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Schlagwort: Albanien

Alle albanischen Pokalsieger

In dieser Liste finden sich alle Sieger des landesweiten Pokalwettbewerbs im Fußball in Albanien, seit dieser 1939 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Gerade jene erste Austragung wurde interessanterweise aber noch in einem Ligensystem absolviert. Danach lief es dann auch in Albanien nach dem klassischen Pokalprinzip. Hier also alle Gewinner jenes meist zweitwichtigsten Fußballwettbewerbs innerhalb eines Landes, in diesem Falle in Albanien.

Liste Pokalsieger Albanien

Jahr Pokalsieger>
1939 SK Tirana
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 -
1947/1948 -
1948/1949 FK Partizani Tirana
1949/1950 a FK Partizani Tirana
1950 b KS Dinamo Tirana
1951 KS Dinamo Tirana
1952 KS Dinamo Tirana
1954 a KS Dinamo Tirana
1954 b KS Dinamo Tirana
1955/1956 -
1956/1957 FK Partizani Tirana
1957/1958 FK Partizani Tirana
1958/1959 -
1959/1960 KS Dinamo Tirana
1960/1961 FK Partizani Tirana
1961/1962 -
1962/1963 KF Tirana
1963/1964 KF Tirana
1964/1965 KF Tirana
1965/1966 FK Partizani Tirana
1966/1967 -
1967/1968 FK Partizani Tirana
1968/1969 -
1969/1970 FK Partizani Tirana
1970/1971 KS Dinamo Tirana
1971/1972 KS Vllaznia Shkodra
1972/1973 FK Partizani Tirana
1973/1974 KS Dinamo Tirana
1974/1975 KF Elbasani
1975/1976 KS 17 Nentori Tirana
1976/1977 KS 17 Nentori Tirana
1977/1978 KS Dinamo Tirana
1978/1979 KS Vllaznia Shkodra
1979/1980 FK Partizani Tirana
1980/1981 KS Vllaznia Shkodra
1981/1982 KS Dinamo Tirana
1982/1983 KS 17 Nentori Tirana
1983/1984 KS 17 Nentori Tirana
1984/1985 KS Flamurtari Vlora
1985/1986 KS 17 Nentori Tirana
1986/1987 KS Vllaznia Shkodra
1987/1988 KS Flamurtari Vlora
1988/1989 KS Dinamo Tirana
1989/1990 KS Dinamo Tirana
1990/1991 FK Partizani Tirana
1991/1992 KF Elbasani
1992/1993 FK Partizani Tirana
1993/1994 SK Tirana
1994/1995 KS Teuta Durres
1995/1996 SK Tirana
1996/1997 FK Partizani Tirana
1997/1998 KF Apolonia Fier
1998/1999 SK Tirana
1999/2000 KS Teuta Durres
2000/2001 SK Tirana
2001/2002 SK Tirana
2002/2003 KS Dinamo Tirana
2003/2004 FK Partizani Tirana
2004/2005 KS Teuta Durres
2005/2006 KF Tirana
2006/2007 KS Besa Kavaja
2007/2008 KS Vllaznia Shkodra
2008/2009 KS Flamurtari Vlora
2009/2010 KS Besa Kavaja
2010/2011 KF Tirana
2011/2012 KF Tirana
2012/2013 KF Laci
2013/2014 KS Flamutari Vlora
2014/2015 KF Laci
2015/2016 FK Kukesi
2016/2017 KF Tirana
2017/2018 KF Skenderbeu Korca
2018/2019 FK Kukesi
2019/2020* -

Das bringt bis zum heutigen Stand (April 2020) die folgende Liste an Gewinnern des albanischen Fußballpokals hervor, der übrigens in der Landessprache Kupa e Shqipërisë getauft wurde.

Ausrichter ist der Federata Shqiptare e Futbollit, was natürlich der albanische Fußballverband ist.

Club Pokalsiege
KF Tirana 16
FK Partizani Tirana 15
KS Dinamo Tirana 13
KS Vllaznia Shkodra 6
KS Flamurtari Vlora 4
KS Teuta Durres 3
KF Elbasani 2
KS Besa Kavaja 2
KF Laci 2
FK Kukesi 2
KF Apolonia Fier 1
KF Skenderbeu Korca 1
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Alle Teams der EM 2016 samt Ausrüster

Die kommende EM 2016 in Frankreich wirft ihre Schatten voraus. Die qualifizierten Teilnehmerländer stehen — ebenso wie der Spielplan der EM — fest. In diesen Tagen findet auch die Gruppenauslosung für die sechs Vorrundengruppen des Turniers statt. Trotz einiger widriger Einflüsse steigt die Vorfreude auf das Turnier, an dem zum ersten Mal 24 aller UEFA-Mitglieder teilnehmen. Das bedeutet, dass lediglich 8 Teams von 24 und somit gerade ein Drittel aller Qualifikanten nach der Vorrunde ausscheidet. Das wiederum hat zur Folge, dass die 16 besten Teams ins Achtelfinale einziehen. Mit Sicherheit wird der eine oder andere „Kleine“ dieses Ziel erreichen und seine Fans vor Ort und in der Heimat schwer verzücken.

