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Schlagwort: Hertha BSC Berlin

In Reih und Glied

Wenn Union Berlin, was ja nun fast ausgemacht scheint, in die 2. Liga aufsteigt, haben alle deutschen Metropolen fein säuberlich geordnet ihre ersten und zweiten Clubs in die erste und zweite Bundesliga einsortiert.

  • Hertha oben, Union darunter für Berlin.
  • Der HSV ebenfalls oben, St. Pauli eine Klasse darunter für Hamburg.
  • Die Eintracht für Frankfurt oben, der sehr kleine FSV darunter.
  • In München die Bayern oben, der TSV 1860 darunter.

Nur in Köln bleibt der 1. FC oben, dahinter folgt die reaniminierte Fortuna allerdings mit wesentlich größerem Abstand, obwohl sie doch immer noch Tabellenführer der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga ist.

Und Stuttgart, wenn man Metropolen-bezogen so gönnerhaft zählen will, hat zwar den VfB Stuttgart ebenfalls in der 1. Liga, verliert aber gerade seine Kickers an die Viertklassigkeit, zählt somit ebenso nicht zu dieser Riege.

Bei 1860 muss man noch hinzufügen, dass sie das einzige all dieser Beispiele sind, die sich als ehemals größerer der beiden den Rang vom Konkurrenten ablaufen ließen, während es in allen anderen Fällen so geblieben ist, wie es immer war. Für „immer“ natürlich nur die Jahre nach dem Krieg berücksichtigend; davor versinkt das alles in wenig vergleichbaren und aufrechenbaren komischen Endrunden, wo sicher der eine oder andere mal größer war als der eine oder der andere, das dann aber wohl nur für kurze Zeit.

Dresden und Leipzig, die man auch ohne viel Wohlwollen zu den Metropolen zählen kann, sind nicht mal mit einem Bein in der 1. oder 2. Liga vertreten, weshalb sie leider gänzlich rausfallen.

