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Schlagwort: Alemannia Aachen

Update! „Tor des Jahres“ — alle auf einen Klick-Blick

[Update Nr xy] Marcel Risse 2016 mit einem überaus sehenswerten Freistoßtor, Lukas Podolski 2017. Nils Petersen mit schönem Weitschuss 2018.

[Update Januar 2016] Das Tor des Jahres 2015 erzielte Carsten Kammlott. Das wird hier extra noch mal erwähnt, weil man sich den dazugehörigen Beitrag der Sportschau ruhig geben sollte, sofern man sehen möchte, wie ein Profi der 3. Liga so lebt. Jeden Sonntag bei den Eltern zum Essen (wobei das der eine oder andere Weltmeister ja ebenso pflegen soll) und derlei mehr. Nicht prickelnd, aber erhellend. Und das Tor an sich natürlich: hier der Beitrag (der obere), sicher nicht lange online. (Außerdem erfährt man so, dass Reinhold Beckmann immer noch die Sportschau macht. Dachte, der spielt jetzt Gitarre.) Und für die Jüngeren vielleicht interessant, dass dieses Tor einen weltbekannten Vorfahren hatte. Das Tor, nicht Kammlott.

[Update April 2013] Dass ein Schwede mit bosnischen Wurzeln in einem Freundschaftsspiel in Schweden gegen England das Tor des Jahres in Deutschland erzielen kann, bleibt eines dieser Geheimnisse des professionellen Sportjournalismus. Ein fantastisches Tor erzielte Ibrahimovic mit seinem Fallrückzieher natürlich unbestritten, aber die Frage, was das bei den deutschen Toren des Jahres zu suchen hat, bleibt offen — vielleicht mal bei der Sportschau nachfragen.

[Update 29. Januar 2012] Heute gibt es dann den Neuzugang für 2012 2011: Señor Raúl. Ein schön anzusehender Lupfer beim hohen Sieg gegen den 1. FC Köln. Was der FC Schalke übrigens auch ohne Raúl schafft, wie gestern gesehen.

[Update 24. Januar 2011]

Ein Schuss aus 60 Metern. Kreativ. Gab es erst seit 2007 nicht mehr.

[Update 7. April 2009]

Ich hab dann mal eine nur wenig Voraussicht benötigende Änderung vorgenommen, siehe Ende der Liste. Sollte ich mich getäuscht haben, werde ich mich damit bestrafen, selbst so ein Tor wie das von Grafite erzielen zu müssen und es so lange zu versuchen, bis es klappt — allerdings ohne Gegenspieler. Schwer genug.

Aber ich werde mich ohnehin nicht täuschen.

Und wie profan Ballacks Tor von 2008 plötzlich wirkt …

Aus aktuellem Anlass, da Diego mit seinem Tor aus 60m Entfernung gegen Alemannia Aachen gerade Tor des Monats wurde, ein Überblick über die bisherigen Schützen des „Tor des Jahres“ seit der Einführung dieser Wahl im Jahr 1971.

1971 Ulrik Le Fevre
1972 Günter Netzer und Gerd Müller
1973 Günter Netzer
1974 Erwin Kostedde
1975 Klaus Fischer
1976 Gerd Müller
1977 Klaus Fischer
1978 Rainer Bonhof
1979 Harald Nickel
1980 Karl-Heinz Rummenigge
1981 Karl-Heinz Rummenigge
1982 Klaus Fischer
1983 Jürgen Wilhelm
1984 Daniel Simmes
1985 Pierre Littbarski
1986 Stefan Kohn
1987 Jürgen Klinsmann
1988 Jürgen Wegmann
1989 Klaus Augenthaler
1990 Lothar Matthäus
1991 Andreas Müller
1992 Lothar Matthäus
1993 Augustine „Jay-Jay“ Okocha
1994 Bernd Schuster
1995 Jean-Pierre Papin
1996 Oliver Bierhoff
1997 Lars Ricken
1998 Olaf Marschall
1999 Giovane Elber
2000 Alex Alves
2001 Kurt Meyer
2002 Benjamin Lauth
2003 Nia Künzer
2004 Klemen Lavric
2005 Kasper Bögelund
2006 Oliver Neuville
2007 Diego
2008 Michael Ballack
2009 Grafite
2010 Michael Stahl
2011 Raúl
2012 Zlatan Ibrahimovic
2013 Raúl und Julian Draxler
2014 Mario Götze
2015 Carsten Kammlott
2016 Marcel Risse
2017 Lukas Podolski
2018 Nils Petersen

Mit Nia Künzer immerhin schon eine Frau als Gewinnerin dabei, sowie mit Jürgen Wilhelm und dem damals 80-jährigen Kurt Meyer auch zwei Amateure. Rekordsieger bleibt Klaus Fischer mit 3 Toren, vor Günter Netzer, Gerd Müller, Lothar Matthäus und Karl-Heinz Rummenigge mit je 2 Toren des Jahres.

In den meisten Fällen braucht man nur auf die Jahreszahl und den Namen zu schauen, schon ist klar, welches Tor es gewesen sein muss. Beispiele:

Lothar Matthäus 1990
Nia Künzer 2003
Lars Ricken 1997
Klaus Fischer 1982
Oliver Bierhoff 1996

Was an dem wurschtigen, glücklich abgefälschten, kraftlosen, unplatzierten Torschuss Bierhoffs von 1996, der dem armen tschechischen Torhüter durch die plötzlich nur noch mit der Konsistenz unaufgeblasener Luftballons funktionierenden Hände glitt, Tor-des-Jahres-würdig gewesen sein soll (außer eben seiner Wirkung), wird sich uns nie erschließen. Klaus Fischers Tor von 1982 begeistert da schon eher, so wie alle seine Tore des Jahres es vermögen.

Ich persönlich hätte auch diesmal eher auf Christoph Preuß‘ Fallrückzieher gesetzt als auf diese dann doch irgendwie gar nicht so schwierigen Tore der Marke Augenthaler 1989, Alves 2000 oder eben Diego 2007, aber ich bin ja auch nicht die Masse.

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Gewinnspiel: Das sind doch alles Amateure

Heute: Eines der beliebten Gewinnspiele ohne Gewinne bei Trainer Baade.

Gesucht: Alle Bundesliga-Trainer, welche selbst keine Profifußballer waren. Dürften nicht allzu viele sein, allerdings müsste man jetzt 52 Vereine überprüfen. Wenn Ihr so nett wärt und diese Suche für Euren eigenen Lieblingsverein übernehmen würdet und das Ergebnis in den Kommentaren hinterließet, würde ich daraus sukzessive eine schicke Liste basteln.

Regeln: Der Trainer muss einen Verein in der deutschen ersten oder zweiten Bundesliga trainiert haben, wobei er das nicht als so genannter Interimstrainer getan haben darf. Hierfür lege ich keine Höchstzahl an Spielen fest, meist ergibt sich dieser Umstand aus seiner raschen Ablösung. Dazu darf ein Kandidat für diese Liste selbst nie höher als drittklassig Fußball gespielt haben, egal in welchem Land.

