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Schlagwort: Schweiz

Alle Generalsekretäre der UEFA in einer Liste

Die folgende Liste zeigt alle Generalsekretäre der UEFA seit ihrer Gründung im Jahr 1954 in der Schweiz. Im Gegensatz zum UEFA-Präsidenten ist der UEFA-Generalsekretär für die Abwicklung des Tagesgeschäfts zuständig.

Dauer UEFA-Generalsekretär Herkunftsland
1954-1955 Henri Delaunay Frankreich
1956-1959 Pierre Delaunay Frankreich
1960-1988 Hans Bangerter Schweiz
1989-2003 Gerhard Aigner Deutschland
2004-2007 Lars-Christer Olsson Schweden
2007-2009 David Tylor England
2007-2007 Gianni Infantino Schweiz
2007-2009 David Taylor Schottland
2009-2016 Gianni Infantino Schweiz
2016- Theodore Theodoridis Griechenland
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Alle UEFA-Präsidenten in einer Liste

Hier finden sich alle Präsidenten der UEFA seit deren Gründung 1954 in der Schweiz in Basel. Der aktuelle Präsident ist der achte in der Geschichte der UEFA und erst der Zweite aus einem Mitgliedsland im Osten Europas.

Dauer UEFA-Präsident Herkunftsland
1954-1962 Ebbe Schwartz Dänemark
1962-1972 Gustav Wiederkehr Schweiz
1972-1973 Sandor Barcs Ungarn
1973-1983 Artemio Franchi Italien
1983-1990 Jacques Georges Frankreich
1990-2007 Lennart Johansson Schweden
2007-2015 Michel Platini Frankreich
2016- Aleksander Ceferin Slowenien

Der Präsident der UEFA ist immer auch automatisch Vize-Präsident der FIFA.

Lennart Johansson war im Jahr 2007 der erste Präsident der UEFA, der von den Delegierten abgewählt wurde. In einer Kampfabstimmung unterlag er dem neuen Präsidenten Michel Platini.

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Alle Fußballer des Jahres in der Schweiz

Ein Blick auf den Fußball der Schweiz, nicht nur den Schweizer Meister, lohnt aus diversen Gründen immer wieder. Zunächst mal ist das naheliegendste, dass man dort in weiten Teilen des Landes ebenfalls Deutsch spricht, womit man als Beobachter aus der Bundesrepublik das Glück hat, die Inhalte, Kommentare und Bewertungen des dortigen Fußballs ohne (viel) Mühe verstehen zu können. Dies gilt natürlich insbesondere fürs Schriftliche. Während das Spiel selbst universell ohne Sprache zu begreifen ist, kann man die Berichterstattung der meisten anderen Länder nur mithilfe von Übersetzungstools konsumieren, sofern man der jeweiligen Sprache nicht mächtig ist.

Dieser Sprachvorteil führt zu dem zweiten Aspekt, unter dem ein Blick auf den Schweizer Fußball sinnvoll ist: Die besten Spieler der Schweiz landen früher oder später gerne mal in der Bundesliga, auch wenn sich aufgrund geographischer Affinitäten zur Ligue 1 und zur Serie A der eine oder andere auch dorthin begeben mag. Doch blickt man zum Beispiel auf die hier folgende Liste der Fußballer des Jahres in der Schweiz, so begegnen einem viele aus der Bundesliga bekannte Namen. Zumindest gilt dies für die Zeit ab Mitte der 1990er Jahre.

So ist es durchaus empfehlenswert, als Mensch mit Faibel für Fußball und die Bundesliga, einen Blick auf diese jährliche Wahl im Schweizer Fußball zu werfen. Wer dort derart reüssiert, dass er zum besten Spieler einer Saison gewählt wird, der hat in aller Regel auch das Rüstzeug, in der Bundesliga zu bestehen.

Hier also die vollständige Liste aller Fußballer des Jahres in der Schweiz.

Jahr Spieler Nationalität Verein
1973 Karl Odermatt Schweiz FC Basel
1974 nicht vergeben
1975 Umberto Baberis Schweiz Grasshoppers Zürich
1976 Jakob Kuhn Schweiz FC Zürich
1977 Hans-Jörg Pfister Schweiz Servette Genf
1978 Ruedi Elsener Schweiz Grasshoppers Zürich
1979 Umberto Baberis Schweiz Servette Genf
1980 Umberto Baberis Schweiz Servette Genf
1981 Heinz Lüdi Schweiz FC Zürich
1982 Claudio Sulser Schweiz Grasshoppers Zürich
1983 Lucien Favre Schweiz Servette Genf
1984 Heinz Hermann Schweiz Grasshoppers Zürich
1985 Heinz Hermann Schweiz Grasshoppers Zürich
Rolf Osterwalder Schweiz FC Aarau
1986 Heinz Hermann Schweiz Neuchatel Xamax
1987 Heinz Hermann Schweiz Neuchatel Xamax
1988 Heinz Hermann Schweiz Neuchatel Xamax
1989 Peter Nadig Schweiz FC Luzern
1990 Andy Egli Schweiz Grasshoppers Zürich
1991 Adrian Knup Schweiz FC Luzern
1992 Jean-Paul Brigger Schweiz FC Sion
1993 Ciriaco Sforza Schweiz Grasshoppers Zürich
1994 Thomas Bickel Schweiz Grasshoppers Zürich
1995 Nestor Subiat Schweiz Grasshoppers Zürich
1996 Kubilay Türkyilmaz Schweiz Grasshoppers Zürich
1997 Kubilay Türkyilmaz Schweiz Grasshoppers Zürich
1998 Stefan Rehn Schweiz Lausanne Sports
1999 Alexandre Rey Schweiz Servette Genf
2000 Charles Amoah Schweiz FC St. Gallen
2001 Stephane Chapuisat Schweiz Grasshoppers Zürich
2002 Murat Yakin Schweiz FC Basel
2003 Hakan Yakin Schweiz FC Basel
2004 Stephane Chapuisat Schweiz Young Boys Bern
2005 Ricardo Cabanas Schweiz Grasshoppers Zürich
2006 Matias Delgado Schweiz FC Basel
2007 Mladen Petric Schweiz FC Basel
2008 Hakan Yakin Schweiz Young Boys Bern
2009 Seydou Doumbia Schweiz Young Boys Bern
2010 Seydou Doumbia Schweiz Young Boys Bern
2011 Alexander Frei Schweiz FC Basel
2012 Alexander Frei Schweiz FC Basel
2013 Mohamed Salah Ägypten FC Basel
2014 Shkelzen Gashi Albanien FC Basel
2015 - - -
2016 - - -

Rekordsieger ist der dennoch eher weniger bekannte Heinz Hermann, während Namen wie Stephane Chapuisat, Alexander Frei oder selbst Ricardo Cabanas aus der Bundesliga bekannt sind.

