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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

„Wann wirst Du endlich erwachsen?“

Da ich ja selbst nicht lesen kann, musste mir einer meiner Bekannten aushelfen. Zum Geburtstag gab’s nachträglich das Panini-Album, zwei große Bögen Sammelbilder waren schon dabei.

Ich bin nun doch wieder 11 Jahre alt und sammel diesen Kram. Falls jemand tauschen möchte, ich werde in Kürze posten, welche Bilder ich gerne hätte und welche ich abzugeben habe. Jedenfalls hab ich schon mal das Kölner Stadion. Das England-Wappen habe ich gegen Edwin van der Sar und zwei weitere Spieler getauscht.

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Soft eggs und Arschkarte

Die Welt lernt trotz „Goleo“ und „Teamgeist“ ein wenig deutsch, bevor sie in knappen drei Wochen nach Deutschland schaut, wie ich schon mal erwähnte. Und weil wir ja alle so gut englisch können, schnarch, hat ein englischer Muttersprachler es übernommen, deutsche Redewendungen wie tomatoes on the eyes zu übersetzen. Andreas Möller ist ein „cry baby“ und alle, die bei Regen nicht ins Stadion gehen, sind soft eggs. Der Dummschwätzer ist laut Uli Stein übrigens ein soup buffoon.

Für mich ganz neu, woher der Ausdruck „Arschkarte“ stammt. Weil der Schiedsrichter früher die Gelbe Karte in seiner Brusttasche trug, die Rote Karte hingegen in jener Hosentasche, die sich über seinen Arsch spannte, bezeichnet der Ausdruck „Arschkarte“ eben die Rote Karte beim Fußball. Nett.

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Das schönste Zweitligastadion der Welt steht in …

Marcel Reif schreibt beim Tagesspiegel [Link leider tot.] eine Kolumne zu jedem Spieltag der Bundesliga. Heute, nach Kaiserslauterns Abstieg, klingt er so:

„Aber die Pfalz wird nun darben, da wird das schönste Zweitligastadion der Welt nichts daran ändern.“

Zum Glück ist das Stadion von Juventus eine viel zitierte häßliche „Betonschüssel“. Somit macht dieses Zweitligastadion dem Betzenberg keine Konkurrenz. Ich finde aber eigentlich das Kölner Stadion schöner als das in Kaiserslautern.

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Frohe Gesichter

Auf der Webseite des 1. FC Kaiserslautern wird man mit fröhlichen Gesichtern begrüßt. So lob ich mir das, immer alles für den Fan Kunden tun. Der ist schließlich König. Auch in der zweiten Liga.

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Trefflich

„White and red, dangerous and brave“

Das ist der Spruch auf dem polnischen Mannschaftsbus. Dem möchte ich mich anschließen und meinen Lesern widersprechen, die in der Umfrage zu den gefährlichsten Hooligans die Engländer auf Platz 1 wählten. Fürchten müssen wir aber vor allem die weißen und roten, mutigen Gefährlichen aus Polen.

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Der Traum ist vorbei

Heute morgen, bevor ich aufwachte, ging ich wie jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit in die immer gleiche Bäckerei. Manche meinen sogar, es sei die immer selbe, das weiß heutzutage aber nur noch ein Germanistikstudent. Normal Sterbliche wie ich wissen so etwas nicht mehr.

In dieser Bäckerei begrüßt mich jedes Mal eine äußerst fröhlich gelaunte Frau mit berlinerischem Akzent, welcher bei mir im Gegensatz zu den meisten anderen Mitgliedern meiner Peergroup ein wohliges Gefühl auslöst. Ich bestelle immer dasselbe Brötchen, ha, natürlich immer das gleiche Brötchen und führe es mir dann auf dem restlichen Weg zur Arbeit ein. Diese Routine beim Brötchenkauf hat den Vorteil, dass ich immer noch weiterschlafen kann und erst kurz vorm Öffnen der Bürotür wirklich aufwachen muss. So ist es sonst immer.

