Weil der Clip eine zeitlang bei youtube wieder verschwunden war und auf einem Bein kann man schlecht stehen weil heute die überarbeitete Version des Films „Yellow Submarine“ in den USA in ausgewählten Theatern anläuft, noch mal jenen Bericht der BBC aus dem Jahr 1964 eingeworfen, in dem die Menschen auf dem „Kop“ in Liverpool „She loves you“ singen.
Kategorie: Aus Liebe zum Spiel
Wo man zockt, da lass dich nieder
Wenn man daran denkt, wie man im Süden Deutschlands schon mal seine neuen Trikots präsentiert, mit Lightshow und Models mit Brüsten auf Laufstegen, in einem kleinen Räumchen, dann hat diese Trikotvorstellung von Ipswich Town noch mal die Extraportion Milch mehr Charme als sie es ohnehin schon hat.
Gut, ein Pferd hat allerdings auch nicht jeder Fußballclub in seinem Wappen …
Gesehen beim KohlenSchaufler.
4 KommentareDarauf aufmerksam geworden beim spielbeobachter, dessen Blog ein Bild des Stadions Miejski Sczcecin in seinem Header trug. Da er es dort nicht mehr verwendet, muss man sich anders behelfen, denn das Gesamtkunstwerk Stadion Miejski in Stettin ist ein ganz besonderes. Es ist nach einer Seite offen und noch dazu auf der offenen Seite tiefer als dort, wo die Tribünen stehen.
Das ist jetzt verbal etwas unperfekt beschrieben, aber man schaue es sich am besten selbst an.
Architekt soll ein gewisser Herr Escher gewesen sein.
Fantastisches Ding. Die Farben, die Flutlichter, die Form des Tribünendachs eine tadellose außerirdische Komposition.
Offizieller Name: Florian-Krygier-Stadion, benannt nach dem 2006 verstorbenen ehemaligen Trainer des ansässigen Zweitligisten Pogon Stettin.
Größere Kartenansicht
Mein neues Lieblingsstadion.
Mehr Fotos im Bericht des spielbeobachters.
4 Kommentare
„Wer das Herz des Ruhrgebiets sucht, begegnet unweigerlich dem Fußball. Ob am Schalker Markt oder an Dortmunds erstem Fußballplatz, der Weißen Wiese, ob am Denkmal Helmut Rahns in Essen oder am Wattenscheider Lohrheide-Stadion – die Landschaften sind voller Fußballorte, an denen das Ruhrgebiet von gestern und heute lebendig wird. 111 Orte, an denen die Region ihre Identität findet; 111 Orte zwischen Kultur und Geschichte; 111 unterhaltsame Geschichten von gestern und heute.“
So haben wir ihn formuliert, den Kern unseres gemeinsamen Buchs in ganz wenigen Zeichen. Wir, das sind der wunderbare Kees Jaratz, der in seinem Zebrastreifenblog mit einem sehr besonderen Zugang zum Fußballspiel schreibt, sowie der Betreiber von Trainer-Baade.de. Womit klar wäre, dass das Buch kein Buch von „Trainer Baade“ ist, sondern von Frank Baade. Als Einordnung vielleicht nicht unwichtig, denn das Zusammentragen und Würdigen dieser 111 Fußballorte ist keine Angelegenheit, die nur am Rechner erledigt werden kann. Und das Sammeln war schon ein wichtiger Beginn der Arbeit am Buch; nicht alle 111 Orte sind auf den ersten Blick mit dem Fußball verbunden.
Welche oft facettenreiche Geschichte hinter ihnen steht, verraten wir im jeweiligen Text, einen Eindruck vom Ort vermittelt das passende der 111 zugehörigen Fotos.
Unsere 111 Orte im Ruhrgebiet setzen sich zusammen aus mehr als nur den bekannten Fußball-Stadien, diese sind ebenso enthalten, aber in diesem Buch nehmen wir den Leser auch mit in so unterschiedliche Szenarien wie Gerichtssäle, in Museen, auf Bolzplätze, in Kirchen, auf Wochenmärkte und nicht zuletzt in die Kneipe.
Kein Aprilscherz, ab Montag im Handel.
Viele Infos rund ums Buch gibt es aber schon jetzt auf „111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss“, samt eigenem Blog, den wir in den nächsten Tagen noch weiter füllen werden. Ein Blick lohnt aber schon jetzt.