Ein weiterer Grund, warum dieser Blick interessant ist, ist der Umstand, dass die höchste Schweizer Spielklasse auch für all jene spannend ist, die sich für Sportwetten oder genauer Fußballwetten interessieren. Oft überschneidet sich der Spielplan, aber nicht immer, sodass hier ein Blick auf die Ergebnisse insbesondere Lücken im täglichen Fußballkonsum schließen kann. Wer sich dann zu einer Sportwette auf dem Online-Wege entschließt, sollte wissen: bet365 ist Testsieger in dem Wettanbieter Vergleich von pcpraxis.de. Damit ist das Wetten auf den Ausgang der Partien der Kontrahenten in der Schweizer Liga laut den Erfahrungen in diesem Test so problemlos, stabil und sicher möglich, dass man keine Zweifel haben muss, dass man seine Wetten auch rechtzeitig und zuverlässig platzieren kann. Es geht also kein Wettspaß verloren, weil die Seite hakt oder ruckelt und Eingaben nicht schnell genug verarbeitet werden.

Stichwort Rekordsieger: Es folgt hier noch die Liste der Spieler, die mehr als 1x Fußballer des Jahres in der Schweiz wurden:

Spieler Häufigkeit
Heinz Hermann 5x
Kubilay Türkyilmaz 3x
Umberto Baberis 2x
Stephane Chapuisat 2x
Alexander Frei 2x
Seydou Doumbia 3x
Hakan Yakin 2x

Anzumerken ist allerdings, dass die Wahl von ihrer Einführung im Jahr 1973 bis zum Jahr 1998 ausschließlich Spieler Schweizer Nationalität berücksichtigt (für ausländische Spieler wurde seit 1975 eine eigene Wertung durchgeführt). Seit 1998 wiederum sind lediglich in der Schweiz tätige Spieler wählbar, diese müssen nicht zwangsläufig in der höchsten Spielklasse spielen, bislang gab es davon aber noch keine Ausnahme.

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Alle FIFA-Präsidenten in einer Liste

Im folgenden finden sich alle Präsidenten der FIFA seit ihrer Gründung im Jahr 1904. Mit Joao Havelange stammte nur einer der acht bisherigen Präsidenten nicht aus Europa.

Dauer FIFA-Präsident Herkunftsland
1904-1906 Robert Guérin Frankreich
1906-1918 Daniel Burley Woolfall England
1921-1954 Jules Rimet Frankreich
1954-1955 Rodolphe William Seeldrayers Belgien
1955-1961 Arthur Drewry England
1961-1974 Sir Stanley Rous England
1974-1998 Joao Havelange Brasilien
1998-2015 Sepp Blatter Schweiz
2015-2016 Issa Hayatou (interim) Kamerun
2016- Gianni Infantino Schweiz
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Alle Elfmeterschießen bei EM

Eine der prickelndsten Einrichtungen im Fußball ist das Elfmeterschießen. Sowohl, wenn man als Fan einer der beiden Mannschaften „direkt“ beteiligt ist, als auch wenn man eine Partie bei einer WM, EM oder in einem Pokalwettbewerb als mehr oder weniger neutraler Zuschauer betrachtet.

Erfunden wurde das Elfmeterschießen übrigens, wie es der Teufel so will, von einem Deutschen, einem Schiedsrichter aus Bayern namens Karl Wald. Ob das dazu führt, dass die Bilanz der deutschen Mannschaften im Elfmeterschießen bei großen Turnieren so gut ist, sei dahingestellt.

Angefangen hatte die lange Liste der Erfolge der deutschen Nationalmannschaften allerdings mit einem Scheitern in dieser Einrichtung — bei der allerersten Durchführung dieser Einrichtung im Länderfußball überhaupt. Der legendäre Schuss in den Nachthimmel über Belgrad von Uli Hoeneß ist zur stehenden Wendung geworden. Damit und mit dem anschließenden Lupfer von Panenka verlor die Auswahl der BRD das Finale um die Europameisterschaft gegen die CSSR mit 2:4 im Elfmeterschießen — und der Fußball war um eine höchst spannungsbringende Einrichtung reicher.

Übersicht aller Elfmeterschießen bei Europameisterschaften

Seit dieser Nacht von Belgrad sind viele weitere Elfmeterschießen hinzu gekommen und inzwischen gehört es schon zum Standard, dass einige der KO-Rundenspielen per Elfmeterschießen entschieden werden. Allerdings musste die Fußballwelt von 1976 bis 1996 warten, ehe dies mehr als einmal in einem Turnier der Fall war. Spitzenreiter ist die EM 2008, bei der gleich drei von vier Viertelfinals auf diesem Wege einen Sieger fanden.

Angegeben ist jeweils nur das Ergebnis im Elfmeterschießen.

EM Runde Sieger — Verlierer Ergebnis
1976 Finale CSSR – Deutschland 5:3
1980 Spiel um Platz 3 CSSR- Italien 9:8
1984 Halbfinale Spanien – Dänemark 5:4
1992 Halbfinale Dänemark – Niederland 5:4
1996 Viertelfinale England – Spanien 4:2
1996 Viertelfinale Frankreich – Niederlande 5:4
1996 Halbfinale Deutschland – England 6:5
1996 Halbfinale Tschechien – Frankreich 6:5
2000 Halbfinale Italien – Niederlande 3:1
2004 Viertelfinale Portugal – England 6:5
2004 Viertelfinale Niederlande – Schweden 5:4
2008 Viertelfinale Türkei – Kroatien 3:1
2008 Viertelfinale Spanien – Italien 4:2
2012 Viertelfinale Italien – England 4:2
2012 Halbfinale Spanien – Portugal 4:2
2016 Achtelfinale Polen – Schweiz 5:4
2016 Viertelfinale Portugal – Polen 5:3
2016 Viertelfinale Deutschland – Italien 6:5

Diese Bilanz bringt folgende Aufstellung zutage, wenn man alle durchgeführten Elfmeterschießen bei Europameisterschaften nach Erfolg pro Nation sortiert. Wenig überraschend ist England hier recht erfolglos, durchaus überraschend ist die Quote der Niederlande aber noch schlechter als jene des Teams von der Insel. Und das, obwohl man den Niederländern lange nachsagte, technisch besonders versierten Fußball zu beherrschen.

