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Schlagwort: Lukas Podolski

Heute in Kalkutta: Farewell Oliver Kahn

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Schön, wenn man Verwandte, Bekannte und sonstige Menschen überall verstreut in der Welt hat. Da kann man dann auch mal auf etwas zugreifen, was ansonsten hierzulande wohl untergegangen wäre. Indien, der schlafende Riese im Fußball, mit 1,1 Mrd Menschen bevölkerungsmäßig nur unwesentlich kleiner als China, dafür im Durchschnitt aber ein wenig besser erzogen, ist der Ort, an dem Oliver Kahn tatsächlich sein letztes Spiel als Profi des FC Bayern München ausgetragen hat. 3:0, leider kein selbst erzieltes Tor.

Nur 1.000 indische Rupien kostete es, einer der 120.000 Zuschauer in diesem letzten Spiel der asiatischen Torwartlegende zu sein. Mit 120.000 Zuschauern Fassungsvermögen ist Oliver Kahn das Stadion in Kalkutta das zweitgrößte der Welt. Das größte steht in Pjöngjang, Nordkorea, und fasst 150.000 Zuschauer, sieht man mal von dieser komischen Konstruktion in der Nähe von Prag ab, die über 200.000 Zuschauer fasst, mit ihren Ausmaßen aber auch nicht mehr als Stadion, sondern eher als Truppenaufmarschplatz betrachtet werden darf.

Richtig ernsthaft Fußball gespielt wurde hier nicht, das war vorher klar. Die EM-Teilnehmer waren zwangsläufig nicht mehr dabei und das sind von den Bayern alleine für Deutschland mit Lukas Podolski, Miroslav Klose, Marcell Janssen, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger schon ein halbes Team, dazu noch für Frankreich Franck Ribéry und Willy Sagnol, für Italien Luca Toni sowie für die Türkei Hamit Altıntop. Insgesamt acht Stammkräfte und ein Willy fehlten also.

Da stellte sich die Frage, wer in Oliver Kahns letztem Spiel überhaupt für die Bayern auflaufen würde.
Karl-Heinz Rummenigge vielleicht, der ja immer noch ein bisschen fitter ist als der dicke Uli Hoeneß. 2006 konnte er jedenfalls noch laufen:

Oder Sepp Maier, falls er diese Abschiedstour überhaupt noch mitmachte. Die paar Schüsschen der fußballerisch seltsam gurkigen Inder hätte selbst der alte Sepp noch „mit der Mütze gefangen“, wie man früher auf so unglaublich lustige Art sagte. Falls Sepp nicht mochte oder nicht dabei war, hätte es ja noch Bernd Dreher gegeben, welcher noch bis vorletzten Samstag im offiziellen Kader der Bayern stand.

Jedenfalls lautete die Bayern-Aufstellung dann folgendermaßen:

Kahn (55. Rensing) – Schlottner, Breno, Ottl, Lell – Van Bommel, Zé Roberto (77. Kuru) – Sosa (46. Contento), Kroos (81. Pizarro), Bopp (70. Simari) – Schlaudraff

Schlottner, Contento, Bopp, Simari. Die ganz großen Jungs haben Oliver Kahn also die letzte Ehre erwiesen. Breno war so scharf darauf, den früh ausgewechselten Oliver noch unter der Dusche zu erwischen, dass er eine Tätlichkeit ins Spiel einfließen ließ, die ihm in der 84. Minute die Chance gab, einmal mit Oliver ganz alleine zu sein.

Oliver Kahn wurde nämlich — wie schon in seinem letzten Bundesligaspiel gegen Hertha BSC — gegen Michael Rensing ausgetauscht. Anders als die eigentlich als optischen Heulschutz gedachten schmucklosen paar Blumen damals, wurde ihm im Salt-Lake-Stadion ein mit 8.400 Diamanten besetzter Pokal überreicht. Verena Kern wird sich mehr gefreut haben als Olli himself, ob sie Bollywood-Fan ist, weiß man nicht, Kahn ist es sicher nicht.

