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Monat: September 2007

Icon-Quiz

Heute mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad:

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Wer weiß, was dieses Icon im Rahmen eines Fußballspiels bedeuten soll, kann der strahlende Sieger werden.

Es ist ganz einfach: Das Icon symbolisiert einen verwandelten Strafstoß.

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So gesehen im Liveticker der ARD.

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Ramadan und Ramazan

Ramazan ist lediglich die türkische Schreib- und Sprechweise des arabischen Wortes Ramadan, wobei das d hier dem englischen „th“ vergleichbar gesprochen wird. Das türkische z hingegen wird wie ein stimmhaftes s gesprochen.

Ausnahmen vom Ramadan/Ramazan können Reisende, Kranke, Schwangere und Kinder machen, sowie „schwer Arbeitende“. Die Frage, ob ein Fußballprofi ein „schwer Arbeitender“ ist, muss dann wohl jeder für sich entscheiden.

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Beobachten und entschlüsseln

Der Coach aus Holland scheint auf einem ähnlichen Weg. Wie Magath hat er sich mit konsequent vertretenen Entscheidungen bei den Spielern Respekt verschafft; wie Magath geht er mit seiner Mannschaft in jeder Übungseinheit an das Limit; wie Magath beobachtet und entschlüsselt er auch die versteckten Botschaften und Gesten in der Kabine; und wie Magath gehört van Marwijk zu den Trainern, die ihre taktischen Vorstellungen klar definiert haben. „Für mich ist van Marwijk ein Fußball-Lehrer, der jeden einzelnen Spieler besser macht“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Längst ist auch die zahlungskräftigere Konkurrenz auf den Mann mit dem markanten weißen Haar aufmerksam geworden, ausgerechnet bei den Rivalen in Gelsenkirchen – am Samstag Gegner im Westfalen-Derby – scheint van Marwijk ganz oben auf der Wunschliste zu stehen.

Beim BVB sieht man möglichen Abwerbeversuchen indes gelassen entgegen. Geschäftsführer Watzke jedenfalls spöttelt: „Ein Anruf aus Gelsenkirchen kostet zwar nur etwas mehr als ein Ortsgespräch, aber die paar Cent können sich die Schalker sparen“ – van Marwijk ist bis Juni 2007 in Dortmund gebunden.

SPIEGEL vom 30.1.2006

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Fortuna Düsseldorf rekordiert

Das Interessante an zu-Null-Serien ist, dass man erst weiß, wie lange sie gewesen sein werden, wenn sie zu Ende sind. Wie viele begonnene zu-Null-Serien wurden schon kurz nach ihrem Anfang — quasi im selben Spiel noch — bereits beendet? Fast alle. Nur die ganz seltenen Fälle der länger dauernden zu-Null-Serien schaffen es überhaupt in den Fokus unserer Aufmerksamkeit, wobei „unserer“ ganz stark davon gelenkt ist, welcher aktuellen zu-Null-Serie „die Medien“ ihre Aufmerksamkeit schenken.

Heute ging eine der bemerkenswerteren zu-Null-Serien zu Ende. Michael Melka — ein Name, der auf landwirtschaftliche Tätigkeiten schließen ließe, wäre er nicht osteuropäischer, sondern westdeutscher Herkunft — hat gerade seine kleine persönliche Serie beendet, die gar nicht so persönlich ist. Schließlich ist ein Torwart immer nur das letzte Glied einer mehr oder minder erfolgreichen Kette: seiner davor stehenden Abwehr nämlich. Michael Melka im Tor von Fortuna Düsseldorf musste heute das erste Gegentor der Saison hinnehmen.

Zuvor war er achthundertundeine Minute ohne Gegentor geblieben und stellte damit einen neuen Regionalligarekord auf. Der alte Rekord war laut SPON von Goran Curko (dessen Nachnamen man auf keinen Fall mit Robert Hoyzer in Verbindung bringen sollte) von Tennis (!) Borussia (!) Berlin (!) mit siebenhundertvierundsiebzig Minuten. Ob Nord oder Süd, weiß ich leider nicht.

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Die Tasmania-Rechnung

Nur noch 29 Spiele für Hansa, aber noch 10 Punkte, die es zu überbieten gilt, neben den vielen weiteren Negativmarken, die man tunlichst vermeiden sollte. Oder auch nicht: Besser ein schlechtes Image als gar keins.

