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Kategorie: Äh-ßerungen

„Gut, äh…“ und wer’s gesagt hat

Zeichensetzung im Fußball

Aus bekannten Gründen lassen wir die Größen unserer Gesellschaft lieber für sich selbst sprechen, wie zum Beispiel hier in der Welt:

Präsident Theo Zwanziger war begeistert vom „Aushängeschild des deutschen Fußballs“. Die Mannschaft habe nicht nur gut gespielt, sondern gleichzeitig ein Zeichen für die Gesellschaft gesetzt. „Sie hat den Menschen gezeigt, was möglich ist, wenn man seine Leistung abruft“, sagte Zwanziger.

Mir hat das Spiel eigentlich eher gezeigt, was möglich ist, wenn man selbst ein Mal den Ball ins Tor schießt und die andere Mannschaft nicht: Man gewinnt ein Fußballspiel.

Es wäre auch wenig sinnvoll, wenn jetzt 25 Millionen arbeitsfähige Menschen in diesem Land alle gleichzeitig nur noch Berufsfußballer wären, täglich trainierten und abends mittags nach getaner Arbeit in dicken Auto nach Hause führen. Ich sach mal: So würde ein Land nicht funktionieren, egal was sonst noch so möglich sein könnte.

Ständig diese überflüssige Überhöhung dessen, was da auf dem Platz passiert. Hatte man nicht gerade erst die Überhöhung des Sportes zu einem Wettkampf zweier unterschiedlicher Systeme abgehakt? Muss man da freiwillig, ungezwungen und trotzdem in vollem Bewusstsein eine durch nichts zu beweisende Behauptung aufstellen, nämlich dass Leistung und noch mal Leistung und noch mal Leistung schließlich und endlich natürlich zum Erfolg führen würden, ganz gleich, wie die Weltwirtschaftslage oder die persönlichen Voraussetzungen sind und auch vollkommen unabhängig davon, in welchem Zweig man diese Leistung erbringen möchte?

Man könnte es auch so formulieren: auf die Launen des Herren Busacca, zu pfeifen oder gerade nicht zu pfeifen, darauf hat auch die abgerufenste Leistung keinen Einfluss.

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Ein Mann sah Rot

So unsportlich es auch sein mag, so schlecht es für die Ausgeglichenheit der Entwicklung des Fußballs, für seine Verbreitung unter den anderen Chromosomenträgern, für die Einnahmen beim Turnier, die ja dann auch den Einheimischen dort zugute kommen sollen, so wahnwitzig absatzschädigend bei einem der großen Artikelhersteller es alles sein mag, genauso wenig Zweifel gibt es hier daran, was trotzdem richtig ist:

Wenn Wayne Rooney aufgrund der von Cristiano Ronaldo bei der WM 2006 gegen ihn geforderten Roten Karte im Spiel Englands gegen Portugals nun hofft, dass sich Ronaldo und sein Portugal lieber nicht für die WM in Südafrika qualifizieren mögen, dann

kann man nur aus voller Inbrunst ein lautstarkes „Ja!“ vor sich hinnicken.

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„kicker goes Altrock“ oder „Eigentlich bin ich die wahre Tabelle“

Im Interview mit Heinz-Bernd Watzke von Borussia Dortmund fragt der kicker eine nett garnierte Frage, unterschlägt dabei aber das schöne Wörtchen „eigentlich“:

kicker: Zum Sportlichen. Altrocker Udo Lindenberg singt: ‚Ich bin ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu.‘ Wie viel Dortmund steckt in diesem Songtext?

Naja, ich sag mal: wahrscheinlich 23,8 Prozent. Oder anders gesagt: Lieber Songtexte als Filmvergleiche. Nicht weil das Eine im Fußball passender wäre als das Andere, sondern weil ich mich mit Musik besser auskenne als mit Filmen. Die Film-Vergleiche und vor allem -Einschätzungen überlassen wir doch lieber dem Zeitverschwender.