Eine beeindruckende Kulisse, ein wenig beeindruckender Gegner, der selbst gegen die dritte Reihe der Bayern kein Bein auf den Boden bekommt und ein irgendwie seltsam anmutender Abschied Hitzfelds. Kahn, klar, der muss schon mal den Grundstein für zukünftig zu schröpfende Märkte legen, aber wie fremd wird sich der Lörracher Ottmar Hitzfeld bei seinem letzten Spiel in einem riesigen indischen Stadion vorgekommen sein?

Mehr Infos zum Gegner Mohun Bagan AC, dem ältesten Fußballclub Asiens, gab es schon vor dem Anpfiff bei der Süddeutschen [Link leider tot]. Berichte zum Spiel gibt es nun beim Spiegel und sicher auch anderswo.

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WM 2010: Endlich gegen Italien ausgleichen

Ist eigentlich irgendjemandem klar, dass Italien uns mit seinem Weltmeistertitel bei der WM 2006 in der ewigen WM-Wertung überholt hat? Dass die ersten beiden Titel Italiens, 1934 und 1938, angesichts des damaligen Austragungsprozederes und der Zahl der beteiligten Nationen eigentlich kaum zählen dürften, spielt leider keine Rolle.

Italien vier.

Deutschland drei.

2010 können wir höchstens ausgleichen, bleiben immer noch die Brasilianer mit fünf, was ja bekanntlich ein gewisser Titan mit einem in die nun mal wirklich vollkommen falsche Richtung abgewehrten Ball verschuldet hat (obwohl der ursprüngliche Fehler bei Didi Hamann lag).

2010. Vier zu vier.

Immer noch fast drei Jahre und Mertesacker und Podolski machen Sorgen. Sicher ist nur, dass nichts sicher ist.

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Moderne Märchen

„Es geht jetzt nicht um das schnelle Geld, sondern um seine Entwicklung.“

Lukas Podolskis Berater Kon Schramm im Spiegel vom 17. Oktober 2005, als Podolski noch beim 1. FC Köln war.

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Fred Eastwood, der Anti-Podolski

Vor dem Spiel Deutschlands in Wales hörte man eigentlich genug über den Roma Fred Eastwood, auch in einem leider jetzt nicht mehr verfügbaren Artikel der Berliner Zeitung. Obwohl solche Fünf-Absatz-Zusammenfassungen der Karriere und des Charakters eines Spieler, wie dort eine vorlag, immer auch ein wenig klischeebeladen, weil vereinfacht sind, sind die Gründe von Fred Eastwoods Wechsel zu den Wolverhampton Wanderers bemerkenswert:

„Er fühle sich stark genug für die Premier League, sagte Freddy Eastwood damals, wolle aber nicht auf der Bank sitzen, sondern jede Woche spielen.“

Was hindert Lukas Podolski daran, zu einem Verein zu gehen, bei dem er Stammspieler wäre? Ist es der schlechte Berater? Oder ist es das Gefühl, gescheitert zu sein, wenn er Bayern verlässt, ohne je Stammspieler gewesen zu sein? Sollte er unbedingt Champions League spielen müssen, um sich „international“ weiterentwickeln zu können, gibt es da auch noch Werder Bremen, den FC Schalke 04 und — wie jedes Jahr — Hertha BSC Berlin.

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Poldi und Flipper oder Was halt grad so da war

Bei Stefan Niggemeier und auch bei wirres.net gibt es immer wieder diese Beiträge zu besonders gelungener Bebilderung von Beiträgen im Internet, gerne vor allem bei den „Symbolbildern“.

Es wird jetzt keine Serie draus — was die Berliner Zeitung hier illustriert, wird mir aber auch nach Längerem In-Mich-Gehen nicht klar.

Weder ist im Text von einem „Untergang“ die Rede noch sehe ich irgendeine Verbindung zwischen einem Delfin, einem kleinen Jungen und der Löwschen Nationalmannschaft — auch nicht nach dem gestrigen unsanften Zurückgeholtwerden auf den Boden der Realität.

