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Kategorie: Klug geschissen ist noch lange nicht die halbe Miete

Wenn Trainer Baade eins kann, dann isses klugscheißen

Heute mach ich mal früher Feierabend

Heute mache ich als kleiner, wurstiger Reviersport-Redakteur einfach mal früher Feierabend. Dann kommt das dabei raus:

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Ist ein 2:2 gegen Japan etwa eine Niederlage, wie es mir Reviersport hier weismachen will?

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Grönland kauft mehr Fisch

Wie man sinnverzerrende bis -entstellende Überschriften zusammenzimmert, zeigt dieses schicke Beispiel der „Kleine Zeitung“ aus der Steiermark. Da spricht Ibrahimovic davon, wie stark sein Team seit der EM in Portugal geworden ist. Und der Praktikant macht daraus: „Portugal stark verbessert“. Seine Chancen, später bei der FOTO-Zeitung unterzukommen, sind damit enorm gestiegen.

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Germanyland

Ich möchte mal wissen, wer so blöd ist, für Fanutensilien Geld auszugeben, auf denen der Schriftzug „Germany“ prangt.

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Con-Foot-Ius

Wollte ich eigentlich nur kurz bloggen, dass Powerade sich eine gelungene Abwandlung des Namens Konfuzius einfallen lassen hat, muss ich dann leider bei Ansicht des Spruchs, den „Con-Foot-Ius“ für uns parat hat, klugscheißen:

Auch ein Komma, will richtig gesetzt sein.

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Wie die Bank immer gewinnt

Man kann natürlich eine Verlosung durchführen und sagen wir mal 3.000 WM-Finalkarten verlosen. Genauso natürlich hat man aber eigentlich gar kein Interesse daran, die Finalkarten wirklich loszuwerden. Weil man sie eigentlich lieber an die eigenen Freunde verteilen würde. Wie macht man das jetzt, dass man die Karten zwar offiziell verlost, inoffiziell sie aber gar nicht loswerden möchte?

Ganz einfach, man kreiiert ein Quiz, bei dem man nur falsche Antworten zur Auswahl stellt.

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Das Zitat ist natürlich von Ronald Koeman.

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Im Fernsehn nichts Neues Richtiges

Am Samstag sah ich das Pokalfinale. Natürlich war der Ausgang schon vorher klar. Deshalb war meine Motiviation, dieses Spiel zu schauen, auch eher gering. Trotzdem machte ich mich auf zu einem Freund, um dort das Spiel mit mehreren Leuten zu schauen. Selbst die Bayern-Sympathisanten unter den Anwesenden waren so mäßig erregt von der Tatsache, dass dort ein Pokalfinale im Fernsehen lief, dass man sagen muss: Eigentlich kann man sich den ganzen Scheiß auch schenken und den Pokal schon vor der Saison an die Bayern schicken.

Warum ich diesen Beitrag schreibe, das hat allerdings einen anderen Grund. Der Klugscheißer, wie gesagt: das bin ich, hat wieder Arbeit. Wer war der Kommentator des DFB-Pokalfinales? Hm, hab ich zum Glück vergessen. Sonst müsste ich ihn hier wieder ein wenig runterputzen.

Ließ er sich doch zu der Bemerkung hinreißen, dass die Bayern mit dem Pokalgewinn 2006 zum zweiten Mal in Folge den Pokal gewannen und dass eben jenes Kunststück zum letzten Mal wem gelang? Genau: den Bayern, und zwar angeblich 1966/1967. Ist schön, wenn man so eine „Besonderheit“ erzählen will. Ist nur leider falsch. Das fiel mir sofort beim Zuhören auf.

„Düsseldorf oder Frankfurt haben das danach auch noch geschafft“, sagte ich. Ich wusste allerdings nicht, wann das war.

Heute blicke ich in die Ahnentafel der Pokalsieger und sehe: 1974 und 1975 gewann Eintracht Frankfurt den Pokal 2x in Folge, 1979 und 1980 war es Fortuna Düsseldorf.

Dafür musste ich also noch nicht mal nachschauen. Der ZDF-Reporter (Ihr werdet mir in den Kommentaren erzählen, wer es war) hat dann trotzdem einfach mal wieder Unsinn erzählt.

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Glatt gelogen

Welche Werbefuzzies haben hier wieder Kohle für Schmarrn kassiert? Oder kann sich irgendjemand an eine Zeit erinnern, in der man „stolz“ auf das von der spanischen Nationalmannschaft Geleistete war? Auf was soll man denn da stolz sein? Einen vierten Platz erreichte Spanien bei der WM 1950 und seitdem gar nix mehr.

