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Monat: Oktober 2007

Halb Soccer, half life

Das Besondere an FIFA 08 von EA soll sein, dass man über die gesamte Spieldauer den selben einzelnen Spieler steuern kann; anders als bei jener Steuerung, bei der man immer einen dem Ball nahe stehenden Spieler lenkt.

Ob das so reizvoll ist, sei dahingestellt.

In dieser Variante kann man allerdings schon länger spielen, nämlich seit jemand ein Add-On für Half Life geschrieben hat, welches das Ganze in eine Fußballsimulation verwandelt. So kann man dem Wort „rumballern“ in diesem Kontext mal zu einer anderen Bedeutung verhelfen.

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Turm, der Jüngere

Der eine Rocker ist gerade erst weg zu den Blackburn Rockers, da wird der andere, zwischenzeitlich still gelegte Rocker Dschunior reaktiviert.

El roque ist übrigens spanisch für „Turm“, ob der portugiesische Vorname das auch bedeutet, weiß ich nicht, Santa Cruz kommt aus Paraguay.

Ein Turm in der Schlacht muss Roque Junior allerdings auch sein, hat der MSV doch bereits die meisten Niederlagen aller Teams erlitten. Ob der Weltmeister von 2002, der sich bei Bayer Leverkusen nie richtig durchsetzen konnte, dafür der richtige ist, sagt uns bald das Licht (in Form von Rockel Junior von Strafstoss.net.)

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Idole: George Best

Wirklich seltsam ist diese Zusammenstellung des Interviewers, der gerade seine Milchzähne verloren zu haben scheint, mit dem zu Interviewenden, Morrissey. Auf mich wirkt der Bubi wie ein kleiner Redaktionspraktikant, ganz so dumm sind die Fragen, die er stellt, aber nicht, und so antwortet Morrissey in bekannter Manier. Zum Beispiel dass er unter den lebenden keine Vorbilder fände, unter den Toten hingegen „Tausende“. Eins davon wäre angeblich George Best, und dort muss man mir dann mal zu Hilfe kommen, warum der bekennende Fußballignorant Morrissey plötzlich George Best als „Vorbild“ verkauft. War Best je politisch aktiv, war er außer auf dem Platz für irgendetwas bekannt, was ihn Morrissey sympathisch hätte machen können?

Das Interview mit Morrissey gibt es hier im Original, allerdings braucht man dafür ein bisschen Geduld.

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Rommedahl fordert Wildcard

Dennis Rommedahl spielt internationalen Fußball in Hummel-Sportkleidung. Der Kenner weiß nun, dass er für Dänemark antritt. Und für eben jenes Dänemark fordert Rommedahl eine Wildcard, die zur Teilnahme an der EM berechtigt, ohne dass Dänemark sich sportlich qualifiziert hätte.

So richtig ernst meint er sein Anliegen wohl nicht. Es würde jedoch hervorragend zu der bekannten Aktion Österreich zeigt Rückgrat (und nimmt nicht teil) passen. Österreich raus, Dänemark rein. Die Gefahr, bei schlechtem Fußball und schon früh entschiedenen Vorrundenspielen einzuschlafen, wäre dramatisch reduziert.

Warum die in ihrer Qualigruppe viertplatzierten Dänen eine Wildcard bekommen sollten, die so gut wie seit Jahren nicht mehr punktenden und deshalb vor ihnen auf dem dritten Platz rangierenden Nordiren hingegen nicht, lässt Rommedahl allerdings ebenso offen, wie wen er mit den „langweiligen“ Mannschaften meint, die statt Dänemark teilnähmen.

Ich tippe auf Deutschland. Langweilig, dieses ewige Gewinnen.

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Parole Zorc

Beim BVB entzündete sich Streit am von Doll installierten Mentaltrainer. Dieser solle zu viel Einfluss haben. Da ist nachvollziehbar, dass der allem aufgeschlossene Zorc sich ein bisschen echauffiert. Wichtiger wäre natürlich ein Mentaltrainer, der nur sein Gehalt kassiert, aber ansonsten überhaupt keinen messbaren Einfluss hat.

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Werfe den ersten Stein

Wer genau weiß, welches System mit welchen Spielern gegen welchen Gegner das effektivste sein wird, der werfe den ersten Stein. Und lasse fortan alle seine Spieler in den nachrückenden Jugendteams dasselbe System spielen, auf dass sie nie ein anderes kennenlernen.

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4630 Bochum

Erst am 14. Oktober 2006 wurde Herbert Grönemeyer Mitglied beim VfL Bochum. Weil wir ja alle einen Hang zur Symbolik haben, bekam er die Mitgliedsnummer 4630. Ist bekanntermaßen die alte Postleitzahl von Bochum und gleichzeitig der Titel eines seiner Alben.

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Realitätsfernsehen

Vergesst die Fussbroichs, vergesst die Beckhams, vergesst die Osbournes — sofern Ihr überhaupt noch Fernsehn schaut, etwas, was man sich so langsam abgewöhnen sollte. Seid Ihr aber noch dabei, dann sind allein die Pfaffs sehenswert. Die hier relevanten Pfaffs bilden nicht die Dynastie der deutschen Nähmaschinen-Hersteller, sondern die Dynastie der Mitbegründer der Hochzeit des belgischen Fußballs.

Auch wenn Pfaff selbst diese Serie als sterbenslangweilig bezeichnet — lasst Euch nicht täuschen, das ist wieder nur der übliche Schabernack, den der junge alte Herr gerne treibt, dem das Herz auf der Zunge liegt. Und dass Opa mal ein Bier zu viel in sich hineinschüttet, kennen wir ohnehin noch gut von Opa Franz, sollte also kein Grund sein, sich dieses Realitätsfernsehen nicht anzuschauen.

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Weirdos from other Planets

Neulich, im Stadion.

„Warum pfeift der Schiedsrichter jetzt?“

„Das war ein Foul.“

Stille.

„Was ist ein Foul?“

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Manager gesucht

Wer reisewillig ist, findet jetzt einen Job in Katar.

Voraussetzung: „passion for football“. Na, wie wär’s, lieber Leser? Mal weg aus dem Schmuddelwetter, in die warme Sonne. In Kürze trifft man sicher Thomas Doll in der Liga, der gegen Armin Vehs Team um die Tabellenspitze kämpft. Lässt sich doch gut vermarkten. Der Sympathische gegen den Überforderten. Narbenface gegen Babyface. „Der mit der langen Leine“ gegen den, „der vom kleinen Horst gefeuert wurde“.

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