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Schlagwort: Meisterschaft

Alle österreichischen Meister im Frauenfußball

Seit der Saison 1973/1974 wird in Österreich ein offizieller Meister im Frauenfußball ausgespielt. Schon in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg gab es allerdings einige Meisterschaften, diese folgen in Kürze.

Jahr Meister
1972/1973 Favoritner AC
1973/1974 USC Landhaus Wien
1974/1975 KSV Ankerbrot Wien
1975/1976 USC Landhaus Wien
1976/1977 SV Elektra Wien
1977/1978 USC Landhaus Wien
1978/1979 SV Elektra Wien
1979/1980 SV Elektra Wien
1980/1981 USC Landhaus Wien
1981/1982 USC Landhaus Wien
1982/1983 USC Landhaus Wien
1983/1984 SV Aspern
1984/1985 ESV Ostbahn IX Wien
1985/1986 1. DFC Leoben
1986/1987 1. DFC Leoben
1987/1988 USC Landhaus Wien
1988/1989 USC Landhaus Wien
1989/1990 Union Kleinmünchen
1990/1991 Union Kleinmünchen
1991/1992 Union Kleinmünchen
1992/1993 Union Kleinmünchen
1993/1994 Union Kleinmünchen
1994/1995 USC Landhaus Wien
1995/1996 Union Kleinmünchen
1996/1997 USC Landhaus Wien
1997/1998 Union Kleinmünchen
1998/1999 Union Kleinmünchen
1999/2000 USC Landhaus Wien
2000/2001 USC Landhaus Wien
2001/2002 Innsbrucker SC
2002/2003 SV Neulengbach
2003/2004 SV Neulengbach
2004/2005 SV Neulengbach
2005/2006 SV Neulengbach
2006/2007 SV Neulengbach
2007/2008 SV Neulengbach
2008/2009 SV Neulengbach
2009/2010 SV Neulengbach
2010/2011 SV Neulengbach
2011/2012 SV Neulengbach
2012/2013 SV Neulengbach
2013/2014 SV Neulengbach
2014/2015 FSK St. Pölten-Spratzern
2015/2016 FSK St. Pölten-Spratzern
2016/2017 SKN St. Pölten
2017/2018 SKN St. Pölten-Spratzern
2018/2019 -
2019/2020 -

(Ab hier Stand 2016)

Rekordmeister im österreichischen Frauenfußball sind damit der USC Landhaus Wien und der SV Neulengbach, der alle seine Titel in diesem Jahrtausend gewann.

Verein Titel
USC Landhaus Wien 12
SV Neulengbach 12
Union Kleinmünchen 8
FS Elektra Wien 3
1. DFC Leoben 2
Favoritner AC Wien 1
KSV Ankerbrot Wien 1
SV Aspern 1
ESV Ostbahn XI Wien 1
Innsbrucker AC 1
FSK St. Pölten-Spratzern 1
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The Kop loves you

Weil der Clip eine zeitlang bei youtube wieder verschwunden war und — auf einem Bein kann man schlecht stehen — weil heute die überarbeitete Version des Films „Yellow Submarine“ in den USA in ausgewählten Theatern anläuft, noch mal jenen Bericht der BBC aus dem Jahr 1964 eingeworfen, in dem die Menschen auf dem „Kop“ in Liverpool „She loves you“ singen.



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Alle weißrussischen Meister

Seit 1992 spielen 10 Mannschaften um das „Tschempijanat“ in Weißrussland, die Liga heißt Wyschejschaja Liha. Rekordmeister ist BATE Barysssau mit zur Zeit 8 Titeln.

Jahr Meister
1992 Dinamo Minsk
1992/1993 Dinamo Minsk
1993/1994 Dinamo Minsk
1994/1995 Dinamo Minsk
1995 Dinamo Minsk
1996 MPKZ Masyr
1997 Dinamo Minsk
1998 Dnjapro Mahiljou
1999 BATE Baryssau
2000 Slawija Masyr
2001 Belschyna Babrusk
2002 BATE Baryssau
2003 FK Homel
2004 Dinamo Minsk
2005 Schachzjor Salihorsk
2006 BATE Baryssau
2007 BATE Baryssau
2008 BATE Baryssau
2009 BATE Baryssau
2010 BATE Baryssau
2011 BATE Baryssau
2012 BATE Baryssau
2013 BATE Baryssau
2014 BATE Baryssau
2015 BATE Baryssau
2016 BATE Baryssau
2017 -
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Prophet im eigenen Land sein

Klaus Toppmöller präsentiert sich als solcher, wertloser Prophet im Interview mit der FAZ, zufällig in einem gewissen März 2002, damals noch mit allen Bayer Leverkusener Trümpfen in der Hand nach vorne blickend.