Name Trainer bei aktiv bei/in
Andreas Bergmann FC St. Pauli, Hannover 96, VfL Bochum 1. FC Köln II, Wuppertaler SV, Bonner SC, VfB Remscheid
Gerd vom Bruch SpVg Olpe, SSV Dillenburg, Rot-Weiß Lüdenscheid, Eintracht Haiger, Sportfreunde Siegen, Borussia Mönchengladbach, Borussia Mönchengladbach, Wuppertaler SV, Alemannia Aachen, Rot-Weiß Oberhausen Sportfreunde Siegen, VfL Klafeld-Geisweid 08
Christoph Daum 1. FC Köln, VfB Stuttgart, Besiktas Istanbul, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, Fenerbahçe Istanbul, Eintracht Frankfurt, FC Brügge Hamborn 07, Eintracht Duisburg, 1. FC Köln Amateure
Heribert Deutinger SpVgg Unterhaching TSV Neubiberg
Robin Dutt TSG Leonberg, TSF Ditzingen, Stuttgarter Kickers II, Stuttgarter Kickers, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen SVGG Hirschlanden, TSV Korntal, TSV Münchingen, TSV Korntal, FV Zuffenhausen, SKV Rutesheim
Seppo Eichkorn FC St. Pauli, MSV Duisburg FV Gallmannsweil, Borussia Köln-Kalk, BC Efferen, SV Hürth-Kendenich
Michael Feichtenbeiner Stuttgarter Kickers, RW Erfurt, SF Siegen, VfB Stuttgart (Jugend), TSF Ditzingen, Bayer Uerdingen, Darmstadt 98 TV Gültstein, SV Vaihingen, FV Germania Degerloch
Volker Finke TSV Stelingen, TSV Havelse, 1. SC Norderstedt, SC Freiburg, Urawa Red Diamonds TSV Havelse, Hannoverscher SC, TSV Stelingen, TSV Berenbostel
Horst Franz Union Solingen, Karlsruher SC, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, fC Schalke 04, RW Essen, FSV Mainz 05, SV Babelsberg unbekannt
Markus Gisdol TSG Salach, FTSV Kuchen, SC Geislingen, VfB Stuttgart U-17, SG Sonnenhof Großaspach, SSV Ulm 1846, TSG 1899 Hoffenheim II, FC Schalke 04 (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim SC Geislingen, SSV Reutlingen 05, SC Geislingen, 1. FC Pforzheim
Lutz Hangartner SC Freiburg unbekannt
Bernd Hoss FV Ebingen, 1. FSV Mainz 05, FK Pirmasens, Wormatia Worms, Karlsruher SC, Wuppertaler SV, Freiburger FC, VfL Osnabrück, Tennis Borussia Berlin, Blau-Weiß 90 Berlin, SC Freiburg unbekannt
Peter Hyballa Borussia Bocholt, 1. FC Bocholt, Preußen Münster (Jugend), Arminia Bielefeld (Jugend), Ramblers Windhoek, VfL Wolfsburg (Jugend), Borussia Dortmund (Jugend), Alemannia Aachen, RB Salzburg (Jugend), SK Sturm Graz Borussia Bocholt
Frank Kramer SpVgg Greuther Fürth FC Memmingen, FC Bayern München II, TSV Vestenbergsgreuth, SC Weismain, 1. FC Nürnberg II, SpVgg Greuther Fürth II, 1. SC Feucht, SpVgg Greuther Fürth II, SpVgg Greuther Fürth (Jugend), TSG 1899 Hoffenheim II
Kurt Koch VfB Oldenburg, Altonaer SV, Hamburger SV, FC Schweinfurt 05 unbekannt
Sascha Lewandowski Eintracht Dortmund (Jugend), SG Wattenscheid 09 (Jugend), VfL Bochum (Jugend), VfL Bochum II, Bayer 04 Leverkusen (Jugend), Bayer 04 Leverkusen VfR Sölde
Michael Lorkowski Hannover 96, St Pauli, Holstein Kiel, Wuppertaler SV, VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, SSV Vorsfelde, MTV Wolfenbüttel, SC Norderstedt, SV Eichede Phönix Lübeck, BU Hamburg
Martin Luppen Bonner SC, Fortuna Köln, Hertha BSC SC Jülich 1910
Karl-Heinz Marotzke SF Hamborn 07, FC Schalke 04, Nationalmannschaften Ghana, Nigeria, Botswana unbekannt
Ernst Middendorp Eintracht Nordhorn, Arminia Bielefeld, VfB Rheine, FC Gütersloh, Arminia Bielefeld, KFC Uerdingen 05, VfL Bochum, Asante Kotoko, FC Augsburg, Hearts of Oak SC, Tractor Sazi Täbris, Kaizer Chiefs, Arminia Bielefeld, Changchun Yatai, Rot-Weiss Essen, Anorthosis Famagusta, Maritzburg United, Golden Arrows, Maritzburg United SG Freren, TuS Lingen, VfB Rheine, VfB Alstätte
Elmar Müller Hessen Kassel, Preußen Münster, FSV Salmrohr, SF Siegen, VfB Wissen, FV Bad Honnef, VSV Wenden, Bonner SC, SuS Niederschelden-Gosenbach SF Siegen, SV Setzen
Peter Neururer TuS Haltern, SV Westfalia Weitmar 09, Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, FC Schalke 04, Hertha BSC, 1. FC Saarbrücken, Hannover 96, 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach, LR Ahlen, VfL Bochum MSV Duisburg SpVg Marl, DJK Gütersloh, VfB Remscheid, STV Horst-Emscher, ASC Schöppingen
Michael Oenning Verbandssportlehrer Württemberg, Deutschland U-18/U-20 (Co-Trainer), Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Co-Trainer), VfL Bochum (Jugend), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg, Hamburger SV (Co-Trainer), Hamburger SV, Deutschland Studenten DJK Eintracht Coesfeld, SV Wilmsberg, Preußen Münster, Hammer SpVg, TSG Dülmen, SC Pfullendorf
Klaus-Dieter Ochs Hamburger SV, VfL Osnabrück SV Höntrop
Tomas Oral FSV Frankfurt, RB Leipzig, FC Ingolstadt SG Egelsbach, Viktoria Aschaffenburg, Germania Horbach, FSV Frankfurt
Marco Pezzaiuoli Karlsruher SC (Jugend und Co-Trainer), Suwon Samsung Bluewings (Co-Trainer), Eintracht Trier
Deutschland U-16, Deutschland U-15, Deutschland U-17, Deutschland U-18, TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim
SV 98 Schwetzingen, VfR Mannheim
Armin Reutershahn Bayer 05 Uerdingen (Co-Trainer), Hamburger SV (Co-Trainer), Eintracht Frankfurt (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg Preußen Krefeld, SV Schwafheim, TuS Xanten, VfB Homberg
Ralf Rangnick FC Viktoria Backnang, VfB Stuttgart Amateure, TSV Lippoldsweiler, SC Korb, VfB Stuttgart (A-Jugend), SSV Reutlingen 05, SSV Ulm 1846, VfB Stuttgart, Hannover 96, FC Schalke 04, TSG 1899 Hoffenheim VfB Stuttgart Amateure, FC Southwick, VfR Heilbronn, SSV Ulm 1846, FC Viktoria Backnang, TSV Lippoldsweiler
Kosta Runjaic Landesverband, 1. FC Kaiserslautern II, SV Wehen Wiesbaden (Jugend), SV Wehen Wiesbaden II, VfR Aalen (Co-Trainer), SV Darmstadt 98, MSV Duisburg Türk Gücü Rüsselsheim, SV 07 Raunheim, FSV Frankfurt
Reinhard Saftig Borussia Dortmund, Hannover 96, VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Kocaelispor, Galatasaray Istanbul, 1. FSV Mainz 05 TuS Mayen, FV 04 Godesberg, Sportfreunde Eisbachtal, TuS Mayen
Stephan Schmidt Hertha BSC(Jugend-Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Jugend), SC Paderborn 07 Füchse Berlin Reinickendorf, SV Babelsberg 03, Preußen Münster, SV Babelsberg 03, Hertha BSC Amateure, Tennis Borussia Berlin
Rico Schmitt Altchemnitzer BSC 97, VfB Fortuna Chemnitz, FC Erzgebirge Aue II, FC Erzgebirge Aue, Kickers Offenbach FC Karl-Marx-Stadt (Jugend), BSG KKW Greifswald, FSV Grüna 08/FSV Modul Chemnitz
Josef Schneider Hertha BSC, Hamburger SV unbekannt
André Schubert SC Paderborn 07, FC St. Pauli TSV Rothwesten, FSC Lohfelden, TSV Wolfsanger, OSC Vellmar, KSV Baunatal
Werner Schuhmacher RW Lüdenscheid, SV Ottfingen, SpVg Olpe, VfL Klafeld-Geisweid, SuS Niederschelden-Gosenbach, SF Siegen TuRa Altenhundem
Helmut Schulte FC St. Pauli, Dynamo Dresden, FC Schalke 04 SSV Kirchveischede, SSV Elspe, Fortuna Köln II
Mirko Slomka Hannover 96 (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin, Hannover 96 (Co-Trainer), FC Schalke 04 (Co-Trainer), FC Schalke 04, Hannover 96 Hannover 96 II
Bernd Stange Hertha BSC, VfB Leipzig Vorwärts Bautzen, DHfK Leipzig
Hans-Dieter Tippenhauer Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, Bayer Uerdingen, Borussia Dortmund unbekannt
Karsten Wettberg SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München FC Mainburg, TSV Elsendorf
Wolf Werner Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen II, Fortuna Düsseldorf CfR Hardt-Mönchengladbach, TuRa Bremen
Prof. Dr. Elmar Wienecke 1. FC Schweinfurt 05 unbekannt
Martin Wilke Hamburger SV, SC Concordia Hamburg, Landesverband Hamburg unbekannt
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Blog-Krokant: Zwei Blogosquariums-Urgesteine und ein Mal Infografiken

