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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

Der unsichtbare Dritte

Brüderpaare gab es zwar schon einige in der Bundesliga, doch drei Brüder waren es nur zwei Mal einmal, welche allesamt den Sprung in den Profifußball schafften. Dieses Kunststück bewerkstelligten einerseits die drei Täuber-Brüder, andererseits die Sprößlinge eines ganz besonderen Fußballclans im deutschen Fußball, auch wenn der dritte, äußerst unbekannte der drei Brüder für nur wenige Spiele bei einem Zweitligaclub vor den Ball trat und sich ansonsten anders entschied.

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Die Stimme von Jean-Luc Picard ist tot

Die Stimme von Jean-Luc Picard ist tot, das heißt, sein deutschsprachiger Synchronsprecher. Rolf Schult verstarb vor wenigen Tagen in München. Die Stimme von Bitburger ist damit auch Geschichte. Dachte ich zunächst. Doch wie sich herausstellt, ist die Stimme von Jean-Luc Picard aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Stimme des Bitburger-Spots, der häufig vor Fußballspielen im ÖR präsentiert wird. Weite Felder, saubere Seen und so, man erinnert sich.

Dass man die Stimmen dieser beiden unterschiedlichen Sprecher zum Verwechseln ähnlich findet, man sie quasi überhaupt nicht unterscheiden kann, hat allerdings einen naheliegenden Grund. Rolf Schults Sohn Christian Schult ist ebenfalls von Beruf Sprecher und sprach unter Anderem den Bitburger-Spot. Die Verwechslungsgefahr demonstriert dieses Video übrigens aufs Vorzüglichste.



Christian Schult sprach damit ebenso wahrscheinlich jenen Spot, den man eine zeitlang, heute wohl nicht mehr, rund um die Spiele der Nationalmannschaft sah. „Más integración“, wünscht die Stimme da aus dem Off, nachdem sie zuvor erklärt, was all diese Menschen, die sich da zum Grillen eingefunden haben, teilen: Dass ihre Kinder in der deutschen Nationalelf spielen. „Wahrscheinlich“ ist es Christian Schult, da mir Sönke Wortmanns Firma „Little Sharks“, die den DFB-Spot produzierte, nicht auf meine Email mit der Frage danach antwortete, wie denn der Sprecher dieses Spots heiße.

Dass übrigens die Eltern Bajramaj und die Eltern Okoyino da Mbabi beim Grillen im Garten dabei sind, wurde nie irgendwo erwähnt, es sich also auch um die Eltern von Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft handelt, neben Familie Asamoah und derer Metzelders und Mertesackers. Schade eigentlich, hätte man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: integración und igualdad de género. Sei’s drum, oft wird einem genau das ja zum Vorwurf gemacht: Wenn man zu bemüht zu viel auf einmal will.

Wieso Rolf Schults Tod und der DFB-Spot zur Integration hier überhaupt ein Thema sind, nun, um das zu verstehen sollte man am besten die Halbzeitpause eines der kommenden Lesetermine erleben. Am Mittwoch in Stuttgart, am Sonntag in Wiesbaden.

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Sanfte Bande Sangesstunde Stadion

Ich glaube, das ist eher selten für Stadiongänger, deshalb sag ich es noch mal dazu. Ich fühle mich ziemlich unwohl, zu infantil und irgendwie auch zu uncool damit — im nüchternen Zustand — als erwachsener Mann in einem Stadion laut zu schreien oder auch nur zu singen. Die Buchstaben des Vereinsnamens zum Beispiel, die Vereinshymne kommen mir nur ganz schwer und allzu häufig gar nicht über die Lippen. Typischer, verklemmter Mitteleuropäer mit Stock und so weiter. Rumgröhlen geht gar nicht. Ein schlechtes Gewissen wegen mangelnder Anfeuerung verspüre ich dabei allerdings nicht, empfinde ich alleine meine Anwesenheit gegen Geld schon als mehr als ausreichende Motivationsspritze für die Spieler. Doch gesungen wird von mir für gewöhnlich nicht.

