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Schlagwort: AC Mailand

Trainer mit mindestens zwei Titeln im Europapokal

Als Spieler schrammte Hans-Dieter Flick knapp am Gewinn des EC 1 vorbei, als er 1987 mit dem FC Bayern München im Finale von Wien gegen den FC Porto unterlag. Aber vielleicht holt er ja jetzt als Trainer nach, was er damals knapp verpasste. Einzug in diese Liste würde er mit seinem ersten Titel im Europapokal als Trainer aber noch nicht finden. Denn hier in dieser Liste sind alle Trainer aufgezählt, die es seit Einführung des Europapokals schafften, mindestens zwei Titel zu gewinnen. Dies unabhängig vom Wettbewerb, von denen es früher drei verschiedene gab, heute noch nur noch zwei. Was die Angelegenheit, mindestens zwei Titel zu gewinnen natürlich etwas schwieriger macht, zumal der EC 2, also der Europapokal der Pokalsieger, lange als der am einfachsten zu gewinnende galt.

Wie dem auch sei, gleich über 30 Trainern gelang dieses Kunststück, mindestens zwei Titel im Europapokal als Coach zu holen. Absoluter und alleiniger Führender ist dabei ein auch aus dem deutschen Fußball bekannter Trainer, der mit einem seiner Sprüche sogar Eingang in die deutsche Alltagssprache gefunden hat.

Liste Trainer mit mindestens zwei Titeln im Europapokal

Zur Erläuterung: der EC 1 ist der Europapokal der Landesmeister bis 1992 und ab 1993 die Champions League. Der Europoapokal der Pokalsieger firmiert hier als EC 2, welcher bis 1999 Bestand hatte. Und der frühere UEFA-Pokal und die heutige Europa League gelten hier als EC 3, wobei dessen Vorläufer wiederum, der Messe-Pokal, keinen Eingang in die Wertung gefunden hat.

Titel Trainer EC 1 EC 2 EC 3
5 Giovanni Trapattoni 1985, Juventus Turin 1984, Juventus Turin 1977, 1993, Juventus Turin
1991, Inter Mailand
4 Bob Paisley 1977, 1978, 1981, FC Liverpool
4 Alex Ferguson 1999, 2008, Manchester United 1983, FC Aberdeen
1991, Manchester United
4 Nereo Rocco 1963, 1969, AC Mailand 1968, 1973, AC Mailand
4 Jose Mourinho 2004, FC Porto
2014, Real Madrid
2003, FC Porto
2017, Manchester United
3 Carlo Ancelotti 2003, 2007, AC Mailand
2014, Real Madrid
3 Zinedine Zidane 2016, 2017, 2018, Real Madrid
3 Jose Llorente 1956, 1957, Real Madrid 1962, Atletico Madrid
3 Johan Cruyff 1992, FC Barcelona 1987, Ajax Amsterdam
1989, FC Barcelona
3 Udo Lattek 1974, FC Bayern München 1982, FC Barcelona 1979, Borussia M‘gladbach
3 Rafael Benitez 2005, FC Liverpool 2004, FC Valencia
FC Chelsea
3 Unai Emery 2014, 2015, 2016, FC Sevilla
2 Vicente del Bosque 2002, 2002, Real Madrid
2 Ernst Happel 1970, Feyenoord Rotterdam
1983, Hamburger SV
2 Luis Carniglia 1958, 1959, Real Madrid
2 Brian Clough 1979, 1980, Nottingham Forest
2 Dettmar Cramer 1975, 1976, FC Bayern München
2 Pep Guardiola 2009, 2011, FC Barcelona
2 Bela Guttmann 1961,1962, Benfica Lissabon
2 Helenio Herrera 1964, 1965, Inter Mailand
2 Jupp Heynckes 1998, Real Madrid
2013, FC Bayern München
2 Ottmar Hitzfeld 1997, Borussia Dortmund
2001, FC Bayer München
2 Stefan Kovacs 1972, 1973, Ajax Amsterdam
2 Miguel Munoz 1960, 1966, Real Madrid
2 Arrigo Sacchi 1989, 1990, AC Mailand
2 Raymond Goethals 1993, Olympique Marseille 1978, RSC Anderlecht
2 Louis van Gaal 1995, Ajax Amsterdam 1992, Ajax Amsterdam
2 Walerij Lobanowski 1975, 1986, Dynamo Kiew
2 Sven-Göran Eriksson 1999, Lazio Rom 1982, IFK Göteborg
2 Bill Nicholson 1963, Tottenham Hotspur 1972, Tottenham Hotspur
2 Bobby Robson 1997, FC Barcelona 1981, Ipswich Town
2 Nevio Scala 1993, AC Parma 1995, AC Parma
2 Luis Molowny 1985, 1986, Real Madrid
2 Juande Ramos 2006, 2007, FC Sevilla
2 Diego Simeone 2012, 2018, Atletico Madrid

Immerhin – oder soll man sagen nur? – vier deutsche Trainer finden sich in dieser Liste: Dettmar Cramer, Udo Lattek, Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld.

Tipps, welcher Trainer als nächster folgt

Wer nicht gerade im online Casino Echtgeld verspielen will, wäre gut beraten, darauf zu wetten, welcher deutsche Trainer der nächste sein könnte. Jürgen Klopp gewann in der letzten Saison die Champions League. In dieser Saison stehen die Chancen äußerst gut, dass ein weiterer Trainer hinzukommt. Mit den Trainer Hans-Dieter Flick (FC Bayern München), Julian Nagelsmann (Rasenballsport Leipzig) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) stehen gleich drei deutsche Trainer im Halbfinale der Champions League. Derweil die Europa League definitiv wieder ohne deutschen Club und auch ohne deutschen Trainer ihr Endspiel bestreiten wird.

Wer also von den drei Trainern in dieser Saison die Champions League erstmals gewinnt, hat gute Chancen, schon bald in dieser Liste aufzutauchen. Alle sind noch recht jung, was für Julian Nagelsmann besonders gilt.

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Ewige Einsatzliste der Serie A

Die Serie A. Lange Zeit war sie das Nonplusultra im Vereinsfußball, vor allem in den 1980er und 1990er Jahren, auch, wenn sich in den 1980er Jahren die Bundesliga eine Zeit lang als die „stärkste Liga der Welt“ rühmte. Die großen Stars spielten aber auch damals schon in Italien. Sei es Diego Maradona beim SSC Neapel, sei es der spätere UEFA-Präsident Michel Platini bei Juventus Turin. In den 1990ern setzte dann auch unter den besten deutschen Spielern im Fußball der Exodus Richtung Süden über die Alpen ein. Die Zahl der Nationalspieler, die gleichzeitig auf dem Feld standen, aber in der Serie A ihre Brötchen verdienten, betrug da schon mal annähernd 50 %. Angefangen einst mit Karl-Heinz Schnellinger waren es dann Hans-Peter Briegel und Rudi Völler, die diesen Trend wieder aufnahmen, ehe in den 90ern etliche folgten. Von ewigen Lothar Matthäus über Jürgen Kohler bis hin zu Thomas Doll. Wobei hier noch etliche Namen deutscher Spieler fehlen.

Zwar sind auch jetzt wieder einige deutsche Spieler in Italien aktiv. Doch richtig lange halten und hielten es die wenigsten in Italien aus, sieht man vielleicht einmal von Oliver Bierhoff ab, der in der Serie A sogar Torschützenkönig wurde. Irgendwann war es vorbei mit der Herrlichkeit des italienischen (Vereins-) Fußballs, zumindest strömten die ganz großen Stars inzwischen nach England oder Spanien. Auch, wenn Cristiano Ronaldo mit seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin sich diesem Trend gegenläufig entschied – ein Hinweis auf neue Größe der Serie A ist dies noch lange nicht. Zumal sich in der Serie A derselbe Trend zeigt wie in der Bundesliga: In Juventus Turin hat man hier einen Seriensieger, der schon oft vor dem letzten Spieltag als Meister feststeht. Da lohnt sich nicht mal ein Wetttipp auf den Meister in Italien, schon eher ein Besuch bei Casumo ein Online Casino. Überhaupt nahmen es die Italiener in diesem Bereich nicht immer so genau. Schon 1982 war Paolo Rossi wegen Manipulationen gesperrt, in diesem Jahrhundert musste Juventus zwangsabsteigen in die Serie B, weil es nachweislich Schiedsrichter bestochen hatte. Davon hat es sich bekanntlich inzwischen schon lange wieder erholt, nicht aber unbedingt die generelle Stärke der Serie A.

Trotz all dieser Legionäre befindet sich in den hier dargestellten Top 15 der Spieler mit den meisten Einsätzen keine von ihnen. Ausnahmslos italienische Legenden sind hier zu finden, wie ein Blick in diese Liste verrät.

Meiste Einsätze in Italiens Serie A

Hier also die Liste der Top 15 nach Einsätzen in der Serie A.

Spieler Clubs Spiele
1. Paolo Maldini AC Mailand 647
2. Gianluigi Buffon AC Parma, Juventus Turin 640
3. Francesco Totti AS Rom 618
4. Javier Zanetti Inter Mailand 615
Gianluca Paliguca Sampdoria Genua, Inter Mailand, FC Bologna, Ascoli Calcio 592
6. Dino Zoff Udinese Calcio, AC Mantova, SSC Neapel, Juventus Turin 570
Pietro Vierchowod Como Calcio, AC Florenz, AS Rom, Sampdoria Genua, Juventus Turin, AC Mailand, Piacenza Calcio 562
8. Roberto Mancini FC Bologna, Sampdoria Genua, Lazio Rom 541
9. Silvio Piola US Pro Vecelli, Lazio Rom, Juventus Turin, Novara Calcio 537
10. Enrico Albertosi AC Florenz, Cagliari Calcio, AC Mailand 532
11. Gianni Rivera US Alessandria Calcio, AC Mailand 527
12. Guiseppe Bergomi Inter Mailand 519
13. Alberto Gilardino Piacenza Calcio, Hellas Verona, AC/FC Parma, AC Mailand, AC Florenz, CFC Genua, FC Bologna, US Palermo, FC Empoli, Delfino Pescara 514
14. Cira Ferrara SSC Neapel, Juventus Turin 500
15. Giovanni Galli AC Florenz, AC Mailand, SSC Neapel, Torino Calcio, AC Parma 496

Stand der Daten ist der 1. Februar 2019.

Francesco Totti spielte hier fast 20 Jahre seine Heimspiele mit AS Rom in der Serie A.

Francesco Totti spielte hier fast 20 Jahre seine Heimspiele mit AS Rom in der Serie A, im Olympiastadion Rom.

Topstars in der Liste, angeführt von einer Legende

Führender ist also eine absolute Legende im italienischen Fußball: Paolo Maldini. Er hält auch viele weitere Rekorde im italienischen Fußball und sogar im internationalen (z. B. ältester Torschütze in einem Endspiel der Champions League, in der er auch in den Top 10 der Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen steht). Dieser hier aber, die meisten Spiele überhaupt in der Geschichte der Serie A absolviert zu haben, ist sicher der herausragendste. So bemerkenswert, dass man beim AC Milan seine Rückennummer nicht mehr vergibt.

Doch auch die meisten anderen Namen stammen von Legenden des Weltfußballs. Interessant, dass der Drittplatzierte Francesco Totti seine gesamte Karriere bei einem Verein (AS Rom) verbracht hat, genauso wie es bei Paolo Maldini (AC Mailand) der Fall war. Zudem begannen beide ihre Karrieren logischerweise in sehr jungen Jahren und spielten bis ins hohe Alter noch selbst auf dem Platz.

