Zum Inhalt springen

Kategorie: Äh-ßerungen

„Gut, äh…“ und wer’s gesagt hat

Auf dem Papier

Mark Hughes, Trainer von Manchester City, streut nach dem Sieg auf Schalke Salz in die Wunden.

„Es war eine tolle Woche. Wir haben Arsenal überzeugend geschlagen und hier ein auf dem Papier sehr schweres Spiel immer unter Kontrolle gehabt.“

1 Kommentar

Wo ist meine Brille?

Sehr weitsichtig vom Finanzgeschäftsführer Horstmann beim 1. FC Köln. Gerade Köln als Stadt mit großer Automobilproduktion (Autoproduktion sollte hier erst stehen, aber auf welche Stadt trifft das nicht zu?) sowie der knappen Hälfte des Werksgeländes eines „Chemiekonzerns“ (und somit Automobilherstellerzulieferer) auf dem Stadtgelände samt dort beschäftigten Kölnern hat selbstredend durch langfristig gestaltete Werbeverträge keine Umsatzeinbussen zu befürchten.

Auswirkungen durch die Krise auf den Finanzmärkten befürchtet Horstmann nicht. „Für die laufende Saison erwarten wir keine Auswirkungen der Finanzkrise. Die großen Verträge mit den Sponsoren sind langfristig“, sagte er vier Tage vor der Jahreshauptversammlung der Kölner.

Schließlich sind Sponsorenverträge die einzigen Umsatzquellen. Beim 1. FC Köln gibt es weder Fans, die Eintrittskarten (inkl. Topzuschlägen), Getränke und Speisen im Stadion, noch Fans, die Trikots sowie anderen meist mit exorbitanter Gewinnspanne ausgestatteten Merchandisingkram käuflich erwerben. Das ist länger bekannt, wer will schon bereits am Morgen auf eine Tasse Kaffee mit dem Wappen des 1. FC Köln drauf schauen, da ist der Tag ja im Eimer, bevor er begann.

Tage, Saisons oder gar der ganze Verein im Eimer, das hingegen kann in Köln nicht passieren. Den Sponsorenverträgen sei Dank: Völlig unmöglich, dass nach dem gemeinen Fan auch noch einer von den Sponsoren pleite geht.

1 Kommentar

Schweinsteiger’sche Zahl

Die Schweinsteiger’sche Zahl sitzt hier schon seit Längerem unten in der Seitenbar und beläuft sich zur Zeit auf 90, heute Abend nach dem Länderspiel gegen England aller Voraussicht nach auf nur noch 89. Dabei geht es bei der Schweinsteiger’schen Zahl gar nicht so sehr explizit darum, dass Schweinsteiger irgendetwas erreicht, sondern viel mehr darum, dass der aktuelle Rekordhalter abgelöst wird, in einer doch noch fernen Zukunft.

Dass der mögliche Thronfolger mit den guten Karten auch selbst manchmal über diese Möglichkeit nachdenkt, lässt uns natürlich hoffen, dass er alles ihm Mögliche daran setzen wird, diesen Rekord tatsächlich zu erreichen. Und so stellt der Tagesspiegel stellvertretend die Fragen, die ich zu diesem Thema an Schweinsteiger hätte:

Wenn Sie so weitermachen, werden Sie Matthäus eines Tages als Rekordnationalspieler ablösen.

Das stimmt, ich habe für mein Alter wirklich schon viele Länderspiele bestritten, weil ich Gott sei dank keine größeren Verletzungen hatte. Ich hoffe, das bleibt so. Ob ich den Rekord von Lothar Matthäus schaffe, weiß ich nicht. Ich will mit der Nationalmannschaft einen Titel holen. Was habe ich davon, Rekordnationalspieler zu sein, wenn ich keinen einzigen Titel gewonnen habe?

Sie wollen uns aber nicht erzählen, dass Sie nicht schon mal gerechnet haben …

Ja, ich weiß, theoretisch könnte es gehen.

7 Kommentare

„SPORT BILD VERDREHT DIE TATSACHEN“

Eigentlich sollte dieser Beitrag den Titel „Hannos virtuelles Aquarium“ tragen. Später wurde dann aber eine Entdeckung gemacht, die einen anderen Titel erforderlich machte. Aber beginnen wir zunächst, wie es ursprünglich geplant war:

Manche Leute laden sich Bildschirmschoner runter, die ein Aquarium simulieren, und auch die Videos für den Fernseher, die ein vor sich hin brutzelndes Kaminfeuer zeigen, sind nicht unbekannt.