Zwei in der Fußballbloggerei altgediente Recken haben ihre ihrem Empfinden nach ranzig gewordenen Behausungen verlassen und sich von dicken Raupen in Schmetterlinge verwandelt. Oder auch: Sind des Fußballbloggens müde geworden, nach all den Jahren.

Wie das aber meist so ist, merkt man dann nach einer Pause, dass man ganz ohne Publishen im Netz doch nicht kann oder zumindest nicht möchte. Wir sagen: Zum Glück!

Stefan Keller, ein Urgestein, fast so alt (beim Bloggen) wie der Kölner Dom, dürfte den meisten Insassen des Blogosquariums noch als Schreiber der Südtribüne bekannt sein, die sich mit dem 1. FC Köln beschäftigte. Diese ist stillgelegt.

Doch Stefan Keller bloggt weiter über Fußball, nebst anderen Dingen, ganz wie es der Zeitgeist erfordert, unter Klarnamen. „Leben, Schreiben, Sport, Kultur“ heißt sein Blog im Subtitel, und dann findet man auch gleich eine kleine Perle, leider unverhofft tagesaktuell geworden: As time goes by, und das Thema ist Alemannia Aachen.

Bei Twitter heißt er @StefanKeller_. Dass er am Veröffentlichungstag dieses Beitrags seinen Geburtstag feiert (herzlichen Glückwunsch!) ist allerdings ganz ehrlich ein reiner Zufall. Zu finden sind alle seine neuen Sachen nun in seinem Blog (neuerdings nur noch normale Webseite) Stefan Keller.

Sebastian Langer, früher aktiv bei finale, nachspiel und EM 08-Blogger mit Ghostdog, mit dem er Du gehst niemals allein gründete — der Zweck von ständigen Domainwechseln bleibt bis heute im Dunkeln — bloggt jetzt ebenfalls als Klarnamenmensch unter seinem ebensolchen.

Auch da geht es aber immer mal wieder um Fußball, so dass das Blog im Reader und im Kanon bleibt. Zuletzt berichtete Selanger von einer sehr angenehmen, sehr lesenswerten Begegnung mit Helmut Haller, aufgeschrieben leider anlässlich dessen Todes. Bei Twitter ist er @selanger. Sein Blog heißt Sebastian Langer.

Alle guten Dinge sind bekanntlich zwei plus eins. Und deshalb noch aus dem nichtdeutschen Blogosquarium die schicke Seite von „On Goals Scored“. Eine Sammlung ansehnlicher Infografiken zum Fußball, derer es viel zu wenige gibt, nicht zuletzt, da der spielbeobachter sein diesbezügliches Wirken momentan eingestellt hat, die Menschen in klassischen Redaktionen aber offensichtlich kein Faible für so etwas besitzen. Gerade mal bei Zeit online gibt es die eine oder andere Infografik zum Thema, und die FAZ hatte das hier mal im Angebot, aber auch nicht viel mehr.

Umso schöner, dass On Goals Scored da eine klaffende Lücke schließt, mit dem bedauerlichen Randaspekt, dass es hauptsächlich Daten aus britischer Warte sind, die zu ansehnlichen Gesamtkunstwerken verwurstet werden. Doch die Bundesliga kommt auch vor und internationaler Fußball wie das EM-Finale in deutlichen Farben. Klickenswert: On Goals Scored.

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Gewinnspiel: Der langsame Tod des Laufwunders

Respektive der Pferdelunge.

Nach dem mit echten Preisen versehenen Tippspiel zur EM 2012 heute wieder eins der klassischen Gewinnspiele bei Trainer Baade: Ein Gewinnspiel ohne Gewinn, außer an Erkenntnis. Oder Arsenal für die diversen Fußballquizze dieser Welt:

Der langsame Tod des Laufwunders hat in den Fußball Einzug gehalten, weil sich kaum ein Spieler noch erlauben kann, konditionell unterdurchschnittlich schlecht zu sein, über mehrere Spiele hinweg. Die Anforderungen der heutigen Spielweise machen es nötig, das beinahe jeder Spieler auf dem Platz seine 10, 11 oder 12 Kilomter abreißt.

Jene Spieler, welche es auf 12,5 Kilometer bringen, im Vergleich zu jenen, welche „nur“ 10 Kilometer gelaufen sind, als „Laufwunder“ zu bezeichnen, diesem Vorgang fehlt in gewisser Weise die Berechtigung.

Weshalb die Laufwunder aussterben, heute sind beinahe alle Spieler Laufwunder und die Unterschiede werden marginalisiert. Natürlich gibt es immer noch laufbereitere und weniger laufbereitere Spieler, das scheint aber eher eine Frage der Motivation und nicht des Laufvermögens zu sein.

