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Schlagwort: Michael Ballack

Bravo, Ballack

Der Werbeblogger fand diese recht kurze Foto-Love-Story mit Michael Ballack und wir sind not amused.

Das Einzige, was an diesem ultraflachen Handy XY ultraflach ist, ist die Story der Anzeige.

Außerdem weiß jeder Mann (nachdem er es zwei bis drei Mal in seinem Leben erfolglos praktiziert hat), dass Hinterherlaufen niemals von Erfolg gekrönt sein wird. Oder sind die Macher dieser Anzeige etwa mit ihrer Schulhofliebe verheiratet?

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Is it because he’s German?

Erstklassiger Konter gegenüber einem britischen Journalisten. Ich weiß nicht, mit welchem Medium Mourinho dort spricht, aber er könnte nicht völlig falsch liegen mit seiner Annahme.

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Souffleurismus

Tapfer, wie sich der Meikel da schlägt. So weit hätte es der kommende Nationaltrainer Tschechiens nie gebracht. „Simple english“ nennt man das wohl, was Michael Ballack benutzt. Für viele Menschen dieser Welt ist „simple english“ eine Wohltat, erlangen sie so auch Zugang zu Informationen, die sie mit ihren vier Jahren Grundschulenglisch ohne die Anwendung des „simple english“ nicht verstehen könnten. Und was auf uns einfach unbeholfen und stolperig wirkt, ist wahrscheinlich nur Chelsea-Vereinspolitik. Er wurde dazu angewiesen, in diesem Interview

(unbedingt bis zum Ende schauen) mit komplizierten Fragestellungen keine allzu seltenen Vokabeln zu benutzen. Im Notfall lässt er sich sogar die einfacheren Vokabeln soufflieren, bevor er eins der unbekannteren Wörter benutzt.

Das ist einfach eine komplett andere, auf die ganze Welt ausgerichtete Dimension des Merchandisings dort in der Premier League.

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A bisserl mehr Einsatz bitte

63 Minuten für 10 Kilometer. Klingt, als sei Jogi nicht besonders motiviert gewesen an jenem Wochenende beim Marathon in Düsseldorf. Obwohl er nur in einer Staffel mitlief, verausgabte er sich kaum. Könnte auch damit zu tun haben, dass er von Journalisten vor dem Startschuss belagert wurde und somit nicht die höxschte Konzentration hatte. Obwohl er doch — siehe Foto — in dem von Klinsmann eingeführten roten, aggressiv machenden Auswärtstrikot auflief, reichte es nur zu einem Platz unter ferner, ferner liefen, liefen.

Könnte aber auch mit den Sorgen zu tun haben, die er sich um die zentrale [Link leider tot] Komponente des Gewinns (noch im Bau befindlich) des EM-Titels machen muss. [Alle Links tot, damit auch alle Gags in diesem Beitrag tot, tut mir leid.]

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Bei zahlreichen Distanzschüssen

Angesichts dieses meines Beitrags muss ich die Einzelkritik von Sport1 zum Länderspiel gegen Georgien einfach zitieren:

Bastian Schweinsteiger: Neben Ballack bester deutscher Akteur. Immer anspielbar, übernahm in der Offensive häufig den Spielaufbau, scheiterte zudem bei zahlreichen Distanzschüssen (28., 53., 55.). Dafür aus 30 Metern erfolgreich zum 1:0 (24., zwölftes Länderspieltor) und mit der Vorlage zu Ballacks 2:0 (66.).

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Ballack divet nicht

Den „Diver“ aka Clinsfornia wird Ballack an Beliebtheit in England wohl nicht einholen. Als „lästige Pflicht“ bezeichnete er das Ritual, das neue Spieler bei Chelsea durchmachen müssen: ein Ständchen vor versammelter Mannschaft singen. So geht das nicht, Ballack. Wer Sympathien und Herzen gewinnen will, muss genau diesen Kram mitmachen. Da hat er wohl noch nicht genug gelernt bei Jürgen Klinsmann. Der hat vorgemacht, wie es geht. Vor Beginn seiner Zeit bei Tottenham Hotspur angefeindet und nach dem ersten Jahr dort gleich zum „Fußballer des Jahres“ gewählt wurde — in England!

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Uli Stielike bleibt einsam

Uli Stielike, der Mann mit den schrecklichsten Sakkos der deutschen Werbefernseh-Geschichte, bleibt weiter ein einsamer Mann. Ob ihn seine Frau verlassen hat, weiß ich nicht. Nach dem vierten deutschen Elfmeterschießen bei einer WM bliebt er aber der einzige deutsche Spieler, der je einen Elfmeter bei einem WM-Elfmeterschießen verschossen hat.