Erfolge aller Elfmeterschießen bei Europameisterschaften nach Nation

Nation gewonnen verloren Quote
CSSR/Tschechien 3 0 100
Türkei 1 0 100
Spanien 3 1 75
Deutschland 2 1 66
Portugal 2 1 66
Polen 1 1 50
Dänemark 1 1 50
Frankreich 1 1 50
Italien 2 3 40
Niederlande 1 3 25
England 1 3 25
Schweiz 0 1 0
Schweden 0 1 0
Kroatien 0 1 0

Was allen diesen engen, aber sportlichen Entscheidungen im Fußball bei KO-Rundenspielen gemein ist: man weiß nicht, wie es ausgeht. Das weiß man im Fußball zwar nie, aber gerade im Elfmeterschießen dürften die Chancen selbst für den vermeintlichen Außenseiter deutlich höher auf ein Weiterkommen sein als im normalen Spielverlauf. Diese Ungewissheit macht das Wetten im Fußball besonders bei KO-Rundenspielen so attraktiv. Gut, wenn man in diesem Falle weiß, wo man zu Sportwetten Tipps bekommt, um sich vorher schlau zu machen, wo man denn seine Tipps am besten platziert. Wie ein Elfmeterschießen dann, ob bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften oder im Pokal, ausgeht, das steht natürlich immer noch auf einem anderen Blatt. Gute Unterhaltung ist aber garantiert, ob mit oder ohne Sportwetten auf den Ausgang von Elfmeterschießen.

Für die kommende EM 2016 darf übrigens wieder mit einer größeren Anzahl an Elfmeterschießen gerechnet werden. Zum ersten Mal wird es wie bei einer Weltmeisterschaft auch bei einer Europameisterschaft ein Achtelfinale geben. Das bedeutet gleich acht (!) Gelegenheiten mehr, dass es nach 120 Minuten immer noch unentschieden steht. Wie sich in der aktuellen Qualifikation zeigt, ist auch die Überlegenheit de vermeintlich großen Nationen im Einzelfall dann doch immer zu überwinden. Und erst recht natürlich in einem Elfmeterschießen, so man es bis dahin schafft. Die neutralen Zuschauer wird es freuen, die Fans der jeweiligen Nationen nur im Falle eines glücklichen Ausgangs. Holländer dürften also eher wenig erpicht darauf sein, eine Partie nicht in den 120 Minuten zu entscheiden. Spanier werden da etwas gelassener sein, zumindest wenn sie auf die Historie vertrauen. Was man im Fußball bekanntlich niemals tun sollte.

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Alle Torschützenkönige in der Schweiz

Im Folgenden sind alle Torschützenkönige im Fußball in der Schweiz aufgelistet. Diese trafen jeweils am häufigsten in der ersten Spielklasse der Schweiz, also in der Nationalliga A, seit einiger Zeit in Super League umgetauft. Eingeführt wurde diese höchste Spielklasse zur Saison 1933/1934, womit die Schweiz zwar im europäischen Vergleich relativ spät dran war mit einer landesweiten einheitlichen höchsten Spielklasse, dies aber immer noch genau 30 Jahre früher einführte als es in Deutschland der Fall war.

Saison Name Mannschaft Tore
1933/1934 Leopold Kielholz Servette Genf 40
1934/1935 Engelbert Bösch FC Bern 27
1935/1936 Willy Jäggi Lausanne-Sports 30
1936/1937 Alessandro Frigerio FC Young Fellows Zürich 23
1937/1938 Numa Monnard FC Basel 20
1938/1939 Josef Artimovics FC Grenchen 15
1939/1940 Georges Aeby Servette Genf 22
1940/1941 Alessandro Frigerio FC Lugano 26
1941/1942 Alessandro Frigerio FC Lugano 23
1942/1943 Lauro Amado Grasshopper Club Zürich 31
1943/1944 Erich Andres FC Young Fellows Zürich 23
1944/1945 Hans-Peter Friedländer Grasshopper Club Zürich 26
1945/1946 Hans-Peter Friedländer Grasshopper Club Zürich 25
1946/1947 Lauro Amado Grasshopper Club Zürich 19
1947/1948 Josef Righetti FC Grenchen 26
1948/1949 Jacques Fatton Servette Genf 21
1949/1950 Jacques Fatton Servette Genf 32
1950/1951 Hans-Peter Friedländer Lausanne-Sports 22
1951/1952 Josef Hügi FC Basel 24
1952/1953 Josef Hügi FC Basel 32
1953/1954 Josef Hügi FC Basel 29
1954/1955 Marcel Mauron FC La Chaux-de-Fonds 30
1955/1956 Branislav Vukosavljevic Grasshopper Club Zürich 33
1956/1957 Adrien Kauer FC La Chaux-de-Fonds 29
1957/1958 Ernst Wechselberger BSC Young Boys 22
1958/1959 Eugen Meier BSC Young Boys 24
1959/1960 Willy Schneider BSC Young Boys 25
1960/1961 Giuliano Robbiani Grasshopper Club Zürich 27
1961/1962 Jacues Fatton Servette Genf 25
1962/1963 Peter von Burg FC Zürich 24
1963/1964 Michel Desbiolles Servette Genf 23
1964/1965 Rolf Blättler Grasshopper Club Zürich 19
1965/1966 Rolf Blättler Grasshopper Club Zürich 28
1966/1967 Rolf Blättler Grasshopper Club Zürich 24
1967/1968 Fritz Künzli FC Zürich 28
1968/1969 Hans-Otto Peters FC Biel 24
1969/1970 Fritz Künzli FC Zürich 19
1970/1971 Walter Müller BSC Young Boys 19
1971/1972 Herbert Dimmeler FC Winterthur 17
1972/1973 Ottmar Hitzfeld FC Basel 18
1973/1974 Daniel Jeandupeux FC Zürich 22
1974/1975 Ilija Katic FC Zürich 23
1975/1976 Peter Risi FC Zürich 33
1976/1977 Franco Cuccinotta FC Zürich 21
1977/1978 Fritz Künzli Lausanne-Sports 21
1978/1979 Peter Risi FC Zürich 16
1979/1980 Claudio Sulser Grasshopper Club Zürich 25
1980/1981 Peter Risi FC Luzern 18
1981/1982 Claudio Sulser Grasshopper Club Zürich 23
1982/1983 Jean-Paul Brigger Servette Genf 23
1983/1984 Georges Bregy FC Sion 21
1984/1985 Dominique Cina FC Sion 24
1985/1986 Steen Tychosen Lausanne-Sports 21
1986/1987 John Eriksen Servette Genf 28
1987/1988 John Eriksen Servette Genf 36
1988/1989 Karl-Heinz Rummenigge Servette Genf 24
1989/1990 Ivan Zamorano FC St. Gallen 23
1990/1991 Dario Zuffi BSC Young Boys 17
1991/1992 Miklos Molnar Servette Genf 18
1992/1993 Sonny Anderson Servette Genf 20
1993/1994 Giovane Elber Grasshopper Club Zürich 21
1994/1995 Petar Aleksandrow Neuchatel Xamax 24
1995/1996 Petar Aleksandrow FC Luzern 19
1996/1997 Viorel Moldovan Grasshopper Club Zürich 27
1997/1998 Shabani Nonda FC Zürich 24
1998/1999 Alexandre Rey Servette Genf 19
1999/2000 Charles Amoah FC St. Gallen 25
2000/2001 Stéphane Chapuisat Grasshopper Club Zürich 21
2001/2002 Christian Gimenez FC Basel 28
2002/2003 Richard Nunez Grasshopper Club Zürich 27
2003/2004 Stéphane Chapuisat BSC Young Boys 23
2004/2005 Christian Gimenez FC Basel 27
2005/2006 Alhassane Keita FC Zürich 20
2006/2007 Mladen Petric FC Basel 19
2007/2008 Hakan Yakin BSC Young Boys 24
2008/2009 Seydou Doumbia BSC Young Boys 20
2009/2010 Seydou Doumbia BSC Young Boys 30
2010/2011 Alexander Frei FC Basel 27
2011/2012 Alexander Frei FC Basel 24
2012/2013 Oscar Scarione FC St. Gallen 21
2013/2014 Shkelzen Gashi Grasshopper Club Zürich 19
2014/2015 Shkelzen Gashi Grasshopper Club Zürich 19
2015/2016 Munas Dabbur Grasshopper Club Zürich 19
2016/2017 Seydou Doumbia FC Basel 20
2017/2018 Albian Ajeti FC St. Gallen
FC Basel
17
2018/2019 - - -