Und da die Laufwunder respektive Pferdelungen aussterben, wollen wir doch noch mal schnell vor ihrem endgültigen Dahinscheiden sammeln, welche Spieler einst als Laufwunder galten.

Ein Inbegriff eines Laufwunders respektive einer Pferdelunge ist aus meiner Wahrnehmung immer noch Wolfgang Rolff, weshalb ich ihn hier als ersten in den Ring werfen möchte.

Ein Laufwunder definiert sich darüber, dass es von vielen so genannt wird oder wurde und dies auch über das Umfeld des eigenen Vereins hinaus Konsens ist oder war. Es definiert sich also nicht über die tatsächlich gelaufenen Kilometer in einem Spiel.

Wie man weiß, haben sich die Maßstäbe da doch ziemlich verschoben. Wer die Laufleistung eines Spielers aus den – beispielsweise – 1930er Jahren mit der heutigen eines durchschnittlichen Torwarts vergleicht, wird den damals sportelnden Menschen Unrecht tun. Zu ihrer Zeit waren sie damit eben, je nachdem, einige der besten ihrer Epoche. Es werden nur nicht mehr viele hinzukommen, und wenn doch, dann nur aus dem Wunsch der Legendenbildung heraus, und nicht, weil die reinen Zahlen dies erlauben würden. Wobei zugegebenermaßen auch früher, als man gar keine Zahlen zur Verfügung hatte, nicht nach Zahlen, sondern nach Augenmaß entschieden wurde, wem man dieses Etikett des Laufwunders oder der Pferdelunge anklebte.

Der erste also soll Wolfgang Rolff sein, der übrigens in seiner Karriere ganz schön rumkam. Wer galt oder gilt noch als explizites Laufwunder?

Laufwunder Mannschaft(en)
Lars Bender TSV 1860 München, Bayer Leverkusen
Sven Bender TSV 1860 München, Borussia Dortmund
Daniel Bierofka TSV 1860 München, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart
Uli Bittcher FC Schalke 04, Borussia Dortmund
Hans-Peter Briegel 1. FC Kaiserslautern, Hellas Verona, Sampdoria Genua
Wolfgang Dremmler Eintracht Braunschweig, FC Bayern München
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen
Clemens Fritz Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Karlsruher SC, Rot-Weiß Erfurt, VfB Leipzig
Ryan Giggs Manchester United
Jürgen Groh 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV, Trabzonspor
Kevin Großkreutz Rot-Weiß Ahlen, Borussia Dortmund
Andreas Lambertz Fortuna Düsseldorf
Willi Landgraf Rot-Weiss Essen, FC Homburg, FC Gütersloh, Alemannia Aachen
Lucio Bayer Leverkusen, FC Bayern München, Inter Mailand, Juventus
Herbert Lütkebohmert FC Schalke 04
Thomas Müller FC Bayern München
Hermann Ohlicher VfB Stuttgart
Ivica Olic Hertha BSC, NK Marsonia, NK Zagreb, Dinamo Zagreb, ZSKA Moskau, Hamburger SV, FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Franz Raschid Bayer Uerdingen
Wolfgang Rolff Fortuna Köln, Hamburger SV, Bayer Leverkusen, Racing Straßburg, Bayer Uerdingen, Karlsruher SC, 1. FC Köln
Hasan Salihamidzic Hamburger SV, FC Bayern München, Juventus, VfL Wolfsburg
Hartmut Schade Dynamo Dresden
Burkhard Segler Borussia Dortmund, Rot-Weiß Oberhausen
Dietmar Sengewald FC Carl Zeiss Jena
Wolfgang Sidka Hertha BSC, TSV 1860 München, Werder Bremen
Peter Stark Blau-Weiß 90 Berlin
Jörg Stübner Dynamo Dresden
Jens Todt SC Freiburg, Werder Bremen, VfB Stuttgart
Christian Träsch VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg
Herbert Wimmer Borussia Mönchengladbach
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Friedhelm Funkels nicht ganz astreine Gedanken zur Fairness im Fußball

Unbemerkt von der großen Fußballwelt hat sich gestern bei der Partie Alemannia Aachen gegen Erzgebirge Aue etwas ereignet, was Aachens Trainer (jawollja) Friedhelm Funkel zum Anlass nahm, mal aus seinen Kleidern zu steigen und für alle ganz anschaulich zu definieren, wie man mit großem Sportsgeist vorangeht und Fairplay demonstrieren sollte.

Was war passiert? (Ich liebe diese Boulevard’sche Weiterleitung, die nur dazu dient, weiterzuleiten, aber sonst nichts.)

Erzgebirge Aue erzielte auf dem neuen Tivoli den Ausgleich, nachdem ein leibeigener, also ein heimischer Balljunge extrem schnell mitgedacht und gehandelt hatte.

Nach einem Befreiungsschlag ins Seitenaus war der Ball noch in der Luft, als ein Balljunge durchaus eilfertig ein Spielgerät an die Gäste weiterreichte.

Ein Ding der Unmöglichkeit, findet jener Mann, von dem wir hier annahmen, er sei noch nach altem Schrot und Korn, so sieht er jedenfalls aus, und würde demgemäß auch echtes Fairplay im Stil eines Gentlemans jenem unwürdigen Tricksen und Betuppen an den kleinen Stellschrauben, an denen man als Heimmannschaft überhaupt drehen kann, jederzeit vorziehen.

Weit gefehlt.

Friedhelm Funkel ist zwar nach altem Schrot und Korn, allerdings eben kein Sportsmann dieser Couleur, sondern einer dieser kleinen, miesepetrigen, irgendwie übel aufstoßenden Vorteilserheischer, bei denen einzig das sichere Wissen Trost spendet, dass dieser Mensch in nur wenigen Jahren ausgiebig über dem Höllenfeuer geschmort werden wird. Denn wie bewertete Friedhelm Funkel die Aktion des durchaus staatsmännisch fair handelnden Balljungen?

„Das habe ich so in vielen Jahren auch noch nicht erlebt“, staunte Trainer Friedhelm Funkel, der am Samstag 58 Jahre alt wurde. „Als Balljunge einer Heimmannschaft, die führt, muss man das Spiel verzögern.“

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Impulskäufe

Ich war sicher nicht der einzige, der schon beim ersten der beiden sehr guten Auftritte von Teemu Pukki in der Europaliga gegen den FC Schalke 04 das Edi-Glieder-Syndrom wiedererwachen sah. Dass es im Jahr 2011 dann tatsächlich noch so kommt, ist schon keine Ironie des Schicksals mehr, eher Verzweiflung desselben am strategisch geplanten Vorgehen beim Einkauf von Fußballern. Wobei die dabei angewandte Strategie zugegebenermaßen gar nicht so verkehrt ist:

Wer keine Idee hat, wonach er sucht, kann bei seinen Einkäufen schließlich nichts falsch machen.

Zwei der vier Namen wären damit oben schon erwähnt, die mir zu diesem Phänomen einfallen, dass ein Bundesliga-Club einen Spieler allein deshalb einkauft, weil er in einer oder zwei Partien hervorragend gegen ihn auftritt, meistens auch einige Tore erzielt.

Die anderen beiden wären Roy Makaay, den der Großmeister der Kaderplanlosigkeit nach ihn sehr schmerzenden Toren gegen seinen Verein in der Champions League gleich mal für seine eigene Elf einkaufte. Und sich dabei wohl auch noch von gewiefteren Händlern als ihm selbst ein wenig über den Tisch ziehen ließ. But I digress.

