Naheliegend, vielleicht auch alt, aber gut.
So ein Jucken in den Beinen plötzlich. Oben rechts, unten links?
2 KommentareWo man zockt, da lass dich nieder
Naheliegend, vielleicht auch alt, aber gut.
So ein Jucken in den Beinen plötzlich. Oben rechts, unten links?
2 Kommentare… denn er sang von der 1. bis zur 90. Minute.
Mutig war er noch dazu, seine Gesänge schmetterte er nämlich mit einer Werder-Bremen-Mütze auf dem Kopf im Block des HSV. Selige, friedliche Zeiten, als das noch problemlos möglich war.
Den Mehmet-Scholl-Song hingegen kann man sich eher sparen.
Danke, Stefan.
1 KommentarJean-Marie Pfaffs kaum bekannte Single „Jetzt bin ich ein Bayer“. Mit dem famosen wie hintergründigen Text:
Ich war ein Belgier und jetzt bin ich ein Bayer
Ich trinke Bier und esse Leberkäs mit Eier
Und jeden Samstag steh ich froh in meinem Tor
und kein Stürmer macht dem Jean-Marie was vor
Da ist tatsächlich ein ganz besonderes Texter-Talent am Werke gewesen. Hier bei den Lyrics nicht erfasst: die vier Interviewpassagen inmitten des Songs.
Wann erscheint Manuel Neuers Platte?
7 KommentareGanz klar regelwidrig. Seit 1896 dürfen sich auf dem Spiefeld doch keine Sträucher und Bäume mehr befinden.
Der Platzwart war wohl schon länger nicht mehr vor Ort, um mal nach dem Rechten zu sehen, da kann so etwas schon mal passieren. Gültig wären die dort ausgetragenen Partien allerdings nicht.
Natürlich nicht in deutschen London Landen zu sehen, diese Werbung für durex, aber sehr gelungen. Denn mehr und längeren Fußball sehen, das ist es doch, was wir alle wollen.
Weihnachtsferien.
Früher spielte man darin mit den erhaltenen Spielen und -zeugen. Heute hat man schon alles, was man braucht, und wünscht sich nur dann und wann die Freude zurück, die man noch empfand, etwas zu bekommen, was nicht jederzeit verfügbar ist. Heute ist alles jederzeit verfügbar, nur Zeit hat man nicht mehr so viel und echte Weihnachtsferien ohnehin nur die Lehrer unter uns.
Ein paar leere Momente bleiben sicher dennoch zu füllen, und da könnte man ja mal wieder Sensible Soccer spielen, so in den Ferien.
5 Kommentare… in der DDR, nicht mal Videos. Deshalb musste Jürgen Sparwasser sein Tor auf seiner persönlichen Webseite auch Bild für Bild von Hand selber malen.
Oder was ist das für eine seltsame, animierte Einrichtung dort auf der Startseite?
Merkwürdig auch, dass Jürgen Sparwasser nur Länderspiele absolvierte (siehe „Statistik“), aber kein einziges Ligaspiel. Hat man ihn wohl in der DDR immer für die Nationalmannschaft geschont. Warum dann aber doch schon so früh Schluss war mit der Nationalmannschaftskarriere, das verrät seine Webseite nicht.
Ein bisschen was hatte man dann doch in der DDR, nämlich Ideen dafür, wie man eine Biographie nennen könnte. Gleich drei Stück Ideen, wow, so viele. Logisch, dass man sich da einfach nicht entscheiden konnte und eben alle drei Ideen auf den Titel des Buchs drauf geschrieben hat.
„Ich, Jürgen Sparwasser, meine Biografie“.
Wir haben verstanden.
6 Kommentare[photopress:augsburg_hertha.jpg,full,alignright] Absolut überflüssiges Wissen, auf das man auf keinen Fall verzichten sollte.
Das Bild verrät das Thema ja sehr leicht und wir sehen, dass der letztens noch Tabellenletzte und der aktuelle Meister etwas gemein haben, was im Titel dieses Beitrags nicht adäquat erwähnt ist, macht aber nix, denn die Auflösung ist ja unter untigem Link frei verfügbar.
