteralsTrainerundSpieler-Spoiler“

Trainer
Felix Magath
Jupp Heynckes
Thomas Schaaf
Matthias Sammer
Franz Beckenbauer
Helmut Benthaus

Torwarttrainer
Sepp Maier
Toni Schumacher
Wolfgang de Beer
Gerry Ehrmann
Dieter Burdenski
Eberhard Trautner
Walter Junghans

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Interviews Galore

Längere Interviews mit oder ohne Gehalt sind selten, hier gibt es gleich über 800 davon. Ich fasse zusammen, wer alles mit Fußball-Bezug dabei ist, entscheiden kann man dann selbst, welche man sich zu Gemüte führt: Rudi Assauer, Pierluigi Collina, Frank Goosen, Günter Hermann, Ottmar Hitzfeld, Uli Hoeneß, Rudi Kargus, Katja Kraus, Diego Maradona Jr., Johan Micoud, Lars Ricken, Thomas Schaaf, Mehmet Scholl, Michael Steinbrecher.

Und dann gibt es da seit gestern an anderer Stelle auch noch ein Interview mit Trainer Baade [Nachtrag vom 18.3.2013: Mylaola hat leider die Pforten geschlossen, deshalb gibt es das Interview nur noch im Internet-Archiv.]

Nachtrag vom 3.9.2010: Leider ist Galore kaputt, wie sie selbst schreiben, weshalb alle obigen Links entfernt wurden, außer jenem zum Interview mit Trainer Baade. Aber das war ja auch nicht bei Galore.

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Thomas Schaaf, aktuell leicht zu reißendes Wild, wenn man denn will (aber sie wollen ja, alle)

Hat da jemand gefordert, dass man in Bremen eine Trainerdiskussion ausrufen solle? Ich habe nicht richtig verstanden. Bitte, noch mal. Eine Trainerdiskussion? Weil eine Mannschaft nach knapp 10 Jahren zum ersten Mal nicht ganz oben mitspielt? Äh, sind wir jetzt hier beim Tennis, in der Weltrangliste, beim Schach, oder geht es doch eher um Fußball? Hatte nicht der glorreiche FC Bayern gerade in jenen Jahren, in denen er in der Liga recht weit unten stand, diverse Europapokale gewonnen? Achso, stimmt, das war in der Zeit, bevor es eine Gruppenphase und noch eine Gruppenphase und noch eine Gruppenphase („Aber, entschuldige, Rudi, auf Island gibt es gar keine Gruppenphasen!“) gab, und somit dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen wurde.

Trotzdem könnte man ja annehmen, wenn man gewillt wäre, anzunehmen, dass man, herrgottnochemal, man muss doch echt kotzen, wenn man sich das jetzt alles wieder reinziehen muss. Da arbeitet ein Trainer, seit 10 Jahren lässt er erfolgreichen Fußball spielen, qualifiziert sich regelmäßig für die Champions League, immer international, und jetzt spielt er zum ersten Mal nicht international (obwohl das ja angesichts der zu erwartenden Schwächephasen des HSV, von Hoffenheim, Leverkusen und anderen leichten Toastbroten noch gar nicht klar ist), und da schwupps kommen sie aus ihren Löchern, den nur leicht schanzenbewehrten und schwingen ihr Beil, wie man es aus dem Boulevard kennt und hasst. Aber gleichzeitig gibt es überhaupt gar keinen Grund, diesem Beil auch nur überhaupt Anerkennung zu gewähren.

Schwingen ihr Beil, weil sie etwas schreiben müssen. Weil ihnen langweilig wird, weil ihnen die sonstigen Fun-Videos ausgegangen sind auf ihrem Laptop, weil sie Geld kriegen dafür, dass sie Scheiße, verächtliche, lächerliche, fußballnichtverstehende, nur dem Profit geschuldete Scheiße schreiben wollen oder müssen, sich selbst in eine Position verfrachtet haben, in der sie glauben, davon abhängig zu sein, dass sie überhaupt irgendetwas schreiben, was evtl. Schlagzeilen produziert.

Zu beschränkt, zu wenig phantasievoll, zu wenig fußballerische Kenntnisse, dass sie auch gehaltvoll, analytisch, wahrhaftig schreiben könnten, sich das überhaupt vorzustellen. Scheißen sich in die Hose vor Angst, dass es eventuell niemanden interessieren könnte, wenn es wirklich um fußballerische Analysen gänge. Zu denen hätten sie nämlich nichts beizutragen. Da muss dann natürlich eine Schlagzeile her, eine dem ganzen Boulevard die Krone aufsetzende, und da sitzen sie da an ihren Laptops, und schämen sich nicht mal, öffentlich eine solche an den Haaren herbeigezogene Scheiße zu schreiben.

Sportjournalisten sollen das sein. Lächerlich. Sie sind nichts anderes als ekelhafte sich selbst gegenseitig rezitierende Monster, die von ihrem Auftrag, dem Kunden zu berichten, was tatsächlich passiert ist, so weit entfernt sind wie wir von der Aufklärung dessen, warum das Volk das größtenteils dennoch liest.

Eine Krise inszenieren, nur um am Ende der Krise davon schreiben zu können, dass die vermeintliche, nicht existente (sportliche) Krise dann wieder vorbei ist: Das ist eine Verhaltensweise, über die, wenn man nicht so angewidert darob wäre, man sich freuen würde, weil es mittlerweile nämlich Blogs und andere Gegenöffentlichkeiten gibt. Wer will, kann lesen, hat Alternativen. Kommt her.

Hier sprechen wir unter Menschen mit gesunden Gehirnen. Fernab des Zwangs, Schlagzeilen zu produzieren, zu verkaufen, zu polarisieren. Menschen mit Gehirn brauchen keine solche Schlagzeilen-relevante Pseudorealität mehr. Sie schreiben selbst für Menschen mit Gehirn. Und haben demgemäße Leser.

Gebt’s auf, … gebt’s auf.

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Thomas Schaaf Trainergott

Zufällig bloggt neuerdings der Dolmetscher [Link leider tot] von Claudio Pizarro über seine Erlebnisse in der Kabine, vor, während und nach den Spielen des SV Werder Bremen:

Auf der Rückfahrt herrschte eine Stimmung wie bei einer Party im Hause Schaaf: Totenstille, Depression, die man quasi greifen konnte, niemand sprach ein Wort von Hamburg bis nach Bremen.

Am Weserstadion angekommen, gab Schaaf eine kurze Anweisung: „Morgen Training und am Mittwoch gegen die Türken wirds besser“ und verschwand.

Na, hoffen wir mal.

Lesenswert im Blog, dass selbst den stoischen Thomas Schaaf die Champions League noch mal ein Stück konzentrierter werden lässt.

Sehenswert auch die Fotos in der Galerie, welche intime Details verraten, die man so sonst nicht zu Gesicht bekommt.

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Richtungswechsel mit zwei Toren

Von den Bewegungsabläufen her erinnert diese nicht gestellte Momentaufnahme der Partie Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen doch arg an jene Form der Grazilität und Zielgenauigkeit, wie man sie aus diesem Kontext kennt.

Offensichtlich ein Mentalitätsproblem der beiden Puppenspieler. Schaaf sind solche Showeinlagen zuwider, während Labbadia wegen seiner Zeit als „Pistolero“ durchaus als Rampensau bezeichnet werden darf. Das Ergebnis der Partie bestätigt das.

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