Gleich in der ersten Saison des Bestehens der Nationalliga A wurde von Leopold Kielholz mit 40 Toren der bis dato nicht mehr erreichte Rekord an Toren innert einer Saison aufgestellt. Natürlich wurde Kielholz mit diesen Toren auch mit seinem Club Servette Genf in dieser Saison Meister in der Schweiz.

Erster ausländischer Torschützenkönig in der Schweiz war bereits in der Saison 1938/1939 der Österreicher Josef Artimovics. Danach dauerte es allerdings bis zur Saison 1955/1956, ehe mit dem Jugoslawen Branislav Vukosavljevic ein zweiter Ausländer die Krone der Torjäger in der Schweiz errang.

Zwei Jahre später folgte mit Ernst Wechselberger der erste von insgesamt vier Deutschen, die im südlichen Nachbarland innerhalb einer Saison die treffsichersten Spieler darstellten. Ihm folgten Hans-Otto Peters, Ottmar Hitzfeld und Karl-Heinz Rummenigge.

Nicht erst seit Ottmar Hitzfeld und Karl-Heinz Rummenigge in der Schweiz aktiv waren, geht der Blick für Sportwetten immer mal wieder über die Grenze zu den Schweizern. Hier ist der Fußball ein anderer, die Liga ist kleiner und überschaubarer. Vielleicht kann man hier besser einschätzen, ob hoch platzierte Teams gegen weiter unten in der Tabelle stehende siegreiche sein werden. Hinzu kommt der Vorteil, dass man in vielen Teilen der Schweiz deutsch spricht und schreibt, so dass man sich umfassend nicht nur über die Torschützenkönige in der Schweiz, sondern auch über alle anderen Ereignisse im sportlichen informieren kann.

Insofern ist es verständlich, dass viele Wetter ein großes Interesse an der Super League in der Schweiz besitzen. Und immer wieder Spiele in der Schweiz in ihre Kombiwetten mit einfließen lassen. Besonders lohnenswert ist das natürlich, wenn die Anbeiter von Fußballwetten dann noch mit bestimmten Angeboten entgegenkommen. Hier sieht man zum Beispiel eine Aufstellung von Wettbonus im Überblick, den man natürlich nicht nur für die Schweiz einsetzen kann, sondern für alle denkbaren Fußballwetten.

Gleich einer ganzen Reihe von Spielern gelang es in der Schweiz, mehrfach Torschützenkönig zu werden. Hier die Liste aller Spieler, denen dies seit Gründung der ersten Spielklasse in der Schweiz gelang, wobei Alessandro Frigerio der einzige Spieler ist, dem diese Leistung 4x glückte.

Spieler Häufigkeit
Alessandro Frigerio 4x
Rolf Blättler 3x
Peter Risi 3x
Josef Hügi 3x
Hans-Peter Friedländer 3x
Petar Aleksandrow 2x
Stephane Chapuisat 2x
Seydou Doumbia 2x
John Eriksen 2x
Jacques Fatton 2x
Alexander Frei 2x
Fritz Künzli 2x
Claudio Sulser 2x
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YB, das Schweizer Schalke in schwarz-gelb

„Ieehh-Bähh“ spricht man die Abkürzung „YB“ aus. Was kleine Kinder sagen, wenn sie sich ekeln, ist in Bern Ausdruck der Liebe zum erfolgreichsten lokalen Fußballverein, dem BSC Young Boys. Stimmt nicht ganz, denn natürlich ist das „I“ im „YB“ kurz und betont, das Bääh wird eher ausgespuckt.

Dass der Verein in einem Stadion zu Hause ist, in dem — zumindest der später entstandenen Legende nach — das Selbstbewusstsein der BRD seine Wiedergeburt erfuhr, macht es überflüssig, viele Worte zum Wankdorfstadion zu verlieren. Allerdings wurde das alte, 1925 errichtete Stadion 2001 abgerissen. Mit den 31.120 Plätzen im neuen „Stade de Suisse“ an selber Stelle verfügt die Bundesstadt Bern über das zweitgrößte Stadion der Schweiz.