Buffon ist Maldini auf den Fersen

Unbedingt beachtenswert ist, dass der Zweitplatzierte, der Weltmeister von 2006, Gianluigi Buffon, immer noch in der Serie A aktiv ist. Nach seinem einjährigen Intermezzo bei Paris St. Germain kehrte er zu Juventus zurück und ist dort die Nr. 2 hinter dem Stammtorwart. In der Saison 2019/20 kam er aber schon zweimal in der Serie A zum Einsatz, sodass es gut möglich ist, dass er den in Führung liegenden Paolo Maldini noch ein- oder überholt. Sicher ist das aber natürlich keineswegs.

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Meiste Einsätze in der Champions League

Seit 1992 existiert die Champions League im europäischen Clubfußball. Und mit ihrer Einführung hat praktisch kein Spieler aus der Zeit davor eine Chance, in dieser Liste aufzutauchen (wenn man Champions League und Europapokal der Landesmeister zusammen wertete). Durch die Einführung von Gruppenphasen hat sich die sichere Zahl an Spielen pro Teilnahme enorm erhöht. Und so tauchen in dieser Aufstellung auch etliche Namen von Spielern auf, die immer noch aktiv sind.

Meiste Einsätze in der Champions League pro Spieler

Wichtig ist beim Blick auf diese Liste allerdings zu berücksichtigen, dass der Stand dieser Liste der 13. März 2019 ist, und viele Spieler in dieser Liste noch aktiv sind, allen voran die beiden Führenden.

Spieler Einsätze Clubs
Iker Casillas 175 Real Madrid
FC Porto
Cristiano Ronaldo 160 Manchester United
Real Madrid
Juventus
Xavi 151 Real Madrid
Ryan Giggs 145 Manchester United
Raul 142 Real Madrid
FC Schalke
Paolo Maldini 135 AC Mailand
Lionel Messi 131 FC Barcelona
Andres Iniesta 130 FC Barcelona
Clarence Seedorf 125 Ajax Amsterdam
Real Madrid
AC Mailand
Inter Mailand
Paul Scholes 124 Manchester United
Gianluigi Buffon 122 Juventus
Paris St. Germain
Roberto Carlos 120 Real Madrid
Zlatan Ibrahimovic 120 Ajax Amsterdam
Juventus
Inter Mailand
FC Barcelona
AC Mailand
Paris St. Germain
Manchester United
Xabi Alonso 119 FC Liverpool
Real Madrid
FC Bayern München
Sergio Ramos 119 Real Madrid
Carles Puyol 115 FC Barcelona
Karim Benzema 112 Olympique Lyon
Real Madrid
Thierry Henry 112 AS Monaco
Juventus
FC Arsenal
FC Barcelona
Philipp Lahm 112 VfB Stuttgart
FC Bayern München
Dani Alves 111 FC Sevilla
FC Barcelona
Juventus
Paris St. Germain
Petr Cech 111 FC Chelsea
FC Arsenal
Gary Neville 110 Manchester United
Arjen Robben 110 FC Chelsea
Real Madrid
FC Bayern München
John Terry 109 FC Chelsea
Ashley Cole 108 FC Arsenal
Manchester United
Patrice Evra 108 AS Monaco
Manchester United
Juventus
Andrea Pirlo 108 Inter Mailand
AC Mailand
Juventus
David Beckham 107 Manchester United
Real Madrid
Victor Valdez 106 FC Barcelona
Manchester United
Frank Lampard 105 FC Chelsea
Thomas Müller 105 FC Bayern München
Gerard Pique 105 Manchester United
FC Barcelona

Auch bei den beteiligten Clubs, für die die Spieler aufliefen, wird deutlich, was für eine hegemonielle Struktur die Champions League mittlerweile hat. Bis auf ganz wenige „Kleine“ wie den VfB Stuttgart, Ajax Amsterdam oder den FC Sevilla tauchen hier nur jene acht bis zehn Großclubs auf, die auch stets die Titel unter sich ausmachen.

Nur Real Madrid verteidigte seinen Titel

Gleichzeitig gelang es bekanntlich bis vor zwei Jahren, als Real Madrid als erstem Club dieses Kunststück gelang, keinem Club von 1992 bis 2017, seinen einmal in der Champions League gewonnenen Titel zu verteidigen. Und die drei Titel in Folge, die Real Madrid – damals noch unter intensiver Mithilfe von Cristiano Ronaldo, dem Zweitplatzierten in dieser Liste – dann gewann, werden wohl erstmal für längere Zeit die Ausnahme bleiben. Das wiederum macht es nicht gerade unattraktiv, sich immer mal wieder an eine Sportwette zu Themen rund um die Champions League zu machen. Das kann die Frage nach dem Sieger der Champions League sein, aber auch jene nach dem Torschützenkönig oder nach konkreten Ergebnissen von Partien in der Königsklasse. Dies kann man inzwischen bequem von zu Haue aus tun, bei online-sportwette.net findet man viele Angebote dafür. Und wegen der großen Variabilität bei den jeweiligen Siegerclubs benötigt man dabei zwar schon einiges an Glück – wenn man dann richtig liegt, ist das aber eine ziemlich angenehme Angelegenheit.

Nationen in den Top30 der Liste

Interessant ist auch der Blick auf die Nationalität der aktuellen Top30-Spieler nach Einsätzen in der Champions League (bzw. hier im konkreten Fall Top32, da drei Spieler auf Rang 30 liegen). Blickt man auf diese Liste:

Nation Anzahl
Spanien 9
England 6
Frankreich 3
Italien 3
Brasilien 2
Deutschland 2
Niederlande 2
Argentinien 1
Portugal 1
Schweden 1
Wales 1
Tschechien 1
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Alle Sieger der Wahl zum Trainer des Jahres in Italien

Genauso wie dies in Deutschland erst seit etwa zwei Dekaden der Fall ist, wird auch in Italien erst seit kürzerer Zeit ein „Trainer des Jahres“ bestimmt. Während dies in Deutschland das Fachmagazin „Kicker“ übernimmt, ist es in Italien die Vereinigung der Fußballspieler, nämlich die Associazione Italiana Calciatori, die diese Entscheidung fällt. Während in der entsprechenden Liste für Deutschland aber wesentlich mehr Varianz, nicht nur bei den Namen, sondern vor allem bei den von den Ausgezeichneten trainierten Teams herrscht, ist diese Angelegenheit vor allem in den letzten Jahren doch eine ziemlich einseitige Angelegenheit geworden.

Die erste Auszeichnung dieser Form wurde im Jahr 1997 verliehen. Offenbar kommen nur Trainer infrage, die im italienischen Vereinsfußball tätig waren. Anders lässt es sich kaum erklären, dass im Jahr 2006 nicht der Weltmeistertrainer Marcello Lippi die Auszeichnung erhielt, sondern im Gegenteil sogar jemand, dessen Club nicht einmal die Meisterschaft in der Serie A gewonnen hatte. Verliehen wird der Preis im Rahmen der Veranstaltung „Oscar di Calcio“, also eine Oscar-Verliehung des Fußballs in Italien.

Liste Trainer des Jahres Italien

Alle Personen, die die Auszeichnung zum „Trainer des Jahres“ in Italien erhielten sieht man hier übersichtlich in einer Liste.

Jahr Sieger Team
1997 Marcello Lippi Juventus
1998 Marcello Lippi Juventus
1999 Alberto Zaccheroni AC Mailand
2000 Sven-Göran Eriksson Lazio Rom
2001 Carlo Ancelotti Juventus
2002 Luigi Delneri Chievo Verona
2003 Marcello Lippi Juventus
2004 Carlo Ancelotti AC Mailand
2005 Facio Capello Juventus
2006 Luciano Spalletti AS Rom
2007 Luciano Spalletti AS Rom
2008 Cesare Prandelli AC Florenz
2009 Jose Mourinho Inter Mailand
2010 Jose Mourinho Inter Mailand
2011 Massimiliano Allegri AC Mailand
2012 Antonio Conte Juventus
2013 Antonio Conte Juventus
2014 Antonio Conte Juventus
2015 Massimiliano Allegri Juventus
2016 Massimiliano Allegri Juventus
2017 Maurizio Sarri SSC Neapel
2018 Massimiliano Allegri Juventus
2019 - -
2020 - -

Serienmeister Juventus ist also zuletzt fast immer hier als Sieger vertreten, wobei es doch wechselnde Charaktere sind, die Juventus zu ihren großen Erfolgen führte. Maurizio Sarri vom SSC Neapel war in den letzten Jahren die einzige Ausnahme. Massimiliano Allegri ist nun schon viermal als Gewinner vertreten, so oft wie kein anderer Trainer vor ihm. Ganz ähnlich wie in der Bundesliga ist auch in Italiens Serie A kaume in Kraut gegen das übermächtige Juventus gewachsen.

Conte, Ancelotti und Sarri im Rennen

Weshalb sich Wetten auf den Meister im Fußball in diesem Land weniger lohnen, sofern nicht eine Überraschung geschieht. Letztens war der SSC Neapel drauf und dran, genau diese Überraschung zu schaffen, scheiterte aber im Jahr 2018 kurz vor Schluss. Aktuell ist es (Stand Anfang 2020) Inter Mailand, das sich relativ erfolgreich auf die Jagd von Juventus gemacht hat. Nur einen Punkt liegt man hinter dem Serienmeister. Da lohnen sich auch Wetten wieder darauf, wie die Partien in der Serie A ausgehen, was natürlich immer ein bisschen Zocken bedeutete, wie man es auch hier erleben kann. Inter hat erst ein Spiel verloren, Juventus noch gar keines. Favoritensiege sind also recht wahrscheinlich in der Taktikhochburg Italien. Gleichzeitig fallen auch viel mehr Tore als früher, weshalb auch Wetten in Bezug auf die Zahl der erzielten Tore wieder Spaß – und Gewinne! – bringen können. Interessanterweise ist jener Maurizio Sarri, seines Zeichens Kettenraucher, von Neapel über den Umweg Premier League inzwischen Trainer bei Juventus. Bei Inter Mailand ist es Antonio Conte, der von 2012 bis 2014 jeweils als Coach von Juventus zum Trainer des Jahres in Italien gekürt wurde. Beim SSC Neapel hält derzeit Carlo Ancelotti das Amt des Trainers inne, der ebenfalls als Trainer von Juventus 2001 diese Auszeichnung erzhielt. Nicht viel Fluktuation also unter den Trainern bei den Topclubs.

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Alle Fußballer des Jahres in Schweden

Seit 1946 bereits wählt man im Fußball in Schweden einen „Fußballer des Jahres“. Damit ist Schweden zusammen mit Österreich das erste Land überhaupt gewesen, in dem eine solche Auszeichnung vergeben wurde. Erster Sieger war Gunnar Gren, der später noch in Italien beim AC Mailand und zwei weiteren Clubs reüssierte. Konkret heißt diese von der schwedischen Zeitung Aftonbladet in Kooperation mit dem schwedischen Fußballverband vergebene Ehrung „Guldbollen“, was, wie man unschwer erkennen kann, „Goldener Ball“ bedeutet. Lange bevor es also den Ballon d‘Or im europäischen Fußball gab, wurde in Schweden bereits ein solcher Goldener Ball an einzelne Spieler vergeben.

Liste Fußballer des Jahres in Schweden

Hier also die komplette Liste seit 1946 bis heute.