Wer Abwechslung wünscht, dennoch nicht auf den kontemplativen Charakter einer solchen Darbietung verzichten möchte, kann sich jetzt auf dessen Seite davon einlullen lassen, Hanno Balitsch beim Lesen des kickers zuzuschauen.

[photopress:hanno_balitsch_verein_hannover96_position_mittelfeld.jpg,full,centered]

Oder auch beim Rumsitzen.

[photopress:hanno_balitsch_02.jpg,full,centered]

Oder beim Jonglieren eines Balles, alles animiert, was auf den Bildern nicht so deutlich wird.

[photopress:hanno_balitsch_03.jpg,full,centered]

Oder bei anderen Non-Tätigkeiten auf hannobalitsch.de einschlummern.

(Bemerkenswert auch das seltsam unterklassige „Dreamteam“ von Hanno Balitsch: Tom Starke, Paolo Maldini, Thomas Kleine, Per Mertesacker, Martin Winkler, Christian Mikolajczak, Roy Keane, Ryan Giggs, Arnold Bruggink, Brian Laudrup, Daniel Stendel. Kein Maradona, kein Zidane, kein Pelé, und nicht mal Littbarski, Häßler oder Augenthaler. Eine wirklich merkwürdige Auswahl. Ob das etwas über seine Sicht des Fußballs verrät?)

Übrigens liest Hanno Balitsch gerne bildblog.de, listet es in seinen Bookmarks auf. Von bildblog aus ist es nicht mehr weit bis zu Stefan Niggemeier, Jens Weinreich und der aktuellen Zwanziger-Debatte. Ob Hanno diese auch mitbekommen hat?

Und während man so weiter auf der Seite herumsurft, entdeckt man noch einen anderen, diesmal tatsächlich interessanten Aspekt:

Sicher nicht der erste von vielen möglichen Fällen für das nicht vorhandene Sport-bildblog, hat Hanno Balitsch auf seiner privaten Webseite der Darstellung der Sport-FOTO zur Entstehungsgeschichte einer an ihm begangenen Tätlichkeit des Cottbusers Da Silva widersprochen.

Unter der Überschrift „SPORT BILD VERDREHT DIE TATSACHEN“ schreibt er u. a.:

[…] Was mich aber mindestens genau so ärgert, wie die falschen Anschuldigungen da Silvas ist die Art der Darstellung in der Sport Bild. Bereits vergangene Woche hat sich Axel Hesse von der Sport Bild bei mir gemeldet und mich mit den Aussagen da Silvas konfrontiert. Ich habe bewusst darauf verzichtet etwas dazu zu sagen, da ich mich nicht auf das Niveau der reißerischen Story aufgrund von Falschaussagen herab begeben wollte. Leider wurde ich heute was das Niveau betrifft mehr als bestätigt. Während nämlich auf der Titelseite (in der Nord-Ausgabe) das Thema noch als Verdacht angekündigt wird („Balitsch soll Ost-Klub beleidigt haben“), suggeriert die Überschrift des Artikels („Darum schlug da Silva zu“) schon die Richtigkeit der von da Silva erhobenen Anschuldigungen. Mit der Frage „Doch war Balitsch wirklich nur das Opfer?“ unterstützt Sport Bild da Silva in seinem Bemühen mich zum Täter (als Provokateur) zu machen. Eine solch einseitige Darstellung ist journalistisch höchst fragwürdig und einer seriösen Zeitung unwürdig. Deshalb behalte ich mir rechtliche Schritte vor und lasse den Sachverhalt diesbezüglich gerade anwaltlich prüfen.

Euer Hanno

Tolle Zeiten, diese modernen Zeiten. Noch vor 10 Jahren hätte man, so man überhaupt die Sport-FOTO liest, der Darstellung des Magazins glauben müssen. Hanno Balitsch hätte sich mühsam zu einer Gegendarstellung oder Korrektur durchkämpfen müssen, heute kann er für jeden zugänglich und nachlesbar zumindest auf seiner eigenen Seite widersprechen.

Gar nicht so schlecht, so ein eigenes Aquarium.

