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Schlagwort: FC Arsenal

Alle Fußballer des Jahres in England

In England wird schon deutlich länger als in Deutschland ein „Fußballer des Jahres“ gewählt. Wobei es da inzwischen gleich vier verschiedene Wahlen gibt. Die älteste – und wohl auch wichtigste – ist jene, die von Journalisten durchgeführt wird. Diesen darf man vielleicht die größte Objektivität bei ihrer Auswahl zugestehen. Die weiteren drei Wahlen, die in England zum „Fußballer des Jahres“ existieren, sind jene von Spielern, dann jene von Spielern, die den besten Jung-Profi wählen und seit 2001 auch eine Wahl durch Fans.

Die Liste ist ziemlich lang und ziemlich abwechslungsreich, kommen einem dabei doch Stars aus dem englischen Fußballer aller Epochen seit dem Krieg unter. Und zumindest bis in die 1990er sind auch die Clubs, zu denen die Spieler zum Zeitpunkt ihrer Auszeichnung gehörten, höchst unterschiedlich und auch hier erhält man einen guten Querschnitt durch die Vereinslandschaft in der obersten Etage des englischen Fußballs.

Liste englische Fußballer des Jahres

Jahr Sieger Club Nationalität
1948 Stanley Matthews FC Blackpool England
1949 Johnny Carey Manchester United Irland
1950 Joe Mercer FC Arsenal England
1951 Harry Johnston FC Blackpool England
1952 Billy Wright Wolverhampton Wanderers England
1953 Nat Lofthouse Bolton Wanderers England
1954 Tom Finney Preston North End England
1955 Don Revie Manchester City England
1956 Bert Trautmann Manchester City Deutschland
1957 Tom Finney Preston North End England
1958 Danny Blanchflower Tottenham Hotspur England
1959 Syd Owen Luton Town England
1960 Billy Slater Wolverhampton Wanderers England
1961 Danny Blanchflower Tottenham Hotspur England
1962 Jimmy Adamson FC Burnley England
1963 Stanley Matthews Stoke City England
1964 Bobby Moore West Ham United England
1965 Bobby Collins Leeds United Schottland
1966 Bobby Charlton Manchester United England
1967 Jack Charlton Leeds United England
1968 George Best Manchester United Nordirland
1969 Tony Book
Dave Mackay
Manchester City
Derby County
England
Schottland
1970 Billy Bremner Leeds United Schottland
1971 Frank McLintock FC Arsenal Schottland
1972 Gordon Banks Stoke City England
1973 Pat Jennings Tottenham Hotspur Nordirland
1974 Ian Callaghan FC Liverpool England
1975 Alan Mullery FC Fulham England
1976 Kevin Keegan FC Liverpool England
1977 Emlyn Hughes FC Liverpool England
1978 Kenny Burns Nottingham Forest Schottland
1979 Kenny Dalglish FC Liverpool Schottland
1980 Terry McDermott FC Liverpool Schottland
1981 Frans Thijssen FC Liverpool Niederlande
1982 Steve Perryman Tottenham Hotspur England
1983 Kenny Dalglish FC Liverpool Schottland
1984 Ian Rush FC Liverpool Wales
1985 Neville Southall FC Everton Wales
1986 Gary Lineker FC Everton England
1987 Clive Allen Tottenham Hotspur England
1988 John Barnes FC Liverpool England
1989 Steve Nicol FC Liverpool Schottland
1990 John Barnes FC Liverpool England
1991 Gordon Strachan Leeds United Schottland
1992 Gary Lineker Tottenham Hotspur England
1993 Chris Waddle Sheffield Wednesday England
1994 Alan Shearer Blackburn Rovers England
1995 Jürgen Klinsmann Tottenham Hotspur Deutschland
1996 Eric Cantona Manchester United Frankreich
1997 Gianfranco Zola FC Chelsea Italien
1998 Dennis Bergkamp FC Arsenal Niederlande
1999 David Ginola Tottenham Hotspur Frankreich
2000 Roy Keane Manchester United Irland
2001 Teddy Sheringham Manchester United England
2002 Robert Pires FC Arsenal Frankreich
2003 Thierry Henry FC Arsenal Frankreich
2004 Thierry Henry FC Arsenal Frankreich
2005 Frank Lampard FC Chelsea England
2006 Thierry Henry FC Arsenal Frankreich
2007 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2008 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2009 Steven Gerrard FC Liverpool England
2010 Wayne Rooney Manchester United England
2011 Scott Parker West Ham United England
2012 Robin van Persie FC Arsenal Niederlande
2013 Gareth Bale Tottenham Hotspur Wales
2014 Luis Suarez FC Liverpool Urugay
2015 Eden Hazard FC Chelsea Belgien
2016 Jamie Vardy Leicester City England
2017 N‘Golo Kanté FC Chelsea Frankreich
2018 Mohamed Salah FC Liverpool Ägypten
2019 Raheem Sterling FC Liverpool England

Was außerdem auffällt: Es dauerte bis ins Jahr 2004 (!), ehe mit Thierry Henry ein Spieler seine Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in England in der folgenden Saison wiederholen konnte. Angesichts dessen, dass diese Auszeichnung schon seit 1948 existiert, doch eine ziemlich bemerkenswert lange Zeit, ehe dieses Phänomen erstmalig auftrat. Was eben auch ein Kennzeichen dafür ist, wie ausgeglichen die englische Premier League trotz ihrer Konzentration auf die „Big Six“ seit ihrer Einführung immer noch ist. Was wiederum eine Wette darauf, wer hier jeweils diese Wahl gewinnt genauso interessant macht wie jene darauf, wer in England Torschützenkönig der Saison wird.

Henry erster Sieger zweimal hintereinander

Obwohl die Globalisierung des Fußballs schon weit früher begann, dauerte es bis ins Jahr 2014, ehe mit Luis Suarez aus Uruguay der erste Nicht-Europäer zu Englands Fußballer des Jahres gewählt wurde. Bislang gelang dies auch nur einem weiteren Spieler mit Mohamed Salah, der aus Afrika stammt und welcher 2018 zum Spieler des Jahres gewählt wurde. Ebenfalls unter den Gewinnnern ist natürlich CR, einer der Top 10 Verdiener bei den Sportlern dieser Welt.

Gleich zwei Deutschen wurde diese Ehre bislang übrigens schon zuteil. Wobei Bert Trautmann nicht nur durch seine Wahl zu Englands Fußballer des Jahres im Jahr 1956 noch heute eine Legende bei Manchester City ist. Und Jürgen Klinsmann, der 1995 bei Tottenham Hotspur diese Wahl gewann, dürfte nicht zuletzt durch seine späteren Tätigkeiten auch den jüngeren Semestern noch ein Begriff sein.

Besonders spannend ist diese Wahl in den letzten zwei Jahrzehnten natürlich geworden, da sich in der Premier League ein Großteil der besten Spieler der Welt versammelt. Einige Spielen zwar auch in Spanien oder Italien, aber das Gros der besten Spieler der Welt ist in der Premier League zu finden. Insofern ist diese Wahl zum Fußballer des Jahres in England auch immer eine Form von kleiner Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Ebenso zeigt der Mix der Nationalitäten der Sieger der letzten Jahre, wie international die Premier League geworden ist.

Die Sieger stammen von eben jenen gerade genannten Uruguay und Ägypten über Belgien und Frankreich bis zu den ohnehin schon lange in der Premier League präsenten Wales oder Schottland. Und wie erwähnt, waren mit Jürgen Klinsmann und Bert Trautmann auch schon zwei deutscher Spieler unter den Auserkorenen. Jedes Jahr aufs Neue darf man sich daran erfreuen, die Spannung zu erleben, wie diese Wahl wohl ausgehen wird. Dass es ein Spieler des FC Liverpool werden wird, dürfte ziemlich wahrscheinlich sein angesichts von deren famoser Serie. Auch, wenn diese kürzlich ein Ende fand, war der Start in die Saison mit ausnahmslos Siegen außer einem Remis bis weit in den Februar hinein einfach einzigartig. Schwieriger dürfte es da schon sein, aus dem Pool der vielen guten Spieler des FC Liverpool jenen einen auszuwählen, der die Ehrung zu „Englands Fußballer des Jahres“ verdient hat.