Jahr Spieler Club(s)
1946 Gunnar Gren IFK Göteborg
1947 Gunnar Nordahl IFK Norrköping
1948 Bertil Nordahl Degerfors IF
1949 Knut Nordahl IFK Norrköping
1950 Erik Nilsson Malmö FF
1951 Olle Ahlund Degerfors IF
1952 Kalle Svensson Helsingborgs IF
1953 Bengt Gustavsson IFK Norrköping
1954 Sven-Ove Svensson Helsingborgs IF
1955 Gösta Löfgren Motala AIF
1956 Gösta Sandberg Djurgardens IF
1957 Ake Johansson IFK Norrköping
1958 Orvar Bergmark Örebro SK
1959 Agne Simonsson Örgryte IS
1960 Torbjörn Jonsson IFK Norrköping
1961 Bengt Nyholm IFK Norrköping
1962 Prawitz Öberg Malmö FF
1963 Harry Bild IFK Norrköping
1964 Hans Mild Djurgardens IF
1965 Bo Larsson Malmö FF
1966 Ove Kindvall IFK Norrköping, Feyenoord Rotterdam
1967 Ingvar Svahn Malmö FF
1968 Björn Nordqvist IFK Norrköping
1969 Tommy Svensson Östers IF
1970 Jan Olsson VfB Stuttgart
1971 Ronnie Hellström Hammarby IF
1972 Ralf Edström Åtvidabergs FF
1973 Bo Larsson Malmö FF
1974 Ralf Edström PSV Eindhoven
1975 Kent Karlsson Atvidabergs FF
1976 Anders Linderoth Östers IF
1977 Roy Andersson Malmö FF
1978 Ronnie Hellström 1. FC Kaiserslautern
1979 Jan Möller Malmö FF
1980 Rolf Zetterlund IK Brage
1981 Thomas Ravelli Östers IF
1982 Torbjörn Nilsson IFK Göteborg, 1. FC Kaiserslautern
1983 Glenn Hysen IFK Göteborg
1984 Sven Dahlkvist AIK Solna
1985 Glenn Strömberg Atalanta Bergamo
1986 Robert Prytz BSC Young Boys
1987 Peter Larsson IFK Göteborg
1988 Glenn Hysen AC Florenz
1989 Jonas Thern Malmö FF, Benfica Lissabon
1990 Tomas Brolin IFK Norrköping, AC Parma
1991 Anders Limpar FC Arsenal
1992 Jan Eriksson IFK Norrköping, 1. FC Kaiserslautern
1993 Martin Dahlin Borussia Mönchengladbach
1994 Tomas Brolin AC Parma
1995 Patrik Andersson Borussia Mönchengladbach
1996 Roland Nilsson Helsingborgs IF
1997 Pär Zetterberg RSC Anderlecht
1998 Henrik Larsson Celtic Glasgow
1999 Stefan Schwarz FC Valencia, AFC Sunderland
2000 Magnus Hedman Coventry City
2001 Patrik Andersson FC Bayern München, FC Barcelona
2002 Fredrik Ljungberg FC Arsenal
2003 Olof Mellberg Aston Villa
2004 Henrik Larsson Celtic Glasgow, FC Barcelona
2005 Zlatan Ibrahimovic Juventus Turin
2006 Fredrik Ljungberg FC Arsenal
2007 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand
2008 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand
2009 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand, FC Barcelona
2010 Zlatan Ibrahimovic FC Barcelona, AC Mailand
2011 Zlatan Ibrahimovic AC Mailand
2012 Zlatan Ibrahimovic AC Mailand, Paris Saint-Germain
2013 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2014 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2015 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2016 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain, Manchester United
2017 Andreas Granqvist FK Krasnodar

Zuletzt wurde der Seriensieger Zlatan Ibrahimovic erstmals nach 10 Auszeichnungen in Folge wieder abgelöst, und das sogar von einem Verteidiger, der noch dazu nur in der russischen Liga tätig ist. Dennoch bleibt Zlatan Ibrahimovic natürlich mit insgesamt 11 „Guldbollen“ mit weitem Abstand Rekordsieger dieser Auszeichnung.

Wer wird der nächste Sieger sein?

Insofern lohnt es sich mittlerweile wieder, eine Wette darauf abzuschließen, wer in einem konkreten Jahr diese Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in Schweden erhält. Es muss nicht mehr automatisch Zlatan Ibrahimovic sein, auch wenn dieser immer noch aktiv ist. Zurzeit noch in den USA, möglicherweise bald schon wieder in Europa; doch so langsam ist auch er in die Jahre gekommen. Insofern lohnt sich ein Blick bei dem einen oder anderen Wettanbieter, wer denn inzwischen Favorit auf den Guldbollen ist und ob man nicht vielleicht selbst schon ahnt, wer es im Jahr 2018 und in all den folgenden Jahren sein könnte.

Anders als früher lohnt für eine solche Prognose übrigens kaum noch der Blick auf die Torschützenkönige in Schweden. Inzwischen ist es auch in Schweden so wie in allen kleineren Ländern: die besten Spieler wandern ab in die großen Ligen. Aus Schweden heraus insbesondere in die englische Premier League. Gerade deshalb könnte es aber von Vorteil sein, sich dort auszukennen, wenn man einen kleinen Wettbonus mit einer Wette auf den nächsten Sieger des Guldbollen erreichen möchte. Heiße Kandidaten gibt es in Schweden bzw. aus Schweden aktuell übrigens nicht wenige. 2015 wurde die U21 von Schweden Europameister. Die damaligen Sieger sind größtenteils tatsächlich inzwischen in den großen Ligen Europas unterwegs.

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Alle Torschützenkönige in Italien

Wie sich die Verhältnisse doch ändern können. 36 Tore erzielte Gonzalo Higuain, der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison in Italiens Serie A. Damit erzielte er nicht weniger als fast zweieinhalb mal so viele Tore als Diego Maradona, der 1988 mit nur 15 Treffern für den SSC Neapel ebenfalls Torschützenkönig war. Auch Michel Platini traf 1983 gerade 16 mal ins gegnerische Tor und in jener Saison gelangen keinem anderen Spieler mehr Tore. In den tiefen 1980ern erfüllte die Serie A eben das Klischee von einer extrem defensiv orientierten Liga, in der kaum Tore fallen (man schaue sich nur die Ergebnisse von diesem Spieltag an).

Heutzutage ist das anders, wie auch schon der Wert des einzigen Deutschen, der in der Serie A Torschützenkönig wurde, demonstrierte. Oliver Bierhoff gewann diesen Titel 1998 mit 27 Treffern für Udinese Calcio.

Saison Torschützenkönig Mannschaft Tore
2018/2019 - -
2017/2018 Mauro Icardi
Ciro Immobile
Inter Mailand
Lazio Rom
29
29
2016/2017 Edin Dzeko AS Rom 29
2015/2016 Gonzalo Higuaín SSC Neapel 36
2014/2015 Mauro Icardi Inter 22
Luca Toni Hellas Verona 22
2013/2014 Ciro Immobile FC Turin 22
2012/2013 Edinson Cavani SSC Neapel 29
2011/2012 Zlatan Ibrahimovic AC Milan 28
2010/2011 Antonio Di Natale Udinese Calcio 28
2009/2010 Antonio Di Natale Udinese Calcio 29
2008/2009 Zlatan Ibrahimovic Inter 25
2007/2008 Alessandro Del Piero Juventus 21
2006/2007 Francesco Totti AS Rom 26
2005/2006 Luca Toni ACF Fiorentina 31
2004/2005 Cristiano Lucarelli AS Livorno 24
2003/2004 Andriy Shevchenko AC Milan 24
2002/2003 Christian Vieri Inter 24
2001/2002 David Trezeguet Juventus 24
Dario Hubner Piacenza Calcio 24
2000/2001 Hernán Crespo Lazio Rom 26
1999/2000 Andriy Shevchenko AC Milan 24
1998/1999 Amoroso Udinese Calcio 22
1997/1998 Oliver Bierhoff Udinese Calcio 27
1996/1997 Filippo Inzaghi Atalanta 24
1995/1996 Igor Protti FC Bari 1908 24
Giuseppe Signori Lazio Rom 24
1994/1995 Gabriel Batistuta ACF Fiorentina 26
1993/1994 Giuseppe Signori Lazio Rom 23
1992/1993 Giuseppe Signori Lazio Rom 26
1991/1992 Marco van Basten AC Milan 25
1990/1991 Gianluca Vialli Sampdoria 17
1989/1990 Marco van Basten AC Milan 19
1988/1989 Aldo Serena Inter 22
1987/1988 Diego Maradona SSC Neapel 15
1986/1987 Pietro Virdis AC Milan 17
1985/1986 Roberto Pruzzo AS Rom 19
1984/1985 Michel Platini Juventus 18
1983/1984 Michel Platini Juventus 20
1982/1983 Michel Platini Juventus 16
1981/1982 Roberto Pruzzo AS Rom 15
1980/1981 Roberto Pruzzo AS Rom 18
1979/1980 Roberto Bettega Juventus 16
1978/1979 Bruno Giordano Lazio Rom 19
1977/1978 Paolo Rossi Vicenza Calcio 24
1976/1977 Francesco Graziani FC Turin 21
1975/1976 Paolino Pulici FC Turin 21
1974/1975 Paolino Pulici FC Turin 18
1973/1974 Giorgio Chinaglia Lazio Rom 24
1972/1973 Paolino Pulici FC Turin 17
Giuseppe Savoldi Bologna FC 17
Gianni Rivera AC Milan 17
1971/1972 Roberto Boninsegna Inter 22
1970/1971 Roberto Boninsegna Inter 24
1969/1970 Luigi Riva Cagliari Calcio 21
1968/1969 Luigi Riva Cagliari Calcio 20
1967/1968 Pierino Prati AC Milan 15
1966/1967 Luigi Riva Cagliari Calcio 18
1965/1966 Vinicio Vicenza Calcio 25
1964/1965 Sandro Mazzola Inter 17
Alberto Orlando ACF Fiorentina 17
1963/1964 Harald Nielsen Bologna FC 21
1962/1963 Pedro Waldemar Manfredini AS Rom 19
Harald Nielsen Bologna FC 19
1961/1962 Aurelio Milani ACF Fiorentina 22
Altafini AC Milan 22
1960/1961 Sergio Brighenti Sampdoria 27
1959/1960 Omar Sivori Juventus 27
1958/1959 Antonio Angelillo Inter 33
1957/1958 John Charles Juventus 28
1956/1957 Da Costa AS Rom 22
1955/1956 Gino Pivatelli Bologna FC 29
1954/1955 Gunnar Nordahl AC Milan 27
1953/1954 Gunnar Nordahl AC Milan 23
1952/1953 Gunnar Nordahl AC Milan 26
1951/1952 John Hansen Juventus 30
1950/1951 Gunnar Nordahl AC Milan 34
1949/1950 Gunnar Nordahl AC Milan 35
1948/1949 Stefano Nyers Inter 26
1947/1948 Giampiero Boniperti Juventus 27
1946/1947 Mazzola Juventus 29
1942/1943 Silvio Piola Lazio Rom 21
1941/1942 Aldo Boffi AC Milan 22
1940/1941 Héctor Puricelli Bologna FC 22
1939/1940 Aldo Boffi AC Milan 24
1938/1939 Héctor Puricelli Bologna FC 19
Aldo Boffi AC Milan 19
1937/1938 Giuseppe Meazza Inter 20
1936/1937 Silvio Piola Lazio Rom 21
1935/1936 Giuseppe Meazza Inter 25
1934/1935 Enrico Guaita AS Rom 28
1933/1934 Felice Borel Juventus 32
1932/1933 Felice Borel Juventus 29
1931/1932 Pedro Petrone ACF Fiorentina 25
Angelo Schiavio Bologna FC 25
1930/1931 Rodolfo Volk AS Rom 29
1929/1930 Giuseppe Meazza Inter 31
1928/1929 Gino Rossetti FC Turin 36
1927/1928 Julio Libonatti FC Turin 35
1926/1927 Anton Powolny Inter 22
1925/1926 Ferenc Hirzer Juventus 35
1924/1925 Mario Magnozzi AS Livorno 19
1923/1924 Heinrich Schönfeld FC Turin 22

Ingesamt präsentiert sich diese Liste der Torschützenkönige in Italien durchaus als ein Who is Who im europäischen und teils auch im Weltfußball. Neben den bereits erwähnten Diego Maradona, Michel Platini und auch – immerhin Europameister – Oliver Bierhoff finden sich Namen wie Amoroso, Zlatan Ibrahimovic, Francesco Totti oder Filipo Inzaghi in der Liste. Aus früheren Jahren sind Legenden wie Giuseppe Meazza, der Schwede Gunnar Nordahl oder aus den 1960ern Luigi Riva in der Liste zu finden.