Noch mal wiederholt:

„Ich habe bewusst darauf verzichtet etwas dazu zu sagen, da ich mich nicht auf das Niveau der reißerischen Story aufgrund von Falschaussagen herab begeben wollte.“

Wir stellen fest: Es ist nicht nur schlecht und langweilig, wenn der neue Typ des Profifußballers Abitur hat und lesen und in diesem Fall sogar schreiben kann (ob er selbst schreibt, oder schreiben lässt, ist hier eher zweitrangig).

Und angesichts dieser Einstellung verwundert auch nicht Balitschs Antwort auf die Frage, welchen Beruf er ergriffen hätte, wenn er kein Fußballprofi hätten werden können: „Sportjournalist“.

8 Kommentare

A blast from the past

Sollte es tatsächlich noch Beteiligte geben, die nicht nur das erkennen, was da passiert (das tun sicher viele der Protagonisten), sondern auch noch die Chuzpe haben, es auszusprechen?

Heribert Bruchhagen — ohnehin oftmals ein Leuchtturm für die Ansichten der Fußballromantiker unter den Interessierten („Die Spieler sollen ihre Schmerzen nicht beim Tätowieren bekommen.“), ohne dabei populistisch zu werden — wird immer noch sympathischer, denn seinen Worten zum aktuellen Zank mit den Schiedsrichtern ist nichts hinzuzufügen:

Herr Bruchhagen, wie beurteilen Sie die zunehmend scharfe und teils respektlose Kritik von Trainern und Spielern an den Bundesliga-Schiedsrichtern?

Es ist ein Problem der Persönlichkeitsstruktur der Protagonisten. Wir alle, Spieler, Trainer und Manager, nehmen uns in dieser Branche viel zu wichtig.

Woran liegt das?

Daran, dass wir durch unsere Gehälter und das Maß an Öffentlichkeit, das uns entgegengebracht wird, zur Überschätzung der eigenen Person neigen.

Auch wenn man dann doch hinzufügen muss, dass sich der Trainer dieser Stelle nicht zu wichtig nimmt, jedenfalls nicht im Umgang mit Schiedsrichtern, bleibt Bruchhagens Aussage so famos richtig und beim Zuhören befreiend, dass man ihn glatt zur neuen Lichtgestalt des Fußballs in Deutschland (nicht zu verwechseln mit dem deutschen Fußball) werden lassen könnte, wenn nicht ausgerechnet diese Position auf, ähem, Lichtjahre hinaus schon vergeben wäre.

Die unerträglich werdende Hybris der Beteiligten und die selbst nach dem Abkühlen der „Emotionen“ (© by JBK) weit nach Schlusspfiff weiterhin große Uneinsichtigkeit, ja, gar Unhöflichkeit, ja, manchmal gar Proletentum, wenn nicht gar Asozialität, lassen den Zuschauer oft an der Zurechnungsfähigkeit der Beteiligten zweifeln oder wahlweise in Erwägung ziehen, dass das ganze Laientheater der Handelnden nach einem à la WWF vorgegebenen Drehbuch abläuft.

Dank Heribert sind wir jetzt aber sicher: Es ist nur die Persönlichkeitsstruktur.

9 Kommentare

Neues vom Fön: Lost his marbles?

Ah, herrlich. Endlich spricht mal einer dem (hier: im Wortsinne) Fußvolk aus der kochenden Seele. Wer’s noch nicht gelesen hat, kann ja mal raten, auf wen Fergusons folgende Worte gemünzt sind, wobei die Auswahl da nicht allzu groß ist.

„Ich weiß nicht, ob er vielleicht zu alt ist. Aber er hat in der Vergangenheit so viele lächerliche Kommentare abgegeben, dass er ernsthaft Gefahr läuft, seine Glaubwürdigkeit und Seriösität zu verlieren.“

Ja, so schwer ist das ja nicht. Wer ist alt, redet wirres Zeug und könnte dem Sir im Besonderen Anlass gegeben haben, etwas zornig auf ihn zu werden?

Natürlich sind wir alle mit Ferguson einer Meinung, schließlich ist der Adressat nachweislich zu alt zum Autofahren. Und das mit dem Blödsinn, da wissen wir gar nicht so genau, ob das jemals besser war, auch in jüngeren Jahren.

