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Monat: Mai 2006

Ronaldackson

Sehr schöne E-Cards gibt’s beim FC Deutschland 06, am besten gefällt mir Ronaldinho als Plattencover [Link leider tot]. Wird ohnehin Zeit, dass man sein Gesicht nicht mehr auf jedem zweiten Fußballmagazin sieht, sondern nur noch bei Gala oder dem Musik Express. Die les ich nämlich nur beim Arzt.

Der Dummschwätzer ist allerdings ebenfalls gelungen.

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Goleo war gestern, heute ist Hanniball

Das Maskottchen der Handball-WM 2007 in Deutschland heißt „Hanniball“. Das hat schon mal mehr Esprit als der Name „Goleo“ und „Pille“ zusammen, inklusive der Äußerungen, die Goleo und Pille so von sich geben. Ein nettes Wortspielchen, von dem Fußballfans nur träumen können, schließlich sind Fußballfunktionäre und -organisationskomiteemitglieder komplett ironiebefreit.

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You have to win Spiel

Die Sportfreunde Stiller haben vor ein paar Tagen eine neue Platte herausgebracht. Wie der Bandname schon sagt, sind die Sportfreunde Stiller relativ Sport- und im Besonderen Fußball-affin. Da sie aus München stammen, kann man sich denken, mit welchen Oberfuzzies des deutschen Fußballs sie viel zu tun haben. Einen Sampler, von Mehmet Scholl selbst zusammengestellt, haben sie angeregt. Danach haben sie ein Lied mit dem Calle Del‘Haye dieses Jahrzehnts gemacht: mit Roque Santa Cruz, Titel des Stücks ist: „Ich Roque“. Nun ist das neue Album nach einem Originalzitat von Bixente Lizarazu benannt:

„You have to win Zweikampf“

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Wenn der Bixente (und die Sportfreunde) sich da mal nicht irren. Das ist eine dieser vielen mythisch anmutenden Fußball“weisheiten“, die noch nie überprüft wurden. Ich bin der Meinung, die gewonnenen Zweikämpfe nützen einem nicht viel, wenn man danach einen Fehlpaß spielt. Gut, das ist jetzt etwas sehr polemisch, aber ob man in erster Linie über gewonnene Zweikämpfe das eigentliche Ziel des Spiels erreicht — es zu gewinnen — da bleibe ich skeptisch. Wir werden das in Kürze ausführlicher diskutieren.

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„Ghost – Nachricht von 5am“

Wayne Rooney [Link leider tot] liegt jetzt wegen seines Mittelfußbruchs nachts immer im Sauerstoffzelt. Das muss auch so sein, denn offensichtlich hat er auch Probleme mit der Durchlüftung seines Hirns. Letztens hatte er ordentlich Ärger mit seiner Freundin. Der etwas jähzornige Bulle aus Liverpool hatte nämlich auf dem Handy seiner Freundin eine SMS entdeckt, die mit „Sam“ unterschrieben war. Er stellte Colleen McLaughlin [Link leider tot], seine Freundin, zur Rede und wollte voller Eifersucht wissen, wer dieser Sam sei. Das konnte ihm Colleen nicht beantworten. Sie konnte Rooney aber erklären, dass die Zeichen 5am nicht der Absender waren, sondern anzeigten, um wie viel Uhr sie diese letzte SMS von einer Freundin erhalten hatte.

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Bei der WM auf dem Sitzkissen

Es folgen die dieswöchigen Gewinner unseres Sitzkissengewinnspiels, denen wir natürlich herzlich gratulieren (ausnahmsweise haben wir mal 12 Gewinner gezogen):

Oliver Kahn, München

Timo Hildebrand, Stuttgart

Marcell Jansen, Mönchengladbach

Christoph Metzelder, Dortmund

Robert Huth, London

Thomas Hitzlsperger, Stuttgart

Bastian Schweinsteiger, München

Sebastian Kehl, Dortmund

David Odonkor, Dortmund

Gerald Asamoah, Gelsenkirchen

Oliver Neuville, Mönchengladbach

Mike Hanke, Wolfsburg

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Ich hoffe, alle Gewinner (es sind auch keine Gewinnerinnen dabei diesmal) haben viel Freude an den Kissen und können sie gebrauchen. Über Fotos im Einsatz der Sitzkissen würden wir uns natürlich sehr freuen.

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Gerade im Schaufenster

Gerade im Schaufenster

„Fußball-Fiebär“ auf einem Frühstücksbrettchen mit Bären drauf. Ein Fenster weiter: Girokonto mit Fußball als Geschenk zur Einrichtung eines solchen. Noch ein Fenster weiter: Konditorei mit Törtchen mit Länderfahnen und Fußbällchen drauf. Dahinter: Plakat-Werbung von West, Zigaretten, jetzt neu mit Länderfahnen auf der Packung. Ein Fenster weiter: Schweißbänder im Ein-Euro-Laden mit Länderfahnen drauf, danach: „Das Wunder von Geislingen“, Plakat im Schaufenster eines Anbieters von Besteck und anderen Silberwaren. Im Anschluss: McDoof mit dem FIFA-WM-Fußball in klein für nur 4,99 Euro. Weiter: Werbung von Plus, Länder-T-shirts jetzt nur 9,99 Euro. Danach Kneipe mit Werbung für die Übertragungen der WM-Spiele. Wer angemalt kommt, kriegt ein Bier umsonst. Nächstes Fenster: Klamottenladen mit Länderfahren in der Auslage. An der Brötchenbude vorbei, überall Deutschlandfahnen innen drin. Am öffentlichen Mülleimer (!) vorbei, Werbung drauf mit WM-Bezug.

