Angeblich möchte England die Weltmeisterschaft 2018 ausrichten. Australien möchte das ebenfalls. Da ich nicht annehme, in Kürze auszuwandern, wären mir WM-Spiele, die abends im Fernsehen übertragen würden, lieber als WM-Spiele, die schon am Vormittag gezeigt werden.
2 KommentareMonat: Juli 2006
…dass die Flagge den Boden niemals berühren darf, sie nicht als Tischdecke oder Vorhang missbraucht werden, und keine Statuen, Gedenktafeln, Gedenksteinen etc. bei Eröffnungen oder ähnlichen Zeremonien verhüllen darf. Weiterhin darf sie nicht als Start- oder Zielflagge in Wettbewerben, Rennen oder ähnlichen Anlässen, zur Herstellung und Gebrauch als Unterwäsche, Bade- oder Bodenmatte oder einer ähnlichen Verwendung benutzt werden.
Was die Gäste bei einer eventuellen WM in Südafrika angesichts der vielen Gelegenheiten, Flagge zu zeigen, erwartet, verrät uns Wikipedia bei den traditionellen Flaggenregeln.
Schaue ich auf die alte Flagge von Südafrika, wird mir auch klar, warum ich die neue nicht als Flagge Südafrikas gespeichert habe. In den 1980ern sozialisiert, habe ich immer noch diese Flagge als die südafrikanische im Kopf. Die neue sieht bekanntlich so aus, und das erklärt auch die vielen Farben im Logo der WM 2010.
Bitte keine Emails mit der Information, dass man in Deutschland mittlerweile mit Euro bezahlt. Das hab ich dann doch mitbekommen.
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Das neue Trikot von Borussia Dortmund kann nur einen Zweck haben: der Träger dieses Trikots fordert den Schiedsrichter auf, ihm die gelbe Karte zu zeigen. Da bekanntermaßen viele Fußballprofis in der Bundesliga nicht so gut deutsch sprechen, hat man das praktischerweise mit einem schicken Bildchen auf dem Trikot nonverbal gelöst.
Der Createur d‘Ausrufezeichen wird in den Veröffentlichungen übrigens der „Revier-Künstler Ottmar Alt“ genannt. Was ist ein Revierkünstler? Jemand, der besonders gut darin ist, sein Revier zu verteidigen? Oder einer, der nur in seinem Revier bekannt ist, darüberhinaus aber nicht?
4 KommentareWas man immer schon tun wollte, kann man endlich in diesem Spiel nachholen: Paul Breitner bewerfen, während er zum Elfmeter des WM-Finals 1974 anläuft. Was alles so zur Auswahl steht, ist faszinierend, Bierbüchsen, Klopapierrollen, Äpfel, Tomaten, Aschenbecher…
[photopress:screenshot_paul_breitner.jpg,full,centered]
2 KommentareEs scheint ja in Blogs schwer in Mode zu sein, etwas Kryptik einfließen zu lassen, gerne präsentiert in nur einem Satz, besser noch in nur einer Sentenz. Deshalb sage ich mir und meinen von der WM müden Lesern, denen natürlich klar ist, dass die EM vor der Tür steht:
„Zypern liegt geografisch gesehen in Asien.“
So, und jetzt bitte drüber nachdenken.
1 Kommentar„Bend it like Beckham“ ist der Originaltitel des Filmes, den man hierzulande nur unter der deutschen Übersetzung „Kick it like Beckham“ kennt. Problem beim Originaltitel ist wohl gewesen, dass man annahm, dass hier niemand die Bedeutung von „bend“ versteht. Und damit niemand unwissend sterben muss, erkläre ich Fußball das Wort „to bend“ aus dem Englischen, was ganz einfach ist, da das Wort quasi nur eine Bedeutung hat:
abwinkeln, ausknicken, beugen, biegen, knicken, krümmen, neigen, spannen, umbiegen, verbiegen, sich biegen
Mit anderen Worten: anschneiden. Einen Ball anschneiden, was wiederum den meisten fällt es ja gar nicht mehr auf eine Metapher ist, denn natürlich wird niemals ein Ball angeschnitten, sondern beim Treten des Balles für die Dauer seines Fluges mit Effet versehen. Zu deutsch eben: anschneiden.