Womöglich habe ich mich selbst mit diesem Verhalten jahrzehntelang einer viel größeren Intensität des Stadionerlebnisses beraubt. Denn letztens lief mir die folgende Information zu.

When people sing together, a hormone called oxytocin makes people feel trust and intimacy.

Wenn Menschen zusammen singen, sorgt das Hormon Oxytocin dafür, dass sie Vertrauen und Intimität empfinden.

O, Halleluja!

Oxytocin ist tatsächlich ziemlich wichtig beim Wohlfühlen, wird unter Anderem auch beim Kuscheln mit anderen (Menschen?) ausgeschüttet und so weiter. Trust and intimacy werden verstärkt, also Vertrauen und Intimität. Vertrauen und Intimität sind nicht das Selbe wie Euphorie und Freude. Aber natürlich tut es gut, wenn man Vertrauen und Intimität spürt. Das ist ohnehin eine immer noch betörende Komponente eines Stadionbesuchs: die nicht nur eingebildete Intimität, allein durchs Zusammenstehen mit anderen Menschen. Das soll aber Thema eines anderen Beitrags sein.

Beim letzten Stadionbesuch hab ich dann alles mitgesungen, was geht: Alle drei verschiedenen Vereinshymnen, alle Variationen des Vereinsnamens und auch alle weiteren Gesänge wie „Steht auf, wenn Ihr xyz seid“ oder „Schießt ein Tor für uns“, einfach alles, was man so singt. Und da das Spiel lange auf des Messers Schneide stand, wurde viel gesungen. Es war ein Experiment und ich wollte eben alles mitsingen, in Oxytocin baden und sehen, ob ich mich anders fühle als an den anderen Tagen.

Und was soll ich sagen: Ich fühlte mich wirklich dem Ereignis näher als zu anderen Gelegenheiten als meist stummer Beobachter. Ich spürte ein intensiveres Gefühl, wirklich teilzuhaben als sonst und nicht zuletzt: Ich vertraute mehr darauf, dass in der wie erwähnt lange unentschiedenen Partie dem favorisierten Team der Siegtreffer noch gelingen würde.

Was schließlich auch geschah, ein knappes, ein glückliches 1:0 wurde es am Ende, was natürlich die bislang einmalige empirische Beobachtung ein wenig verfälscht, schließlich fühlt man sich im Anschluss an einen Sieg immer besser, oxytocinierter als ohne einen solchen. Und ob der Rückblick in Bezug auf meine Vertrauensseligkeit bevor das Tor fiel nicht trügt, kann ich auch nur schwer beurteilen.

Es gilt also weitere Proben aufs Exempel zu nehmen, und auch bei Remis und Niederlagen künftig alles mitzusingen und zu -schmettern und zu sehen, wie das dann wirkt in punkto trust and intimacy.

*

Das alles führt uns aber auch zur Frage, ob es nicht vielleicht doch nicht ganz so belächelnswert ist, wie man (auch hier) eigentlich immer annimmt, ob die Nationalspieler die Nationalhymne mitsingen sollten oder nicht. Mag sein, dass Oxytocin nur bei positiv besetzten Musikstücken ausgeschüttet wird, da müsste man jetzt mehr ins Detail gehen. Niemand wird aber daran zweifeln, dass es nur förderlich sein kann, wenn die Spieler Vertrauen spüren. Wessen Vertrauen, ob das der Zuschauer, Mitspieler oder das so häufig eingeforderte des Trainers, spielt dabei gar keine Rolle. Jaja, Spaniens Hymne hat gar keinen Text und trotzdem sind sie momentan Erster-Alles. Doch man sollte nichts unversucht lassen, um genau diesen status quo zu ändern. Also geht’s raus und singt’s gefälligst ab sofort, ihr Migrantenkinderlein. Könnt ja nen anderen Text nehmen.