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Ich rede nicht von Europameisterschaften…

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So kann man sich irren

Ein Hardcore-Fan der englischen Nationalmannschaft ist Teil einer Kampagne [Link leider tot] des britischen Observers und es geht eigentlich darum, dass dieser Fan nun mal leider keine Karten für die WM bekommt.

„Ich erinnere mich noch, wie ich bei Wind und Regen in Aserbaidschan stand und mich mit dem Gedanken getröstet habe: Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland wird wenigstens die Sonne scheinen.“

Wenn ich mich recht entsinne, ist die WM vom 9. Juni bis zum 9. Juli in so Städten wie Berlin, oder?

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Paul McCartney war dabei

Eine englischsprachige Seite extra für die ausländischen Besucher in Deutschland: Soccer in Germany

Wie fast immer, wenn offizielle Stellen irgendwas auf die Beine stellen, haben sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen. Erstaunlich, dass das Wunder von Bern in München stattfand.

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Und was macht Paul McCartney da links auf dem Platz neben Helmut Schön?

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Von den Hintergründen des internationalen Fußballs

Berti Vogts, ein echter „Experte“ des britischen Fußballs, äußert sich heute bei dem Herrn kicker folgendermaßen:

„Und wenn Wenger den Vertrag seines deutschen Keepers lediglich um ein weiteres Jahr verlängert, verrät diese Haltung, dass er Lehmann wohl nicht so positiv sieht.“

Leider übersieht hier der „Experte“ Berti Vogts, dass Arsenal aus Gründen der Vereinspolitik allen Spielern, die 32 oder älter sind, nur Einjahresverträge anbietet.

Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass Berti Vogts sich wirklich auskennt.

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Von den Feinheiten der deutschen Sprache

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Nein, nicht die WM, sondern die Entscheidung in der Torwartfrage. Möglicherweise steht sie morgen schon an. Deshalb noch mal ein vielleicht letzter kleiner Verweis auf die unglaubliche Unsachlichkeit und den Mangel an Argumenten, mit welchen die Bayern versuchen, ihren alten Kempen ins WM-Tor zu puschen. Felix Magath beklagte sich heute über Lehmanns Auftritte in der Champions League:

„Lehmann kann sich zwar nicht so auszeichnen, aber er bekommt auch kein Gegentor. Das ist eine klare Benachteiligung für Oliver Kahn.“

Nein, das ist jetzt nicht sinnentstellend von mir gekürzt. Magath behauptet wirklich, dass es eine Benachteiligung von Kahn sei, dass Lehmann keine Gegentore kassiere. Ich bin der Meinung, diese Tatsache nennt man dann einen „Nachteil“ für Oliver Kahn im Duell um den Platz im Tor. Eine Benachteiligung wäre etwas ganz Anderes. Vielleicht braucht Magath Nachhilfe in Deutsch

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Arbeit für den Klugscheißer

In diesen kruden Beitrag von Klaus Theweleit in der taz haben sich zwei kleinere Fehler eingeschlichen. Er schreibt in seinem Beitrag über die Torhüter Deutschlands:

„Is‘ aber nich‘. Auch nicht „linkere“ oder „rechtere“ Titanen. Seit Deutschlands erstem Fußballgott Toni Turek (der seine Schwächen hatte) sind alle deutschen Keeper Weltmeister, immer schon. Und also im Besitz des flügelverleihenden Druidentrunks. Wir könnten eine Mannschaft aus elf Torhütern bei einer WM ins Rennen schicken, in Blau mit rotem Umhang: Mit dreimal 0:0 (Butt & Co.) womöglich weiter. Absurd, aber war, titanisch!

Und der Ball ist mit ihnen (wo sie ihn nicht abschrecken). Er war total mit Olli zum Beispiel beim 1:0 gegen die USA 2002 in Südkorea. Wie verzaubert flogen die Bälle dem Titanen in die Arme, oder aber wie magnetisch abgelenkt am Tor vorbei (oder gegen Schneiders Hand auf der Torlinie). Der Ball respektierte das S auf dem Trikot und überschritt die Linie nicht. Statt 1:5 – ein 1:0 nächste Runde.“

Drei Mal 0:0, das waren nicht Butt & Co, sondern Fiedler & Co., die damit im UEFA-Cup weiterkamen, und natürlich war es nicht Schneiders, sondern Frings‘ Hand, die im Viertelfinale gegen die USA auf der Linie rettete. Muss jetzt ein taz-Watchblog her?

Was für mich auf jeden Fall her muss, ist ein taz-Erklärungs-/Analyse-Blog. Ich verstehe die reichlichen Sprachspiele in diesem Artikel nicht.

Und wo bleibt eigentlich das TrainerBaade-Watchblog?

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