Wie er in diesem Fall auch seinen Trikot-Ausrüster verzücken würde, denn schließlich gibt es neben einer WM keine größere, mehr oder weniger kostenlose Werbebühne für die Ausrüster, die die Trikots und sonstigen Elemente der Spielkleidung der 24 Länder herstellen.

Dabei gibt es trotz der hohen Zahl an Teilnehmern gerade mal 2 Exoten in der Riege der Ausrüster zu finden, welche ansonsten von den klassischen „zweieinhalb“, also den großen adidas und Nike und dem beinahe-großen Puma beherrscht wird.

Nur zwei Exoten unter den EM-Ausrüstern

Die beiden Exoten finden sich wenig überraschend bei kleineren Nationen. Zum einen wäre da Rumänien zu nennen, das von Joma ausgerüstet wird. Das spanische Unternehmen rüstet noch einige weitere Nationalmannschaften aus (u. a. Bulgarien), ist aber nur mit Rumänien bei der EM in Frankreich vertreten.

Der zweite wäre das hierzulande sicher gänzlich unbekannt Erreà, das aus Torrile in Italien stammt, aber vornehmlich britische Clubs der unteren Ligen ausstattet. Von daher ist die Wahl, auch Island auszurüsten sowohl gedanklich als auch geographisch nicht so weit entfernt. Erreà darf sich glücklich schätzen, dass Island die Qualifikation geschafft hat und für seine Produkte in Frankreich schaulaufen wird.

Neben den großen dreien gibt es mit Umbro zwar noch einen weiteren Ausrüster, der nur eine Nationalmannschaft einkleidet (Irland), allerdings darf man Umbro als auch langjähriger Ausrüster von England sicher nicht zu den Kleinen auf dem Markt zählen.

Die übrigen drei Ausrüster verteilen sich wie folgt auf die qualifizierten Nationalmannschaften:

Land Ausrüster
Albanien adidas
Belgien adidas
Deutschland adidas
England Nike
Frankreich Nike
Irland Umbro
Island errea
Italien Puma
Kroatien Nike
Nordirland adidas
Österreich Puma
Polen Nike
Portugal Nike
Russland adidas
Rumänien Joma
Schweiz Puma
Schweden adidas
Slowakei Puma
Spanien adidas
Ungarn adidas
Wales adidas
Tschechien Puma
Türkei Nike
Ukraine adidas

Das macht summa summarum also 10 Teams von adidas gegenüber 6 Teams von Nike sowie 5 Teams von Puma. Übersichtlicher das Ganze noch einmal unten in der Tabelle.

Wie schon bei den Listen der Ausrüster der WM 2010 und der Ausrüster der WM 2014 zu sehen, verdichtet sich dieser Kampf immer mehr auf das Duell der großen beiden. Dabei gibt es noch viele andere Ausrüster, die Fußballtrikots an den Mann oder die Frau bringen wollen und können. Doch bei den Zahlen, die die großen Ausrüster aufwenden, um sich die Dienste der Nationalmannschaften zu sichern, deren Trikots sie dann selbst in rauen Mengen verkaufen wollen, können die meisten kleineren Anbieter nicht mitgehen.

Zahl der Länder pro Trikot-Ausrüster

So ist es beinahe logisch, dass etwas kleinere Anbieter immer nur bei den „Exoten“ oder eben kleinen Nationnen unterkommen oder bei jenen, welche nur über umsatzschwache Märkte verfügen; sei es wegen der geringen Einwohnerzahl (Island) oder der schwaczen Wirtschaftskraft (Rumänien) im jeweiligen Binnenmarkt.

Hier zur Übersicht noch einmal die Liste der Ausrüster der EM, diesmal nicht nach Ländern sortiert, sondern nach Ausrüstern.

Ausrüster Teams
adidas 10
Nike 6
Puma 5
errea 1
Joma 1
Umbro 1
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Auswertung der Prognosen der EM-Qualigruppen

Mit Aufstockung der Europameisterschaft von 16 auf 24 Teilnehmer fragten wir uns zu Beginn der Qualifikation dazu, ob diese Qualifikation wörklöch so schröcklöch öde werden würde, wie nach allgemeiner Einschätzung zu befürchten stand. 25 Menschen teilten ihre Tipps für die jeweils drei ersten Plätze mit.

So endete die EM-Qualifikation schließlich:

A: Tschechien, Island, Türkei, Niederlande, Kasachstan, Lettland
B: Belgien, Wales, Bosnien-Herzegowina, Israel, Zypern, Andorra
C: Spanien, Slowakei, Ukraine, Weißrussland, Luxemburg, Mazedonien
D: Deutschland, Polen, Irland, Schottland, Georgien, Gibraltar
E: England, Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen, San Marino
F: Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland, Färöer, Griechenland
G: Österreich, Russland, Schweden, Montenegro, Liechtenstein, Moldawien
H: Italien, Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan, Malta
I: Portugal, Albanien, Dänemark, Serbien, Armenien

Dabei fallen vor allem drei Gruppen heraus, die nicht das Erwartete brachten: Gruppe A mit dem Scheitern der Niederlande, der Direktqualifikation Islands, Gruppe F mit dem schwachen Abschneiden von Griechenland und Finnland sowie dem überraschenden Gruppensieger Nordirland und Gruppe I, in der weder Serbien noch Dänemark erreichten, was man allgemein erwartet hatte oder hätte.