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Meiste Einsätze in der Champions League

Seit 1992 existiert die Champions League im europäischen Clubfußball. Und mit ihrer Einführung hat praktisch kein Spieler aus der Zeit davor eine Chance, in dieser Liste aufzutauchen (wenn man Champions League und Europapokal der Landesmeister zusammen wertete). Durch die Einführung von Gruppenphasen hat sich die sichere Zahl an Spielen pro Teilnahme enorm erhöht. Und so tauchen in dieser Aufstellung auch etliche Namen von Spielern auf, die immer noch aktiv sind.

Meiste Einsätze in der Champions League pro Spieler

Wichtig ist beim Blick auf diese Liste allerdings zu berücksichtigen, dass der Stand dieser Liste der 13. März 2019 ist, und viele Spieler in dieser Liste noch aktiv sind, allen voran die beiden Führenden.

Spieler Einsätze Clubs
Iker Casillas 175 Real Madrid
FC Porto
Cristiano Ronaldo 160 Manchester United
Real Madrid
Juventus
Xavi 151 Real Madrid
Ryan Giggs 145 Manchester United
Raul 142 Real Madrid
FC Schalke
Paolo Maldini 135 AC Mailand
Lionel Messi 131 FC Barcelona
Andres Iniesta 130 FC Barcelona
Clarence Seedorf 125 Ajax Amsterdam
Real Madrid
AC Mailand
Inter Mailand
Paul Scholes 124 Manchester United
Gianluigi Buffon 122 Juventus
Paris St. Germain
Roberto Carlos 120 Real Madrid
Zlatan Ibrahimovic 120 Ajax Amsterdam
Juventus
Inter Mailand
FC Barcelona
AC Mailand
Paris St. Germain
Manchester United
Xabi Alonso 119 FC Liverpool
Real Madrid
FC Bayern München
Sergio Ramos 119 Real Madrid
Carles Puyol 115 FC Barcelona
Karim Benzema 112 Olympique Lyon
Real Madrid
Thierry Henry 112 AS Monaco
Juventus
FC Arsenal
FC Barcelona
Philipp Lahm 112 VfB Stuttgart
FC Bayern München
Dani Alves 111 FC Sevilla
FC Barcelona
Juventus
Paris St. Germain
Petr Cech 111 FC Chelsea
FC Arsenal
Gary Neville 110 Manchester United
Arjen Robben 110 FC Chelsea
Real Madrid
FC Bayern München
John Terry 109 FC Chelsea
Ashley Cole 108 FC Arsenal
Manchester United
Patrice Evra 108 AS Monaco
Manchester United
Juventus
Andrea Pirlo 108 Inter Mailand
AC Mailand
Juventus
David Beckham 107 Manchester United
Real Madrid
Victor Valdez 106 FC Barcelona
Manchester United
Frank Lampard 105 FC Chelsea
Thomas Müller 105 FC Bayern München
Gerard Pique 105 Manchester United
FC Barcelona

Auch bei den beteiligten Clubs, für die die Spieler aufliefen, wird deutlich, was für eine hegemonielle Struktur die Champions League mittlerweile hat. Bis auf ganz wenige „Kleine“ wie den VfB Stuttgart, Ajax Amsterdam oder den FC Sevilla tauchen hier nur jene acht bis zehn Großclubs auf, die auch stets die Titel unter sich ausmachen.

Nur Real Madrid verteidigte seinen Titel

Gleichzeitig gelang es bekanntlich bis vor zwei Jahren, als Real Madrid als erstem Club dieses Kunststück gelang, keinem Club von 1992 bis 2017, seinen einmal in der Champions League gewonnenen Titel zu verteidigen. Und die drei Titel in Folge, die Real Madrid – damals noch unter intensiver Mithilfe von Cristiano Ronaldo, dem Zweitplatzierten in dieser Liste – dann gewann, werden wohl erstmal für längere Zeit die Ausnahme bleiben. Das wiederum macht es nicht gerade unattraktiv, sich immer mal wieder an eine Sportwette zu Themen rund um die Champions League zu machen. Das kann die Frage nach dem Sieger der Champions League sein, aber auch jene nach dem Torschützenkönig oder nach konkreten Ergebnissen von Partien in der Königsklasse. Dies kann man inzwischen bequem von zu Haue aus tun, bei online-sportwette.net findet man viele Angebote dafür. Und wegen der großen Variabilität bei den jeweiligen Siegerclubs benötigt man dabei zwar schon einiges an Glück – wenn man dann richtig liegt, ist das aber eine ziemlich angenehme Angelegenheit.

Nationen in den Top30 der Liste

Interessant ist auch der Blick auf die Nationalität der aktuellen Top30-Spieler nach Einsätzen in der Champions League (bzw. hier im konkreten Fall Top32, da drei Spieler auf Rang 30 liegen). Blickt man auf diese Liste:

Nation Anzahl
Spanien 9
England 6
Frankreich 3
Italien 3
Brasilien 2
Deutschland 2
Niederlande 2
Argentinien 1
Portugal 1
Schweden 1
Wales 1
Tschechien 1
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Alle Fußballer des Jahres in Schweden

Seit 1946 bereits wählt man im Fußball in Schweden einen „Fußballer des Jahres“. Damit ist Schweden zusammen mit Österreich das erste Land überhaupt gewesen, in dem eine solche Auszeichnung vergeben wurde. Erster Sieger war Gunnar Gren, der später noch in Italien beim AC Mailand und zwei weiteren Clubs reüssierte. Konkret heißt diese von der schwedischen Zeitung Aftonbladet in Kooperation mit dem schwedischen Fußballverband vergebene Ehrung „Guldbollen“, was, wie man unschwer erkennen kann, „Goldener Ball“ bedeutet. Lange bevor es also den Ballon d‘Or im europäischen Fußball gab, wurde in Schweden bereits ein solcher Goldener Ball an einzelne Spieler vergeben.

Liste Fußballer des Jahres in Schweden

Hier also die komplette Liste seit 1946 bis heute.

Jahr Spieler Club(s)
1946 Gunnar Gren IFK Göteborg
1947 Gunnar Nordahl IFK Norrköping
1948 Bertil Nordahl Degerfors IF
1949 Knut Nordahl IFK Norrköping
1950 Erik Nilsson Malmö FF
1951 Olle Ahlund Degerfors IF
1952 Kalle Svensson Helsingborgs IF
1953 Bengt Gustavsson IFK Norrköping
1954 Sven-Ove Svensson Helsingborgs IF
1955 Gösta Löfgren Motala AIF
1956 Gösta Sandberg Djurgardens IF
1957 Ake Johansson IFK Norrköping
1958 Orvar Bergmark Örebro SK
1959 Agne Simonsson Örgryte IS
1960 Torbjörn Jonsson IFK Norrköping
1961 Bengt Nyholm IFK Norrköping
1962 Prawitz Öberg Malmö FF
1963 Harry Bild IFK Norrköping
1964 Hans Mild Djurgardens IF
1965 Bo Larsson Malmö FF
1966 Ove Kindvall IFK Norrköping, Feyenoord Rotterdam
1967 Ingvar Svahn Malmö FF
1968 Björn Nordqvist IFK Norrköping
1969 Tommy Svensson Östers IF
1970 Jan Olsson VfB Stuttgart
1971 Ronnie Hellström Hammarby IF
1972 Ralf Edström Åtvidabergs FF
1973 Bo Larsson Malmö FF
1974 Ralf Edström PSV Eindhoven
1975 Kent Karlsson Atvidabergs FF
1976 Anders Linderoth Östers IF
1977 Roy Andersson Malmö FF
1978 Ronnie Hellström 1. FC Kaiserslautern
1979 Jan Möller Malmö FF
1980 Rolf Zetterlund IK Brage
1981 Thomas Ravelli Östers IF
1982 Torbjörn Nilsson IFK Göteborg, 1. FC Kaiserslautern
1983 Glenn Hysen IFK Göteborg
1984 Sven Dahlkvist AIK Solna
1985 Glenn Strömberg Atalanta Bergamo
1986 Robert Prytz BSC Young Boys
1987 Peter Larsson IFK Göteborg
1988 Glenn Hysen AC Florenz
1989 Jonas Thern Malmö FF, Benfica Lissabon
1990 Tomas Brolin IFK Norrköping, AC Parma
1991 Anders Limpar FC Arsenal
1992 Jan Eriksson IFK Norrköping, 1. FC Kaiserslautern
1993 Martin Dahlin Borussia Mönchengladbach
1994 Tomas Brolin AC Parma
1995 Patrik Andersson Borussia Mönchengladbach
1996 Roland Nilsson Helsingborgs IF
1997 Pär Zetterberg RSC Anderlecht
1998 Henrik Larsson Celtic Glasgow
1999 Stefan Schwarz FC Valencia, AFC Sunderland
2000 Magnus Hedman Coventry City
2001 Patrik Andersson FC Bayern München, FC Barcelona
2002 Fredrik Ljungberg FC Arsenal
2003 Olof Mellberg Aston Villa
2004 Henrik Larsson Celtic Glasgow, FC Barcelona
2005 Zlatan Ibrahimovic Juventus Turin
2006 Fredrik Ljungberg FC Arsenal
2007 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand
2008 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand
2009 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand, FC Barcelona
2010 Zlatan Ibrahimovic FC Barcelona, AC Mailand
2011 Zlatan Ibrahimovic AC Mailand
2012 Zlatan Ibrahimovic AC Mailand, Paris Saint-Germain
2013 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2014 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2015 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2016 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain, Manchester United
2017 Andreas Granqvist FK Krasnodar

