… an den Beginn der WM 1982 in Spanien vor 27 Jahren.
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Wer hat bloß die Zeit genommen?
Einen Kommentar hinterlassenAlles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde
… an den Beginn der WM 1982 in Spanien vor 27 Jahren.
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Wer hat bloß die Zeit genommen?
Einen Kommentar hinterlassenPotzblitz.
Für den Fall, dass Sie einen Link zur Website erstellen, erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden:
• die UEFA zwecks Erstellung des Links im voraus schriftlich um Erlaubnis zu bitten;
Für eine Verlinkung von hier weg nach dorthin schriftlich um Erlaubnis bitten?
I can’t believe it’s yoghurt.
15 KommentareNach dem EA-Cover-Fluch, der einer illustren Runde aus dem Kreise der im Profifußball Tätigen die Karriere versaute, grassiert Ähnliches nun auch beim FC Bayern, allerdings in anderer Richtung. Wer auf dem Trikot des FC Bayern als Trikotsponsor wirbt, muss mit dem Schlimmsten rechnen.
Schauen wir uns an, welche Sponsoren es bislang auf dem Trikot des FC Bayern gab, übrigens bemerkenswert wenige an der Zahl (was, wenn man vom Fluch weiß, kaum verwunderlich ist), und wie es ihnen erging:
Die Marke „Magirus Deutz“ wurde noch während des laufenden Vertrags mit den Bayern eingestellt und der IVECO eingegliedert. Als Bayern zum neuen Sponsor Commodore wechselte, gab es kein „Magirus Deutz“ mehr. Das Schicksal des Nachfolgers auf dem Trikot der Bayern, des Homecomputerherstellers Commodore, dürfte aller relevanter Leserschaft („Generation C64″) bekannt sein: Insolvenz im Jahr 1994.
Auf Commodore folgte Opel als Sponsor auf dem Trikot des ruhmreichen, aber letalen FC Bayern: Dick und fett eingebrannt ins kollektive Gedächtnis der Fußballeristen wegen solcher [Link leider tot] Bilder. Auch zum Schicksal Opels muss man in diesen Tagen nichts weiter erwähnen, der Jordan ruft schon: Spring!
Bliebe das — noch — liquide Tee-Irgendwas, das allerdings trotz seiner Logofarbe auch nicht unbedingt in eine rosige Zukunft steuert.
Sollte Tee-Irgendwas dann auch dem FC-Bayern-Trikot-Fluch zum Opfer gefallen sein, wird sich wohl niemand mehr finden lassen, der die teure Brust mieten will.
Klar, wer bezahlt schon gerne für seine eigene Hinrichtung?
19 KommentareEiner der umtriebigsten Menschen all jener, die im „Inzestverein“ (© by Torsten Wieland) namens Fußball-Glubbusphäre* unterwegs sind, probek, hat nach dem Europäischen Fußball-Radar und der Anregung zur Diskussion über eine Blogger-Vertretung das nächste Ei aus seinem schnellen Brüter in Geiselgasteig gelassen:
Ein Fußball-Podcast von Menschen wie Du und ich für Menschen wie Du und ich ist in Planung.
Beteiligen kann sich jeder, wie auch beim Fußball-Radar, der Interesse hat und nicht lispelt. Welche Voraussetzungen ansonsten gegeben sind und welche Jobs noch zu vergeben sind, dazu alle Details bei probeks ausführlichen Erläuterungen in seinem Beitrag zum geplanten Podcast [Link leider tot]. Und wer Interesse an einer Mitarbeit entwickelt, sollte sich auch nicht davon abschrecken lassen, dass die Diskussion dort drüben schon relativ weit gediehen ist. Es bleibt immer noch offen für viele. Viele Köche verderben zwar den Brei, aber wer will schon auf diese verdorbenen Sachen verzichten, wo Fußball ansonsten doch schon so unsexy ist.
Also, auf zu probeks Podcastprogramm [Link leider tot].