Die Kinder gehen mit dem, der Meisterschaften gewinnt. Irgendwann fährt man nach München und hat dort den Block voller Leverkusen-Fans, die aus München kommen.

Zuletzt war er Trainer in Georgien, welches bekanntlich nicht sein Land ist. Hat aber auch nichts genutzt, Privatier schon seit 2008.

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Alle finnischen Meister

Alle Meister der finnischen Veikkausliiga, die die höchste Spielklasse im finnischen Fußball darstellt. Rekordmeister ist – übrigens auch bei den Frauen – HJK Helsinki.

Jahr Meister
1908 Unitas Helsinki
1909 PUS Helsinki
1910 AFIK Turku
1911 HJK Helsinki
1912 HJK Helsinki
1913 KIF Helsinki
1914 -
1915 KIF Helsinki
1916 KIF Helsinki
1917 HJK Helsinki
1918 HJK Helsinki
1919 HJK Helsinki
1920 AFIK Turku
1921 HPS Helsinki
1922 HPS Helsinki
1923 HJK Helsinki
1924 AFIK Turku
1925 HJK Helsinki
1926 HPS Helsinki
1927 HPS Helsinki
1928 Turku PS
1929 HJK Helsinki
1930 HIFK Helsinki
1931 HIFK Helsinki
1932 HPS Helsinki
1933 HIFK Helsinki
1934 HPS Helsinki
1935 HPS Helsinki
1936 HJK Helsinki
1937 HIFK Helsinki
1938 HJK Helsinki
1939 Turku PS
1940 Sudet Viipuri
1941 Turku PS
1942 HT Helsinki
1943 -
1944 VIFK Vaasa
1945 TPS Turku
1946 VIFK Vaasa
1947 HIFK Helsinki
1948 VPS Vaasa
1949 Turku PS
1950 Ikissat Tampere
1951 KTP Kotka
1952 KTP Kotka
1953 VIFK Vaasa
1954 Pyrkivä Turku
1955 KIF Helsinki
1956 Kuopio PS
1957 HPS Helsinki
1958 Kuopio PS
1959 HIFK Helsinki
1960 Haka Valkeakoski
1961 HIFK Helsinki
1962 Haka Valkeakoski
1963 Reipas Lahti
1964 HJK Helsinki
1965 Haka Valkeakoski
1966 Kuopio PS
1967 Reipas Lahti
1968 Turku PS
1969 KPV Kokkola
1970 Reipas Lahti
1971 Turku PS
1972 Turku PS
1973 HJK Helsinki
1974 Kuopio PS
1975 Turku PS
1976 Kuopio PS
1977 Haka Valkeakoski
1978 HJK Helsinki
1979 OPS Oulu
1980 OPS Oulu
1981 HJK Helsinki
1982 Kuusysi Lahti
1983 Ilves Tampere
1984 Kuusysi Lahti
1985 HJK Helsinki
1986 Kuusysi Lahti
1987 HJK Helsinki
1988 HJK Helsinki
1989 Kuusysi Lahti
1990 HJK Helsinki
1991 Kuusysi Lahti
1992 HJK Helsinki
1993 Jazz Pori
1994 TPV Tampere
1995 FC Haka
1996 Jazz Pori
1997 HJK Helsinki
1998 FC Haka
1999 FC Haka
2000 FC Haka
2001 Tampere United
2002 HJK Helsinki
2003 HJK Helsinki
2004 FC Haka
2005 Myllykosken Pallo
2006 Tampere United
2007 Tampere United
2008 Inter Turku
2009 HJK Helsinki
2010 HJK Helsinki
2011 HJK Helsinki
2012 HJK Helsinki
2013 HJK Helsinki
2014 HJK Helsinki
2015 Seinäjoen Jalkapallokerho
2016 IFK Mariehamm
2017 HJK Helsinki
2018 HJK Helsinki
2019 Kuopion PS
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Ein Tag auf Schalke

Allerdings nicht in der Arena, das heißt: doch, aber eben ohne ein Spiel, stattdessen im Schalke-Museum. Ein Museum eines Fußballvereins — keine ganz neue Idee, in Deutschland dennoch nicht besonders verbreitet bislang. Inzwischen werden es langsam mehr. Die Frage, ob eine solche Einrichtung sinnvoll ist, darf dennoch erlaubt sein.