Klicken Sie sich durch bis zu Bild 4 und erfahren Sie, wo der FC Bayern München und der FC Schalke 04 ganz dicht beieinander liegen.
Und wo Hertha BSC mal wieder Letzter ist.
7 KommentareKleiner Treppenwitz der Geschichte ist, dass die beiden Fangesänge „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“ und „Olé, hier kommt der BVB“ zur selben Melodie gesungen werden. Normalerweise müsste ich diese unglaubliche Einfallslosigkeit ja anprangern, in dem Fall aber amüsiert es mich. Und zugegebenermaßen haben nur wenige Melodien einen solch ausgeprägten Ohrwurmcharakter.
(Dass „Go West“ im Original von Village People ist, muss man nicht erwähnen? Ja, die mit dem Bauarbeiter. Und ja, Village People wurden bewusst im Hinblick auf eine homosexuelle Zielgruppe gecastet. Deren Song singt heutzutage dann die gesamte Schalke-Arena und das gesamte Westfalenstadion. I like.)
Trotzdem: Die 90er sind genauso vorbei wie die 00er. Zeit für ein neues Mem in den Stadien. Oh stimmt, gab’s ja schon, Seven Nation Army von den White Stripes. Die haben sich aber auch schon aufgelöst, und ihre Melodie war auch nicht ganz so betextungsfähig.
Neue akustische Meme braucht das Land und die anderen Leute drumherum.
Vorschläge, Gromit?
11 KommentareDieser schöne Moment, in welchem man auf dem Platz steht, nach vielen Zweikämpfen und Stürzen, Pressschlägen und Pferdeküssen mal wieder einen seiner vorzüglichen Pässe geschlagen hat, und für einige Sekunden in der Gedankenwolke schwebt, dass die eigenen fußballerischen Fähigkeiten tatsächlich etwas Außergewöhnliches seien, weil der Fuß nach diesem Pass wohlig warm zu werden beginnt, ganz so als verfügte man über eine magische Kraft in ihm, die noch jeden Ball genau so platziert, wie es nur die Begnadetsten unter den Fußballspielenden beherrschen. Die Wärme breitet sich aus und man schwelgt ein wenig darin, dass auch übernatürliche Kräfte endlich erkannt haben, welches Genie in einem schlummert, hielte sie nur an, diese wohlig warme Superfähigkeit, man würde nie wieder ein Spiel verlieren. Eine verlockende Aussicht, nicht zu vergessen der Ruhm, den dieser ubertalentierte, göttlich gesegnete, extrem zielgenaue, pulsierende Fuß bewirken würde.
Pulsierend?
Ein schöner Moment, bis man bemerkt, dass einer der Zehen gerade den Schuh voller Blut laufen lässt und man möglichst schnell aus diesen Socken herauskommen sollte.
Einen Kommentar hinterlassenEine „schöne“ Galerie zum Fußball im Revier, offensichtlich etwas älter, da teilweise zu Lebzeiten von Ernst Kuzorra entstanden, dessen Gesicht trotz seiner steten Missmutigkeit so fotogen ist wie kaum eines. Weniger fotogen dagegen die Schalker und Bruckhausener Straßenzüge, weshalb man einigermaßen beruhigt sein kann, dass diese Bilder wohl ca. 25 Jahre alt sind und sich tatsächlich Dinge verändert haben.
(Der Titel des Beitrags ist der Titel der Galerie in der englischen Version jener Webseite.)
Ernst Kuzorras Tagesprogramm im Alter von 75 Jahren lautete übrigens vollkommen unabhängig von den sehenswerten Fotografien hinter dem Link folgendermaßen:
Mittags gegen elf: ein Kurzer, ein Pils.
Nachmittags: ein Pils, zwei Kurze.
Abends: acht Pils.