Nun aber: Film, äh, Musik ab, und immer schön an die Lage beim BVB denken:

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Unaufhörlich dröhnt der Reinicke

Auch wenn man gerne einwenden darf, was es den italienischen Mannschaften aktuell bezogen auf ihre Erfolgsbilanz denn brächte, was sie da täglich üben, gehört man hier nicht zu der Sorte, die sich darüber wundert, dass z. B. die Nationalmannschaft vor der WM 2006 keine Zeit hatte, Freistoß- oder Eckstoßvarianten einzustudieren*, weil sie so viel Zeit dafür aufwenden musste, die taktischen Defizite aufzuholen. Wenn es stimmt, was in der Zeitung steht, wessen man sich nicht sicher sein kann, denn bekanntlich ist nicht alles wahr, was in der Zeitung stimmt.

Bevor ich den FC Bayern verlassen habe, sagte mir Felix Magath: Brazzo, in Italien werden sie dich zur Taktik zwingen. Und so war das auch. Hier wird ganz anders gearbeitet. Taktische Dinge werden täglich trainiert, mal 30 Minuten lang, mal bis zu zwei Stunden. Das war für mich neu.

Man kann es natürlich auch einfach mit Otto Rehhagel halten, dem man nachsagt(e), dass er „im Training immer 8 gegen 8 spielen“ lasse, aber dennoch seine Spiele gewönne, wodurch er u. a. Europameister wurde. Hier ist man trotzdem der Auffassung — ja: ganz unpopulistisch — dass 2h Training am Tag einfach viel zu wenig sind, egal, wie viel jemand dafür verdient, wenn es sein Beruf ist. Weil die Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen und den Ablauf zu automatisieren, so groß, man möchte fast sagen: unendlich sind.

Der alte Konflikt der Wissenschaft „Umwelt vs Anlage“ schlägt sich im Fußball wohl im Zwiespalt „System vs Intuition“ nieder. Dass man sich ausgerechnet in jenem Land, in dem man bei Rot nicht über die Fußgängerampel geht und dafür im restlichen Europa ausgelacht wird, eher der Intuition verschreibt, ist nur dann überraschend, wenn man unterschlägt, dass die „Intuition“ immer nur jenen zugestanden wird, die gleichzeitig auch „Führungsspieler“ sind/sein sollen. Ein Konstrukt, bei dessen Nennung spanische Fußballtätige immer aus der Wäsche schauen, als spräche man von Dörfern in Böhmen.

* Dass sie allerdings Zeit hatte, zwanglos durch Berlin zu flanieren, Tischtennis und Kicker zu spielen oder auf dem Zimmer rumzujuxen, steht noch mal auf einem anderen Blatt.

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Warte noch ein Weilchen

Ob sie denn wirklich nur Scheiße im Hirn hätten, fragte Felix Magath letztens die Spieler von Schalke 04. Eine Antwort blieb aus.

Im Moment ist er mit denselben Spielern mit den aller Voraussicht nach selben Hirninhalten Tabellenführer.

Aber irgendwann ist der Sommer vorbei, und dann friert es erstmal. Und dann schneit es. Und wenn es dann wieder taut, dann weiß man schon länger auf Schalke: „Wenn der Schnee schmilzt, sieht man, wo die Kacke liegt.“

Wir müssen uns für eine Antwort also noch bis zum Frühjahr gedulden.

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Schier unbegreiflicher modus operandi

Eine total neue Erkenntnis: Fußballer sind irgendwie … komisch. Berufsfußballer sind jetzt gemeint. Die übrigen zwar auch, aber die verdienen auch nicht ihr Geld damit. Hier ist also Alexander Zickler, Profi seit knappen 20 Jahren, und er spielt sogar im hohen Alter von 35 noch Champions League. Qualifikation zwar nur, aber da könnte man ja durchkommen, sogar etwas einfacher als früher.

kicker: Haben Sie zu Beginn realisiert, dass Ihre Chancen bei dem neuen Modus größer sind?

Zickler: Ich hatte davon gehört, aber nicht daran geglaubt, weil der Modus auch schwer nachvollziehbar war.