Zuletzt wurde der Seriensieger Zlatan Ibrahimovic erstmals nach 10 Auszeichnungen in Folge wieder abgelöst, und das sogar von einem Verteidiger, der noch dazu nur in der russischen Liga tätig ist. Dennoch bleibt Zlatan Ibrahimovic natürlich mit insgesamt 11 „Guldbollen“ mit weitem Abstand Rekordsieger dieser Auszeichnung.

Wer wird der nächste Sieger sein?

Insofern lohnt es sich mittlerweile wieder, eine Wette darauf abzuschließen, wer in einem konkreten Jahr diese Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in Schweden erhält. Es muss nicht mehr automatisch Zlatan Ibrahimovic sein, auch wenn dieser immer noch aktiv ist. Zurzeit noch in den USA, möglicherweise bald schon wieder in Europa; doch so langsam ist auch er in die Jahre gekommen. Insofern lohnt sich ein Blick bei dem einen oder anderen Wettanbieter, wer denn inzwischen Favorit auf den Guldbollen ist und ob man nicht vielleicht selbst schon ahnt, wer es im Jahr 2018 und in all den folgenden Jahren sein könnte.

Anders als früher lohnt für eine solche Prognose übrigens kaum noch der Blick auf die Torschützenkönige in Schweden. Inzwischen ist es auch in Schweden so wie in allen kleineren Ländern: die besten Spieler wandern ab in die großen Ligen. Aus Schweden heraus insbesondere in die englische Premier League. Gerade deshalb könnte es aber von Vorteil sein, sich dort auszukennen, wenn man einen kleinen Wettbonus mit einer Wette auf den nächsten Sieger des Guldbollen erreichen möchte. Heiße Kandidaten gibt es in Schweden bzw. aus Schweden aktuell übrigens nicht wenige. 2015 wurde die U21 von Schweden Europameister. Die damaligen Sieger sind größtenteils tatsächlich inzwischen in den großen Ligen Europas unterwegs.

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Meiste Meistertitel in Folge im Fußball

Da sich der FC Bayern München gerade anschickt, zum 5. Mal in Folge Deutscher Meister zu werden, womit er seinen nach der letzten Saison aufgestellten Rekord im deutschen Fußball von vier Titeln in Serie noch weiter ausbauen würde, stellt sich auch die Frage, wie es überhaupt weltweit im Fußball so aussieht bezüglich derartiger Serien.

Hier also die ultimative Liste mit jenen Clubs, die am häufigsten in Folge Meister wurden. Wobei man anmerken muss, dass Zwergländer mit nur sehr wenigen Clubs in ihren ersten Ligen hier ausgenommen sind. Das bringt uns zu folgender Liste mit einem Rekordträger aus einer baltischen Nation.

Meistertitel in Folge Club Land
14 Skonto Riga Lettland
13 Rosenborg Trondheim Norwegen
11 BATE Borisov Weißrussland
10 BFC Dynamo DDR
10 Piunik Jerewan Armenien
10 Sheriff Tiraspol Moldawien

Vom absoluten Rekordwert von Skonto Riga wäre der FC Bayern München auch im Falle eines Titelgewinns im Jahr 2017 also immer noch meilenweit entfernt. Allerdings hätte man immerhin schon die Hälfte der Serien der ebenfalls auf den Topplätzen zu findenden Clubs erreicht. In der Bundesliga ist man – außer beim FC Bayern München – über die aktuelle Stärke des deutschen Rekordmeisters nicht besonders glücklich. Schließlich gewannen die Bayern ihre letzten Titel nicht jeweils knapp vor einem oder mehreren Verfolgern, sondern stets mir riesigem Abstand, standen teils schon – wie in der Saison 2012/13 – am 28. Spieltag als neuer (und meist auch alter) Deutscher Meister fest.

Für einen Meistertipp weniger spannende Ligen

Das macht die Angelegenheit, auf den Gesamtsieger der Bundesliga am Ende einer Saison zu tippen, nicht besonders lukrativ. Sofer der FC Bayern München wieder Meister wird, jedenfalls. An die aktuelle Realität angepasst sind die Quoten bei Wettanbietern wie Betway dafür für eventuelle Meistertitel anderer Clubs umso höher. Von Verhältnissen wie in der Premier League in England, wo kaum einmal ein Team seinen Titel mehr als einmal verteidigt, kann man in der Bundesliga dennoch nur träumen.

Rekordserien in den großen fünf Ligen Europas

Immerhin sind die Verhältnisse in den großen Ligen Europas allgemein noch nicht ganz so arg wie in jenen Ländern wie Lettland, Armenien oder Norwegen, aus denen die obigen Rekordhalter stammen. Das verrät jedenfalls ein Blick auf die aktuellen Rekorde in den fünf großen Ligen Europas in Bezug auf Meistertitel in Folge. Auch wenn sich der FC Bayern und auch Juventus gerade anschicken, hier neue Rekorde aufzustellen, so sind diese in ihrem Umfang immer noch halbwegs überschaubar.

Land Verein Titel in Folge
Italien Inter Mailand und Juventus je 5 Titel in Folge
Deutschland FC Bayern München 4 Titel in Folge
Spanien Real Madrid 2x 5 Titel in Folge
Frankreich Olympique Lyon 7 Titel in Folge
England Huddersfield Town, FC Arsenal, FC Liverpool, Manchester United (2x) je 3 Titel in Folge

Der erste Rekord in England von Huddersfield Town stammt dabei sogar aus den Jahren von 1925 bis 1927 und wurde seitdem nicht mehr übertroffen, lediglich eingestellt. In der 1992 eingeführten Premier League gewann nur Manchester United den Titel drei Mal in Folge, dies allerdings gleich zwei Mal.

In Deutschland hofft man dennoch inständig, dass der FC Bayern München es dem Rekordhalter in den fünf europäischen Ligen nicht gleichmacht. Das ist Olympique Lyon, das Anfang dieses Jahrhunderts gleich sieben Mal in Folge Meister in Frankreich wurde. Für die Vermarktung der Bundesliga eine Horrorvision.

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Bayern, BVB, Schalke, Union, Arsenal, Barça, DFB, Italien etc. – Trikot nach Wahl gewinnen

FC ArsenalNoch ist nicht ganz Weihnachten, also nennen wir es eine Nikolausaktion, besser ein Gewinnspiel zu Nikolaus. unisportstore.de ist so gütig, ein Trikot zur Verlosung bereitzustellen. Bis 75 Euro hat man die freie Auswahl. Da einige Trikots deutlich günstiger sind als üblich, kommt man damit vielleicht sogar auf anderthalb Trikots, in jedem Fall aber wird man eines gewinnen.

Was muss man tun, wie läuft es ab?