Kick hingegen bedeutet einfach treten. Wie langweilig.
Diese langatmige Einführung diente aber einzig und allein dem Zweck, Euch dieses Spielchen hier schmackhaft zu machen: den Free-Kick-Challenge. Die Herren Spieler tragen noch ordentlich gepflegte Bärte und Sportkleidung wie man sie von ganz früher kennt. Und der Clou beim benden des Balles ist, dass die Steuerung ziemlich realitätsgetreu ist. Deshalb treff ich auch fast immer ins Tor bei diesem Spiel…
[photopress:screenshot_freekick.jpg,full,centered]
Sehr schön ist auch der angedeutete Schwarz-Weiß-Flacker-Effekt, der den Betrachter tatsächlich einige Jahrzehnte zurück versetzt.
1 Kommentar…man beim Schwimmen schon nach 30 Minuten schlappmacht, weil man sich 4 Wochen lang gerade mal von zu Hause bis zum Biergarten bewegt hat nicht ohne sich dann im Biergarten beim Fußball Schauen darüber aufzuregen, dass sich der eine oder andere Spieler zu wenig bewegt.
Einen Kommentar hinterlassenWo wir doch gerade noch davon sprachen, dass es hier keine Rubrik „Bei der Geburt getrennte Zwillinge“ geben wird: wer Bedarf an „Lookalikes“-Spielchen hat, dessen Hunger dürfte hier mehr als gestillt werden. Die aktuelle Folge beschäftigt sich mit Jogi Löw, es gibt aber auch noch 500 andere Folgen.
Einen Kommentar hinterlassenCasa Azzurri, die Heimstätte der italienischen Turniersieger, lag bekanntermaßen in Duisburg. Und in welchem Land liegt Duisburg? Richtig, in Kartoffolandia [Link leider tot].
Wenn man aus Italien kommt, findet man auch ein solches Nummernschild [Link leider tot] fotografierenswert.
Außerdem: Fotos vom öffentlichen Training der Italiener, hier nachgereicht, weil ich damals noch keine Kamera hatte, obwohl ich ebenfalls im Stadion war.
Übrigens esse ich auch viel lieber Kartoffeln als Kraut.
[Neu] Der Autor schläft zwar gerne lange, aber so etwas darf natürlich nicht passieren: Es gibt auch noch Bilder vom zweiten öffentlichen Training der Italiener, von dem ich gar nichts wusste. Wie gut, dass Octavia Schoplick dann doch mal in den Genuss kam, die U79 zum Landhaus Milser zu benutzen und diese Fotos zu erstellen.
Einen Kommentar hinterlassenDass Mayer-Vorfelder angeblich trinkt, ist inzwischen ein alter Hut, auch wenn es mir beim ersten Hören dessen noch ziemlich neu war, damals, ca. 2002. Deshalb muss auf diesen alten Hut auch nicht weiter eingegangen werden. Interessant zu lesen sind aber die beiden Begründungen der Gerichte, wieso dem Antrag von Mayer-Vorfelder gegen die diesbezügliche Satire des SWR stattgegeben wurde bzw. nicht stattgegeben wurde. Nachzulesen sind diese Begründungen im Helgoländer Vorboten [Link leider tot].
1 Kommentar„Es kann offenbleiben, ob sich der Antragsteller zu Recht als absolute Person der Zeitgeschichte bezeichnet…“
Wir hatten hier schon mehr als einmal das Vergnügen. Jetzt kommt die nächste Folge mit Peter Crouch: Die Leser des Guardian machen ein bißchen photogeshoppten Späßle mit Peter Crouch. Doch Vorsicht, auch in der Bundesliga droht bald die Schlaksilität Einkehr zu halten: Stefan Meierhofer, schlaksige zwei Meter und zwei Zentimeter groß, trainierte schon bei der Profi-Mannschaft des FC Bayern mit. Ironischerweise spielte der Riese zuvor beim SV Langenrohr. Für Jogi Löw kommt er allerdings auf keinen Fall in Frage: er ist Österreicher.
