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Schlagwort: FC Schalke 04

Gewinnspiel: One Club Stars

Drei Tage war’s Gewinnspiel krank,
nun raucht es wieder, Gottseidank!

Alteingesessene Leserinnen und Leser kennen das: ab und an wird hier ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem es nichts zu gewinnen gibt. Außer Spaß und so einiges an nutzlosem Wissen. Heute geht es um — Tusch:

One Club Stars!

Die höchst ehrenwerte Sun listet englische One-Club-Stars auf. Das sind „große“ Spieler, die Zeit ihrer Karriere nur bei einem einzigen Profiklub unter Vertrag waren.

Dabei gingen die sammelnden Redakteure aber mal wieder derart faul vor, dass sie öfter ein Auge zudrückten, wenn es darum ging, ob ein Spieler jetzt tatsächlich nur für einen einzigen Verein gespielt hatte.

Wir sind da strenger — haben aber vielleicht auch mehr Zeit.

Nur für einen einzigen Verein zu spielen war früher hierzulande Gang und Gäbe; heutzutage stellt es eine Ausnahme dar, welche man mit der Stecknadel am Meer suchen muss. Deshalb führen die hiesige One-Club-Star-Starliste auch hauptsächlich gewesene Profis an. In Dekaden gewesene Profis, die länger hinter uns zu liegen scheinen als je ein Mann gesehen hat.

Auf Platz 1 liegt natürlich „Charly“ Körbel, der alle seine 602 Rekordeinsätze für Eintracht Frankfurt mit stoischem Gleichmut ertrug. Er musste schließlich auch 602x vor einem Spiel irgendeinen Trainer eine Ansprache halten hören.

Auf Platz 2 liegt des Dummschwätzers Dummschwätzer. Das ist der Mann, den sich Franz Beckenbauer ins Büro bestellen lässt, wenn er mal wieder einen abwärts gerichteten Vergleich bezüglich des Dummschwätzens benötigt, um die Erkenntnis aufzufrischen: „So dumm schwätz ich gar nicht, da gibt’s noch Dümmere.“

Sepp Maier, auch er von Anfang bis zum unfallbedingten Ende nur beim FC Bayern im Einsatz, immerhin 498 Mal.

Manfred Kaltz, die fleischgewordene Banane — auf türkisch heißt Banane übrigens „muz“, wobei das z hier wie s gesprochen wird, weshalb Banane auf türkisch „mus“ ausgesprochen wird, das deutsche „Mus“ hingegen heißt „püre“ — spielte in seiner gesamten Bundesliga-Karriere nur für den Hamburger SV, und das 581 Mal. Weil er gegen Ende seiner sportlichen Laufbahn aber für kurze Zeit beleidigt nach Frankreich zu Racing Straßburg Girondins Bordeaux und dem FC Mulhouse entfleuchte, darf Manni Kaltz in diese Liste der One Club Stars nicht aufgenommen werden.

Damit es nicht ganz so nackt losgeht, werfe ich noch den treuen Berti Vogts, auf den wärt Ihr auch gekommen, und den woanders nie so wirklich gefragten Lars Ricken, auf den wärt Ihr auch gekommen, in den Ring.

Welche One Club Stars gibt und gab es in der Bundesliga?

  • sagen wir ab 200 Einsätze (VB) und
  • nie bei einem anderen Erst- oder Zweitligaverein im In- oder Ausland gespielt sowie
  • nur nicht mehr aktive Spieler, von den noch aktiven Spielern erfüllt ohnehin fast niemand die Bedingungen

Ich pflege gerne Eure Antworten in die Auflistung ein, natürlich erwarte ich nicht ernsthaft, dass man bei allen die Zahl der Einsätze weiß, die wird dann von mir ergänzt.

Und wie immer gilt: wer googlet, ist selbst Schuld.