Zu Hause angekommen, Rechner angemacht, eigenes Blog geöffnet. Beitrag mit „Germany“ drauf gesehen.

Aaah.

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Germanyland

Ich möchte mal wissen, wer so blöd ist, für Fanutensilien Geld auszugeben, auf denen der Schriftzug „Germany“ prangt.

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Nicht ganz normal

In den 31 anderen Teilnehmerländern der WM werden nun natürlich fleißig Verhaltenstipps für den Aufenthalt in Deutschland angeboten. Die Welt erzählt zum Beispiel von den Tipps, die amerikanische Zeitungen ihren Lesern geben:

„Seien Sie zu Fremden nicht übermäßig freundlich. Die Deutschen werden glauben, daß Sie etwas von ihnen wollen oder nicht ganz normal sind.“

Dafür, dass wir von vielen anderen Nationen als unfreundlich angesehen werden, ist zwar auch ein Grund, dass das Deutsche in einer relativ tiefen Stimmlage gesprochen wird. Vornehmlich ist der Grund daür aber immer noch, dass wir tatsächlich unfreundlich sind. Es kann doch ein jeder ein Liedchen von der unfreundlichen Bedienung in der Kneipe, von dem muffeligen Bahnschaffner und von den schnell davon eilenden Omis singen, die man nur mal eben nach dem Weg fragen wollte. Und von Fremden in der Stadt, in der Warteschlange oder in der U-Bahn angesprochen zu werden, ist für viele immer noch ein Unding. Wir hoffen also, dass die amerikanischen Touristen sich uns anpassen und nicht übermäßig freundlich sein werden. So kann jeder seinen Teil zum Gelingen des großen Festes beitragen.

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Lass die Finger von OWoMoyela

Patrick Owomoyela ist nicht im WM-Kader und im Spiegel sagt er dazu, dass er jetzt „nicht deswegen zum Alkoholiker wird“. Löblich, da kennt man andere Beispiele, Erwin Kostedde, Paul Gascoigne oder Andreas Sassen (†) zum Beispiel.

Vielleicht hätte er aber auch nicht in diesem Interview schon sagen sollen:

„Bei mir ist das Interesse an dem ganzen WM-Wahn, der abseits des Platzes veranstaltet wird, nicht so groß.“

Eine eigentlich sympathische Aussage, so darf man Owomoyela zur Manuel-Friedrich-Fraktion zählen, der sich ebenfalls in seiner Freizeit kaum für Fußball interessiert. Den Werbepartnern mag das aber nicht gefallen haben, dass Owomoyela sich nicht so sehr für das Drumherum interessiert, und er deshalb auf Werbefotos und bei Fußballauftritten häufig irgendwie lustlos aus der Wäsche schaut.

Das würde dem entschlossenen Barden Roberto Huth nie passieren.

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Zur Frage der Nachwuchsförderung

Die deutsche U21-Nationalmannschaft spielte am Mittwoch 2:2 gegen die Niederlande, lag dabei aber bis zur 90. Minute in Front.

„Durch das Remis ist die deutsche U21 nun seit 14 Jahren ohne Niederlage gegen den Nachwuchs aus dem Nachbarland.“

Viel mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen. Seit 14 Jahren ungeschlagen gegen Holland — und was nützt es in der A-Nationalmannschaft? Nix.

Deshalb sollten wir auch weiter Abstand davon nehmen, so Nationen wie Ghana, Nigeria, Spanien oder sogar Irland, die im Nachwuchsbereich regelmäßig starke Leistungen und Resultate erzielen, hochzujubeln. Wenn am Ende dann doch nix dabei rauskommt, ist solch eine Serie auch für die Katz.

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ARD-Sportnix

Ich bin kein Blogosphäriker und auch kein Web-Zwo-Nuller. Ich schreibe hier einfach ein bißchen über Fußball, die WM, den Krautsalat als solchen und weiter denke ich nicht darüber nach, in wessen Gesellschaft ich mich beim Bloggen befinde oder welche Ziele ich oder andere damit verfolgen. Natürlich habe ich einige Texte zu diesen Auseinandersetzungen schon gelesen, ich fühle mich da aber nicht angesprochen. Hier schreibe ich einfach über Fußball, weiter nichts. Ich finde es schön, so Seiten wie Finale, Wortwelt [Link leider tot] oder Bolzplatz gefunden zu haben, auf denen, so erscheint es mir, Menschen mit ein wenig Herzblut und ein wenig Schreiberlust über ähnliche Themen schreiben.

Was mir, fern aller Blogo-Dingsbums-Argumentation, nicht gefällt, ist, wenn ein „Profi“ ein Blog startet, und sich dann nicht darum kümmert.

Bei der ARD [Link leider tot] warte ich nun schon seit drei Monaten auf eine Antwort auf meine Frage. Na gut, dann halt nicht. Dann lösch ich die ARD auch wieder aus meiner Linkliste. Natürlich nehme ich nicht an, dass das irgendjemanden interessiert, ob die ARD jetzt in meiner Linkliste ist oder nicht. Mich selbst interessiert es aber schon. Und mich hätte auch immer noch die Antwort auf meine Frage im ARD-Sportblog interessiert.

Unhöflich, sowas.

Sollte einer meiner Leser noch auf eine Antwort auf einen Kommentar hier im Blog warten, bitte ich um Meldung. Sollte eine Antwort auf eine Frage fehlen, habe ich diese Frage lediglich übersehen. Es ist aber keine fehlende gute Kinderstube meinerseits. Ahoi.

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Tristesse

Wie grau so ein Samstag Nachmittag doch ohne Postbank- Bundesliga ist…

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