Wie’s bei mir demnächst wirkt, auch bei Remis und Niederlagen, ich werde berichten.

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Klugscheißer hat niemand lieb

Boris Herrmann berichtet, wieder fürs SZ-Magazin unter „Die Nummer eins der Fußballkneipen: die Zockerbude“, wie es so ist, wenn man an einem Wochentag in einer Großstadt Champions League schauen möchte.

Seit es im Netz die schlauen Taktik-Seiten wie spielverlagerung.de gibt, sitzen in den Kneipen leider sehr viele Taktik-Schlaumeier, die 90 Minuten ungefragt referieren, weshalb die gewohnte Fluidität des FC Barcelona im Spiel gegen Milan aufgrund der leicht zu übergebenden situativen Manndeckungen des Gegners und dessen flexibler 4-5-1 Taktik gar keine Chance hatte, gewohnt fluide zu sein.

Und rauchen darf man auch nicht mehr.

Kann ich zum Glück nicht bestätigen. Weder wird man von Taktikexperten zugetextet noch ist es, wie er im weiteren Text erwähnt, schwierig, irgendwo einen Platz zum Fußballschauen in Kneipen zu bekommen. Problematischer sind da schon die Auswirkungen des aufmerksamen Studiums von Collinas Erben, denn plötzlich kann man nicht mehr einstimmen in den Chor all jener, die den Schiri für einen Depp halten und dies lautstark kundtun, nur weil er gegen die favorisierte Mannschaft entschieden hat. Wissen, einmal erworben, kann man schlecht bewusst löschen. Insofern ist vor dem Konsum von Collinas Erben ausdrücklich zu warnen — sofern man weiterhin dumpf ohne jegliche Regelkenntnis vor sich hinpalavern will. Tut ja auch mal ganz gut und soll für viele bekanntlich der Hauptzweck sein, wenn man zum Fußball(gucken) geht. Dennoch kann das niemand mit einigermaßen ausgeprägter Neugier auf Fußball wollen, ohne Regelkenntnis zu bleiben. Auf der anderen Seite läuft man mit dem gesammelten Wissen aus den Folgen von Collinas Erben ebenso bedauerlicherweise Gefahr, selbst einer dieser unerträglichen Klugscheißer zu werden; nur nicht im Taktikbereich, sondern in Bezug auf die Regeln. Aber diesem Risiko muss man sich als ernstmeinender, aufgeklärter, wohlwollender und interessierter Fan aussetzen, denn an Collinas Erben führt kein Weg dran vorbei.

Die ausführliche Würdigung dieser außergewöhnlichen Einrichtung folgt noch in den nächsten Tagen, ich nehme nicht an, dass es hier jemanden gibt, der diesen Schiedsrichter-Podcast noch nicht kennt, oder?

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Filmkritik: 66/67 — Fairplay war gestern

Der Film „66/67 — Fairplay war gestern“ in voller Länge.



Über 30-Jährige beschäftigen sich zu viel mit Fußball, woraufhin Einiges, wenn nicht alles im Leben schief geht. Wobei die dortige „Beschäftigung mit Fußball“ immer auch Beschäftigung mit den eigenen Händen in den Gesichtern anderer Leute bedeutet. Ich hab ihn leider noch nicht konsumiert, aber gerade als Komplettversion entdeckt. Wer mag, kann schon gerne berichten, ich folge dann sicher demnächst nach.

Die Kritiken sind sehr gut (z. B. von der FAZ); es ist ein preisgekrönter Film.

„66/67″ lautet die Tätowierung, welche sich die Protagonisten, allesamt Fans von Eintracht Braunschweig, stechen lassen. Allerdings erfüllt Eintracht Braunschweig hier wohl nur die Aufgabe, das Fußball-Setting zu liefern.