Spieler Verein Spiele
1. Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 602
2. Sepp Maier FC Bayern München 498
3. Michael Zorc Borussia Dortmund 463
4. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 441
5. Berti Vogts Borussia Mönchengladbach 419
5. Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 419
7. Georg Schwarzenbeck FC Bayern München 416
8. Wolfgang Overath 1. FC Köln 409
9. Michael Bella MSV Duisburg 405
10. Klaus Augenthaler FC Bayern München 404
11. Rüdiger Vollborn Bayer Leverkusen 401
12. Dieter Eilts Werder Bremen 390
12. Uwe Kamps Borussia Mönchengladbach 390
14. Hannes Löhr 1. FC Köln 381
15. Marco Bode Werder Bremen 379
16. Bernd Dürnberger FC Bayern München 375
17. Werner Melzer 1. FC Kaiserslautern 374
18. Herbert Wimmer Borussia Mönchengladbach 366
19. Wolfgang Weber 1. FC Köln 356
20. Bernd Cullmann 1. FC Köln 341
21. Christian Hochstätter Borussia Mönchengladbach 339
22. Thomas Brunner 1. FC Nürnberg 328
23. Hermann Ohlicher VfB Stuttgart 318
24. Frank Neubarth Werder Bremen 317
25. Ernst Diehl 1. FC Kaiserslautern 314
26. Thomas Wolter Werder Bremen 312
27. Axel Roos 1. FC Kaiserslautern 303
28. Lars Ricken Borussia Dortmund 301
29. Helmut Roleder VfB Stuttgart 280
30. Hans Pflügler FC Bayern München 277
31. Uwe Bracht Werder Bremen 272
32. Uwe Bindewald Eintracht Frankfurt 263
33. Thomas Schaaf Werder Bremen 262
34. Herbert Büssers MSV Duisburg 256
35. Arnold Schütz Werder Bremen 253
36. Dieter Prestin 1. FC Köln 246
37. Uwe Seeler Hamburger SV 239
38. Willi Entenmann VfB Stuttgart 237
39. Yves Eigenrauch FC Schalke 04 229
40. Peter Reichel Eintracht Frankfurt 225
41. Michael Opitz FC Schalke 04 224
42. Karl-Heinz Thielen 1. FC Köln 221
43. Peter Hidien Hamburger SV 214
44. Michael Dusek 1. FC Kaiserslautern 210
45. Roland Dickgießer SV Waldhof Mannheim 208
46. Hermann Gerland VfL Bochum 204
47. Sepp Piontek Werder Bremen 203
48. Thomas Kruse FC Schalke 04 199
49. Andreas Schmidt Hertha BSC Berlin 193
50. Dieter Lindner Eintracht Frankfurt 189
51. Heinz Strehl 1. FC Nürnberg 174
52. Ferdinand Wenauer 1. FC Nürnberg 168
53. Wolfgang Pohl Arminia Bielefeld 167
54. Franz Raschid Bayer Uerdingen 166
55. Hilmar Weilandt Hansa Rostock 160
56. Fritz Pott 1. FC Köln 151
57. Ralf Kohl SC Freiburg 147
58. Roland Wabra 1. FC Nürnberg 146
59. Michael Wittwer Karlsruher SC 145
60. Christian Fiedler Hertha BSC Berlin 137
61. Günter Sebert SV Waldhof Mannheim 128
62. Uli Sude Borussia Mönchengladbach 126
63. Karsten Bäron Hamburger SV 124
64. Jürgen Gronau FC St. Pauli 117
65. Klaus Thomforde FC St. Pauli 100
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Ganz Schalke zittert

Das kann ja was geben, am 12. August.

[photopress:magath_a_team.jpg,full,centered]

(Man muss es ausnutzen, wenn das kontextsensitive Ubergehirn der Webseitenkomposition mal eher einen Lacher (wenn auch billig) produziert, statt Konstellationen wie Lebensversicherungen in Zusammenhang mit anderem Unguten auf uns, die wir das Prinzip jetzt aber auch alle kennen, loszulassen.)

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Some guys have all the luck

Und dann war da noch das arme Schwein, das — nur für den Fall, was aber ja zum jetzigen Zeitpunkt nicht so gänzlich unwahrscheinlich ist — eigentlich bei einer Schalker gewonnenen Meisterschaft als Fan-Ur-Gestein danach die Party seines Lebens (wenigstens innerlich) steigen lassen wollte.

Das aber leider am 9. Mai, also am Sonntag, einen Tag nach dem letzten Bundesligaspieltag, zum Wahlhelfer bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auserkoren wurde und um 8h morgens im Wahllokal antanzen muss.

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Aus dem facebook-Chat zum Live-Stream der ARD

Wer braucht schon das Zeit-Online-Live-Blog oder das von Lizas Welt zum DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Schalke und Bayern — wenn er die unten stehenden hervorragenden Analysen auch noch frei GEZ-Haus mit der Übertragung der ARD mitgeliefert bekommt?

