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Monat: Juli 2011

Das welterste How-to für die Suche von Kommentatoren bei WM-Auslosungen

Schon immer, seit es diese Seite gibt, wollte man hier mal ein „how-to“ schreiben. Heute ist es endlich so weit:

Wie findet man einen passenden Moderatoren für eine WM-Auslosung?

Das ist so einfach wie 1-2-3, oder auch schlicht keine Raketenwissenschaft.

  • unbedingt nur in der Gruppe 45+ suchen, anderenfalls kennt er sich bereits selbst mit „Gugel“ und „imail“ aus und könnte sich aktuelle Informationen über den Leistungsstand der potenziellen Gegner besorgen
  • darf die deutschen Grenzen (von 1990) noch nie verlassen haben, sonst könnte ihm einfallen, dass es auch noch andere Länder gibt, in denen Fußball gespielt wird, weshalb sich Menschen in den deutschen Grenzen (von 1990) dafür interessieren könnten, gegen wen diese anderen Länder sich qualifizieren müssen
  • Länder wie Nigeria oder Indonesien müssen von ihm zwingend unter „Fallobst“ subsumiert werden, auch wenn die Bevölkerungszahl doppelt oder dreifach so groß ist wie jene der BRD, einfach aus dem Grund, dass sie nicht Mitglied der UEFA sind
  • Annahmen die feste Überzeugung, dass Zuschauer ohnehin einzig und allein wegen der Auslosung der deutschen Gruppe zuschauen, waren Bestandteil seiner Muttermilch
  • Anmerkungen über die Figur zugenommen habender Ex-Spieler, die die Gruppen auslosen, müssen trotz aller PC-ness in den ÖR in seinem kleinen, privaten Humor-Portfolio enthalten sein
  • sein Tonfall darf nie erregt oder interessiert klingen, schließlich hat das Ganze etwas mit so Kompliziertem wie „Gruppen“ und „Verteilungsregeln“ zu tun, übersteigt also die geistige Reichweite des durchschnittlichen Zuschauers um ein X-faches
  • ganz gleich, welche Länder auch immer schließlich in die deutsche Gruppe gelost werden, muss dem Moderator ein „das ist machbar“ oder Ähnliches entseufzen (dabei den vorigen Punkt nicht vergessen!), da auf diese Einschätzung aus seiner Sicht nur zu verzichten sein darf, falls auch Brasilien in die Qualifikationsgruppe der Deutschen gelost würde (dies gilt für immer und ewig)

Nicht zu vergessen, der Notanker für alle Fälle: Sollte das How-to einmal nicht zielführend sein, kann man die ganze Sendung auch vom Standard-ZDF-Simultandolmetscher kommentieren lassen, dessen Stimme so angenehm perlt, der fehlerfrei spricht und noch dazu versteht, dass es bei einer solchen Angelegenheit um Unterhaltung und Spannung geht, aber auch darum, in welchen Gruppen die übrigen 201 Qualifikanten der Weltmeisterschaft 2014 landen.

Man bräuchte sehr viel Vorstellungskraft, sich vorzustellen, dass jemand die WM-Auslosung live auf einem Spartensender verfolgt, der sich nicht für die WM-Auslosung interessiert. Mehr Vorstellungskraft als der Erfinder der Vorstellungskraft je usw.

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Der schöne Bruno

Solch einen Vater wünscht man sich als bekannter Bundesligaprofi innigst: Friseur von Elvis Presley gewesen, einst, und dessen Freund natürlich, in Zeiten, in denen es noch gar keine facebook-Freundschaften gab. Wahrscheinlich weiß er auch, wo Elvis sich zur Zeit aufhält.

Thomas Stickroths Vater Bruno (muss man ergänzen: „der heißt wirklich so“?) steht für die Stuttgarter Zeitung vor der Kamera in Sachen VfB-Berichterstattung.