Musiker, die sich für Fußball begeistern, gibt es wie Sand am Meer, Bob Marley, Campino, Robert Smith, etc. pp. Die treten dann mal kamerawirksam vor einen Ball oder werden in diverse Sportsendungen eingeladen, um sie ein wenig aufzuhübschen und ein bisschen von ihrem Fantum zu quaken.
Musiker, die in ihrer Jugend aktiv Fußball spielten, und beinahe eine Profikarriere ergriffen hätten, gibt es ebenfalls viele. Julio Iglesias, Rod Stewart oder Steve Harris. Über den gleich mehr zu berichten sein wird, denn:
Musiker, die während ihrer Musikerkarriere selbst noch Fußball spielen, sogar an einem Ligabetrieb teilnehmen und diese Angelegenheit so ernst nehmen, dass sie für die samstäglichen Spiele von weit her einfliegen und noch dazu eine eigene Webseite zum Team pflegen, mit allen Aufstellungen, Torschützen und Terminen, die gibt es kaum.
Umso erstaunlicher ist die Geschichte von Steve Harris‘ Hobbyteam, dem „Maidonians FC“, dessen Name auch gleich mal verrät, in welcher Band Steve Harris eigentlich musiziert. Der Bassist von Iron Maiden hatte in seiner Jugend bei West Ham United gespielt und besaß die Chance auf einen Profivertrag. Stellte dann aber fest, dass Profifußballersein eigentlich nicht das ist, was er mit seinem Leben anfangen möchte.
Weshalb er sich an die Musik hielt und den Fußball nur als Hobby weiterlaufen ließ. Dies aber seit Jahrzehnten mit ungebrochenem Ehrgeiz. 1999 z. B. war er Torschützenkönig seines Teams mit 18 Toren in einer Saison (von der man nicht weiß, wie viele Spiele sie umfasste), obwohl er einige Partien wegen Verpflichtungen mit Iron Maiden verpasste.
In jener Saison gewannen seine Maidonians FC dann auch den Titel dieser Liga. He regularly flies home from working in Europe to play on Saturdays – there’s dedication for you!
Respekt und sportliche Anerkennung. Nicht jeder, der es sich leisten könnte, fliegt zu den Spielen seiner Hobbymannschaft nach Hause. Von den Millionen Hobbyfußballern, die die Strecke bis zum Platz mit dem Fahrrad bewältigen könnten und die trotzdem im Bett liegen bleiben, ganz zu schweigen.
6 KommentareDie beiden Namen sind eventuell nur Hörern des WDR2-Radios und der Bundesliga-Sendung „Liga live“ bekannt. Wie sich die samstägliche Fußball-Sendung bei anderen beteiligten Sendern genau darstellt, hat man hier immer noch nicht begriffen.
Man kann wohl diesen Beruf, Sportjournalist, schlicht nicht ergreifen, wenn man nicht irgendwann mal Fan eines Vereins war. Und so ist es logisch, dass man die Zahl derjenigen, die keine Leidenschaft für einen bestimmten Klub hegen, immer noch an einer Hand abzählen kann. Dass man den meisten während ihrer Arbeit nicht anmerkt, wessen Fan sie sind, spricht für ihre Professionalität.
Diese Geheimniskrämerei während der aktiven Zeit bezüglich des Lieblingsvereins mag ein wenig albern wirken, ist aber durchaus im Sinne des Autoren. Denn wenn man es einmal erfährt, gibt es kein Zurück mehr. Derjenige welche ist für immer in einer bestimmten Kammer des Hirns respektive des Fußballherzens abgespeichert.
Man sollte sich also gut überlegen, ob man auf den folgenden Knopp draufklickt, denn danach sind die beiden für immer beliebt oder verbrannt. Oder beides, gemischt, gar, halbgar, englisch, gut durch, wie auch immer, neutral jedenfalls können sie nicht mehr wahrgenommen werden. Weshalb der Autor selbst auch lieber vermieden hätte, es zu erfahren, aber die beiden gehen ja selbst damit auf der Seite ihres Stimmtrainings-Unternehmens hausieren.
Ob er oder sie das nun ebenfalls wissen möchte, sollte aber jeder Leser selbst entscheiden.
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