Das Gegenteil stellten vor allem die Gruppen E (England – Schweiz – Slowenien) und H (Italien – Kroatien – Norwegen) dar, in der fast alle Teilnehmer sogar die endgültige Platzierung korrekt voraussagten. Ebenso wenig überraschen die Gruppensiege von Spanien und Deutschland, wobei es da bei den weiteren Platzierungen schon variabler zuging.

Nun also zur Auswertung.

Korrekt getippe Platzierungen

Ingesamt gab es 9 Gruppen à 3 Platzierungen zu tippen, macht 27 Tipps pro Teilnehmer. 25 Personen nahmen teil. Macht 675 Tipps. Davon waren – unten im Datenteil grün gekennzeichnet – 205 völlig korrekt. Dies entspricht einer Quote von 30,4 Prozent richtiger Tipps. Die Zahl der völlig richtigen Tipps schwankte dabei zwischen 7 (26 Prozent) und 14 (52 Prozent) von 27.

Direktqualifikanten

Interessanter als die Frage nach den genau richtig getippten Platzierungen war ja aber die Frage, wie genau man vorhersagen könne, welche Teams sich schließlich qualifizieren bzw. die Playoffs erreichen. Der Ausgang der Playoffs wurde in der gesamten Auswertung nicht berücksichtigt, weil deren Teilnehmer damals natürlich nicht bekannt waren und dementsprechend auch nicht eingeschätzt werden konnten.

Im zweiten Schritt wird also die Zahl der richtig getippten direkt Qualifizierten betrachtet. Hier gab es 9 Gruppen à 2 Qualifikanten, also 18 Tipps von 25 Teilnehmern, macht 450 Tipps. Davon waren 265 Prognosen korrekt, womit sich ein Prozentwert von 58,9 Prozent als zutreffend erwies. Die Zahl der richtigen Tipps variierte hier zwischen 12 (67 Prozent) und 8 (44 Prozent).

Korrekt getippte Qualifikanten

Doch im Kern war ja die Frage, ob man ahnen könne, welche drei Teams in einer Gruppe die für die Qualifikation relevanten Plätze erreichen würde. Hier waren also wiederum 675 Tipps nötig gewesen. Allein danach ausgewertet, wie viele dieser drei Teams, egal auf welcher Position die Qualfikation bewältigten, waren nicht weniger 534 Tipps von 675 zutreffend, somit 79,1 Prozent. Der Zahl der korrekten Tipps schwankte dabei zwischen 17 (63 Prozent) und 24 (89 Prozent). Im Schnitt wurden also nur 20,9 Prozent von 27 zu prognostizierenden Qualifikanten nicht korrekt prognostiziert.

Ob man das noch interessant nennt, muss trotz des unerwartet schlechten Abschneidens von vor allem Griechenland und den Niederlanden jeder für sich selbst entscheiden.

Hier würde man auch trotz der unerwartet spannenden Gruppe mit Deutschland darauf plädieren, die Eingangsfrage, ob die EM-Quali „schröcklöch öde“ werden würde, in Bezug auf die Ergebnisse mit ja beantworten.

Die Daten im Detail – vor allem interessant für die, die teilnahmen – folgen hier jetzt in drei Versionen, entsprechend der obigen drei Auswertungsverfahren. Kann man durchscrollen oder jeweils mit diesen Links ansteuern (funktioniert nur in der Komplettversion des Textes).

1. Platzierung genau richtig
2. Direktqualifikanten korrekt
3. alle sich überhaupt Qualifizierenden richtig

Unzweifelhaft natürlich, dass alle Werte noch wesentlich günstiger ausgefallen wären, wenn ein gewisser „Trainer Baade“ nicht mitgetippt hätte.

PS: Was hier erstmals auffiel, ist, dass eine solche Qualifikation gerade mal 13 Monate dauert – in diesem Fall von September 2014 bis Oktober 2015, also nicht annähernd die zwei Jahre, die die Pause zwischen zwei großen Turniere beträgt.

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Alle Fußballer des Jahres in der Schweiz

Ein Blick auf den Fußball der Schweiz, nicht nur den Schweizer Meister, lohnt aus diversen Gründen immer wieder. Zunächst mal ist das naheliegendste, dass man dort in weiten Teilen des Landes ebenfalls Deutsch spricht, womit man als Beobachter aus der Bundesrepublik das Glück hat, die Inhalte, Kommentare und Bewertungen des dortigen Fußballs ohne (viel) Mühe verstehen zu können. Dies gilt natürlich insbesondere fürs Schriftliche. Während das Spiel selbst universell ohne Sprache zu begreifen ist, kann man die Berichterstattung der meisten anderen Länder nur mithilfe von Übersetzungstools konsumieren, sofern man der jeweiligen Sprache nicht mächtig ist.

