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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

Were the fab four into football?

Ich muss es erwähnen, weil mich diese Frage wirklich schon jahrelang beschäftigt: Waren die Beatles Fußball-Fans? Diese Frage ist lange Zeit nicht geklärt gewesen. Es gab Überlieferungen, dass George Harrison in frühester Jugend ein Pokalfinale mit einem Freund im Fernsehen geschaut haben soll. Aber was heißt das schon, wenn man ca. im Jahre 1958 ohnehin kaum Alternativen für die Freizeitgestaltung hat?

Es gibt Überlieferungen, die davon erzählen, dass Paul McCartneys Onkel ein Toffee, ein Evertonian war, und Paul mit dieser Liebe angesteckt hat. Auch das war bislang nicht verbürgt.

Irgendwer von den Beatles hat 1968 auf einer Privatyacht irgendeines Freundes extra das Pokalfinale einschalten lassen, um Fußball sehen zu können. Aber auch das muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass man „Fan“ einer Mannschaft ist. Wie viele nicht-Fußballinteressierte haben schließlich die Spiele der WM im Fernsehen betrachtet?

Endlich gibt es aber eine zumindest vermeintlich verlässliche Antwort. Der Guardian weiß mehr. Paul ist Everton, Ringo ist Arsenal. Die beiden anderen sind zumindest keine echten Fans. Wer sich ein wenig mit den Beatles auskennt, dem sagt auch der Name Neil Aspinall etwas: er ist leidenschaftlicher Liverpool-Fan.

PS: Den unvermeidlichen Mick Jagger im Stadion bei WM- oder EM-Spielen der englischen Nationalelf kennt man ja, da erübrigt sich die Frage nach dem Fußball-Interesse des Ober-Stones. Fan welcher Vereinsmannschaft er ist, weiß ich aber zur Stunde nicht.

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Mit der Nr. 8: Sean Connery

Sean Connery wird nun doch kein Fußballprofi. Er hatte ein Angebot von Manchester United, aber er hat zu lange überlegt. Jetzt ist er 75, damit fast so alt wie Lothar Matthäus bei seinem Ausstand aus der Ribbeck’schen-Horror-Nationalelf („Konzepte sind Kokolores“) und somit sogar zu alt für englischen Ligafußball. Außerdem hätte er sich beim Fußball Spielen ja ein Bein brechen können, dann wäre die Karriere beendet gewesen. Zu riskant. Also doch lieber James Bond sein und ein paar Miezen und ein paar Whiskeys Martinis („Shaken, not stirred“) vernaschen.

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Die legendäre SMS von Peter Neururer

Roy Makaay auf Frank Mills Spuren — das wird Frank Mill gerne hören. Aus zwei Metern vergibt Makaay vor dem leeren Tor. Das schaffte in der Bundesliga zuvor nur der Weltmeister 1990 ohne Einsatz, eben jener Frank Mill. Warum Frank Mill sich nun freut? Wenn einem ein mal so ein Malheur unterlaufen ist, wird man schließlich Zeit seines Lebens dran erinnert. Sei es durch irgendwelche Pleiten-, Pech- & Pannen-Videos, sei es durch Anrufe von Zeitungen und Magazinen, wenn etwas Ähnliches mal wieder passiert. „Herr Mill, wie war das damals bei Ihnen?…“. Je mehr andere Kandidaten es mit diesem Malheur gibt, desto seltener wird man durch solche Anrufe genervt. Ich nehme an, die Kiste Bier aus dem Hause Mill ist schon unterwegs in Richtung Makaay’scher Kühlschrank.

Carsten Ramelow fliegt mit Gelb-Rot vom Platz. Das kennt man von ihm, so hat er auch den Einzug der Deutschen ins Achtelfinale bei der WM 2002 ermöglicht. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen Kamerun ging er beim Stand von 0:0 freiwillig vom Platz, um selbigen für Bode und Klose zu schaffen, die dann das 1:0 erzielten. Guter Schachzug damals, heute hat es nicht ganz so gut geklappt. 1:1 nur gegen Wolfsburg, somit kein Sieg und auch kein Achtelfinale. Okay, das mit dem Achtelfinale ist ohnehin schwer in der Bundesliga, aber das müsste Ramelow in seiner 12. Bundesligasaison eigentlich wissen. Die Mannschaftskasse wird sich freuen.