Wandel in der Spielweise in Italien

Während man zu Oliver Bierhoffs Zeiten diesem am liebsten noch einen Helm empfohlen hätte — schauen Sie hier — so häufig erzielte er Tore mit dem Kopf, nämlich beinahe ausschließlich, hat sich der Fußball auch in Italiens Serie A absolut gewandelt und Gonzalo Higuain, der mit 36 Treffern Gino Rossettis Rekord von 1929 (!) einstellte, war fast nur noch mit dem Fuß erfolgreich. Derart erfolgreich, dass er mittlerweile von Juventus vom SSC Neapel weggekauft wurde.

Absoluter Rekordhalter ist übrigens auch im stolzen Italien ein Ausländer. Gunnar Nordahl wurde als einziger 5x in der Serie A Torschützenkönig, in den Jahren 1950 bis 1955. Zum Vergleich: Gerd Müller wurde 7x Torschützenkönig der Bundesliga.

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Alle Fußballer des Jahres in Afrika

Die Geschichte der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres ist eng mit der einstigen Kolonialmacht vieler nord- und schwarzafrikanischer Staaten verknüpft, mit Frankreich. Denn es war die französische Fußballzeitschrift France Football, die 1970 damit begann, eine solche Wahl durchzuführen und den besten afrikanischen Spieler eines Kalenderjahres zu küren.

Anfang der 1990er begann dann der afrikanische Kontinentalverband CAF selbst damit, eine solche Wahl durchzuführen, weshalb es für 1993 und 1994 zwei Fußballer des Jahres aus Afrika gibt, ehe France Football seine eigene Wahl dann einstellte.

Auszeichnungen von France Football

Jahr Sieger Land Club
1970 Salif Keita Mali AS St. Etienne
1971 Ibrahim Sunday Ghana Asante Kotoko
1972 Cherif Souleymane Guinea Hafia FC
1973 Tshimimu Bwanga Zaire TP Mazembe
1974 Paul Moukila DR Kongo CARA Brazzaville
1975 Ahmed Faras Marokko Chabab Mohammedia
1976 Roger Milla Kamerun Tonerre Yaounde
1977 Tarak Dhiab Tunesien Esperance Sportive de Tunis
1978 Abdul Razak Ghana Asante Kotoko
1979 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1980 Jean Manga Onguene Kamerun Canon Yaounde
1981 Lakhdar Belloumi Algerien GC Mascara
1982 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1983 Mahmoud El-Katib Ägypten Al-Ahly Kairo
1984 Teophile Abega Kamerun Canon Yaounde, FC Toulouse
1985 Mohammed Timoumi Marokko FAR Rabat
1986 Badou Zaki Marokko WAC Casablanca, RCD Mallorca
1987 Rabah Madjer Algerien FC Porto
1988 Kalusha Bwalya Sambia Cercle Brügge, PSV Eindhoven
1989 George Weah Liberia AS Monaco
1990 Roger Milla Kamerun vereinslos
1991 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1992 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1993 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille, Olympique Lyon
1994 George Weah Liberia Paris St. Germain

Auszeichnungen der CAF

Jahr Sieger Land Club
1993 Rashidi Yekini Nigeria Vitoria Setubal
1994 Emmanuel Amuneke Nigeria Zamalek SC, Sporting Lissabon
1995 George Weah Liberia PSG, AC Mailand
1996 Nwankwo Kanu Nigeria Inter Mailand, Ajax Amsterdam
1997 Victor Ikpeba Nigeria AS Monaco
1998 Mustapha Hadji Marokko Deportivo La Coruna
1999 Nwankwo Kanu Nigeria FC Arsenal
2000 Patrick M‘Boma Kamerun Cagliari Calcio, FC Parma
2001 El Hadji Diouf Senegal RC Lens
2002 El Hadji Diouf Senegal Inter Mailand
RC Lens, FC Liverpool
2003 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca
2004 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca, FC Barcelona
2005 Samuel Eto‘o Kamerun FC Barcelona
2006 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2007 Frederic Kanoute Mali FC Sevilla
2008 Emmanuel Adebayor Togo FC Arsenal
2009 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2010 Samuel Eto‘o Kamerun Inter Mailand
2011 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2012 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2013 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2014 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2015 Pierre-Emerick Aubameyang Gabun Borussia Dortmund

Sofort ins Auge fällt natürlich, dass der afrikanische Fußballer des Jahres bis 1986 mit einer Ausnahme stets bei einem afrikanischen Club zu finden war — und danach nie wieder. Ausnahmslos alle Gewinner seit 1986 spielten bei europäischen Clubs, was natürlich die Realitäten im Weltfußball adäquat widerspiegelt und gleichzeitig auch bedauerlich für den Fußball auf dem afrikanischen Kontinent ist.

Mitte der 1980er Jahre begann dann das intensive Pokern um das Glück, die besten afrikanischen Spieler in Europa unter Vertrag zu nehmen. Viele dieser Vereine wurden übrigens durch Sponsorengelder von Sportwetten – und Pokeranbieter finanziert.

Hier hatten wiederum französische (und belgische) Clubs den Vorteil, dass die Verknüpfungen zur ehemaligen Kolonialmacht besonders intensiv waren und viele afrikanische Spieler keine Sprachbarriere bei einem Wechsel zu überwinden hatten.

Inzwischen sind afrikanische Spieler natürlich in allen europäischen Ligen zu finden und die jeweils besten spielen dann auch bei den internationalen Top-Clubs wie Inter, FC Chelsea, FC Barcelona oder zuletzt Manchester City und Borussia Dortmund.

Da bei früheren Wahlen aber fast nie ein Spieler die Wahl zwei Mal gewann und erst in den letzten knapp 20 Jahren Spieler ihren Titel als „Afrikas Fußballer des Jahres“ verteidigen konnten, sind auch fast alle Spieler, die diese Auszeichnung mehr als 1x gewannen, in diesem Jahrtausend aktiv (gewesen), wie diese Auflistung zeigt:

Spieler Nationalität Auszeichnungen
Samuel Eto‘o Kamerun 4
Yaya Toure Elfenbeinküste 4
Abedi Pele Ghana 3
George Weah Liberia 3
Didier Drogba Elfenbeinküste 2
El Hadji Diouf Senegal 2
Roger Milla Kamerun 2
Thomas N‘Kono Kamerun 2
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Trofeo Bravo – die besten Nachwuchsspieler Europas

Keine offizielle Auszeichnung der UEFA oder FIFA ist die „Trofeo Bravo“, die von der italienischen Sportzeitung Il Guerin Sportivo vergeben wird. Aber gerade das macht sie vielleicht interessanter als jene Trophäen, die die offiziellen Verbände vergeben. Ausgezeichnet wird mit der „Trofeo Bravo“ der beste Nachwuchsspieler im europäischen Fußball eines bestimmten Kalenderjahres.

Dabei wurde die früher herrschende Bedingung, dass nur Spieler unter 23 Jahren, welche aber mindestens an einem Europapokalspiel teilgenommen haben mussten, so änderte man dieses Einstiegskriterum im Jahr 1992 dahingehend, dass jeder Spieler bis zum Alter von 21 Jahren aus einer beliebigen europäischen Liga in Frage kommt.

Dabei zeigt die Redaktion vor allem in jüngeren Jahren eine enorm hohe Treffgenauigkeit dabei, junge Spieler auszuwählen, welche später tatsächlich den Sprung zum internationalen Star schaffen. Ausnahmen sind selten geworden, während die Jury in der Anfangszeit immer mal wieder Spieler auszeichnete, welche später eher eine durchschnittliche Karriere fabrizierten.

Hier nun also die Liste aller Gewinner seit der Einführung der Trofeo Bravo im Jahr 1978:

Jahr Spieler Club Nationalität
1978 Jimmy Case FC Liverpool England
1979 Garry Birtles Nottingham Forest England
1980 Hansi Müller VfB Stuttgart Deutschland
1981 John Wark Ipswich Town Schottland
1982 Gary Shaw Aston Villa England
1983 Massimo Bonini FC Juventus San Marino
1984 Ubaldo Righetti AS Rom Italien
1985 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1986 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1987 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Eli Ohana KV Mechelen Israel
1989 Paolo Maldini AC Mailand Italien
1990 Roberto Baggio AC Fiorentina Italien
1991 Robert Prosinecki Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 Pep Guardiola FC Barcelona Spanien
1993 Ryan Giggs Manchester United Wales
1994 Christian Panucci Inter Mailand Italien
1995 Patrick Kluivert Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Alessandro Del Piero FC Juventus Italien
1997 Ronaldo FC Barcelona Brasilien
1998 Ronaldo Inter Mailand Brasilien
1999 Gianluigi Buffon AC Parma Italien
2000 Iker Casillas Real Madrid Spanien
2001 Owen Hargreaves FC Bayern München England
2002 Christoph Metzelder Borussia Dortmund Deutschland
2003 Wayne Rooney FC Everton England
2004 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2005 Arjen Robben FC Chelsea Niederlande
2006 Cesc Fabregas FC Arsenal Spanien
2007 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien
2008 Karim Benzema Olympique Lyon Frankreich
2009 Sergio Busquets FC Barcelona Spanien
2010 Thomas Müller FC Bayern München Deutschland
2011 Eden Hazard Olympique Lille Belgien
2012 Marco Verratti Delfino Pescara 1936 Italien
2013 Isco FC Malaga Spanien
2014 Paul Pogba FC Juventus Frankreich

Deutlich zu sehen ist an der Liste auch die Veränderung, wie jung besonders talentierte Spieler heutzutage schon bei den absoluten Topclubs Europas und damit auch der Welt landen. Gab es früher noch häufiger Kandidaten aus mittelgroßen Clubs wie dem VfB Stuttgart, gar dem KV Mechelen oder dem FC Everton, gibt es heutzutage fast keine Ausnahme mehr (die Wahl eines Spielers von Delfino Pescara 1936 ist da wohl eher als lokalpatriotisch motivierte Ausnahme zu sehen, die die Regel bestätigt mehr), der nicht bei einem der ganz großen Clubs unter Vertrag ist.

Ein Grund dafür ist natürlich die Veränderung des Einstiegsalters in den Profifußball. Früher gab es sicher auch immer mal wieder Wunderkinder wie auch Uwe Seeler einst eines war, Olaf Thon wurde ebenfalls schon sehr früh zum Stammspieler bei den Profis, so gelingt dies heutzutage doch deutlich mehr Spielern. Fast alle, die hier in den letzten Jahren mit der Trofeo Bravo ausgezeichnet wurden, waren zu diesem Zeitpunkt schon Stars, zumindest Shootingstars, und wenn noch nicht Stammspieler bei einem der großen Clubs, dann auf dem Weg dorthin.