Sich über Dialekte lustig zu machen ist als Ruhri (im Video vertreten durch Jürgen Sundermanns Dialekt, geboren in Mülheim an der Ruhr) vielleicht nicht ganz so angebracht, man darf aber ergänzen, dass ein Teil von Christian Wörns‘ Außenwirkung durchaus in der fatalen Mischung von Stimmlage und Dialekt begründet war. Bruno Stickroth ist da zum Glück ganz anders: Bei ihm kommt noch die optische Erscheinung hinzu.

Wie man so schön sagt: Man kann sich seine Fans nicht aussuchen. Und seine Väter erst Recht nicht. Was man aber versuchen könnte, ist Bruno Stickroth zu erklären, dass er seinen Interviewpartner auch mal ausreden lassen sollte. Besonders plaisierlich: Es ist gar kein vom VfB produziertes Video, das haben die Käufer der Stuttgarter Zeitung selbst bezahlt.

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Lass jucken, Zwanni

Zwanziger, der nach SID-Informationen am Montag sogar kurzzeitig über einen Rücktritt aus dem FIFA-Exekutivkomitee nachdachte (…) Die Kritik von Hoeneß und Rummenigge ging dem DFB-Präsidenten am Montag sehr nahe. Nach einer kurzen Zeit des Nachdenkens schloss Zwanziger einen Rücktritt aber vorerst aus.

Wer ständig droht, bald Schluss zu machen, wird schon ab dem zweiten Mal immer weniger ernst genommen, wenn er keine Taten folgen lässt. Dies hier ist sicher bereits das vierte oder fünfte — öffentliche, wer weiß, wie es hinter verschlossenen Türen aussieht — Mal. Recht schnell wird aus der eigentlich als Drohung gedachten Äußerung etwas, dessen Eintreten sich alle Beteiligten mit Ausnahme des Drohenden wünschen.

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Traumjob Kloses Raumpflegerin

Heute melden wir uns aus der Titelvitrine des Weltklassestürmers Miroslav Klose. Die zwei DFB-Pokale und die zwei Meisterschalen sehen ein wenig schmucklos aus, in der Weite dieses Raumes. Aufgrund der beängstigenden Leere in dieser eigentlich für eine viel größere Zahl an Pokalen ausgelegten Vitrine haben wir immer wieder mit Turbulenzen durch stark böige Winde zu kämpfen. Ein WM-Torschützenkönig zu sein ist ja kein Titel und der Herr ist schon 33. Andere Stimmen, die von einem „Ewigen Dritten“ bei diversen Turnieren sprechen, sind aufgrund der Schallverwehungen in der Vitrine nicht wahrzunehmen. Was allerdings auffällt ist das Fehlen von Bildern, wie der Besitzer der Vitrine nach verlorenen Fußballspielen weint. Ob es daran liegt, dass die Presse derlei nie veröffentlicht und diese damit zu einer Standardpose des Weltklassestürmers gemacht hat, oder ob der Weltklassestürmer aufgrund der vielen vergebenen Titelchancen einfach keine Tränen mehr hat, ist von hier aus nicht zu entscheiden. Es ist einfach zu leer zum Denken.

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Was macht eigentlich Thomas Allofs?

Da man gemeinhin davon ausgeht, dass Brüder derselben Eltern 50% gemeinsame Gene haben, wäre die Frage interessant, was der Bruder von Klaus Allofs, dem zweifelsohne erfolgreichen Manager, zur Zeit so treibt. Und ob es nicht vielleicht eine gute Idee wäre als ein darbender unterklassiger Verein, Thomas Allofs zu engagieren, um wieder aus den Pötten zu kommen und liga-wise nach oben zu streben.

Was also macht Thomas Allofs?

[photopress:thomas_allofs_unternehmen.jpg,full,alignleft] Er besitzt ein Unternehmen der Abfallwirtschaft. Womit Thomas Allofs einer der selteneren Fälle von (sehr erfolgreichen) Ex-Fußballern ist, die den Absprung in ein fußballfernes Metier geschafft haben. Nicht ganz, denn der Slogan seines Betriebs immerhin muss noch etwas mit Fußball zu tun haben. „Immer eine Ball-Länge voraus“ — die Frage danach, wie lang eine Balllänge ist, verbietet sich hier, weil es doch immerhin die schöne, typische Schrift von Mittel- und Kleinständlern ist, in der dieser Schriftzug auf der Webseite des Unternehmens angebracht ist.