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Forever No. 51

Tasmania Berlin hat die SpVgg auch erst mit Hängen und Würgen hinter sich gelassen. Eigentlich hatte man angenommen, die Zeiten seien vorbei, in denen Aufsteiger eine Saison mit nur um die 20 oder noch weniger Punkten beenden. Doch die Spielvereinigung Greuther Fürth belehrt uns eines Besseren. Bis zum Ende der Saison müssen noch 7 Punkte her, um den VfB Leipzig zu überholen, 8 Punkte, um Blau-Weiß 90 Berlin zu überflügeln. Und bei derzeit 14 Punkten aus 25 Partien ergibt sich ein Schnitt von 0,56 Punkten pro Partie, wären am Ende 19 Punkte und damit der vorletzte Platz in der Ewigen Tabelle.

Jene Ewige Tabelle der Bundesliga, deren unterer Ausschnitt mit den aktuellen Werten für Fürth und allen weiteren dort platzierten Clubs im Folgenden dargestellt ist.

46. SSV Ulm 1846 1 34 9 8 17 36:62 -26 35
47. Fortuna Köln 1 34 8 9 17 46:79 -33 33
48. Preußen Münster 1 30 7 9 14 34:52 -18 30
49. Blau-Weiß 90 Berlin 1 34 3 12 19 36:76 -40 21
50. VfB Leipzig 1 34 3 11 20 36:69 -37 20
51. SpVgg Greuther Fürth 1 25 2 8 15 14:40 -26 14
52. Tasmania Berlin 1 34 2 4 28 15:108 -93 10

Kein Ruhmesblatt für Michael Büskens und seine Nachfolger, wenn die SpVgg Greuther Fürth dann auch ewig den vorletzten Platz innehat — und einzig der Inbegriff des Überfordertseins, Tasmania Berlin, eine noch schlechtere Bundesligasaison fabrizierte.

Also, 9 Spiele noch, die Totalblamage abzuwenden. Und ein Sieg sollte zu den bisherigen gerade mal 2 an der Zahl möglichst auch noch gelingen, sonst teilt man sich auch diesen Negativrekord mit Tasmania Berlin.

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Der wohl erzogene Chancentod

Ein Musslesen über die Neurobiologie des Gewinnenwollens, -müssens und darüber, wann es nicht gut ist, wenn man zu sehr gewinnen will, legt die FAZ in die hellere Ecke der Diskussionsrunden über Fußball. Man wünschte sich zwar noch mehr aus dieser Richtung, zumal der zweite angesprochene Aspekt, die Fairness im Wettbewerb, leider etwas zu kurz kommt. Doch auch so gehen die Erkenntnisse weit über den folgenden kurzen Ausschnitt hinaus.

Manche Sportler haben eine unbewusste Hemmung, zu siegen, das kommt gar nicht so selten vor. Klar, zu siegen ist einerseits schön. Andererseits sind wir Menschen Herdentiere. Wir wollen nicht zu sehr herausragen, weil wir den Neid oder die Aggression der anderen befürchten. Diese Hemmung, die in uns allen steckt, kann dazu führen, dass jemand bei einer hundertprozentigen Torchance – das Tor ist frei, der Ball liegt auf dem Fuß – ohne es zu wollen den Ball danebenknallt.

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Gewinnspiel: Das sind doch alles Amateure

Heute: Eines der beliebten Gewinnspiele ohne Gewinne bei Trainer Baade.

Gesucht: Alle Bundesliga-Trainer, welche selbst keine Profifußballer waren. Dürften nicht allzu viele sein, allerdings müsste man jetzt 52 Vereine überprüfen. Wenn Ihr so nett wärt und diese Suche für Euren eigenen Lieblingsverein übernehmen würdet und das Ergebnis in den Kommentaren hinterließet, würde ich daraus sukzessive eine schicke Liste basteln.