17 KommentareBei „FIFA xx“, dem jährlich neu aufgelegten EA-Sports-Spiel, können die User Vorschläge einreichen, welche Erweiterungen sie sich für die nächsten Ausgaben wünschen. Mehr Ligen, klar, mehr untere Ligen, ebenfalls klar, noch mehr Stadien, mehr Trainingsmöglichkeiten, etc. pp.
Abstrus sind aber zwei Vorschläge, die die Nutzer einreichten:
- Als Schiedsrichter am Spiel teilnehmen
- Als Zuschauer im Stadion sitzen
Angesichts der Tatsache, dass man für viele reale Partien keine Karten mehr bekommt, weil sie zu teuer und oder zu vergriffen sind, vielleicht gar kein so dummer Vorschlag. Ob dem Vorschlagenden aber bewusst ist, dass er dann nicht die reale Partie als Fan begleitet, sondern die bei EA-Sports von der CPU ausgespielte?
Und was folgt in Zukunft alles noch: Als Volunteer im virtuellen Stadien helfen? Bezahlkarten an die Fans ausgeben, Brezeln backen und Bier zapfen? Für ganz masochistische vielleicht die Rolle als Ball im Spiel? Ständig getreten, aber immer mitten im Geschehen? Der Phantasie sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt. Mittendrin eben, statt nur … leibhaftig im Stadion sein ist ja soo 2011.
11 KommentareJedes Wappen hat seine eigene Myrrhe.
Die mag man oder mag man nicht. Letztens sprach ich mit jemanden, der auf meine Frage, wieso er denn Hertha-Fan geworden sei, damit antwortete, dass er das Wappen so möge. Find ich nachvollziehbar. Dass man aus diesem Grund Fan wird, nicht aber dass man das Wappen von Hertha BSC mag. Dann sprach ich gestern mit jemandem, der mir vom Wappen von Werder Bremen vorschwärmte, mehr oder weniger, nachdem ich die davor erwähnte Geschichte erzählt hatte (natürlich ohne Namen zu nennen).
Woraufhin ich selbst bei mir im Gedächtnis kramte. Mir ging es als Kind so mit dem Wappen von Fortuna Düsseldorf, das dieses je ne sais quoi hatte, das es mir sympathisch machte. Wohingegen das Wappen von Hertha eher mitleiderregend und fahl wirkte. Ebenso das Wappen des Karlsruher SC: Ein einziges Trauerspiel. Die Farben, das Design. Man fängt beinahe an, in Begräbnisstimmung zu geraten.
Das Wappen des BVB hingegen: Ein Fest für jedes Kind, so leuchtend, so stark, so strahlend.
Dann wiederum: Das Wappen des Hamburger SV, durchaus sehr eigen, aber schön? Ansprechend? Fehlanzeige. Eher nichtssagend. Damit kann man kein Kind hinter dem damals ja noch nicht virtuellen Ofen hervorlocken. Wie auch viele andere Wappen auf unerklärlichem Wege mit dem Rezipienten zu sprechen scheinen und eine emotionale Botschaft vermitteln, ohne dass diese für alle Rezipizenten gleich ist.
Ging es sonst noch irgendjemandem so, dass er einen Verein in seiner Jugend mochte oder nicht mochte, weil er dessen Wappenmyrrhe sympathisch oder eben unsympathisch fand?
(Für „myrrhe“ bitte „erscheinungsbild“ einsetzen. Das hat jemand hier vertauscht.)
(Noch der Hinweis, dass die damals als Kind empfundene Sympathie oder Antipathie heute nur noch in minmalsten Restbeständen vorhanden ist und sich die Geschmäcker teilweise komplett gewandelt haben.)
37 KommentareHeute betreibt Gunnar Schmid das Stehblog, in welchem er über den SV Wehen Wiesbaden schreibt, obwohl er auch Fan des FC Bayern München ist. Früher war er für einen Tag der „Superfan“. Genauer gesagt nahm er als Kandidat an dieser Quizshow aus den 1990er Jahren beim DSF teil. Eine Vorwegnahme der heute wohl in jeder größeren Stadt etablierten Fußballquizze für eben solche -nerds.
Wer die Sendung nicht kennt, dem vermittelt dieses kurze Video leider nur einen rudimentären Eindruck vom „Superfan“-Quiz, aber immerhin.