* Etwas, was es in der Rezeption vieler thematisch anders orientierter Globospl0kkar gar nicht gibt. Die längst widerlegte Bielefeld-Legende muss ich hier nicht bemühen, es reicht der Verweis auf das Phänomen sog. „urban legends“ sowie dieser kleine, wenn auch späte Lesehinweis. Natürlich gibt es wohl Fußballblogger in Deutschland. Nur nicht am Wochenende, weil da alle im Stadion sind.
1 KommentarIn einem höchst aufschlussreichen Interview einer Zeitung mit einem Bundesligamanager liest man Folgendes:
Zeitung: […] Im Fall von Christoph Daum war das besonders auffällig.
Manager: Nach ein paar Tagen habe ich den Sportchef der Zeitung angerufen, die den Namen Daum besonders oft ins Spiel gebracht hatte, und gesagt: „Jetzt ist Schluss, ich stelle Daum nicht deshalb an, weil ihr das wollt.“ Letztlich ist die ganze Geschichte doch durch dieses Blatt in Gang gekommen. Woher sonst soll Herr Daum meine Telefonnummer haben? Von mir jedenfalls nicht. Schäbig von Daum fand ich auch, aber das passt wohl zum Charakter, dass er behauptet, er hätte mir abgesagt. Dabei gab es gar kein Angebot von uns. Wie kann er es dann absagen?
Zeitung: Hat sich das Geschäftsgebaren in der Bundesliga verändert, sind die Trainer abgebrühter geworden?
Manager: Kann ich nicht sagen. Aber einen Trainer lernt man sowieso erst richtig kennen, wenn es mal nicht so läuft. Erst da zeigt sich der wahre Charakter. Wenn er sich schon bei den Verhandlungen so verhält, was werde ich dann wohl hinterher mit ihm erleben?
Zeitung: Sie sind also letztlich froh, dass es mit Felix Magath und Christian Gross nicht geklappt hat?
Manager: Ja, Magath hätte auch dann keine Chance mehr gehabt, wenn er doch noch zugesagt hätte. Ich habe ihm gesagt: „Eiere weiter herum, ich mach das nicht mit.“ Von Gross hatte ich eigentlich einen guten, seriösen Eindruck, nachdem wir uns zwei Tage vor dem entscheidenden Spiel um die Schweizer Meisterschaft unterhalten haben. Er hatte uns um absolutes Stillschweigen gebeten, geht dann aber in die Pressekonferenz und sagt, dass er ein Angebot von uns hat. Das ist schlechter Stil. Warum verhält er sich so? Das ist für mich unbegreiflich.
Zeitung: Passen die Erfahrungen der Trainersuche zu denen der abgelaufenen Saison? Sie haben insgesamt einen desillusionierten Eindruck gemacht und so viel über mangelnde Disziplin der Spieler geredet wie niemals zuvor in den letzten Jahren bei Ihrem Club.
Manager: Das ist in dem Moment eingerissen, als der Trainer nicht mehr Stevens hieß. Da ist etwas kaputt gegangen. […]
Zeitung: Wird es Heynckes schwer fallen, die Disziplin wiederherzustellen?
Manager: Ich bin fest davon überzeugt, dass sich niemand mehr das erlauben wird, was er sich im letzten Jahr herausgenommen hat. Vor Heynckes wird die Mannschaft Respekt haben, weil sie weiß, was er als Spieler und Trainer alles erreicht hat. Mein Club muss wieder ein Team werden, wie wir das früher gewesen sind. Und für mich gehört es zu den vordringlichsten Aufgaben eines Trainers, ein Team zu formen. […]
Und auch wenn all die Namen der Protagonisten so klingen, als könnte das Interview von heute Morgen sein, so ist es doch aus dem Jahre 2003. Wieder mal kann man nicht so viele Ausrufezeichen setzen, wie man möchte, ohne den Pfad des guten Geschmacks zu verlassen. Zweitausendunddrei. Das ist ein halbes Dutzend Eier her, umgerechnet. Oder auch 2.190 Tage; 52.560 Stunden oder 3.153.600 Minuten. Und in dieser ganzen Zeit ist der Bundesliga nichts Besseres eingefallen, als die Protagonisten an den Schalthebeln von A nach B nach C nach Y nach A zu verschieben (mit Ausflügen in die Türkei, Schweiz oder Österreich, kurz in jene Mitglieder der Fußball-Diaspora, in welche man schon zu Zeiten von Karl-Heinz Feldkamp auswich. Karl-Heinz Feldkamp? Moment, der ist doch …)?