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Meine Theorien reichen von einer möglichen Therapieform für den kleinen Lukas Podolski, auf dass er sich endlich weiter entwickele, bis zu der eindrucksvollen Leichtigkeit, mit der Jens Lehmann durch den Strafraum schwebt, auch wenn im Hintergrund schon die Meute der neuen, jungen Torhüter lauert, hier verkörpert durch einen scheinbar übergroßen Delfin.

Bezogen auf das Trainerteam sehe ich vorne den wiederum kleinen „Hansi“, der noch wirkungslos, langsam sinkend, hilflos mit seinen Ärmchen um sich plantscht, während der Schatten des in seiner Rolle als Co-Trainer überaus erfolgreichen Jogi Löw als unüberwindbares Hindernis die Chancen auf Erfolg für Hansi gen Null schwinden lässt.

Oder ist es eine Anspielung auf „Flipper“, was bekanntlich einst Jürgen Klinsmanns Spitzname war, und es ist doch das Leichtgewicht Jogi gemeint, welches vorne zu sinken beginnt?

Vielleicht ist es aber auch ganz anders und Ihr alle versteht es, nur ich sehe die geheime Botschaft nicht, die für Eingeweihte klar ist wie, nun ja, Taucherbrillen eben klar sind.

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Auch Du, mein Sohn, Jens

Inhaltlich passt das Zitat leider gar nicht, weil Jens keinen Kaiser ermorden wird. Er wird aber ebenfalls den richtigen Zeitpunkt für seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verpassen, wie so viele vor ihm. Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich ein großer Anhänger von Lehmanns Torwartkünsten bin. Und die zwei Fehlerchen am Anfang der Premier League sollte man ihm eigentlich verzeihen, so wie man jedem Torwart ein, zwei Fehler pro Saison nachsehen sollte.

Dass er jetzt aber, im Alter von 37 Jahren, verkündet, auch bei der WM 2010 noch im bundesdeutschen Tor stehen zu wollen, lässt auf zweierlei schließen:

1. Er hat die Fähigkeit verloren, seine Kräfte und vor allem den immer schnelleren Abbau seiner Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter richtig einzuschätzen. In von heute aus gesehen drei Jahren wird Lehmann nicht mehr annähernd das Niveau besitzen, das er zur Zeit zweifelsohne noch hat.

2. Er spekuliert darauf, dass die aktuell (in Europa) fast konkurrenzlos scheinende deutsche Mannschaft ihre Form bis in drei Jahren wird halten können. Würde er eine WM spielen wollen, wenn absehbar wäre, dass sie wie die EM 2000 endet? Sicher nicht, er hofft eben auf Zoffkeske späte Lorbeeren. Auch damit beweist er, gerade für sein Alter, erstaunliche Uneinsichtigkeit. Drei Jahre sind eine Ewigkeit, bis dahin wird Podolski schon verwelkt sein, es wird ein wahrscheinlich relativ unerfahrenes Mittelfeld auf den Platz treten und die vielen, jetzt gerade hochgejubelten Talente wie eben jener Kroos, wie Helmes oder Wagner sind wieder zurück zum FC Augsburg, Carl Zeiss Jena respektive FC Bremerhaven.

Lehmann, sieh’s ein.

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Dem Klose sein Sitzfleisch

Wäre man nur nicht so lethargisch, man könnte sich glatt über den Wechsel von Klose zu den Bayern ärgern. Zum Glück sind hier auf dieser Seite gerade die Wochen des Dativs angebrochen. Also ärgern wir uns doch über dem Klose.

Natürlich niemals zu den Bayern, aus der Bundesliga wechselnd schon mal grundsätzlich nicht. Sollte Barcelona nicht anklopfen, wird es höchstens Chelsea, also allerniedrigstens. Vielleicht auch Real, man frage nach im Hause Metzelder. Nun geht Klose doch zu diesem Verein, der nur Fans in der Vorstadt hat, und man fragt sich, was er dort erreichen möchte, UEFA-Pokal hin oder her.