[…]

wo is ein tor.

hallo.

vfb isch des beschdee.

schonw as passiert?

@ lukas: kanns sein, dass wir uns kennen?

hier ist baden!!!!!

scheis baden.

schalkeee

niemals!

VFB ich steh zu dir.

sch………..

schweini du bist blind

@Timm???

Arbeitslos und 1 Flasche Bier das ist S04, die Scheiße vom Revier…

bayern verkackt volle möhre.

wer meckert hier über Badener??? Und warum???

0:0

dieses jahr ist grün-weiß mega out.

türkiyeeeeee.

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Die noch viel früheren drei Tore von Olaf Thon in einem Spiel

Nein, nicht jene drei in einem Spiel, welche man (ausgerechnet) heute zuerst im Sinn hat. Sondern noch frühere drei in einem Spiel.

Man hätte es ahnen können, als FC Bayern München, dass man da gegen einen antritt, der nicht ganz ohne ist. Wenn man denn nicht Monate vorher dummerweise abgeschaltet hätte, als gerade 2. Liga (Hertha BSC Berlin gegen einen gewissen FC Schalke 04) lief, weil man Rolf Töpperwiens Stimme nicht ertragen konnte.

Sehr gutes Anschauungsmaterial übrigens auch für Hertha-Fans, wie es ab August/September im Olympiastadion wieder aussehen wird. Et voilà.

Das erklärt auch einigermaßen, wieso Töpperwien in diesem Interview nach dem wahrscheinlich noch nie so häufig wie heute zitierten 6:6 so gut über dieses neue Talent informiert wirkte: Er hatte ihn ja schon lange vorher dribbeln und Tore erzielen sehen.

Die Zahlen zum Spiel, bittschön.

Und neben den vielen weiteren Beobachtungen, die man anmerken könnte, belassen wir es heute bei: „Schönes Eigentor von Bernard Dietz übrigens …“

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Janus: Nix Neues im Möbelhaus

Nach längerer Abstinenz und einem ausgelassenen Beitrag von janus hier mal wieder ein kleiner Ausschnitt aus janus‘ neuestem Machwerk sowie der Hinweis auf Selbiges. Und da gerade erst am vergangenen Freitag Abend Fortuna Düsseldorf seine imposante Heimserie gegen Rot-Weiß Ahlen ausbaute, passt der alte (tatsächlich im Wortsinne) Fortuna-janus doch ganz gut zum Einstieg in die nächste Rund-um-die-Uhr-versorgende Fußballwoche.

Dort berichtet janus von den ersten vier Partien der Rückrunde, welche dann da den 18.-21. Spieltag meinen (und nur Anfänger wie ich brauchen drei Versuche, um dabei auf vier Spieltage zu kommen und nicht auf drei …), wobei sich unter Anderem Folgendes zutrug:

Einen Nachbrenner gab es auch noch aus dem letzten Jahr. Der Trainer von Arminia Bielefeld, Thomas Gerstner, durfte 2.000 Euro aus der Portokasse für sein jetzt schon legendäres Interview nach dem Spiel seiner Truppe in Düsseldorf an den DFB latzen. Berufsverbot in deutschen Landen für das komplette Schiri-Gespann fordern, die entscheidende Szene des Spiels vor einem Millionenpublikum komplett falsch beurteilen („Das war kein Freistoß vor dem Elfmeter, und Elfmeter war es auch nicht“), dem Schiri mit einer Gegenklage drohen, die an Albernheit nicht mehr zu überbieten ist („Vielleicht verklagen wir ihn auf die entgangenen Punkt- und Siegprämien“), eine Woche später wieder vor einem Millionenpublikum eine dunkle Verschwörungstheorie stricken (Aussage nach dem 1:1 gegen Union Berlin, dass sich ihm mittlerweile ein Verdacht aufdränge, den er aber nicht öffentlich kundtun dürfe, sonst müsse er mit weiteren Strafen rechnen), all das bekommt man beim DFB also für schlappe zwei Riesen. Und anschließend darf er wahrscheinlich wieder das Vorbild für die Jugend geben. Sollte die Arminia am Ende der Saison den Aufstieg knapp verpassen, darf man gespannt sein, dazu wird ihm dann diesbezüglich sicherlich auch noch etwas einfallen.