Dafür wiederum gibt es ebenfalls Gründe: die Scouts sind mittlerweile auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs, um ihren Konkurrenzclub beim Abwerben eines Spielers zuvorzukommen. Und diese Spieler wiederum werden schon viel früher viel besser ausgebildet als die Spieler vor wenigen Jahrzehnten. Trifft diese intensive Förderung auf großes Talent, kann sich dieses noch besser entfalten.

Immer jüngerer Einstieg in den Profifußball

Damit einhergeht aber natürlich auch der Wandel dessen, was diese jungen Spieler darstellen und am Ende auch verdienen. Sie sind Popstars, was früher nur den schon etablierten Fußballstars wie George Best oder Diego Maradona vorbehalten war. Heute, nicht zuletzt durch die neuen Möglichkeiten durch Social Media, sind auch die Talente schon Stars, die sich selbst vermarkten und wiederum andere Produkte vermarkten.

Dafür muss nicht erst ein Produzent von Energydrinks auf den Markt treten, das machen die alteingessenen Clubs genauso wie die neu auf den Markt strömenden Konstrukte. Und ob ein Spieler nun Werbung für Energydrinks macht oder für einen solchen seine Fußballkünste auf dem Rasen darbietet, macht für ihn selbst nur insofern einen Unterschied, als dass er mit dem Spielen selbst seinen zu vermarktenden Marktwert wiederum erhöht, was er mit den Werbespots im Gegensatz zu seinem Kontostand nicht unbedingt erreichen würde. Was den jungen Spielern allerdings oft abgeht, ist ein Verständnis von Fairplay, wie man es zuletzt beim Rugby erlebte, da sie schon in ganz jungen Jahren in Rollen gedrängt werden, gefeiert werden, in denen ihre geistig-moralische Entwicklung damit oft nicht standhalten kann. Auch wenn es eher dem Fußball immanent zu sein scheint als per se dessen jungen Stars, dass die eine oder andere Schwalbe eher als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird und früher sicher nicht grundsätzlich öfter betrogen wurde als heute, hat man doch das Gefühl, dass das frühe Starsein und das dazugehörige astronomische Einkommen nicht immer förderlich ist, auch abseits des Platzes Idole aus den Spielern zu machen.

Im Nachhinein hochkarätige Siegerliste

Interessant ist übrigens auch der Vergleich mit jenen Spielern, welche später in ihrer Karriere Europas Fußballer des Jahres oder gar Weltfußballer wurden – wie man sieht ist auch hier die Trefferquote der Jury der Il Guerin Sportivo enorm gestiegen.

Eine Tabelle mit der Übersicht der Zahl der Auszeichnungen mit der Trofeo Bravo pro Spieler wäre übrigens recht kurz, da einzig Ronaldo und Emilio Butragueno überhaupt mehr als einmal ausgezeichnet wurden, nämlich genau zwei Mal.

Einen Blick wert ist aber wohl die Liste nach der Aufteilung der Nationalitäten, die diese Auszeichnungen gewannen. Wiederum einen leichten patriotischen Einschlag sollte man den Machern verziehen, denn am häufigsten wurden Spieler aus Italien gewählt, allerdings zusammen mit Spanien auf dem ersten Platz. Die weitere Liste:

Häufigkeit Nation
7 Italien
7 Spanien
5 England
3 Deutschland
3 Niederlande
2 Brasilien
2 Frankreich
1 Wales
1 Portugal
1 Israel
1 Schottland
1 San Marino
1 Argentinien
1 Belgien
1 Jugoslawien

Eine durchaus vergleichbare Auszeichnung verlieht übrigens die ebenfalls italienische Zeitung Tuttosport, welche aber erst seit dem Jahr 2003 jeweils ihren „Golden Boy“ kürt. Diese Liste findet sich demnächst hier in einem anderen Beitrag, mit allerdings abweichenden Siegern.

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Alle Welttorhüter des Jahres

Schon seit 1987, anfangs eher unbemerkt, in den letzten Jahren deutlich mehr in den Fokus gerückt, führt die IFFHS jährlich die Wahl zum Welttorhüter des Jahres durch. Bemerkenswert, dass eine solche Wahl nicht von der FIFA selbst ausgerichtet wird, doch bleibt es zunächst dabei, dass die IFFHS diese Wahl von „ausgewählten Experten und Fachleuten“ vornehmen lässt. Dabei ist allerdings bis heute unklar, wer zu dieser Jury gehört.

Völlig klar sind aber die Ergebnisse, die in der folgenden Liste dargestellt werden, mit den Namen der Granden des Torhüterspiels, eine ganz eigene Disziplin innerhalb des Fußballs. Man trifft auf Welt- und Europameister, aber – eher selten für derartige Wahlen – auch auf Torhüter die keine internationalen Titel gewannen, zumindest nicht mit ihrer Nationalmannschaft. Während man ansonsten ähnlich der Wahl zum Weltfußballer des Jahres meist so vorgeht, dass in einem WM-Jahr auch ein Spieler des Weltmeisters diese Wahl gewinnt.

Jahr Welttorhüter Nation Verein
1987 Jean-Marie Pfaff Belgien FC Bayern München
1988 Rinat Dassajew UdSSR Spartak Moskau / FC Sevilla
1989 Walter Zenga Italien Inter Mailand
1990 Walter Zenga Italien Inter Mailand
1991 Walter Zenga Italien Inter Mailand
1992 Peter Schmeichel Dänemark Manchester United
1993 Peter Schmeichel Dänemark Manchester United
1994 Michel Preud‘homme Belgien KV Mechelen / Benfica
1995 José Luis Chilavert Paraguay CA Velez Sarsfield
1996 Andreas Köpke Deutschland Eintracht Frankfurt / Olympique Marseille
1997 José Luis Chilavert Paraguay CA Velez Sarsfield
1998 José Luis Chilavert Paraguay CA Velez Sarsfield
1999 Oliver Kahn Deutschland FC Bayern München
2000 Fabien Barthez Frankreich AS Monaco / Manchester United
2001 Oliver Kahn Deutschland FC Bayern München
2002 Oliver Kahn Deutschland FC Bayern München
2003 Gianluigi Buffon Italien Juventus
2004 Gianluigi Buffon Italien Juventus
2005 Petr Cech Tschechien FC Chelsea
2006 Gianluigi Buffon Italien Juventus
2007 Gianluigi Buffon Italien Juventus
2008 Iker Casillas Spanien Real Madrid
2009 Iker Casillas Spanien Real Madrid
2010 Iker Casillas Spanien Real Madrid
2011 Iker Casillas Spanien Real Madrid
2012 Iker Casillas Spanien Real Madrid
2013 Manuel Neuer Deutschland FC Bayern München
2014 Manuel Neuer Deutschland FC Bayern München
2015 Manuel Neuer Deutschland FC Bayern München
2016 Manuel Neuer Deutschland FC Bayern München
2017 Gianluigi Buffon Italien Juventus
2018 Thibaut Courtois Belgien Real Madrid
2019 Alisson Becker Brasilien FC Liverpool

Was das Ganze etwas undurchsichtig macht, ist der Umstand, dass niemand die IFFHS dazu autorisiert hat, diese Wahlen durchzuführen. Nirgendwo werden Ergebnisse der Abstimmungen veröffentlicht, noch weiß man, welche Journalisten teilnehmen. Die üblichen Verdächtigen von der Wahl zum Weltfußballer des Jahres und zum Fußballer des Jahres in Europa sind nicht darunter zu finden.

Vielleicht gerade deshalb ist es auch reizvoll, jedes Jahr aufs Neue auf den Ausgang dieser Wahl zu wetten. Das ist zum Beispiel bei www.onlinesportwetten.net möglich, mit spannenden Quoten und Konstellationen vor der Wahl zum Welttorhüter des Jahres. Wem eher nach wöchentlicher Beschäftigung mit den Leistungen der besten Torhüter der Welt ist, der wird sich eben den Spielen der Clubs der jeweiligen Torhüter zuwenden, sofern diese noch aktiv sind. Aus der aktuellen Siegerliste gilt das immerhin für die letzten vier verschiedenen Torhüter: Gianluigi Buffon, Petr Cech, Iker Casillas und Manuel Neuer. Man darf jetzt schon gespannt sein, wer in diesem Jahr diese Auszeichnungen erhalten wird.

Alles in allem bringt das die folgende Liste der Zahl der Auszeichnungen zum Welttorhüter des Jahres pro Torhüter, mit einem klar Führenden, der dennoch nun bei Real Madrid aussortiert wurde (dieser Text stammt von 2015). Immerhin drei Deutsche befinden sich in der Liste, eigentlich nicht allzu erstaunlich, sieht man sich doch hier weiterhin als „Torhüternation“. Doch, wie die Liste zeigt: auch andere Länder haben schöne Torhüter.

Torhüter Auszeichnungen
Iker Casillas 5x
Gianluigi Buffon 5x
Manuel Neuer 4x
Oliver Kahn 3x
Walter Zenga 3x
Jose Luis Chilavert 3x
Peter Schmeichel 2x
Petr Cech 1x
Jean-Marie Pfaff 1x
Andreas Köpke 1x
Michel Preud‘homme 1x
Rinat Dassajew 1x
Fabien Barthez 1x
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Alle Trainer des Jahres in Italien

Ein wenig erstaunlich für ein Land mit solch langer Fußballtradition, zudem mit gleich mehreren Sportzeitschriften, welche schließlich auch in der fußballlosen Zeit wie Sommer- oder Winterpause etwas zu berichten haben müssen, existiert in Italien erst seit dem Jahr 1997 eine offizielle Wahl zum „Trainer des Jahres“. Dieser wurde bislang ausnahmslos aus der Serie A bzw. den jeweiligen Nationaltrainern rekrutiert. Dabei tauchen einige Namen gleich mehrfach auf, so als würde sich das Trainerkarrussell auch in Italien lange Zeit nur mit den immer selben Namen drehen.

Einziger ausländischer Sieger dieser von der Associazione Italiana Calciatori, dem italienischen Fußballverband durchgeführten Wahl ist José Mourinho, der wie so viele vor ihm zwei Mal hintereinander gewann. Den „Special One“ wird das natürlich gefreut haben, in gewisser Weise wird es für ihn aber auch selbstverständlich gewesen sein, schließlich gewann er nach langer Pause für diesen Club im Jahr 2010 mit Inter Mailand mal wieder die Champions League und sogar das Triple aus dem Gewinn der Champions League sowie nationaler Meisterschaft und nationalem Pokal.

Jahr Trainer Mannschaft
1997 Marcello Lippi Juventus
1998 Marcello Lippi Juventus
1999 Alberto Zaccheroni AC Mailand
2000 Sven-Göran Eriksson Lazio Rom
2001 Carlo Ancelotti Juventus/AC Mailand
2002 Luigi Delneri Chievo Verona
2003 Marcello Lippi Juventus
2004 Carlo Ancelotti AC Mailand
2005 Fabio Capello Juventus
2006 Luciano Spalletti AS Rom
2007 Luciano Spalletti AS Rom
2008 Cesare Prandelli AC Florenz
2009 José Morinho Inter Mailand
2010 José Mourinho Inter Mailand
2011 Massimliano Allegri AC Mailand
2012 Antonio Conte Juventus
2013 Antonio Conte Juventus
2014 Antonio Conte Juventus/Italien
2015 - -

Nicht zuletzt wegen des taktisch lange Zeit viel versierteren Fußballs war der italienische schon lange etwas für Liebhaber des geplanten Fußballs, der wenig Raum für Individualität ließ, dabei aber ein Gesamtkunstwerk auf den Platz zauberte, wie man es trotz derselben Sportart in hiesigen Regionen lange nicht für möglich gehalten hatte.