Darin spielen in schwarz-gelb gewandete Spieler, deren geschicktester in der Vergangenheit Stephane Chapuisat war. Zumindest wenn man den Fans glauben darf, die ihn zum besten Spieler aller Zeiten des BSC Young Boys wählten.

Warum nun ist YB das Schweizer Schalke in schwarz-gelb/gelb-schwarz?

Weil man hier zwar auf eine sogar noch erfolgreichere Vergangenheit zurückblicken kann. 11x wurde man Landesmeister, mit einer Hochphase in den 1960ern, 6x gewann mal den nationalen Pokal. Doch seit 1987, als der letzte Pokalsieg eingestrichen wurde, ist Ebbe an jenen Stellen in den Kalendern der YB-Fans, die dafür da sind, sich Termine für Meisterfeiern und Pokalübergaben zu notieren.

Fast 30 Jahre keinen Titel und zwischendurch — ebenso wie Schalke — sogar mal abgestiegen und das nicht nur ein Mal. Ebenso wie Schalke inzwischen aber in der höchsten Spielklasse des Landes stabilisiert und mit einer der größten Fanschaft sowohl in reiner Anzahl als auch in den Punkten Treue und Ergebenheit beschenkt. Ebenso wie Schalke hat man ein recht neues Stadion, wie Schalke spielt man auch immer oben mit und genauso wie für Schalke reicht es dann auch schon mal am letzten Spieltag doch nicht zur Meisterschaft, woraus man schöne Legenden stricken kann und es auch tut. Ähnlich wie Schalke hat YB zwei Rivalen in der Liga, welche finanziell aus einem noch etwas größeren Bottich schöpfen können.

Dennoch hat man in seiner Clubgeschichte eine ganze Reihe auch hierzulande bekannter Fußballer in seinen Reihen Kommen und Gehen sehen, sowohl auf dem Platz als an der Linie. Lars Lunde und Hakan Yakin auf dem Platz dürften bekannt sein, Gernot Rohr, Martin Andermatt oder Christian Gross an der Linie. Dazu mit Pal Csernai, Timo Konietzka und nicht zuletzt Albert Brülls auch Namen, die für die älteren Saisons unter den Lesern irgendwo in den Synapsen gespeichert sein dürften. Aber vielleicht sind ja auch die Namen interessanter, die nicht in hiesigen Landen bekannt sind, da möge man selbst stöbern.

Zudem besitzt der Club ein Museum seiner eigenen Geschichte und war damit lange Zeit der einzige in der Schweiz, der solches von sich sagen konnte. Heutzutage bleibt er damit der erste, welcher eine solche Einrichtung schuf. (Zum Schalker Museum hier entlang.) Nur die Farben, die sind eben nicht königsblau, sondern schwarz-gelb (oder gelb-schwarz).

Es gibt vielerlei Schrägpositives über den Verein zu berichten. Nicht zuletzt, dass eine Gruppierung gegen Rassismus einst in üblen Zeiten, genauer 1996, als die Kurve mit Rechten durchsetzt war, für eine Partie Trikotsponsor der Mannschaft wurde, mit dem Slogan „Gemeinsam gegen Rassismus“, mehr (und Bilder) dazu hier.

Und dann ist da noch die YB-Wurst. Hier lechzt man ja immer danach, dass nicht alle Klubs die gleichen Songs singen, das „Danke-Bitte-Spielchen“ machen oder schrottige Tormusik haben. Man fertigt sogar Sammlungen derartiger Besonderheiten an. Eine solche Besonderheit ist die YB-Wurst. Sie ist so besonders, dass wir der Erklärung bei der alten Tante lauschen:

Im alten Wankdorf wurden die Schweinswürstchen im Wasserdampf heiss gemacht. Die Nachfrage war jedoch so gross, dass die Verkäufer eine grössere, sättigendere Wurst anbieten wollten. Die Verantwortlichen trafen sich, um eine Lösung zu finden. In Lausanne wurden sie auf ein bestehendes Rezept aufmerksam. Die neue, im Wasser gekochte Wurst wurde übernommen und fortan als „YB-Wurst“ verkauft. Über die Jahre wurde die Wurst zu einem Kultsymbol in Bern. Es entstanden verschiedenste Fanartikel, ein eigener Fansong und sogar ein Fanclub, der sich nach der YB-Wurst benannte.

Eine Wurst mit einem eigenen Fanclub — das kann noch nicht mal der FC Schalke von sich behaupten! Eine solche YB-Wurst gibt es nun in aufblasbarer Form bei den organisierten YB-Fans zu bestellen.

Noch eine so calmund-positiv-bekloppte Besonderheit: Weil der letzte Titelgewinn mit dem Pokalsieg von 1987 kürzlich 25 Jahre her war und es seitdem nichts mehr zu feiern gab, organisierte man schlicht eine erneute Pokalfeier, um dieses Jubiläum zu begehen. Man lud Aktive von damals in ein Kino ein, zeigte bei YB-Wurst und Bier das Pokalfinale in kompletter Länge und hatte anschließend zusammen mit den Heroen jener Zeit, unter Anderem besagter Lars Lunde, dann doch mal wieder etwas zu feiern.

Achso, eigentlich das Spannendste: der Name des Vereins. Nun, 1898 existierte bereits ein FC Old Boys im nicht allzu weit entfernten Basel. Die Gründer von YB waren so angetan vom Fußballsport, dass sie ebenfalls einen solchen aus der Taufe hoben und diesen dann in Anlehnung wie Ablehnung der Vorbilder der Old Boys eben Young Boys nannten. Warum man die Abkürzung „YB“ aber „Iiih-Bäh“ ausspricht und nicht „Ypsilon-Bäh“, das konnte mir niemand erklären. Übrigens ist es weniger verwunderlich, dass die Clubs in einem Land, in dem man deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch spricht, einen englischen Namen auswählten. Es sind schließlich Fußballclubs und der Sport stammt aus England. In der Schweiz hat man auch viele Begriffe nicht eingedeutscht, aber damit erzählt man wohl niemandem der hier Mitlesenden etwas Neues. Man spricht von „Penalty“ oder „Corner“, und da passen Old Boys als Clubname doch ebenso gut zum Fußball wie Young Boys.

Zudem existiert eine tatsächlich lebendige und gelebte Fanfreundschaft der YB‘ler mit — halten Sie sich fest — dem SV Darmstadt 98. Die Geschichte, wie es dazu kam, wurde mir zwar angetragen, da ich aber über die Wahl des befreundeten Clubs so erstaunt war, war mein Hirn kurze Zeit nicht aufnahmefähig und man müsste dies also noch einmal nachlesen.

