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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

Niemals geht man so ganz

Niemals geht man so ganz.

Es sei denn, man heißt Zidane und spielt heute gegen Spanien. Es ist auch langsam genug mit seinen verschiedenen „letzten Malen“: das letzte Mal als Vereinsspieler, das letzte Mal im Stade de France, das letzte Mal in Frankreich, das letzte Mal bei einer WM, das letzte Mal überhaupt.

Ich habe übrigens heute zum letzten Mal dieses Brötchen zum Frühstück gegessen. Morgen werde ich dasselbe noch mal tun, mit einem anderen Brötchen.

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WM ist …

…wenn man nach zwei Wochen das erste Mal wieder auf der Spiegel-Online-Startseite ist. Und nicht auf den WM-Seiten.

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Finde die nicht verwarnten Spieler

Ein kleines Gewinnspielchen, diesmal ohne zu gewinnenden Preis. Kann jeder zu Hause selbst lösen, es kostet allerdings ein bißchen Zeit. Finde alle nicht verwarnten Spieler:

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Sargnagel

Der Guardian schreibt zur heutigen Aufstelllung der Niederländer:

„Holland team (aka The Final Nail In The Coffin Marked ‚Ruud van Nistelrooy’s Career‘) 1-Edwin van der Sar; 3-Khalid Boulahrouz, 13-Andre Ooijer,…“

Kein Wunder, dass Bayern an ihm interessiert ist. In der Bundesliga spielt ja schon seit Jahren nur noch Kroepoek.

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Bitte nicht Schweini!

Ich las letztens etwas davon, welche deutschen Nationalspieler Kandidaten für ein möglicherweise anstehendes Elfmeterschießen seien. Neben echten Versenk-Garanten wie Podolski, Ballack oder Frings fiel dabei auch der Name Schweinsteiger.

Ich kann nur inständig beten, dass Clinsfornia davon noch einmal Abstand nimmt. Schweinsteiger wird uns ins Verderben schießen. Er ist kein schlechter Fußballer, klar, er ist jung, deshalb sei ihm nachgesehen, dass er immer noch viel zu häufig keinen Überblick über die Spielsituation hat oder viel zu hastig (und vor allem unpräzise) abschließt.

Einen solchen Spieler darf man aber niemals bei einem WM-Elfmeterschießen als Schützen benennen. Dieser Bauernjunge wird uns das Weiterkommen kosten, sollte er unter den ersten fünf Schützen sein.

Bitte, Jürgen, nicht Schweini!

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Blinzeln nützt da nichts

Wenn ich abends die Äuglein zumache, dann seh ich das hier auf meiner Netzhaut:


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Ich wär so gerne Millioneur Spielerberateur

Ich wär so gerne Spielerberateur.

Wenn ich Spielerberateur wäre, dann müsste ich keine Ahnung von Mannschaften haben, von Ländern, von Pokalen, von Regeln, von Verbänden oder gar davon, wohin ich meine kleinen Leibeigenen gerade eigentlich verkaufen möchte.

Als Spielerberateur, da hätt ich’s leicht. Ein Traumjob wäre das.

Martin Dahlin, der war mal Fußballspieleur. Das hat er damals ganz gut gemacht. Das mit dem Spielerberateur, mir scheint es, das wird er noch besser machen. Er hält ja schon Paraguay für Ekuador. Beste Voraussetzungen also, um sich optimal um die bei ihm unter Vertrag stehenden Spieler zu kümmern.

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Wieder mal ungerecht, dieser selbstherrliche Oliver Kahn

Ein Fußballfan aus Usbekistan hat 6.500 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt, um bei der WM dabei zu sein. In erster Linie wollte er wohl sein Idol, Oliver Kahn, bei der WM im Einsatz sehen. Aber wie das so ist, wenn Buck Rogers nach 200 Jahren im Weltall zur Erde zurückkehrt: Die eigenen Verwandten sind alle schon tot. Erst nach seiner Ankunft in Deutschland erfuhr der Usbeke davon, dass Oliver Kahn, na gut, ganz tot ist er noch nicht, aber dass er gar nicht für Deutschland im Tor stehen wird. Bei der deutschen Nationalmannschaft spielt Kahn keine Rolle mehr außer der des Herbergsvaters (und der des Oliver Kahns, die muss der bedauernswerte Mann ja 24h am Tag spielen).