Regeln: Der Trainer muss einen Verein in der deutschen ersten oder zweiten Bundesliga trainiert haben, wobei er das nicht als so genannter Interimstrainer getan haben darf. Hierfür lege ich keine Höchstzahl an Spielen fest, meist ergibt sich dieser Umstand aus seiner raschen Ablösung. Dazu darf ein Kandidat für diese Liste selbst nie höher als drittklassig Fußball gespielt haben, egal in welchem Land.

Name Trainer bei aktiv bei/in
Andreas Bergmann FC St. Pauli, Hannover 96, VfL Bochum 1. FC Köln II, Wuppertaler SV, Bonner SC, VfB Remscheid
Gerd vom Bruch SpVg Olpe, SSV Dillenburg, Rot-Weiß Lüdenscheid, Eintracht Haiger, Sportfreunde Siegen, Borussia Mönchengladbach, Borussia Mönchengladbach, Wuppertaler SV, Alemannia Aachen, Rot-Weiß Oberhausen Sportfreunde Siegen, VfL Klafeld-Geisweid 08
Christoph Daum 1. FC Köln, VfB Stuttgart, Besiktas Istanbul, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, Fenerbahçe Istanbul, Eintracht Frankfurt, FC Brügge Hamborn 07, Eintracht Duisburg, 1. FC Köln Amateure
Heribert Deutinger SpVgg Unterhaching TSV Neubiberg
Robin Dutt TSG Leonberg, TSF Ditzingen, Stuttgarter Kickers II, Stuttgarter Kickers, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen SVGG Hirschlanden, TSV Korntal, TSV Münchingen, TSV Korntal, FV Zuffenhausen, SKV Rutesheim
Seppo Eichkorn FC St. Pauli, MSV Duisburg FV Gallmannsweil, Borussia Köln-Kalk, BC Efferen, SV Hürth-Kendenich
Michael Feichtenbeiner Stuttgarter Kickers, RW Erfurt, SF Siegen, VfB Stuttgart (Jugend), TSF Ditzingen, Bayer Uerdingen, Darmstadt 98 TV Gültstein, SV Vaihingen, FV Germania Degerloch
Volker Finke TSV Stelingen, TSV Havelse, 1. SC Norderstedt, SC Freiburg, Urawa Red Diamonds TSV Havelse, Hannoverscher SC, TSV Stelingen, TSV Berenbostel
Horst Franz Union Solingen, Karlsruher SC, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, fC Schalke 04, RW Essen, FSV Mainz 05, SV Babelsberg unbekannt
Markus Gisdol TSG Salach, FTSV Kuchen, SC Geislingen, VfB Stuttgart U-17, SG Sonnenhof Großaspach, SSV Ulm 1846, TSG 1899 Hoffenheim II, FC Schalke 04 (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim SC Geislingen, SSV Reutlingen 05, SC Geislingen, 1. FC Pforzheim
Lutz Hangartner SC Freiburg unbekannt
Bernd Hoss FV Ebingen, 1. FSV Mainz 05, FK Pirmasens, Wormatia Worms, Karlsruher SC, Wuppertaler SV, Freiburger FC, VfL Osnabrück, Tennis Borussia Berlin, Blau-Weiß 90 Berlin, SC Freiburg unbekannt
Peter Hyballa Borussia Bocholt, 1. FC Bocholt, Preußen Münster (Jugend), Arminia Bielefeld (Jugend), Ramblers Windhoek, VfL Wolfsburg (Jugend), Borussia Dortmund (Jugend), Alemannia Aachen, RB Salzburg (Jugend), SK Sturm Graz Borussia Bocholt
Frank Kramer SpVgg Greuther Fürth FC Memmingen, FC Bayern München II, TSV Vestenbergsgreuth, SC Weismain, 1. FC Nürnberg II, SpVgg Greuther Fürth II, 1. SC Feucht, SpVgg Greuther Fürth II, SpVgg Greuther Fürth (Jugend), TSG 1899 Hoffenheim II
Kurt Koch VfB Oldenburg, Altonaer SV, Hamburger SV, FC Schweinfurt 05 unbekannt
Sascha Lewandowski Eintracht Dortmund (Jugend), SG Wattenscheid 09 (Jugend), VfL Bochum (Jugend), VfL Bochum II, Bayer 04 Leverkusen (Jugend), Bayer 04 Leverkusen VfR Sölde
Michael Lorkowski Hannover 96, St Pauli, Holstein Kiel, Wuppertaler SV, VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, SSV Vorsfelde, MTV Wolfenbüttel, SC Norderstedt, SV Eichede Phönix Lübeck, BU Hamburg
Martin Luppen Bonner SC, Fortuna Köln, Hertha BSC SC Jülich 1910
Karl-Heinz Marotzke SF Hamborn 07, FC Schalke 04, Nationalmannschaften Ghana, Nigeria, Botswana unbekannt
Ernst Middendorp Eintracht Nordhorn, Arminia Bielefeld, VfB Rheine, FC Gütersloh, Arminia Bielefeld, KFC Uerdingen 05, VfL Bochum, Asante Kotoko, FC Augsburg, Hearts of Oak SC, Tractor Sazi Täbris, Kaizer Chiefs, Arminia Bielefeld, Changchun Yatai, Rot-Weiss Essen, Anorthosis Famagusta, Maritzburg United, Golden Arrows, Maritzburg United SG Freren, TuS Lingen, VfB Rheine, VfB Alstätte