Moderiert von Herbert Gogel, dessen Name mir persönlich überhaupt nichts sagt. Er hat das Quiz nicht nur geleitet, sondern auch entwickelt, wie er bei Xing.com schreibt:
‘97 & ‘98 Moderation der täglichen Fußball-Gameshow „Superfan“
im DSF (inklusive redaktionelle Leitung und Entwicklung des Quiz-Formates)
Laut wunschliste.de lief das Quiz nur von 1996 bis 1998, laut anderer Quelle sogar nur 1996 und 1997. Erstaunlich kurz also, wo es doch so gut ankam. Vielleicht war der Sendetermin falsch gewählt oder man überschätzt hier einfach den Anteil der Fußballnerds an der Gesamtbevölkerung. Einer, der damals dabei war, tippt jedenfalls darauf, dass die Preise heute eher noch größer ausfallen würden:
gerd (geb. 1968) schrieb am 23.07.2010:
ich war damals dabei! hab sogar gewonnen Reise nach Mallorca, heut würd man wohl mehr als 1 Preis bekommen!
trotzdem war gut
Nicht zu verwechseln ist das Ganze übrigens mit dem späteren „Sportquiz“ auf gleichnamigem Sender, welches eher in 9-Live-Bauernfänger-Manier betrieben wurde. Das Paulaner Superfan Quiz erhält auch heute noch wehmütige Kommentare von Menschen, die es damals konsumiert haben:
Vor den Kandidaten hab ich heute noch Respekt, denn das war noch in der Prä-Internet-Zeit, und da genug Material zu sammeln, um sich auf die teils doch recht kniffligen Fachfragen vorzubereiten, war sicher nicht einfach. Ich fänd’s prima, wenn ‚‘Superfan'‘ wiederkäme.
Gunnar Schmid also gehörte zu jenen Respektspersonen, die sich ohne Internet die ganzen Fakten zusammensuchten und dann abspeicherten, in der Hoffnung eines Tages an diesem Quiz teilnehmen zu können. Wobei bei Fußballfans ja traditionell etwa 10 bis 15 Prozent des Gehirns von nutzlosen Fußballstatistiken belegt werden. Wir sprachen mit Gunnar darüber, wie er es bis in die Endrunde und damit ins Fernsehen brachte und wie es dort so war.
Hallo Gunnar, wie kam es dazu, dass Du überhaupt auf die Idee gekommen bist, Dich fürs DSF Paulaner Superfan Quiz zu bewerben?
Meine Schlaumeierei äußerte sich in einer gewissen Phase meines Lebens in regem Interesse an Quizshows. Ich bewarb mich bei einigen, wurde für manche zum Casting eingeladen und schaffte es schließlich zu „Superfan“ und „Jeder gegen jeden“.
Und wie lief das Superfan Quiz damals ab?
Superfan war für einen Fußballnerd ein großartiges Format, da es nur Fußballfragen gab. Vom Spielprinzip war es ziemlich von Jeopardy abgeschaut, also drei Kandidaten mit Buzzer und eine Tafel mit Fragen in unterschiedlichen Kategorien und Schwierigkeitsgraden. Im Gegensatz zu Jeopardy wurden aber tatsächlich Fragen gestellt und nicht Antworten, zu denen man die passende Fragen finden muss. Hinzu kamen am Anfang und am Ende der Sendung jeweils drei Fragen zu einem vom Kandidaten selbst gewählten Spezialgebiet.
Wie kommt man dann überhaupt zu der Sendung?
Das Casting fand in einem Hotel in Frankfurt statt. Im Gegensatz zu anderen Castings, an denen ich teilgenommen hatte, wurde jeder Bewerber einzeln interviewt und getestet. Das sorgte einerseits für lange Wartezeiten auf dem Flur mit lauter wartenden Fußballfreaks überwiegend mit aktuellem und Jahres-kicker bewaffnet hatte aber den Vorteil, dass jeder, der aus dem Interview-Zimmer kam, von den Wartenden ausgefragt wurde, welche Fragen denn gestellt wurden.
