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Kategorie: Billige Lacher

So billig, dass sie kostenlos sind

Football at Hampden Park

Well, wie schon mehrfach hier erwähnt ist es immer so eine Sache mit dem Humor und den Fremdsprachen. In diesem Falle, einem Ausschnitt von Billy Connolly, wie er sich über Fußball auslässt, muss das eben jeder selbst in seinem Hirn entscheiden, ob er es amüsant findet oder nicht — sofern er den schottischen Akzent versteht, was den Kindern von heute ja angeblich gerade wegen solcher Videos wie diesem ganz leicht von den Ohren geht.

Zudem erinnert es uns auch dann, wenn man nichts von der Sprache versteht, daran, dass sich die Zeiten im Fußball doch tatsächlich ein wenig geändert haben. Knapp 8 Minuten Unterhaltung zwischen den Jahren. Im Übrigen war hier noch nie klar, wieso man zu Heiligabend besinnliches Zeug bringt, zu Silvester dann aber unbedingt die Schenkelklopfer zeigen muss. Nun, wie dem auch sei, noch ist nicht Silvester, aber dieser hier ist einen Versuch wert.

Zuerst gehört bei The Original Winger.

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Frauenfußball ist viel schöner

Ganz besonders schön wird er natürlich, wenn.

Nun.

Alles Weitere, was zur Anmutigkeit des Fußballspiels, ausgeübt von jungen Mädchen mit langen, blonden Pferdeschwänzen usw., zu sagen wäre, könnte eventuell missverstanden werden und zu Komplikationen führen, die hier überhaupt nicht beabsichtigt sind.

Dennoch muss das Grundsätzliche, was in diesem Video dokumentiert wird, einmal ausgesprochen werden: Nichts ist so schön und anmutig wie echter Fußballsport, gespielt von jungen Mädchen, die traumhafte Kombinationen und noch beeindruckendere Torschüsse aufs Tapet zaubern. Aber seht selbst.

Gesehen bei whoateallthepies.

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Neulich, in der Kantine

Da war aber mal ein Witzbold am Werke. Mein beiliegender Glückskeks von heute — offensichtlich in Berlin produziert — enthielt Folgendes:

[photopress:fortune_cookie_haste_scheisse_am_fuss_1.jpg,full,centered]

Erstellt mit diesem Irgendwas. Für Photoshop bin ich ja zu faul, meistens.

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Gar nicht so neu: Besondere Lebens-Ereignisse im Stadion begehen

Christoph Daum hat es vorgemacht, viele namenlose Fans sind gefolgt: Daum ließ sich am Mittelkreis des Stadions „seines“ Vereins“ (zu dieser heißen Luft siehe auch beim effzeh.) mit seiner Frau trauen, auf Schalke gibt es extra eine Kapelle (die jetzt zu 15% der Stadt gehört), in der man Selbiges wohl auch tun kann. Beim HSV gibt es den Fan-Friedhof, nun gut, das ist nicht ganz das, was man unter „Lebens-Ereignisse“ versteht, aber was tut man nicht alles, um in der Champions League mitspielen zu können. Man will sich ja nicht vorwerfen lassen, nicht alles für den Erfolg getan zu haben.

Andere wiederum verkaufen Anteile ihres Vereins an Firmen und verbrämen das dann in typischem Neudeutsch als „strategische Partnerschaft“, wobei die Strategie auf der einen Seite darin besteht, Geld zu überweisen, und auf der anderen Seite, das überwiesene Geld auszugeben, eine äußerst nachhaltige Strategie also.

Wer keine „strategischen Partner“, sondern einfach nur Partner hat, gibt das Geld, das noch gar nicht überwiesen wurde, aus, und muss danach Mark und Bein verkaufen oder auf neue, innovative Wege kommen, den vorletzten Cent aus seinem Fan zu pressen. Sei es über versch(r)obene Anstoßzeiten, die den Ball unaufhörlich rollen lassen, oder durch in den Kabinen buchbare Kindergeburtstage, verkauft Babys schon zahlungspflichtige Mitgliedschaften, versteigert einen Platz auf der Trainerbank oder man zwingt Menschen auf Sitzplätze, die lieber stehen würden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und es wird gepresst, wo gepresst werden kann.

Nun denkt man gerne, dass das alles modernes Kröpp-Zeugs sei und dass diese Wünsche, Hochzeit, Geburt, Tod, das alles im Verein zu erleben, sozusagen künstlich erzeugt werden. Doch weit gefehlt: Die Idee, besondere Lebens-Ereignisse im Stadion zu begehen, ist schon viel, viel älter als man denkt.

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Oliver Kahns schwache Ecke

Unter Fußballkennern ist es schon lange kein Geheimnis mehr. Und noch dazu eines, mit dessen Wissen man im Profisport nicht mehr viel anfangen kann. Aber immerhin auf den an dieser Stelle gerne zitierten Volksfesten, bei denen man vor eine Torwand tritt und möglichst einmal mehr treffen möchte als die Kontrahenten, und wenn man richtig ehrgeizig ist, sogar einmal mehr als der aktuelle Rekordhalter, könnte es noch nutzen.

Deshalb nur kurz den ohnehin Wissenden noch mal zugeraunt, falls es in Vergessenheit geraten sein sollte: unten rechts war schon immer Oliver Kahns schwache Ecke.

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Matthäus erwägt Rücktritt

Lothar Matthäus will nach den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Russland und Finnland entscheiden, ob er seine Arbeit als deutscher Nationaltrainer fortsetzt.

Deutschlands Nationaltrainer Lothar Matthäus hat erstmals laut über einen Rücktritt nachgedacht. Das Fußball-Idol der Krautos will nach den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen am Samstag in Russland und am darauffolgenden Mittwoch gegen Finnland „die Situation auswerten“ und dann entscheiden, ob er weitermache.