In Italien zelebrierte man Fußball schon als Mannschaftssportart im Wortsinne, als hierzulande noch der Kampf Mann gegen Mann im Vordergrund stand, inklusive einer Manndeckung über den gesamten Platz. Aufgrund der in Italien auf diese Weise geringen Zahl an Toren, war die Serie A schon immer eher etwas für den Ästheten als für jene Fußballinteressierte, welche sich eher der Action, der Energie und dem Impulsiven verschrieben.

Nicht alleine deshalb, sondern auch weil selbst die späteren Meister oft nur mit einem Tor Unterschied gegen weiter hinter im Klassement enigestufte Clubs gewannen, war der italienische Fußball aber auch immer etwas für Liebhaber von Sportwetten, selbst wenn über die Jahre die eine oder andere Unsauberkeit ans Licht kam. Kantersiege waren früher die Ausnahme, über Jahre waren die Partien in Italien knapp und damit ein beliebter Tummelplatz für alle, die auch außerhalb des deutschen Fußballs auf Ergebnisse im Fußball wetten wollten.

Seit der weiten Verbreitung des Internets auch ohne große Umschweife Sportwetten für ausländische Ligen möglich sind, sind auch die Trainer der italienischen Serie A wieder (?) weiter in den Vordergrund gerückt.

Hier also noch die Liste der Trainer in Italien mit den häufigsten Wahlen zum „Trainer des Jahres“ in Italien. Es führt ein alter Bekannter.

Trainer Siege
Antonio Conte 3x
Marcello Lippi 3x
Luciano Spalletti 2x
José Mourinho 2x
Carlo Ancelotti 2x
Sven-Göran Eriksson 1x
Luigi Delneri 1x
Fabio Capello 1x
Massimilano Allegri 1x
Cesare Prandelli 1x
Alberto Zaccheroni 1x
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Alle Trainer der Champions-League-Sieger

Anders als in der Frühzeit dieses Wettbewerbs, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß, gelang es keinem Verein und damit – nicht zwingenderweise, aber es ist eben so – auch keinem Trainer mehr, den Titel in diesem Wettbewerb zu verteidigen. Dabei fing es genau damit an, als zuerst José Villalonga Llorente zwei Mal in Folge mit Real Madrid den Titel gewann und direkt im Anschluss Luis Antonio Carniglia dasselbe Künststück ebenfalls mit Real Madrid gelang.

Es folgten vor der Umwandlung in die Champions League noch viele weitere, gemessen an der geringen Zeit, die zur Verfügung stand. Belá Guttmann gelang es mit Benfica, ebenfalls erst kurz nach der Einführung, diesem folgte Helenio Herrera mit zweimaligem Titelgewinn mit Inter Mailand. Dann war es Rinus Michels, der zwei Mal in Folge mit Ajax Amsterdam gewann.

Es folgten sechs weitere Jahre mit jeweils einem zweimaligen Gewinner als Trainer: Dettmar Cramer mit dem FC Bayern München, Bob Paisley mit dem FC Liverpool und der legendäre Brian Clough mit Nottingham Forest. Dann dauerte es allerdings fast ein Jahrzehnt, bis das nächste und allgemein das letzte Mal ein Trainer zwei Mal in Folge den Titel gewann: Arrigo Sacchi 1989 und 1990 mit dem AC Mailand. Seitdem versucht die Trainerzunft vergeblich, mal wieder ein doppelten Titelgewinn direkt hintereinander zu bewerkstelligen, wie die komplette Liste zeigt:

Jahr Trainer Nation Club
1955/1956 José Villalonga Llorente Spanien Real Madrid
1956/1957 José Villalonga Llorente Spanien Real Madrid
1957/1958 Luis Antonio Carniglia Argentinien Real Madrid
1958/1959 Luis Antonio Carniglia Argentinien Real Madrid
1959/1960 Miguel Muñoz Spanien Real Madrid
1960/1961 Belá Guttmann Ungarn Benfica
1961/1962 Belá Guttmann Ungarn Benfica
1962/1963 Nereo Rocco Italien AC Mailand
1963/1964 Helenio Herrera Argentinien Inter Mailand
1964/1965 Helenio Herrera Argentinien Inter Mailand
1965/1966 Miguel Muñoz Spanien Real Madrid
1966/1967 Jock Stein Schottland Celtic Glasgow
1967/1968 Matt Busby Schottland Manchester United
1968/1969 Nereo Rocco Italien AC Mailand
1969/1970 Ernst Happel Österreich Feyenoord Rotterdam
1970/1971 Rinus Michels Spanien Ajax Amsterdam
1971/1972 Rinus Michels Niederlande Ajax Amsterdam
1972/1973 Stefan Kovacs Rumänien Ajax Amsterdam
1973/1974 Udo Lattek Deutschland FC Bayern München
1974/1975 Dettmar Cramer Deutschland FC Bayern München
1975/1976 Dettmar Cramer Deutschland FC Bayern München
1976/1977 Bob Paisley England FC Liverpool
1977/1978 Bob Paisley England FC Liverpol
1978/1979 Brian Clough England Nottingham Forest
1979/1980 Brian Clough England Nottingham Forest
1980/1981 Bob Paisley England FC Liverpool
1981/1982 Tony Barton England Aston Villa
1982/1983 Ernst Happel Österreich Hamburger SV
1983/1984 Joe Fagan England FC Liverpool
1984/1985 Giovanni Trapattoni Italien Juventus
1985/1986 Emerich Jenei Rumänien Steaua Bukarest
1986/1987 Artur Jorge Portugal FC Porto
1987/1988 Guus Hiddink Niederlande PSV Eindhoven
1988/1989 Arrigo Sacchi Italien AC Mailand
1989/1990 Arrigo Sacchi Italien AC Mailand
1990/1991 Ljupko Petrovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad
1991/1992 Johan Cruyff Niederlande FC Barcelona
1992/1993 Raymond Goethals Belgien Olympique Marseille
1993/1994 Fabio Capello Italien AC Mailand
1994/1995 Louis van Gaal Niederlande Ajax Amsterdam
1995/1996 Marcello Lippi Italien Juventus Turin
1996/1997 Otmar Hitzfeld Deutschland Borussia Dortmund
1997/1998 Jupp Heynckes Deutschland Real Madrid
1998/1999 Alex Ferguson Schottland Manchester United
1999/2000 Vicente del Bosque Spanien Real Madrid
2000/2001 Ottmar Hitzfeld Deutschland FC Bayern München
2001/2002 Vicente del Bosque Spanien Real Madrid
2002/2003 Carlo Ancelotti Italien AC Mailand
2003/2004 José Mourinho Portugal FC Porto
2004/2005 Rafael Benitez Spanien FC Liverpool
2005/2006 Frank Rijkaard Niederlande FC Barcelona
2006/2007 Carlo Ancelotti Italien AC Mailand
2007/2008 Alex Ferguson Schottland Manchester United
2008/2009 Pep Guardiola Spanien FC Barcelona
2009/2010 José Mourinho Portugal Inter Mailand
2010/2011 Pep Guardiola Spanien FC Barcelona
2011/2012 Roberto di Matteo Italien FC Chelsea
2012/2013 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München
2013/2014 Carlo Ancelotti Italien Real Madrid
2014/2015 Luis Enrique Spanien FC Barcelona
2015/2016 Zinedine Zidane Frankreich Real Madrid
2016/2017 Zinedine Zidane Spanien Real Madrid
2017/2018 Zinedine Zidane Frankreich Real Madrid
2018/2019 Jürgen Klopp Deutschland FC Liverpool
2019/2020 Hans-Dieter Flick Deutschland FC Bayern München

Dabei waren auch seit Einführung der Champions League durchaus mehrere Trainer dabei, die mehr als einen Titel gewannen, jedoch nicht in unmittelbarer Folge.

Einige kamen sogar bereits auf drei Titel insgesamt, auch seit der Umwandlung des Wettbwerbs, nicht erst in den frühen Jahren, beispielsweise Carlo Ancelotti. Dabei gab es allerdings wiederum nur ganz wenige, die mit zwei verschiedenen Clubs diese Leistung auf die Matte oder besser auf den Fußballplatz brachten.

Eine von diesen wenigen Personen war Ernst Happel, der „Zocker“, nicht nur auf dem Spielfeld mit seinen Mannschaften, sondern auch in echten Casinos. 11Freunde berichten davon, dass man sich auch mal zusammen aufgemacht habe, also Spieler und Trainer zu Zeiten beim HSV, um im Casino spielen zu gehen. Trotz ihrer Prominenz dürfte es bei ihnen damals allerdings nicht ohne Einzahlung möglich gewesen sein, ein wenig Spaß beim Spielen zu haben, wie es beim verlinkten Anbieter angeboten wird.

Ein anderer mit zwei verschiedenen Clubs siegreicher Spieler ist ebenfalls ein deutschsprachiger Trainer – Ernst Happel war bekanntlich Österreicher – nämlich Ottmar Hitzfeld. Während Happel mit Feyenoord Rotterdam und dem Hamburger SV gewann, somit zwei Clubs aus verschiedenen Ländern, welche beide nicht seine Heimatländer waren, gelang Ottmar Hitzfeld der Coup 1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München, somit mit zwei Vereinen aus seinem Heimatland.

Dritter im Bunde dieser einsamen Riege an Trainern, die mit zwei verschiedenen Clubs die Champions League gewannen ist natürlich José Mourinho, dem das 2004 als Nobody mit dem FC Porto gelang sowie 2010 mit Inter Mailand – zufälligerweise gegen seinen alten Lehrmeister Louis van Gaal, der damals den FC Bayern trainierte, den unterlegenen Finalgegner.

Auch er bekannt als absoluter Zocker unter den Trainern, wenn auch in einer etwas anderen Art als es Ernst Happel zu sein pflegte. Bei Mourinho weiß man stets, dass es ihm nicht um Schönheitspreise, sondern um Erfolg geht. Und dazu sind ihm alle Mittel Recht. Wer selber ähnlich tickt und es ihm weniger auf Ästhetik als auf den Spaß am Gewinnen ankommt, der wird bei Stargames Casino fündig und vielleicht glücklich. Anders als in der Champions League ist es dort nämlich keineswegs extrem schwierig, mehrere Male in Folge zu gewinnen.

Vierter dieser Trainer ist Jupp Heynckes, der erst mit Real Madrid und dann mit dem FC Bayern München erfolgreich war, seine Karriere aber mittlerweile beendet hat.

Bei der Gesamtzahl der Titel, die Trainer in der Champions League und im Europapokal der Landesmeister gewonnen haben, führt übrigens nur für den Laien überraschend ein Engländer, der gleich 3x mit dem FC Liverpool die Trophäe gewann. Pep Guardiola könnte ebenso wie José Mourinho in Kürze gleichziehen. Die deutschen Sieger-Trainer sind allerdings allesamt nicht mehr aktiv (Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes, Dettmar Cramer) oder kürzlich verstorben (Udo Lattek).

