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Schlagwort: Video

FC Gelsenkirchen-Schalke 04

Ein älterer Beitrag aus genau diesem hier vorliegenden Blog, heute mal wieder nach oben geholt, weil die neuen Leser ja nicht von Anfang an dabei waren, als man noch ganz ungustelig vor sich hinbloggte, wahrscheinlich. Mancher kennt ihn noch nicht. Georg Kreisler at his best.



Die 7 Minuten und 42 Sekunden sollte man sich tatsächlich nehmen. Da es ohne Video ist, nur Text, kann man es ja auch nebenbei laufen lassen. Wie und was Gelsenkirchen ist, ist hier wunderbar verpackt.

Mit Dank nach Hamburg-Alsterdorf (und natürlich an Georg Kreisler), auch wenn ich es überhaupt nicht mag, dass einer bei Gelsenkirchen, das „r“ so rollt. Er sollte es lieber als „a“ aussprechen, dann täte es passen. Die aktuelle Häufung der Schalke-Inhalte ist reiner Zufall und keine Vorbereitung auf das bevorstehende 50-jährige meistertitellose Jubiläum, wie man ganz unbedarft meinen könnte.

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„Das versteht kein Mensch“ — Zettel-Ewald erklärt das Spiel

Zettel-Ewald lässt sich nicht lumpen und schreibt heute mal ans Flipchart statt auf seine Zettel. Die ganz simple Frage, wie Fußball denn funktioniert, hat er sich dabei zum Thema gesetzt und macht es ganz ordentlich. Allerdings nur, falls man blutiger Fußball-Anfänger wäre.

Wir notieren auf unseren eigenen Zetteln: Zielgruppe des Videos verfügt über Anfängerwissen im Bereich Fußball, man vermutet aber einiges Moos auf ihren Konten.

Für ein paar Cent extra erklärt Ewald das Spiel natürlich — na, wo ist die Kamera? — nehmen wir an.



Was ist das nur für ein baufälliger Keller, von dessen Wänden der Putz abbröckelt, in welchem ein Werbevideo für einen Finanzfond gedreht wird? Man könnte sich Sorgen machen, ob Ewald selbst vielleicht noch auf Zahlungen wartet.

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Was ist Dein Level?

Toll, dass die FA in diesem Spot dazu aufruft, unbedingt selbst Fußball zu spielen. Könnten fast meine Worte sein. Da übersieht man doch gerne mal den Markennamen auf dem Zapfhahn. Und dass es in seiner Ästhetik Anleihen bei einem Werbespot eines gewissen Turnschuhverkäufers nimmt.

Damit das aber nicht grantlerisch missverstanden wird: Ich mag dieses Video.



Ja, es ist schon älter. Aber nicht weniger sehenswert. Wo bleibt das Pendant von den deutschen … ach, kein Internet. Okay. Ich verstehe.

Spät hier entdeckt.

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„Habt Ihr nur Scheiße im Hirn?“

Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass die Methode Magath eine grundsympathische ist. Sonst vergisst man das so schnell. Möglicherweise der Wunschtraum aller verklemmt-autoritären Fußballanhänger.

Vielleicht aber auch einfach ein.



Wobei die zweite Frage im Video ja berechtigt ist. Das hat noch nie jemand verstanden, seit es diese Zwillinge in der Bundesliga gibt. Es weiß allerdings auch niemand, warum ausgerechnet die Ersatzspieler, die gar nicht auf dem Feld stehen, diese beantworten können sollten.

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Der Oliver-Kahn-Monster-Shot

„Hilarious“, sagt die eine zur anderen, als sie in der Straßenbahn neben mir sitzen und sich über ihre Erlebnisse am vergangenen Wochenende unterhalten. Beide deutsch.

„Hilarious“, blöde, affektierte Kuh. Ich weiß nicht mal, was das bedeutet.



Dann schlag ich im Wörterbuch unter „h“ nach und stelle fest: Sie meinte dieses Video hier. Woher kannte sie es nur vor mir?

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O Rei bezahlt mit Amex

Der große oder auch nicht so große Pelé ist ja leider vor jener Zeit tätig gewesen, die die meisten hier Mitlesenden noch erlebt haben. Weshalb man nicht so genau weiß, was er für einer ist. Integer? Clever? „Cool“?

Antworten sind rar.

Zumindest der folgende Spot jedoch hat einfach a-l-l-e-s, was ein Werbespot benötigt. Nicht nur im Jahr 1977, aus dem er stammt, sondern auch heute noch.

An erster Stelle einen Protagonisten, der flüssig redet. Und dessen Mimik zum Gesagten passt.

An zweiter Stelle die gelungene Pointe.



Nicht zu vergessen drittens ein Mann im Hintergrund, der einen Fußball festhält.

Hier jedenfalls punktet der aus heutiger Warte immer zu sehr an Roberto Blanco erinnernde Pelé deutlich, besonders im direkten Vergleich zu Spots deutscher Spieler aus jener Zeit.

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Glasknochen, Torrero oder der Hunter?

