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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

Ostwestfalen Maskottchenheinis — Idioten

Im Interview mit den Maskottchendarstellern des MSV und von Schalke 04 kommt Folgendes ans Tageslicht:

Werdet ihr entlohnt für euren Job?

Holger: Ja.
André: Nein, für ein Heimspiel gibt es nichts. Aber für ein Event oder eine Feier bekommen wir eine Entlohnung. Die Anreise zum RevierSport-Termin wird erstattet.

Der eine von den beiden hampelt da neben dem Platz herum, so dass er für seinen freien Eintritt das Spiel nicht schauen kann, bekommt aber nicht mal Geld dafür?

Leute gibt’s …

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11:0 gegen Argentinien

Was ist da schon ein kümmerliches 8:0 gegen Saudi-Arabien?

Möglicherweise der Grund, warum es so unglaublich spannend ist, Frauenfußball zu gucken. Geht von den Halbfinalen abwärts irgendein Spiel nicht x zu Null für den Favoriten aus?

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Harry Wijnvoord und die deutsche Nationalmannschaft

Mittags in Deutschland.

Ich beginne mal wieder mit den üblichen Worten: „Ja, nee,“ nicht die Männer-, sondern die Frauen-Nationalmannschaft. Harry Wijnvoord hat schon lange abgedankt bei „Der Preis ist heiß“. Eventuell gibt es die ganze Sendung samt ihres grotesken Walters nicht mehr. „Ruck-Zuck“ könnte da nachgerückt sein, aber auch das ist wohl schon wieder tot.

Wer jetzt sehr traurig ist, weil er nicht mehr weiß, was er an einem freien Tag mittags im Fernsehen schauen soll, dem kann geholfen werden: Ungefähr zur selben Zeit werden normalerweise Länderspiele der Frauen-Nationalmannschaft gesendet.

Gott weiß, warum. Selbst die U21-17 der Männer spielt nicht mittags.

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Zweite Liga Nord

Erinnert sich noch jemand an die Tabellensituation der Regionalliga Nord der letzten Saison? Selbst im fortgeschrittenen Stadium der Saison war man mit zwei Siegen in Folge auf einem Aufstiegsplatz, mit zwei Niederlagen in Folge dann wieder in Abstiegsgefahr. Natürlich ist es nach vier Spieltagen zu früh, um ein ähnliches Szenario für die zweite Liga zu befürchten bzw. zu erhoffen. Angesichts der andernorts schon ausreichend beschriebenen Fülle an Vereinen, die den Weg in die erste Liga anstreben (und „zurück“ gilt hier für die meisten von ihnen), wäre es doch äußerst prickelnd, wenn wir auch im April 2008 erst 1860 München oben sähen, eine Woche später den FSV Mainz, in der folgenden Woche Alemannia Aachen, danach den SC Freiburg ad lib.

So wenig Spannung die erste Liga — scheinbar — ganz oben verspricht, so dramatisch und eng könnte diese Zweitligasaison verlaufen.

Die Überschriften der verlinkten Spieltage lauten übrigens folgendermaßen:

Dichtes Gedränge um Rang Zwei
Spieler von eigenen Fans bedroht
St. Pauli plötzlich dabei
Lotterie um den Aufstieg
Wuppertaler Reifeprüfung
VfB kippte VfL vom Sockel
Osnabrück schon wieder zurück
Sachsen im Aufschwung
Völlig neues Spitzenfeld
Magdeburg vor dem Durchmarsch
Pauli plötzlich obenauf
Feiertag in Magdeburg
Fast alles gelaufen
Letzter Strohhalm für Osnabrück
Immer noch ein Vierkampf
Später Jubel in Osnabrück

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Jungblut Born

Wer hier an den Lebensborn denkt, der liegt falsch. Hans-Jörg Criens trainiert lediglich in der Kreisliga eine Mannschaft mit jenem Namen.

Jungblut Born. Mehr Kryptik bitte auch in Zukunft bei unterklassigen Vereinsnamen.

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Anleitung für einen Fallrückzieher

Den Wenigsten unter uns wird es schwer fallen, zuzugeben, dass sie eine der beeindruckendsten Aktionen im Fußball selbst noch nie ausgeführt haben. Ich oute mich gerne, und sage: Ich habe in meinem Leben noch keinen einzigen Fallrückzieher zustande gebracht.

Es hat nicht nur damit zu tun, dass ich früher lange auf Asche spielen musste. Ich habe zudem keine Vorstellung davon, was ich mit meinem Körper überhaupt anfangen müsste, um einen über mich hinwegzischenden Ball mit einem Fuß in der Luft nicht nur zu treffen, sondern auch noch wie beim normalen Torschuss platziert in eine Richtung zu bewegen.

Aber selbst wenn das geschafft wäre, bliebe das Problem des darauf folgenden Bewegungsablaufs: Wie kommt man da oben aus der Luft wieder auf den Boden, und das vor allem gerne in unversehrtem Zustand?