Ab heute bis übernächsten Freitag, den 9. Dezember, 12h mittags, läuft das Gewinnspiel. Zur Teilnahme muss man nur diese eine folgende Frage beantworten, das aber in mindestens 5 sinnvollen Sätzen. Danach wird ausgelost, es kommt also nicht darauf an, ob die Antwort hier gefällt oder nicht. Da auf dieser Seite bekanntlich nicht die Riesenmassen vorbeischauen, dürfte die Gewinnchance beinahe einmalig hoch sein. Und natürlich könnte man den so zu gewinnenden Gutschein auch noch selbst weiterverschenken, falls man selbst nicht unbedingt ein neues Trikot benötigt oder aus diversen Gründen nicht in einem solchen gewandet sein möchte.

ArgentinienZur Auswahl steht fast alles, was das Herz begehrt. Trikots aller großen und mittelgroßen deutschen Clubs sind verfügbar, ebenso Trikots von diversen Nationalmannschaften und zudem, eher selten, auch Trikots aus beispielsweise der belgischen, der portugiesischen oder dänischen Liga. Natürlich auch aus der Premier League, Serie A etc. pp. Den kompletten Überblick findet man hier.

Top-Auswahl also. Alles, was man tun muss, ist diese Frage sinnvoll zu beantworten, und schon nimmt man am Gewinnspiel teil. Natürlich muss man dafür eine gültige Email-Adresse angeben, die aber, und das ist ein großes Plus hier, nicht zu Marketingzwecken noch sonst etwas missbraucht oder verkauft wird. Selbstverständlich.

Welches war das erste echte Trikot, das Du je besaßt?

Ein paar Gedanken dazu, ob es gefiel oder nicht, und wie es dazu kam, wären auch noch nett.

(Echt bedeutet hier nicht original, sondern von einem Proficlub oder einem Nationalteam und nicht von einer Jugendmannschaft.)

Bonusfrage (die aber keine Auswirkungen auf die Verlosung hat): Wo ist dieses gute Stück jetzt?

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Alle Sieger des englischen Ligapokals

Der englische League Cup ist nur der kleine Bruder des FA-Cups und wird sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den teilnehmenden Teams selbst etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei erhält sein Gewinner seit geraumer Zeit einen Startplatz in der Europa League bzw. früher im UEFA-Pokal. Versuche der englischen Clubs, diese Regelung zu ändern und diesen Startplatz in der Premier League zu vergeben, scheiterten zuletzt.

Am League Cup dürfen nur die 92 Teams der Football League (also der 2. bis 4. englischen Liga) und der Premier League teilnehmen. Mit Ausnahme des Halbfinals finden alle Spiele als einfache Partie statt, im Halbfinale werden die beiden Teilnehmer des Finals jedoch via Hin- und Rückspiel ermittelt. Das Finale findet wie so viele Finals im englischen Fußball im Wembleystadion statt.

Eingeführt wurde der Wettbewerb erst 1960, ist also keiner dieser uralten historischen Wettbewerbe wie der FA-Cup. Somit gibt es eine noch überschaubare Zahl an Gewinnern des Ligapokals.

Liste aller Gewinner pro Jahr

Jahr Sieger
1961 Aston Villa
1962 Norwich City
1963 Birmingham City
1964 Leicester City
1965 FC Chelsea
1966 West Bromwich Albion
1967 Queens Park Rangers
1968 Leeds United
1969 Swindon Town
1970 Manchester City
1971 Tottenham Hotspur
1972 Stoke City
1973 Tottenham Hotspur
1974 Wolverhampton Wanderers
1975 Aston Villa
1976 Manchester City
1977 Aston Villa
1978 Nottingham Forest
1979 Nottingham Forest
1980 Wolverhampton Wanderers
1981 FC Liverpool
1982 FC Liverpool
1983 FC Liverpool
1984 FC Liverpool
1985 Norwich City
1986 Oxford United
1987 FC Arsenal
1988 Luton Town
1989 Nottingham Forest
1990 Nottingham Forest
1991 Sheffield Wednesday
1992 Manchester United
1993 FC Arsenal
1994 Aston Villa
1995 FC Liverpool
1996 Aston Villa
1997 Leicester City
1998 FC Chelsea
1999 Tottenham Hotspur
2000 Leicester City
2001 FC Liverpool
2002 Blackburn Rovers
2003 FC Liverpool
2004 FC Middlesbrough
2005 FC Chelsea
2006 Manchester United
2007 FC Chelsea
2008 Tottenham Hotspur
2009 Manchester United
2010 Manchester United
2011 Birmingham City
2012 FC Liverpool
2013 Swansea City
2014 Manchester City
2015 FC Chelsea
2016 -

Aufgrund des Umstands, dass die Clubs den Wettbewerb so relativ geringschätzen, setzen sie übrigens – insbesondere in den frühen Runden des Pokals – oft nur bessere Zweitmannschaften ein. Die Spieler, die sonst auf der Bank sitzen, kommen zu ihren Einsätzen. Weshalb die Ausgänge auch von Buchmachern oft nur schwer einzuschätzen sind. Da spielen namhafte Teams gegen vermeintliche Underdogs, doch die bewegen sich plötzlich auf Augenhöhe. Besonders reizvoll also für all jene Freunde des Wettens, die sich zum Beispiel bei ComeOn mit dem Ligapokal und dessen Ausgängen beschäftigen wollen.

Dass im Ligapokal auch kleinere Clubs wegen der oben geschilderten Einstellung der Großen eine gute Chance haben, weit zu kommen, zeigt auch die komplette Liste aller Gewinner des Ligapokals, sortiert nach Häufigkeit.

Häufigkeit der gewonnenen Titel pro Club

Club Titel
FC Liverpool 8
Aston Villa 5
FC Chelsea 5
Manchester United 4
Tottenham Hotspur 4
Nottingham Forest 4
Leicester City 3
Manchester City 3
FC Arsenal 2
Norwich City 2
Birmingham City 2
Wolverhampton Wanderers 2
Blackburn Rovers 1
Leeds United 1
Luton Town 1
FC Middlesbrough 1
Oxford United 1
Queens Park Rangers 1
Sheffield Wednesday 1
Stoke City 1
Swansea City 1
Swindon Town 1
West Bromwich Albion 1

Gegründet wurde der Ligapokal übrigens noch unter seiner reinen Bezeichnung „League Cup“, ab 1982 trug er dann wechselnde Sponsorennamen als Zusatz. Der erste war tatsächlich „Milk Cup“, der heutige lautet „Capital One Cup“. Kein Sponsoren-, sondern ein Spottname ist allerdings die Bezeichnung „Mickey Mouse Cup“, mit dem man im englischen Fußball gerne die geringe Wertigkeit des League Cups zum Ausdruck bringt.

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Alle Fußballer des Jahres in Afrika

Die Geschichte der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres ist eng mit der einstigen Kolonialmacht vieler nord- und schwarzafrikanischer Staaten verknüpft, mit Frankreich. Denn es war die französische Fußballzeitschrift France Football, die 1970 damit begann, eine solche Wahl durchzuführen und den besten afrikanischen Spieler eines Kalenderjahres zu küren.

Anfang der 1990er begann dann der afrikanische Kontinentalverband CAF selbst damit, eine solche Wahl durchzuführen, weshalb es für 1993 und 1994 zwei Fußballer des Jahres aus Afrika gibt, ehe France Football seine eigene Wahl dann einstellte.