2003 war noch weit vor der grausigen EM 2004 in Portugal, noch lange vor amerikanisch kopierten Deuserbändern und dem stante pede folgenden Einwurf Neururers, dass man das alles schon längst seit 40 Jahren selber mache. Und trotzdem hangeln wir uns von Magath zu Daum zu Heynckes, wie damals? Wie damals geistert Christian Gross nur als Phantom auf dem Schmierzettel (man hat ja keine Emailadresse und auch kein Laptop) herum, das aber niemals eingesetzt werden wird? 2003 war noch ein gewisser Skibbe Bundestrainer, der jetzt gerade …
Die Kreativität und vor allem der Mut der Beteiligten, nicht immer wieder Trainer einzustellen, die an anderen Stellen gescheitert sind, lässt sich ziemlich genau in der Halbwertszeit der Bundesligakarrieren solcher Neueinsteiger wie Jos Luhukay oder Jürgen Klinsmann bemessen. Sie tanzten nur einen Sommer. Und schwupps, geht es zurück an den alten Aktenschrank, in dem die immer gleichen Namen prangen.
2003.
6 KommentareEigentlich war vom niemanden bekannten Hauptchefprogrammierer der Matrix vorgesehen, dass die knappen 8 Wochen der Sommerpause mit für den von der Matrix nichts ahnenden Fußballinteressierten deutscher Landstriche spannenden und unterhaltsamen Rätselrataktionen um die Besetzung diverser Trainerposten gefüllt werden sollten. Sponsoren und sonstige Institutionen, die mit dem Rätselraten und weiterem Klimbim um den Fußball herum ihre Penunzen verdienen, hatten sich einverstanden erklärt, die zwar klein, aber dauerhaft köchelnde Flamme der Ungewissheit so lange als nur irgend möglich und nur irgend gut fürs Geschäft am selbigen dem Köcheln nämlich zu halten.
Nun dieser durch nichts entschuldbare Fehler im Spannungsbogen der Matrix, der bewirkte, dass gleich drei doch eigentlich bis weit in den Juni hinein als „unbesetzt“ vorgesehene Trainerposten in nur zwei Tagen besetzt wurden. Der Chef vom Hauptchefprogrammierer tobt, wird kolportiert, und zurecht. Womit sollen die Gazetten ihre leeren Seiten nun füllen, wenn schon aller Würfel gefallen ist? Womit soll der gemeine Fußballinteressierte gelockt werden, die Nachrichten auf- oder abzurufen, sich der auch in Zusammenkünften von Antlitz zu Antlitz gerne gepflegten Kaffeesatzleserei und Verlautbarungen-kleinster-Kajüte-auf-Fingerzeige-Untersucherei zu widmen und im Wortsinne am Ball zu bleiben?
Sollten wir in Zukunft erleben, dass plötzlich völlig unvorhergesehene Dinge passieren, wie dass ein Trainer seinen Präsidenten anruft und „ich bin dann mal weg“ in die Muschel flüstert, woraufhin er weg und die Trainerstelle vakant ist, an einer Stelle, an der niemand damit rechnen durfte, dann könnten das die verzweifelten Bemühungen des Hauptchefprogrammierers der Matrix sein, seinen Job respektive seine Haut zu retten. Der Chef vom Hauptchefprogrammierer tobt, und zurecht. Da darf man als von der Matrix nichts Ahnender nicht überrascht sein, wenn der Hauptchefprogrammierer plötzlich auf so absurde Ideen kommt, ein Verein-xy-Urgestein zum Torhüter des namentlichen Feindes machen zu wollen. Oder dass für die vorgesehenen Vakanzen Trainer eingeplant werden, die vom modernen Fußball so weit weg sind wie der Mond von der Erde (ca.). Womöglich wühlt der Hauptchefprogrammierer nun in alten Handlungsfäden und stößt dabei auf den einen oder anderen, den man als Nichtsahnender längst eingemottet wähnte, nur um festzustellen, dass man vor keiner Überraschung in der Matrix sicher ist.