Roy Makaay und der vierte im Bunde ist … tja, fällt mir gerade nicht ein.

Ihr aber wißt bestimmt, welche Impulskäufe in Euren Klubs je getätigt wurden.

 
Name Käufer Abgebender Verein
Edi Glieder FC Schalke 04 SV Pasching
Teemu Pukki FC Schalke 04 HJK Helsinki
Roy Makaay FC Bayern München Deportivo La Coruna
Jan Schlaudraff FC Bayern München Alemannia Aachen
Marcel Heller Eintracht Frankfurt Sportfreunde Siegen
Anatolij Timoschtschuk FC Bayern München Zenit St. Petersburg
Ivica Olic Hamburger SV ZSKA Moskau
Rewas Arweladse 1. FC Köln Dinamo Tiflis
Alexander Baumjohann FC Bayern München B. M‘gladbach
Marcelo Moreno Werder Bremen Schachtar Donezk
Jan Derek Sörensen Borussia Dortmund Rosenborg Trondheim
Mickael Tavares Hamburger SV Slavia Prag
Alexandros Tziolis Werder Bremen Panathinaikos
Ciprian Marica VfB Stuttgart Schachtar Donezk
Anthony Yeboah Eintracht Frankfurt 1. FC Saarbrücken
Alain Sutter FC Bayern München 1. FC Nürnberg
Dawda Bah FC Augsburg HJK Helsinki
Torbjörn Nilsson 1. FC Kaiserslautern IFK Göteborg
Tony Woodcock 1. FC Köln Nottingham Forest
Marcel Rozgonyi FC Schalke 04 1. FC Magdeburg
Hami Mandirali FC Schalke 04 Trabzonspor
Daniel Pavlović 1. FC Kaiserslautern FC Schaffhausen
Cristiano Ronaldo Manchester United Sporting Lissabon
Bajram Sadrijaj Borussia Dortmund TSG Thannhausen
 
 

Wer wurde noch aufgrund der ausschweifenden Beobachtung von 90 oder 180 Minuten Fußballspiel gegen die eigene Mannschaft eingekauft?

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Die Allerletzten

Der Kicker führt in seinem Sonderheft eine Auflistung, welcher Klub wie häufig Tabellenführer war. Dabei ist so eine Tabellenführung wie zuletzt bei Gladbacher Anhängern erlebt zwar sehr euphorisierend. Zudem lernt man auf diese Weise etwas. Den meisten Fans, so ihre Teams nicht zu den Dauergästen auf Platz 1 gehören, wird klar, dass man plötzlich etwas zu verlieren hat, etwas verteidigen muss; ein Umstand, den sie so sonst nicht kennen.

Doch die Fans der allermeisten Klubs wissen, dass es nicht die Aussicht auf Erfolg ist, die den Fußball gleichzeitig so lebendig und so hassenswert macht, sondern die Angst vor dem Misserfolg, vor dem totalen Untergang.

Rainer Calmund konnte nachts nicht schlafen, weil das Abstiegsgespenst nicht aus seinen Gedanken weichen wollte, und aufgehängt hat sich selbst in Südamerika noch nie jemand, weil sein Klub Meister geworden ist.

Dabei ist es natürlich noch einmal ein „psychologisch wichtiger“ Unterschied, ob man nur auf einem Abstiegsplatz oder aber dem allerletzten Platz der Tabelle steht. Ist man Letzter, pfeift hinter einem nur der Wind durch die Schlucht, in die man hinabzustürzen droht. Als Vorletzter steht man immer noch auf den Händen des Letzten, mit denen dieser sich verzweifelt an den Felsvorsprung klammert. Wie man auch als Letzter strampelt, es ist schlicht niemand mehr unter einem, der schlechter steht als man selbst. Und da bewahren nur die Hartgesottensten ruhig Blut. Trainer, Spieler, Fans.

Eine Auflistung, wer wie häufig Letzter in der Bundesliga war, existiert trotz der ausgewiesenen Dramatik dieser Situation (zumindest hier nicht bekannt) nicht.

Wer also in der Bundesliga ist extrem erprobt in diesem Drahtseilakt und für wen ist dieses Gefühl so selten wie Preußen Münsters Aufenthalt in der ersten Liga?

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Alle Aufsteiger in die 1. Bundesliga

In der folgenden Liste befinden sich alle Aufsteiger in die 1. Bundesliga seit ihrer Gründung.

Jahr Aufsteiger
1963/1964 Hannover 96
Borussia Neunkirchen
1964/1965 Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
Tasmania Berlin
1965/1966 Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
1966/1967 Borussia Neunkirchen
Alemannia Aachen
1967/1968 Hertha BSC
Kickers Offenbach
1968/1969 Rot-Weiß Oberhausen
Rot-Weiss Essen
1969/1970 Arminia Bielefeld
Kickers Offenbach
1970/1971 Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
1971/1972 Wuppertaler SV
Kickers Offenbach
1972/1973 Rot-Weiss Essen
Fortuna Köln
1973/1974 Eintracht Braunschweig
Tennis Borussia Berlin
1974/1975 Hannover 96
Bayer Uerdingen
Karlsruher SC
1975/1976 Tennis Borussia Berlin
Borussia Dortmund
1. FC Saarbrücken
1976/1977 FC St. Pauli
VfB Stuttgart
TSV 1860 München
1977/1978 Arminia Bielefeld
SV Darmstadt 98
1. FC Nürnberg
1978/1979 Bayer Leverkusen
Bayer Uerdingen
TSV 1860 München
1979/1980 Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg
Karlsruher SC
1980/1981 Werder Bremen
Eintracht Braunschweig
SV Darmstadt 98
1981/1982 FC Schalke 04
Hertha BSC
1982/1983 SV Waldhof Mannheim
Kickers Offenbach
Bayer Uerdingen
1983/1984 Karlsruher SC
FC Schalke 04
1984/1985 1. FC Nürnberg
Hannover 96
1. FC Saarbrücken
1985/1986 FC Homburg
Blau-Weiß 90 Berlin
1986/1987 Hannover 96
Karlsruher SC
1987/1988 Stuttgarter Kickers
FC St. Pauli
1988/1989 Fortuna Düsseldorf
FC Homburg
1989/1990 Hertha BSC
SG Wattenscheid 09
1990/1991 FC Schalke 04
MSV Duisburg
Stuttgarter Kickers
1991/1992 Bayer Uerdingen
1. FC Saarbrücken
aus der früheren DDR kamen hinzu Hansa Rostock
Dynamo Dresden
1992/1993 SC Freiburg
MSV Duisburg
VfB Leipzig
1993/1994 VfL Bochum
Bayer Uerdingen
TSV 1860 München
1994/1995 Hansa Rostock
FC St. Pauli
Fortuna Düsseldorf
1995/1996 VfL Bochum
Arminia Bielefeld
MSV Duisburg
1996/1997 1. FC Kaiserslautern
VfL Wolfsburg
Hertha BSC
1997/1998 Eintracht Frankfurt
SC Freiburg
1. FC Nürnberg
1998/1999 Arminia Bielefeld
SpVgg Unterhaching
SSV Ulm 1846
1999/2000 1. FC Köln
VfL Bochum
Energie Cottbus
2000/2001 1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
FC St. Pauli
2001/2002 Hannover 96
Arminia Bielefeld
VfL Bochum
2002/2003 SC Freiburg
1. FC Köln
Eintracht Frankfurt
2003/2004 1. FC Nürnberg
Arminia Bielefeld
FSV Mainz 05
2004/2005 1. FC Köln
MSV Duisburg
Eintracht Frankfurt
2005/2006 VfL Bochum
Alemannia Aachen
Energie Cottbus
2006/2007 Karlsruher SC
Hansa Rostock
MSV Duisburg
2007/2008 Borussia Mönchengladbach
TSG Hoffenheim
1. FC Köln
2008/2009 SC Freiburg
FSV Mainz 05
1. FC Nürnberg
2009/2010 1. FC Kaiserslautern
FC St. Pauli
2010/2011 Hertha BSC
FC Augsburg
2011/2012 SpVgg Greuther Fürth
Eintracht Frankfurt
Fortuna Düsseldorf
2012/2013 Hertha BSC
Eintracht Braunschweig
2013/2014 1. FC Köln
SC Paderborn 07
2014/2015 FC Ingolstadt
SV Darmstadt 98
2015/2016 SC Freiburg
Rasenballsport Leipzig
2016/2017 VfB Stuttgart
Hannover 96
2017/2018 Fortuna Düsseldorf
1. FC Nürnberg
2018/2019 1. FC Köln
SC Paderborn 07
1. FC Union Berlin
2019/2020 Arminia Bielefeld
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Wenn der Dummschwätzer mal einen Elfmeter verursacht