1 KommentarNatürlich denken jetzt alle zuerst an mich. Das wäre aber zu billig. Unter „Billige Lacher“ wird dieser Eintrag auch nicht archiviert werden. Es ist nämlich ernst, was ich jetzt erzähle: Sergio Pinto ist ein in Deutschland aufgewachsener Spieler portugiesischer Abstammung. Und laut diverser Quellen bedeutet der Name „Pinto“ auf brasilianisch „kleiner Pimmel“. Das kann ich kaum glauben, gibt es doch mehr als nur einen Pinto im Weltfußball. Sollten diese Leute alle „kleiner Pimmel“ heißen? Das klingt doch arg nach einer urban legend.
Interessanterweise begann Sergio Pinto seine Karriere im gleichen Verein wie Christoph Metzelder: beim TuS Haltern. Es scheint in Haltern ähnlich gute Luft fürs Fußballspielen wie in der Gegend um Lörrach zu geben.
5 KommentareWir sind alle froh, dass Lehmann bleibt. Jens Lehmann scheint einen Jungbrunnen gefunden zu haben, während Oliver Kahns Gesicht Bände spricht von den vielen durchfeierten und durchzechten Nächten mit Verena Pooth. Kretschmar. Engelke. Ich weiß nicht mehr, wie Kahns Freundin Verena mit Nachnamen heißt, denke aber auch, dass das ein gutes Zeichen ist. In Kürze werden wir sie alle vergessen haben, Regel bestätigende Ausnahme werden Gala-Leser sein, in der auch C-Promis von Anno Dazumal noch zu Wort respektive Bild kommen.
Möglicherweise heißt Jens Lehmanns Jungbrunnen aber tatsächlich „Umstellung des Trainings“. Angeblich tat er das, nachdem er bei Arsenal seinen Stammplatz verlor. Und dann sind wir Jürgen Klinsmann noch mal dankbar, dass er den Vizemeister des Debilitätswettbewerbs (Meister wurde, wie an anderer Stelle erwähnt, Gerd Müller) der Altspieler des FC Bayern, Sepp Maier, aus der Nationalmannschaft geworfen hat. Der hat schließlich Oliver Kahn mit seinem Training zusätzlich heruntergewirtschaftet.
Wollen wir hoffen, dass Lehmanns Stellung als alleiniger Torwart Nummer Eins ihm nicht zu Kopf steigt und er wieder in seine Eskapaden von früher zurückfällt. Rekordzahl roter Karten in der Bundesliga für einen Torwart, Verkehrssünden (fragte mich schon immer, was daran schlimm sein soll, wenn ein Fußballspieler sich verhält wie jeder andere Mensch auch), schnöseliges Verhalten in Interviews und eine generell sehr dünne Haut zeichneten ihn früher aus.
Heute zeichnet ihn schnöseliges Verhalten aus, das er etwas geschickter verbirgt, eine dünne Haut, die er ebenfalls geschickter verbirgt und bislang nur eine rote Karte im Champions-League-Finale.
Nichtsdestotrotz: ich bin erleichtert, dass Jens Lehmann weitermacht. Die Nachfolgekandidaten mit Ausnahme von Robert Enke sind alles Leute, die genau dem Bild von Hauruck-Heinis, denen ab und zu mal die Sicherung durchbrennt, wie man sie im Tor kennt, entsprechen.
Und während Oliver Kahn altersalt geworden zu sein scheint, wirkt Lehmann eher altersweise, dazu aber mit der nötigen Fitness, Beweglichkeit und auch mit dem nötigen Quentchen des „antizipierenden Torhüters“, die ihn alle zusammen relativ schwer bezwingbar machen zur Zeit.
Bis zur EM 2008 sind es noch zwei Jahre und sollte Lehmanns Form drastisch abfallen, sollte man nicht zögern, einen ähnlichen Tausch wie vor der WM 2006 vorzunehmen und einfach das tun, was ein Trainer immer tun sollte: den besseren Torwart aufstellen, nicht den mit den größeren Erfolgen in der Vergangenheit.
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