Dieser Sprachvorteil führt zu dem zweiten Aspekt, unter dem ein Blick auf den Schweizer Fußball sinnvoll ist: Die besten Spieler der Schweiz landen früher oder später gerne mal in der Bundesliga, auch wenn sich aufgrund geographischer Affinitäten zur Ligue 1 und zur Serie A der eine oder andere auch dorthin begeben mag. Doch blickt man zum Beispiel auf die hier folgende Liste der Fußballer des Jahres in der Schweiz, so begegnen einem viele aus der Bundesliga bekannte Namen. Zumindest gilt dies für die Zeit ab Mitte der 1990er Jahre.

So ist es durchaus empfehlenswert, als Mensch mit Faibel für Fußball und die Bundesliga, einen Blick auf diese jährliche Wahl im Schweizer Fußball zu werfen. Wer dort derart reüssiert, dass er zum besten Spieler einer Saison gewählt wird, der hat in aller Regel auch das Rüstzeug, in der Bundesliga zu bestehen.

Hier also die vollständige Liste aller Fußballer des Jahres in der Schweiz.

Jahr Spieler Nationalität Verein
1973 Karl Odermatt Schweiz FC Basel
1974 nicht vergeben
1975 Umberto Baberis Schweiz Grasshoppers Zürich
1976 Jakob Kuhn Schweiz FC Zürich
1977 Hans-Jörg Pfister Schweiz Servette Genf
1978 Ruedi Elsener Schweiz Grasshoppers Zürich
1979 Umberto Baberis Schweiz Servette Genf
1980 Umberto Baberis Schweiz Servette Genf
1981 Heinz Lüdi Schweiz FC Zürich
1982 Claudio Sulser Schweiz Grasshoppers Zürich
1983 Lucien Favre Schweiz Servette Genf
1984 Heinz Hermann Schweiz Grasshoppers Zürich
1985 Heinz Hermann Schweiz Grasshoppers Zürich
Rolf Osterwalder Schweiz FC Aarau
1986 Heinz Hermann Schweiz Neuchatel Xamax
1987 Heinz Hermann Schweiz Neuchatel Xamax
1988 Heinz Hermann Schweiz Neuchatel Xamax
1989 Peter Nadig Schweiz FC Luzern
1990 Andy Egli Schweiz Grasshoppers Zürich
1991 Adrian Knup Schweiz FC Luzern
1992 Jean-Paul Brigger Schweiz FC Sion
1993 Ciriaco Sforza Schweiz Grasshoppers Zürich
1994 Thomas Bickel Schweiz Grasshoppers Zürich
1995 Nestor Subiat Schweiz Grasshoppers Zürich
1996 Kubilay Türkyilmaz Schweiz Grasshoppers Zürich
1997 Kubilay Türkyilmaz Schweiz Grasshoppers Zürich
1998 Stefan Rehn Schweiz Lausanne Sports
1999 Alexandre Rey Schweiz Servette Genf
2000 Charles Amoah Schweiz FC St. Gallen
2001 Stephane Chapuisat Schweiz Grasshoppers Zürich
2002 Murat Yakin Schweiz FC Basel
2003 Hakan Yakin Schweiz FC Basel
2004 Stephane Chapuisat Schweiz Young Boys Bern
2005 Ricardo Cabanas Schweiz Grasshoppers Zürich
2006 Matias Delgado Schweiz FC Basel
2007 Mladen Petric Schweiz FC Basel
2008 Hakan Yakin Schweiz Young Boys Bern
2009 Seydou Doumbia Schweiz Young Boys Bern
2010 Seydou Doumbia Schweiz Young Boys Bern
2011 Alexander Frei Schweiz FC Basel
2012 Alexander Frei Schweiz FC Basel
2013 Mohamed Salah Ägypten FC Basel
2014 Shkelzen Gashi Albanien FC Basel
2015 - - -
2016 - - -

Rekordsieger ist der dennoch eher weniger bekannte Heinz Hermann, während Namen wie Stephane Chapuisat, Alexander Frei oder selbst Ricardo Cabanas aus der Bundesliga bekannt sind.

Ein weiterer Grund, warum dieser Blick interessant ist, ist der Umstand, dass die höchste Schweizer Spielklasse auch für all jene spannend ist, die sich für Sportwetten oder genauer Fußballwetten interessieren. Oft überschneidet sich der Spielplan, aber nicht immer, sodass hier ein Blick auf die Ergebnisse insbesondere Lücken im täglichen Fußballkonsum schließen kann. Wer sich dann zu einer Sportwette auf dem Online-Wege entschließt, sollte wissen: bet365 ist Testsieger in dem Wettanbieter Vergleich von pcpraxis.de. Damit ist das Wetten auf den Ausgang der Partien der Kontrahenten in der Schweizer Liga laut den Erfahrungen in diesem Test so problemlos, stabil und sicher möglich, dass man keine Zweifel haben muss, dass man seine Wetten auch rechtzeitig und zuverlässig platzieren kann. Es geht also kein Wettspaß verloren, weil die Seite hakt oder ruckelt und Eingaben nicht schnell genug verarbeitet werden.

