Der Hammer, ein nützliches Werkzeug

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Wenn man von Hammergruppen spricht oder schlimmer noch von „Todesgruppen“, wie man es in Bezug auf die Gruppe C mit den Niederlanden, Argentinien, Elfenbeinküste und Serbien-Montenegro gerne tut, dabei aber auch Gruppe E mit Italien, Ghana, den USA und Tschechien nicht außer acht lässt, sollte man allerdings auch mal einen Blick auf frühere Vorrundengruppen werfen. Ich nenne mal ein paar Beispiele:

1978
Gruppe I

Italien
Argentinien
Frankreich
Ungarn

1982
Gruppe 4

England
Frankreich
Tschechoslowakei
Kuweit

1970
Gruppe III

Brasilien
England
Rumänien
Tschechoslowakei

1966
Gruppe B

Deutschland
Argentinien
Spanien
Schweiz

Und außerhalb der Wertung, weil 2. Finalrundengruppe:

1974
Gruppe A

Argentinien
Niederlande
Brasilien
DDR

1982
Gruppe C

Italien
Argentinien
Brasilien

Diese beiden Zwischenrundengruppen sind wohl das „härteste“, was je bei einer WM außerhalb von KO-Runden-Spielen aufeinander getroffen ist.

3 Kommentare

  1. Damals herrschten teilweisen noch andere „Machtverhältnisse“ als heutzutage. Die Brasilianer waren z.B. nicht immer so stark.

    Neuer WM-Blog unter: http://myblog.de/wmblog06

  2. Ja, Lothar, der erste Teil Deiner Aussage ist richtig, der zweite Teil nicht ganz. Wer damals nicht so stark war wie heute, ist z. B. Argentinien. Andererseits war die Schweiz kein „Kleiner“, ebensowenig Österreich. Brasilien war 1966 nicht ganz so stark wie sonst, aber in der Folge ihrer ersten drei Titelgewinne, 1958, 1962 und 1970, und deshalb sicher kein schlechtes Kaliber.

    Es heißt „neues Blog“.

  3. Und man muss bedenken, dass mit der Zeit das Teilnehmerfeld größer und größer wurde. Da sich aber schon damals, als es noch weniger Vorrundengruppen gab, die spielstarken Mannschaften wie Brasilien, Argentinien, Deutschland, Niederlande etc. qualifizierten, musste es also zwangsläufig zu Gruppen mit 3 sogenannten „Großen“ kommen.



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