Hier sind alle Trainer aufgeführt, welche mehr als einen Titel „ercoachten“ (Stand 2016):

Trainer Nation Titel
Bob Paisley England 3
Carlo Ancelotti Italien 3
Vicente del Bosque Spanien 2
Luis Antonio Carniglia Argentinien 2
Brian Clough England 2
Dettmar Cramer Deutschland 2
Alex Ferguson Schottland 2
Pep Guardiola Spanien 2
Belá Guttmann Ungarn 2
Ernst Happel Österreich 2
Helenio Herrera Argentinien 2
Ottmar Hitzfeld Deutschland 2
Jupp Heynckes Deutschland 2
José Villalonga Llorente Spanien 2
Rinus Michels Niederlande 2
José Mourinho Portugal 2
Nereo Rocco Italien 2
Arrigo Sacchi Italien 2
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Alle Tore von Torhütern in der Bundesliga

Bevor wir uns weiter unten den konkreten Einzelfällen widmen, zunächst mal die Übersicht der Torhüter, die überhaupt in der Bundesliga ein Tor erzielten.

Name Tore davon 11m
Hans-Jörg Butt 26 26
Andreas Köpke 2 2
Jens Lehmann 2 1
Marwin Hitz 1 0
Frank Rost 1 0
Volkmar Groß 1 1
Wolfgang Kneib 1 1
Manfred Manglitz 1 1
Ralf Zumdick 1 1
Oliver Reck 1 1
Dieter Burdenski 1 1

Der erste Torhüter überhaupt, der in der Bundesliga ein Tor erzielte, war Manfred Manglitz. Er traf am 3. Juni 1967 für den MSV Duisburg gegen Borussia Mönchengladbach per Strafstoß zum 1:3. Da er später in den (ersten) Bundesliga-Skandal verwickelt war, ist dieses Premierentor für einen Torwart in der Bundesliga vielleicht weniger bekannt als es das verdient hätte. Möglicherweise der Hauptgrund für diesen Vorgang war, dass dieses Tor in der Partie am 34. Spieltag dieser Saison erzielt wurde, als für beide Teams schon alles gelaufen war, insbesondere bei einem Rückstand von 0:3 für den MSV Duisburg. Der Strafstoß wurde in der 87. Minute verwandelt, somit konnte man sich diese Besonderheit auch erlauben, ohne den Gegner damit unsportlich zu behandeln o. Ä. Zeuge dieser Premiere im Bundesligafußball waren übrigens laut fussballdaten.de satte 5.000 Zuschauer im Wedaustadion, Anstoß war an diesem Samstag und Spieltag um 16.00h. Mönchengladbach beendete die Saison auf dem 8. Platz, der MSV Duisburg auf dem 11. Rang, somit ging es ohnehin für beide Teams um nichts mehr, in einer Zeit, in der die Endposition noch nicht an etwaige Fernsehgelder gekoppelt war. Mehr würde man gerne von Augenzeugen oder gar Handelnden erfahren, hat hier aber noch keine weiteren Informationen dazu gefunden.

Auch bei Ralf Zumdicks Elfmetertor war es so, dass dieses am letzten Spieltag fiel. Der 34. Spieltag der Saison 1987/1988 hatte den 1. FC Nürnberg als Gegner nach Bochum geführt, wo der VfL seine Partie im Ruhrstadion recht locker mit 3:0 gewann, Zumdicks Elfmetertor fiel ebenfalls kurz vor Schluss, nämlich in der 88. Minute, hier immerhin vor 15.000 Zuschauern. Schiedsrichter der Partie war ein gewisser Hans-Joachim Osmers, der später noch aus anderen Gründen zu Berühmtheit gelangen sollte. Der von Zumdick überwundene Kollege im Tor der Nürnberger war übrigens Andreas Köpke, der selbst 2x in der Bundesliga als Torschütze erfolgreich war. Nürnberg beendete die Saison als 5., womit man in den UEFA-Pokal einzog, dort aber in der 1. Runde nach einem 2:1-Auswärtssieg bei AS Rom — damals mit Rudi Völler —, aber einer 1:3-Heimniederlage nach Verlängerung ausschied. Die beiden Auswärtstore in Rom hatten Souleyman Sané und Dieter Eckstein erzielt – vor 16.200 Zuschauern, beim Heimspiel waren es dann immerhin 20.000. Der VfL Bochum beendete die Saison auf einem sicheren 12. Platz, der damals zudem noch sicherer war als heute, weil es in jener Saison nur zwei Absteiger gab.

Auch Wolfgang Kneib traf per Elfmeter für seine Arminia Bielefeld im der Partie gegen Eintracht Frankfurt vom 16. März 1985, hier ging es allerdings noch mit sportlichem Ernst um Punkte. In der 89. Minute lag sein Team mit 1:2 zurück, als er an diesem 23. Spieltag zum 2:2-Ausgleich traf. Genutzt hat es in der Endabrechnung dann doch wenig: Arminia Bielefeld stieg wegen der schlechteren Tordifferenz (-15) gegenüber Fortuna Düsseldorf (-13) als 16. direkt ab. Eintracht Frankfurt landete mit 32 Punkten in der Endabrechnung sicher auf dem 12. Rang, 3 Punkte vor den Abstiegsrängen.

Kneib erzielte in der folgenden Saison übrigens gleich noch ein Tor, beim 7:1 über Eintracht Braunschweig zum 1:0 (!) in der 11. Minute, da war Arminia Bielefeld aber schon in die 2. Bundesliga abgestiegen und somit gehört dieses weitere Torhütertor hier nur als Randnotiz hin.

Der hier bislang völlig unbekannte Volkmar Groß erzielte sein Tor für einen der vier Berliner Clubs in der Bundesliga, für Tennis Borussia Berlin. Dieses Tor stellt aber auch einen dieser zunächst klassischen Fälle in der Bundesliga dar: Es war der 34. Spieltag der Saison, TeBe führte zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern ohnehin schon mit 3:1 und man schrieb die 89. Minute, als Groß im Mommsenstadion vor 4.000 Zuschauern am 21. Mai 1977 zum 4:1 per Handelfmeter gegen Josef Stabel traf. Lautern konnte zwar noch auf 2:4 verkürzen, TeBe war mit 6 Punkten Rückstand aber schon vor Anpfiff abgestiegen und Lautern als 13. mit sicherem Abstand gerettet.

Dieter Burdenski hatte weniger Glück als die meisten Torhüter, die Tore erzielten: Sein 2:2-Ausgleich im Heimspiel für Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart am 5. Spieltag der Saison, dem 8. September 1979, reichte am Ende nicht zu Punkten. Burdenski hatte in der 57. Minute getroffen, in der 90. gelang Stuttgart dann aber der 3:2-Siegtreffer. Am Saisonende stieg Werder zum ersten und einzigen Mal ab, es fehlten aber ohnehin 4 Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.

Auch Nationaltorwart und Europameister Andreas Köpke traf wie Jens Lehmann gleich zwei Mal in seiner langen Karriere in der Bundesliga, beide Male allerdings per Strafstoß. Sein zweites Tor war dabei wieder der mehr oder weniger klassische Fall: Sein 1. FC Nürnberg führte am 11. Spieltag bereits mit 2:0 gegen Dynamo Dresden, in der 88. Minute erhielten die Franken einen Foulelfmeter zugesprochen. Diesen verwandelt Köpke gegen René Müller zum 3:0-Endstand. Am 8. Oktober 1993 wurden immerhin 30.000 Zuschauer Zeuge dieses seltenen Schauspiels.

Anders hatte die Lage eine Saison zuvor ausgesehen. Diesmal war am 12. Spieltag der 1. FC Köln zu Gast, der aber zum Zeitpunkt von Köpkes Tor mit 1:0 in Führung lag. Köpke glich in der 45. Minute aus, Nürnberg kam in der 2. Halbzeit noch zum 2:1-Siegtreffer und Köpke hatte entscheidend mitgeholfen, diesen Sieg zu sichern. Am 31. Oktober 1992 sorgte er mit diesem Tor dafür, dass der Club am Ende mit 28 Punkten deren 2 Vorsprung auf den ersten Absteiger hatte, auch wenn Nürnberg auf Rang 13 einlief. Bei der deutlich schlechteren Tordifferenz gegenüber dem ersten Absteiger VfL Bochum waren diese damals noch 2 Punkte aber Gold wert.

Das Torhüter-Tor von Marwin Hitz, eines von nur dreien aus dem Spiel heraus in der Bundesliga-Geschichte, dürfte den meisten noch präsent sein, fiel es doch in dieser Saison 2014/2015. Er erzielte es für seinen FC Augsburg im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zum 2:2-Endstand. Was das schließlich für beide Teams bedeutet haben wird, ist noch abzuwarten. In jedem Fall ist der Schweizer damit der erste Ausländer, dem als Torhüter ein Tor in der Bundesliga gelang.

Frank Rost traf einst in der 90. Minute ebenfalls aus dem Spiel heraus im Heimspiel von Werder Bremen gegen Hansa Rostock, doch mit diesem Ausgleich zum 3:3 war die Partie noch nicht vorüber. Durch Ailton gelang per Foulelfmeter sogar noch der Siegtreffer zum 4:3. Lohnenswert also auch hier der Ausritt von Frank Rost in den gegnerischen Strafraum. Dieser Sieg gelang Werder am 29. Spieltag, man schrieb den 31. März 2002. Am Ende landete Werder auf dem 6. Rang, Rostock auf dem gefahrlosen 14. Werder zog damit, punktgleich mit dem 1. FC Kaiserslautern, aber wegen der besseren Tordifferenz, in den UEFA-Pokal ein. Dort erreichte Werder über Metalurg Donezk die 2. Runde, wo dann aber Endstation gegen Vitesse Arnheim war.

Jens Lehmann traf wie oben zu sehen, ebenfalls gleich 2x in der Bundesliga. Sein erster Treffer am 12. März 1995 war noch ein eher unbedeutendes Tor und dann eben auch per Strafstoß: Beim Stand von 5:1 im Heimspiel des FC Schalke verwandelte Lehmann in der 84. Minute einen Foulelfmeter gegen Rainer Berg zum 6:1, Gegner München 1860 gelang immerhin danach noch das zweite Ehrentor zum Endstand von 6:2. Allerdings fand diese Partie am 21. Spieltag statt, so dass es für beide Teams sportlich noch um alles ging.

Spektakulär in jeglicher Hinsicht war dann Jens Lehmanns 2. Tor für den FC Schalke, welches er in der 90. Minute des Derbys bei Borussia Dortmund per Kopf zum 2:2-Ausgleich und Endstand erzielte. Einmalig bislang, in solch einer Partie so ein enorm wichtiges Tor zu erzielen — und besonders nett, dass er nach einem kurzen Ausflug zum AC Mailand in der Folge bei eben jener Borussia Dortmund anheuerte. Wenn hier nicht alles täuscht, war dies somit das erste Tor eines Torhüters aus dem Spiel heraus, welches Lehmann am 19. Dezember 1997 gelang.

Ebenfalls für den FC Schalke, dort scheint man ein besonderes Faible für diese Art von Torhütertoren zu pflegen, erzielte Oliver Reck sein Tor per Strafstoß am 9. Februar 2002. Damals ging es am 22. Spieltag zu Hause gegen den FC St. Pauli, Recks Tor zum 4:0 durch Foulelfmeter in der 80. Minute war auch der Endstand dieser Partie. Bezwungen wurde Simon Henzler, der das Gästetor hütete. Am Ende der Saison landete Schalke auf Platz 5, der FC St. Pauli stieg mit 7 Punkten Rückstand als Tabellenletzter ab. Schalke 04 qualifizierte sich zwar für den UEFA-Pokal und erreichte über Kamen Ingrad die 2. Runde, wo gegen Bröndby Kopenhagen im Elfmeterschießen Schluss war, hätte sich aber auch ohne diesen Sieg den 5. Platz nicht nehmen lassen.