7 Kommentare

Ewige Eigentorschützenliste der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Eigentore
1. Manfred Kaltz Hamburger SV 6
Nikolce Noveski FSV Mainz 05 6
3. Per Röntved Werder Bremen 5
3. Franz Beckenbauer Bayern München 4
Willi Entenmann VfB Stuttgart 4
Karlheinz Geils Werder Bremen
Hannover 96
4
Karim Haggui Bayer Leverkusen
Hannover 96
4
Tomasz Hajto FC Schalke 04
MSV Duisburg
4
Wilfried Hannes Borussia Mönchengladbach 4
Thomas Helmer Borussia Dortmund 4
Ditmar Jakobs Hamburger SV
MSV Duisburg
4
Uwe Kliemann Hertha BSC Berlin 4
Michael Klinkert Borussia Mönchengladbach 4
Per Merteseacker Hannover 96/
Werder Bremen
4
Ludwig Müller 1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
4
Walter Oswald VfL Bochum 4
Marco Russ Eintracht Frankfurt 4
Gerd Zimmermann Fortuna Düsseldorf
Fortuna Köln
4
17. Frank Baumann Werder Bremen 3
Manfred Bockenfeld Werder Bremen
Waldhof Mannheim
3
Norbert Eder 1. FC Nürnberg
Bayern München
3
Atli Edvaldsson Fortuna Düsseldorf 3
Karl-Heinz Ferschl Hertha BSC
1. FC Nürnberg
3
Bernd Förster 1. FC Saarbrücken
VfB Stuttgart
3
Ingo Hertzsch Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
3
Hendrik Herzog FC Schalke 04
SpVgg Unterhaching
3
Reiner Hollmann Eintracht Braunschweig
Rot-Weiß Oberhausen
3
Dirk Hupe Arminia Bielefeld 3
Jürgen Kalb Karlsruher SC
SV Darmstadt 98
3
Gerhard Kleppinger FC Schalke 04
Karlsruher SC
Bayer Uerdingen
3
Andreas Müller FC Schalke 04
VfB Stuttgart
3
Steven Cherundolo Hannover 96 3
Jens Nowotny Karlsruher SC
Bayer Leverkusen
3
Tomislav Piplica Energie Cottbus 3
Rob Reekers VfL Bochum 3
Dietmar Roth Eintracht Frankfurt 3
Günther Schäfer VfB Stuttgart 3
Stefan Schnoor Hamburger SV
VfL Wolfsburg
3
Georg Schwarzenbeck Bayern München 3
Klaus Senger FC Schalke 04
Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
3
Heinz Steinwedel Hannover 96 3
Josef Weikl Fortuna Düsseldorf 3
Lothar Woelk MSV Duisburg
VfL Bochum
3
Wolfgang Wolf 1. FC Kaiserslautern 3
Gerd Wörmer Rot-Weiss Essen
Rot-Weiß Oberhausen
3
44. Peter Anders Hannover 96 2
Patrik Andersson Borussia Mönchenladbach 2
Sladjan Asanin Borussia Mönchengladbach 2
Klaus Augenthaler Bayern München 2
Jörg Bach Fortuna Düsseldorf
SG Wattenscheid 09
2
Michael Ballack Bayer Leverkusen
Bayern München
2
Holger Ballwanz Hamburger SV
VfL Wolfsburg
2
Heiner Baltes Fortuna Düsseldorf 2
Karsten Baumann Borussia Dortmund
1. FC Köln
2
Steffen Baumgart Hansa Rostock 2
Dietmar Beiersdorfer Hamburger SV 2
Uwe Bindewald Eintracht Frankfurt 2
Manfred Bockenfeld Werder Bremen
Waldhof Mannheim
2
Hans Borg Eintracht Braunschweig 2
Thomas Brunner 1. FC Nürnberg 2
- - -
Dédé Borussia Dortmund 2
Martin Demichelis Bayern München 2
Mirko Dickhaut Eintracht Frankfurt 2
Bernard Dietz MSV Duisburg 2
Rolf Dohmen Karlsruher SC 2
Stefan Effenberg Borussia Mönchengladbach 2
Stefan Emmerling MSV Duisburg
SG Wattenscheid 09
2
Willi Ertz Borussia Neunkirchen 2
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt 2
Andreas Fischer Hamburger SV 2
Karlheinz Förster VfB Stuttgart 2
Manuel Friedrich Bayer Leverkusen 2
Milan Fukal Hamburger SV 2
Wolfgang Funkel Bayer Uerdingen
1. FC Kaiserslautern
2
Erwin Galeski VfL Bochum 2
Jürgen Gelsdorf Bayer Leverkusen 2
Andreas Gielchen MSV Duisburg 2
Willi Giesemann Hamburger SV 2
Richard Golz Hamburger SV
SC Freiburg
2
Uwe Grauer SSV Ulm 1846 2
Stefan Groß Karlsruher SC 2
Frank Hartmann 1. FC Köln
SG Wattenscheid 09
2
Michael Hartmann Hertha BSC Berlin 2
Christian Hausmann Bayer Leverkusen 2
Werner Heck 1. FC Saarbrücken
1. FC Nürnberg
2
Jörg Heinrich Borussia Dortmund 2
Thomas Hengen Karlsruher SC 2
Lars Hermel SC Freiburg 2
Torben Hoffmann TSV 1860 München
Bayer Leverkusen
2
Andre Hofschneider TSV 1860 München
Hansa Rostock
2
Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 2
Faruk Hajdurovic Energie Cottbus 2
Simon Jentzsch TSV 1860 München 2
Jens Jeremies TSV 1860 München
Bayern München
2
Peter Kaack Eintracht Braunschweig 2
Raymond Kalla VfL Bochum 2
Vlado Kasalo 1. FC Nürnberg 2
Thomas Kempe MSV Duisburg
VfL Bochum
2
Peter Klimke Bayer Leverkusen 2
Stefan Klos Borussia Dortmund 2
Jürgen Kohler Bayern München 2
Egon Köhnen Fortuna Düsseldorf 2
Andreas Köpke Eintracht Frankfurt 2
Robert Kovac Bayer Leverkusen 2
Marijan Kovacevic Hamburger SV
VfL Wolfsburg
2
Armin Kraaz Eintracht Frankfurt 2
Martin Kree VfL Bochum 2
Helmut Kremers FC Schalke 04 2
Oliver Kreuzer Karlsruher SC
Bayern München
2
Mladen Krstajic Werder Bremen
FC Schalke 04
2
Samuel Kuffour Bayern München 2
Marco Kurz TSV 1860 München 2
Michael Kutzop Kickers Offenbach 2
Thomas Langbein SG Wattenscheid 09 2
Otto Laszig Hannover 96 2
Thomas Linke FC Schalke 04
Bayern München
2
Max Lorenz Eintracht Braunschweig
Werder Bremen
2
Ludovic Magnin VfB Stuttgart 2
Marcel Maltritz VfL Bochum
VfL Wolfsburg
2
Werner Mangold 1. FC Kaiserslautern 2
Marcelo Pletsch Borussia Mönchengladbach 2
Josef Marx Karlsruher SC 2
Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
Bayern München
2
Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 2
Erich Miß Wuppertaler SV 2
Norbert Nachtweih Bayern München 2
Thomas Paulus 1. FC Nürnberg 2
Michael Preetz Hertha BSC Berlin 2
Christoph Preuß Eintracht Frankfurt
VfL Bochum
2
Dieter Pulter 1. FC Kaiserslautern 2
Friedel Rausch FC Schalke 04 2
Oliver Reck Werder Bremen 2
Ricardo Costa VfL Wolfsburg 2
Rolf Rüssmann FC Schalke 04
Borussia Dortmund
2
Hans Sarpei VfL Wolfsburg 2
Matthias Scherz 1. FC Köln 2
Hans-Günter Schimmöller Hertha BSC Berlin 2
Matthias Schipper FC Schalke 04 2
Gerd Schneider 1. FC Kaiserslautern 2
Martin Schneider Borussia Mönchengladbach 2
Willi Schulz FC Schalke 04
Hamburger SV
2
Erich Seckler Bayer Leverkusen 2
Thomas Seeliger TSV 1860 München
Fortuna Düsseldorf
2
Moses Sichone 1. FC Köln
Alemannia Aachen
2
Jürgen Sobieray FC Schalke 04 2
Axel Sundermann VfL Bochum
SC Freiburg
2
Michael Tarnat MSV Duisburg
Bayern München
2
Dick van Burik Hertha BSC Berlin 2
Arie van Lent Werder Bremen
Eintracht Frankfurt
2
Mirko Votava Werder Bremen 2
Timo Wenzel 1. FC Kaiserslautern
VfB Stuttgart
2
Andre Winkhold Borussia Mönchengladbach 2
Uwe Witt Hertha BSC Berlin 2
Christian Wörns Bayer Leverkusen 2