Auszeichnungen von France Football

Jahr Sieger Land Club
1970 Salif Keita Mali AS St. Etienne
1971 Ibrahim Sunday Ghana Asante Kotoko
1972 Cherif Souleymane Guinea Hafia FC
1973 Tshimimu Bwanga Zaire TP Mazembe
1974 Paul Moukila DR Kongo CARA Brazzaville
1975 Ahmed Faras Marokko Chabab Mohammedia
1976 Roger Milla Kamerun Tonerre Yaounde
1977 Tarak Dhiab Tunesien Esperance Sportive de Tunis
1978 Abdul Razak Ghana Asante Kotoko
1979 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1980 Jean Manga Onguene Kamerun Canon Yaounde
1981 Lakhdar Belloumi Algerien GC Mascara
1982 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1983 Mahmoud El-Katib Ägypten Al-Ahly Kairo
1984 Teophile Abega Kamerun Canon Yaounde, FC Toulouse
1985 Mohammed Timoumi Marokko FAR Rabat
1986 Badou Zaki Marokko WAC Casablanca, RCD Mallorca
1987 Rabah Madjer Algerien FC Porto
1988 Kalusha Bwalya Sambia Cercle Brügge, PSV Eindhoven
1989 George Weah Liberia AS Monaco
1990 Roger Milla Kamerun vereinslos
1991 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1992 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1993 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille, Olympique Lyon
1994 George Weah Liberia Paris St. Germain

Auszeichnungen der CAF

Jahr Sieger Land Club
1993 Rashidi Yekini Nigeria Vitoria Setubal
1994 Emmanuel Amuneke Nigeria Zamalek SC, Sporting Lissabon
1995 George Weah Liberia PSG, AC Mailand
1996 Nwankwo Kanu Nigeria Inter Mailand, Ajax Amsterdam
1997 Victor Ikpeba Nigeria AS Monaco
1998 Mustapha Hadji Marokko Deportivo La Coruna
1999 Nwankwo Kanu Nigeria FC Arsenal
2000 Patrick M‘Boma Kamerun Cagliari Calcio, FC Parma
2001 El Hadji Diouf Senegal RC Lens
2002 El Hadji Diouf Senegal Inter Mailand
RC Lens, FC Liverpool
2003 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca
2004 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca, FC Barcelona
2005 Samuel Eto‘o Kamerun FC Barcelona
2006 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2007 Frederic Kanoute Mali FC Sevilla
2008 Emmanuel Adebayor Togo FC Arsenal
2009 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2010 Samuel Eto‘o Kamerun Inter Mailand
2011 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2012 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2013 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2014 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2015 Pierre-Emerick Aubameyang Gabun Borussia Dortmund

Sofort ins Auge fällt natürlich, dass der afrikanische Fußballer des Jahres bis 1986 mit einer Ausnahme stets bei einem afrikanischen Club zu finden war — und danach nie wieder. Ausnahmslos alle Gewinner seit 1986 spielten bei europäischen Clubs, was natürlich die Realitäten im Weltfußball adäquat widerspiegelt und gleichzeitig auch bedauerlich für den Fußball auf dem afrikanischen Kontinent ist.

Mitte der 1980er Jahre begann dann das intensive Pokern um das Glück, die besten afrikanischen Spieler in Europa unter Vertrag zu nehmen. Viele dieser Vereine wurden übrigens durch Sponsorengelder von Sportwetten – und Pokeranbieter finanziert.

Hier hatten wiederum französische (und belgische) Clubs den Vorteil, dass die Verknüpfungen zur ehemaligen Kolonialmacht besonders intensiv waren und viele afrikanische Spieler keine Sprachbarriere bei einem Wechsel zu überwinden hatten.

Inzwischen sind afrikanische Spieler natürlich in allen europäischen Ligen zu finden und die jeweils besten spielen dann auch bei den internationalen Top-Clubs wie Inter, FC Chelsea, FC Barcelona oder zuletzt Manchester City und Borussia Dortmund.

Da bei früheren Wahlen aber fast nie ein Spieler die Wahl zwei Mal gewann und erst in den letzten knapp 20 Jahren Spieler ihren Titel als „Afrikas Fußballer des Jahres“ verteidigen konnten, sind auch fast alle Spieler, die diese Auszeichnung mehr als 1x gewannen, in diesem Jahrtausend aktiv (gewesen), wie diese Auflistung zeigt:

Spieler Nationalität Auszeichnungen
Samuel Eto‘o Kamerun 4
Yaya Toure Elfenbeinküste 4
Abedi Pele Ghana 3
George Weah Liberia 3
Didier Drogba Elfenbeinküste 2
El Hadji Diouf Senegal 2
Roger Milla Kamerun 2
Thomas N‘Kono Kamerun 2
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Trofeo Bravo – die besten Nachwuchsspieler Europas

Keine offizielle Auszeichnung der UEFA oder FIFA ist die „Trofeo Bravo“, die von der italienischen Sportzeitung Il Guerin Sportivo vergeben wird. Aber gerade das macht sie vielleicht interessanter als jene Trophäen, die die offiziellen Verbände vergeben. Ausgezeichnet wird mit der „Trofeo Bravo“ der beste Nachwuchsspieler im europäischen Fußball eines bestimmten Kalenderjahres.

Dabei wurde die früher herrschende Bedingung, dass nur Spieler unter 23 Jahren, welche aber mindestens an einem Europapokalspiel teilgenommen haben mussten, so änderte man dieses Einstiegskriterum im Jahr 1992 dahingehend, dass jeder Spieler bis zum Alter von 21 Jahren aus einer beliebigen europäischen Liga in Frage kommt.

Dabei zeigt die Redaktion vor allem in jüngeren Jahren eine enorm hohe Treffgenauigkeit dabei, junge Spieler auszuwählen, welche später tatsächlich den Sprung zum internationalen Star schaffen. Ausnahmen sind selten geworden, während die Jury in der Anfangszeit immer mal wieder Spieler auszeichnete, welche später eher eine durchschnittliche Karriere fabrizierten.

Hier nun also die Liste aller Gewinner seit der Einführung der Trofeo Bravo im Jahr 1978:

Jahr Spieler Club Nationalität
1978 Jimmy Case FC Liverpool England
1979 Garry Birtles Nottingham Forest England
1980 Hansi Müller VfB Stuttgart Deutschland
1981 John Wark Ipswich Town Schottland
1982 Gary Shaw Aston Villa England
1983 Massimo Bonini FC Juventus San Marino
1984 Ubaldo Righetti AS Rom Italien
1985 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1986 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1987 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Eli Ohana KV Mechelen Israel
1989 Paolo Maldini AC Mailand Italien
1990 Roberto Baggio AC Fiorentina Italien
1991 Robert Prosinecki Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 Pep Guardiola FC Barcelona Spanien
1993 Ryan Giggs Manchester United Wales
1994 Christian Panucci Inter Mailand Italien
1995 Patrick Kluivert Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Alessandro Del Piero FC Juventus Italien
1997 Ronaldo FC Barcelona Brasilien
1998 Ronaldo Inter Mailand Brasilien
1999 Gianluigi Buffon AC Parma Italien
2000 Iker Casillas Real Madrid Spanien
2001 Owen Hargreaves FC Bayern München England
2002 Christoph Metzelder Borussia Dortmund Deutschland
2003 Wayne Rooney FC Everton England
2004 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2005 Arjen Robben FC Chelsea Niederlande
2006 Cesc Fabregas FC Arsenal Spanien
2007 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien
2008 Karim Benzema Olympique Lyon Frankreich
2009 Sergio Busquets FC Barcelona Spanien
2010 Thomas Müller FC Bayern München Deutschland
2011 Eden Hazard Olympique Lille Belgien
2012 Marco Verratti Delfino Pescara 1936 Italien
2013 Isco FC Malaga Spanien
2014 Paul Pogba FC Juventus Frankreich

Deutlich zu sehen ist an der Liste auch die Veränderung, wie jung besonders talentierte Spieler heutzutage schon bei den absoluten Topclubs Europas und damit auch der Welt landen. Gab es früher noch häufiger Kandidaten aus mittelgroßen Clubs wie dem VfB Stuttgart, gar dem KV Mechelen oder dem FC Everton, gibt es heutzutage fast keine Ausnahme mehr (die Wahl eines Spielers von Delfino Pescara 1936 ist da wohl eher als lokalpatriotisch motivierte Ausnahme zu sehen, die die Regel bestätigt mehr), der nicht bei einem der ganz großen Clubs unter Vertrag ist.

Ein Grund dafür ist natürlich die Veränderung des Einstiegsalters in den Profifußball. Früher gab es sicher auch immer mal wieder Wunderkinder wie auch Uwe Seeler einst eines war, Olaf Thon wurde ebenfalls schon sehr früh zum Stammspieler bei den Profis, so gelingt dies heutzutage doch deutlich mehr Spielern. Fast alle, die hier in den letzten Jahren mit der Trofeo Bravo ausgezeichnet wurden, waren zu diesem Zeitpunkt schon Stars, zumindest Shootingstars, und wenn noch nicht Stammspieler bei einem der großen Clubs, dann auf dem Weg dorthin.

