Zum Inhalt springen

Kategorie: Klug geschissen ist noch lange nicht die halbe Miete

Wenn Trainer Baade eins kann, dann isses klugscheißen

Fahrscheine seit gestern nur noch in den Waggons

Warum sollte man sich dafür interessieren, innerhalb welchen Regelwerks man spielt, wenn man dieses auch einfach ignorieren kann und so dem Gegner einen Vorteil gewährt?

Es sind ja nur sechs Tage pro Woche, die man Fußball als Beruf ausübt, wen interessieren da schon Regeländerungen?

Polemisch mag das sein, ja, gerne. Es ist aber auch von grobianer Fahrlässigkeit, wenn sich nicht wenigstens die Leiter des Teams darum kümmern, dass sie auf dem neuesten Stand bleiben und ihre Angestellten über solche möglicherweise entscheidenden Änderungen in Kenntnis setzen.

7 Kommentare

Suggestiv geht anders

Ich hab dannn trotzdem für einen der beiden Toni Schumachers bei der Umfrage der 11 Freunde abgestimmt.

[photopress:toni_schumacher.jpg,full,centered]

6 Kommentare

Faule Praktikanten, faule Redakteure

Ich weiß, manchmal ist man einfach zu „foul“ zum Googlen. Dass man aber bei Spiegel Online so etwas einfach ungeprüft online stellt, riecht schon fast nach Privatblog.

Ein gewisser Elmar schreibt über seinen FC Bayern und die Gründe dafür, deren Fan geworden zu sein — eine Serie die wir nun schon seit Wochen über jeden x-beliebigen Bundesligaverein ertragen müssen.

Dabei schreibt er über die relative Harmlosigkeit der Reaktionen, die ein Fan des VfL Wolfsburg im Vergleich zu einem Fan des FC Bayern angeblich auslösen würde:

„Für die Einen bin ich ab sofort Abschaum, war das Verhältnis zuvor auch noch so herzlich. Die Anderen reagieren begeistert, was allerdings eher selten vorkommt. Dazwischen gibt es … nichts. Aber wer will schon die neutrale Mitte? Die soll mal schön in Wolfsburg bleibe.“

Selbst der letzte Hinterwäldler muss hier leicht keuchen, wenn nicht gar hüsteln, wenn nicht gar aufhusten: Gibt es ein größeres Sinnbild für republikweite Unbeliebtheit als den VfL Wolfsburg? „Neutral“ sind Vereine (jeweils außerhalb ihrer direkten Nachbarschaft) wie Hannover, Stuttgart oder Bochum. Den VfL Wolfsburg verachtet jeder normale Fußballfan, dem noch nicht der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist.

Zweiter Fauxpas, der leichter zu beheben gewesen wäre:

„Dafür haben wir Real dann wie immer aus dem Europacup gekegelt.“

Ein kurzer Blick in die auch von mir gestern bemühte Bilanz bei fussballdaten.de hätte genügt, um zu wissen, dass bei einem zweitmaligen „Rauskegeln“ nach einem erstmaligen „Rauskegeln“ nur willentliche Verfremder von einem „wie immer“ sprechen können.

Aber was soll man schon von einem Artikel eines Fans erwarten, wenn selbst die Redakteure manchmal zu foul sind?

10 Kommentare

Ein Praktiker bei der praktischen Arbeit

Man hört ihn einfach gerne, den Paul Breitner, egal, wozu er sich äußert. Hier zum Beispiel spricht er über die Malaise des österreichischen Fußballs [Link leider tot]. Und wie man die löst, ist ihm auch ganz klar: Praktiker müssen her. Das gibt’s nämlich nirgendwo, dass der Fußball nicht von Praktikern geleitet wird, ja, man muss gar sagen: „Es kann nicht sein.“

Einen Kommentar hinterlassen

Wir basteln uns ein Problem

Nach dem „ersten“ Zé Roberto, der bei den Bayern spielt, soll jetzt ein zweiter in die Bundesliga kommen.

Und schon trommeln die Zeitungen mit ihren blöden Fragen los, was denn wohl bei dem zweiten auf dem Trikot stehen solle.

Schmidt natürlich.

5 Kommentare

Ich habe ihn berührt.

Den Monitor, gerade eben. Ich kann das einfach so zugeben, weil ich in keiner Profimannschaft bin und so niemandem größere Einkünfte zunichte mache, die eventuell durch mein Geständnis zu einem früheren Zeitpunkt ausgefallen wären.

Selbst wenn ich aber ein Profifußballer wäre, könnte ich das trotzdem einfach zugeben, dass ich meinen Gegenspieler berührt habe, bevor er auf den Boden fiel und [hier irgendwas einfügen] forderte. Eine Berührung ist bekanntermaßen im Fußball erlaubt und die Tatsache, dass man seinen Gegner berührt, sagt noch nichts darüber aus, ob man ihn regelwidrig berührt hat.

Foulspielen kann man übrigens auch, ohne seinen Gegner zu berühren, was die Aussage in der Titelzeile noch weniger sinnvoll erscheinen lässt. Nichtsdestotrotz hören wir sie immer wieder, gerne auch in der negierten Variante: „Ich habe ihn nicht berührt.“ — So what?

Einen Kommentar hinterlassen

Ein echtes M

Und gleich noch einen, bei Weltfussball.de.

Zum Abschied von Giovane Elber gab es ein echtes M.

Ist das derselbe, der in der Sesamstraße die Buchstaben verkauft? Und wie dürfen wir uns ein falsches M vorstellen? Etwa so: W?

1 Kommentar

Model Meyer

Was ein kleines l doch für einen Unterschied machen kann. Mir war jedenfalls nicht bekannt, dass Hans Meyer Dressman ist und als Model arbeitet. Da er das nicht tut, kann das Model Meyer auch nicht scheitern.

Einen Kommentar hinterlassen

Haare schön, aber darunter sieht’s mau aus

Wenn mir irgendwann mal nichts mehr einfallen sollte, veröffentliche ich alte Panini-Sticker von Fußballprofis mit lustigen Frisuren. Das hat’s noch nirgendwo gegeben.

Alternativ vielleicht eine Sprüchebox zum Durchklicken mit so überraschenden Fünden wie dass man jetzt den Sand nicht in den Kopf stecken dürfe oder dass das alles hochsterilisiert wird.

Später noch ein lustiges Video mit Frank Mills Pfostentreffer und anderen Pannen.

Danach erfinde ich den Buchdruck.

4 Kommentare

Peng Peng Puff Klatsch Zapp Padautsch

Die Inhalte der „Alliteration der Woche“ warten immer länger auf ihre Nachfolger, weil sich die Herren Kicker & Co. in letzter Zeit doch auffällig zurückhalten. FOTO les ich nicht, das kommt mir normalerweise auch nicht auf den Bildschirm. Eigentlich würde ich dadurch ein bisschen was verpassen, doch das ist jetzt vorbei: Wortspielfolter (hier mit der Kategorie Fußball verlinkt) protokolliert alle Todsünden der Sprachakrobaten. Beispiele:

„Macht Doll einen WeidenFEHLER?“, „Das ist unsere Wemblburg“ oder „Bayern ribérysig“ laden zum Besuch ein.

2 Kommentare