Denn als mein Begleiter und ich an jenem Nachmittag im Schalke-Museum eintrafen, waren wir die einzigen Menschen dort. Die einzigen überhaupt, was bedeutete, dass auch kein Mitarbeiter an der Kasse zu finden war. Blauer Teppich und ein paar Sessel sowie von etwas Weiterem schon erkennbare Vitrinen waren zu sehen, aber niemand, der uns in diese vermeintlich heilige Halle des Schalke-Museums Eintritt gewähren wollte. Nach circa zwei Stunden (Anmerkung für Rechtsanwälte: Eine subjektive Einschätzung von objektiv etwa fünf Minuten, in denen allerdings die Zeit stillstand.) bemühte sich dann doch die Kassenfrau an ihr Arbeitsgerät und ließ uns für im Nachhinein horrende fünf Euro pro interessiertem Kopf eintreten.

Der Beginn des chronologisch sortierten Rundgangs wartete mit einem vermeintlichen Schätzchen auf: Ein Video der Meisterprämie der Schalker Mannschaft von 1934. Dieses war erst vor Kurzem im dunklen Keller eines verstorbenen Amateurfilmers aufgetaucht. Diese Meisterprämie der Schalker bestand damals aus einer Reise ins Sauerland. Wo man dann auch artig trainierte, weitgehend ohne Schaulustige, zusammen Herrengesänge schmetterte und allerlei merkwürdige Trimm-Dich-Handlungen vornahm, neben den heute noch bekannten Bocksprüngen über die Rücken der Schalker Spieler auch die etwas obskur anmutende Handlung des gegenseitigen Arschversohlens.

Ein Spieler musste sich dabei nach vorne beugen, auf dass die anderen, teils sogar mehrere von ihnen zugleich, ihm auf den Hintern respektive Arsch hauten. Das geschah offensichtlich zum Vergnügen aller Beteiligten. Nicht aber zum Vergnügen des Betrachters des Films, denn das Machwerk ist wohl selbst für hartgesottenste Schalke-Fans nur von begrenztem Wert. Einzig, dass damals — wie ja ebenfalls im 11Freunde-Sonderheft der 1950er Jahre zu sehen — junge Menschen um die 30 aussahen wie ihre eigenen Großväter, sowohl in Bekleidung und Haarfrisur, vor allem aber in ihren zerfurchten und gegerbten Gesichtern, nimmt man aus dem Film mit.

Nach diesem sicher als Schmankerl zum Einstieg gedachten Video — Versuch leider misslungen — geht die Reise weiter an den einzelnen Vitrinen entlang. Den Beginn machen etliche Ansichtskarten, Fotos und Zeitungsausschnitte aus jenem (fußballerisch) glorreichen Jahrzehnt der Schalker, dem die gesamte Anhängerschaft wohl heute noch nachtrauert. Der „Völkische Beobachter“ wird ausgestellt, wie er von diversen Finalspielern der Schalker berichtet, Ehrenmedaillen und -bürgerschaften der Schalker Spieler liegen neben den vielen Fotos aus jener Zeit. Womit wir beim Thema wären: Zeitdokumente. Daraus besteht das Museum, was eigentlich keine Überraschung sein sollte. Nur Überraschungen an sich fehlten gänzlich im Museum. Und das, obwohl der Autor kein Schalke-Fan ist.

Denn wenn auch die Auf- und Auszeichnungen der „Deutschen Fußballkriegsmeisterschaft“ wohl allen Besuchern neu sein dürften: Es werden keine Geschichten erzählt und so wird weder diese Zeit etwas plastischer noch erhält man einen umfassenderen Eindruck der Ereignisse jener Hochphase des Schalker Fußballtums.

