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Schlagwort: MSV Duisburg

Medienboykott beim MSV

Hellmich macht seine Drohung wahr: der MSV wird zur dritten Macht im Ruhrgebiet. Allerdings nur im Bereich Medienboykott, den der MSV wie zuvor Schalke und Dortmund nun betreibt.

Angesichts der Aktualität der Webseite des MSV fragen wir: Muss man extra ankündigen, was sowieso schon die ganze Zeit läuft?

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Quer durch Europa und dann plötzlich tot

Stade Louis II (AS Monaco)
Stade Maurice Dufrasne (Standard Lüttich)
Bökelberg (Borussia Mönchengladbach)
Borussiapark (Borussia Mönchengladbach)
MSV-Arena (MSV Duisburg)
Olympiastadion Berlin (Hertha BSC)
Lohrheidestadion (SG Wattenscheid 09)
Galgenwaard (FC Utrecht)
Ruhrstadion (VfL Bochum)
Stadion auf der Welbershöhe (1. FC Kleve)
Westfalenstadion (Borussia Dortmund)
Philips Stadion (PSV Eindhoven)
BayArena (Bayer Leverkusen)
PCC-Stadion (VfB Homberg/FCR Duisburg 2001/Torpedo Utfort)
Gottlieb-Daimler-Stadion (VfB Stuttgart)
Waldau-Stadion (Stuttgarter Kickers)
Preußenstadion (Preußen Münster)
Volksparkstadion (Hamburger SV)
Kickers-Stadion (Kickers Emden)
Weserstadion (Werder Bremen)
De Koel (VVV Venlo)
An der alten Försterei (Union Berlin)
Hubert-Houben-Stadion (Viktoria Goch)
Müngersdorfer Stadion (1. FC Köln)
Anoeta (Real Sociédad San Sebastian)
Stadion am Zoo (Wuppertaler SV)
Heyselstadion (Nationalstadion Belgien)
Stadion Ratingen (Germania Ratingen)
Grotenburg-Stadion (KFC Uerdingen)
Stade de France (Nationalstadion Frankreich)
Stadion im Holtkamp (SF Hamborn 07)
Gelredome (Vitesse Arnheim)
Moselstadion (Eintracht Trier)
Arena auf Schalke (FC Schalke 04)
Parkstadion (FC Schalke 04)
De Goffert (NEC Nijmegen)
Niedersachsenstadion (Hannover 96)
Stadion Uhlenkrug (SW Essen)
Albertparkstadion (KV Oostende)
Stadion am Schloß (Westfalia Herne)
Dreisamstadion (SC Freiburg)
Leimbach-Stadion (SF Siegen)
Waldstadion (Eintracht Frankfurt)
Niederrheinstadion (Rot-Weiß Oberhausen)
Jan-Breydel-Stadion (Club Brugge/Cercle Brugge)
Stadion Oberwerth (TuS Koblenz)
Paul-Janes-Stadion (Fortuna Düsseldorf)
Rheinstadion (Fortuna Düsseldorf)
Stadion Römerstraße (SV Straelen)
Südstadion Köln (Fortuna Köln)
Amsterdam ArenA (Ajax Amsterdam)

Überall dorthin brachtest Du mich sicher und zuverlässig, aber nun, Ruhe sanft.

[photopress:ruhe_sanft.jpg,full,centered]

Schnief.

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Turm, der Jüngere

Der eine Rocker ist gerade erst weg zu den Blackburn Rockers, da wird der andere, zwischenzeitlich still gelegte Rocker Dschunior reaktiviert.

El roque ist übrigens spanisch für „Turm“, ob der portugiesische Vorname das auch bedeutet, weiß ich nicht, Santa Cruz kommt aus Paraguay.