Stichwort Rekordsieger: Es folgt hier noch die Liste der Spieler, die mehr als 1x Fußballer des Jahres in der Schweiz wurden:

Spieler Häufigkeit
Heinz Hermann 5x
Kubilay Türkyilmaz 3x
Umberto Baberis 2x
Stephane Chapuisat 2x
Alexander Frei 2x
Seydou Doumbia 3x
Hakan Yakin 2x

Anzumerken ist allerdings, dass die Wahl von ihrer Einführung im Jahr 1973 bis zum Jahr 1998 ausschließlich Spieler Schweizer Nationalität berücksichtigt (für ausländische Spieler wurde seit 1975 eine eigene Wertung durchgeführt). Seit 1998 wiederum sind lediglich in der Schweiz tätige Spieler wählbar, diese müssen nicht zwangsläufig in der höchsten Spielklasse spielen, bislang gab es davon aber noch keine Ausnahme.

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Alle albanischen Meister

Hier die Liste der Meister im Fußball in Albanien seit 1988. Die übrigen in Albanien gespielten Saisons mit ihrem jeweiligen Meister folgen in Kürze.

Jahr Meister
1987/1988 KS 17 Nëntori Tirana
1988/1989 KS 17 Nëntori Tirana
1989/1990 KS Dinamo Tirana
1990/1991 KS Flamurtari Vlora
1991/1992 KS Vllaznia Shkodra
1992/1993 FK Partizani Tirana
1993/1994 KS Teuta Durrës
1994/1995 SK Tirana
1995/1996 SK Tirana
1996/1997 SK Tirana
1997/1998 KS Vllaznia Shkodra
1998/1999 SK Tirana
1999/2000 SK Tirana
2000/2001 KS Vllaznia Shkodra
2001/2002 KS Dinamo Tirana
2002/2003 SK Tirana
2003/2004 SK Tirana
2004/2005 SK Tirana
2005/2006 KF Elbasani
2006/2007 KF Tirana
2007/2008 KS Dinamo Tirana
2008/2009 KF Tirana
2009/2010 KS Dinamo Tirana
2010/2011 KF Skënderbeu Korça
2011/2012 KF Skënderbeu Korça
2012/2013 KF Skënderbeu Korça
2013/2014 KF Skënderbeu Korça
2014/2015 KF Skënderbeu Korça
2015/2016 KF Skënderbeu Korça
2016/2017 FK Kukësi
2017/2018 KF Skënderbeu Korça
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EM 2016 Spielplan zum Ausdrucken und Ausfüllen, mon ami

EM Spielplan 2016 zum Ausdrucken

Direkt zur Seite mit dem EM-Spielplan zum Ausdrucken.

Unten gibt es die Spiele für all jene, welche sie nur online nachlesen wollen, einzeln aufgelistet.

Die EM 2016 in Frankreich ist die erste seit Einführung der Europameisterschaft 1960, die mit 24 Teams gespielt wird. Das bedeutet, dass aus den sechs Vorrundengruppen die beiden besten Nationen sowie die vier besten Gruppendritten sich für das neu eingeführte Achtelfinale qualifizieren werden.

Das wiederum bedeutet, dass Teams ausscheiden, weil sie schlechter waren als andere Teams, welche gegen völlig andere Gegner gespielt haben. Man könnte auch sagen: UEFA-Präsident Michel Platini hat den sportlichen Wert der Vorrunde mal wieder ad absurdum geführt, nur, damit 8 Nationen mehr teilnehmen und es dementsprechend mehr TV-Zuschauer gibt. Und er die eine oder andere Sympathie aus den dann vielleicht erstmalig qualifizierten Nationen genießen wird.

Gruppe A

10.6., 21h Frankreich - Rumänien Saint-Denis 2:1
11.6., 15h Albanien - Schweiz Lens 0:1
15.6., 18h Rumänien - Schweiz Paris 1:1
15.6., 21h Frankreich - Albanien Marseille 2:0
19.6., 21h Schweiz - Frankreich Lille 0:0
19.6., 21h Rumänien - Albanien Lyon 0:1

Gruppe B

11.6., 18h Wales - Slowakei Bordeaux 2:1
11.6., 21h England - Russland Marseille 1:1
15.6., 15h Russland - Slowakei Lille 1:2
16.6., 15h England - Wales Lens 2:1
20.6., 21h Slowakei - England Saint-Étienne 0:0
20.6., 21h Russland - Wales Toulouse 0:3

Gruppe C

12.6., 18h Polen - Nordirland Nizza 1:0
12.6., 21h Deutschland - Ukraine Lille 2:0
16.6., 18h Ukraine - Nordirland Lyon 0:2
16.6., 21h Deutschland - Polen Saint-Denis 0:0
21.6., 18h Ukraine - Polen Marseille 0:1
21.6., 18h Nordirland - Deutschland Paris 0:1