Stattdessen geht es in all den Vitrinen im selben Stil weiter, nur die Formen der Erinnerung an die Höhepunkte der Schalker Spielhistorie ändern sich. Waren es eingangs alte Zeitungsausschnitte und auch — sehenswerterweise — mal ein paar Fußballschuhe aus jener Zeit sowie die typische Bekleidung von Bergleuten, so wandelt sich die Darreichungsform später zu den Mitbringseln der Gegner aus auf europäischem Terrain geschlagenen Spielen. Den Wimpeln, den „Ehrentellern“, aber auch den die Spiele ankündigenden Plakate („Flutlichtspiel“). Wieso man in Kopenhagen seinem fußballerischen Gegner Eisbären auf Holztellern schenkt, bleibt im Dunkeln, dies Manko wird aber vom Anblick des schönen Geschenks des FC Porto — einem stilvollen alten Vollschiff (vielleicht war’s auch eine Galeone …) — wieder wettgemacht.

Schließlich kommen weitere Perlen dieser Art zum Vorschein, weil es in den Vitrinen für die 1970er Jahre etwas popkultureller wird: die obligatorischen Sammelbilder, ein BRAVO-Starschnitt der Kremers-Zwillinge, von selbigen besungene Single-Platten und dergleichen mehr. Ein Teil der privaten Foto-Sammlung von Klaus Fischer liegt sinnigerweise auf einem Haufen übereinander unter Glas, so dass man nur das erste dieser sicher etwas selteneren Bilder beglotzen kann. Erfährt somit aber immerhin, dass Klaus Fischer eine Art früher Sepp Maier war und während seiner Karriere fleißig selbst fotografierte. Erstaunlich, dass Klaus Fischer überhaupt etwas mit mehr als einem Knopf dran bedienen kann, ein Buch hat er schließlich noch nie gelesen. Vielleicht macht er bei Handbüchern eine Ausnahme.

Einen der beste Teile des insgesamt 600 Qudratmeter großen Museums stellen neun Audiofiles dar, in denen von Ernst Kuzorra über Berni Klodt bis zu Youri Mulder ehemalige Schalker Spieler in jeweils knapp 2 bis 3 Minuten eine Episode der Schalker Historie beleuchten. Das reicht von nicht mal für Fans interessanten Äußerungen, wie man früher mit dem Mofa zum Schalker Training fuhr, bis zu Amüsantem, welches Youri Mulder über seine ersten Spiele beim FC Schalke 04 zu berichten weiß:

“Anekdotenspoiler“

Als sein Berater ihn von Holland nach Deutschland vermitteln wollte, hatte er geantwortet, das er überall hingehe, nur nicht nach Wattenscheid. Kaum spielte er für Schalke, war das erste Pflichtspiel prompt gegen jenes Wattenscheid und ging noch prompter gar mit 0:3 im Ruhrstadion verloren. Viele Schalker Anhänger weinten darob hemmungslos, worauf Mulders extra angereister Vater seinen Sohn fragte, bei was für einem Verein er denn hier gelandet sei. Die Antwort auf diese gar nicht rhetorische Frage bleiben sowohl Mulder als auch das Museum leider schuldig.

 
 

Gelandet sind auch viele Fanutensilien im Schalke-Museum, die etwas zusammmenhangslos in der Mitte des Museums in einem stilisierten Wohnzimmer mit TV — zum Fußball Schauen gedacht, wohl — ausgestellt werden. An den Wänden hingen sie und pisten, hier gibt es nichts weiter zu tun, als sich Aufnäher, Wimpel und Kutten genau anzuschauen. Erklärung, Einordnung, Erläuterung: Fehlanzeige.

Leider wird der oben beschriebene Fernseher im weiteren Verlauf nicht dafür verwendet, fünf je etwa zehnminütige Videos über die schalker fußballerischen Miss- und Erfolge pro Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg zu zeigen. Stattdessen steht man sich vor fünf verschiedenen Monitoren für diese kanpp fünfzig Minuten ohne Sitzmöglichkeit die Beine in den Bauch und bekommt doch nur Hausmannskost: Sowohl inhaltlich als auch vom Format her sind die Videos durch die Bezeichnung „mit Liebe gemacht“ noch sehr wohlwollend umschrieben. Möglicherweise müsste man „mit Liebe gemacht“ auch durch „im Jahr 2000 gemacht“ ersetzen. In jenem Jahr öffnete das Schalkemuseum nämlich erstmals seine Tore, und im Jahr 2000 befand man sich schließlich noch 5 Jahre vor der Gründung von youtube.