Gastfreundlich ist man bei den Young Boys übrigens außerordentlich. Nicht nur wird man von der Fanorganisation, die in der Halbzeit zu Hause ist, zu einer Lesung eingeladen, obwohl der Schweizer Fußball in den Texten gar nicht vorkommt. Man überreicht auch noch einen echten YB-Schal als Geschenk für den Lesenden. Somit existiert jetzt wohl auch eine Fanfreundschaft zwischen YB und Trainer Baade, zumindest seitens Letzterem.

Wenn Sie mal da sind, schauen Sie sich YB im Stadion an — kaum sonst irgendwo in der Schweiz ist die Fußballatmosphäre so fußballatmosphärisch wie in Bern. Gehen Sie aber vom Hauptbahnhof aus nicht über die Kornhausbrücke zu Fuß in Richtung Stadion, oder besser nur dann, wenn Sie schwindelfrei sind.

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EM 2016 Spielplan zum Ausdrucken und Ausfüllen, mon ami

EM Spielplan 2016 zum Ausdrucken

Direkt zur Seite mit dem EM-Spielplan zum Ausdrucken.

Unten gibt es die Spiele für all jene, welche sie nur online nachlesen wollen, einzeln aufgelistet.

Die EM 2016 in Frankreich ist die erste seit Einführung der Europameisterschaft 1960, die mit 24 Teams gespielt wird. Das bedeutet, dass aus den sechs Vorrundengruppen die beiden besten Nationen sowie die vier besten Gruppendritten sich für das neu eingeführte Achtelfinale qualifizieren werden.

Das wiederum bedeutet, dass Teams ausscheiden, weil sie schlechter waren als andere Teams, welche gegen völlig andere Gegner gespielt haben. Man könnte auch sagen: UEFA-Präsident Michel Platini hat den sportlichen Wert der Vorrunde mal wieder ad absurdum geführt, nur, damit 8 Nationen mehr teilnehmen und es dementsprechend mehr TV-Zuschauer gibt. Und er die eine oder andere Sympathie aus den dann vielleicht erstmalig qualifizierten Nationen genießen wird.

Gruppe A

10.6., 21h Frankreich - Rumänien Saint-Denis 2:1
11.6., 15h Albanien - Schweiz Lens 0:1
15.6., 18h Rumänien - Schweiz Paris 1:1
15.6., 21h Frankreich - Albanien Marseille 2:0
19.6., 21h Schweiz - Frankreich Lille 0:0
19.6., 21h Rumänien - Albanien Lyon 0:1

Gruppe B

11.6., 18h Wales - Slowakei Bordeaux 2:1
11.6., 21h England - Russland Marseille 1:1
15.6., 15h Russland - Slowakei Lille 1:2
16.6., 15h England - Wales Lens 2:1
20.6., 21h Slowakei - England Saint-Étienne 0:0
20.6., 21h Russland - Wales Toulouse 0:3

Gruppe C

12.6., 18h Polen - Nordirland Nizza 1:0
12.6., 21h Deutschland - Ukraine Lille 2:0
16.6., 18h Ukraine - Nordirland Lyon 0:2
16.6., 21h Deutschland - Polen Saint-Denis 0:0
21.6., 18h Ukraine - Polen Marseille 0:1
21.6., 18h Nordirland - Deutschland Paris 0:1

Gruppe D

12.6., 15h Türkei - Kroatien Paris 0:1
13.6., 15h Spanien - Tschechien Toulouse 1:0
17.6., 18h Tschechien - Kroatien Saint-Étienne 2:2
17.6., 21h Spanien - Türkei Nizza 3:0
21.6., 21h Kroatien - Spanien Bordeaux 2:1
21.6., 21h Tschechien - Türkei Lens 0:2

Gruppe E

13.6., 18h Irland - Schweden Saint-Denis 1:1
13.6., 21h Belgien - Italien Lyon 0:2
17.6., 15h Italien - Schweden Toulouse 1:0
18.6., 15h Belgien - Irland Bordeaux 3:0
22.6., 21h Italien - Irland Lille 0:1
22.6., 21h Schweden - Belgien Nizza 0:1

Gruppe F

14.6., 18h Österreich - Ungarn Bordeaux 0:2
14.6., 21h Portugal - Island Saint-Ètienne 1:1
18.6., 18h Island - Ungarn Marseille 1:1
18.6., 21h Portugal - Österreich Paris 0:0
22.6., 18h Ungarn - Portugal Lyon 3:3
22.6., 18h Island - Österreich Saint-Denis 2:1

Achtelfinale

25.6., 15h Schweiz - Polen St.-Etienne 5:6 n. E.
25.6., 18h Wales - Nordirland Paris 1:0
25.6., 21h Kroatien - Portugal Lens 0:1 n. V.
26.6., 15h Frankreich - Irland Lyon 2:1
26.6., 18h Deutschland - Slowakei Lille 3:0
26.6., 21h Ungarn - Belgien Toulouse 0:4
27.6., 18h Italien - Spanien Saint-Denis 2:0
27.6., 21h England - Island Nizza 1:2

Viertelfinale

30.6., 21h Polen - Portugal Marseille 4:6 n. E.
1.7., 21h Wales - Belgien Lille 3:1
2.7., 21h Deutschland - Italien Bordeaux 7:6 n. E.
3.7., 21h Frankreich - Island Saint-Denis 5:2

Halbfinale

6.7., 21h Portugal - Wales Lyon 2:0
7.7., 21h Deutschland - Frankreich Marseille 0:2

Finale

10.7., 21h Portugal - Frankreich Saint-Denis 1:0 n. V.
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Brasilien gut und schlecht wie nie

In der FIFA-Weltrangliste belegt Brasilien nun den schlechtesten Rang seit Einführung dieser Spielerei rund um den Länderfußball im Jahr 1993.

Lediglich Platz 14 steht für die Seleção (nur echt mit dem Wörns’schen nasalen „ão“) zu Buche, gerade einen Platz besser als die Schweiz.

In der ELO-Weltrangliste, die nach dem Prinzip der in vielen Ranglisten verwendeten Elo-Zahl ihre Wertung erstellt, liegt Brasilien hingegen weiterhin auf Platz 2, hinter Spanien, direkt vor Deutschland.

Welcher Konstrukteur der Realität liegt nun richtig?