Stand 20. Februar 2012

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Ewige Elfmeterschützen der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Tore
1. Manfred Kaltz Hamburger SV 53
2. Gerd Müller FC Bayern München 51
3. Michael Zorc Borussia Dortmund 49
4. Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 40
5. Paul Breitner Eintracht Braunschweig
FC Bayern München
31
Wilfried Hannes FC Schalke 04
Borussia Mönchengladbach
31
Georg Volkert Hamburger SV
1. FC Nürnberg
VfB Stuttgart
31
8. Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern
Arminia Bielefeld
VfL Bochum
Bayer Uerdingen
30
Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
30
10. Günter Netzer Borussia Mönchengladbach 28
Sejad Salihovic TSG Hoffenheim 28
12. Hans-Jörg Butt Hamburger SV
Bayer Leverkusen
26
13. Werner Lorant 1. FC Saarbrücken
Eintracht Frankfurt
22
14. Ingo Anderbrügge FC Schalke 04 20
Rainer Bonhof Hertha BSC Berlin
1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
20
Christian Schreier Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
Bayer Leverkusen
20
17. Toni Polster 1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
19
Arnold Schütz Werder Bremen 19
19. Krassimir Balakov VfB Stuttgart 18
Andreas Brehme 1. FC Kaiserslautern 18
Stefan Effenberg Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
VfL Wolfsburg
18
Friedhelm Funkel 1. FC Kaiserslautern
Bayer Uerdingen
18
Lothar Huber Borussia Dortmund 18
Bernd Lehmann MSV Duisburg 18
25. Ailton Werder Bremen
FC Schalke 04
17
Michael Kutzop Werder Bremen
Kickers Offenbach
17
Manfred Ritschel 1. FC Kaiserslautern
Kickers Offenbach
17
Jürgen Röber Werder Bremen
Bayer Leverkusen
17
Fritz Walter VfB Stuttgart
Waldhof Mannheim
17
30. Hans-Joachim Abel FC Schalke 04
VfL Bochum
16
Thomas Häßler TSV 1860 München
Karlsruher SC
Borussia Dortmund
16
Uwe Reinders Werder Bremen 16
Lothar Ulsaß Eintracht Braunschweig 16
34. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 15
Martin Kree VfL Bochum
Bayer Leverkusen
15
Marcelinho Hertha BSC Berlin 15
Ludwig Nolden MSV Duisburg 15
Frank Ordenewitz Werder Bremen
1. FC Köln
15
Rafael van der Vaart Hamburger SV 15
40. Rodolfo Cardoso Werder Bremen
Hamburger SV
SC Freiburg
14
Andreas Herzog Werder Bremen 14
Ulf Kirsten Bayer Leverkusen 14
Pierre Littbarski 1. FC Köln 14
Ludwig Müller Hertha BSC Berlin
1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
14
45. Karl Allgöwer VfB Stuttgart 13
Werner Balte VfL Bochum 13
Wolfgang Funkel 1. FC Kaiserslautern
Bayer Uerdingen
13
Szasbolcs Huszti VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
13
Klaus-Dieter Sieloff VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
13
Olaf Thon FC Schalke 04
FC Bayern München
13
Horst Weyerich 1. FC Nürnberg 13
52. Dieter Bast Rot-Weiss Essen
VfL Bochum
12
Horst Heldt TSV 1860 München
Eintracht Frankfurt
VfB Stuttgart
12
Jupp Heynckes Hannover 96
Borussia Mönchengladbach
12
Lorenz Horr Hertha BSC Berlin 12
Jürgen Kalb Eintracht Frankfurt
SV Darmstadt 98
12
Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 12
Ata Lameck VfL Bochum 12
Hannes Löhr 1. FC Köln 12
Frank Pagelsdorf Borussia Dortmund
Arminia Bielefeld
12
Karl-Heinz Struth Karlsruher SC
Fortuna Köln
12

Stand 24. Mai 2015

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Ewige Einsatzliste der Bundesliga

Nr. Name Vereine Einsätze
1. Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 602
2. Manfred Kaltz Hamburger SV 581
3. Oliver Kahn Karlsruher SC
FC Bayern München
557
4. Klaus Fichtel Werder Bremen
FC Schalke 04
552
5. Mirko Votava Werder Bremen
Borussia Dortmund
546
6. Klaus Fischer TSV 1860 München
FC Schalke 04
1. FC Köln
VfL Bochum
535
7. Eike Immel Borussia Dortmund
VfB Stuttgart
534
8. Willi Neuberger Werder Bremen
Eintracht Frankfurt
Borussia Dortmund
Wuppertaler SV
520
9. Michael Lameck VfL Bochum 518
10. Uli Stein Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
Arminia Bielefeld
512
11. Stefan Reuter Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
FC Bayern München
502
12. Bernard Dietz FC Schalke 04
MSV Duisburg
495
13. Ditmar Jakobs Hamburger SV
MSV Duisburg
Rot-Weiß Oberhausen
TeBe Berlin
493
14. Rainer Geye 1. FC Kaiserslautern
Fortuna Düsseldorf
485
15. Dieter Burdenski Werder Bremen
FC Schalke 04
Arminia Bielefeld
478
16. Sepp Maier FC Bayern München 472
17. Oliver Reck Werder Bremen
FC Schalke 04
Kickers Offenbach
471
18. Christian Wörns Borussia Dortmund
Bayer Leverkusen
Waldhof Mannheim
469
19. Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
464
20. Toni Schumacher FC Schalke 04
Borussia Dortmund
1. FC Köln
FC Bayern München
464
21. Michael Zorc Borussia Dortmund 462
22. Franz-Josef Tenhagen Borussia Dortmund
VfL Bochum
Rot-Weiß Oberhausen
457
23. Norbert Nigbur FC Schalke 04
Hertha BSC Berlin
456
24. Richard Golz Hamburger SV
SC Freiburg
453
Rolf Rüssmann FC Schalke 04
Borussia Dortmund
453
26. Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern
Arminia Bielefeld
VfL Bochum
Bayer Uerdingen
449
27. Manfred Burgsmüller Werder Bremen
Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
Rot-Weiss Essen
447
28. Olaf Thon FC Schalke 04
FC Bayern München
443
29. Johannes Riedl Hertha BSC Berlin
1. FC Kaiserslautern
MSV Duisburg
Kickers Offenbach
Arminia Bielefeld
442
30. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 441
31. Gerd Zewe Fortuna Düsseldorf 440
32. Michael Frontzeck VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
VfL Bochum
SC Freiburg
436
33. Wolfgang Kleff Hertha BSC Berlin
Borussia Mönchengladbach
Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
433
34. Andreas Möller Eintracht Frankfurt
FC Schalke 04
Borussia Dortmund
429
35. Gerd Müller FC Bayern München 427
36. Bernd Nickel Eintracht Frankfurt 426
Frank Rost Hamburger SV
Werder Bremen
FC Schalke 04
426
38. Klaus Allofs Werder Bremen
1. FC Köln
Fortuna Düsseldorf
424
Franz Beckenbauer Hamburger SV
FC Bayern München
424
40. Siegfried Held Borussia Dortmund
Kickers Offenbach
Bayer Uerdingen
422
41. Bernd Hölzenbein Eintracht Frankfurt 420
Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 420
Lothar Woelk MSV Duisburg
VfL Bochum
420
44. Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 419
Heinz Simmet 1. FC Köln
Borussia Neunkirchen
Rot-Weiss Essen
419
Berti Vogts Borussia Mönchengladbach 419
47. Rudi Bommer Eintracht Frankfurt
Fortuna Düsseldorf
Bayer Uerdingen
418
48. Holger Fach TSV 1860 München
Bor. Mönchengladbach
Fortuna Düsseldorf
Bayer Uerdingen
Bayer Leverkusen
417
49. Georg Schwarzenbeck FC Bayern München 416
50. Dieter Bast Rot-Weiss Essen
VfL Bochum
Bayer Leverkusen
412
51. Georg Volkert Hamburger SV
1. FC Nürnberg
VfB Stuttgart
410
52. Marcel Witeczek Bayer Uerdingen
Bor. Mönchengladbach
FC Bayern München
1. FC Kaiserslautern
410
53. Wolfgang Overath 1. FC Köln 409
54. Rudi Kargus Hamburger SV
1. FC Nürnberg
Fortuna Düsseldorf
Karlsruher SC
408
55. Pierre Littbarski 1. FC Köln 406
56. Michael Bella MSV Duisburg 405
Karl-Heinz Geils Werder Bremen
Arminia Bielefeld
1. FC Köln
Hannover 96
405
58. Klaus Augenthaler FC Bayern München 404
59. Winfried Schäfer Bor. Mönchengladbach
Kickers Offenbach
Karlsruher SC
403
60. Torsten Frings Werder Bremen
Borussia Dortmund
FC Bayern München
402
61. Martin Kree VfL Bochum
Bayer Leverkusen
Borussia Dortmund
401
Rüdiger Vollborn Bayer Leverkusen 401
63. Thomas Häßler 1. FC Köln
Karlsruher SC
TSV München 1860
Borussia Dortmund
400
Klaus Zaczyk Hamburger SV
Karlsruher SC
1. FC Nürnberg
400