Gruppe D

12.6., 15h Türkei - Kroatien Paris 0:1
13.6., 15h Spanien - Tschechien Toulouse 1:0
17.6., 18h Tschechien - Kroatien Saint-Étienne 2:2
17.6., 21h Spanien - Türkei Nizza 3:0
21.6., 21h Kroatien - Spanien Bordeaux 2:1
21.6., 21h Tschechien - Türkei Lens 0:2

Gruppe E

13.6., 18h Irland - Schweden Saint-Denis 1:1
13.6., 21h Belgien - Italien Lyon 0:2
17.6., 15h Italien - Schweden Toulouse 1:0
18.6., 15h Belgien - Irland Bordeaux 3:0
22.6., 21h Italien - Irland Lille 0:1
22.6., 21h Schweden - Belgien Nizza 0:1

Gruppe F

14.6., 18h Österreich - Ungarn Bordeaux 0:2
14.6., 21h Portugal - Island Saint-Ètienne 1:1
18.6., 18h Island - Ungarn Marseille 1:1
18.6., 21h Portugal - Österreich Paris 0:0
22.6., 18h Ungarn - Portugal Lyon 3:3
22.6., 18h Island - Österreich Saint-Denis 2:1

Achtelfinale

25.6., 15h Schweiz - Polen St.-Etienne 5:6 n. E.
25.6., 18h Wales - Nordirland Paris 1:0
25.6., 21h Kroatien - Portugal Lens 0:1 n. V.
26.6., 15h Frankreich - Irland Lyon 2:1
26.6., 18h Deutschland - Slowakei Lille 3:0
26.6., 21h Ungarn - Belgien Toulouse 0:4
27.6., 18h Italien - Spanien Saint-Denis 2:0
27.6., 21h England - Island Nizza 1:2

Viertelfinale

30.6., 21h Polen - Portugal Marseille 4:6 n. E.
1.7., 21h Wales - Belgien Lille 3:1
2.7., 21h Deutschland - Italien Bordeaux 7:6 n. E.
3.7., 21h Frankreich - Island Saint-Denis 5:2

Halbfinale

6.7., 21h Portugal - Wales Lyon 2:0
7.7., 21h Deutschland - Frankreich Marseille 0:2

Finale

10.7., 21h Portugal - Frankreich Saint-Denis 1:0 n. V.
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Gewinnspiel: Eigentorschützen der Nationalmannschaft

„Wer Trainer Baade kennt, weiß, dass“ es bei diesen Gewinnspielen nichts zu gewinnen gibt außer Freude. Und natürlich Erkenntnis, vor allem.

Die DFB-Frauen erzielten in 345 (!) Länderspielen gerade mal ein einziges Eigentor, dies war dann aber ein besonders bitteres, wie es den Männern noch nicht passiert ist. Tina Wunderlich war im Olympia-Halbfinale 2000 gegen Norwegen die schwarze Krähe, die das Spiel für Gegner Norwegen entschied.

Bei den Männern fielen, auch relativ zur höheren Anzahl Spiele gesehen, deutlich mehr Eigentore. Da es insgesamt aber trotzdem eine überschaubare Zahl bleibt, gehe ich diesmal nicht in Vorleistung.

Welcher DFB-Spieler schoss wann ein Eigentor in welchem Länderspiel?

Jahr Spieler Anlass Gegner Tor Ergebnis
1908 Ernst Jordan (Langmeier) Test Schweiz 1:2 3:5
1910 Walter Hempel Test Niederlande 2:3 2:4
1912 Max Breunig Test Niederlande 5:3 5:5
1923 Henry Müller Test Finnland 0:1 1:2
1924 Hans Lang Test Ungarn 0:2 1:4
1931 Reinhold Münzenberg Test Frankreich 0:1 0:1
1932 Hans Stubb Test Schweden 4:3 4:3
1939 Hans Klodt Test Jugoslawien 1:2 3:2
1941 Hans Rohde Test Schweiz 4:2 4:2
1951 Jupp Posipal Test Irland 0:1 2:3
1955 Karl Mai Test Italien 0:1 1:2
1958 Herbert Erhardt Test Tsch’slowakei 2:2 2:3
1961 Willi Giesemann Test Dänemark 5:1 5:1
1978 Rolf Rüssmann Test Schweden 1:1 1:3
1978 Berti Vogts WM 2. Finalrunde Österreich 1:1 2:3
1981 Manfred Kaltz „Mini-WM“ Argentinien 1:1 1:2
1988 Eike Immel Test Jugoslawien 0:1 1:1
1993 Thomas Helmer „US-Cup“ Brasilien 0:1 3:3
1995 Thomas Helmer EM-Quali Wales 1:1 2:1
1997 Jürgen Kohler WM-Quali Albanien 0:1 4:3
1998 Oliver Kahn EM-Quali Türkei 0:1 0:1
2002 Oliver Kahn Test Israel 0:1 7:1
2002 Arne Friedrich EM-Quali Färöer 1:1 2:1
2007 Christoph Metzelder EM-Quali Slowenien 1:1 2:1
2011 Arne Friedrich EM-Quali Österreich 1:1 2:1
24 Kommentare

De groeten, Rafael!