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[Update] Gewinnspiel: Rote Karten für deutsche Nationalspieler

Jahr Spieler Partie Gegner Karte/Grund
1928 Hans
Kalb
Olympia-Viertelfinale Uruguay Meckern
1928 Richard
Hofmann
Olympia-Viertelfinale Uruguay ?
1938 Hans
Pesser
WM-Achtelfinale Schweiz Revanchefoul
1958 Erich
Juskowiak
WM-Halbfinale Schweden Revanchefoul
1968 Günter
Netzer
Freundschaft Chile ?
1968 Dieter
Erler
Freundschaft CSSR ?
1979 Konrad
Weise
EM-Qualifikation N‘lande Rot, ?
1986 Thomas
Berthold
WM-Viertelfinale Mexiko Rot, Tätlichkeit
1986 Lothar
Matthäus
Freundschaft Österreich Rot, Meckern
1989 Ronald
Kreer
WM-Qualifikation Österreich Rot, ?
1990 Rudi
Völler
WM-Achtelfinale N‘lande Rot, unsportliches Verhalten
1991 Thomas
Berthold
EM-Qualifikation Wales Rot, Tätlichkeit
1992 Ulf
Kirsten
Freundschaft Österreich Rot, grobes Foulspiel
1996 Thomas
Strunz
EM-Vorrunde Italien Gelb-Rot, wiederholtes Foulspiel
1998 Jürgen
Kohler
Freundschaft Brasilien Rot, grobes Foulspiel
1998 Christian
Wörns
WM-Viertelfinale Kroatien Rot, grobes Foulspiel
2001 Sebastian
Deisler
WM-Qualifikation Gr‘land Gelb-Rot, wiederholtes Foulspiel
2001 Carsten
Ramelow
WM-Qualifikation Albanien Rot, Tätlichkeit
2002 Carsten
Ramelow
WM-Vorrunde Kamerun Gelb-Rot, wiederholtes Foulspiel
2002 Christian
Wörns
Freundschaft Bosnien – H. Rot, Unsportlichkeit
2005 Robert
Huth
Freundschaft Nordirland Rot, absichtliches Handspiel
2005 Mike
Hanke
Confed-Cup um Platz 3 Mexiko Rot, grobes Foulspiel
2006 Lukas
Podolski
Freundschaft Georgien Rot, Tätlichkeit
2008 Bastian
Schw’st‘ger
EM-Vorrunde Kroatien Rot, Tätlichkeit
2009 Jérôme
Boateng
WM-Qualifikation Russland Gelb-Rot, wiederholtes Foulspiel
2010 Miroslav
Klose
WM-Vorrunde Serbien Gelb-Rot, Foulspiel
2012 Ron-Robert Zieler Freundschaft Argentinien Rot, Notbremse
2019 Emre Can EM-Qualifikation Estland Rot, Notbremse

So, nach langer Pause: Heute mal wieder etwas aus der allseits beliebten Rubrik: Gewinnspiele ohne Gewinn außer Rum und Ähre. Wichtiger ist bei dieser Angelegenheit neben dem Rum ohnehin, dass Gewinnspiele bei Trainer Baade ohne zu googlen ablaufen sollten, für die Neulinge unter uns. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafen nicht unter 2 Jahren Konferenzschauen Premiere/Sky, Tee-Irgendwas oder sonstige Anbieter, ohne je ein einziges Spiel in seiner vollen Länge sehen zu dürfen oder zur Not auch eine Zwangseinweisung in einen dieser Kanäle als Moderator der Halbzeitpausenkonferenz, wobei natürlich sofort lebensgefährliches Austrocknen des gesamten Körpers respektive Hirns droht, wenn man mit den immer selben Floskeln von Stefan Effenberg, Ottmar Hitzfeld oder Peter Alexander Kahn konfrontiert wird. Eine Zuwiderhandlung ist offensichtlich nicht besonders empfehlenswert, und, um es mit Louis van Gaal zu sagen: Die modernen Kommunikationsmittel werden mir schon dabei helfen, eventuelle Zuwiderhandlungen lückenlos zu entdecken.

Nun aber zum eigentlichen Spiel, nur zufällig gerade zum Wochenende beginnend: Dem populären „Gewinnspiel ohne Gewinn“.

Ich muss gar nicht viel Worte machen, die Überschrift erklärt eigentlich schon alles:

Welche deutschen Nationalspieler bekamen je in einem Länderspiel eine Rote Karte (oder einen Platzverweis!), in welchem Spiel, wann, wo, und warum?

Damit das nicht so einfach zu gewinnen ist, müssen natürlich alle gefunden werden, die es je gab.

Ich werfe den obligatorischen Christian Wörns in die Runde, im WM-Viertelfinale 1998 gegen Kroatien, in Lyon, wegen einer vermeintlich vom Schiedsrichter so interpretierten Notbremse. Obwohl es ja eigentlich des unsäglichen, damals schon viel zu alten Loddars Schuld war, mit seinem viel zu kurzen, wurschtigen Pass. Aber der Loddar geht doch immer vom Platz/aus der Verantwortung, wenn es drauf ankommt, das müsste man inzwischen gelernt haben.

Welche Roten Karten/Platzverweise gab es sonst noch für deutsche Nationalspieler?

Schwarmgedächtnis: go!

Damit man es auch sieht, steht die Zwischenbilanz jetzt oben.

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Erste schwarze Spieler in Fußballnationalmannschaften

Anlass war ein Link von Lizas Welt zu einem Blog-Beitrag des Independent, der sich mit einer italienischen (!) Karikatur von Mario Balotelli als King Kong (welcher ein Affe ist) beschäftigt. In diesem Beitrag fällt auch der Name Viv Anderson, welcher der erste schwarze Spieler in der englischen Nationalmannschaft war.

Landläufig wurde dem Zuhörer Mario Balotelli während der EM als erster schwarzer Spieler in der Nationalmannschaft verkauft. Als geübter Korinthenkacker glaubt man das natürlich nicht, ohne es selbst geprüft zu haben. Der erste schwarze Spieler der Squadra Azzurra war im Jahr 2001 Fabio Liverani. Angesichts der Entwicklung der Menschenströme in und durch Europa ist auch 2001 immer noch sehr spät, aber eben nicht erst 2012.