Elmar Müller Hessen Kassel, Preußen Münster, FSV Salmrohr, SF Siegen, VfB Wissen, FV Bad Honnef, VSV Wenden, Bonner SC, SuS Niederschelden-Gosenbach SF Siegen, SV Setzen
Peter Neururer TuS Haltern, SV Westfalia Weitmar 09, Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, FC Schalke 04, Hertha BSC, 1. FC Saarbrücken, Hannover 96, 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach, LR Ahlen, VfL Bochum MSV Duisburg SpVg Marl, DJK Gütersloh, VfB Remscheid, STV Horst-Emscher, ASC Schöppingen
Michael Oenning Verbandssportlehrer Württemberg, Deutschland U-18/U-20 (Co-Trainer), Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Co-Trainer), VfL Bochum (Jugend), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg, Hamburger SV (Co-Trainer), Hamburger SV, Deutschland Studenten DJK Eintracht Coesfeld, SV Wilmsberg, Preußen Münster, Hammer SpVg, TSG Dülmen, SC Pfullendorf
Klaus-Dieter Ochs Hamburger SV, VfL Osnabrück SV Höntrop
Tomas Oral FSV Frankfurt, RB Leipzig, FC Ingolstadt SG Egelsbach, Viktoria Aschaffenburg, Germania Horbach, FSV Frankfurt
Marco Pezzaiuoli Karlsruher SC (Jugend und Co-Trainer), Suwon Samsung Bluewings (Co-Trainer), Eintracht Trier
Deutschland U-16, Deutschland U-15, Deutschland U-17, Deutschland U-18, TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim
SV 98 Schwetzingen, VfR Mannheim
Armin Reutershahn Bayer 05 Uerdingen (Co-Trainer), Hamburger SV (Co-Trainer), Eintracht Frankfurt (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg Preußen Krefeld, SV Schwafheim, TuS Xanten, VfB Homberg
Ralf Rangnick FC Viktoria Backnang, VfB Stuttgart Amateure, TSV Lippoldsweiler, SC Korb, VfB Stuttgart (A-Jugend), SSV Reutlingen 05, SSV Ulm 1846, VfB Stuttgart, Hannover 96, FC Schalke 04, TSG 1899 Hoffenheim VfB Stuttgart Amateure, FC Southwick, VfR Heilbronn, SSV Ulm 1846, FC Viktoria Backnang, TSV Lippoldsweiler
Kosta Runjaic Landesverband, 1. FC Kaiserslautern II, SV Wehen Wiesbaden (Jugend), SV Wehen Wiesbaden II, VfR Aalen (Co-Trainer), SV Darmstadt 98, MSV Duisburg Türk Gücü Rüsselsheim, SV 07 Raunheim, FSV Frankfurt
Reinhard Saftig Borussia Dortmund, Hannover 96, VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Kocaelispor, Galatasaray Istanbul, 1. FSV Mainz 05 TuS Mayen, FV 04 Godesberg, Sportfreunde Eisbachtal, TuS Mayen
Stephan Schmidt Hertha BSC(Jugend-Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Jugend), SC Paderborn 07 Füchse Berlin Reinickendorf, SV Babelsberg 03, Preußen Münster, SV Babelsberg 03, Hertha BSC Amateure, Tennis Borussia Berlin
Rico Schmitt Altchemnitzer BSC 97, VfB Fortuna Chemnitz, FC Erzgebirge Aue II, FC Erzgebirge Aue, Kickers Offenbach FC Karl-Marx-Stadt (Jugend), BSG KKW Greifswald, FSV Grüna 08/FSV Modul Chemnitz
Josef Schneider Hertha BSC, Hamburger SV unbekannt
André Schubert SC Paderborn 07, FC St. Pauli TSV Rothwesten, FSC Lohfelden, TSV Wolfsanger, OSC Vellmar, KSV Baunatal
Werner Schuhmacher RW Lüdenscheid, SV Ottfingen, SpVg Olpe, VfL Klafeld-Geisweid, SuS Niederschelden-Gosenbach, SF Siegen TuRa Altenhundem
Helmut Schulte FC St. Pauli, Dynamo Dresden, FC Schalke 04 SSV Kirchveischede, SSV Elspe, Fortuna Köln II
Mirko Slomka Hannover 96 (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin, Hannover 96 (Co-Trainer), FC Schalke 04 (Co-Trainer), FC Schalke 04, Hannover 96 Hannover 96 II
Bernd Stange Hertha BSC, VfB Leipzig Vorwärts Bautzen, DHfK Leipzig
Hans-Dieter Tippenhauer Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, Bayer Uerdingen, Borussia Dortmund unbekannt
Karsten Wettberg SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München FC Mainburg, TSV Elsendorf
Wolf Werner Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen II, Fortuna Düsseldorf CfR Hardt-Mönchengladbach, TuRa Bremen
Prof. Dr. Elmar Wienecke 1. FC Schweinfurt 05 unbekannt
Martin Wilke Hamburger SV, SC Concordia Hamburg, Landesverband Hamburg unbekannt
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So war’s in Köln