Naturgemäß gibt es nur wenige bewegte Bilder aus den frühen Zeiten, und das, was stattdessen gezeigt wird, kennt man auch als Nichtschalker meist schon zu Genüge. Heruntergefallener DFB-Pokal, der Hundebiss, die Meisterschaft der (unverständliche Laute), etc. pp. ad lib. Fad und auch technisch schlecht gemacht.

Der Höhepunkt des Museums folgt am Ende, allerdings nur physisch und nicht dramaturgisch. Im letzten Eckchen des Museums steht eine Mini-Tribüne à la Arena auf Schalke zur Besteigung frei. Man setzt sich also in die vierte, fünfte Reihe von unten in einigen Metern Höhe hin und schon startet ein Video über die verschiedenen Spielstätten, in denen der nicht ganz so ruhmreiche FC Schalke 04 je zu Hause war und ist. Glückauf-Kampfbahn, Parkstadion und schließlich Arena auf Schalke, neuerdings mit Sponsorennamen.

Kurz vor Ende des Videos dann ein überraschendes Gimmick, was möglicherweise nicht immer eingesetzt wird, eilt eine Mitarbeiterin zur Mini-Tribüne herbei und teilt mit, dass man jetzt schließen würde. Da waren für uns knapp zweieinhalb Stunden gespielt und was noch gefehlt hätte und worauf die Zuschauer nun verzichten mussten, war der Trikottausch. Der hätte im Schalke-Museum in Form von ausgestellten Trikots aus den verschiedenen Jahrzehnten stattgefunden, an denen man nun nur vorbeihuschen konnte, im Rücken die Museumsobfrau, die mit ihren Blicken Beine machte und sich auf dem Weg zu ihrem Feierabend keine Nachspielzeit abringen ließ.

Und schon wäre man wieder draußen, in luftiger Gelsenkirchener Höhe, an der Außenwand im x-ten Stock der Arena auf Schalke und wüsste nur wenig mehr über den FC Schalke 04 als zuvor. Für ein erstes selbst besuchtes Fußballmuseum aber durchaus einen Trip ins schöne Gelsenkirchen wert.

Fazit: Bissken teuer, ansonsten für ein Museum zumindest in der ersten Hälfte genauso aufbereitet, wie man sich ein Museum vorstellt. Die zweite Hälfte mit den Videos hätte man sich lieber komplett zu Hause auf youtube angesehen, dann wäre man auch nicht wegen so etwas Anachronistischem wie Öffnungszeiten von dannen gejagt worden.

Empfehlenswert? Die Jury verteilt zweieinhalb von fünf möglichen Schüppen Kohle. Plus einen langen Dödel, nech?

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Ohnegleichen

Hätte Manuel Neuer doch mal etwas früher mit Ottmar Hitzfeld gesprochen. Achnee. Falsche Farbe.

Klar, das war ein emotionaler Höhepunkt für mich. Für die Fans im Ruhrgebiet ist Fußball Religion, vor der schwarz-gelben Südtribüne hatte ich eine Gänsehaut. Unser Meisterkorso führte stundenlang durch die Stadt, die Identifikation der Leute ist riesig – bis ins hohe Alter, quer durch alle sozialen Schichten, das kann man mit München nicht vergleichen.

Sagt dennoch einer, der es wissen muss. Im Übrigen ist das Interview auch ansonsten lesenswert, was ja wiederum erstaunlich ist, wenn Ottmar Hitzfeld spricht.

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Alle spanischen Meister

Alle Meister im Fußball in Spanien seit 1929 der erste landesweite Meister gekürt wurde in einer übersichtlichen Liste.