Und dass Ferguson a) selbst nicht viel jünger ist und b) sehr spezielle eigene Interessen hat, die sich von denen des übrigen Fußvolks unterscheiden, hat ausnahmsweise mit den Beweggründen für seine Aussage nichts zu tun. Jedenfalls nicht in dem Moment, in dem wir tief drinnen dieses Touché genießen.

2 Kommentare

Handball aus dem Lehrbuch

Wer bei der Überschrift zunächst an ein Spiel denkt, in dem sich eine Mannschaft im und kurz vorm eigenen Strafraum einigelt, während die andere, wie man es in einem solchen Fall vom Handball kennen will, um den Strafraum herumspielt, und auf eine günstige Abschlussposition lauert, liegt falsch.

Christian Heidel, Manager beim FSV Mainz 05, beschwert sich stattdessen mit diesen Worten über ein vermeintliches Handspiel des Duisburgers Grlic in der Partie gegen seinen Club:

„Das ist ein klarer Strafstoß, der spielt Handball, wie im Lehrfilm, ich habe so was noch nicht gesehen.“

Da darf man fragen, was Heidel denn in den letzten Jahren so gemacht hat, wenn sein Club gerade spielfrei hatte. Und ganz besonders, was er am 22. Juni 1986 gemacht hat, wenn er so etwas noch nicht gesehen hat.

3 Kommentare

Griechischer Ungarischer Wein

Im Interview mit dem Tagesspiegel lesen wir Pal Dardai folgendermaßen:

„Tagesspiegel: Dortmund und Schalke haben auch nicht die reichste Anhängerschaft.

Pal Dardai: Aber dort haben viele Menschen Arbeit. In Berlin kommt es mir manchmal so vor: Einer arbeitet, einer ist arbeitslos.“

Dazu müssen wir zwei Dinge anmerken:

Dardais Eindruck täuscht. Es sind nicht alle Berliner bei der Hertha. Der Kader umfasst ohnehin mehr als 22 Mann.

Dardais Eindruck täuscht: Nur weil sich 60.000 bzw. 80.000 Menschen ins Stadion begeben, bedeutet das nicht, dass sie Arbeit haben. Vor allem bedeutet es nicht, dass sie alle aus der Stadt kommen, in der das Stadion steht.

Das sei ihm nachgesehen, weil es im Umkreis von ca. 100km außerhalb Berlins nun mal keine anderen Menschen gibt außer Ossis, die in Dörfern wohnen. Dem ist in der Nähe von Gelsenkirchen und Dortmund anders. Aber dass in Gelsenkirchen jeder knapp 4. Einwohner zu einem Spiel ins Stadion geht, glaubt er doch wohl selbst nicht. Muss er auch nicht, weil er ja in Berlin wohnt.

Die alte Scheiße von wegen „früher“ wollen wir uns hier aber nicht anhören, weshalb wir darauf verzichten, weitere Passagen aus dem zwar lesenwerten, aber doch kaum Fußball beinhaltenden Interview mit Dardai zu zitieren. Naja, abgesehen von dem hier:

Tagesspiegel: Was raten Sie ihren jungen Mitspielern von heute?

Pal Dardai: Ich sage den Jungs immer: Rotwein trinken. Darin liegt die Kraft. Ich bin in Ungarn Weinritter.

Was Sie nicht sagen…

Ich muss über Wein gut reden. Bei Fitness- und Blutuntersuchungen im Klub sind bei mir noch nie irgendwelche schlechten Werte festgestellt worden. Das kann nur am ungarischen Rotwein liegen. Da bekommst du Kraft und bleibst gesund.

Aber nicht direkt vor dem Spiel?

Heute geht das nicht mehr, aber das ist auch schon passiert. Einmal war mein Vater zu Besuch, der hatte Rotwein aus Ungarn mitgebracht. Ein paar Spieler, van Burik, Goor und Fiedler, waren bei uns, es gab ungarische Fischsuppe und ungarischen Rotwein. Zwei Tage später haben wir Kaiserslautern 4:1 weggehauen. Da haben alle richtig gefightet. Ich sag’s euch: Ungarischer Rotwein!