Fehler darin machen solche nur noch wahrscheinlicher.
3 KommentareLustig.
Der Gomez Mario macht anderthalb bis vier Buden.
Und der Reporter, hier: Bela Rethy, steigt voll drauf ein: oh, seine Serie ist zu Ende. Welche Serie? Die von den 24 Toren in der Bundesliga? Oder die, die man sich selbst ausgedacht hat? „Endlich ist die Minutenzählerei zu Ende!“ – Ja, klar, endlich ist sie zu Ende. Bliebe nur die Frage, wer überhaupt die Minuten gezählt hat. Der zum Beispiel, der das Ende der Minutenzählerei dann ausgerufen hat? Nicht doch, natürlich hat der nicht mitgezählt und auch nicht darauf gewartet, dass diese, von ihm selbst natürlich nicht durch- und mitgeführte Minutenzählerei zu Ende geht. Nein.
Er hat damals, als der Gomez Mario noch immer nicht traf, beim Halbfinale der EM, als das Bild ausfiel, seinen Ring in den eben solchen geworfen. Hey, hier ist Radio, Günther Koch, der ganz alte Werner Hansch, aber nicht, dass mich noch irgendjemand fragt, worum es hier geht oder was hier gerade passiert. „Ich habe 10 Jahre in Brasilien gelebt.“ Tolle Sache. Noch toller wäre, wenn man etwas zum Spiel sagen würde und sich nicht ständig vertun würde. Der eine oder andere Versprecher ist ja okay, „sieben zu drei“, sowas lassen wir noch durchgehen. Nicht aber dass ständig Namen durcheinandergewürfelt werden oder dass man nicht weiß, wann abseits ist oder wann doch abseits ist. Und im Endeffekt auch scheißegal, was er da labert, wenn er einfach die Klappe halten würde.
Tut er aber nicht.
Weil er ja dafür bezahlt wird. Es tut richtig weh, alt zu werden. Man muss es aber auch mal erkennen. Dann wäre es nur noch halb so schlimm. Man könnte im Kindergarten der eigenen Enkel Laub zusammenfegen. Oder andere sinnvolle Aufgaben übernehmen. Man muss nur nicht mehr so tun, als wäre man noch jung genug, die Details zu erkennen. Eine Brille scheint da keine Lösung zu schaffen.
Es ist vorbei. Bye, bye, rethy-Mond.
10 Kommentare… der ehemalige Stuttgarter …
2 KommentareFußballblogs, die teilweise gar keine sind oder sein wollten, legen allerorten ihr Saisonendphasenfell ab und neue Farben auf. Den Anfang machte der indirekte freistoss, der Fan aus Mitleid von Catenaccio hat WordPress ganz verlassen und ist jetzt … „anders“, wie er sagt, allesaussersport hat ebenfalls ein wenig am Erscheinungsbild gefeilt. Nun also auch hier, die Pläne lagen schon länger in der Schublade und die zeitliche Koinzidenz sowohl mit dem Abtreten Christoph Daums vom 1. FC Köln zu Fenerbahce Istanbul als auch mit Catenaccios Neugeburt ist eine reine solche. Ich bitte selbstredend darum, Fehler und anderes Mißliebiges zu erwähnen. Die Texte in der Sidebar sind bewusst in einem schwachen grau gehalten, denn das Hauptaugenmerk sollte weiterhin auf den gewesenen und noch kommenden Textbeiträgen liegen und nicht so sehr darin, mit Archivgedöhns und anderem von genau jenen Texten abzulenken. Alle anderen Aspekte stehen dem öffentlichen Runtermachen natürlich offen.