Jahr Meister
1928/1929 FC Barcelona
1929/1930 Athletic Bilbao
1930/1931 Athletic Bilbao
1931/1932 Real Madrid
1932/1933 Real Madrid
1933/1934 Athletic Bilbao
1934/1935 Betis Sevilla
1935/1936 Athletic Bilbao
1936/1937 -
1937/1938 -
1938/1939 -
1939/1940 Atlético Madrid
1940/1941 Atlético Madrid
1941/1942 FC Valencia
1942/1943 Athletic Bilbao
1943/1944 FC Valencia
1944/1945 FC Barcelona
1945/1946 FC Sevilla
1946/1947 FC Valencia
1947/1948 FC Barcelona
1948/1949 FC Barcelona
1949/1950 Atlético Madrid
1950/1951 Atlético Madrid
1951/1952 FC Barcelona
1952/1953 FC Barcelona
1953/1954 Real Madrid
1954/1955 Real Madrid
1955/1956 Athletic Bilbao
1956/1957 Real Madrid
1957/1958 Real Madrid
1958/1959 FC Barcelona
1959/1960 FC Barcelona
1960/1961 Real Madrid
1961/1962 Real Madrid
1962/1963 Real Madrid
1963/1964 Real Madrid
1964/1965 Real Madrid
1965/1966 Atlético Madrid
1966/1967 Real Madrid
1967/1968 Real Madrid
1968/1969 Real Madrid
1969/1970 Atlétic Madrid
1970/1971 FC Valencia
1971/1972 Real Madrid
1972/1973 Atlético Madrid
1973/1974 FC Barcelona
1974/1975 Real Madrid
1975/1976 Real Madrid
1976/1977 Atlético Madrid
1977/1978 Real Madrid
1978/1979 Real Madrid
1979/1980 Real Madrid
1980/1981 Real Sociedad San Sebastian
1981/1982 Real Sociedad San Sebastian
1982/1983 Athletic Bilbao
1983/1984 Athletic Bilbao
1984/1985 FC Barcelona
1985/1986 Real Madrid
1986/1987 Real Madrid
1987/1988 Real Madrid
1988/1989 Real Madrid
1989/1990 Real Madrid
1990/1991 FC Barcelona
1991/1992 FC Barcelona
1992/1993 FC Barcelona
1993/1994 FC Barcelona
1994/1995 Real Madrid
1995/1996 Atlético Madrid
1996/1997 Real Madrid
1997/1998 FC Barcelona
1998/1999 FC Barcelona
1999/2000 Deportivo La Coruna
2000/2001 Real Madrid
2001/2002 FC Valencia
2002/2003 Real Madrid
2003/2004 FC Valencia
2004/2005 FC Barcelona
2005/2006 FC Barcelona
2006/2007 Real Madrid
2007/2008 Real Madrid
2008/2009 FC Barcelona
2009/2010 FC Barcelona
2010/2011 FC Barcelona
2011/2012 Real Madrid
2012/2013 FC Barcelona
2013/2014 Atletico Madrid
2014/2015 FC Barcelona
2015/2016 FC Barcelona
2016/2017 Real Madrid
2017/2018 FC Barcelona
2018/2019 FC Barcelona
2019/2020 Real Madrid
2018/2019 -
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Alle italienischen Meister

Hier finden sich alle italienischen Meister im Fußball, seit dort ein landesweiter Meister ausgespielt wird, also seit 1898.

Liste Meister in Italien

Jahr Meister
1898 CFC Genua
1899 CFC Genua
1900 CFC Genua
1901 AC Mailand
1902 CFC Genua
1903 CFC Genua
1904 CFC Genua
1905 Juventus
1906 AC Mailand
1907 AC Mailand
1908 SG Pro Vercelli
1909 SG Pro Vercelli
1909/1910 Inter Mailand
1910/1911 SG Pro Vercelli
1911/1912 SG Pro Vercelli
1912/1913 SG Pro Vercelli
1913/1914 AS Casale
1914/1915 CFC Genua
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 Inter Mailand
1920/1921 SG Pro Vercelli
1921/1922 SG Pro Vercelli/US Novese
1922/1923 CFC Genua
1923/1924 CFC Genua
1924/1925 FC Bologna
1925/1926 Juventus
1926/1927 -
1927/1928 FBC Turin
1928/1929 FC Bologna
1929/1930 Ambrosiana Inter
1930/1931 Juventus
1931/1932 Juventus
1932/1933 Juventus
1933/1934 Juventus
1934/1935 Juventus
1935/1936 FC Bologna
1936/1937 FC Bologna
1937/1938 Ambrosiana Inter
1938/1939 FC Bologna
1939/1940 Ambrosiana Inter
1940/1941 FC Bologna
1941/1942 AS Rom
1942/1943 AC Turin
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 AC Turin
1946/1947 AC Turin
1947/1948 AC Turin
1948/1949 AC Turin
1949/1950 Juventus
1950/1951 AC Mailand
1951/1952 Juventus
1952/1953 Inter Mailand
1953/1954 Inter Mailand
1954/1955 AC Mailand
1955/1956 AC Florenz
1956/1957 AC Mailand
1957/1958 Juventus
1958/1959 AC Mailand
1959/1960 Juventus
1960/1961 Juventus
1961/1962 AC Mailand
1962/1963 Inter Mailand
1963/1964 FC Bologna
1964/1965 Inter Mailand
1965/1966 Inter Mailand
1966/1967 Juventus
1967/1968 AC Mailand
1968/1969 AC Florenz
1969/1970 US Cagliari
1970/1971 Inter Mailand
1971/1972 Juventus
1972/1973 Juventus
1973/1974 Lazio Rom
1974/1975 Juventus
1975/1976 AC Turin
1976/1977 Juventus
1977/1978 Juventus
1978/1979 AC Mailand
1979/1980 Inter Mailand
1980/1981 Juventus
1981/1982 Juventus
1982/1983 AS Rom
1983/1984 Juventus
1984/1985 Hellas Verona
1985/1986 Juventus
1986/1987 SSC Neapel
1987/1988 AC Mailand
1988/1989 Inter Mailand
1989/1990 SSC Neapel
1990/1991 Sampdoria Genua
1991/1992 AC Mailand
1992/1993 AC Mailand
1993/1994 AC Mailand
1994/1995 Juventus
1995/1996 AC Mailand
1996/1997 Juventus
1997/1998 Juventus
1998/1999 AC Mailand
1999/2000 Lazio Rom
2000/2001 AS Rom
2001/2002 Juventus
2002/2003 Juventus
2003/2004 AC Mailand
2004/2005 -
2005/2006 Inter Mailand
2006/2007 Inter Mailand
2007/2008 Inter Mailand
2008/2009 Inter Mailand
2009/2010 Inter Mailand
2010/2011 AC Mailand
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Some guys have all the luck