Der MSV Duisburg ist bekanntlich nur ein wenig titelloser als der VfL Bochum, die Deutsche Amateurmeisterschaft ist so etwas wie eine bestandener Idiotentest nach dem dritten Durchfallen bei der Führerscheinprüfung: Natürlich ist es besser als es nicht geschafft zu haben, aber man erzählt lieber niemandem davon.

Heute hat der MSV Duisburg immerhin die Gelegenheit, Rekordteilnehmer beim DFB-Pokalfinale ohne eigenen Sieg zu werden. Zur Zeit teilt man sich diesen Spitzenplatz bekanntlich noch mit Alemannia Aachen.

Wie es dazu kam, dass man überhaupt heute in der glücklichen Lage ist, diesen Topwert womöglich heute Abend für sich alleine beanspruchen zu können, zeigt u. a. das kurze Video vom ersten verlorenen Finale 1966, das mal wieder mit ein paar Leckerli aus der Dunkelkammer der Fußballgeschichte aufwartet.

Zum Beispiel mit so Informationen wie dass das Finale des DFB-Pokals von 1953 bis 1963 wohl immer gegen Ende des Jahres stattgefunden haben soll. Kurze Recherche bei fussballdaten.de ergibt aber: Das war nur von 1957 bis 1959 der Fall.

Am Ende, klar, Bayerndusel, haha, gewinnt natürlich der FC Bayern München das Spiel, im Jahr darauf übrigens einen kleinen, unbedeutenden Europapokal und danach dann noch einige weitere, kleine, unbedeutende Europapokale, Weltpokale usw., während der MSV.



Ein weiterer Offenenmundmacher, anknüpfend an diese Anmerkung, ist übrigens des Schiedsrichters Reaktion nach seinem Pfiff zum Strafstoß für den FC Bayern. Ein echter Beinspreizer, in diesem Fall im Wortsinne.

Hat man lange nicht mehr gesehen … aber penibel sind’s scho, gä?

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Home | Startseite | e. V.

Nach dem damaligen Test auf Fremdsprachen der Webseiten der Bundesligavereine heute etwas für Zwischendurch:

Ein kurzer Check, welche Mottos und Botschaften die Klubs der 1. und 2. Liga auf ihren Webseiten anzeigen lassen, bringt Ernüchterndes zu Tage. In der ersten Liga ist es lediglich ein einziges Team, das überhaupt mehr mitteilen möchte als seinen eigenen Namen oder technischen Kram. Die Borussia aus München Gladbach. Immerhin ein weiterer Verein, der „Club“, möchte seine Leser dann wenigstens noch begrüßen.

Ansonsten dominiert die Vorgehensweise, allein den Namen des Vereins als Bezeichnung für die Startseite zu vergeben, wobei sich Puristen von jenen unterscheiden lassen, die noch ein „e. V.“ oder gar eine GmbH angefügt wissen wollen. Wichtig eigentlich nur für jene, die noch an der vollen Bezeichnung des FC Schalke 04 zweifeln.

Drei Klubs wollen zudem klarstellen, dass unter der jeweiligen Adresse nicht wie bei Twitter zur Zeit noch üblich lustige Streiche spielende Anonyme am Werk sind, sondern man tatsächlich auf der offiziellen Seite gelandet ist.

Am Ende bleibt die Gruppe an Webseiten, die gleich in medias technicologas res gehen und vermitteln, wo man sich auf der Seite gerade befindet und wo man sonst noch hingehen könnte.

1. Liga
Wir sind Borussia. Herzlich Willkommen. – Borussia Mönchengladbach
Willkommen – 1. FC Nürnberg
Offizielle Website des FSV Mainz 05
Werder Bremen – Die offizielle Homepage
Offizielle Website von Eintracht Frankfurt: Fußball in der 1. Bundesliga / Ein Verein, 16 Abteilungen
FC St. Pauli
FC Bayern München
Hannover 96
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
Borussia Dortmund
VfB Stuttgart 1893 e.V.
FC Gelsenkirchen Schalke 04 e.V.
VfL Wolfsburg-Fußball GmbH: Startseite
Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH
HSV – News | Live-Ticker | Video | Fans | Offizielle Webseite des Hamburger Sport-Vereins: News
Home | SC Freiburg
Home >> achtzehn99.de

In der 2. Liga, klar, 2 ist ja auch doppelt so viel wie 1, verdoppelt sich mal eben die Zahl der Teams, die auf der Startseite gleich beim Namen der Seite auch noch eine Nachricht übermitteln möchten.

Erstaunlich, obwohl doch Dieter, der Bruder des Feindes des Internets, gerade mal ein paar Monate hinfort ist, erstaunlich aktuell dabei die Hertha aus Berlin, was aber auch dem durch einen unbekannten Gast an der Spree ausgelösten Rausch geschuldet sein könnte: Zählbarer Erfolg.

Nur leichte Anleihen bei Bill Shankly, dafür aber sehr kreativ, nimmt die Alemannia aus Aachen im Titel ihrer Webseite. Aachen liegt bekanntlich nicht weit von Holland entfernt, vielleicht war der Pate des Mottos dann doch eher der Herr mit den Gladiolen. Man wird es so nicht erfahren.

Einzig SpVgg Greuther Fürth mit seinem authentisch gebliebenen Trainer Buyo Buyo erdreistet sich übrigens, gegen den gesellschaftlichen Kodex im Lande der Bescheidenheit und Demut zu verstoßen: Da nennt der bis in alle Verdammnis Ewige Fünfte der 2. Liga doch mal eben seine Titelgewinne auf der Webseite direkt beim, nein, sogar noch vor dem Reinkommen. Dreist. Aber außergewöhnlich.

