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Schlagwort: Rekord

Die Ringelsocken waren’s

Da wird es der Borussia aus Dortmund wohl nicht so viel nützen, morgen in extra nur fürs Finale kreierten Trikots anzutreten: es lag nämlich an den Socken, wie der Helden von Berlin Norbert Dickel zu berichten weiß.

Kleine Randnotiz: Das Rekordergebnis im Pokal-Finale liegt bei 5:0. In dieser Höhe gewann der FC Schalke 04 1972 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Und sollten dem BVB nicht bis morgen noch ein paar modische Kniffe einfallen, die die Bayern „verwirren“ könnten, wackelt der Rekord morgen ordentlich.

Wobei das immer so eine Sache ist mit Weissagungen vor sportlichen Wettbewerben, weshalb sich dieser Teil des Beitrags auch im Falle eines Dortmunder Sieges von selbst vernichten wird.

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Der älteste Debütant der Bundesliga: Richard Kress

Klar, das funktioniert natürlich nur, weil er zum Zeitpunkt der Gründung der Bundesliga schon so alt war, interessant bleibt es nichtsdestotrotz. Während der Rekord für den jüngeren und noch jüngeren und immer noch jüngeren Debütanten in der Bundesliga ständig unterboten wird, scheint der Rekord für den ältesten Debütanten in der Bundesliga wie in Stein gemeißelt:

Richard Kress, Jahrgang 1925, war beim Bundesligastart 1963/64 dabei und ist somit mit 38 Jahren und 171 Tagen der älteste Debütant aller Zeiten, und das von Beginn der Zeitrechnung an. Und wenn man schon mal Rekordhalter ist, lässt man sich auch nicht lumpen und legt gleich noch einen zweiten Rekord nach: Mit 38 Jahren und 248 Tagen ist er auch der älteste Torschütze der Bundesliga.

Schon seltsam, dass man von diesen beiden Rekordwerten selten bis nie etwas hört, außerdem hätte ich gedacht, dass Manfred „Manni“ Burgsmüller das locker überboten hätte. Aber siehe da, es gab tatsächlich noch einen älteren Torschützen als Burgsmüller: Richard Kress.

Gefahr droht allerdings von Michael „Tanne“ Tarnat, der ja immer noch aktiv ist und Jahr um Jahr von seinen Kindern zum Weitermachen überredet wird. Einen seiner berüchtigten Hammer wird er auch im noch höheren Alter mal im Tor unterbringen. 40 Jahre alte Rekorde sind wahrlich selten in der Bundesliga und es wäre schön, wenn sie dann doch mal gebrochen werden. Oder auch nicht.

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Abstiegs-Double?

Ob der 1. FC Nürnberg wohl das Abstiegs-Double schafft?

Als erster Verein, der als aktueller Meister (1967) und als aktueller Pokalsieger (2007) aus der Bundesliga absteigt — das wäre auf lange Sicht unwiederholbar. Wir drücken die Daumen, dass dieser Rekordversuch klappt.

Übrigens würde der 1. FC Nürnberg bei einem Abstieg in dieser Saison bei gleichzeitigem Nichtabstieg Arminia Bielefelds mit 7 Abstiegen auch noch alleiniger Rekordabsteiger der Bundesliga.

Also, wenn man mit so wenig (1 Abstieg) so viel (gleich 2 Rekorde) auf einmal abräumen kann, sollte man sich diese Chance doch nicht entgehen lassen.

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Unbekanntes aus … Amsterdam

… Amsterdam.

Der Rekordsieg im UEFA-Pokal datiert aus dem Jahre 1984, als Ajax Amsterdam gegen offenkundig überforderte Kicker des Red Boys Differdange aus, wie könnte es anders sein, Luxemburg mit 14:0 gewann.

Ganz so weit ist Borussia Dortmund mit seiner 12:0-Niederlage in Mönchengladbach davon allerdings auch wieder nicht entfernt.

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Ich bin ein Trikot — kauf mich hier raus

Merchandising. Ganz großes Thema, nicht erst seit Manchester United als erstes auf die Idee gekommen ist, die Trikots des Clubs „profässionäll“ zu vermarkten, sondern schon seit Jägermeister Braunschweig.

Wie wir alle wissen, betreiben die diversen Clubs diverse Anstrengungen, um in diesem Bereich große Erlöse zu erzielen. So ist auch die Idee, jedes Jahr und eigentlich auch für jeden Anlass, ein neues Trikot herauszubringen, seien es DFB-Pokal-, Auswärts- oder Champions-League-Spiele, ebenfalls in erster Linie dem Gedanken geschuldet, dem idiotischen Hardcorefan noch ein paar Piepen extra aus der Tasche zu ziehen.

Wie viel erlöst man denn nun aber mit dieser Sparte der Erlössparte überhaupt? Lange Zeit blieb das im Dunkeln, und ich meine: zurecht.

