Angeblich möchte England die Weltmeisterschaft 2018 ausrichten. Australien möchte das ebenfalls. Da ich nicht annehme, in Kürze auszuwandern, wären mir WM-Spiele, die abends im Fernsehen übertragen würden, lieber als WM-Spiele, die schon am Vormittag gezeigt werden.
2 KommentareKategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium
Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde
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Das neue Trikot von Borussia Dortmund kann nur einen Zweck haben: der Träger dieses Trikots fordert den Schiedsrichter auf, ihm die gelbe Karte zu zeigen. Da bekanntermaßen viele Fußballprofis in der Bundesliga nicht so gut deutsch sprechen, hat man das praktischerweise mit einem schicken Bildchen auf dem Trikot nonverbal gelöst.
Der Createur d‘Ausrufezeichen wird in den Veröffentlichungen übrigens der „Revier-Künstler Ottmar Alt“ genannt. Was ist ein Revierkünstler? Jemand, der besonders gut darin ist, sein Revier zu verteidigen? Oder einer, der nur in seinem Revier bekannt ist, darüberhinaus aber nicht?
4 KommentareEs scheint ja in Blogs schwer in Mode zu sein, etwas Kryptik einfließen zu lassen, gerne präsentiert in nur einem Satz, besser noch in nur einer Sentenz. Deshalb sage ich mir und meinen von der WM müden Lesern, denen natürlich klar ist, dass die EM vor der Tür steht:
„Zypern liegt geografisch gesehen in Asien.“
So, und jetzt bitte drüber nachdenken.
1 Kommentar„Bend it like Beckham“ ist der Originaltitel des Filmes, den man hierzulande nur unter der deutschen Übersetzung „Kick it like Beckham“ kennt. Problem beim Originaltitel ist wohl gewesen, dass man annahm, dass hier niemand die Bedeutung von „bend“ versteht. Und damit niemand unwissend sterben muss, erkläre ich Fußball das Wort „to bend“ aus dem Englischen, was ganz einfach ist, da das Wort quasi nur eine Bedeutung hat:
abwinkeln, ausknicken, beugen, biegen, knicken, krümmen, neigen, spannen, umbiegen, verbiegen, sich biegen
Mit anderen Worten: anschneiden. Einen Ball anschneiden, was wiederum den meisten fällt es ja gar nicht mehr auf eine Metapher ist, denn natürlich wird niemals ein Ball angeschnitten, sondern beim Treten des Balles für die Dauer seines Fluges mit Effet versehen. Zu deutsch eben: anschneiden.
Kick hingegen bedeutet einfach treten. Wie langweilig.
Diese langatmige Einführung diente aber einzig und allein dem Zweck, Euch dieses Spielchen hier schmackhaft zu machen: den Free-Kick-Challenge. Die Herren Spieler tragen noch ordentlich gepflegte Bärte und Sportkleidung wie man sie von ganz früher kennt. Und der Clou beim benden des Balles ist, dass die Steuerung ziemlich realitätsgetreu ist. Deshalb treff ich auch fast immer ins Tor bei diesem Spiel…
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Sehr schön ist auch der angedeutete Schwarz-Weiß-Flacker-Effekt, der den Betrachter tatsächlich einige Jahrzehnte zurück versetzt.
1 Kommentar…man beim Schwimmen schon nach 30 Minuten schlappmacht, weil man sich 4 Wochen lang gerade mal von zu Hause bis zum Biergarten bewegt hat nicht ohne sich dann im Biergarten beim Fußball Schauen darüber aufzuregen, dass sich der eine oder andere Spieler zu wenig bewegt.
Einen Kommentar hinterlassenWo wir doch gerade noch davon sprachen, dass es hier keine Rubrik „Bei der Geburt getrennte Zwillinge“ geben wird: wer Bedarf an „Lookalikes“-Spielchen hat, dessen Hunger dürfte hier mehr als gestillt werden. Die aktuelle Folge beschäftigt sich mit Jogi Löw, es gibt aber auch noch 500 andere Folgen.
Einen Kommentar hinterlassenDass Mayer-Vorfelder angeblich trinkt, ist inzwischen ein alter Hut, auch wenn es mir beim ersten Hören dessen noch ziemlich neu war, damals, ca. 2002. Deshalb muss auf diesen alten Hut auch nicht weiter eingegangen werden. Interessant zu lesen sind aber die beiden Begründungen der Gerichte, wieso dem Antrag von Mayer-Vorfelder gegen die diesbezügliche Satire des SWR stattgegeben wurde bzw. nicht stattgegeben wurde. Nachzulesen sind diese Begründungen im Helgoländer Vorboten [Link leider tot].