Im Detail waren es die folgenden Spieler, die ihn so einsam wirken lassen:

2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien, 4:2

Oliver Neuville
Michael Ballack
Lukas Podolski
Tim Borowski

1990 im Elfmeterschießen gegen England, 4:3

Andreas Brehme
Lothar Matthäus
Karl-Heinz Riedle
Olaf Thon

1986 im Elfmeterschießen gegen Mexiko, 4:1

Klaus Allofs
Andreas Brehme
Lothar Matthäus
Pierre Littbarski

1982 im Elfmeterschießen gegen Frankreich, 5:4

Manfred Kaltz
Paul Breitner
Ulrich Stielike verschießt
Pierre Littbarski
Karl-Heinz Rummenigge
Horst Hrubesch

Vielleicht kommt im Halbfinale ein deutscher Spieler hinzu, um Stielike aus dieser Rolle zu erlösen, hoffen wollen wir es aber nicht.

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Bitte nicht Schweini!

Ich las letztens etwas davon, welche deutschen Nationalspieler Kandidaten für ein möglicherweise anstehendes Elfmeterschießen seien. Neben echten Versenk-Garanten wie Podolski, Ballack oder Frings fiel dabei auch der Name Schweinsteiger.

Ich kann nur inständig beten, dass Clinsfornia davon noch einmal Abstand nimmt. Schweinsteiger wird uns ins Verderben schießen. Er ist kein schlechter Fußballer, klar, er ist jung, deshalb sei ihm nachgesehen, dass er immer noch viel zu häufig keinen Überblick über die Spielsituation hat oder viel zu hastig (und vor allem unpräzise) abschließt.

Einen solchen Spieler darf man aber niemals bei einem WM-Elfmeterschießen als Schützen benennen. Dieser Bauernjunge wird uns das Weiterkommen kosten, sollte er unter den ersten fünf Schützen sein.

Bitte, Jürgen, nicht Schweini!

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Fritz Ballack

Nach dem Kopfballtor zum 1:0 gegen Kolumbien braucht Michael Ballack noch ein Tor und er zieht mit Fritz Walter gleich, der 33 Tore für die Nationalmannschaft erzielte.

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Dumme Aussagen: der Dummschwätzer schon wieder?

Ich bekomme gerade eine neue Meldung rein. Angeblich hat Michael Ballack über Franz Beckenbauer gesagt:

„Auf Beckenbauer brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Was? Ich bekomme gerade die Korrektur rein. Es war doch ein Übertragungsfehler. Mein Walkie-Talkie rauscht manchmal etwas. Ich bitte um Verzeihung. In Wirklichkeit war es Ronaldo, der Folgendes über Pelé sagte:

„Auf Pelé brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Achso, na dann, dann muss ich mein Urteil natürlich revidieren. Ich dachte schon, Ballack hätte plötzlich Mut bekommen oder wäre an einen Lügendetektor angeschlossen worden.

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Poldi und Schweini XL

Das hätte man sich vielleicht überlegen sollen, bevor die beiden in ein Formtief fallen. Vorher hing hier am Radisson in Hamburg ein 70m großer Michael Ballack. Der macht ein Traumtor nach dem anderen, während Poldi und Schweini überhaupt nicht mehr treffen. Tja. So kann’s gehen.

[Link leider tot.]
Zusammen sind die beiden 1.300 Quadratmeter groß. Das ist fast so viel, wie ich Tore in Pflichtspielen erzielte in meiner aktiven Karriere.

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Von 3-99 Jahre

Die WM ist natürlich auch Hochzeit der Spielzeuganbieter. Hoffotografin Paula hat sich mal wieder auf den Weg gemacht, dieses doch allzu textlastige Blog mit ein paar Pixeln zum Anschauen zu füllen. Spielwarenläden in der ganzen Republik wurden bereist. Heraus kamen dabei folgende Impressionen:

Die Berliner Mauer

[Link zum Bild leider tot.]

Haufenweise Bälle als Puzzle

[Link zum Bild leider tot.]
Der WM-Ball von 1986 als Puzzle (die Hand von Paula ist nicht im Preis inbegriffen)

[Link zum Bild leider tot.]

Und zwei der möglichen „Superstars“ der WM zum Auspacken und ins Zimmer Stellen: der Italiener Alessandro del Piero und der Ossi Michael Ballack

[Link zum Bild leider tot.]

Das kann man doch einfach mal so unkommentiert stehen lassen. Gerne sammeln wir auch noch Eure weiteren Fotos zu Merchandising-Kram, den die Welt (nicht) braucht. Ich selbst bin übrigens stolzer Besitzer eines WM-Kissens mit dem World Cup drauf — Foto folgt.

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Wie schwul ist der deutsche Fußball?