Ansonsten das selbe Bild wie in der 1. Liga, zwei Vereine halten noch den Hinweis darauf für nötig, dass man an dieser Stelle nun wirklich offiziell sei, die übrigen nennen nur ihren Namen, diesmal ausnahmslos ohne „e. V.“ oder „GmbH“ — hier tanzt nur der VfL Osnabrück aus der Reihe mit einer imposanten Konzentration aufs Wesentliche: „VfL“.

Dazu auch in der 2. Liga die Webseiten, die gleich mal Ernst machen mit dem Internet und mit Fachbegriffen wie „Landingpage“ oder „Startseite“ viele, viele unbescholtene Bürger, die diese Webseite zum ersten Mal aufsuchen, gleich wieder in die Flucht schlagen.

2. Liga
Hertha Mission erfüllt!
Alemannia Aachen | Auf Gedeih und Verderb
SpVgg Greuther Fürth – Deutscher Meister 1914, 1926 und 1929
Die offizielle Homepage des FC Energie Cottbus
DSC Arminia Bielefeld: Die offizielle Webseite
VfL Osnabrück: VfL
Karlsruher SC
TSV 1860 München
MSV Duisburg
FC Ingolstadt 04
FC Augsburg
VfL Bochum 1848
SC Paderborn 07
SC Rot-Weiß Oberhausen e.V. – Bundesliga Fußball in Oberhausen. Alles zur Saison, Jugend, Spielterminen, FanShop, Kartenvorverkauf
1. FC Union Berlin | Landingpage
Fortuna Düsseldorf 1895: Home
FSV Auswahlseite | FSV Frankfurt
FC Erzgebirge Aue | Startseite

Der Baade ist übrigens rund.

(Die 3. Liga ist, muss man leider feststellen, noch nicht so richtig als Profiliga im Bewusstsein angekommen. Vielleicht ist das eine oder andere Bewusstsein aber gerade auch nur zu faul.)

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Zünglein an der Tabelle

Natürlich muss man keinem Fußballinteressierten erklären, dass die Tordifferenz extrem wichtig werden kann, insofern als sie in bestimmten Konstellationen genauso viel zählt wie ein Punkt mehr als der punktgleiche Tabellennachbar zu haben. Und das vergisst über die gesamte Saison wohl auch niemand, schon gar nicht, so hofft man als Anhänger, wenn eine Mannschaft mal so richtig untergeht, eine Partie schon zur 60. Minute entschieden ist, weil man mit 3, 4 oder 5 Toren hinten liegt. Und genauso hofft man, dass allen auf dem Platz Beteiligten klar ist, dass es eben keineswegs gleichgültig ist, ob man nun mit 0:3 oder 0:7 nach Hause geht, von den direkten Auswirkungen dieses Unterschieds noch einmal abgesehen.

In den knapp 50 Jahren Bestehen der Bundesliga kam es schließlich mehr als nur ein Mal vor, dass sich elementare Fragen wie Abstieg oder Meisterschaft allein durch die Tordifferenz entschieden. Dazu kommt das Phänomen, dass nahezu keine Spielzeit vergeht, ohne dass nicht wenigstens eine Platzierung anhand der Tordifferenz entschieden würde. Und dass das wiederum Auswirkungen auf die Finanzen hat, muss man hoffentlich ebenfalls nicht mehr erwähnen.

Grün und Rot markiert sind jene Fälle, in denen tatsächlich die Frage Meisterschaft, Abstieg oder Teilnahme am internationalen Fußball mittels Tordifferenz entschieden wurden.

Früher war es der DFB, heute macht die DFL jedes Jahr drei Kreuze, dass die beiden besten Teams einer Saison noch nie punkt- und torgleich waren, wobei danach noch einige Kritierien mehr („Fragen zum Spielbetrieb“ anklicken) zum Einsatz kämen. Helfen diese alle nicht, steht man vor der Frage: Wo sollte man zu welchen Bedingungen ein Entscheidungsspiel austragen?

Rekord-Depp ist natürlich der Depp, Entschuldigung, der Club, der gleich zwei Mal wegen der schlechteren Tordifferenz abstieg, Stichwort Phantomtor. Der VfB Stuttgart hingegen wurde zwei Mal nur aufgrund der besseren Tordifferenz Meister. Ansonsten scheint die Drei-Punkte-Regel für eine geringere Häufigkeit von Punktgleichheit zu sorgen, wodurch die Ängste der DFL-Verantwortlichen ein wenig geringer geworden sein dürften.

Bis zur Saison 1966/1967 zählte nicht die durch Subtraktion ermittelte Tordifferenz, sondern der so genannte „Torquotient“, der sich denkbar einfach berechnen lässt, allerdings den Vorteil der mehr geschossenen Tore und somit eines vermeintlich attraktiveren Spielstils nicht berücksichtigt. Seit 1967/1968 gilt also die nicht mehr ganz neue Regelung der Tordifferenz im Gegensatz zum Torquotienten.

Die mit einem Asterix versehen Clubs mussten in die Relegation, welche sie dann aber erfolgreich bestritten. Fettgedruckte Mannschaften sind absolut punkt- und torgleich, während kursiv gestellte Teams zwar die selbe Tordifferenz aufweisen, eines der beiden Teams jedoch mehr Tore erzielte als das andere und ersteres somit vor dem zweiten rangiert.

Den sprichwörtlichen Vogel schießt die Saison 1974 ab, als sich die stolze Zahl von fünf punktgleichen Teams auf den Plätzen 9 bis 13 am Ende der Saison allein anhand der Tordifferenz in eine Reihenfolge bringen ließen.

2007/2008
4. Hamburger SV +21 47:26 54
5. VfL Wolfsburg +12 58:46 54
2006/2007
9. Borussia Dortmund -2 41:43 44
10. Hertha BSC -5 50:55 44
11. Hannover 96 -9 41:50 44
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Alle Torschützenkönige der 2. Bundesliga