Stand 24. Mai 2015

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Stuttgart olé, Hertha no weh

Hallo,

liebe Freunde der Boulevard-Presse und des Boulevard-Hirns (vergessen und niemals umdrehen, stehen an erster Stelle),

ich hoffe, Ihr habt alle Eure Hausaufgaben gemacht. Das Skript zu dieser Vorlesung gibt es wie immer in Raum 00, nur 12 Euro für eine kopierte Version, 28 Euro hingegen für eine .pdf-Version, eine WG darf sich diese 28 Euro zu je 9 Euro teilen.

In der Lektion XXVIII, nachdem wir natürlich die Lektion XXVII erfolgreich repetitiert haben und alle Testfragen am Ende dieser Lektion ehrlich und wahrlich richtig beantworteten, widmen wir uns in der heutigen Lektion dem selektiven Vergessen des menschlichen Gehirns, ein Phänomen, welches nicht neu ist, aber von vielen Medien bei dem Versuch, Wahrheit und Aufrichtigkeit in ihrer Berichterstattung zu etablieren, häufig übersehen wird.

Deshalb, liebe Zuhörer, sollte ihnen an dieser Stelle noch einmal klargemacht werden, auf dass sie es verinnerlichen: Fakten gehen vor subjektivem Dumpfschwallerbedürfnis. Wenn z. B. eine Mannschaft, wie hier, Hertha BSC, deutlich mehr Punkte aufweist als ein Verfolger, wie z. B. hier der VfB Stuttgart, dann darf man mit Fug und Recht davon ausgehen, dass diese Mannschaft – unabhängig von ihrem Restprogramm – auch eine größere Wahrscheinlichkeit hat, die Saison vor der unter ihr liegenden Mannschaft zu beenden.

Sollten gar zwei Mannschaften zwischen dem Objekt X (Hertha BSC) und dem Objekt Y (VfB Stuttgart) liegen, erschwert sich diese Komplikation sogar noch ins Unermessliche, weil dann, für die Voraussage (x von c für c gleich Deutscher Meister) natürlich die verpriemelhafte Tabellenbalance minus der eigentlichen Contenance plus minus des womöglich gefährdeten Trainerscheins gilt, wobei natürlich (CH = Schweiz, ohne im DFB-Bundesgebiet gültigen Trainerschein) geteilt durch (Bundestrainer plus die geteilten Jahre des toten Jupp Derwalls Fakultät Rudi-Völler-Sportanalanlagen gelten), während man ehrlich gesacht eigentlich auch keinen Bock hat, die Scheiße nachzurechnen.

Aber, liebe Studenten, so ist es nun mal. Arbeit kommt vor dem Sturz in der Tabelle.

[photopress:tabellenstand_2008_09_yeah.jpg,full,centered]

Wir lesen also a (aus c) wird gleich b (minus die verbrieften Rechte von Hertha BSC, plus Rote Karte minus dem Durchzugwind im Berliner Olympiastadion sind natürlich gleich) der Ableitung aus der Ko-Ordinate Voronin minus eine Straßenbahn (keine U-Bahn!) resultiert in dem Gefähnrich, der sich stetig dagegen stemmt.

Wir lösen auf nach x und sehen: Meister wird entweder (wieder) Rapid Wien oder aber Fortuna Köln.

Schlimm, dass man immer wieder diese Laien in der Sportberichterstattung zitieren muss, auch wenn sie gar nichts damit zu tun haben.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln wird Peter Lottomann eine Herbstmeisterschaft in Wuppertal erringen, allerdings weit hinter VV Venlo.