Die FOTO-Zeitung, die hauptsächlich aus Fotos und Fußball besteht, fragt in ihrem Online-Angebot „Wie schwul ist der deutsche Fußball?“ [ehemaliger Link ist leider auf Seiten der FOTO-Zeitung deaktiviert] und sticht damit ein Faß an, das ja immer noch ein heißes Eisen ist, um bei den gelungen Bildern zu bleiben.

Das ganze Interview mit Corny Littmann, dem schwulen Präsidenten des FC St. Pauli, aus dem FOTO wohl zitiert, war in der Welt [Link leider tot] nachzulesen. Darin prophezeit Littmann, dass das Tabu, sich als Fußballprofi als schwul zu outen, „in den nächsten zehn Jahren“ fallen wird. Außerdem nimmt er an, dass es nicht nur in den Bundesliga-Kadern, sondern auch in der Nationalmannschaft den einen oder anderen Schwulen gibt.

Das lässt natürlich Raum zu Spekulationen, und damit ich gar nicht erst in irgendeinen Verdacht komme, schicke ich meinen folgenden Spekulationen voraus, dass ich mich Klaus Wowereit („…und das ist auch gut so.“) anschlösse, sollte sich ein schwuler Fußballprofi outen.

Hier mal der mehr oder weniger aktuelle Kader der Nationalmannschaft:

Timo Hildebrand
Jens Lehmann
Arne Friedrich
Robert Huth
Marcell Jansen
Per Mertesacker
Patrick Owomoyela
Lukas Sinkiewicz
Michael Ballack
Tim Borowski
Sebastian Deisler
Fabian Ernst
Torsten Frings
Thomas Hitzlsperger
Bernd Schneider
Bastian Schweinsteiger
Miroslav Klose
Kevin Kuranyi
Oliver Neuville
Lukas Podolski
Gerald Asamoah

Ob jemand verheiratet ist oder Kinder hat, ist irrelevant, denn dies könnte immer auch nur Tarnung sein. Ich blicke kurz auf die Liste und nach nur wenigen Sekunden dämmert es mir: Timo Hildebrand. Er ist schwul. Hm. Da fällt mir jetzt nicht viel zu ein, außer dass ich Timo Hildebrand sympathisch finde. Was ja, wie man weiß, nicht für Kevin Kuranyi gilt, der der nächste heiße Kandidat für den Job des Schwulen bei der Nationalmannschaft wäre. Welche Hete läuft mit so einem Bart durch die Gegend? Okay, heutzutage machen die Nulpen der halb-Bolloszene so etwas vielleicht auch dann, wenn sie nicht schwul sind. Ich finde den Bart aber trotzdem schwul. Und auch, wie Kuranyi sich bewegt, das hat schon irgendwie etwas von einer Tunte. Ich weiß, ich weiß, es liegt an seiner mangelnden Technik, weil er erst im letzten Moment überhaupt weiß, wie er den ankommenden Ball weiterverarbeiten soll. Aber wüsste so etwas eine Hete nicht schon viel eher? Nun gut, das ist Spekulation.

Glaubt man der These, dass sich nicht-outende Schwule meist besonders heterosexuell wirken oder wirken wollen, wäre der heißeste Kandidat wohl Oliver Kahn. Das würde auch erklären, warum er wegen der Torwartrotation so rumjammert. Wobei ich gerade merke, dass ich hier mit einem Klischee spiele, das nicht wahr ist: dass Schwulsein Weichsein bedeutet. Das ist natürlich Quatsch.

Oliver Kahn schwul? Ich fände es zumindest interessant.

In der Redaktion tippen viele auf Christian Wörns, auch das klingt plausibel, nimmt man das Klischee zur Hand. Er spricht wirklich sehr tuntig und jammert auch noch nach Nicht-Berücksichtigung für Klinsmanns Kader öffentlich rum, anstatt es „mannhaft“ zu ertragen. Da Schwule aber auch Männer sind, bleibe ich da skeptisch. Wörns ist nicht schwul, sondern ein Weichei.

Mein letzter Tipp ist Arne Friedrich. Er verkörpert für mich so etwas wie den Typ des unauffälligen Schwulen. Zwar immer nett gekleidet, nett frisiert, auch nett im Umgang, aber eben kein Stück tuntig. Das vergißt man ja auch zu leicht: weder Ole von Beust noch Klaus Wowereit noch Guido Westerwelle noch Corny Littmann kommen irgendwie tuntig rüber, aber trotzdem sind sie schwul.

Eigentlich, muss ich sagen, ist mir auch egal, wer jetzt von denen schwul ist. Sollen sie die WM gewinnen, und gut ist. Ich bin auch nicht der Gralswächter der Moral, und ob einer nun schwul ist oder nicht, ist mir auch ansonsten grundsätzlich wurscht. Ein Klima, in dem sich ein Schwuler als solcher darstellen und sein Leben so leben kann, ist aber im Profifußball nicht nur begrüßenswert, sondern längst überfällig.

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