Er spielt beim bedeutendsten Vereinswettbewerb des Weltfußballs mit, hält es aber nicht für nötig, sich mal mit dem Modus zu beschäftigen? Natürlich darf man einwenden, dass er ja nur auf dem Platz die bestmögliche Leistung bringen muss, der Rest ergibt sich dann schon von selbst. Aber abgesehen davon, dass das eine seltsame Berufsauffassung ist, wundert immer wieder: Wie wenig Interesse die meisten der Profis für ihre eigene Tätigkeit aufbringen. Hier geht es ja nicht um den hinterletzten Subparagraphen der Einwurfregel, sondern ganz banal um das, was ihn antreiben sollte, hätte man angenommen: Darum, in der Champions League mitzuspielen.

Aber man wundert sich ja über gar nix mehr. 35, eine Ewigkeit dabei, und schafft es nicht, den Quali-Modus zu verstehen.

Herr, Hirn, Himmel.

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S-i-n-n-l-o-s, hört ihr denn nicht?

Auch wenn mir die Gefahr hier kaum droht, es ist dennoch ein seltsames Phänomen, das sich im Internet breit macht.

Seit man auch bei größeren Zeitungen online kommentieren kann, taucht mindestens in jedem zweiten Beitrag zum Thema Fußball oder Sport ein Leserkommentar auf, der den Tenor beinhaltet, es sei ohnehin sinnlos, Fußball zu spielen und noch sinnloser, dabei zuzuschauen und hoffentlich bald möge dieser Unsinn sein Ende finden.

Ich frage mich ernsthaft, ob das immer derselbe ist, der das schreibt. Sieht aber angesichts der weiten Verteilung dieses Phänomens und doch immer wieder unterschiedlicher Stil- und Machart nicht so aus.

Natürlich haben diese Menschen vollkommen Recht: Fußball ist sinnlos. Sport ist auch sinnlos.

Aber genauso sinnlos sind 98% der anderen Hobbies, die man haben kann, ebenso, wenn es nicht gerade Menschen aus Seenot retten oder seinen Urlaub als Arzt in einer Krisenregion zu verbringen ist. Und je nach Volumen derjenigen, die sich dafür interessieren, spiegelt sich das nun mal auch in der Presse bzw. im Internet wieder.

Ich käme niemals auf die Idee, zu einem Zeitungsartikel über Hobby xy einen Kommentar zu verfassen, dass dieser ganze Kram [für Hobby xy] ja nun mal sinnlos sei und warum „meine“ Tageszeitung denn überhaupt davon berichte.

Das kann man irgendwann vielleicht mal gemacht haben, ein Mal, ganz am Anfang, als diese Kommentare eingeführt wurden. Danach müsste man, wenn man schon so clever ist, festzustellen, dass Fußball sinnlos ist, auch festgestellt haben, dass es sinnlos ist, auf diese Sinnlosigkeit bei jenem Teil der Leserschaft hinzuweisen, die diese eben gerade nicht so empfindet. Wieso man sich dann doch immer wieder dazu genötigt fühlt, diese Sinnlosigkeit zu betonen, wenn man damit weder den Leser, der sich für diese Sache interessiert, noch den Journalisten oder das Haus, das davon berichtet, in ihren Einstellungen ändern kann, ist mir tatsächlich schleierhaft.

(Dass man darüber diskutieren kann, eigentlich sogar muss, wie viele öffentliche Gelder diese Geldkrake namens Profifußball für sich beansprucht, dass die FIFA hier einfällt und sich von gewissen Steuern befreien lässt, und dass es von dieser Kajüte noch zig andere Themen gibt, das bestreitet niemand. Das Spiel an sich aber ist sinnlos und wird es auch dann bleiben, wenn mir jemand via Leserkommentar das zum 34. Mal erzählt. Lebbe ist übrigens auch sinnlos.)

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Typisch deutsches Phänomen

Man kennt das ja, erst ist man Everbody’s Darling, weil man so ein Underdog ist. Und dann plötzlich hat man Erfolg und Geld und keiner kann einen mehr leiden. Ein ganz typisch deutsches Phänomen.

Und deshalb sagt Liam Gallagher, ausgewiesener Manchester-City-Fan, im Interview auch:

There’s a funny English attitude where almost overnight, attitudes change. I‘ve lived in London for 15 years and every time I got in a black cab they‘ve said, ‚Oh you‘re a City fan, we love City,‘ and now they all think we‘re arrogant with ideas above our station. It’s a funny English attitude towards success and money.