Während wir uns nicht fragen, weshalb der VfB Stuttgart plötzlich Meister vor allen anderen werden sollte, nur weil er mehr Punkte Rückstand hat als das restliche Pack. Ein Rückstand bleibt trotz aller mathematischen Friemelei ein Rückstand.

Da fragen wir die Boulevard-Zeitungen und schließen hiermit unsere Vorlesung.

Auch morgen wieder: Gute Nacht.

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Ewige Torschützenliste der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Spiele 11m Schnitt Tore
1. Gerd Müller FC Bayern München 427 51 0,85 365
2. Klaus Fischer TSV 1860 München
FC Schalke 04
1. FC Köln
VfL Bochum
535 10 0,50 268
3. Jupp Heynckes Borussia M‘gladbach
Hannover 96
369 12 0,60 220
4. Manni Burgsmüller Werder Bremen
Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
Rot-Weiss Essen
447 7 0,48 213
5. Ulf Kirsten Bayer L‘kusen 350 14 0,52 182
6. Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern
Arminina Bielefeld
VfL Bochum
Bayer Uerdingen
449 30 0,40 179
7. Klaus Allofs Fortuna Düsseldorf
1. FC Köln
Werder Bremen
424 10 0,42 177
Dieter Müller 1. FC Saarbrücken
1. FC Köln
VfB Stuttgart
302 5 0,59 177
9. Claudio Pizarro Werder Bremen
FC Bayern München
383 3 0,46 176
10. Hannes Löhr 1. FC Köln 381 12 0,44 166
11. Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 310 6 0,52 162
12. Bernd Hölzenbein Eintracht Frankfurt 420 8 0,38 160
13. Fritz Walter VfB Stuttgart
Waldhof Mannheim
348 17 0,45 157
14. Thomas Allofs Fortuna Düsseldorf
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
378 3 0,39 148
15. Bernd Nickel Eintracht Frankfurt 425 9 0,33 141
16. Mario Gómez VfB Stuttgart
FC Bayern München
236 ? 0,58 138
17. Uwe Seeler Hamburger SV 239 3 0,57 137
18. Horst Hrubesch Borussia Dortmund
Hamburger SV
Rot-Weiss Essen
224 7 0,61 136
19. Stefan Kießling Bayer Leverkusen
1. FC Nürnberg
345 ? 0,39 135
20. Giovane Elber VfB Stuttgart
FC Bayern München
260 0 0,51 133
21. Rudi Völler Werder Bremen
TSV 1860 München
Bayer L‘kusen
232 4 0,57 132
22. Michael Zorc Borussia Dortmund 462 49 0,28 131
23. Karl Allgöwer VfB Stuttgart 338 13 0,38 129
24. Dieter Hoeneß VfB Stuttgart
FC Bayern München
291 2 0,44 127
25. Martin Max Borussia M‘gladbach
FC Schalke 04
TSV 1860 München
Hansa Rostock
396 6 0,32 126
26. Georg Volkert Borussia Dortmund 410 31 0,30 125
27. Frank Mill VfB Stuttgart 387 8 0,32 123
28. Herbert Laumen Werder Bremen
1. FC Kaiserslautern
Borussia M‘gladbach
266 0 0,45 121
Lothar Matthäus Borussia M‘gladbach
FC Bayern München
464 30 0,26 121
Miroslav Klose 1. FC Kaiserslautern
Werder Bremen
FC Bayern München
307 ? 0,39 121
31. Roland Wohlfarth MSV Duisburg
FC Bayern München
287 2 0,42 120
32. Bernd Rupp Werder Bremen
1. FC Köln
Borussia M‘gladbach
274 0 0,43 119
Ronnie Worm MSV Duisburg
Eintracht Braunschweig
380 0 0.31 119
34. Pierre Littbarski 1. FC Köln 406 14 0,29 116
35. Lothar Emmerich Borussia Dortmund 183 9 0,63 115
36. Rainer Geye 1. FC Kaiserslautern
Fortuna Düsseldorf
485 6 0,23 113
37. Kevin Kuranyi VfB Stuttgart
FC Schalke 04
261 ? 0,43 111
38. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 441 15 0,25 110
Jürgen Klinsmann VfB Stuttgart
FC Bayern München
221 4 0,50 110
Andreas Möller Eintracht Frankfurt
FC Schalke 04
Borussia Dortmund
429 8 0,26 110
41. Fredi Bobic Hertha BSC Berlin
Borussia Dortmund
VfB Stuttgart
Hannover 96
285 0 0,38 108
42. Uwe Rahn Eintracht Frankfurt
Hertha BSC Berlin
1. FC Köln
Borussia M‘gladbach
Fortuna Düsseldorf
318 7 0,34 107
Klaus Toppmöller 1. FC Kaiserslautern 204 4 0,52 107
43. Ailton Werder Bremen
FC Schalke 04
Hamburger SV
MSV Duisburg
219 17 0,48 106
Stéphane Chapuisat Borussia Dortmund
Bayer Uerdingen
228 2 0,46 106
Christian Schreier Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
Bayer L‘kusen
330 20 0,32 106
46. Bruno Labbadia Werder Bremen
Hamburger SV
1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
FC Bayern München
Arminia Bielefeld
328 1 0,31 103
47. Marco Bode Werder Bremen 379 0 0,27 101
48. Thomas von Heesen Hamburger SV
Arminia Bielefeld
377 5 0,27 100
49. Franz Brungs Hertha BSC Berlin
Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
235 0 0,42 98
Bum Kun Cha Eintracht Frankfurt
Bayer L‘kusen
308 0 0,32 98
Erwin Kostedde Werder Bremen
Hertha BSC Berlin
Borussia Dortmund
MSV Duisburg
Kickers Offenbach
219 0 0,45 98
Mehmet Scholl Karlsruher SC
Bayern München
392 11 0,25 98

Stand: 23. Mai 2015

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Sonar, Lidar, Radar

Es ist Einiges angefallen in letzter Zeit, was nachgetragen werden muss, weil es zu seiner Zeit keine davon gab:

Probek hatte die schöne Idee, die geballte Fußballkompetenz der zu diesem Thema Schreibenden eine gemeinsame Rangliste erstellen zu lassen. Ranglisten, ob nun computergeneriert oder von Menschenverstand, sind so sinnvoll wie jede Sendung mit JBK, weder kann man anhand dieser Ergebnisse vorhersagen noch haben sie irgendeinen Wert, der dessen, was eigentlich im Fußball zählt, gleichkäme, Titeln nämlich.