An der Technik hat sich hier nichts geändert, es bleibt bei WordPress und einzig das Aussehen ist jetzt noch trainer-baadiger.
Neuerungen gibt es dennoch ein paar.
Oben rechts befindet sich eine nur so genannte Toolbar, denn tatsächliche Werkzeuge befinden sich darin nicht. Neben dem Trainer-Baade-Standard der „Alliteration der Woche“ gibt es dort die letzten Twitteritweets zu lesen sowie die Möglichkeit, den Feed zu abonnieren (auch für die Kommentare), eine seitenweite Suche durchzuführen oder Kontakt mit mir aufzunehmen sowie das Impressum und die Sitemap aufzusuchen.
[photopress:toolbar_neu.jpg,full,centered]
Welcher der fünf apokalpytischen Reiter beim Laden der Seite aktiv ist, entscheidet eine ausgeklügelte Formel, die die jeweiligen Inhalte gemäß ihres standardisierten Anteils am Gesamtbudget der Aufmerksamkeit eines durchschnittlichen Lesers erscheinen lässt. Dennoch kann man natürlich immer auch von Hand daraufherumklicken, ohne dass die Seite neu geladen werden muss. Eine tolle Erfindung, die allerdings mit Ausnahme der ausgeklügelten Formel nicht von mir stammt, was immerhin dazu führt, dass sie weniger fehleranfällig sein müsste als anderenfalls zu erwarten wäre.
Zweitens erscheinen nun auch hier in den Kommentaren die jeweiligen Gravatare der Kommentierenden, sofern vorhanden.
Was ist ein Gravatar und wo bekomme ich ein solches? Gravatar steht für globally recognized avatar, welches man sich bei gravatar.com kinderleicht und natürlich kostenlos erstellen kann. Was aber ist ein Avatar und wofür braucht man das?
Ein Avatar ist eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt. Das Wort leitet sich aus dem Sanskrit ab. Dort bedeutet Avatāra „Abstieg“, was sich auf das Herabsteigen einer Gottheit in irdische Sphären bezieht. Der Begriff wird im Hinduismus hauptsächlich für Inkarnationen Vishnus verwendet.
Natürlich werden alle Kommentierenden einer Gottheit gleich behandelt, sofern sie nicht Kommentarspam abliefern. Das war allerdings vorher auch schon so, jetzt kommt dieses Gravatar dazu. Eine nette Spielerei für all jene, die diese Bilderkes mögen, wer es nicht mag, macht sich kein Gravatar, weil das kein Muss ist, um hier zu kommentieren, sondern nur ein Bonbon.
Drittens finden sich nun ganz unten am Ende der Seite all jene für den Leser irrelevanten Spielereien mit diversen Blogverzeichnissen, anwesenden Lesern und weiterem Schnickschnack, die zuvor mit wild gemixten Farben in ihren Logos für unschöne optische [photopress:footer_neu2.jpg,full,alignright]Ablenkung sorgten. Darunter wiederum finden sich noch einmal die Links zum Kontaktformular, zum Impressum und zur Sitemap, wie auch die einzige Möglichkeit, alle auf dieser Seite verwendeten Tags aufzurufen. Normalerweise für keinen menschlichen Leser interessant, kann man natürlich doch gerne mal reinschauen und sich wundern, wieso hier so vergleichsweise viel über den FC Schalke 04 und vergleichsweise wenig über FC Bayern München geschrieben wurde, was wiederum beides kein Vergleich zur absoluten Menge an Beiträgen bezüglich diesem Gebilde namens Greuther Fürth ist.
[photopress:schweinsteigerschezahl.jpg,full,alignleft]Viertens ist die „Schweinsteiger’sche Zahl“ — und ich weiß, dass sie einigen sehr ans Herz gewachsen ist — zur Zeit erstmal auf Eis gelegt. Das kann man vom im glühend heißen Dubai weilenden Schweinsteiger selbst nicht behaupten, allerdings wartet diese Zahl noch auf einen Titel, der sinnvoll, passend und nicht zu lang ist, da sonst die ganze Sidebar gesprengt wird. Sollte jemand einen Geistesblitz haben, ist er dazu verpflichtet, diesen in den Kommentaren abzulegen, woraufhin die „Schweinsteiger’sche Zahl“ stante pede wiederbelebt wird.