Jahr Spieler Club Tore
1974/75 N Volker Graul Arminia Bielefeld 29
1974/75 S Bernd Hoffmann Karlsruher SC 25
1975/76 N Norbert Stolzenburg Tennis Borussia Berlin 27
1975/76 S Karl-Heinz Granitza SV Röchling Völklingen 29
1976/77 N Franz Gerber FC St. Pauli 27
1976/77 S Lothar Emmerich FV Würzburg 04 24
1977/78 N Horst Hrubesch Rot-Weiss Essen 42
1977/78 S Emanuel Günther Karlsruher SC 27
1978/79 N Karl-Heinz Mödrath SC Fortuna Köln 28
1978/79 S Eduard Kirschner SpVgg Fürth 33
1979/80 N Christian Sackewitz Arminia Bielefeld 35
1979/80 S Emanuel Günther Karlsruher SC 29
1980/81 N Frank Mill Rot-Weiss Essen 40
1980/81 S Horst Neumann SV Darmstadt 98 26
1981/82 Rudi Völler TSV 1860 München 37
1982/83 Dieter Schatzschneider Hannover 96
SC Fortuna Köln
31
1983/84 Emanuel Günther Karlsruher SC 30
1983/84 Roland Wohlfarth MSV Duisburg 30
1984/85 Manfred Burgsmüller Rot-Weiß Oberhausen 29
1985/86 Leo Bunk Blau-Weiß 90 Berlin 26
1986/87 Siggi Reich Hannover 96 26
1987/88 Souleyman Sané SC Freiburg 21
1988/89 Sven Demandt Fortuna Düsseldorf 35
1989/90 Maurice Banach SG Wattenscheid 09 21
1990/91 Michael Tönnies MSV Duisburg 29
1991/92 N Radek Drulak VfB Oldenburg 21
1991/92 S Michael Preetz 1. FC Saarbrücken 17
1992/93 Siggi Reich VfL Wolfsburg 27
1993/94 Uwe Wegmann VfL Bochum 22
1994/95 Jürgen Rische VfB Leipzig 17
1995/96 Fritz Walter Arminia Bielefeld 21
1996/97 Angelo Vier Rot-Weiss Essen 18
1997/98 Angelo Vier FC Gütersloh 18
1998/99 Bruno Labbadia Arminia Bielefeld 28
1999/00 Tomislav Maric Stuttgarter Kickers 21
2000/01 Olivier Djappa SSV Reutlingen 05 18
2000/01 Artur Wichniarek Arminia Bielefeld 18
2001/02 Artur Wichniarek Arminia Bielefeld 20
2002/03 Andrij Woronin FSV Mainz 05 20
2003/04 Francisco Copado SpVgg Unterhaching 18
2003/04 Marek Mintal 1. FC Nürnberg 18
2004/05 Lukas Podolski 1. FC Köln 24
2005/06 Christian Eigler SpVgg Greuther Fürth 18
2006/07 Giovanni Frederico Karlsruher SC 19
2007/08 Milivoje Novakovic 1. FC Köln 20
2008/09 Benjamin Auer Alemannia Aachen 16
2008/09 Cedrick Makiadi MSV Duisburg 16
2008/09 Marek Mintal 1. FC Nürnberg 16
2009/10 Michael Thurk FC Augsburg 23
2010/11 Nils Petersen Energie Cottbus 25
2011/12 Alexander Meier Eintracht Frankfurt 17
Olivier Occean SpVgg Greuther Fürth 17
Nick Proschwitz SC Paderborn 07 17
2012/13 Domi Kumbela Eintracht Braunschweig 19
2013/14 Mahir Saglik SC Paderborn 07 15
2013/14 Jakub Sylvestre Erzgebirge Aue 15
2014/15 Rouwen Hennings Karlsruher SC 17
2015/16 Simon Terodde VfL Bochum 25
2016/17 Simon Terodde VfB Stuttgart 25
2017/18 Marvin Ducksch Holstein Kiel 18
2018/19 Simon Terodde 1. FC Köln 29
2019/20 - - -
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Alle Absteiger der Bundesliga

Eine Übersicht über alle Absteiger seit Einführung der Bundesliga.

Jahr Absteiger
1963/1964 1. FC Saarbrücken
Preußen Münster
1964/1965 Hertha BSC
Zwangsabstieg wegen
unerlaubter Zahlungen.
Sportlich wären
eigentlich abgestiegen,
blieben aber aufgrund
der Aufstockung
der Liga erstklassig:
FC Schalke 04
Karlsruher SC
1965/1966 Borussia Neunkirchen
Tasmania Berlin
1966/1967 Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
1967/1968 Borussia Neunkirchen
Karlsruher SC
1968/1969 1. FC Nürnberg
Kickers Offenbach
1969/1970 TSV 1860 München
Alemannia Aachen
1970/1971 Kickers Offenbach
Rot-Weiss Essen
1971/1972 Borussia Dortmund
Arminia Bielefeld
1972/1973 Eintracht Braunschweig
Rot-Weiß Oberhausen
1973/1974 Fortuna Köln
Hannover 96
1974/1975 VfB Stuttgart
Tennis Borussia Berlin
Wuppertaler SV
1975/1976 Hannover 96
Kickers Offenbach
Bayer Uerdingen
1976/1977 Karlsruher SC
Tennis Borussia Berlin
Rot-Weiss Essen
1977/1978 TSV 1860 München
1. FC Saarbrücken
FC St. Pauli
1978/1979 Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg
SV Darmstadt 98
1979/1980 Hertha BSC
SV Werder Bremen
Eintracht Braunschweig
1980/1981 TSV 1860 München
FC Schalke 04
Bayer Uerdingen
1981/1982 SV Darmstadt 98
MSV Duisburg
1982/1983 FC Schalke 04
Karlsruher SC
Hertha BSC
1983/1984 Kickers Offenbach
1. FC Nürnberg
1984/1985 Arminia Bielefeld
Karlsruher SC
Eintracht Braunschweig
1985/1986 1. FC Saarbrücken
Hannover 96
1986/1987 Fortuna Düsseldorf
Blau-Weiß 90 Berlin
1987/1988 FC Homburg
FC Schalke 04
1988/1989 Stuttgarter Kickers
Hannover 96
1989/1990 SV Waldhof Mannheim
FC Homburg
1990/1991 FC St. Pauli
Bayer Uerdingen
Hertha BSC Berlin
1991/1992 Stuttgarter Kickers
Hansa Rostock
MSV Duisburg
Fortuna Düsseldorf
1992/1993 VfL Bochum
Bayer Uerdingen
1. FC Saarbrücken
1993/1994 1. FC Nürnberg
SG Wattenscheid 09
VfB Leipzig
1994/1995 VfL Bochum
MSV Duisburg
Dynamo Dresden
1995/1996 1. FC Kaiserslautern
Eintracht Frankfurt
KFC Uerdingen
1996/1997 Fortuna Düsseldorf
SC Freiburg
FC St. Pauli
1997/1998 Karlsruher SC
1. FC Köln
Arminia Bielefeld
1998/1999 1. FC Nürnberg
VfL Bochum
Borussia Mönchengladbach
1999/2000 SSV Ulm 1846
Arminia Bielefeld
MSV Duisburg
2000/2001 SpVgg Unterhaching
Eintracht Frankfurt
VfL Bochum
2001/2002 SC Freiburg
1. FC Köln
FC St. Pauli
2002/2003 Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg
Energie Cottbus
2003/2004 Eintracht Frankfurt
TSV 1860 München
1. FC Köln
2004/2005 VfL Bochum
Hansa Rostock
SC Freiburg
2005/2006 1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
MSV Duisburg
2006/2007 FSV Mainz 05
Alemannia Aachen
Borussia Mönchengladbach
2007/2008 1. FC Nürnberg
Hansa Rostock
MSV Duisburg
2008/2009 Energie Cottbus
Karlsruher SC
Arminia Bielefeld
2009/2010 Hertha BSC
VfL Bochum
2010/2011 Eintracht Frankfurt
FC St. Pauli
2011/2012 1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
Hertha BSC
2012/2013 SpVgg Greuther Fürth
Fortuna Düsseldorf
2013/2014 1. FC Nürnberg
Eintracht Braunschweig
2014/2015 SC Freiburg
SC Paderborn
2015/2016 VfB Stuttgart
Hannover 96
2016/2017 FC Ingolstadt
SV Darmstadt 98
2017/2018 Hamburger SV
1. FC Köln
2018/2019 VfB Stuttgart
Hannover 96
1. FC Nürnberg
2019/2020 SC Paderborn
Fortuna Düsseldorf
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