Aber unterhaltsam sind sie dennoch.

Und weil ich so ein ausgewiesener Experte des europäischen Clubfußballs bin — besonders in der finnischen, der andorranischen und der rumänischen Liga bin ich zu Hause — habe ich teilgenommen und meine mehr oder minder willkürliche Einschätzung der Spielstärken aller europäischer Vereine abgegeben, bzw. eingeschätzt, welche aus dieser schier unüberschaubaren Menge die zehn Besten sind. Meine eigene Mannschaft habe ich getreu dem Motto, dass man sich niemals selbst wählen sollte, außen vor gelassen, und so kam bei mir natürlich nur ein verfälschtes Bild heraus. Das ist aber nicht allzu tragisch, denn die übrigen 29 Mitstreiter werden meine verfälschte Sicht mit ihrer eigenen verfälschten Sicht schon ausreichend korrigiert haben. Von mir also folgende, vollkommen an den Haaren herbeigezogene Einstufung für den Monat März des Jahres 2009:

1. Manchester United
2. FC Liverpool
3. FC Barcelona
4. Chelsea
5. Arsenal
6. FC Bayern München
7. Real Madrid
8. Olympique Lyon
9. Hertha BSC Berlin
10. Aston Villa

Anderen Amateuren wie meinem einem sei ans Fußballherz gelegt, dass wohl jeder, der Teilhabe an dieser Liste begehrt, auch Einlass finden wird, die Aufnahmekriterien sind so schwammig formuliert wie die Kriterien für passives Abseits. Da Kinder für gewöhnlich einen Namen brauchen, ging Probek mit einigen Vorschlägen vor die Tür, darunter so abschreckende Ungetümer wie „Kraftliste“ und ähnlicher Senf, herein kam er aber mit einer gelungenen Variante, die noch dazu den Vorteil in sich birgt, demnächst, wenn die Liste auf andere europäische Länder und deren Blogbetreiber ausgeweitet wird, nicht geändert werden zu müssen, weil sie international verständlich ist:

Europäisches Fußballradar.

Radar, das ist klar, bedeutet Radio Detection And Range, womit eine vortreffliche Bezeichnung für diese Liste existiert.

Meine werten Mitschreiber einigten sich insgesamt dann auf folgende Gesamtliste, die naturgemäß nicht weit von meiner abweicht, einzig Aston Villa wollte sonst niemand in dieser Liste sehen:

1. Manchester United
2. FC Liverpool
2. FC Barcelona
4. Chelsea
5. FC Bayern München
6. Arsenal
7. Inter Mailand
8. Real Madrid
9. Juventus
10. AC Mailand

Wer sich diese Liste im einzelnen und im Gesamten anschauen möchte, der begebe sich zu diesem Beitrag [Link leider tot] auf der Seite von probek, dessen Arbeit hoffentlich Kontinuität beweisen und Blogschreiber in anderen Ländern begeistern wird, auf dass wir demnächst die erste paneuropäische Fußballbloggeraktion an den Start gebracht haben werden.

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Und überall Konvertiten

Seit ich in der Church of the Flying Spaghetti Monster bin, esse ich vor jedem Spiel einen Teller Kartoffeln. Ohne Soße. Ziemlich trocken. Muss aber sein, weil Fußball so viel mit Religion zu tun hat:

Dazu gehört die Abkehr von einem Ritual. Beim Betreten des Rasens sprang Ebert von einem Bein auf das andere, mit den Händen deutete er das Säubern des Gesichts an. Beides vollführte er in Anlehnung an den islamischen Glauben.

Zum neuen Ebert gehört aber vor allem, dass Patty doch nicht Moslem wird. Er bleibt Christ. „Ich habe mich intensiv mit dem Islam beschäftigt, mich nach langen Gesprächen mit der Familie aber entschieden, doch nicht zu konvertieren und beim christlichen Glauben zu bleiben“, verriet Ebert.

Nach aktuellen Geburtstagsfeiern mit kleinerem Alkoholkonsümchen drängt sich jedoch eher des Eberts Pattys Lust an Selbigem als maßgeblich bei der Entscheidung, Christ zu bleiben, auf.

* „Patty“, das werden seltene Leser von Sportteilen nicht wissen, ist hier der gewisse „Ebert“, der auch zu Beginn des Zitates erwähnt wird. Und nein, es wird auch dann nicht erträglicher, wenn man sich schon hundert Mal drüber geärgert hat, wie Sprache hier verhunzt wird. Die Wohlfühlen-Wochen sind vorbei. Genörgelt wird trotzdem nur noch in Fußnoten.

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Drakonisch wäre noch untertrieben

Nach Ausschreitungen in den letzten Partien mit Beteiligung des 1. FC Magdeburg hat der DFB eine Strafe verhängt, die jegliches Augenmaß vermissen lässt. Zum nächsten Heimspiel des 1. FC Magdeburg ist das Kontingent für die Fans der Heimmannschaft auf 5.500 begrenzt worden. So weit ja durchaus noch akzeptabel.

Was aber jegliches Maß vermissen lässt, ist die ebenfalls getroffene Regelung, dass nur 500 Fans des VfL Wolfsburg II Karten für diese aus ihrer Sicht Auswärtspartie erwerben dürfen.