Oder war es jetzt doch eher ein dänisches? Ein serbo-kroatisches? Ein honduranisches?

Möglicherweise ein weltweites Phänomen, von dem jeder glaubt, dass es sein eigenes wäre.

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„I didn’t do it!“

Eulen nach Athen tragen revisited:

Das bekannte Bart-Simpson-Zitat aus der Überschrift kommt automatisch in den Sinn, wenn man des, man mag es ja kaum noch schreiben, Matthäus’schen Ausführungen zur Frage der Auswahl seiner Trainerstationen lauscht: „bei der ein oder anderen Sache vielleicht falsch beraten worden zu sein“, bekannte er im Zwiegespräch mit Uli Hoeneß, der den geographischen Weg von Lothars Trainerkarriere kritisiert hatte. Natürlich, 1990 war es der abgebrochene Stollen respektive die neuen Fußballschuhe (welche Version stimmt, lässt sich bis heute nicht endgültig klären, wir hoffen immer noch, dass dies noch vor des Lothars oder des Andys (und vor unserem eigenen) Tod geschehen wird), in Salzburg als Trappatonis Co waren es „unterschiedliche Vorstellungen“, in Brasilien war er — total überraschend, vor allem, wenn man noch nie einen Atlas von innen gesehen hat — „zu weit von der Familie entfernt“, in Israel stimmte irgendwann die Kohle nicht mehr, beim Prozess gegen die Bayern wegen seines Abschiedsspiel hatte er seinen eigenen Vertrag nicht richtig gelesen (was er aber nicht begriff, deshalb überhaupt erst der Prozess), bei der einen Beziehung war es dies, dort war es jenes. Nur eins war es nie:

Seine eigene Verantwortlichkeit.

Kein Wunder also, dass nicht er Schuld ist, dass er in Ungarn, Österreich, Serbien, mithin nur zweit- bis drittklassigen Stationen im internationalen Fußball, Trainer war, sondern „falsch beraten“ wurde er. Und selbst die Auswahl seiner Berater, nein, selbst die hat er nicht zu verantworten.

Kein Wunder, dass einer mit knapp 40 noch über das Fußballfeld lief, wenn er außerhalb davon so offensichtlich überfordert ist. Einfach endlich reinwachsen in die Schuhe des Lebens, das könnte er zwar noch schaffen, doch allzu viel Zeit bleibt ja gar nicht mehr. Wer erst mit 40 aufhört mit dem aktiven Fußball, ist ja schon fast 60, wenn er gerade seine Trainerlehre hinter sich hat. Und das auch nur, wenn er fleißig lernt. Na… dann.

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Das Schweigen der Lämmer

„Er ist in den sieben Jahren nicht einmal zu mir gekommen und hat mir persönlich gesagt, was ihm nicht passt.“

So der Irgendwaschef des HSV, Bernd Hoffmann, über den gegangenen Dietmar Beiersdorfer.

Es scheint eine gewisse Tradition unter Bernd Hoffmann gegeben zu haben, dass man nicht das an- oder aussprach, was einen störte. All das, was der liebe Thomas Doll vorher beim HSV nicht sagen durfte oder konnte, musste er schließlich in einer späteren Arsch-ablach-Rede in Dortmund loswerden. Kann man aber dafür Bernd Hoffmann verantwortlich machen? Das kann man legitimerweise dann tun, wenn man in der selben Zeitung stets Dieter Hoeneß beschuldigt, „beratungsresistent“, „selbstherrlich“ und so weiter gewesen zu sein. Dennoch gehen in solch einem Verhältnis 50% der Schuld an einer Zerrüttung an Beiersdorfer. Jahrelang schweigen bis dem Fass der Hut (in Form eines Deckels) hochgeht, das kennt man aus ganz anderen Beziehungen und es sollte eigentlich eine Binsenweisheit sein, dass man so nicht zusammenarbeiten kann. Beiersdorfers besondere Beliebtheit allerorten muss — siehe Doll — kein Zeichen der Qualität seiner Arbeit sein. Vielleicht wirkt er nur deshalb so sympathisch, so herzerweichend, weil er ein erfolgreicher Konfliktvermeider ist. Dass man mit einer solchen Haltung aber eher die Lizenz zum Scheitern hat, sieht man auch an anderer Stelle.