[photopress:sport_blogschau.jpg,full,alignleft] Die Sport-Blogschau geht in die zweite Ausgabe, jetzt noch knackiger, jetzt noch besserer Ton und jetzt noch mehr Vielfalt bei den Antworten zur Frage. Bei den Meisterschaftstipps tauchten nur drei verschiedene Antworten auf. Wer Torschützenkönig 2011/2012 wird, da gehen die Meinungen deutlich weiter auseinander.

Man sehe, höre und widerspreche, wenn Internetnerds ins Blaue tippen, wer nach dieser Saison die kicker-Torschützenkanone erhalten wird. Bei catenaccio natürlich, dem Fachmann für visuelle Sperenzchen im Blogosquarium. Der hiesige Hausherr tippt übrigens auf ein One-Trick-Pony, das möglicherweise jetzt schon entzaubert ist. Aber man schaue selbst:

Torschützenkönigstipps in der Sport-Blogschau.

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Timelapse-Videos im Fußball

… sind offensichtlich ziemlich sinnlos.

Vielleicht sollte man nicht die kompletten 90 Minuten aufzeichnen, wie hier beim 125-jährigen Jubiläum des Lewes Football Club aus East Sussex (noch jemand hier, dessen erstes Englisch-Buch in der Schule in East Sussex place took?) geschehen, sondern deutlich weniger Zeit. Außerdem unbedingt die Kameraposition verändern.



„Aber die Wolken sind schön …“

Das sind sie auch im folgenden Video. Ebenfalls leider nicht wirklich gelungen. Optisch, videotechnisch, ja. Aber bezogen auf das Fußballspielen?



Und dann wären da noch diese Hobbykicker, welche in Edinburgh wohl „Sunday-League“-Kicker heißen, die genauso versucht haben, ein Timelapse-Video vom Fußballspielen zu erstellen.

Schön, dass man am Ende noch ein bisschen Elfmeterschießen betreibt, aber das Spiel selbst ist wieder … wenig sehenswert.



Ja, es gibt natürlich noch Tausende andere Videos solcher Machart, auch in großen Stadien erstellt, aber mir ist nicht eines begegnet, bei dem es auch nur in Ansätzen Spaß macht, dem eigentlichen Spiel zuzuschauen. Euch?

Einer, der zeigt, welche Dinge rund um Fußball sich in einer Darstellung als Timelapse lohnen, ist allerdings catenaccio in diesem Video. Bumpabumpabump.

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It definitely looks like handball (II)

Ja, es ist richtig. Dem Frauenfußball fehlen — bislang — die historischen Landmarks, die total weirden Ereignisse, die Dinge, die man einfach nicht glauben kann. Über die man dann später diskutiert, jahrzehntelang. Welche jedem Ochsen vermitteln, dass er Ahnung von diesem Sport hat, nur weil er weiß, was ein Bloemfonteintor ist.

Diese Dinge fehlen dem Frauenfußball bislang, wachsen aber gerade nach. Sie bleiben in Erinnerung, dies vor allem dann, wenn man sie mit eigenen Augen gesehen hat. Daran, an diesem Mangel an erzählenswerten Ereignissen, hat allerdings die Schiedsrichterin der Partie Australien — Äquatorialguinea heute ordentlich gearbeitet. Um den extremen Fauxpas der äquatorialguineischen Verteidigerin zu erkennen, der ja nicht einfach ein für Zehntelsekunden andauerndes Handspiel aus dem fließenden Spiel heraus war, sondern ein ganz simples „den Ball in die Hand nehmen“, wie man es aus den schlimmen Zeiten im Schulunterricht kennt, brauchte man aber weder Fernglas noch besondere Aufmerksamkeit.


Möglicherweise war es auch eine Anweisung von oben (frei nach Berti Vogts), dass man dem Frauenfußball die fehlenden Ereignisse von historischer Tragweite endlich hinzufügen möge.

(Teil I in Bezug auf den Titel ist übrigens hier und hat sehr, sehr wenig mit dem heutigen Ereignis zu tun.)

Dass man in Bochum durchaus etwas von Fußball versteht, erkannte man an dem ausgiebigen und berechtigten Pfeifkonzert nach dieser unglaublichen, für alle in dieser Ecke des Stadions sichtbaren, Fehlentscheidung. Wobei man für diesen Bummer eigentlich eine neue Vokabel als „Fehlentscheidung“ finden müsste.

Wohin die Schiedsrichterin während dieser etwa anderthalb Sekunden des Ballfesthaltens geschaut hat, zeigt das Video leider nicht.

Dass Kommentatorin Claudia Neumann ebenso unfassbarerweise eine Wiederholung dafür benötigt, um zu erkennen, wie die Verteidigerin aus Äquatorialguinea mit dem Ball in der Hand durch den Fünfmeterraum spazieren geht, sehen wir ihr deshalb nach, weil sie auf der Pressetribüne und nicht in E1 des Ruhrstadions saß. Wie man aber nicht sofort erblicken kann, was passiert, bleibt fragwürdig. Vermutlich lautet die Antwort, dass das Ereignis so unvorstellbar war, dass man es gar nicht im Spektrum der Möglichkeiten sieht.