Recht schnell merkte man die Wiederholungen und da ich erst ziemlich spät an die Reihe kam, wusste ich bis dahin so ziemlich alle Fragen und deren Antworten auswendig. Ich musste mich dann etwas zurückhalten, die Fragen vollständig abzuwarten, bevor ich antwortete. Die Leute von der Produktionsfirma hatten offensichtlich nicht mitbekommen, was auf dem Flur vor sich ging oder es war Ihnen egal. Sie zeigten sich beeindruckt von meiner souveränen Vorstellung. Der letzte Satz des Interviewers war: „Gunnar, ich glaube, wir sehen uns in München.“ Ehrlich gesagt hätte ich ohne die „Vorbereitung“ auf dem Flur bestimmt nicht ausreichend viele Fragen richtig beantworten können, aber man darf ja auch mal Glück haben.
Dann ging es also wirklich in die Sendung. Wie hast Du Dich vorbereitet?
Als Spezialthema wählte ich „Der FC Bayern unter Trapattoni in der Saison 94/95″, da einerseits für mich als Bayern-Fan ein FC-Bayern-Thema ein Muss war und sich anderseits herausgestellt hatte, dass man sich mit dem Spezialthema möglichst auf eine Saison beschränken sollte. Zur Vorbereitung wälzte ich neben dem Jahres-kicker alle Bayern-Magazin- und SportBild-Ausgaben der Saison durch und sammelte alles, was für eine Quizshow interessant sein könnte. (Ja, ich gestehe, ich habe als Jugendlicher und bis Anfang 20 jahrelang regelmäßig die SportBild gelesen aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehbar).
Schon okay, ich gehöre auch zu jenen welchen, die früher … Insgesamt eine gute Vorbereitung also. Was gab es zu gewinnen und wie konnte man gewinnen?
Zu gewinnen gab es meistens? als Hauptpreis eine Reise und für den 2. und 3. Platz Sachpreise. Für den Hauptpreis brauchte man eine gewisse Mindestpunktzahl und musste alle drei Fragen seines Spezialgebiets am Ende richtig beantworten. Wir drei Kandidaten meiner Sendung vereinbarten deshalb vor der Aufzeichnung, dass, sofern nur noch einer die Chance auf den Hauptpreis hat, die anderen bei den letzten Fragen nicht mehr buzzern würdern.
Nette Solidarität. Und wie war es dann, als schließlich der Tag gekommen war, um den Titel als „Superfan“ zu quizzen?
Das Studio war erstaunlich klein. Die winzige Zuschauertribüne war mit Kandidaten anderer Sendungen, die am gleichen Tag aufgezeichnet wurden und ein paar anderen Leuten, die sich wohl gerade auf dem Produktionsgelände aufhielten, besetzt. Da man im Fernsehen immer nur einen Ausschnitt der Zuschauer sah, wirkte es deutlich voller. Die ganze Kulisse war aus der Nähe betrachtet äußerst windig, sah im TV aber ganz ok aus. Dafür war der Moderator Herbert Gogel in Wirklichkeit noch größer als wenn man ihn auf dem Fernseher sah. „Schiedsrichter“ war kicker-Redakteur Hardy Hasselbruch.
Immer noch ein Name wie ein Gedicht. Wie viele Punkte hast Du geholt, welche Antworten gewusst?
An viele Fragen kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich aus der Rubrik „EM 96″ erstaunlich wenig wusste, obwohl die Aufzeichnung in der Saison 96/97 stattfand. Eine Frage weiß ich allerdings noch. Es war eine 100-Punkte-Frage, also die schwierigste Stufe. Da es gegen Ende ging und ich auf dem zweiten Platz lag, riskierte ich zu buzzern. Die Frage lautete: „Welche außersportliche Ehrung wurde Berti Vogts 1978 zuteil?“. Ich hatte das sogar tatsächlich irgendwann mal gelesen, kam in dem Moment aber nicht mehr drauf und antwortete „Er wurde Mann des Jahres“. Richtig war „Nichtraucher des Jahres“.
Vereinbarungsgemäß überließen wir dem Führenden die letzten ein oder zwei Fragen, der dadurch auch tatsächlich die nötige Punktzahl erreichte und am Ende eine Woche Urlaub in der Türkei gewann.
Die Fragen zu meinem Spezialgebiet am Ende drehten sich um den Wechselfehler im Spiel gegen Frankfurt. „Welche Amateure standen in der Startelf?“ Scheuer, Kuffour. „Welche wurden eingewechselt?“ Grimm, Hamann. Und „Wie ging das Spiel ursprünglich aus?“ 5:2 für Bayern das konnte ich natürlich alles beantworten.