Dafür wiederum gibt es ebenfalls Gründe: die Scouts sind mittlerweile auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs, um ihren Konkurrenzclub beim Abwerben eines Spielers zuvorzukommen. Und diese Spieler wiederum werden schon viel früher viel besser ausgebildet als die Spieler vor wenigen Jahrzehnten. Trifft diese intensive Förderung auf großes Talent, kann sich dieses noch besser entfalten.

Immer jüngerer Einstieg in den Profifußball

Damit einhergeht aber natürlich auch der Wandel dessen, was diese jungen Spieler darstellen und am Ende auch verdienen. Sie sind Popstars, was früher nur den schon etablierten Fußballstars wie George Best oder Diego Maradona vorbehalten war. Heute, nicht zuletzt durch die neuen Möglichkeiten durch Social Media, sind auch die Talente schon Stars, die sich selbst vermarkten und wiederum andere Produkte vermarkten.

Dafür muss nicht erst ein Produzent von Energydrinks auf den Markt treten, das machen die alteingessenen Clubs genauso wie die neu auf den Markt strömenden Konstrukte. Und ob ein Spieler nun Werbung für Energydrinks macht oder für einen solchen seine Fußballkünste auf dem Rasen darbietet, macht für ihn selbst nur insofern einen Unterschied, als dass er mit dem Spielen selbst seinen zu vermarktenden Marktwert wiederum erhöht, was er mit den Werbespots im Gegensatz zu seinem Kontostand nicht unbedingt erreichen würde. Was den jungen Spielern allerdings oft abgeht, ist ein Verständnis von Fairplay, wie man es zuletzt beim Rugby erlebte, da sie schon in ganz jungen Jahren in Rollen gedrängt werden, gefeiert werden, in denen ihre geistig-moralische Entwicklung damit oft nicht standhalten kann. Auch wenn es eher dem Fußball immanent zu sein scheint als per se dessen jungen Stars, dass die eine oder andere Schwalbe eher als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird und früher sicher nicht grundsätzlich öfter betrogen wurde als heute, hat man doch das Gefühl, dass das frühe Starsein und das dazugehörige astronomische Einkommen nicht immer förderlich ist, auch abseits des Platzes Idole aus den Spielern zu machen.

Im Nachhinein hochkarätige Siegerliste

Interessant ist übrigens auch der Vergleich mit jenen Spielern, welche später in ihrer Karriere Europas Fußballer des Jahres oder gar Weltfußballer wurden – wie man sieht ist auch hier die Trefferquote der Jury der Il Guerin Sportivo enorm gestiegen.

Eine Tabelle mit der Übersicht der Zahl der Auszeichnungen mit der Trofeo Bravo pro Spieler wäre übrigens recht kurz, da einzig Ronaldo und Emilio Butragueno überhaupt mehr als einmal ausgezeichnet wurden, nämlich genau zwei Mal.

Einen Blick wert ist aber wohl die Liste nach der Aufteilung der Nationalitäten, die diese Auszeichnungen gewannen. Wiederum einen leichten patriotischen Einschlag sollte man den Machern verziehen, denn am häufigsten wurden Spieler aus Italien gewählt, allerdings zusammen mit Spanien auf dem ersten Platz. Die weitere Liste:

Häufigkeit Nation
7 Italien
7 Spanien
5 England
3 Deutschland
3 Niederlande
2 Brasilien
2 Frankreich
1 Wales
1 Portugal
1 Israel
1 Schottland
1 San Marino
1 Argentinien
1 Belgien
1 Jugoslawien

Eine durchaus vergleichbare Auszeichnung verlieht übrigens die ebenfalls italienische Zeitung Tuttosport, welche aber erst seit dem Jahr 2003 jeweils ihren „Golden Boy“ kürt. Diese Liste findet sich demnächst hier in einem anderen Beitrag, mit allerdings abweichenden Siegern.

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Alle Gewinner des Goldenen Schuhs der UEFA

Von 1968 bis 1991 wurde der „Goldene Schuh“ an jenen Torschützen vergeben, der in einer der jeweils höchsten Liga der Länder der UEFA die meisten Tore erzielte. In dieser Zeit wurde die Ehrung durch die französische Zeitschrift france football vergeben.

Zwischen 1992 und 1996 wurde diese Ehrung dann nicht mehr vergeben, was zumindest jene fünf Spieler traurig stimmen dürfte, die sie in dieser Phase gewonnen hätten. Deutsche Spieler gewannen diese Wertung nur 2x, beide Male war es natürlich Gerd Müller, der europaweit die meisten Tore in einer der ersten Ligen erzielte. Aber auch ansonsten finden sich interessante Namen in dieser Liste, nicht immer waren es mit Siegern aus Rumänien, Zypern oder Österreich die absoluten Superstars des Fußballs, die am Ende einer Saison den Goldenen Schuh erhielten.

Saison Sieger Club Land Liga Tore
1967/68 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 42
1968/69 Petar Schekow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 36
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 38
1970/71 Josip Skoblar Olympique Marseille Frankreich Division 1 44

1971/72 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 40
1972/73 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 40
1973/74 Héctor Yazalde Sporting Lissabon Portugal Primeira Divisão 46
1974/75 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 33
1975/76 Sotiris Kaiafas OmoniaNikosia Zypern First Division 39
1976/77 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 47
1977/78 Hans Krankl Rapid Wien Österreich Bundesliga 41
1978/79 Kees Kist AZ Alkmaar Niederlande Eredivisie 34
1979/80 Erwin Vandenbergh Lierse SK Belgien Erste Division 39
1980/81 Georgi Slawkow Botew Plowdiw Bulgarien A Grupa 31
1981/82 Wim Kieft Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 32
1982/83 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 36
1983/84 Ian Rush FC Liverpool England First Division 32
1984/85 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 39
1985/86 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 37
1986/87 Rodion Camataru Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 44
Anton Polster FK Austria Wien Österreich Bundesliga 39
1987/88 Tanju Çolak Galatasaray Türkei 1. Lig 39
1988/89 Dorin Mateus Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 43
1989/90 Hugo Sánchez Real Madrid Spanien Primera División 38
Christo Stoitschkow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 38
1990/91 Darko Pancev Roter Stern Belgrad Jugoslawien Prva Liga 34

Interessant ist in dem Zusammenhang natürlich die Frage, welche von den vielen existierenden denn wohl die beste Liga der Welt ist oder in dem Falle zumindest die beste Liga Europas. Bei der Wertung des Goldenen Schuhs hat man es mit der Wiedereinführung dieser Ehrung so geregelt, dass die Ligen entsprechend ihrer Spielstärke einen Faktor zugewiesen erhalten, mit dem die Zahl der Tore eines Spielers multipliziert wird, um schließlich am Ende einen vergleichbaren Wert zu erhalten. So erhält beispielsweise die zypriotische Liga den Wert „1″, während die Primera Division mit dem Faktor „2″ in die Wertung eingeht. Seit der Wiedereinführung des „Goldenen Schuhs“ im Jahr 1997 sieht die Siegerliste wie folgt aus:

Saison Sieger Club Land Liga Tore Pkte
1996/97 Ronaldo FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
1997/98 Nikolaos Machlas Vitesse Arnheim Niederlande Eredivisie 34 68
1998/99 Mário Jardel FC Porto Portugal Primeira Divisão 36 72
1999/2000 Kevin Phillips AFC Sunderland England Premier League 30 60
2000/01 Henrik Larsson Celtic Glasgow Schottland Premier League 35 52,5
2001/02 Mário Jardel Sporting Lissabon Portugal Primeira Liga 42 63
2002/03 Roy Makaay Deportivo La Coruña Spanien Primera División 29 58
2003/04 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 30 60
2004/05 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 25 50
Diego Forlán FC Villarreal Spanien Primera División 25 50
2005/06 Luca Toni AC Florenz Italien Serie A 31 62
2006/07 Francesco Totti AS Rom Italien Serie A 26 52
2007/08 Cristiano Ronaldo Manchester United England Premier League 31 62
2008/09 Diego Forlán Atlético Madrid Spanien Primera División 32 64
2009/10 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
2010/11 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 40 80
2011/12 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 50 100
2012/13 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 46 92
2013/14 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 31 62
Luis Suárez FC Liverpool England Premier League 31 62
2014/15 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 48 96
2015/16 Luis Suarez FC Barcelona Uruguay La Liga 40 80
2016/17 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 37 74
2017/18 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 34 68
2018/19 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 36 72

Ein wenig erinnert das Ganze natürlich schon an die Vorgehensweise im US-Sport, wo man beispielsweise in der NBA alles nur Denkbare an Zahlen zusammensammelt und auch diese vergleichbar macht, Durchschnittswerte berechnet etc. pp. Das ist im Fußball zwar auch immer mehr in Mode, Preise verleiht man zum Glück aber immer noch nur für den besten Torschützen und eventuell für den besten Scorer oder den besten Vorlagengeber. Sowie natürlich auch eine Wertung für den besten Torhüter und den besten Fußballer allgemein, ohne Rücksicht auf die Zahl der Tore zu nehmen.