Welch skandalösen Ausmaße dieses Urteil erreicht, verdeutlichen die Zuschauerzahlen der letzten Heimpartien eben jenes VfL Wolfsburg II:

70 gegen den SV Wilhelmshaven
200 gegen Sachsen Leipzig
95 gegen Hertha BSC Berlin II
210 gegen den SV Babelsberg 03
295 gegen Hannover 96 II

Ein klarer Fall für ein ordentliches Gericht.

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Etablierte Aufsteiger

Dieser Beitrag könnte auch in die Rubrik „Klug geschissen ist noch lange nicht die halbe Miete“ passen, weil den Veröffentlichenden je nach Definition ein Fehler unterlaufen sein könnte. Das soll aber nicht das Thema sein.

Die WELT widerlegt sich meiner Ansicht nach selbst in ihrer Klickstrecke (Im verlinkten Artikel unten. Wer nicht durchklicken will, kann sich auch den Quelltext der Seite anzeigen lassen, so sieht man alles auf einen Blick) zum Schicksal der Aufsteiger in die 1. Liga seit der Wiedervereinigung. Eingeleitet wird diese mit folgender Aussage:

Seit 1991 schafften es nur zwei Klubs, sich nach dem Bundesliga-Aufstieg dauerhaft zu etablieren. WELT ONLINE verrät, welche Vereine das waren und listet alle Aufsteiger seit 1991 auf.

Dem hiesigen Hirn fällt aufgrund des gestrigen Beitrags sofort ein, wer der eine von diesen beiden ist: der VfL Wolfsburg. Beim zweiten hapert es doch etwas länger, und es eröffnet sich, dass die WELT weder den 1. FC Köln noch den VfL Bochum noch Arminia Bielefeld als „dauerhaft etabliert“ einstuft. Da stimmen wir noch zu. Bei der Suche (im Gedächtnis) nach dem zweiten etablierten Club fällt die Wahl dann auf Hannover 96. Hannover 96 wird von der WELT trotz immerhin schon sieben Jahren in Folge in der ersten Liga nicht als angekommen eingestuft. Also, auch Hannover 96 ist nicht die gesuchte Antwort.

Als richtige, zweite Antwort neben dem VfL Wolfsburg entpuppt sich schließlich Hertha BSC Berlin, im selben Jahr wie der VfL Wolfsburg aufgestiegen, nämlich erst 1997, und seitdem ununterbrochen in der 1. Liga. Komisch, dass sich kaum im Gedächtnis festsetzte, dass Hertha gerade mal ein Dutzend Jahre wieder dabei ist.

Es soll nun auch gar nicht schadenfroh darauf hingewiesen werden, dass eben mit Hannover 96 (sieben Jahre) und Arminia Bielefeld (fünf Jahre) immerhin zwei Clubs seit ihrem Aufstieg längere Zeit nicht mehr abgestiegen sind. Die Einschätzung, dass beide Clubs immer noch nicht dauerhaft „etabliert“ sind, kann man durchaus teilen. Selbiges gilt nach dieser Lesart aber ebenso für Eintracht Frankfurt, für den 1. FC Köln, für Borussia Mönchengladbach, für den VfL Bochum und wenn man so weiter macht, bleiben kaum noch „etablierte“ Erstligaclubs über. Offensichtlich verortet die WELT die Etablierungsmarke dort, wo die Grenze der gefühlten Zweiklassengesellschaft der Bundesliga verläuft: Mit all jenen, die ständig oder immer wieder in Abstiegsgefahr schweben, eben im Kröpfchen. Zwischenzeitliche UEFA-Pokal-Teilnahmen scheinen da nicht als Ausschlusskriterium zu gelten.

Wenn seit 1991 nach dieser Definition der WELT gerade mal zwei Clubs eine Etablierung geschafft haben, wirft das zwei Fragen auf:

Ist es quasi unmöglich, sich von der 2. Liga kommend in der 1. zu etablieren?
Falls ja: Ist das gut oder schlecht?

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Regelmäßiges Training wird unterschätzt

Wir wissen, was passiert, wenn man ca. 1 Flasche Wodka als ungeübter Trinker konsumiert: Man macht einen ziemlichen unbeholfenen Eindruck, man lässt die Arme schlingern, die Knie auch. Andere Leute in der näheren Umgebung fühlen sich dazu veranlasst, kleine physische Hilfen beim Laufen, von rechts und von links, anzubringen und kurz nach dem Verlassen des Platzes füllt man die Feedreader und Blogs dieser Welt mit einem Video von dem mit geschätzten 2,6 Promille doch recht zugedröhnten Auftritt.

Wenn man da etwas mehr Übung hat, eine Flasche Wodka zum Beispiel täglich trinkt — das muss nicht morgens beginnen, es kann auch erst mittags oder am frühen Nachmittag sein — dann hingegen kommt man damit wahrscheinlich durch, ohne dass es je größer auffällt.

2,6 Promille jeden Tag und trotzdem noch Leistungssportler sein und aufgestellt werden und spielen: Das ist gar kein Problem, wenn man — wie es sich für einen guten Profi gehört — rechtzeitig mit dem Training beginnt, auch in spielfreien Zeiten Selbstdisziplin zeigt und weitermacht, während sich die Kollegen faul am Strand räkeln und zum Kaffee noch ein paar Sahnetorten fressen.

Michael Mazingu-Dinzey hat laut diesem Beitrag in der WELT vorgemacht, was es noch vor kurzem hieß, Profifußballer zu sein:

Neulich erst gestand er ein, in Profizeiten tägliche eine Flasche Wodka und zuweilen noch eine halbe Kiste Weißbier dazu getrunken zu haben. Trainer Jürgen Röber musste ihn in Berlin mal abmahnen, weil er besoffen zum Training kam.