Davon inspiriert begann der Blick auf die Jahreszahlen, in denen andere Fußballnationen zum ersten Mal einen Spieler mit dunkler Hautfarbe in ihre Nationalmannschaft beriefen und auch aufstellten. Die Zahlen sprechen erst einmal für gar nix, außer für sich selbst. Chronologisch sortiert bietet sich folgende Liste:

1881 Schottland: Andrew Watson
1914 Brasilien: Artur Friedenreich
1931 Frankreich: Raoul Diagne
1931 Wales: Eddie Perris
1937 Portugal: Guilhermo Esperito Santo
1950 USA: Joe Gatjens
1951 Schweiz: Raymond Bardel
1960 Niederlande: Humphrey Mijnals
1965 Österreich: Helmut Köglberger
1970 Australien: Harry Williams
1974 BR Deutschland: Erwin Kostedde
1978 England: Viv Anderson
1979 Irland: Chris Hughton
1987 Belgien: Dimitri M‘Buyu
1990 Schweden: Jean-Paul Vondenburg
1994 Dänemark: Carsten Dethlefsen
1994 Griechenland: Daniel Batista
1998 Spanien: Vicente Engonga
1998 Norwegen: John Carew
2000 Polen: Emmanuel Olisadebe
2001 Italien: Fabio Liverani
2002 Japan: Alex
2004 Kroatien: Eduardo
2006 Türkei: Mehmet Aurelio
2011 Tschechien: Theodor Gebre Selassie
Russland, Ukraine: Fehlanzeige.
Argentinien, Uruguay: keine Antwort gefunden.

Alle Daten ohne Gewähr. Falls also jemand bessere Informationen hat, gerne her damit.

Dann allerdings sprechen die Zahlen doch dafür, dass ehemalige Kolonialmächte qua Möglichkeit deutlich früher begannen, Schwarze in ihren Nationalteams aufzustellen, während ehemalige Ostblockstaaten die Nachzügler bilden, wohl da Immigration lange Zeit nicht möglich war.

(Etwaige Diskussionen, dass Hautfarbe ein Kontinuum ist, und es genauso wenig Klassen bei Hautfarben geben kann wie es Rassen unter den Menschen gibt, dazugedacht.)

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Alle schweizer Meister im Frauenfußball

Jahr Meister
1970/1971 DFC Aarau
1971/1972 DFC Aarau
1972/1973 DFC Aarau
1973/1974 DFC Aarau
1974/1975 DFC Alpnach
1975/1976 DFC Sion
1976/1977 DFC Sion
1977/1978 DFC Bern
1978/1979 DFC Bern
1979/1980 SV Seebach Zürich
1980/1981 SV Seebach Zürich
1981/1982 SV Seebach Zürich
1982/1983 SV Seebach Zürich
1983/1984 DFC Bern
1984/1985 SV Seebach Zürich
1985/1986 DFC Bern
1986/1987 SV Seebach Zürich
1987/1988 SV Seebach Zürich
1988/1989 FC Rapid Lugano
1989/1990 SV Seebach Zürich
1990/1991 SV Seebach Zürich
1991/1992 DFC Bern
1992/1993 SV Seebach Zürich
1993/1994 SV Seebach Zürich
1994/1995 FFC Bern
1995/1996 FFC Bern
1996/1997 FFC Bern
1997/1998 SV Seebach Zürich
1998/1999 FC Schwerzenbach
1999/2000 FFC Bern
2000/2001 FFC Bern
2001/2002 FC Sursee
2002/2003 FC Sursee
2003/2004 FC Sursee
2004/2005 SC Luzern
2005/2006 SC Luzern
2006/2007 FFC Zuchwil 05
2007/2008 FFC Zürich Seebach
2008/2009 FC Zürich Frauen
2009/2010 FC Zürich Frauen
2010/2011 YB Frauen
2011/2012 FC Zürich Frauen
2012/2013 FC Zürich Frauen
2013/2014 FC Zürich Frauen
2014/2015 FC Zürich Frauen
2015/2016 -
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Svizra — Germania 5:3

Eigentlich gelten keine blöden Ausreden, nur weil eine Partie etwas anders verlief als sonst. In diesem Fall aber muss der Spielbericht zum 5:3 der Eidgenossen ausfallen, weil der Autor sich nicht daran erinnern konnte, wann die deutsche Nationalmannschaft zum letzten Mal einen Doppelschlag hinnehmen musste, wie in dieser Partie zum Spielstand von 0:2.

Daraufhin musste der Autor zum Abkühlen des Gemütes erstmal kurzzeitig die Lokalität — vollgestopft mit ingesamt 3 (!) Besuchern, wo sich noch eine Woche zuvor über 100 diverse Körperteile aneinanderrammten, ein Eventfan geht eben nicht zu einem Testspiel — verlassen, weshalb der Faden der Partie im Auge des Betrachters völlig verloren ging und nie mehr aufgenommen werden konnte. Dazu die vielfachen Personalwechsel, kein Spielfluss, zumindest nicht von den Grünen, Stückwerk allerorten. Und weil man über Stückwerk nur in ebensolchem berichten könnte, fällt dieser Spielbericht also aus.

Wie auch jegliche Form von Hochstimmung in Bezug auf die Chancen der Deutschen bei diesem EM-Turnier seit dieser Partie ausfällt, auch wenn das nicht mal der B-Anzug war, sondern nur Teile des B-Anzugs mit Flicken zusammengenäht. Wenn man so stolze Serien hat wie „seit 1956 nicht mehr gegen die Schweiz verloren“, dann ärgert es den Serien-Nerd maßlos (und er weiß, dass es tatsächlich maßlos ist), wenn diese Serie nur wegen irgendwelcher Testspiel-Anforderungen sinnlos auf dem Altar der nicht vorhandenen Testsspielerkenntnisse geopfert wird.

Wissen diese Leute eigentlich, wie lange 1956 her ist? Unverantwortlich! Und wenn man schon so mit einer solchen Serie umgeht: Warum testete man nicht gleich gegen Ägypten oder gegen Algerien? Gegen beide hat man nämlich noch nie gewonnen, da hätte man also mal etwas für die Bilanzen tun können. Stattdessen dieses nutzlose Muster ohne Wert, Serie zerstört, und wir erinnern uns, woran das eigentlich lag: Daran, dass Arjen Robben bei der WM 2010 eingesetzt wurde, obwohl er möglicherweise schon angeschlagen war.

Zu dieser Entschädigungspartie pilgerten doch tatsächlich 33.000 Zuschauer und das ÖR übertrug diese Partie auch noch. Da könnte man sich gleich weiter in Rage schreiben, aber das liest sich nicht so gut, deshalb ist jetzt hier Schluss.

Seit 2008 nicht mehr gegen die Schweiz gewonnen.

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