Ich wurde Zweiter und gewann einen Satz Surround-Lautsprecher. Das Paket mit den Lautsprechern wurde mir dann versehentlich zweimal geliefert, sodass mein Bruder auch etwas von meinem Gewinn hatte.
Vielen Dank, Gunnar, für diesen Erlebnisbericht von Deinem Tag als Kandidat beim DSF Paulaner Superfan Quiz. Nur original ohne Bindestriche.
Gunnar Schmid bloggt auf seinem Stehblog, bei Twitter findet man ihn als @stehblog.
17 KommentareZum ersten Todestag von Peter Alexander sei der Blick noch einmal auf die Bereicherungen gerichtet, welche Peter Alexander der deutschen Kulturszene angedeihen ließ, wie so oft auch in diesem Falle wieder mit Unterstützung der Spieler der Nationalmannschaft. Ein Meilenstein der Fußballsongs.
Besonders schön ist, dass Wiggerl Kögl schon als 12-Jähriger im Kreise der Nationalmannschaft auftreten durfte. Uwe Rahn war am Tag zuvor noch mit zwei Alt an der Bude gesehen worden, während der Tünn bis heute nicht weiß, was man eigentlich mit einer Trompete anstellen soll. Wahrscheinlich konzentrierte er sich schon bei den Dreharbeiten darauf, später an der Flanke im Finale vorbeizufliegen und danach auf immer untröstlich zu sein.
Müssten eigentlich gute Freunde geworden sein, Peter Alexander und der Franz, so oft wie sie zusammen auftraten.
Dank an Ooli für den Hinweis.
5 KommentareEs gibt da diesen kleinen Unterschied, dass eine Mutter immer weiß, dass das jeweilige ihr Kind ist und die Väter bezüglich dieses Umstands nicht allzeit ganz so sicher sein können. Weshalb ziemlich neu Geborene oft ihrem Vater extrem ähnlich sehen und nicht der Mutter damit der Vater sicher sein kann.
Bei manchen hört das auch im späteren Leben gar nicht mehr auf. So zum Beispiel bei Frank Lampard [Link leider tot].
(Über. Und die Liverpool-Fotos nicht verpassen. Wie die Spieler eine Hand auf den Ball legen müssen …)
2 KommentareMan kennt die Legende, die besagt, dass man sowohl Männlein als auch Weiblein nicht mit anderen Menschen schlafen soll, die man eigentlich nicht leiden kann. Durch diese Handlung würden bestimmte Hormonfabriken intensiv zur Produktion angeregt, die einem dieses dings, na, dieses „Verliebtsein“ vorgaukeln. Das ist jener Zustand, in dem das Hirn eigentlich die beste, wichtigste und auch verlässlichste Einrichtung des Menschen zu nichts anderem als einer klebrigen Masse Mousse zerschmilzt und seinen Besitzer für einige Monate zum willenlosen Spielball dieser kleinen Handlungsanweisungsbotschaftsträger degradiert. Woraufhin er sich tatsächlich in jene Menschen verliebt, die man eigentlich überhaupt nicht mochte und nur der Umstände wegen, man ist halt Fleisch und Blut, zusammen dort gelandet war. Dann hat man den Salat und ist in jemanden verliebt, den man nicht leiden kann.
Analog ist eingehend davor zu warnen, Dokus zu schauen oder Chroniken zu lesen, die sich mit Fußballvereinen bzw. -mannschaften beschäftigen, die man partout nicht ausstehen kann. Direkter Kontakt zu all den Fährnissen in der Historie dieses Clubs, welche Schwierigkeiten er alle zu durchstehen hatte und trotz der Probleme immer noch existiert, unter anderem wegen dieses rührigen Hausmeisters/Platzwarts/Bürgermeisters, der all seine Zeit und sein Geld in den Verein investierte, führen dazu, dass man in vielen Fällen Sympathie für einige der Handelnden empfindet, obwohl man das zuvor nie konnte: Sympathie für Verein x, y, oder z aufbringen. Plötzlich ist das, was man nie mochte, ein Verein mit einer Historie, die den Leser mit Identifikationsmöglichkeiten überschwemmt. Hat man die Doku zu Ende gesehen, die Chronik zugeschlagen, wird es schon deutlich schwieriger mit dem Hassen und Verabscheuen. Nur die Standhaftesteen bleiben da hart und bei ihrer entschiedenen Abneigung.
Obacht also, liebe Freunde der gepflegten Rivalität.
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