In Hannover sucht man (bald) einen Trainer, ich würde ja gerne sagen: „Hier bin ich.“ Allerdings möchte ich eigentlich gar nicht Hannover 96 trainieren. Hannover ist nämlich nicht ganz so spannend, wie man weiß. Als Stadt mein ich jetzt. Als Verein ist es schon spannender. Da muss man sich jede Saison aufs Neue fragen: Wer trainiert denn jetzt unseren Haufen? Der Nachfolger von Neururer wird der elfte Trainer in der elften Saison sein. Und Elfter bin ich nicht gerne. Ich bin lieber Erster.

Apropos Erster, das ist zur Zeit der 1. FC Nürnberg. Schade, dass der allseits geschätzte Hans Meyer dort Trainer ist und nicht der oben erwähnte Neururer. Meyer wird seine Spieler schon zu bremsen wissen und vor allem sich selbst nicht blenden lassen. Dabei wäre mir ein vor Euphorie taumelnder Neururer lieber, der jetzt schon mal von der Champions League und der dauerhaften Etablierung in der Bundesligaspitze des 1. FC Köln, VfL Bochum, Hertha BSC, Hannover 96 1. FC Nürnberg fabuliert, nur um eine halbe Saison später mit demselben Klub abzusteigen. Wie lautete noch Neururers Begründung im Herbst 2005, warum er den Club nicht übernehmen wolle? „Zu wenig Potenzial in dieser Mannschaft.“

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Seufz

Erst drei Spieltage gespielt und Bayern führt die Tabelle schon wieder mit zwei Punkten Vorsprung an schon mit der ersten Prognose falsch gelegen.

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Stromausfall in Leverkusen

Ich weiß nicht, ob Rudi Völler sich nass oder trocken rasiert, tippe aber auf trocken. Und offensichtlich gab es in den letzten Tagen in Leverkusen mal wieder keinen Strom. Deshalb blieb Rudis Rasierer auch im Alibert. So musste Rudi mit diesem Erscheinungsbild tatsächlich in die Öffentlichkeit gehen.

Jemand sollte ihm sagen, dass er einen Stilberater braucht.

Außerdem macht mir wirklich Angst, wie verbraucht Rudi seit seinem Rücktritt als Bundestrainer im Jahre 2004 geworden ist. Auf diesem Bild sieht er aus wie ein alter Mann, dabei ist er gerade mal 46. Ist das dieselbe Leverkusener Luft neben dem Bayer-Werk, die auch Calmund hat dick werden lassen?

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Warum immer er?

Wie gut, dass ich beschlossen habe, niemals etwas Anderes als GEZ-Gebühren fürs Fernsehschauen zu bezahlen. Als ich Teile der WM bei einem Freund auf Premiere sah, wunderte ich mich ohnehin schon, wie vollgestopft dieses Bezahlfernsehen mit Werbung ist. Jeder, der sich da nicht verarscht vorkommt, hat wohl innerlich schon aufgegeben.

Es gibt aber nicht nur diese nervige Werbung, sondern aktuell auch Probleme damit, überhaupt in den Stand versetzt zu werden, arena empfangen zu können. Bekanntlich benötigt man dafür das eine oder andere Zubehör. Das kommt aber nicht immer an. Teammanager Eckhard hat seine lieben Nöte mit dem Empfang des Zubehörs. Schickes T-Shirt gibt es noch dazu.

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Adé, kicker

Ich weiß nicht, ob es vorher schon mal der Fall war. Gerade ist mir der erste angeteaserte Beitrag auf kicker online begegnet, der dann gar nicht online einsehbar ist. Werbung für die Printausgabe. Ich dachte gleich, dass der Relaunch nichts Gutes bedeuten kann. In Zukunft werde ich mir andere Quellen suchen. Die Seite ist zwar aufgeräumter, aber nichtsdestotrotz auch unübersichtlicher und vor allem mit weniger Informationen ausgestattet als vorher. Schade. Der Printkicker wird trotzdem nur selten in meinen Besitz übergehen.

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Ich scheiß auf meine Mutter

Angesichts der vielen Menschen, die via Google und Anfragen bezüglich ihrer „Scheiß Mutter“ hier hergelangen, ist folgender Hinweis angebracht: Wenn irgendjemand Probleme mit seinen Eltern, seiner Mutter oder mit sich selbst hat, sollte er nicht zögern, Beratung in Anspruch zu nehmen. Eine mögliche Anlaufstelle dafür ist die Telefonseelsorge, die man unter

0800-1110111

erreicht. Ein Anruf dort ist kostenlos und wird vertraulich behandelt. In einem Gespräch mit den professionellen Helfern dieses Dienstes kann auch geklärt werden, wo es vor Ort bei Bedarf weitere Unterstützung gibt. Oftmals hilft es auch, sich einfach einmal auszusprechen.

