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Schlagwort: Franz Beckenbauer

Nur noch 3 Monate

Passend zur neuen Umfrage auf der WM-Special-Hauptseite [Link leider tot] erinnert Perreira an die WM 2002:

„Und noch nie habe ich zwei Favoriten so schnell ausscheiden sehen wie Argentinien und Frankreich bei der letzten WM.“

Fragen wir uns also, wer von den vermeintlichen Unterhunden uns dies mal überraschen wird. Ohne Eure Wahl beeinflussen zu wollen tippe ich auf Australien und das hat einen Grund: Guus Hiddink, den Trainer der „Socceroos“. Auch wenn man den Einfluss von Trainern nicht überbewerten sollte, den Einfluss der Tatsache, Rudi Völler keinen Trainer zu haben, sollte man jedenfalls nicht unterschätzen.

Guus Hiddink wäre vielleicht auch keine schlechte Idee für die Nachfolge von Klinsmann, wenn die deutsche Mannschaft nicht immer noch als so schlecht wahrgenommen würde, wie sie manchmal leider ist. Warum wir einen Nachfolger brauchen?

Jürgen, der schon in knappen drei Monaten Geschichte sein wird, hat doch keine Lust mehr. Ja, komisch, nicht wahr? Nur noch drei Monate, dann ist Clinsfornia wieder das ganze Jahr über daheim und die FOTO-Zeitung schreibt den Protegé des Dummschwätzers ins Amt. Wir werden uns noch ins Heute zurücksehnen, wo Klinsmann zwar des öfteren seine Rhetorikkünste bis an die Grenze des Erträglichen bemüht, wo der Trainer aber einen Plan hat, was er mit seinen Leuten auf dem Feld anstellen will.

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Das Unheil naht

Es glaubt doch wohl niemand, dass Lodda seinen Trainerjob in Brasilien aufgegeben hat, weil ihm plötzlich, nach sechs Wochen erst, aufgefallen ist, dass man für einen Flug nach Europa 12 Stunden braucht. Und dass er deshalb seine Frau und seine Kinder so selten sehen kann.

Lodda wittert Morgenluft.

Klinsmann in der Kritik, da will Lodda natürlich zur Verfügung stehen, wenn ihn die FOTO-Zeitung-Dummschwätzer-Allianz ins Amt des Bundestrainers schreiben respektive dummschwätzen will.

Auch auf die Gefahr hin, wie eine polternde Dumpfbacke in irgendeinem Fan-Forum zu klingen: So sehr ich Fan der deutschen Nationalmannschaft bin, sollte Lodda Bundestrainer werden, wünsche ich mir den größtmöglichen Misserfolg. Der Egomane mit dem einzigen Reflex, sich selbst in ein gutes Licht zu rücken, muss als Bundestrainer verhindert werden.

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Die große Aussprache

Die große Aussprache zwischen Clinsfornia und dem Dummschwätzer dauerte laut mehrerer Quellen ungefähr zwei Minuten. Normalerweise ist es Job der Süddeutschen, fiktive Konversationen zwischen meist auch fiktiven Charakteren zu erfinden. Diesmal ist es aber so offensichtlich, wie „die große Aussprache“ ablief, dass sogar meine bescheidene Phantasie dafür ausreicht:

Jürgen: Sag mal, Franz, ich hab gehört, du bist sauer auf mich?
Franz: Was? Nee, wie kommst’n darauf?
Jürgen: Na, ich hab gelesen, dass ich irgendwas falsch gemacht haben soll.
Franz: Ja, mag ja sein. Was die Leute so schreiben…
Jürgen: Nee, du sollst das gesagt haben.
Franz: Ich? Wie käm ich denn dazu?
Jürgen: Du schreibst doch für die FOTO-Zeitung?
Franz: Ach, (muss sich wegen eines Lachanfalls erstmal kurz sammeln), das schreib ich doch nicht selbst!
Jürgen: Achso.
Franz: Ja. So ist das. Was stand denn da?
Jürgen: Na, dass ich nach Deutschland ziehen soll.
Franz: Ja, kann sein. Was weiß ich, was ich letztens erzählt habe. Jürgen, du weißt doch, die vielen Termine…
Jürgen: Ja, okay, Franz, ist schon gut.
Franz: Danke.