Wie uns der Print-Spiegel (ja, so etwas gibt es noch) in seiner letzten Ausgabe aufklärt, liegt nämlich der FC St. Pauli mit seinen (angestrebten) Trikotverkäufen auf Platz 9 bundesweit. Platz 9 bundesweit, somit noch vor Eintracht Frankfurt oder dem „Glubb“ aus Nürnberg. Wie viele Trikots muss man denn nun verkaufen, um solche gestandenen und langjährigen Bundesligisten wie die Diva vom Rhein-Main oder den ehemaligen Rekordmeister hinter sich zu lassen?

Die Antwort ist ernüchternd: 25.000 Trikots will/wird/hat der FC St. Pauli verkauft.

25.000!

Das ist wesentlich weniger als die Zahl der Menschen, die regelmäßig ins Waldstadion oder ins Frankenstadion geht, und dachten wir nicht alle, dass es mindestens noch ein paar Tausend weit verstreut und entfernt lebender Fans dieser Vereine gäbe, die durchaus unbedingt im Trikot ihres Lieblingsclubs schlafen wollen? 25.000, das ist dermaßen wenig, dass man kaum glauben kann, dass die Einkünfte aus diesen Aktionen überhaupt eine Rolle spielen im Etat eines mittelgroßen Clubs.

Anders sieht das hingegen bei den Bayern aus, die laut Spiegel in diesem Jahr den Verkauf von 900.000 Trikots anstreben. In dieser Größenordnung hätte ich eigentlich auch Schalke (120.000) oder Dortmund (80.000) verortet. Offensichtlich ist die Klientel doch zu klein oder zu klamm.

Mit nur 25.000 verkauften Trikots auf Platz 9 bundesweit: Ich bin entsetzt, aber auch erleuchtet.

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Rekordtorhüter Eike Immel ins Dschungel-Camp

Mag ja sein, dass der Torhüter Eike Immel ins Dschungel-Camp geht, der Rekordtorhüter steht aber erstmal noch im Bundesligator, mein lieber Herr Globus. Keiner spielte so oft in der Bundesliga wie Eike Immel?

Doch, natürlich — und wenn man an einen metaphorisch großen deutschen Torhüter denkt, der nie im Ausland gespielt hat, fällt sofort die Antwort ein: Oliver Kahn ist Rekordtorhüter der Bundesliga.

Infantile Wortspiele mit Immels Namen (der geneigte Leser erinnere sich an damals, als Immel noch aktiv war) in Bezug auf seine Dschungel-Camp-Kollegin Gina Wild verbieten sich selbstredend. Dieser Silberblick Immels war aber schon immer unheimlich.

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Alleinstellungsmerkmal

Aus dem Lexikon der Dingsbumsologie:

Als Alleinstellungsmerkmal, veritabler Kundenvorteil (engl. unique selling proposition, USP) oder Komparativer Konkurrenzvorteil wird im Marketing und in der Verkaufspsychologie das Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt.

Rekordelfmeterschütze.

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Rekordhalter Luxemburg

Nein, nicht das, was einem sofort in den Kopf schießt: meiste Niederlagen in Folge, meiste Spiele ohne eigenes Tor in Folge, höchste Niederlagen, längste Niederlagen, peinlichste Niederlagen, schmerzhafteste Niederlagen oder einfach nur Niederlagen.

Es ist wirklich ein positiver Rekord, den Luxemburg im Weltfußball hält: Luxemburg ist — zusammen mit Portugal und Irland — im Besitz des Rekordes für Teilnahmen an der WM-Qualifikation: 18 Mal nahm Luxemburg seit 1934 (1930 gab es keine Qualifikation) an der WM-Qualifikation teil, inklusive der noch kommenden für 2010.

Gleich inbegriffen ist natürlich der Rekord der häufigsten Versuche, sich zu qualifizieren, ohne es zu schaffen, aber davon spricht die FIFA-Seite mit den Zahlen zur WM-Quali nicht. Eher schon von den lediglich zwei Niederlagen, die Deutschland in seinen 64 WM-Qualispielen erlitt. Eine davon war das 0:1 zu Hause gegen Portugal noch unter dem Dummschwätzer.

Welche aber war die zweite? Auf Anhieb fällt sie mir nicht ein, weiß es jemand, ohne zu googlen? Wenn ja, dann wäre ich beeindruckt und würde diesem weisen, großen Meister meine Ehrerbietung zukommen lassen (natürlich nur virtuell).

Nolookpass wusste die Antwort schon, bevor ich gefragt hatte.

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Korrekturspalte

Hier hatte ich über Mirko Votava geschrieben, und zwar behauptete ich, dass er 629 Profispiele gemacht habe und damit Rekordhalter bei den Einsätzen in der ersten Bundesliga wäre, wenn er denn diese Spiele alle in der ersten Bundesliga absolviert hätte. Leider sei ihm das eine oder andere Jahr zweite Liga dazwischen gekommen, weshalb Charly Körbel weiterhin Rekordspieler der Bundesliga ist.

Jetzt stellt sich heraus: 629 Einsätze sind der falsche Wert.