Endlich isser weg. Das war ja nun wirklich nicht mehr zu ertragen, wie dieser Bubi, dieser Knilch (was ja mittlerweile auf fast alle Spieler aus dieser Perspektive zutrifft), sich noch in jedem Sommer-, Winter- oder Herbstloch mit Trikots von Bananenrepubliken oder Ähnlichem für die Zeitung ablichten ließ, diverse Spalten und Überschriften belegte und dann auch noch lächerliche Schauspielaufführungen gab, um potenzielle Wechsel nicht zu gefährden, ohne beim Abschied zu vergessen, dass er Hamburg — seine Perle — natürlich liebt und auch die Menschen dort.

Die übrigen Menschen in der Bundesrepublik scheint er nicht besonders zu mögen, ansonsten hätte er uns allen dieses jahrelange enervierende Theater inklusive herzerweichendem Gelaber von spanischen Großeltern elterlicherseits erspart, in deren Land er natürlich unbedingt spielen müsse, eines Tages. Wie schön für ihn, dass seine Großeltern nicht aus Lettland oder Albanien stammen. Sylvie van der Vaart hätte nie via OTTO-Katalog unsere Augen drangsaliert und man hätte noch tatsächliche Saure-Gurken-Zeit haben können. Und jetzt das! Da sind die Gurken mal seit dem verlorenen EM-Finale bis auf ein Streitchen zwischen Immer-noch-Heißsporn Sammer und Bundes-Jogi über eine Party extrem sauer, da wartet van der Vaart auch noch extra bis zum Ende dieser Spreewälder-sind-die-besten-Zeit, bevor er schließlich wechselt.

Es hätte doch alles so einfach sein können.

Nun sind wir froh, dass Ruhe eingekehrt ist bezüglich dieses Themas. Auch wenn wir wissen, dass das nächste leidige nicht weit sein kann. Siddharta Goppingen Gautama lauert schon darauf, dass ihm der Kopf von seinem steinernen Haupt abgeschlagen wird. Aber dazu später mehr. Sagen, wir, in einer Woche. Was ist schon eine Woche im Vergleich zum Kreislauf der ständigen Wiedergeburt?

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Werder Bremen — Albanien von 1983 1:0

In einer einzigseitigen Partie gegen das Albanien des Jahres 19831 gewann Werder Bremen heute zwar mit 1:0, verpasste aber nach der Niederlage mit Null zu minus Zwei aus dem Hinspiel die Qualifikation für die Europameisterschaft. Schade. Vielleicht klappt’s ja für Südafrika.

Kleiner Tipp zur Nacht: Eckballvarianten üben.

Wieso das Albanien von 1983 mit einer solchen Leistung nun in der Runde der Letzten ist, bleibt für den neutralen Beobachter unklar und wirkt auch ein wenig unfair, wie man es häufig vom Fußballsport hört. Der Mensch aber strebt nach Fairness im Umgang miteinander.

1 Zur Erinnerung und für die Jüngeren unter jenen: Das albanische Modell lässt sich gut in dieser mathematisch glasklar ausbaldowerten Zahlenreihe abbilden: 9-1-0.

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Deutschland gegen Türkei

Deutschland gegen Türkei.

So lautete die Paarung in allen großen Pausen der vier Jahre meiner Grundschulkarriere. Als Türkei zählte dann auch der eine Albaner und die zwei Jugoslawen. Damals fand ich diese Teamzusammenstellung selbstverständlich; im Nachhinein dann eher ein wenig borniert und zu sehr den Phänomenen der Sozialpsychologie in die Hände spielend, als dass ich noch freiwillig davon erzählt hätte.

Seit heute weiß ich: Das ist nicht nur auf Grundschul-Schulhöfen so, sondern sogar an der viel zitierten Säbener Str., weil Philipp Lahm über das Training und vor allem die Trainingsspielchen dort berichtet:

„So ist das immer. Es spielen immer die Deutschen zusammen und die Ausländer“, sagt Philipp Lahm, als sei es das Normalste der Welt.

Wir haben damals übrigens in vier Jahren kein einziges Spiel verloren, sondern alle bis auf eins gewonnen. Bei ca. 300 durchgeführten Spielen ist das keine schlechte Bilanz. Einziger Ausrutscher aus unserer Sicht war ein ein 1:1, was die „Türken“ (plus Albaner und Jugoslawen) wie einen Sieg feierten. Verständlich, wenn man vier Jahre lang nur auf den Arsch kricht.

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Schwarze Berge

Die meisten slawischen Wörter geben einem Sprecher einer germanischen Sprache nicht den Hauch einer Chance, zu erahnen, was sie bedeuten könnten.

Nehmen wir das in Montenegro gesprochene serbisch: Was könnte zum Beispiel nogomet bedeuten? Nun, das ist ganz leicht: Fußball natürlich. Sprečavanje bedeutet Behinderung, izabrani sudija ist der Schiedsrichter und ruka, klar, ist die Hand.