Doch natürlich geht es auch um die Fortuna selbst, die eine beeindruckende Heimserie in ihre Esprit-Arena hinlegt. Offensichtlich, nun gut, hier Wortwitz einsetzen mit Esprit und dem Vorgänger LTU, Pilotenstreik, vielleicht noch ein bisschen Guerrero ad lib:

Und trotzdem: 48.250 Zuschauer. Manchmal muss man sich kneifen, um zu glauben, was derzeit abgeht.

Diese Zahl war übrigens gleichbedeutend mit einer ausverkauften Arena. Es passen zwar eigentlich 51.000 und ein paar Zerquetschte rein, um aber genau diese zu vermeiden, hatte die Polizei aus Sicherheitsgründen zwei Pufferblöcke rechts und links des Gästebereichs gefordert, für die keine Karten verkauft werden durften. Ähnliches gab es schon im Mai 2009 beim Aufstiegsspiel gegen Werder II. Damals waren aber nur 20 Bremer am Start, wenn überhaupt so viele, für die brauchte man nicht viel Puffer, deshalb konnten 50.095 Zuschauer rein. Diesmal brauchte man etwas mehr Leerraum, denn es kamen 7.200 Zuschauer von der Wedau. Ich glaube, in schlechten Zeiten haben die noch nicht mal so viele Zuschauer bei Heimspielen. Aber diesmal, siehe oben, passte eben alles. Volle Hütte und natürlich Zuschauerrekord für die laufende Zweitliga-Saison. Und es dürfte schwer werden, den zu toppen, über ein Stadion mit entsprechender Kapazität verfügt eigentlich nur der TSV 1860 München, und die spielen ja eigentlich nicht so, dass man ein ausverkauftes Haus erwarten würde, egal gegen wen. Also, ein schönes zusätzliches Gimmick für die Fortuna, und ein warmer Geldsegen für die Kasse.

Dazu noch der kleine, bescheidene Hinweis an den alten, mitunter sogar ehrwürdigen janus, dass der Slogan „Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren“ (der auch im Beitrag vorkommt) ein ganz profanes Tocotronic-Zitat ist. Muss man in dem Alter aber nicht mehr kennen.

So, und jetzt auf zum ganzen Beitrag, Essen ist fertig.

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Mem besonders widerspenstiger Art

Bitte nicht wundern, warum hier der Dortmunder Dede auf eine Frage zu des Schalker Trainers Felix Magaths Trainingsweisen antwortet. Es stammt aus einem gemeinsamen Gespräch mit Rafinha, die beide zusammen als „Brasilianer in Deutschland“ interviewt wurden. Und man kann das von Dede Gesagte wahrscheinlich noch 100x ins Netz rausschicken, beim nächsten Interview zu diesem Thema wird wieder die gleiche Frage gestellt werden.

Welt am Sonntag: Magath setzt auf hartes Training und absolute Fitness. Kommen Sie mit seiner Art zurecht?

Dede: Es ist doch ein Vorurteil, dass Brasilianer nicht hart arbeiten könnten. Ich beispielsweise habe schon als Kind gearbeitet, um meine Familie zu ernähren. Ich habe in Supermärkten den Leuten die Einkaufstaschen zum Auto getragen und teilweise sogar in mehreren Jugendmannschaften gleichzeitig gespielt, um etwas Geld zu verdienen.

Als kleiner Nachtrag zu des Afrikaners an und für sich Anthony Yeboahs Aussage, er könne doch kein Lagerfeuer im Wohnzimmer machen, nur weil das die Journalisten so erwarteten.

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Crying little girls

… playing soccer.

Das ist das, wofür die Veltins-Arena laut eines amerikanischen Blogs normalerweise genutzt wird:

Crying little girls playing soccer.

Und wenn man sich anschaut, wer da so alles im Heimteam tätig ist, allen voran ein gewisser, kann man nicht ganz von der Hand weisen, dass der amerikanische Blogger womöglich Recht hat.

Gesagt hat er das im Rahmen des Weltrekord-Versuchs, der im Zuge der Eishockey-WM in Deutschland 2010 in der Veltins-Arena stattfinden soll: Die Zahl von 74.554 Zuschauern ist zu schlagen, die im Oktober 2001 die College-Begegnung im Spartan-Stadium von East Lansing verfolgten, die Veltins-Arena bietet 75.976 Fans Platz. Der Rekord gelingt also nur, wenn die Schaubude für die weinenden Mädchen auch an dem Tag restlos ausverkauft ist, an dem echte Männer (und weder Biathleten noch Monster Trucks noch europäisch-amerikanische Footballer) ihre Kunst in diesem Stadion präsentieren.