Bisher gewannen nur wenige Spieler diese Wertung mehr als ein Mal, in letzter Zeit häuft sich ein solches Ereignis allerdings. Hier also die Liste aller Spieler, die mehr als ein Mal den Goldenen Schuh Europas gewannen:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 6x
Cristiano Ronaldo 4x
Gerd Müller 2x
Thierry Henry 2x
Diego Forlan 2x
Eusebio 2x
Mario Jardel 2x
Fernando Gomes 2x
Dudu Georgescu 2x
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Die torreichsten Champions-League-Partien

Wer mag nicht gerne Salz in der Suppe? Das definieren heute zwar immer mehr Menschen im Fußball anders. Aber so eine richtige Torflut macht doch zum Zuschauen — als Neutraler — meist mehr Spaß, nicht zuletzt, weil sie im Fußball so selten ist, wie wir gleich (wieder mal) sehen werden.

Heute trifft der FC Bayern München in seinem Auswärtsspiel in der Champions League Vorrunde auf den AS Rom, oder auch „die Roma“. Und beide erscheinen in den unten stehenden Listen. Letztere zwar zu neuer Stärke erwacht, Erstere allerdings ebenso und da dürfte die Stärke der Ersteren möglicherweise größer sein als jene der Letzteren. Weshalb man mit ein bisschen Glück auf einen neuen Eintrag in die unten stehende Sammlung hoffen darf. Wobei das in den letzten paar Dutzend Monaten eigentlich für jedes Spiel der Bayern galt.

Die meisten Tore in einer Champions-League-Partie, allerdings nicht pro Spieler, sondern beim Gesamtergebnis finden sich unten. Wie das so ist mit wahrscheinlich normalverteilten Ergebnissen, thront eine Partie mit satten 11 Treffern an der Spitze, auf 10 kamen bislang keine zwei Teams, deren 9 gab es dann immerhin schon 3 Mal und 8 Tore fielen gleich 18x [Update:] 19x mit den unterschiedlichsten Ausprägungen, wobei Liverpools 8:0 gegen Besiktas den höchsten Sieg in der Geschichte der Champions League überhaupt darstellt, aber eben nicht das torreichste Spiel.

11 Tore (1x)

AS Monaco - Deportivo La Coruna 8:3 (Tore)

9 Tore (3x)

Olympique Lyon - Werder Bremen 7:2
Paris St. Germain - Rosenborg Trondheim 7:2 (Tore und Highlights)
FC Villarreal - Aalborg BK 6:3

8 Tore (19x)

FC Liverpool - Besiktas 8:0 (Tore)
Hamburger SV - Juventus 4:4 (Tore und Highlights)
Chelsea - FC Liverpool 4:4 (Tore und Highlights)
Juventus - Olympiakos 7:1
Dinamo Zagreb - Olympique Lon 1:7
FC Bayern München - Sporting Lissabon 7:1
Manchester United - AS Rom 7:1
Werder Bremen - RSC Anderlecht 5:3 (Tore und Highlights)
Borussia Dortmund - Steaua Bukarest 5:3
Bröndby Kopenhagen - Manchester United 2:6
Real Madrid - Bayer Leverkusen 5:3
FC Barcelona - Bayer Leverkusen 7:1 (Tore und Highlights)
FC Valencia - FC Basel 6:2
Olympiakos Piräus - Bayer Leverkusen 6:2
Manchester United - Fenerbahce 6:2
Steaua Bukarest - Olympique Lyon 3:5
Real Madrid - Dinamo Zagreb 6:2
AS Rom - FC Bayern München 1:7

Und wenn man gerade schon mal dabei ist, kann man sich auch noch jene Partien mit jeweils 7 Toren zu Gemüte führen und erkennt, dass deutsche Teams doch häufig beteiligt waren, leider sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite des Ergebnisses.

“7

7 Tore (32x)

FC Valencia KRC Genk 7:0
FC Arsenal Slavia Prag 7:0
Juventus Olympiakos Piräus 7:0
Manchester United Real Madrid 4:3
Olympique Marseille FC Zürich 6:1
FC Valencia KRC Genk 7:0
Real Madrid APOEL Nikosia 5:2
1. FC Kaiserslautern HJK Helsinki 5:2
Werder Bremen Dinamo Minsk 5:2
Ajax Amsterdam FC Bayern München 5:2 (Tore und Highlights)
Real Madrid Ferencvaros 6:1
Real Madrid Sturm Graz 6:1
Willem II Tilburg Sparta Prag 3:4
Sparta Prag Spartak Moskau 5:2
FC Valencia Lazio Rom 5:2
Rosenborg Trondheim - Helsingborgs IF 6:1
Deportivo La Coruna Paris St. Germain 4:3
Celtic Juventus 4:3
VSC Debrecen AC Florenz 3:4
AC Florenz VSC Debrecen 5:2
Inter Mailand Tottenham Hotspur 4:3
Benfica Olympique Lyon 4:3
FC Valencia Bursaspor 6:1
MSK Zilina Olympique Marseille 0:7
Inter FC Schalke 04 2:5 (Tore und Highlights)
FC Nordsjaelland Schachtjar Donezk 2:5
Chelsea FC Nordsjaelland 6:1
FC Bayern München OSC Lille 6:1 (Tore und Highlights)
Galatasaray Real Madrid 1:6
Manchester City ZSKA Moskau 5:2
FC Bayern München - FC Basel 7:0
FC Barcelona Celtic 6:1
FC Schalke 04 Real Madrid 1:6 (Tore und Highlights)
BATE Barissov Schachtjar Donezk 0:7
FC Schalke 04 Sporting Lissabon 4:3
Real Madrid FC Schalke 04 3:4
FC Bayern München Schachtjar Donezk 7:0

Der absolute Torrekord in diesem Wettbewerb, wenn man auch den Europapokal der Landesmeister mit einbezieht, liegt übrigens bei 14 Toren in der Partie vom September 1969 KR Reykjavik – Feyenoord Rotterdam, die 2:12 endete. Beide Ehrentreffer, wenn man so will, erzielte übrigens ein Mann mit dem schönen Namen Baldvin Baldvinsson. Und das auch noch per Doppelschlag zum 1:10 und 2:10. Das nennt man wohl Moral.

PS: Alles händisch zusammengesucht und deshalb ohne Gewähr. Ihr OptaBaade.

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Alle Torschützenkönige in England

Eine Übersicht über alle Torschützenkönige in Englands höchster Liga.