Ein Turm in der Schlacht muss Roque Junior allerdings auch sein, hat der MSV doch bereits die meisten Niederlagen aller Teams erlitten. Ob der Weltmeister von 2002, der sich bei Bayer Leverkusen nie richtig durchsetzen konnte, dafür der richtige ist, sagt uns bald das Licht (in Form von Rockel Junior von Strafstoss.net.)

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Der Rest der Welt

… bleibt beim Versuch, etwas über die Bundesliga zu erfahren, meistens ausgeschlossen.

[photopress:i_want_you.jpg,full,alignleft]International will die DFL mehr Geld „erlösen“. Dafür sollte man sich vielleicht aber auch ein bisschen internationaler geben, als es der Verfügbarkeitscheck der Webauftritte der deutschen Bundesligisten ans Licht bringt: Überhaupt nur 4 von 36 Klubs bieten mehr als eine zusätzliche englische Version an. Dazu gehören Bayern, Stuttgart, Schalke und Hertha, allerdings ist Russisch als dritte Sprache der Webseite bei den Schalkern wohl nicht auf ihrem eigenen Mist gewachsen und in Spanisch gibt’s den VfB Stuttgart sicher auch erst seit dem Einkauf der beiden Mexikaner (nichts Genaues weiß man nicht).

So viel Phantasielosigkeit hätte ich den Vereinen gar nicht zugetraut. Warum gibt es z. B. Hertha BSC nicht in polnisch, oder den BVB mit Kuba in Polnisch? Warum Werder nicht wenigstens in irgendeiner skandinavischen Sprache oder Bayer Leverkusen in Portugiesisch? Offensichtlich gibt es da nicht so viel zu „erlösen“, als dass man sich die Mühe machen müsste, den potenziellen Kunden dort abzuholen, wo er mit seinem Geld steht. Dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn er sich lieber der Premier League zuwendet.

In der zweiten Liga gibt es überhaupt nur zwei Klubs, Mönchengladbach und Köln, die eine englische Version anbieten, das überrascht zumindest bei den Kandidaten wie Kaiserslautern und 1860 München, die in einem WM-Stadion zu Hause sind und lange Jahre Erstligisten waren. Bei Hoffenheim mit seinem SAP-Mäzen überrascht es ebenfalls.

Insgesamt ein schwaches Bild, besonders, wenn man sich die teilweise nur fragmentartig vorhandenen Inhalte der deutschen Version in den englischen Versionen anschaut. So eine Übersetzung von zwei, drei Absätzen, die die meisten Beiträge haben, kostet auf dem freien Weltmarkt ein paar Euro, die wird man doch wohl noch investieren können?

Erste Liga

Bayern München: Spanisch, Englisch, Chinesisch, Japanisch

VfB Stuttgart: Englisch, Spanisch
FC Schalke 04: Englisch, Russisch
Hertha BSC Berlin: Englisch, Chinesisch

VfL Bochum: Englisch
1. FC Nürnberg: Englisch
Borussia Dortmund: Englisch
Werder Bremen: Englisch
Hamburger SV: Englisch
VfL Wolfsburg: Englisch
Bayer Leverkusen: Englisch
Arminia Bielefeld: Englisch (noch sehr abgespeckt)
Eintracht Frankfurt: Englisch (nur eine Seite plus ein Newsletter)

Hansa Rostock: -
Hannover 96: -
Energie Cottbus: -
Karlsruher SC: -
MSV Duisburg: -

Zweite Liga

Borussia Mönchengladbach: Englisch
1. FC Köln: Englisch

Alemannia Aachen: -
FSV Mainz: -
1. FC Kaiserslautern: -
Greuther Fürth: -
TSG Hoffenheim: -
1860 München: -
FC St. Pauli: -
TuS Koblenz: -
SC Paderborn: -
Kickers Offenbach: -
SV Wehen: -
SC Freiburg: -
VfL Osnabrück: -
Erzgebirge Aue: -
FC Augsburg: -
Carl Zeiss Jena: -

Moderne Zeiten.