„Es stimmt ja einfach nicht, dass der Jürgen uns Spieler vorgeschlagen hätte, die er haben wollte.“

Sagt Uli Hoeneß nun über Jürgen Klinsmann. Dieser habe vielmehr behauptet, er würde Podolski und Schweinsteiger schon hinkriegen und könne deshalb auf neue Spieler verzichten.

Gerade von jemandem, der stets den mündigen Profi forderte, welcher nur dann auf dem Platz Verantwortung übernehmen könne, wenn er auch auf Chinesisch einem Taxifahrer den Weg erklären könne (weshalb man naturgemäß Sprachkurse (!) für Fußballer (!) anbieten musste), hätte man erwartet, selbst so mündig zu sein, die Dinge beim Namen zu benennen. Wobei „die Dinge“ hier eben die nötigen weiteren Spieler gewesen wären. All das Nachgekarte, wie es jetzt immer wieder stattfindet (auch hier, gerade) ist von beiden Seiten ziemlich billig, ermüdend und überflüssig. Überflüssig, weil ohnehin zu spät, und überflüssig auch damals schon — wie einfach wäre es gewesen, mal ein paar Namen in den Ring zu werfen?

So kann’s gehen, wenn man den Mund nicht aufmacht und sagt, was man eigentlich gerne hätte bzw. gerne nicht hätte: Jetzt sind sie beide im Niemandsland der Fußballmenschen.

Zeit genug haben sie nun, „eine Menge daraus zu lernen“, die Lämmer.

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Interviews Galore

Längere Interviews mit oder ohne Gehalt sind selten, hier gibt es gleich über 800 davon. Ich fasse zusammen, wer alles mit Fußball-Bezug dabei ist, entscheiden kann man dann selbst, welche man sich zu Gemüte führt: Rudi Assauer, Pierluigi Collina, Frank Goosen, Günter Hermann, Ottmar Hitzfeld, Uli Hoeneß, Rudi Kargus, Katja Kraus, Diego Maradona Jr., Johan Micoud, Lars Ricken, Thomas Schaaf, Mehmet Scholl, Michael Steinbrecher.

Und dann gibt es da seit gestern an anderer Stelle auch noch ein Interview mit Trainer Baade [Nachtrag vom 18.3.2013: Mylaola hat leider die Pforten geschlossen, deshalb gibt es das Interview nur noch im Internet-Archiv.]

Nachtrag vom 3.9.2010: Leider ist Galore kaputt, wie sie selbst schreiben, weshalb alle obigen Links entfernt wurden, außer jenem zum Interview mit Trainer Baade. Aber das war ja auch nicht bei Galore.

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Totale Dominanz

So geht Trikotsponsor heute: „Hoffnungsträger“.

Der TSV 1860 München hat noch keinen neuen Sponsoren, aber einen neuen Marketingmann. Klappern, Handwerk und so weiter. Wenn einer neu ist, muss er sich auch irgendetwas einfallen lassen, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein „Hoffnungsträger“ kam dabei aber nur heraus und man ist schon fast geneigt, noch ein „-lein“ anzufügen. Hoffnungsträger klingt wenig überzeugt von sich für jemanden, der sich ansonsten mit dem im Fußball völlig unüblichen Beinamen „Löwe“ anreden lässt.

Und welch dramatische Auswirkung ein falsch gewähltes Motto, Leitspruch oder sonstige Wort- und Sinnspruch-Akrobatik auf den Saisonverlauf haben können, weiß man ja spästens seit der Überschrift.

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Der Pass muss sitzen —

… es ist zu heiß zum Laufen.

(Berti Vogts in einem seiner seltenen Momente mit Humor. (Angeblich. Habe gerade beim Googlen nichts gefunden. Aber auch zum Googlen ist es zu heiß.))

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