Das sind im Gespräch dann wahrscheinlich sogar noch weniger als zwei Minuten gewesen.

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Dumme Aussagen: der Dummschwätzer schon wieder?

Ich bekomme gerade eine neue Meldung rein. Angeblich hat Michael Ballack über Franz Beckenbauer gesagt:

„Auf Beckenbauer brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Was? Ich bekomme gerade die Korrektur rein. Es war doch ein Übertragungsfehler. Mein Walkie-Talkie rauscht manchmal etwas. Ich bitte um Verzeihung. In Wirklichkeit war es Ronaldo, der Folgendes über Pelé sagte:

„Auf Pelé brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Achso, na dann, dann muss ich mein Urteil natürlich revidieren. Ich dachte schon, Ballack hätte plötzlich Mut bekommen oder wäre an einen Lügendetektor angeschlossen worden.

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Die gute Kinderstube

Der Dummschwätzer hat sich über Clinsfornia beklagt. Dieser hätte eine schlechte Kinderstube. Anlass war, dass Clinsfornia in California weilte, während in Düsseldorf ein Arbeitsgeschäft mit 24 der 32 WM-Teilnehmertrainern stattfand.

Der Dummschwätzer hätte damals ja ohnehin lieber Lodda Maddäus im Amt des Bundestrainers gesehen. Der Lodda hat wenigstens eine ordentliche Kinderstube.

In Brasilien hat Lodda sich letzte Woche mit einem Fotografen geprügelt.

[Nachtrag] Und wie der Spiegel berichtet, ist er jetzt auch noch für 30 Tage wegen Schiedsrichterbeleidigung gesperrt worden.

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Wenn der Dummschwätzer alt wird (VII)

Ich muss mich entschuldigen, der Dummschwätzer schwätzt wohl nur deshalb so viel dummes Zeug, weil er ja inzwischen auch stramm auf die 70 zugeht, wie auf diesem Bild zu sehen ist. Kaum noch Haare auf der schon von Altersflecken besetzten Stirn, und das Grinsen für die Kamera gelingt ihm auch nur schwerlich.

Noch dazu ist kürzlich seine Mutter verstorben und die Strapazen seiner 31-Länder-Tournee sind auch nicht ohne. Während ich kürzlich fragte, ob man sich ein Leben ohne Bundesliga vorstellen kann, muss ich jetzt fragen: Kann man sich Fußball ohne den salbadernden Kaiser vorstellen?

Man kann: Herrlich — diese Ruhe.

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Wenn der Dummschwätzer nichts versteht (VI)

In Berlin wurden die Sondermünzen und -briefmarken zur Weltmeisterschaft vorgestellt. Der Dummschwätzer war natürlich auch da. Er hat gefragt, ob die Stiftung Warentest denn schon da war:

„Vielleicht wurde da geprüft, ob die Briefmarke zungenfest ist.“

Das ist nonchalanter Humor, der vielleicht in Trinidad & Tobago oder in Togo bei der Willkommenstour angebracht ist, nicht aber, wenn er damit nur zeigt, dass er immer noch nicht verstanden hat, dass die Stiftung Warentest auf Schwächen hingewiesen hat, die man beheben sollte.

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Altes vom Dummschwätzer (V)

Schon früher wurde der Dummschwätzer zu jedem Scheiß befragt und dann kam so ein Produkt [Link leider tot] dabei heraus. „Vergangenheit und Zukunft“. Dazu also haben sie den Dummschwätzer befragt? Warum nicht gleich zu „Krieg und Frieden“ oder zu „Sein oder Nichtsein“. Der Dummschwätzer kann nämlich zu jedem Thema dummschwätzen.

Für die Freunde von Panini auch noch die erste und die zweite Seite der Albumseite des Klubs des Dummschwätzers [Link leider tot]. Bemerkenswert: nur 2 Ausländer und das Gros der Spieler stammt aus Bayern. So war das damals.