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Ostwestfalen Maskottchenheinis — Idioten

Im Interview mit den Maskottchendarstellern des MSV und von Schalke 04 kommt Folgendes ans Tageslicht:

Werdet ihr entlohnt für euren Job?

Holger: Ja.
André: Nein, für ein Heimspiel gibt es nichts. Aber für ein Event oder eine Feier bekommen wir eine Entlohnung. Die Anreise zum RevierSport-Termin wird erstattet.

Der eine von den beiden hampelt da neben dem Platz herum, so dass er für seinen freien Eintritt das Spiel nicht schauen kann, bekommt aber nicht mal Geld dafür?

Leute gibt’s …

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Kennen und wissen

Laut Ihr-wisst-schon-wer sagte Ailton über den MSV:

„Ich kenne den MSV. Und ich kenne das Stadion.“

Über seine beiden zukünftigen brasilianischen Mitspieler sagte er:

„Ich kenne sie.“

Man wundert sich, was der doch eigentlich minderbemittelte Ailton alles so kennt. Dazu muss man aber erwähnen, dass „kennen“ eine der ersten Vokabeln ist, die man lernt, wenn man Deutsch als Fremdsprache lernt. Sein, haben, essen, trinken, denken, sagen, fragen, ein bisschen tanzen, spielen, singen, ja, so geht es da zu. Und dann kommt natürlich auch irgendwann das große Wort „kennen“, bei dem die meisten Lernenden einige Probleme haben, es von „wissen“ zu unterscheiden.

Ich kenne, wie das geht. Ich weiß den Eiffelturm.

Ailton allerdings meint hier „von etwas gehört haben“, was er mal eben mit kennen übersetzt, weil er eben nicht so viele andere Verben kennt, schließlich hat er nach der vierten Stunde mit dem Deutschunterricht aufgehört. Kennt man ja.

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DFL Togo

Folgende Austragungsorte wurden für den ersten Spieltag der kommenden Saison festgelegt:

VfB Stuttgart — FC Schalke 04 in Nowosibirsk
VfL Bochum — Werder Bremen in Katmandu
Bayer Leverkusen — Energie Cottbus in Reykjavik
1. FC Nürnberg — Karlsruher SC in Princetown
Eintracht Frankfurt — Hertha BSC in Daressalam
Borussia Dortmund — MSV Duisburg in Anchorage
Hannover 96 — Hamburger SV in Valparaiso
VfL Wolfsburg — Arminia Bielefeld in Nha Trang Cam Ranh
Bayern München — Hansa Rostock in Lomé

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Hellsehende Reviersport

In der Reviersport können wir jetzt schon lesen, was heute Nachmittag in den Reihen des MSV Duisburg passieren wird:

12.30-12.35 Uhr: Abfahrt ins Stadion

13.15 Uhr: Torwart geht zum Warmmachen raus

13.25 Uhr: Team geht zum Warmmachen raus. Auf eigenen Wunsch mit der Einmarschmusik „Welcome to the Jungle“, die dann in die „MSV-Hymne“ übergeht.

13.57 Uhr: Aufstellung und Einmarsch ins Stadion. Begleitet von der „MSV-Hymne“, welche die „Zebra“-Fans lauthals mitsingen. Diese geht dann nahtlos in die obligatorische Einmarschmusik „Armageddon“ über, gefolgt vom „Zebra-Twist“.

Dass in Duisburg Fans lautstark mitsingen, wird erst noch abzuwarten sein. Und wieso braucht der Bus fünf Minuten für seine Abfahrt? Fährt er noch mit Kohle?

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Das ewige Damokles-Schwert

Laut SPON soll Matthäus jetzt bei Wolfsburg als Trainer im Gespräch sein. Im ersten Moment fährt mir der Schreck in die Glieder: jetzt also doch in der Bundesliga?