Oliver Kahn zeigte sich trotzdem so beeindruckt von der Leistung des Usbeken, dass er ihm ein Ticket für das Spiel Deutschland — Ekuador besorgte.

Das ist unfair. Ich selbst habe im Vorfeld der WM mindestens schon 9.000 Kilometer auf meinem Bürostuhl rumgesessen.

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Der Sozialismus siecht

Ich muss mich mal kurz aufregen. Das mach ich gerne, wenn auch selten. Dass es keine revolutionäre neue Taktik bei der WM wie einen Fünf-Mann-Sturm oder einen per System feldspielenden Torwart geben würde, war zu erwarten.

Dass aber 32 Mannschaften sich je 3-4 Wochen lang auf die WM vorbereiten und ich sehe weder eine einstudierte Eckballvariante noch eine besondere Freistoßvariante ist wirklich ein Armutszeugnis. Nicht mal so sehr für die Spieler, die ja nicht die Chefs im Team sind (trotzdem würde sie niemand davon abhalten, sich so etwas selbst einfallen zu lassen), sondern vielmehr für die Trainer.

An dieser Stelle erwähnenswert, dass sich ein deutscher Fußballkommentator bei einem vergangenen Turnier auch noch lustig machte über die schwedischen Trainer, die mit einem Blatt Papier und einer darauf befindlichen Zeichnung bewaffnet den Einwechselspielern ihre Aufgabe erklärten.

So haben die Leute auch ganz früher gelacht, wenn man ein Handy benutzt hat.

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Der Hammer, ein nützliches Werkzeug

Wenn man von Hammergruppen spricht oder schlimmer noch von „Todesgruppen“, wie man es in Bezug auf die Gruppe C mit den Niederlanden, Argentinien, Elfenbeinküste und Serbien-Montenegro gerne tut, dabei aber auch Gruppe E mit Italien, Ghana, den USA und Tschechien nicht außer acht lässt, sollte man allerdings auch mal einen Blick auf frühere Vorrundengruppen werfen. Ich nenne mal ein paar Beispiele:

1978
Gruppe I

Italien
Argentinien
Frankreich
Ungarn

1982
Gruppe 4

England
Frankreich
Tschechoslowakei
Kuweit

1970
Gruppe III

Brasilien
England
Rumänien
Tschechoslowakei

1966
Gruppe B

Deutschland
Argentinien
Spanien
Schweiz

Und außerhalb der Wertung, weil 2. Finalrundengruppe:

1974
Gruppe A

Argentinien
Niederlande
Brasilien
DDR

1982
Gruppe C

Italien
Argentinien
Brasilien

Diese beiden Zwischenrundengruppen sind wohl das „härteste“, was je bei einer WM außerhalb von KO-Runden-Spielen aufeinander getroffen ist.

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Samurai

Zumindest wenn man dem Premiere-Kommentator vom Spiel Japan — Kroatien glauben schenken darf, hat die japanische Mannschaft doch einen Spitznamen. Anders als von mir im WM-Special-Beitrag zu den Spitznamen der Teams behauptet, gibt es also einen für die Japaner: die „blauen Samurai“.

Angeblich. Sicher ist das allerdings nicht.

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42 Jahre 43 Jahre

42 Jahre 43 Jahre lang war George Ramseay Trainer bei Aston Villa: von 1884 bis 1926. Reife Leistung. Damals gab’s wohl noch keine Boulevard-Presse.

(Ich vergess immer, dass man bei Zeitspannen das Anfangsjahr mitrechnen muss.)

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Langweilig!

Ich hatte ja versprochen, nichts mehr zu Kevin zu schreiben. Tu ich auch nicht. Und er selbst auch nicht mehr. In seinem Blog fragt eine Besucherin:

„kannst du nicht mal wieder was über dich schreiben?
Über andere wird langweilig“

Wie soll er das machen, der Kevin, etwas über sich in seinem Blog zu schreiben, wenn er irgendwo in Südamerika Urlaub macht, während sein Ghostwriter Kevins Telefonnummer nicht mehr findet?

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