Wie Jockinho vom strafstoss zutreffend bemerkt, wird Klose damit seine niemals richtig groß gewordene Karriere in richtig kleinem Rahmen beenden. In zwei oder drei Jahren, in denen er hauptsächlich mit Poldi zusammen Karten auf der Ersatzbank gespielt haben wird, wechselt er dann zurück zu Kaiserslautern, weil immer noch kein großer Club aus dem Ausland angefragt hat. Da ist die Karriere vorbei, ohne dass sie je richtig begonnen hätte, sieht man von dem einen Mal Torschützenkönig der Bundesliga respektive WM ab.

Erfolgreiche Karriereplanung sieht anders aus. Und nur weil er glücklich in Bauernschlau-Dudenhöfer ist, muss er doch noch lange nicht seine gesamte Laufbahn mit einem einzigen misslungenen Schachzug ruinieren. Das ist aktuell eher Magaths Job.

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Tilkowski, Littbarski, Podolski

Zaczyk, Gablonsky, Schaletzki
Worpitzky, Abramczik, Zulkowski
Schlebrowski, Szymaniak, Borowski
Szepan, Hans und Otto Tibulski,
Cieslarzcyk, Glowatzky, Malecki
Willimowski, Sinkiewicz, Kobierski,
Ksienzyk, Urbanczyk, Zwolanowski,
Sawitzki, Herbert und Dieter Burdenski,
Grabowski, Juskowiak, Budzinsky,
Borowka, Adamkiewicz, Kwiatkowski.

Es gibt viel zu tun.

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Pattex

Hätte in Mönchengladbach in dieser Saison besonders überzeugend gewirkt: Leider daneben. Oder hat Borussia so selten aufs Tor geschossen, dass es doch eher zu Bayern-Spielen mit Podolski-Beteiligung gepasst hätte?

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WM-Spiel Ukraine — Schweiz doch sehr aufregend

Nach diesem Spiel im Achtelfinale der WM jammerten alle, wie schlecht, schwach und unansehnlich es gewesen sei. Alle, bis auf einen.

Jetzt stellt sich heraus: Es gab da noch einen, der dieses Spiel ziemlich aufregend fand, erotisierend gar, wenn auch nur unter Zuhilfenahme jenes Gesöffs, welches unter Fußballern und -guckern ja stets treuer Wegbegleiter ist. Interessant dabei: dieser Junge war erst zwölf. Somit fast zwei Jahre älter als Lukas Podolski, nimmt man die Anzahl der Gedanken pro geäußertem Satz als Grundlage.

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Borussen galore

Die Bundesliga rauscht dem Ende ihrer Saison entgegen und wir dürfen uns freuen, dass wir sowohl oben als auch unten (Zoten off) spannende Entscheidungen erleben werden. Okay, eine Mannschaft spielt da nicht so ganz mit, aber das kann man der Borussia nun wirklich nicht verübeln. Am Freitagabend des 7. Spieltags war das Saisonhighlight schließlich schon erreicht: Tabellenführer, zumindest für 24 Stunden. Da kann man sich schon mal selbstzufrieden zurücklehnen und es etwas langsamer angehen lassen. Zum Beispiel, indem man in den folgenden 23 Partien nur einen Punkt mehr holt als in den ersten sieben Partien, nämlich derer dreizehn. Außerdem ist die Borussia bekanntlich hervorragend „aufgestellt“, wie es immer so schön heißt. Das haben die Bauarbeiter nämlich schön hinbekommen mit dem Borussia-Park.