Nachdem der Schreck sich wieder verflüchtigt hat, keimt der Gedanke, dass Lothar sich bei dieser — auch aus polemikfreier Sicht — Gurkentruppe eigentlich schön à la Jürgen Kohler avec MSV Duisburg den Ruf in der Bundesliga verbrennen kann, den er ja bei den Nieten in den Chefetagen der Bundesliga noch zu haben scheint. Besser wäre, er käme erst kurz vor knapp als Feuerwehrmann und stiege dann mit Wolfsburg in die zweite Liga ab. Das wären dann „Zwei Fliegen mit einer Klatsche“, wie man es klatschiger nicht haben kann.

Am allerbesten bliebe natürlich die Lösung, dass er gar nicht kommt. Irgendwann wird das Schwert aber wohl mal runterkommen. Wenn schon, dann wollen wir es wenigstens schnell hinter uns haben. Also: Pro Lothar zum VfL Wolfsburg, und dann beide in den Orkus.

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Mal wieder Erhellendes aus Messias‘ Munde

„Fußball ist ein Spiel der Realität.“

So wird Christoph Daum nach dem Spiel seines 1. FC Köln beim MSV Duisburg zitiert. Ich habe lange nachgedacht, fast den ganzen Abend. Mir ist kein anderes Spiel eingefallen, auf welches diese Trivialität nicht zuträfe.

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Geher jetzt auch beim Fußball

Neuerdings scheint es in Mode zu sein, die noch zu spielenden Minuten mit folgender Formulierung zu beschreiben:

„Noch 20 Minuten zu gehen.“

Da sträubt sich das Nackenhaar zurecht, denn die einzige Situation, bei der eine solche Formulierung angebracht wäre, wäre ein Wettbewerb im Gehen. Auch Herr Wieland benutzt diese Formulierung („Noch drei Spieltage zu gehen“), bei ihm nehme ich aber in dubio pro reo an, dass er nur deshalb die Anführungszeichen als Kennzeichen der Ironie nicht setzt, weil er davon ausgeht, dass seine Leser diese Ironie begreifen. Beim Kommentator des gestrigen Zweitligaspiels Jena — Duisburg bin ich mir da nicht so sicher, und auch an anderen Stellen sehen, hören und lesen wir diese falsche Formulierung.

Nein, liebe Leute, es sind keine Minuten mehr „zu gehen“. Es sind noch Minuten zu spielen.

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Nie mehr zweite Liga

Nachdem ich heute das „Spitzenspiel“ des MSV Duisburg beim 1. FC Kaiserslautern im Fernsehen sah, muss ich sagen: Keiner von beiden sollte aufsteigen. Phrasen mag ich ohnehin nicht, also spare ich mir das „Not gegen Elend“ und sage: Das war technisch dermaßen unzulänglich in vielen Situationen, dass es unzweifelhaft richtig ist, dass diese beiden Mannschaften in der zweiten Liga spielen.

Wie Bellinghausen den Ball vor Books großer Torchance über sich hinwegspringen lässt, das sah schon schwer nach D-Jugend-Fehler aus. Wie die Lauterer sich über zwei Meter den Ball durch Einwurf zuwerfen und dann ins Aus köpfen, das sah schon schwer nach C-Jugend-Fehler aus. Wie ein Lauterer einen lächerlichen falschen Einwurf ausführt, das sah schon schwer danach aus, als wenn er die Regeln einfach nicht kennt. Wie Book ein ums andere Mal die Chance zum geschickten Abspiel verstreichen ließ oder wie schlimmfürchterliche Aufbauversuche der Lauterer schon vor der Mittellinie scheiterten: all das sah nicht so aus, als hätte eine der beiden Mannschaften eine ernsthafte Chance, in der ersten Liga zu bestehen.

Aber vielleicht schaue ich einfach nur zu selten Zweitligafußball, um dieses Spiel richtig einschätzen zu können. Seit heute weiß ich wieder, warum.

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