1 Kommentar„Es kann offenbleiben, ob sich der Antragsteller zu Recht als absolute Person der Zeitgeschichte bezeichnet…“
Wir hatten hier schon mehr als einmal das Vergnügen. Jetzt kommt die nächste Folge mit Peter Crouch: Die Leser des Guardian machen ein bißchen photogeshoppten Späßle mit Peter Crouch. Doch Vorsicht, auch in der Bundesliga droht bald die Schlaksilität Einkehr zu halten: Stefan Meierhofer, schlaksige zwei Meter und zwei Zentimeter groß, trainierte schon bei der Profi-Mannschaft des FC Bayern mit. Ironischerweise spielte der Riese zuvor beim SV Langenrohr. Für Jogi Löw kommt er allerdings auf keinen Fall in Frage: er ist Österreicher.
1 KommentarKlar, denn Rudi Assauer ist gar nicht mehr beim FC Schalke 04 beschäftigt, wir erinnern uns so langsam aus dem WM-Dunst erwachend, dass es auch noch einen nationalen Fußball gibt, und der besteht aus zwei Bewerben: der Meisterschaft und dem Pokal.
Für den DFB-Pokal wurde heute (?) die erste Runde ausgelost und dabei kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinales zwischen dem FC St. Pauli und den Münchner Roten.
Weitere große Highlights gibt es nicht zu vermelden, außer vielleicht dass der FC Homburg mal wieder im DFB-Pokal mitspielt. Der FC Homburg erreichte kurzzeitige Bekanntheit, weil er für den Kondomhersteller London in der Bundesliga warb [Link leider tot]. Miroslav Klose spielte auch mal ganz kurz dort. Viel mehr ist nicht.
Einen Kommentar hinterlassenKennt jemand noch Norbert Meier? Eugen Hach zufällig? Jörn Andersen, anyone? Uwe Reinders?
All diese äußerst erfolgreichen Fußballtrainer befinden sich zur Zeit im Wartestand. „Ohne Team“ sind sie. Doch da sich das Trainerkarussell seit jeher schnell dreht, sind sie vielleicht in Bälde schon wieder bei einem Bundesligaverein Trainer.
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Bild: www.photocase.com
Es dreht sich so schnell, dass Jürgen Klinsmann schon als ohne Team seiend erfasst ist. Ob man aber ernsthaft Erich Ribbeck noch in solch einer Liste erfassen sollte? Giovanni Trappatoni, der an seinen letzten Stationen (italienische Nationalmannschaft, VfB Stuttgart) immer derbe gescheitert ist, an Platz zwei (!) der Liste zu führen, halte ich auch für reine Ironie.
3 Kommentare7:0. Muss ja aus Gründen der Vollständigkeit auch mal erwähnt werden.
Einen Kommentar hinterlassenWem es ähnlich geht wie mir, wer immer noch an den Folgen der ominösen 119. Minute leidet und irgendwie auch daran, dass die WM nun vorbei ist, der möge sich hier Tipps für eine Gesundung holen.
Nur noch 5 Wochen bis zum Bundesligastart am 11. August…
6 KommentareEndlich widerspricht mal jemand der Dumpfbacke Gerd Müller, der ständig fabuliert, dass er zu heutigen Zeiten, mit diesen Viererketten, ja in jeder Saison 40 Tore in der Bundesliga schießen würde, wenn nicht gar mehr. Seine Begründung ist, dass er nur immer in die Schnittstellen der Kette gehen müsste und dann ständig durch wäre. Jeder, wie er kann. Der schöne Beweis, dass Gerd Müller wirklich die besten Voraussetzungen für einen Stürmer mitbrachte: vor dem Torschuss nicht denken. Leider schafft er das vor dem Reden auch nicht.
Der etwas cleverere Manfred Burgsmüller sagt im Interview mit der taz:
Bei der laufenden WM sind viele Stürmer hinter den Erwartungen zurück geblieben. Der Schnitt der erzielten Tore ist so niedrig wie lange nicht mehr. Woran liegt das?
Früher war es natürlich einfacher. Jeder Stürmer hatte einen Gegenspieler und fertig. Wenn er den ausgespielt hatte, stand er frei vor dem Tor. Das ist im heutigen Fußball völlig anders. Die Spieler haben keine Zeit mehr, den Ball anzunehmen.
So, und jetzt schön still sein, Gerd.
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