17 Kommentare

Grummeln aus der Gruft

Man kann ja von der „högschden Disziplin“ (badisch) und der „keinschten Weise“ (schwäbisch) sowie weiteren Häppchen einer vermeintlich glatt gewienerten (kein Schmäh) Rhetorik, die oft schön anzuhören ist, aber wenig Sättigendes bietet, halten, was man will. So unerträglich wie die vom Jahrzehnte währenden Ausstanzen völlig zerfransten Phrasen des Ottmar Hitzfelds sind sie noch lange nicht. Zur Krise beim FC Bayern („Eine Krise ist das, was in Island im Irak passiert.“) lässt er sich mit folgender Ausssage zitieren:

„Jetzt sind vor allem auch die Spieler gefordert.“

Wir klopfen in zermürbend langatmiger Sisyphos-Arbeit den Staub von den Worten, um den Kern der Botschaft zu erkennen. Und nach getaner Arbeit erblicken wir: nichts.

Den Deckel wieder drauf, bitte.

2 Kommentare

Bonmots aus dem Radio

Jaja, schon gut, es ist bekanntermaßen schwierig, wie im Radio nun mal nötig, unablässlich zu salbadern und dabei nicht dann und wann mal einen Versprecher oder Verdreher dabei zu haben. Das Folgende wird demgemäß auch nicht mit Häme, sondern mit gewisser, nennen wir es Sympathie präsentiert: Sabine Töpperwien zu den Ausschreitungen zwischen Gladbach- und Kölnfans:

„Es hatte hier vor dem Spiel Randale gegeben zwischen, naja, so genannten Sympathieträgern der beiden Vereine.“

Wunderbar: Vor meinem geistigen Auge entwickelt sich eine handfeste Prügelei zwischen Günter Netzer, Allan Simonsen und Terrier Vogts auf der einen sowie Lukas Podolski, Wolfgang Overath und Christoph Daum auf der anderen Seite. Hennes Weisweiler kann sich nicht so recht entscheiden, für welche Seite er in den Ring steigen soll, und lässt es deshalb gleich ganz sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wer diesen heißen Kampf der Sympathieträger für sich entscheidet.

19 Kommentare

Nürnberg sein

… ist gefährlich, denn es endet eine Liga tiefer.

„Wir sind das Nürnberg dieser Saison.“

schreibt eintrachtsnob Szenarien heraufbeschwörend in den Kommentaren von Blog-G über Eintracht Frankfurt. Welches Hobby hat eigentlich Friedhelm Funkel, dem er in Zukunft nachgehen könnte? Zumindest andichten sollten man ihm eins, damit man dieses immer dann zitieren kann, wenn von dem arbeitslosen, aber noch unter Vertrag stehenden Glamour-Fritz die Rede sein wird.

5 Kommentare

Wie die Realität das Leben nachzeichnet

Oder umgekehrt.

Neulich, beim Arzt.

Im Behandlungszimmer, in dem immer mehrere Patienten gleichzeitig behandelt werden.

Patient: „Aua. Das tut weh.“

Arzthelferin: „Ja, das ist ein Druckschmerz, wenn man draufdrückt, ne?“

2 Kommentare

Kuschelverein Bundesliga

Nach der Gladbacher Borussia hat sich nun auch selbige aus Dortmund bei Dietmar Hopp für Schmähgesänge aus den eigenen Reihen gegen dessen Person entschuldigt.

„Wir werden alles daran setzen, dass Leute, die unter dem Deckmantel von BVB-Fans aus der Rolle fallen, nicht länger den Ruf des BVB beschädigen“, so Watzke weiter.

Deckmantel des BVB-Fandaseins? Und solch ein Fan ist nur einer, wenn er alle Klubs der Liga und alle anderen handelnden Personen bei gegnerischen Vereinen lieb hat?

Hat sich eigentlich schon mal jemand von den Präsidenten der Klubs bei Oliver Kahn entschuldigt? Bei allen möglichen weiteren Torhütern, die zu jedem Abstoß einen schönen Gruß bekommen? Bei einem Schalker Spieler, der in Dortmund oder vice versa, verunglimpft worden ist? Hat sich schon mal jemand für „Fischköppe“, für „Ostwestfalen, Idioten“ entschuldigt? Ist schon mal jemand verfolgt worden, weil er irgendjemandem zurief, dass er wisse, wo sein Auto stand?

Ihr Borussias, zieht die Röcke aus.

17 Kommentare