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: das ist kein Zitat von mir. Ein spanischer Schiedsrichter sagte das zu seinem offensichtlich unfähigen Assistenten. Ist zwar schon eine Weile her, aber immer noch lesenswert.

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Runter mit dem Ball

Die WM ist vorbei, die Bundesliga beginnt. Und damit das auch äußerlich sichtbar wird, wird der Berliner Fernsehturm jetzt wieder in seinen Ursprungszustand versetzt [Link leider tot]. So ein Glück, denn Magenta, diese schreckliche Farbe, schmerzt doch sehr auf der Netzhaut.

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Brems dich

Oh Gott, jetzt ist der „Doofe mit dem langen Kinn“ auch noch im Fußballbereich angekommen. Michael Schumacher steht zur Wahl beim diesmonatigen Tor des Monats. Wollen wir mal hoffen, dass der Kechperner nicht Boris Beckers Weg einschlägt und nach seiner aktiven Karriere als Staffage und zum Gesicht in die Kamera halten zum Fußball wechselt. Ein altgedienter Nationalheld, der sich als Journalist ständig blamiert, reicht eigentlich schon.

Nachtrag: Gedopt ist er anscheinend auch noch. Wieso sonst sollten ihm drei Ohren wachsen?

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Wird der Ligapokal endlich zum Ligapokal?

Wie der Tagesspiegel berichtet, gibt es Pläne, aus dem Ligapokal endlich einen echten Wettbewerb zu machen, den dann vielleicht auch ein paar mehr Leute interessant finden als nur jene, die zufällig Freikarten für die Vorrundenpartien bekommen haben. Sollte der Sieger einen UEFA-Cup-Startplatz erhalten, wäre zudem ein Anreiz für die Vereine geschaffen, sportlich vollwertig aufzutreten.

Geplant ist, 16 Mannschaften teilnehmen zu lassen. Das klingt logisch für einen Wettbewerb namens Ligapokal, schließlich besteht die Bundesliga aus 18 Mannschaften. Wenn schon Ligapokal, dann richtig.

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Panini-Freak

Ich tue manchmal Dinge, die so aussehen, als hätte ich Langeweile. Besonders der vorige Beitrag könnte so wirken. Was Leute aber tun, wenn sie richtig Langeweile haben, sieht man in diesem Blogeintrag.

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3:8 — 1978 3x 0:0

Kann irgendjemand mit diesen Zahlenkombinationen etwas anfangen? Sie stellen die höchste deutsche WM-Niederlage und die Zahl der meisten 0:0-Remis bei einem WM-Turnier von deutschen Mannschaften dar. Falls jemand das anzweifelt, möge er unten stehende Liste bemühen.

(Bundes-)Deutsche WM-Niederlagen

1934
Halbfinale Tschechoslowakei 1:3

1938
Achtelfinale Schweiz 2:4

1954
Vorrunde Ungarn 3:8

1958
Halbfinale Schweden 1:3
3. Platz Frankreich 3:6

1962
Viertelfinale Jugoslawien 0:1

1966
Finale England 2:4 n. V.

1970
Halbfinale Italien 3:4 n. V.

1974
Vorrunde DDR 0:1

1978
2. Runde Österreich 2:3

1982
Vorrunde Algerien 1:2
Finale Italien 1:3

1986
Vorrunde Dänemark 0:2
Finale Argentinien 2:3

1994
Viertelfinale Bulgarien 1:2

1998
Viertelfinale Kroatien 0:3

2002
Finale Brasilien 0:2

2006
Halbfinale Italien 0:2 n. V.

(Bundes-)Deutsche WM-Remis

1934
Achtelfinale Schweiz 1:1

1958
Vorrunde CSSR 2:2
Vorrunde Nordirland 2:2

1962
Vorrunde Italien 0:0

1966
Vorrunde Argentinien 2:2

1978
Vorrunde Tunesien 0:0
Vorrunde Polen 0:0
2. Runde Italien 0:0
2. Runde Niederlande 2:2

1982
2. Runde England 0:0

1986
Vorrunde Uruguay 1:1

1990
Vorrunde Kolumbien 1:1

1994
Vorrunde Spanien 1:1

1998
Vorrunde Jugoslawien 2:2

2002
Vorrunde Irland 1:1

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