Der schon vor längerer Zeit eingeführte Global Translator mit seinen Länderfahnen, die allerdings Sprachen und nicht Länder symbolisieren sollen, ist der einzige, dem erlaubt wurde, aus dem altbekannten Schema „Grau-grau-grau-grau-grau-grau-graurot“ auszubrechen. Auch hier liegt der Haken aber einzig in der Umsetzung. Falls jemand weiß, wie man Länderfarben in grau-grau darstellt und trotzdem erkennbar bleibt, für welches Land der graue Pixelklumpen stehen soll, bitte ich wiederum um Wortmeldung. Natürlich nehme ich an, dass die allermeisten meiner Leserinnen und Leser des Deutschen mächtig sind, dennoch ist es immer mal wieder interessant, die Texte auf russisch oder gar arabisch zu sehen.
[photopress:daten_und_rekorde.jpg,full,alignleft]Angefangen hatte alles damit, sich dem Nerdtum der Fußballstatistiken hinzugeben, was zwischendurch auch immer mal wieder durchscheint, gerade in Phasen der Sommerpausen oder Winterpausen ein nicht unbeträchtliches Vergnügen. Die wichtigste und nahezu einzige inhaltliche Neuerung ist im Zuge dieses Verlustierens an den Zahlen die Einführung einer „Datenbank“ Neururer’schen Ausmaßes. Da ich beim Schreiben diverser Beiträge immer mal wieder auf solche Listen wie die der „Ewigen Torschützenliste der Bundesliga“, „Alle DFB-Pokalsieger“ oder „Alle Fußballer des Jahres in Europa“ zurückgreifen muss und das bislang eine zusätzliche Suche plus ein paar Klicks bei Wikipedia oder an ähnlichen Orten erforderlich machte, war es eine naheliegende Idee diese Daten einfach selbst bei mir abzulegen, um nicht immer endlos durchs Netz zu irren, wenn es doch nur um ein klitzekleines Informatiönchen ging. Deshalb gibt es also diese noch im Aufbau befindliche „Datenbank“ (die natürlich nichts anderes als eine Sammlung von Listen und eben keine Datenbank ist, wie man es bei Neururer aber immer noch vermutet) hier auf der Seite und zwar direkt anwählbar von der Startseite aus. Sollte diese in Zukunft noch weiter wachsen, wird sie vielleicht in Rubriken aufgeteilt und man bräuchte dann schon zwei Klicks, um zur relevanten Liste zu gelangen. Das wäre aber immer noch schneller, als irgendwo außerhalb zu suchen. Falls jemand dort ein paar von mir eingestreute Easter Eggs fände, wäre das erstaunlich.
[photopress:janus_aktuell.jpg,full,alignright]Kleinere Änderungen wie dass die Rubrik „Aus den Katakomben“, die fünf zufällig ausgewühlte ältere Beiträge enthält, jetzt „Sonntagsschüsse“ heißt und einen etwas prominenteren Platz erhält, erschließen sich von selbst. Die Beiträge von vor einem Jahr firmieren weiterhin unter „Letzte Saison“ und finden sich unten am Ende der linken Sidebar. Janus bleibt ebenfalls in der Sidebar erhalten und ist übrigens auch mit einem neuen Beitrag zum Aufstieg der Fortuna aus Düsseldorf vertreten. Die ebenfalls etwas prominentere Position wird hoffentlich nicht bald wieder eingemottet werden müssen, wenn sich bewahrheitet, was janus in seinem letzten Beitrag andeutet.
Hier ist also aufgeräumt und wie schon erwähnt ist Kritik immer willkommen. Zudem soll es nicht an den Dingen mangeln, die der eine oder andere Leser gerne hätte, sei es eine Email-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren oder eine Editierfunktion der eigenen Kommentare, je nachdem, was hier gewünscht wird.