Allerdings hat Hansa Rostock heute auch nicht bei „irgendwem“ verloren (was grundsätzlich schwierig wäre, gegen „irgendwen“ zu verlieren), sondern beim Tabellenzweiten Arminia Bielefeld, der nur wegen Kloses Ausgleich nicht Co-Tabellenführer ist.

Ein sehr kluger Bielefelder Spieler sagte gerade im Interview: „Wir haben vier Tore gemacht, das war das Entscheidende.“ Daraus könnte man eine allzeit zitierbare Weisheit des Fußballs machen, mit austauschbarer Anzahl der Tore.

Nicht viel schlechter ist dieses Zitat von heute: „Wichtig ist, dass wir die wichtigen Punkte holen.“ Die unwichtigen sollte man allerdings auch nicht von der Bettkante stoßen.

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Das Leder streicheln

Auch wenn ich selber gerne den Jäger der verlorenen Fundstücke mime, sollte man nicht vergessen, anderer Leuts Trophäen zu würdigen, sonst macht der Bewerb ja keinen Spaß.

Heute möchte ich für besonders geartete Fußbälle auf den Waschsalon verweisen.

Alle weiteren Kommentare, die mir dazu durch den Kopf gingen, wären zu chauvinistisch, also bleibt’s beim reinen Link bzw. Bild. Denkt Euch allerdings das O dazu, bitte, und ansonsten möchte ich der Überschrift des dortigen Beitrags widersprechen: Natürlich wollen wir solche Produkte sehen. Weshalb sonst würden wir unseren Browser anschmeißen?

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Kiek mal da

Endlich lesen wir mal eine vollkommen ehrliche Meinung bezüglich der schon traditionell ästhetisch überzeugenden Trikots des VfL Bochums. Leider haben die Autoren jenes Beitrags zwischen den Worten „super“ und „aus“ das Wort „beschissen“ vergessen, sie bitten das nachträglich zu entschuldigen.

Was sie nicht zu entschuldigen bitten, weil es ohnhin unentschuldbar ist, ist die inflationäre Verwendung des Wortes „möchten“. In fast allen Beitragen möchten die Betreiber uns irgendwelche Trikots vorstellen, und man kann nicht anders als zu denken: Verdammt, dann tut es endlich.

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(Otterbach)

Manche Beiträge schreibt man wie gesagt nur, weil die Überschrift so gefällt. Der dazugehörige Schiedsrichter allerdings nicht unbedingt.

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Geliebte schwarze Pädagogik

Ah, ich wusste schon, warum ich den Schnauzbartträger Scolari immer so sympathisch fand. Disziplin, Ordnung, etwas, was man sonst gar nicht unbedingt erwartet bei einem Brasilianer. Und heute hat er dann endlich mal selbst-Selbstdisziplin gezeigt, indem er als alter Mann, als sehr alter Mann, einem Serben einen auf die Fresse gehauen hat.

Abgesehen davon, dass wir einen solchen Wicht, der in seinem hohen Alter noch handgreiflich wird, nicht mehr ernst nehmen können, empfehlen wir auch höchstsofort einen Wechsel des Trainers von Portugal. Wer Disziplin fordert, dann aber selbst anderen auf die Glocke haut, kann nicht mehr ernst genommen werden.

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Aus fernen Ländern

Die Liste aller von Österreich im Testspiel gegen Chile eingesetzten Spieler liest sich folgendermaßen:

Jürgen Macho, György Garics, Marin Hiden, Sebastian Prödl, Christian Fuchs, Joachim Standfest, Rene Aufhauser, Thomas Prager, Christoph Leitgeb, Roland Linz, Sanel Kuljic, Jürgen Säumel, Klaus Salmutter, Ronald Gercaliu, Jürgen Patocka, Michael Mörz, Erwin Hoffer.

Das nur zur Hand, damit es nicht passiert, dass man im Sommer 2008 gerade mal einen oder zwei Spieler des ÖFB namentlich kennt.

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Ostwestfalen Maskottchenheinis — Idioten

Im Interview mit den Maskottchendarstellern des MSV und von Schalke 04 kommt Folgendes ans Tageslicht:

Werdet ihr entlohnt für euren Job?

Holger: Ja.
André: Nein, für ein Heimspiel gibt es nichts. Aber für ein Event oder eine Feier bekommen wir eine Entlohnung. Die Anreise zum RevierSport-Termin wird erstattet.

Der eine von den beiden hampelt da neben dem Platz herum, so dass er für seinen freien Eintritt das Spiel nicht schauen kann, bekommt aber nicht mal Geld dafür?

Leute gibt’s …

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