Möglicherweise verdankt diese Webseite ihre Existenz dem Umstand, dass ich noch keinen Fallrückzieher durchführte. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass das Genick eine schnell in Mitleidenschaft gezogene Körperpartie sein könnte, wenn man gerade in der Luft schwebend feststellt, dass man sich über die Rückreise zum Boden noch keine genaueren Gedanken gemacht hat.

Nichtsdestotrotz bleibt es schade, dass mir dieses Schmankerl der Fußballtechnik vorenthalten bleibt. Für alle Mitenthaltsamen im Punkte Fallrückzieher, die dieses Manko gerne loswerden möchten, gibt es nun die ultimative Anleitung, wie man einen Fallrückzieher durchführt.

Erfolgs- und Mißerfolgsmeldungen bitte in den Kommentaren, allerdings alles auf eigene Gefahr.

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Schildbürgerstreiche: Tennis ist kein Fußball

„Es wird viel passieren… oho-oho“.

Zum Beispiel, dass das Volksparkstadion demnächst FC-St.-Pauli-Arena heißen wird. Das kommt davon, wenn man Ahnungslose ans Ruder lässt.

Hoffentlich ist das jetzt nicht nur wieder eine Aktion der Titanic.

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Jarolim und der die das Sportsmanship

Hat man eigentlich an Stellen wie diesen schon einmal erwähnt, dass Jarolim weder ein besonders cleverer Spieler noch ein besonders sympathischer Spieler ist? Clever erscheint er jenen, welche es mögen, dass man Elfmeter „provoziert“. Sympathisch kann er all jenen nicht sein, die das Spiel an sich mögen. Jarolim ist die personifizierte Pest in der Bundesliga. Ich sage das so deutlich, wohlwissend, dass mir so viele nun widersprechen werden, weil es schließlich dazugehört, dass man Strafstöße „herausholt“. Was Jarolim macht, hat nichts mit herausholen zu tun, es hat nicht mal etwas mit Cleverness zu tun. Es ist einfach abstoßend ekelhaft, in welchem Ausmaß dieser Spieler ständig und immer wieder betrügt. Wir wenden uns ab, nicht ohne uns zu schämen, dass es immer wieder Schiedsrichter gibt, die auf sein plumpes Gefalle ebensolches tun: hereinzufallen.

Ich fordere hiermit ultimativ, David Jarolim keine Strafstöße mehr zuzuerkennen, weil er deutlich sichtbar niemals die Absicht hat, Fußball zu spielen, sondern immer wieder nur auf seinen gerichtsbaren Vorteil aus ist.

Und: jaja, schimpft mich ruhig Sozialromantiker. Ich hasse Jarolims Szenen trotzdem.

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Stefan Wessels zu Everton FC

Es ging ziemlich still, leise und heimlich vonstatten, dass Stefan Wessels, der vormalige Michael Rensing aka Uwe Gospodarek, vom 1. FC Köln in die — diesmal echte — Premier League gewechselt ist, und zwar zum Everton FC — als vierter Torhüter.

Ich kenne mich leider zu wenig in der Torhütersituation bei Everton aus, um zu beurteilen, wie viele Minuten Wessels dort auf der Bank und wie viele zwischen den Pfosten verbringen wird. Auf den ersten Blick ist ein Wechsel von einer mittelmäßigen Zweitligamannschaft zu einer Premier-League-Mannschaft aus dem oberen Drittel eine echte Verbesserung. Wenn Wessels aber nur geholt wurde, damit zwei Trainingsspielchen gleichzeitig auch mit Torhütern stattfinden können, wäre die Position 2 beim FC Köln vielleicht doch besser als die Position 4 beim Everton FC.

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Making of Sportschau

Ich hasste schon immer Making-of-Beiträge zu Kinofilmen, mit Ausnahme jener, bei denen ein paar Special Effects erklärt oder gezeigt wurden. Alle anderen Teile, in denen sich die Schauspieler in endlosen, geheuchelten Elogen und Lobhudeleien über den Regisseur, ihre Kompagnons oder die Putzfrau ergingen, entzogen sich sofort meiner Aufmerksamkeitsallokation. Wen interessiert, ob der Regisseur ein menschenverachtender Miesling oder ein detailbesessener Perfektionist ist, so lange man nicht expliziter Liebhaber dieses einen Films/Schauspielers/Regisseurs ist? Abgesehen davon erführe man ersteres — dass einer ein menschenverachtendes Arschloch mit schwerer Persönlichkeitsstörung und häufigen Aggressivitätsschüben ist — ohnehin nicht in so einem Making-of. Da wird nur schöngefärbt und sinn- und erkenntnislos drauflos gebrabbelt und gemarketingsprecht.

Da ich diese Erfahrung mit Making-ofs sehr prägend finde, verzichte ich darauf, zum Making-of-Beitrag der Sportschau zu verlinken. Die Elogen sind hier nicht ganz so peinlich und vielzahlig vorhanden, dafür ist der Inhalt aber so interessant, dass ich beinahe eingeschla

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Erledigt

Die Absteiger stehen fest, der Meister auch. Bleibt die Frage, wer Pokalsieger wird.

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