Ansonsten findet heute das wahnsinnig wichtige Länderspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate — Wer erinnert sich nicht gerne an das 5:1 bei der WM 1990? — statt und dann sind es auch nur noch 12 Tage bis zum Beginn des Confed-Cups 2009 in Südafrika. Es geht also weiter hier in altbewährtem Tempo, nachdem die Umbauarbeiten abgeschlossen sind.
Dank geht an all jene, die sich mit kleinen und großen Vorschlägen eingebracht haben sowie besonders an CSS-Frickelfritze ghostdog, der unkompliziert den Mann vom Fach mimte.
Zurück ins Studio.
37 KommentareAufgefallen war mir diese kleine Reihe erst nach der 2. oder 3. Sendung. Auffällig ist es immer dann, wenn überhaupt irgendjemand von außerhalb über den MSV Duisburg berichtet, der graumäusiger noch als der VfL Bochum daherkommt. Es gibt im Prinzip seit dem Abschied Friedhelm Funkels und einiger damaliger Leitspieler eigentlich kein Gesicht mehr, das sportlich für den MSV steht, ob nun auf dem Feld oder auf der Trainerbank. Das ständige Durchwechseln, der stetige Neuaufbau bewirken keine Identifikationsmöglichkeit. Sportlich pendelt man auf Karlsruhe- oder Bielefeld-Niveau zwischen den Ligen, wobei man im Gegensatz zu den Vorgenannten schon seit Ewigkeiten nicht wenigstens ein Mal in der ersten Liga die Klasse halten konnte, was dieser Beitrag illustriert.
Umso bemerkenswerter also, wenn sich tatsächlich ein Medium mal etwas ausführlicher mit diesem Verein beschäftigt. Große Quote ist mit dem MSV sicher nicht zu machen, auch wenn der quietscheloquente Schnäuzerij Neururer noch für jeden Spruch und jedes Interview zu haben ist. Dabei kommt aber oft nicht mehr heraus als das, was die SPD auf Plakaten der Linken unterstellt.
So schwankt die ingesamt 18-teilige Serie auch deutlich in ihrer Qualität, je nachdem, wie das Wochenende zuvor verlief und vor allem je nach Gesprächspartner. Dass aus Obermufti Hellmich kein authentisches Wort herauszuholen war, war ebenso abzusehen wie dass Tobias Willi etwas offenere Worte fände und etwas von sich preis geben würde.
Die meisten Folgen waren trotz der relativen Kürze von ca. 5:00 Minuten eine Qual. Zu nichtssagend und belanglos, oftmals nicht mehr als das, was man ohnehin selbst kennt, wenn man dann und wann mal ins Stadion geht und zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, oftmals anscheinend auch gar nicht mit der Intention, dem Zuschauer etwas Neues mitzuteilen.
Aufmerksamkeit kann jede Graue Maus gebrauchen, wenn ein Elfmeter wie diese 18 Folgen über den MSV Duisburg aber so amateurhaft nebens Tor gesetzt wird, ist dann doch niemandem geholfen. Die wenigen Ausnahmen sind zwar umso sehenswerter, aber leider auch rar.
Die ganze Serie verfolgt und beleuchtet hat der höchst lesenswerte Kees Jaratz, der in seinem Zebrastreifenblog ohnehin ein Perlchen des Fußballschreibens ans nächste reiht und dabei wesentlich weniger Probleme mit den Standardsituationen hat als die Macher von „Mitten in Meiderich“ beim DSF. Zum Abschluss der Saison kann man sich also die kompletten Folgen in schriftlicher Nachlese bei Kees Jaratz geben, um nicht 90 Minuten am Stück Videos schauen zu müssen. Viel Vergnügen.