Saison Name Mannschaft Tore
1946/1947 Dennis Westcott Wolverhampton Wanderers 37
1947/1948 Ronnie Rooke FC Arsenal 33
1948/1949 Willy Moir Bolton Wanderers 25
1949/1950 Dickie Davis Sunderland AFC 25
1950/1951 Stan Mortensen FC Blackpool 30
1951/1952 Jorge Robledo Newcastle United 33
1952/1953 Charly Wayman Preston North End 24
1953/1954 Johnny Nicholls West Bromwich Albion 29
Jimmy Glazzard Huddersfield Town 29
1954/1955 Ronny Allen West Bromwich Albion 27
1955/1956 Nat Lofthouse Bolton Wanderers 33
1956/1957 John Charles Leeds United 27
1957/1958 Bobby Smith Tottenham Hotspur 36
1958/1959 Jimmy Greaves FC Chelsea 33
1959/1960 Dennis Viollet Manchester United 32
1960/1961 Jimmy Greaves FC Chelsea 41
1961/1962 Raymond Crawford Ipswich Town 33
Derek Kavan Ipswich Town 33
1962/1963 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 37
1963/1964 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 35
1964/1965 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 29
Andy McIvoy Blackburn Rovers 29
1965/1966 Willey Irvine FC Burnley 29
1966/1967 Ron Davies FC Southampton 37
1967/1968 Ron Davies FC Southampton 28
George Best Manchester United 28
1968/1969 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 27
1969/1970 Jeffrey Astle West Bromwich Albion 25
1970/1971 Tony Brown West Bromwich Albion 28
1971/1972 Francis Lee Manchester City 33
1972/1973 Pop Robson West Ham United 28
1973/1974 Mick Channon FC Southampton 21
1974/1975 Malcolm McDonald Newcastle United 21
1975/1976 Ted MacDougall Norwich City 23
1976/1977 Malcolm McDonald South Melbourne FC 25
Andy Gray Aston Villa 25
1977/1978 Bob Latchford FC Everton 30
1978/1979 Frank Worthington Bolton Wanderers 24
1979/1980 Phil Boyer FC Southampton 23
1980/1981 Steve Archibald Tottenham Hotspur 20
1980/1981 Peter White Aston Villa 20
1981/1982 Kevin Keegan FC Southampton 26
1982/1983 Luther Blissett Watford FC 31
1983/1984 Ian Rush FC Liverpool 31
1984/1985 Kerry Dixon FC Chelsea 24
1984/1985 Gary Lineker Leicester City 24
1985/1986 Gary Lineker FC Everton 30
1986/1987 Clive Allen Tottenham Hotspur 33
1987/1988 John Aldridge FC Liverpool 26
1988/1989 Alan Smith FC Arsenal 23
1989/1990 Gary Lineker Tottenham Hotspur 24
1990/1991 Alan Smith FC Arsenal 23
1991/1992 Ian Wright FC Arsenal 29
1992/1993 Teddy Sheringham Tottenham Hotspur 22
1993/1994 Andy Cole Newcastle United 34
1994/1995 Alan Shearer Blackburn Rovers 34
1995/1996 Alan Shearer Blackburn Rovers 31
1996/1997 Alan Shearer Blackburn Rovers 25
1997/1998 Michael Owen FC Liverpool 18
Dion Dublin Coventry City 18
Chris Sutton Blackburn Rovers 18
1998/1999 Michael Owen FC Liverpool 18
Jimmy Floyd Hasselbaink Leeds United 18
Dwight Yorke Manchester United 18
1999/2000 Kevin Philipps Sunderland AFC 30
2000/2001 Jimmy Floyd Hasselbaink FC Chelsea 23
2001/2002 Thierry Henry FC Arsenal 24
2002/2003 Ruud van Nistelrooy Manchester United 25
2003/2004 Thierry Henry FC Arsenal 30
2004/2005 Thierry Henry FC Arsenal 25
2005/2006 Thierry Henry FC Arsenal 27
2006/2007 Didier Drogba FC Chelsea 23
2007/2008 Cristiano Ronaldo Manchester United 31
2008/2009 Nicolas Anelka FC Chelsea 19
2009/2010 Didier Drogba FC Chelsea 29
2010/2011 Dimitar Berbatov Manchester United 21
Carlos Tevez Manchester City 21
2011/2012 Robin van Persie FC Arsenal 30
2012/2013 Robin van Persie Manchester United 26
2013/2014 Luis Suarez FC Liverpool 31
2014/2015 Kun Aguero Manchester City 26
2015/2016 Harry Kane Tottenham Hotspur 25
2016/2017 Harry Kane Tottenham Hotspur 29
2017/2018 Mohamed Salah FC Liverpool 32
2018/2019 Mohamed Salah
Pierre-Emerick Aubameyang
Sadio Mané
FC Liverpool
FC Arsenal
FC Liverpool
22
22
22
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Der Podolski trifft kein Scheunentor

Das folgende Video ist wahrscheinlich eh schon längst viral und jeder kennt es, wie das so ist mit diesen Videos. Aber dieses hier besitzt ja durchaus noch eine Komponente mehr als nur der nächste tolle Freistoß-Trick (welche hier übrigens jedes Mal außerordentlich goutiert werden) oder ein famoses Jubelvideo (welche hier übrigens gar nicht goutiert werden) zu sein.

Hier geht es um das, was Kathrin Müller-Hohenstein letztens ansprach, als sie angesichts ihrer Degradierung aus dem normalen WM-Studio ins Lager der Deutschen hinein für die WM 2014 erwähnte, dass es zur Zeit „allgemein zu viel Häme“ gebe.

Es gibt nicht mehr oder weniger Häme als in allen anderen Zeiten des modernen Menschen. Es gibt nur mehrere Gründe dafür, warum diese plötzlich so sichtbar wird. Einer davon ist übrigens, als klassischer Sender ständig Witzchen und Tweets von irgendwelchen Fuzzis (wie mir) zu zitieren. Andere dieser Gründe werden später diskutiert.

Nun ist der Umgang, den Arsenal London (haha), Per Mertesacker und Lukas Podolski im folgenden Video mit negativen Tweets zeigen, nicht unbedingt auf dem Mist der Beteiligten gewachsen. Die Vorgehensweise bietet aber eine Blaupause, wie sich dies in Zukunft entwickeln könnte und wie sich auch Mimosen im deutschen Fußball übertrieben kritischen Anwürfen gegenüber stellen könnten. Wobei sich hier so viele Meta-Ebenen entwickeln, dass man die nicht mehr alle in diesen Text hineinbekommt. Zumindest nicht, bevor der Leser nicht das Video gesehen hat.



Ich sag mal so: Gefällt mir.

Via OlympiqueMarcel.

1 Kommentar

Meiste Tore eines Spielers in einem Champions-League-Spiel

Es gibt doch tatsächlich einen Super-Super-Bestwert im Fußball, den Lionel Messi nicht alleine hält. Der Co-Rekordhalter ist sogar ein im deutschen Fußball nicht unbekannter, wenn auch kein Deutscher.

Einige Deutsche finden sich aber sehr wohl in der Liste der Spieler mit den meisten Toren in einem Champions-League-Spiel, wenn auch nicht auf dem ersten Rang.

Sören Lerby 24.10.79 Ajax Amsterdam - Omonia Nikosia 10:0 5
Lionel Messi 7.3.12 FC Barcelona - Bayer Leverkusen 7:1 5
Mario Gomez 13.3.12 FC Bayern München - FC Basel 7:0 4
Robert Lewandowski 24.4.13 Borussia Dortmund - Real Madrid 4:1 4
Zlatan Ibrahimovic 23.10.13 RSC Anderlecht - Paris St. Germain 0:5 4
Jupp Heynckes 1.10.75 FC Wacker Innsbruck - Borussia Mönchengladbach 1:6 4
Ton Blanker 3.10.79 Ajax Amsterdam - HJK Helsinki 8:1 4
Ferenc Puskas 18.5.60 Real Madrid - Eintracht Frankfurt 7:3 4
Fernando Gomes 17.9.86 FC Porto - Rabat Ajax 9:0 4
Marco van Basten 6.10.88 AC Mailand - Levski Sofia 5:2 4
Rabah Madjer 3.10.90 FC Portadown - FC Porto 1:8 4
Hugo Sanchez 24.10.79 Real Madrid - FC Wacker Innsbruck 9:1 4
Alan Smith 18.9.91 FC Arsenal - Austria Wien 6:1 4
Sergej Juran 18.9.91 Hamrun Spartans - Benfica Lissabon 0:6 4
Simone Inzaghi 14.3.00 Lazio Rom - Olympique Marseille 5:1 4
Dado Prso 5.11.03 AS Monaco - Deportivo La Coruna 8:3 4
Ruud van Nistelrooy 3.11.04 Manchester United - Sparta Prag 4:1 4
Andrej Schewtschenko 23.11.05 Fenerbahce Istanbul - AC Mailand 0:4 4
Bafetimbi Gomes 7.12.11 Dinamo Zagreb - Olympique Lyon 1:7 4
Lionel Messi 6.4.10 FC Barcelona - FC Arsenal 4:1 4
Milos Milutinovic 12.10.55 Partizan Belgrad - Sporting Lissabon 5:2 4
Dennis Viollet 26.9.56 Manchester United - RSC Anderlecht 10:0 4
Alfredo di Stefano 23.1.58 Real Madrid - FC Sevilla 8:0 4

Stand: 23.10.2013

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