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Theo, lass uns nach Eppheim fahren

Chronistenpflicht-Beitrag respektive Chronisten-Pflichtbeitrag.

Wie schon von janus in den Kommentaren geschildert, erlebten wir vorgestern ein Highlight der Fußballer-in-Filmen-Geschichte, das den Berti-Vogts’schen Auftritt im Tatort stante pede verblassen lässt.

Der Titel des Beitrags hat die Wahl gewonnen gegen folgende andere Kandidaten:

  • „Unfall?! … oder …“
  • „Nein, sag, dass das nicht wahr ist.“
  • Laut hörbares Ausatmen, geradezu Schnaufen von Theo Zwanziger, ungefähr so: Puuuuh, aber mit ein bisschen mehr Luft dabei, die man mit den Mitteln einer Rechner-Tastatur schlecht darstellen kann.
  • Das dumpfe Geräusch des Aufpralls einer Abrißbirne, die gerade gegen den Schädel des Drehbuchschreibers donnert, als Zwanziger den Satz „Was kann ich für Dich tun?“ beendet. (2. Platz der Abstimmung)

Viel mehr an Kandidaten waren ja nicht möglich.

Nur eine kurze Woche lang ist der Film dank hanebüchener richterlicher Entscheidungen im Archiv der ARD abrufbar, danach nicht mehr. So würde man später gar nicht verstehen, wovon überhaupt die Rede ist, wenn man von der „Theater AG des DFB“ spricht. Deshalb also dieser Beitrag, damit man auch in Jahren noch prüfen kann, ob Zwanziger oder Vogts der, ähem, kleinere Laie war.

„Theo, lass uns nach Eppheim fahren“ — schon jetzt ein Klassiker.



PS: Offensichtlich verzichtet Theo Zwanziger vorübergehend, ich betone: vorübergehend, auf seinen Doktortitel, denn im Ausschnitt wird dieser nicht erwähnt. Das kann nur mit seiner Zustimmung geschehen sein, also ist da eventuell doch etwas faul im Staate Otto-Fleck-Schneise. Ein Fall für das noch zu gründende TheoPlag.

Wenn man genau zuhört, sagt die Sekretärin durchaus „Dr.“ Zwanziger. Ändert aber nichts daran, dass man angesichts der Verfilzung von Theo mit der CDU und den diversen Jobs in der Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz da nicht doch mal nachgucken könnte, ob ein TheoPlag sinnvoll wäre.

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Sean! Schon wieder falsch!

Die Reihe lässt sich beliebig fortführen, und eigentlich dürften amerikanische Werbemacher gar keinen Eingang in die Liste erhalten, denn selbstverständlich besitzen sie keinerlei Ahnung von Fußball, so will es das Klischee. Welches hier dann ja auch erfüllt wird.

Hier also noch ein neues Beispiel aus der Liste der Werbungen, die mit dem Thema Fußball überzeugen wollen, aber dann doch irgendwie alles falsch machen. In diesem Fall ist es die Szene nach Seans Torschuss zum Ort „Somewhere far away“, der wohl etwa in Österreich liegen müsste.

Offensichtlich hat Sean ein Tor erzielt. Das sei gültig, muss aber noch von einem Schiedsrichter deutlich gemacht werden. Der auftretende Schiedsrichter zeigt aber nicht zum Mittelpunkt des Spielfeldes, wie es ein Fußball-Schiedsrichter tun würde, sondern hebt beide Arme senkrecht nach oben, wie es ein Football-Schiedsrichter nach einem Field-Goal-Versuch macht, der „good“ war.

Dass der Schiedsrichter dann auch gleich mal ein Football-Schiedsrichter-Shirt trägt und kein Fußball-Schiedsrichter-Shirt ist wiederum nur folgerichtig.

Ab Minute 0:34, allerdings sollte man ohnehin das ganze, kurze Video ansehen.

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Wenn thwei dath Gleiche tun, itht eth noch lange nicht dath Thelbe

Der eine darf uneheliche Kinder machen, x Mal heiraten und niemand nimmt es ihm krumm, während dem anderen unterstellt wird, eine manische Obsession bezüglich des Heiratens gerade der Schule entronnener Mädchen zu besitzen. Mindestens unreif beim zweiten, beim ersten gilt es als Savoir-vivre.

Der eine darf schon mal Probleme mit der Steuer haben, hinterher interessiert’s niemanden, während der andere gerade mal eine Handy-Rechnung nicht bezahlt und schon ist die Häme groß.

Und dann auch noch: Der eine darf radebrechen wie der hinterletzte Hill-Billy, keinen kratzt’s. Während sich beim inzwischen doch recht passablen Englisch des anderen das halbe deutschsprachige Internet auf die Schenkel klopft und ein Paradebeispiel für die Bedeutung des Wortes „viral“ bei jenem Video von Al Jazeera abliefert.

Um den letzten Punkt zu untermauern, hier also die Preisfrage.

Von welchem Spieler redet der Dummschwätzer in diesem Interview?



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