Hätte er alle seine Profispiele in der ersten Bundesliga absolviert, wäre er mit den nicht einberechneten 96 Spielen in der Primera División für Atlético Madrid nämlich auf 725 Einsätze gekommen und hätte damit wohl tatsächlich eine Rekordmarke für die Ewigkeit gesetzt.

Hier noch mal die Bilanz bei fußballdaten.de, die ich verwendete, und hier die aus Spanien fehlenden Spiele bei Weltfussball.

Trainer-Baade-Watch-Blog tut Not.

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Pech für Amerikanisch-Samoa

Da wackelte der Rekord, er fiel aber nicht:

Dänemark — Armenien 24:0, so geschehen bei der Qualifikation der U17-Frauen zur Europameisterschaft. Mit welchen Gedanken man als Armenierin da wohl vom Spielfeld trabt: „Hauptsache kein Viertelhundert!“. Oder ist es doch eher der Ärger über das doppelte Dutzend?

Hier noch ein paar andere Ergebnisse aus diesem Wettbewerb:

11:0
16:0
12:0
10:0
12:1
10:0
10:0
11:0

Man sollte bei solchen Spielen die Regelung „Sieben-null-Schneider“ wieder einführen und die Partien dann vorzeitig beenden. Das erspart den Unterlegenen schwere psychische Folgeschäden.

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Unbekanntes aus … dem Hause Votava

Ich bereite mir schon länger selbst das vielleicht seltsam anmutende Vergnügen, die (Profi-)Spiele eines Spielers in verschiedenen Ligen zusammenzurechnen. Das hat den Zweck, herauszufinden, wer denn möglicherweise mehr Spiele als unser alter Rekordspieler Karl-Heinz Körbel (602 Einsätze) hätte haben können, wenn er nicht dummerweise mal ein Jahr zweite Liga oder ein, zwei Jahre in Frankreich gespielt hätte. Bislang blieb ich ohne Fund, nun aber steigt weißer Rauch auf.

Da ich nicht systematisch danach suchte, sondern immer nur, wenn mir ein Spieler gerade (in Form seiner Einsatzzahlen) über den Weg lief, musste es auch bis zum heutigen Tage dauern, dabei ist die Antwort angesichts des methusalem’schen Alters, in dem er noch spielte, fast zu offensichtlich:

Mirko Votava.

Und wer ist Schuld, dass er doch nicht der Rekordspieler ist? Borussia Dortmund, mit ihren blöden zwei Jahren Zweitliga zu Beginn Votavas Karriere.

546 Spiele 1. Bundesliga
83 Spiele 2. Bundesliga
.

Machte unter dem Strich 629 Einsätze und das wären dann 27 mehr als der Wert Körbels.

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Fortuna Düsseldorf rekordiert

Das Interessante an zu-Null-Serien ist, dass man erst weiß, wie lange sie gewesen sein werden, wenn sie zu Ende sind. Wie viele begonnene zu-Null-Serien wurden schon kurz nach ihrem Anfang — quasi im selben Spiel noch — bereits beendet? Fast alle. Nur die ganz seltenen Fälle der länger dauernden zu-Null-Serien schaffen es überhaupt in den Fokus unserer Aufmerksamkeit, wobei „unserer“ ganz stark davon gelenkt ist, welcher aktuellen zu-Null-Serie „die Medien“ ihre Aufmerksamkeit schenken.

Heute ging eine der bemerkenswerteren zu-Null-Serien zu Ende. Michael Melka — ein Name, der auf landwirtschaftliche Tätigkeiten schließen ließe, wäre er nicht osteuropäischer, sondern westdeutscher Herkunft — hat gerade seine kleine persönliche Serie beendet, die gar nicht so persönlich ist. Schließlich ist ein Torwart immer nur das letzte Glied einer mehr oder minder erfolgreichen Kette: seiner davor stehenden Abwehr nämlich. Michael Melka im Tor von Fortuna Düsseldorf musste heute das erste Gegentor der Saison hinnehmen.

Zuvor war er achthundertundeine Minute ohne Gegentor geblieben und stellte damit einen neuen Regionalligarekord auf. Der alte Rekord war laut SPON von Goran Curko (dessen Nachnamen man auf keinen Fall mit Robert Hoyzer in Verbindung bringen sollte) von Tennis (!) Borussia (!) Berlin (!) mit siebenhundertvierundsiebzig Minuten. Ob Nord oder Süd, weiß ich leider nicht.

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Zweistellig

Wenn ich diesem Beitrag Glauben schenken darf, hat die deutsche Nationalmannschaft auch in ihrer wackeligen Anfangsphase nie zweistellig verloren. 0:9 lautete die höchste Niederlage, gegen England war das.

Lasst uns gemeinsam beten, dass es auch in Zukunft nie zu einer zweistelligen Niederlage kommen wird. Und: ja. Auch die Atheisten dürfen jetzt mitbeten, weil wir uns natürlich nur an den Fußballgott wenden, den es genausowenig gibt wie alle anderen Götter. Beim Fußballgott darf man diese Tatsache aber wenigstens aussprechen, ohne in Schwulitäten zu kommen.

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