Heute war das anders. Urplötzlich wachte ich in der Bäckerei schon auf. Ein lautes Konzert aus überhaupt nicht zusammenpassenden, grellen Farben in der ansonsten schmucklos eingerichteten Bäckerei riß mich aus meinen Träumen. Überall funkelte und blitzte es und schrie mich an: Farben, Farben, Farben! Ob im Schaufenster, ob auf der Theke, am Getränkekühlschrank oder an der Decke.

Schwarz-Rot-Gold. Die ganze Bäckerei komplett versaut. Ich dachte schon, ich wäre geschlafwandelt und in einem anderen Land aufgewacht, in Holland oder Frankreich zum Beispiel. Dem war nicht so. Dass man eine Bäckerei mitten in Deutschland so verunstaltet, hab ich noch nicht erlebt. Wahrscheinlich droht jetzt dasselbe an den wenigen anderen Orten, die ich regelmäßig aufsuche: mein Klo, das Kulturzentrum gegenüber, U-Bahn-Station vor der Tür, Fußballplatz.

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So einfach kann Fußball sein: zigmal

Jürgen Klinsmann sagt im Interview mit Spiegel Online:

„Ich weiß auch, dass wir 1994 besser waren als Brasilien – und uns das Ding selbst kaputtgemacht haben innerhalb von ein paar Minuten gegen Bulgarien. 1994 Weltmeister zu werden war zigmal einfacher als 1990.“

So einfach wäre das gewesen. Total einfach. Noch einfacher wäre es übrigens 1998 gewesen, wenn man da nicht ein paar blöde drei Tore gegen Kroatien bekommen hätte. Und Fortuna Köln wäre auch letztens mal in die Bundesliga aufgestiegen, ja, wenn man nicht diese blöden 8 Tore im entscheidenden Relegationsspiel bekommen hätte.

Ich sage mal, Deutschland wird 2006 Weltmeister, es ist nämlich total einfach. Man sollte nur nicht diese blöden Gegentore kassieren, dann klappt das schon. Total einfach, wie gesagt.

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Englisch ist weit gesprochen – III

Gerne lasse ich den Klugscheißer raushängen und erzähle etwas von dem babylonischen Sprachgewirr, in dem man sich im Internet befindet. Es gibt Einträge zu den mangelnden Englischkenntnissen der Deutschen und zu den mangelnden Deutschkenntnissen der Bürger Togos.

Heute geht es mal um die mangelnden Fähigkeiten der Redakteure der englischen SUN, ein Übersetzungstool zu benutzen. Siehe hier:

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Rooney doch dabei

Eriksson geht das Risiko ein, einen Spieler mitzunehmen, der eventuell gar nicht spielen kann. Ich bin begeistert. Warum nicht auch Sebastian Deisler mitnehmen? Vielleicht gibt’s noch eine Wunderheilung, schließlich ist Deisler Buddshit Buddhist. Und ein Sauerstoffzelt ließe sich bestimmt auch noch irgendwo auftreiben.

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Auch Fans haben schöne Kurven

Hier kann man sich für den Fall wappnen, dass die Rasenflächen in den Stadien doch nicht rechtzeitig ausgewechselt werden und eine Ersatzspielfläche auf praktische Art mit in die Arenen nehmen.

Hat man die Ersatzspielfläche dann zur Verfügung gestellt, kann man ja mal fragen, ob man nicht selbst teilnehmen darf. Dafür wäre ein Fußball nicht schlecht, den man hier zweckmäßig in zwei Hälften transportieren kann. Die nötigen Stutzen gehören ebenfalls zum Outfit dazu und der Rest… naja, seht selbst: Stutzen und ein Fußball in zwei Hälften.

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FBI in your house

Ich kann Euch nur raten, den WM-Planer von Kostenlos.de zu bestellen und nicht auf die Wald- und Wiesenalternativen auszuweichen, die im Netz so rumkreuchen. Dabei kann man böse Überraschungen erleben, z. B. einen Trojaner im WM-Planer. Sogar das FBI wird diesbezüglich aktiv, schwuppdiwupp seid Ihr eingelocht und könnt Eure teuer erworbenen WM-Karten gar nicht einlösen.

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