Bilder von der gestrigen Lesung gibt es auf der Facebook-Seite von „Fokus Fussball“.

Einen kleinen Text über den Abend hat Dominik von „effzeh.com“ verfasst.

Und dann gab es da noch einige Tweets, von all jenen, welche da waren. Am schönsten ging dieser Tweet von LizasWelt runter wie Öl, aber auch die anderen erfreuten sehr.

Die nächsten Termine gibt’s hier. Nur echt mit dem original „Karl-Heinz-Rummenigge-Fußballquiz“ … Vielen Dank allen, welche gestern den Weg in die von LLCurly bestens organisierte Veranstaltung gemacht haben.

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Die Plakate der Gastgeberstädte der WM

Ohne besonderen Anlass wandert der Blick hier auf die WM-Plakate der Austragungsstädte der vergangenen Weltmeisterschaften. Warum es diese Einrichtung manchmal gab und manchmal nicht, ist bislang nicht eruiert. Eine Quelle spricht davon, dass es diese erst seit 1998 gibt, dem widerspricht aber die Existenz der Plakate der WM-Städte von 1982. Und Gründe sind auch keine bekannt.

Jene der WM 2010 — obwohl vorhanden — sind völlig an mir vorbei gegangen. Bei jenen von 1982 kannte ich nur das Plakat von Gijon (Gijon!) und Oviedo, in jenes von Bilbao hab ich mich spontan verliebt, bin aber zu sehr Banause, um möglicherweise enthaltene Assoziationen entdecken zu können.