Nicht ganz so schwierig stellt sich das beim Wort Montenegro dar. Schließlich kennen wir alle jene Montes, die die Epo-Kuriere herauf- und herabfahren, und Negros kennen wir wohl auch ein paar, wenn wir mal amerikanische Filme geschaut haben oder damals Fan von Eintracht Braunschweig waren.

Diese schwarzen Berge sind seit heute das 208. Mitglied der FIFA. Zur Feier des Tages überreichte Dejan Savicevic in seiner Funktion als Präsident des montenegrinischen Fußballverbands der FIFA die Fahne von Montenegro. Die sieht übrigens so aus und erinnert nur ganz leicht an die Fahne des nebenan liegenden Albanien. Dass die Auswahl der knapp 600.000 Montenegriner aber jemals die Qualifikation für ein FIFA-Turnier überstehen wird, halte ich für ähnlich wahrscheinlich wie das Ausbleiben eines deutschen Sieges gegen San Marino[1]. Überhaupt können mit Montenegros Beitritt nur noch 15,3846 Prozent der FIFA-Mitgliedsländer an einer WM teilnehmen. Vorher waren es mit 15,4589 Prozent deutlich mehr, so dass es sogar Österreich ein paar Mal geschafft hat.

[1] Nach Löw’scher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

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Kein Tor zu viel

Die Ergebnisse vom Sonntag:

1:2 (0:2)
1:4 (0:3)
2:1 (1:0)
1:0 (1:0)
1:2 (1:1)
0:3 (0:1)
1:3 (1:1)
n.V. 0:1
1:0 (1:0)
0:2 (0:2)
2:1 (0:0)

Sieht nach einem normalen Bundesligaspieltag aus? Stimmt. War es aber nicht. Das war die erste Runde des DFB-Pokals. In elf Spielen schlappe drei Siege mit mehr als einem Tor Unterschied bei den Duellen zwischen den Teams aus verschiedenen Ligen. Für einzelne 90 Minuten geht da eben häufig doch was, auch wenn man eigentlich unterlegen ist.

Aus demselben Grund sollte man gar nicht erst darüber nachdenken, San Marino wegen einer einzigen 0:13-Klatsche aus der EM-Qualifikation zu entfernen oder gar Vereine aus Georgien, Irland oder Albanien aus der Champions-League-Qualifikation auszuschließen.

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Ich bin so rar, ich bin so rar, ich bin so wunderbar

Die FOTO-Zeitung schenkt uns DVDs von ein paar wichtigen Spielen des letzten Jahrhunderts, darunter vermeintliche „Klassiker“ wie die Finalpartie Deutschland — Holland von 1974. Ein Spiel, das übrigens meiner Einschätzung nach bei Weitem nicht so langsam ist, wie man es angesichts der seitdem verstrichenen Zeit vermuten würde. Diese Sammlung der FOTO-Zeitung umfasst etwas mehr als ein Dutzend Ausgaben. Das bedeutet: Es sind auch nicht mehr als ein Dutzend Spiele zu sehen auf diesen DVDs. Und die Bilder von Gerd Müllers Tor zum 2:1, von Pelés Tor im Finale 1958 oder von Andreas Brehmes Elfmeter kennt ohnehin schon jeder by heart.

Interessanter wäre es da doch, mal das Finale des Europapokals der Landesmeister von 1982 zu sehen, das Bayern München gegen Aston Villa mit 0:1 verlor. Nebenbei bemerkt die erste Niederlage in einem Finale für Bayern überhaupt, vielleicht als kleines Omen für das, was 1999 gegen Manchester United passieren würde. Noch interessanter wäre es, mal zu sehen, was denn die vielbejubelten und heute noch beschworenen „Gladbacher Fohlen“ in den 1970ern tatsächlich so aufs Parkett alias Rasen gelegt haben. Oder wie ein Qualifikationsspiel gegen einen damals noch „Kleinen“ wie z. B. Albanien ablief.

Um noch ein wenig obskurer zu werden: Wie wäre es mit einem WM-Qualifikationsspiel zwischen der DDR und Ungarn aus den 1960ern? Ein Freundschaftsspiel Österreich — Brasilien aus dem selben Jahrzehnt? Wie spielte der junge Bernd Schuster eigentlich im Nationaltrikot in den frühen 1980ern? Solche Spiele in voller Länge, mit dem Originalkommentar, für wenig Geld?

Ihr glaubt, ich scherze, aber all diese Spiele sind hier: raresoccervideos.com verfügbar. Scheinbar nichts, was es nicht gibt.

Ich bin sicher nicht der Einzige, der auf so etwas gewartet hat. Abgesehen davon, dass man für sich selbst endlich mit ein paar Mythen aufräumen kann, kann man dort wunderbar erleben, wie angenehm ein Kommentator ist, der nicht viel mehr sagt, als die Namen der ballführenden Spieler zu nennen.

Fraglich allerdings, ob der Besitzer dieser Videosammlung eine Beziehung führt. Ich denke, eher nein.

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