Auf jeden Fall kündigte der 48-Jährige bereits an: „Wenn ich bleibe, dann nur zu meinen Bedingungen.“ Beim Amtsantritt im November des vergangenen Jahres habe er sich noch als glücklichster Mensch der Welt gefühlt, mittlerweile seien aber Dinge passiert, die ihm nicht gefallen, und die er alle im Computer gespeichert habe.

Die jüngsten Misstöne entstanden wegen der fehlenden Verbands-Unterstützung für seine gleichzeitige Kommentatoren-Tätigkeit bei Sport-FOTO. Dort hatte er wiederholt behauptet, dass es nichts über Fußball gebe, was er nicht wisse. Die negativen Reaktionen auf seine Kur in Südtirol und die von DFB-Präsident Theo Zwanziger verordnete Machterweiterung für Generaldirektor Oliver Bierhoff passen „Loddar“ ebenfalls nicht.

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Ein Tag im Leben des J.

8.00h aufwachen
9.15h aufstehen
9.20h Frühstück
9.38h Zähne putzen
9.45h Hose anziehen
9.50h Hemd anziehen
9.52h in den Spiegel gucken, sich vergewissern, dass man wirklich einzigartig ist
9.55h Tasche packen
10.00h Abflug nach Stuttgart
11.15h Ankunft
11.20h Umziehen in der Kabine
11.30h Platz betreten
11.48h Verletzung simulieren
11.55h Umziehen in der Kabine
12.00h Rückflug nach München
13.15h Feierabend!

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Alles Mädchen?

Hach, schade, dass diese sehr speziellen Links immer so selten gültig bleiben.

Heute aber mal wieder eine sehr schöne Verquickung der wirklich wichtigen Fragen.

Aus dem Freistaate Bayern hört man schon, dass dieser Frage möglicherweise Rassismus gegenüber Menschen in und aus Bayern zugrunde liegen solle:

Sind das alles Mädchen?

Neid auf ihren Erfolg kann derzeit ja nicht der Anlass dieser Frage sein.

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Wie viel hat Schalke gespielt?

(Ich fürchte, dieser Beitrag wird auf Jahre hinaus unschlagbar sein. Umso bedauerlicher, dass er nicht mal von mir ist.

Jahre später dann: Vielleicht hat die FIFA etwas dagegen, dass dieser Beitrag so erfolgreich ist.)

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100 Prozent

In Erfurt trägt man sich mit dem Gedanken, das vorhandene Stadion umzubauen. Dazu gibt es eine tatsächlich mal gut gemachte Seite [Link leider tot]. Und was heutzutage zu einer guten Webseite gehört, ist natürlich auch eine Abstimmung. In Erfurt sieht das dann so aus:

[Bild ebenfalls tot]

SED, DDR, Blockflöten, you name it.

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Überstrapazierte Metaphern — Teil soundso

So, die Jagd ist erfolgreich eröffnet. Ab heute bzw. gestern schon geht es wieder darum, sich für folgende Metapher, die in der Champions League und im internationalen Fußball angeblich ausgelobt wird, zu qualifizieren. Nicht, dass noch jemand auf die Idee käme, es ginge um sportlichen Erfolg. Dafür hat der Mensch schließlich diese Metapher erfunden.

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Ehrliche Kommunikation

Während ich gerade beinahe einem Unwetter zum Opfer gefallen wäre, welches vergeblich versuchte, mich von einer Rheinbrücke zu spülen und meinen Wagen von unten mittels Wassermassen lahm zu legen, während zeitgleich LKW, die sich von dem bisschen 2m tiefen Wasser auf der Rheinbrücke natürlich nicht beeinflussen ließen, mit ihrem üblichen Fahrtempo von hinten auf mich zu fuhren, während vor mir andere Omis das Fahren fast gänzlich eingestellt hatten, ich also quasi in dreifacher Todesgefahr war:

  • In den Rhein gespült werden und dort ertrinken
  • Von aufsteigenden Wassermassen im Auto eingeschlossen werden und deshalb ertrinken oder
  • zwischen LKW und diversen Omis klein Äutoken zerquetscht zu werden

… Just in diesem Moment dräute es mir, wie toll es doch ist, dass wir Fußballliebhaber beim Wunsch nach Live-Fußball die Wahl haben zwischen zwei aufrichtig kommunizierenden Dienstleitungsanbietern.

Denn wie ich vermeintlich so kurz vor meinem Tod stand, lief natürlich mein gesamtes Leben wieder vor mir Paroli und dabei spielt Fußball nun mal eine große Rolle. Deshalb erschien vor meinem geistigen Auge der Slogan, den einer der Anbieter verwendet, um an unser Geld zu kommen und um das, was wir ohnhin schauen würden, noch mal anzupreisen:

Schärfere x, schärfere y, schärfere Preise

Gerade zu Zeiten von Vodafail ist eine ehrliche, den Kunden ernst nehmende Kommunikation (am besten zweiseitig) unabdingbar geworden, um nicht beim Big Brother mit schlechter Presse ganz oben gelistet zu sein und vor allem, um von seinem potenziellen Käufer/Mieter/Serviceabnehmer noch ernst genommen oder zumindest für so wenig unzurechnungsfähig gehalten zu werden, dass man noch Chancen hat, den Zuschlag zu bekommen.

Hier wird nicht lange um den heißen Brei herumgeredet: Wie ist der Preis im Vergleich zu vorher? Klar, er hat sich verschärft. Verschärfte Preise ab jetzt also. Man kann demgemäß jegliches Bemühen einstellen, billiger als vorher an den Junkstoff zu kommen, egal bei wem.

Ehrliche Kommunikation, so lob ich mir das.

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