Entweder hat hier jemand maßlos übertrieben (beim Erzählen, beim Saufen ohnehin) oder aber alle anderen Beteiligten haben regelmäßig die Augen verschlossen. Dass man mit derlei pathologischem Raubbau am eigenen Körper jedoch immer noch Fußballprofi sein und die zu seinen Zeiten dafür ausreichende Fitness haben kann, spricht Bände über die tatsächlichen Anforderungen an einen Profifußballer jener Zeit.

Da dachte man immer, Bundesligaspielen wäre ein wenig härter als als Shane McGowan mit den Pogues auf der Bühne zu stehen: Offensichtlich falsch gedacht.

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Griechischer Ungarischer Wein

Im Interview mit dem Tagesspiegel lesen wir Pal Dardai folgendermaßen:

„Tagesspiegel: Dortmund und Schalke haben auch nicht die reichste Anhängerschaft.

Pal Dardai: Aber dort haben viele Menschen Arbeit. In Berlin kommt es mir manchmal so vor: Einer arbeitet, einer ist arbeitslos.“

Dazu müssen wir zwei Dinge anmerken:

Dardais Eindruck täuscht. Es sind nicht alle Berliner bei der Hertha. Der Kader umfasst ohnehin mehr als 22 Mann.

Dardais Eindruck täuscht: Nur weil sich 60.000 bzw. 80.000 Menschen ins Stadion begeben, bedeutet das nicht, dass sie Arbeit haben. Vor allem bedeutet es nicht, dass sie alle aus der Stadt kommen, in der das Stadion steht.

Das sei ihm nachgesehen, weil es im Umkreis von ca. 100km außerhalb Berlins nun mal keine anderen Menschen gibt außer Ossis, die in Dörfern wohnen. Dem ist in der Nähe von Gelsenkirchen und Dortmund anders. Aber dass in Gelsenkirchen jeder knapp 4. Einwohner zu einem Spiel ins Stadion geht, glaubt er doch wohl selbst nicht. Muss er auch nicht, weil er ja in Berlin wohnt.

Die alte Scheiße von wegen „früher“ wollen wir uns hier aber nicht anhören, weshalb wir darauf verzichten, weitere Passagen aus dem zwar lesenwerten, aber doch kaum Fußball beinhaltenden Interview mit Dardai zu zitieren. Naja, abgesehen von dem hier:

Tagesspiegel: Was raten Sie ihren jungen Mitspielern von heute?

Pal Dardai: Ich sage den Jungs immer: Rotwein trinken. Darin liegt die Kraft. Ich bin in Ungarn Weinritter.

Was Sie nicht sagen…

Ich muss über Wein gut reden. Bei Fitness- und Blutuntersuchungen im Klub sind bei mir noch nie irgendwelche schlechten Werte festgestellt worden. Das kann nur am ungarischen Rotwein liegen. Da bekommst du Kraft und bleibst gesund.

Aber nicht direkt vor dem Spiel?

Heute geht das nicht mehr, aber das ist auch schon passiert. Einmal war mein Vater zu Besuch, der hatte Rotwein aus Ungarn mitgebracht. Ein paar Spieler, van Burik, Goor und Fiedler, waren bei uns, es gab ungarische Fischsuppe und ungarischen Rotwein. Zwei Tage später haben wir Kaiserslautern 4:1 weggehauen. Da haben alle richtig gefightet. Ich sag’s euch: Ungarischer Rotwein!

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Hertha baut neues Stadion, Stimmung inklusive

Endlich hat man erkannt, woran die schlechte Stimmung bei Fußballspielen der Hertha liegt. Sie ist weder durch den muffeligen Berliner an sich zu erklären, noch durch jedes Jahr neu zusammengewürfelte Mannschaften mit Trainern, deren Halbwertzeit meist kürzer ist als die geplante Laufzeit ihres „Projektes“, noch liegt es etwa an der Vereinsführung, die sich diesen Müll zusammenstümpert. Der Schuldige ist ausgemacht, und der kann sich nicht mal wehren: Es liegt am Stadion.

Um Abhilfe in punkto schlechte Stimmung zu schaffen, wird nun also ein neues Stadion gebaut und dann ist alles gut und morgen ist Weihnachten.

Dennoch kann man nicht abstreiten, dass es auch Positives für Hertha an diesem neuen Stadion gibt: In eine europapokalgerechte Bestuhlung braucht man zum Beispiel nicht zu investieren. Außerdem: Auch der ÖPNV um das neue Stadion herum muss nicht großartig erweitert werden. Vielleicht ein neuer Mülleimer für die Schals von den wenigen verbliebenen, enttäuschten Fans an der Bushaltestelle. Ein echtes Denkmal Dieter-Hoeneß’scher-Beliebtheit wird dieser neue Versuch werden, das Unmögliche möglich zu machen, nämlich dem Fußball adäquate Stimmung, wenn die Hertha spielt.

Wäre der 1. FC Kaiserslautern nicht zufällig wieder auf dem aufsteigenden Ast, könnte man den Berlinern glatt einen Umzug ins bei weiterem Misserfolg vom FCK nicht mehr benötigte Fritz-Walter-Stadion ans wenig ausgeprägte Herz legen. In Berlin würde es keinem auffallen, dass die Hertha fehlt, und in Kaiserslautern wäre man nur ob der neuen Namen verwundert, nicht aber ob der Spielweise der Spieler. Das Gewürge kennt man in Kaiserslautern in den letzten Jahren zur Genüge. Nun, der FCK ist aber nicht in Richtung 3. Liga unterwegs, womit der Hertha BSC wohl in Berlin verbleiben muss und sich mit einem solchen neuen Fußballtempel die gute Stimmung einfach per Bauwerk ins Stadion holt.

Zweifel am Gelingen dieses Vorhabens verbieten sich dem Kenner von selbst. Frag nach beim Bruder des Managers. Wer ist noch mal verantwortlich für die Scheißstimmung?

Siehe auch einen der ersten Beiträge auf dieser Seite.

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