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Autor: Trainer Baade

Audiobeweis?

Die Ohrenoptiker kommen doch immer wieder auf neue Ideen. Jetzt — sofern man den vergangenen Sommer noch als „jetzt“ durchgehen lässt — mischen sie sich schon in die Regelauslegung beim Fußball ein. Einen „Audiobeweis“ fordern sie anlässlich Materazzis verbaler Provokationen in ihrem Forum.

Bald gibt es auch noch den olfaktorischen Beweis. Schöne neue Welt.

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Beim Barte des Propheten

Im vorigen Beitrag hatten wir schon einen schönen Propheten im Visier. Der größte aller Propheten ist aber immer der mit dem Barte [Link leider tot]. Und Propheten irren sich schließlich nie. Höchstens mal um zwei Minuten Spielzeit im Halbfinale.

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Bahrain wie die Bundesliga

Im Interview mit fussballdaten.de [Link leider tot] klärt uns Hans-Peter Briegel auf, wieso sich die Situation als Nationaltrainer von Bahrein nicht viel anders darstellt als jene des Bundestrainers:

„Wie viele aktive Fußballer gibt es eigentlich in Bahrain?

Ich habe sie nicht gezählt. Man muss wissen, dass Formel 1 hier der Volkssport Nummer 1 ist. Erst dann kommt der Fußball. Es gibt 200 ernstzunehmende Spieler, und nur 40 von ihnen kommen für die Nationalmannschaft in Frage.

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Malik Fathi im Glück

Malik Fathi war bei der WM im Glück. Er nahm zwar nicht selbst teil. Er musste aber laut Selbstauskunft das WM-Spiel Brasilien gegen Kroatien nicht wie wir alle mit dem meist debil vor sich hin brabbelnden Reinhold Beckmann als Kommentator vor dem Fernseher ertragen. Er sah das Spiel mit seinen eigenen Augen im Stadion. Da werden wir doch noch nachträglich mal eben neidisch.

Was ich nicht wusste, aber diesem Interview entnahm: Fathi — obwohl Halbtürke — spricht kein Türkisch. Sofort muss ich da an den Voll-, nicht nur Halbitaliener, aus meinem Team denken, der, weil hier aufgewachsen, zwar perfektes Deutsch spricht, aber kaum einen Satz Italienisch beherrscht. Schade, wenn Eltern aus welchen Gründen auch immer die Chance zur Zweisprachigkeit ihres Kindes ungenutzt verstreichen lassen. Irgendwann ist das Fenster zu — und zwar ziemlich früh.

Zweisprachig aufgewachsene Menschen haben nachweislich andere Hirnstrukturen als einsprachig Aufgewachsene. Sofern sie beide Sprachen perfekt beherrschen, ist das ein erstrebenswertes Ziel. Es gibt aber auch Fälle, in denen bedauernswerte Zeitgenossen keine ihrer beiden Mutter-/Vatersprachen richtig beherrschen, sondern in beiden Sprachen als nicht perfekt auffallen. Dann doch lieber in einer Sprache perfekt sein als in beiden Sprachen schlecht. So wie Andy Brehme zum Beispiel. Achnee, der kann ja nur eine. Achnee, nicht mal das.

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Wie wenig komplex

„Jeder, der sich in die Nähe von 1860 begibt und sich dann mit den Tatsachen beschäftigt – und nicht mit den Stammtischparolen –, wird schnell überrascht sein, wie wenig komplex das alles am Ende ist.“

Die Aussage des Geschäftsführers von 1860 gilt wahrscheinlich für die Strukturen von mindestens zwei Dritteln aller Fußballvereine. Und trotzdem wird immer ein Brimborium um das wirtschaftliche Gebaren der Profivereine gemacht, als gäbe es neben den üblichen Handgeldern für Spieler, die nicht versteuert werden, sonst noch großartige Sonderposten, die man mit einkalkulieren müsste; ja, als sei es geradezu Zauberei, einen Bundesligaverein zu managen.

Eigentlich kann jeder, der ein Fußballmanagerspiel bedienen kann, auch im sog. real life einen Verein führen, sofern er sich die nötige rechtliche Beratung verschafft. Dass daran aber schon der eine oder andere Manager im finanziellen Bereich scheiterte, zeigt nur, welch unfähiges Personal in so manchem Bundesligaverein tätig ist.

Zum Glück ist das in Italien und Spanien völlig anders. Dort wird seriös gewirtschaftet, und das sogar, obwohl die Sachlage meist aufgrund diverser lex berlusconi oder sündhaft teuer verkaufter madrilenischer Trainingsanlagen noch viel komplizierter ist.

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Lachen im Halse stecken geblieben

Erst musste ich lachen, als ich das Stadion von Reggina sah. Dann sah ich das hier. Da musste ich nicht mehr lachen, sondern bitterlich weinen.

Meine Tränen liefen meine Wangen herunter, und ich blickte schließlich nach Salguerios in Portugal, wodurch ich gar nicht mehr aufhören konnte zu weinen.

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Too many connections

Dass es so etwas im Jahre 2006 noch gibt. Die Webseite von Alemannia Aachen antwortet während des Pokalachtelfinals gegen Bayern München folgendermaßen:

„Warning: mysql_connect(): Too many connections in /var/httpd/www.alemannia-aachen.de/module_alemannia/index.php on line 599″

Too many connections? Haben die nur einen schlappen Server á la Trainer Baade laufen? Die Alemannia — immer wieder sympathisch mit ihren Koffermysterien und der Webseite, die der Sohn vom Platzwart noch selbst gebastelt hat.

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