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Wenn der Dummschwätzer sich aufregt (IV)

Der Dummschwätzer regt sich gerade mal wieder mächtig auf. Das kann er gut, der Dummschwätzer, das ist sozusagen seine eigentliche Berufung neben dem „So tun, als ob er diplomatisch veranlagt wäre“.

Heute sagt der Dummschwätzer:

„Solche Einrichtungen wie die Stiftung Warentest wollen doch nur Werbung für sich machen und zeigen: Schaut her, wir sind wichtig. Sind sie aber nicht!“

Nein? Wichtig ist ihm offensichtlich nur, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, die er noch nicht mal selbst bläst. Leider ist es beim Dummschwätzer inzwischen wie beim Führer — er glaubt selbst an seinen Mythos.

Der Dummschwätzer glaubt wirklich, dass das „seine“ WM ist — und nicht die der FIFA.

Der Dummschwätzer glaubt wirklich, dass er die WM nach Deutschland geholt hat — und nicht die drei, vier, fünf Hauptsponsoren der deutschen WM-Bewerbung.

Der Dummschwätzer glaubt wirklich, dass die Stiftung Warentest so etwas wie ein Suppenküchentester ist — zumindest im Vergleich zu dem, was er so tut.

Ja gut, äh. Das muss man dem Dummschwätzer nachsehen. Wer inzwischen schon jahrzehntelang überall hört und liest, dass er nun mal die Lichtfigur des deutschen Fußballs ist, der glaubt es auch irgendwann selbst. Und empfindet jegliche Kritik als Majestätsbeleidigung. Ich verweise auf eins der vielen Zitate vom Dummschwätzer in der Zitatebox des WM-Specials, das da lautet:

„…und eine Stunde später hab ich gedacht: Was hast‘ da wieder für einen Blödsinn erzählt.“

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Ausgegraut

Ich bin ja immer auf der Suche nach einem vernünftigen WM-Planer zum Ausdrucken, an die Wand hängen und Eintragen. Hier der nächste Vorschlag der ARD (pdf) [Link leider tot]. Schön, wie die Spiele, die nicht von ARD oder ZDF, sondern von RTL übertragen werden, ausgegraut sind.

Weil bei den späteren Spielen unklar ist, welcher Sender was übertragen wird, sind alle späteren Spiele ausgegraut. Nett.

Klar ist aber angesichts dieses Planes auch: Delling und Netzer werden das Finale moderieren und analysieren. Es gibt viele, die mögen dieses Duo nicht mehr oder mochten es noch nie. Ich muss sagen, ich bin froh, dass diese beiden beim Finale dabei sind.

Den Dummschwätzer kann ich nicht mehr ertragen. Früher, als er selbst noch Teamchef war, war das anders. Da hat er mit seinen Wutausbrüchen und seiner teilweise offensichtlichen Überforderung mit der Situation noch Unterhaltungswert gehabt. Heute ist sein Geseier nicht mehr auszuhalten.

Netzer — zum Glück.

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Der Dummschwätzer schwitzt in Afrika (III)

Normalerweise schwätzt der Dummschwätzer dummes Zeug. Diesmal lässt er Unangenehmes verlautbaren. Er ist gerade in Afrika, wo er die fünf afrikanischen WM-Teilnehmer besucht:

„Die afrikanischen Teams werden ihre Ticket-Kontingente voll ausschöpfen.“

Das bedeutet, es gehen keine Tickets von den Negern zurück nach Deutschland. Also gibt es auch keine neue Chance auf Tickets.

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Wenn der Dummschwätzer dummschwätzt (II)

„Blanker Unsinn“

Ein Kommentar vom Vize-Chef der SPD in Bayern zu des Dummschwätzers Äußerungen dazu, wie viel Steuern Michael Ballack hier bezahlen müsste. Laut Beckenbauer irgendetwas um die 50%, tatsächlich sind es aber nur 44,3%.

Der Dummschwätzer ist ja auch Steuerflüchtling in Kitzbühel.

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