WM 1950 in Brasilien
WM 1954 in der Schweiz
WM 1958 in Schweden
WM 1962 in Chile
WM 1966 in England
WM 1970 in Mexiko
WM 1974 in Deutschland
WM 1978 in Argentinien
WM 1982 in Spanien
WM 1986 in Mexiko
WM 1990 in Italien
WM 1994 in den USA
WM 1998 in Frankreich (leider nur 5 von allen)
WM 2002 in Japan und Südkorea
WM 2006 in Deutschland
WM 2010 in Südafrika

Falls jemand Links zu den Plakaten der Austragungsorte der fehlenden WM findet, würde ich mich sehr freuen, dies in den Kommentaren zu erfahren.

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Ungeduld ist ein Hemd aus Brennesseln

Bei welcher Hotline erhält man die aggressivsten Anrufe?
Ganz klar: Bundesliga, kurz vor dem Anpfiff – und der Fernsehempfang geht nicht.

Gefunden im SZ Magazin. (Der Titel ist ein polnisches Sprichwort.)

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Mit Legenden aufräumen: „Elf Freunde müsst ihr sein“

Hatte jemand Zweifel, dass dieses Zitat von Sepp Herberger stammt? Ich nicht.

Doch seit man täglich in diesem Internetdingen rumgucken kann, fällt eigentlich vor allem eins auf: dass nichts stimmt, was man zu wissen glaubt. Egal, welche Nachricht man verfolgt, ist sie doch total verkürzt und vom Autoren mutwillig zurechtgebogen worden. Bei Dokus sammeln sich die handwerklichen Fehler und die Eitelkeit der Autoren steht der Wahrheitsfindung oder zumindest -darstellung im Wege. Statistiken sind zwar fachlich korrekt hergestellt, aber falsch interpretiert worden. Und Zitate, ja, Filmzitate sind gar nie so gefallen, wie man sie gerne tradiert, und alle anderen werden fälschlicherweise Urhebern zugeschrieben, welche sie entweder so nie gesagt haben oder nicht mal annähernd.

Insofern hätte man so langsam eigentlich mal ahnen können, dass natürlich auch die gesammelten Aussprüche zum Fußball in aller Regel nicht von jenen stammen, welchen sie zugesprochen werden.

„Elf Freunde müsst ihr sein“ war also laut Wikipedia, welche sich auf das Buch von den „Populären Fußballirrtümern“ beruft, kein Motto von Reichs- und Bundestrainer Sepp Herberger für seine Mannschaften, sondern stammt aus dem Buch „Fußball. Theorie, Technik, Taktik“, welches Richard Girulatis (interessanter Fußball-Lebenslauf) 1920 veröffentlichte.

Immerhin ein Deutscher, somit bleibt das Zitat in diesem Lande, aber eben nun mal nicht Weltmeistertrainer Sepp Herberger. Welcher an sich ja ohnehin schon ausreichend Wahlsprüche geäußert hatte. Wobei, wenn man sich an die Einleitung erinnert, auch das nicht sicher sein muss.

„Elf Freunde müsst ihr sein, wenn ihr Siege wollt erringen“

Leider widerspricht sich auch der Wiki-Beitrag hier: Genau jene Worte sollen bereits 1903 auf der Viktoria geprangt haben, welche, Kenner wissen das, die frühere Trophäe für die Deutsche Meisterschaft war.

Urheber des Textes war wahrscheinlich der Kunstprofessor, der seinerzeit die „Viktoria“ entworfen hatte.

Ja wat denn nu? Nicht Sepp Herberger, aber auch nicht Richard Girulatis? Wer entwarf denn die „Viktoria“ und ist somit der tatsächliche Urheber des Fußballmottos „Elf Freunde müsst Ihr sein“?

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