2 KommentareMan möchte es gar nicht so genau wissen eigentlich, man möchte lieber nicht fragen, weil man die Antwort schon ahnt und sich so fürchterlich fremdschämt, dass dagegen selbst ein Kaffee-Service noch eher ein Anlass zum Stolz ist. Offensichtlich hat aber die selbe, und jetzt muss ich vorsichtig sein mit meiner Wortwahl, sagen wir: Frimpe, ich glaube, eine Frimpe, das ist bestimmt keine Beleidigung unter der Gürtellinie oder dergleichen mehr, es ist schließlich eine Blume, und jemanden wie eine Blume zu nennen (türkische weibliche Vornamen leiten sich sehr oft von bestimmten Blumennamen ab), kann ja kaum justiziabel sein, oder? die selbe Frimpe wie jene, die auch nach dem verlorenen EM-Finale 2008 irgendwelche Show-Elemente angesichts einer Niederlage für angemessen hielt, diese alte fleischfressende Pflanze, die wir dort im Vordergrund sehen, bei dem Empfang der Frauen-Nationalmannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007, das ist nicht zufällig diese völlig artfremde Nulpe Tulpe namens Oliver Pocher, die dort so überhaupt gar nichts zu suchen, wahrscheinlich an diversen BHs gezupft, Trikottäusche vorgeschlagen und anderen zotigen Müll von sich gegeben hat?
Nein, natürlich nicht. Was hätte auch eine Frimpe wie Oliver Pocher bei einer Titelfeier der Frauen-Nationalmannschaft zu suchen, außer extrem gequirlte Scheiße auf dem Niveau von Grundschul-Schulhof-Witzen zu versuchen (!) zu machen und sich selbst als Mittelpunkt der Veranstaltung zu gerieren, was in Ermangelung des Wunsches aller anderen Beteiligten, sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken, dann auch hervorragend funktioniert haben wird.
Zum Glück war ich bei diesem Empfang weder vor Ort noch vor dem Television live dabei, ich hätte evtl. mich oder andere an diesem Ereignis Beteiligte erschossen.
Aber zunächst prüfe man selbst, und dann schnell aufs Klo.
Es ist ja so einfach, Pocher zu bashen. Natürlich ist das einfach. Dahinter steht aber auch ein gesamter Verband, der es zulässt, dass seine eigenen Ereignisse ins absolut Lächerliche gezogen werden. Was sind das für Menschen beim DFB, die akzeptieren, dass ein Grundschulzeugejehovas daherläuft und bei jeder, aus sportlicher Sicht, ernsthaften im Sinne von seriös dem sportlichen Erfolg huldigenden Feier ein Mikro in die Hand bekommt und sein hirnloses RTL-Zielgruppen-gerechtes Geschwätz absondern darf, während derselbe Verband Gelbe Karten für nicht in der Hose befindliche Trikots verteilen lässt oder aber auch seine eigenen Mitglieder, die Amateurvereine nämlich, mit seinen neuen Sonntagsspielterminen verarscht, weil doch jedem Kreisligaverein noch 120 Euro aus dem Millionentopf von Premiere-Sky zufallen. Achso. Ja, klar, daher weht der Wind. Man nimmt seine Mitglieder ohnehin nicht ernst. Da kann man natürlich auch gerne mal seine eigenen frisch gebackenen Weltmeisterinnen dieser Lächerlichkeit preisgeben.
War es nicht Jens Lehmann, der auf die Feier und vor allem auf Pochers Gesülze nach dem EM-Finale keinen Bock hatte? Ballack ganz sicher und man muss sagen: beide werden nicht unsympathischer dadurch.
(Statt Pocher, einer extrem schlimmen Frimpe allerdings, könnte dort genauso Atze Schröder, Hagen Rether, Volker Pispers oder sogar Helmut Schmidt himself stehen: Es würde nichts daran ändern, dass jener welcher dort nichts zu suchen hätte. Aber, Pocher, ja, der macht es dann doch noch mal schlimmer als die anderen es je könnten.)
(Silke Rottenberg ist auch schon ganz schlecht, sie lehnt sich schon zum Speien vorneüber.)
7 KommentareLong time passing.
Where have all the Kuttenträger gone?
Long time ago.
Ironcalli picked them everyone
When will they ever slim?
When will they ever slim?
(Danke an irgendeinen Tweet von gestern…)
7 Kommentare