Und dann war da noch das arme Schwein, das — nur für den Fall, was aber ja zum jetzigen Zeitpunkt nicht so gänzlich unwahrscheinlich ist — eigentlich bei einer Schalker gewonnenen Meisterschaft als Fan-Ur-Gestein danach die Party seines Lebens (wenigstens innerlich) steigen lassen wollte.

Das aber leider am 9. Mai, also am Sonntag, einen Tag nach dem letzten Bundesligaspieltag, zum Wahlhelfer bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auserkoren wurde und um 8h morgens im Wahllokal antanzen muss.

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Easter Egg bei Eintracht Frankfurt

Nett: Es gibt sie noch, die Leute mit Humor, die hier und da ein Easter Egg einbauen, wenn sie denn die Gelegenheit dazu haben: Im Archiv der Frankfurter Eintracht ist die letzte Partie der Saison 1991/1992 geschwärzt, auf dass man weder die Paarung noch das Ergebnis lesen kann.

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Dabei weiß man gar nicht, was an einer 1:2-Auswärtsniederlage in Rostock so schlimm sein soll.

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Now that’s what I call a marketing flop

I‘m an alien … I‘m a legal alien … I‘m Bayer Leverkusen in Düsseldorf.

Hat wohl alles nix genutzt, die ganze Plakatiererei in Düsseldorf (Bild vom Düsseldorfer Hauptbahnhof) in dessen LTU-Arena Bayer Leverkusen in der Rückrunde spielen wird und auch heute schon im DFB-Pokal antrat.

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Schlappe 18.000 Zuschauer wollten das Spiel gegen Energie Cottbus sehen, somit trotz Kapazität von über 50.000 weniger als im Heimstadion von Bayer mit seinen 22.500. Diese 18.000 sahen einen ungefährdeten 3:1-Sieg der … nun ja, wie wollen wir sie nennen? Es ist ja nicht die Heimmannschaft, es ist aber auch kein Gast. Also die Gastheimmannschaft wohl. Diese zog ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein und niemand war dabei. Halten wir den Bayer-Sympathisanten und den Düsseldorfer Einwohnern zugute, dass es ein Spiel unter der Woche war, und dass Bayer Energie wahrlich nicht der attraktivste Club ist. Gleichzeitig bleibt zu konstatieren, dass man gegen Energie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Sieg des eigenen Teams sieht und mit dem Viertelfinale nur noch 3 Siege vom Einzug in den Europapokal entfernt ist. Zudem bleibt der Pokalsieg 1993 der einzige nationale Titel, den Bayer Leverkusen je gewann. Und die Chancen auf die Meisterschaft waren für Leverkusen auch schon mal besser als zur Zeit. Dennoch nur 18.000.

Alien in Düsseldorf.

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