Eine andere Borussia aus den 70ern, die damals allerdings Bayern hieß, will nicht nicht mehr so richtig mitspielen. Das sollte ihnen niemand übel nehmen. Sie tragen traditionsgemäß den Löwenanteil der Belastung nach großen Turnieren wie in diesem Falle der WM 2006. Der große Bayernblock in der Nationalmannschaft kam völlig ausgelaugt vom Turnier zurück und kostete zwangsläufig Felix „renitent“ Magath den Kopf. Wenn wir nachzählen, kommen wir mit dem zugekauften Podolski immerhin auf vier Bayern-Spieler im WM-Kader: Prinz Poldi, Schweini, Lahm und … Kahn, der ein sehr, sehr hartes Spiel um Platz Drei zu absolvieren hatte. Ich sprach andernorts schon von dem „unmenschlichen Druck“.

Da kommen wir natürlich schnell zur dritten Borussia in der Liga. Das ist jene, welche den Schalkern noch die Meisterschaft versauen kann. Sollte das gelingen, wäre das auch das Einzige, was von einer ziemlich misslungenen Saison bliebe. Offensichtlich ist auch die dritte Borussia vom gefährlichen Virus „Zurück in die Vergangenheit“ der zweiten hier genannten Borussia befallen. Anders ließe sich nicht erklären, warum der Vertrag mit Christian Wörns erneut verlängert wurde. Vielleicht will man ihm die Chance geben, bei den Gelben Karten noch ein wenig aufzuholen, vielleicht will man so auch einfach den scheidenden Christoph Metzelder ein wenig ärgern. Ein ziemlich langsamer Spaß.

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Ich Roque

Ich würde gerne ausführlich über „Ich Roque“ Santa Cruz schreiben. Doch leider hat sich mit diesen paar Buchstaben schon alles erschöpft, was er verdient hätte.

Einzig, dass Ottmar Hitzfeld bezüglich Roque so zitiert wird, dass dieser „sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat“, sollte man hinzufügen. Möglicherweise hat Hitzfeld ja auch recht: Roque, der große Fußballstar, nur wissen wir alle das noch nicht. Die Frage, wie jemand es sieben (!) Jahre lang schafft, sein Talent (oder möglicherweise sogar seine Fähigkeiten) so geschickt zu verschleiern, dass nur Hitzfeld diese sehen kann, darf uns allerdings schon in Erstaunen versetzen. Nun ist Roque-Bashing noch billiger als Kahn-Bashing, man kann hier eine lange Liste von Spielern oder Trainern oder Managern oder Sportdirektoren anlegen, auf denen immer alle rumhacken, witziger oder lesenswerter wird es dadurch trotzdem nicht:

Roque („Ich“) himself, David Jarolim, Lukas Podolski, seit er bei den Bayern spielt, Thomas Strunz, Dieter Hoeneß, Holger Fach, Marco Pantelic, Peter (jaja) Neururer, Carsten Ramelow, Oliver Bierhoff und neuerdings auch Lars Ricken.

Es gibt so viele am Fußball Beteiligte, die nie ein gutes Haar an sich wachsen sehen, weil eben keiner ein solches an ihnen lässt. Ob das immer gerechtfertigt ist, wage ich in den meisten Fällen nicht zu beurteilen. Bei („Ich“) Roque sind die Verhältnisse allerdings so klar wie ich den Nachthimmel über der Antarktis wähne: Vollkommen überschätzt, und das inzwischen fast seit Jahrzehnten. So kann man natürlich auch Rekordmeisterspieler der Bundesliga werden. Einfach immer auf der Bank sitzen, 15-20 Spiele pro Saison als Einwechselspieler haben und früher oder später Mehmet Scholl mit seinen 8 Titeln als Rekordmeisterspieler ablösen.

Ich würde noch nicht mal annehmen, dass Roque sich wirklich daran störte. Er hat schon 50% der Zeit seiner Karriere im Hinterstüberl der Showbühne verbracht, warum sollte er das alles plötzlich anders sehen? Nun, er tut es offenbar, was mir nicht ganz verständlich ist: Woher dieser plötzliche Sinneswandel, wenn er schon vor fünf Jahren hätte wechseln sollen?

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