Hans-Jörg Butts 26 Tore in der Bundesliga sind Legende, es wäre zu viel, hier jedes einzelne zu diskutieren – auch wenn das für extreme Liebhaber interessant sein mag. Bemerkenswert sind in jedem Fall mehr als einige seiner Torerfolge. So ist er mit seinen gleich 2 verwandelten Strafstößen in der Partie Hamburger SV – VfB Stuttgart in der Saison 1999/2000 der einzige Torhüter in der Bundesligageschichte, der 2 Tore in einem Spiel erzielte. Rodolfo Cardoso hatte den HSV in der 5. Minute in Führung geschossen, es folgten zwei verwandelte Strafstöße in der 55. und 79. Minute. Da es sich hier um den 2. Spieltag handelte, darf nicht davon ausgegangen werden, dass man hier wenig sportlichen Ernst an den Tag legte.

Außerdem erwähnenswert, dass Butt in genau jener Saison 1999/2000 der interne Torschützenkönig des HSV wurde: Mit am Saisonende 9 verwandelten Elfmetern hatte er die meisten Tore im Kader erzielt, allerdings zusammen mit zwei weiteren Feldspielern. Butt, die Wunderwaffe.

Butt erzielte übrigens auch gleich drei Tore in der Champions League, interessant, ob das bislang überhaupt irgendeinem anderen Torhüter „gelang“. Alle drei (!) Tore erzielte er gegen Juventus, eines für den HSV beim legendären 4:4, eines für Bayer Leverkusen und das dritte für den FC Bayern München bei Juventus, als es für die Bayern durchaus ums Weiterkommen oder Ausscheiden ging.

Nicht zuletzt: Hans-Jörg Butt ist der einzige Torhüter, der in der 1. Bundesliga (HSV und Leverkusen), in der 2. Bundesliga (VfB Oldenburg) und in der 3. Liga/Klasse (FC Bayern II) Tore erzielte. Da muss wohl noch viel Wasser in diverse Meere fließen, bevor diese Leistung eingeholt oder überboten wird.

(Ebenfalls zu erwähnen wären wohl noch das Tor von Frank Rost im Elfmeterschießen des Pokalfinales von 1999, als Werder Bremen gegen Bayern München gewann, sowie das Tor von Manuel Neuer im Elfmeterschießen beim „Finale dahoam“, als die meisten anderen Feldspieler des FC Bayern abwinkten, selbst anzutreten, sowie auch das Tor von Jean-Marie Pfaff im Elfmeterschießen des UEFA-Pokals gegen PAOK Saloniki, allerdings bleibt es hier auf dieser Unterseite zunächst mal bei Torhütertoren in der 1. Bundesliga. Mit Toren von Torhütern in Elfmeterschießen machte man angesichts der langen Geschichte des DFB-Pokals mit seinen vielen Partien auch zwischen unterklassigen Teams eine ganz neue Büchse auf, die erstmal geschlossen bleiben mag. Für die 1. Bundesliga ist man mit diesem Text jedenfalls auf dem aktuellen Stand.)

Und ja, Bewegtbilder von diesen Toren wären auch nett gewesen … für die meisten waren aber ohne Zugriff auf WDR-Archive keine aufzutreiben.

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Alle Torschützenkönige der Champions League sowie des Europapokals der Landesmeister

Wie schon bei der Liste der Torschützenkönige des UEFA-Pokals bzw. der Europa League muss man darauf hinweisen, dass die absoluten Zahlen der jeweiligen Torschützenkönige pro laufender Saison nicht unbedingt vergleichbar sind. Zu unterschiedlich sind die Modi und die daraus resultierende Anzahl der Spiele in den jeweiligen Phasen ihrer Existenz gewesen, als dass man ernsthaft die Rekordtorzahl von Lionel Messi mit jenen von beispielsweise Gerd Müller vergleichen könnte. Der Europapokal der Landesmeister war, wie der Name schon sagt, ein echter Pokalwettbewerb mit KO-Spielen von Anfang an. Dagegen ist die Champions League, ebenfalls wie der Name sagt, zumindest in seiner ersten Phase ein Ligenwettbewerb – mit dementsprechend deutlich mehr Partien und somit auch mehr Zeit, überhaupt Tore zu erzielen.

Aus dem Grund, dass die Champions League aber den historischen Nachfolger des Europapokals der Landesmeister dartellt, sind hier also alle Torschützenkönige seit Gründung dieses Wettbewerbs in einer Liste erfasst. Diese Liste umfasst die folgenden oft klangvollen und manchmal weniger bekannten Namen:

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/56 Milos Milutinovic Jugoslawien Partizan Belgrad 8
1956/57 Dennis Viollet England Manchester United 9
1957/58 Alfredo di Stefano Spanien Real Madrid 10
1958/59 Just Fontaine Frankreich Stade Reims 10
1959/60 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 10
1960/61 Jose Aguas Portugal Benfica Lissabon 11
1961/62 Bent Löfqvist Dänemark B 1903 Odense 7
Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid 7
Heinz Strehl Deutschland 1. FC Nürnberg 7
Justo Tejada Spanien Real Madrid 7
1962/63 Jose Altafini Italien AC Mailand 14
1963/64 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Vladimir Kovacevic Jugoslawien Partizan Belgrad 7
Sandro Mazzola Italien Inter Mailand 7
1964/65 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 9
Jose Augusto Torres Portugal Benfica Lissabon 9
1965/66 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 7
Florian Albert Ungarn Ferencvaros 7
1966/67 Jürgen Piepenburg DDR ASK Vorwärts Berlin 6
Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 6
1967/68 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 6
1968/69 Denis Law Schottland Manchester United 9
1969/70 Mick Jones England Lees United 7
Ove Kindvall Schweden Feyenoord Rotterdam 7
1970/71 Antonis Antonianidas Griechenland Panathinaikos 10
1971/72 Johan Cruyff Niederlande Ajax Amsterdam 5
Lou Macari Schottland Celtic Glasgow 5
Silvester Takac Jugoslawien Standard Lüttich 5
Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 5
1972/73 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 12
1973/74 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 8
1974/75 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Eduard Markarow UdSSR FC Ararat Jerewan 5
1975/76 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München 6
1976/77 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Franco Cucinotta Italien FC Zürich 5
1977/78 Allan Simonsen Dänemark Bor. Mönchengladbach 5
1978/79 Claudio Sulser Schweiz Grasshopper Zürich 11
1979/80 Sören Lerby Dänemark Ajax Amsterdam 10
1980/81 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München 6
Graeme Souness Schottland FC Liverpool 6
Terry McDermott England FC Liverpool 6
1981/82 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1982/83 Paolo Rossi Italien Juventus 6
1983/84 Wiktor Sokal UdSSR Dinamo Minsk 6
1984/85 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 7
1984/85 Michel Platini Frankreich Juventus 7
1985/86 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 6
1986/87 Borislav Cvetkovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad 7
1987/88 Ally McCoist Schottland Glasgow Rangers 4
Georghe Hagi Rumänien Steaua Bukarest 4
Jean-Marc Ferrari Frankreich Girondins Bordeaux 4
Michel Spanien Real Madrid 4
Rabah Madjer Algerien FC Valencia 4
Rui Aguas Portugal Benfica Lissabon 4
1988/89 Marco van Basten Niederlande AC Mailand 9
1989/90 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 7
1989/90 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1990/91 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 6
Peter Pacult Österreich FC Tirol 6
1991/92 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 5
Sergej Juran Russland Benfica Lissabon 5
1992/93 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1993/94 Wynton Rufer Neuseeland Werder Bremen 8
Ronald Koeman Niederlande FC Barcelona 8
1994/95 George Weah Liberia Paris St. Germain 8
1995/96 Jari Litmanen Finnland Ajax Amsterdam 9
1996/97 Milinko Pantic Jugoslawien Atlético Madrid 5
1997/98 Alessandro Del Piero Italien Juventus 10
1998/99 Andrij Schewtschenko Ukraine Dynamo Kiew 8
1998/99 Dwight Yorke Trinidad & Tobago Manchester United 8
1999/00 Raúl Spanien Real Madrid 10
Rivaldo Brasilien FC Barcelona 10
Mario Jardel Brasilien FC Porto 10
2000/01 Raúl Spanien Real Madrid 9
2001/02 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 10
2002/03 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 12
2003/04 Fernando Morientes Spanien AS Monaco 9
2004/05 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 8
2005/06 Andrij Schewtschenko Ukraine AC Mailand 9
2006/07 Kaká Brasilien AC Mailand 10
2007/08 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United 8
2008/09 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 9
2009/10 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 8
2010/11 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2011/12 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 14
2012/13 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2013/14 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 17
2014/15 Cristiano Ronaldo
Lionel Messi
Neymar
Portugal
Argentinien
Brasilientd>
Real Madrid
FC Barcelona
FC Barcelona
10
10
10
2015/16 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 16
2016/17 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2017/18 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 15
2018/19 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2019/20 Robert Lewandowski Polen FC Bayern München 15

Wer die gesamte Liste überblickt, erkennt, dass die ganz langen Dominanzphasen wie aktuell vom Ausnahmetalent Lionel Messi und seinem ewigen Konkurrenten Cristiano Ronaldo eher nicht die Regel in diesem Wettbewerb sind, obwohl sich seit geraumer Zeit gleich mehrere Mannschaften aus einer Liga für die Champions League qualifizieren können.

Insofern wird es auch in Zukunft wieder spannend sein, vor der Saison zu wetten, welcher der Stars (oder Außenseiter?) es in der kommenden Saison schaffen wird, sich die Torjägerkrone im Königswettbewerb des europäischen Vereinsfußballs aufzusetzen.

Wer sich nicht allein mit der Frage der Torschützenkönige in der Champions League befassen will, der kann sich online auch anderweitig vergnügen. Dies ist zum Beispiel bei Online Sportwetten möglich, und auch wenn dies ein österreichischer Anbieter ist, so kann von überall aus dort mitgemacht werden.

Bemerkenswert ist in der Champions League übrigens weiterhin, dass seit ihrer Einführung kein einziger Club seinen CL-Titel verteidigen konnte – ganz anders als es bei den Torschützenkönigen aussieht. Hier war Lionel Messi rekordmäßige vier Mal in Folge der beste Schütze des gesamten Wettbewerbs, auch Cristiano Ronaldo verteidigte seinen Titel zuletzt. Davor war die auch schon Ruud van Nistelrooy gelungen und das bei gerade mal wenig mehr als 20 Saisons, die die Königsklasse in dieser Form existiert.

Einziger Afrikaner übrigens bislang, der in der Champions League die meisten Tore erzielte, ist George Weah aus Liberia, der trotz aller weiteren starken Spieler vom schwarzen Kontinent der einzige bleibt. Damals gelang ihm dies übrigens in den Farben von Paris Saint Germain, welches in letzter Zeit stark aufgerüstet hat, auf seinen eigenen ersten Champions-League-Titel allerdings erstmal noch weiter wird warten müssen. Ein wenig Hintergrund zu George Weah findet man zum Beispiel beim kicker, auch wenn derzeit wohl eher die aktuellen Stars der Champions League interessieren dürften. Messi, Ronaldo – und vielleicht auch bald Thomas Müller, der zu seine Namensvetter Gerd Müller in diese Liste dazustoßen kann.

Die Liste der häufigsten Torschützenkönige (nur in der CL) sieht ganz oben jedenfalls so aus:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 4x
Cristiano Ronaldo 3x
Ruud van Nistelrooy 3x
Andrij Schewtschenko 2x
Raúl 2x

Da alle übrigen nicht mehr (in der CL) aktiv sind, bleibt es an den beiden Ersten, ihre Bilanz weiter zu verbessern.

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