Abgesehen von diesem Weltrekord-Versuch sollte man auf Schalke angesichts der Ebbe in den Kassen darüber nachdenken, die Zuschauerkapazität des Stadions durch Umwandlung größerer Bereiche in Stehplätze zu erhöhen, um auf diese Weise ein wenig schneller als in der geplanten Zeit von den Belastungen herunterzukommen. Knappe 61.000 waren ohnehin etwas knapp kalkuliert bei einem Klub, der doch bei fast jedem Heimspiel deutlich mehr als diese 61.000 Tickets unters Volk bringen könnte.

Warum nur hat man damals in dieser Hinsicht so devot kalkuliert, in anderen Aspekten hingegen ganz und gar nicht?

Gelesen beim Check von hinten.

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Warte noch ein Weilchen

Ob sie denn wirklich nur Scheiße im Hirn hätten, fragte Felix Magath letztens die Spieler von Schalke 04. Eine Antwort blieb aus.

Im Moment ist er mit denselben Spielern mit den aller Voraussicht nach selben Hirninhalten Tabellenführer.

Aber irgendwann ist der Sommer vorbei, und dann friert es erstmal. Und dann schneit es. Und wenn es dann wieder taut, dann weiß man schon länger auf Schalke: „Wenn der Schnee schmilzt, sieht man, wo die Kacke liegt.“

Wir müssen uns für eine Antwort also noch bis zum Frühjahr gedulden.

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Totale Dominanz

So geht Trikotsponsor heute: „Hoffnungsträger“.

Der TSV 1860 München hat noch keinen neuen Sponsoren, aber einen neuen Marketingmann. Klappern, Handwerk und so weiter. Wenn einer neu ist, muss er sich auch irgendetwas einfallen lassen, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein „Hoffnungsträger“ kam dabei aber nur heraus und man ist schon fast geneigt, noch ein „-lein“ anzufügen. Hoffnungsträger klingt wenig überzeugt von sich für jemanden, der sich ansonsten mit dem im Fußball völlig unüblichen Beinamen „Löwe“ anreden lässt.

Und welch dramatische Auswirkung ein falsch gewähltes Motto, Leitspruch oder sonstige Wort- und Sinnspruch-Akrobatik auf den Saisonverlauf haben können, weiß man ja spästens seit der Überschrift.

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Neue Beweise: Jupp Heynckes „kann“ wirklich „gut“ mit „jungen Leuten“

Ich hatte ja zugegebenermaßen meine Zweifel, ob Jupp Heynckes — welcher bekanntlich ein Roboter älterer Baureihe ist — wirklich „so gut mit jungen Leuten kann“, wie er angeblich zuletzt feststellte, als er für ein paar Wochen mit Busfahrer Ribéry und Druckausgleicher Luca Toni in einer Mannschaft eingeschlossen war.

Es ist doch allgemein bekannt und nicht vergessen, mit welchen Worten Jupp Heynckes bei Schalke vom Management verabschiedet wurde. In diesem konkreten Fall ist Rudi für slightly glaubwürdiger zu halten als Jupp selbst. Man ist ja blind für die eigenen Schwächen.

Nun aber die sensationelle Wende in diesem Fall. Die FOTO-Zeitung würde schreiben:

„Jetzt“ ist ein „geheimes“ Video aufgetaucht,

welches Rudi widerlegt und dem allzeit koscheren Jupp Recht gibt. Er kann wirklich gut mit jungen Leuten, zumindest wenn sie in bundesdeutsche Flaggen eingehüllt sind:

Die Frage, was genau er gut mit jungen Leuten kann, ist damit zwar noch nicht beantwortet, ich bin mir aber sicher, dass der traditionsbewusste und medienberaterlose andere volkstümliche Rudi spätestens in 8 bis 10 Monaten dem wiederum erstgenannten Rudi aus voller Inbrunst zustimmen wird. Dann hätte der Jupp auch wieder mehr Zeit für Fotos mit jungen Leuten in bundesdeutschen Flaggen.

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