In seiner aktiven Karriere war er bekanntlich 1989 Torschützenkönig der Bundesliga und hatte Pech, bei einem seiner zwei Länderspieleinsätze mitverantwortlich für eine historische Pleite zu sein: Die erste Niederlage des DFB überhaupt in einem WM-Qualifikationsspiel, 1985 gegen Portugal. (In Stuttgart übrigens, weshalb dieser Ort eigentlich für immer als Austragungsort von Heimspielen gebannt usw., aber dem stand MV wohl im Wege.)

Der Grund für Thomas Allofs‘ fußballferne Tätigkeit ist allerdings auch schnell gefunden, denn er „leitet“ das Unternehmen zusammen mit seinem Schwiegervater. Was die Vermutung nahe legt, dass der Schwiegervater leitet und Thomas Allofs leiht, nämlich seinen Namen, um damit Türen zu öffnen. Und ansonsten Hausmann ist. Weiß man jedoch nicht und will man hier auch nur kurz als Möglichkeit skizziert, nicht aber behauptet haben.

Eine zeitlang war er auch im Vorstand von Fortuna Düsseldorf tätig, und dass er nicht gänzlich ausgelastet ist mit dem Leiten des Unternehmens, zeigt die Existenz einer Allofs-Fußballschule, die von seiner Agentur betrieben wird. Wieder nix also mit einem Ex-Profi, der keine Fußballschule hat oder in einer solchen als Trainer arbeitet.

Außerdem spielte Thomas Allofs vor einigen Jahren noch Tennis in der Bezirksliga Niederrhein. Wenn er nicht leitete.

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Der General in der Höhe ganz entspannt

[photopress:ottmar_hitzfeld_gspon_arena_01.jpg,full,alignleft] Aus der nicht existenten Rubrik „Sportplätze, die wie Ottmar Hitzfeld heißen“ gibt es heute keinen Google-Maps-Link, weil der Platz erst vor Kurzem umgebaut wurde, sondern ein paar direkte Fotos. Jemand hat seinen Sportplatz in eine Arena umbenannt. Weil das Wort „Arena“ allein aber so wenig aussagekräftig und auch für etwaige Besucher wenig zielführend ist, hat man zwecks besserer Unterscheidung noch einen Menschen gesucht, der seinen bürgerlichen Namen für diese Arena hergeben möchte. Und da Ottmar Hitzfeld so schlecht nein sagen kann (gell, Rosi?), hat er sich dazu breitschlagen lassen, künftig als Namenspatron zu fingieren. Deshalb heißt der Sportplatz eines Schweizer Klubs, beheimatet auf über 2000m Höhe (mind the FIFA-Regularien!) nicht mehr Sportplatz, sondern seit neulich:

Ottmar-Hitzfeld-Gspon-Arena.

[photopress:ottmar_hitzfeld_gspon_arena_02.jpg,full,alignright] Wer sich wundert, was diese unaussprechliche Buchstaben-Kombination zwischen Ottmar-Hitzfeld- und -Arena. bedeuten soll, dem kann geholfen werden. Gspon ist ein Dorf in den Schweizer Alpen, wo es so schön ist, dass man gleich das ganze Land nach Touristenfallen im platten mecklenburgischen Bereich benannt hat.

Laut Auskunft der Betreiber ist es der am höchsten gelegene Fußballplatz in ganz Europa. Dem Autoren wird schon beim Betrachten der 2D-Bilder schwindelig. Da hat Ottmar Hitzfeld diesem etwas voraus, da er im Gegensatz zu sonst bei der feierlichen Platzeröffnung völlig entspannt wirkt.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung des FC Gspon, vielen Dank, einst weitergewilft von hier.)

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Kein flammendes, aber ein Plädoyer gegen Wecker

Ohne Wecker würde man nicht mitten im Spielzug aufwachen und demgemäß für den Rest seines Lebens nicht wissen, ob dieser nun am Ende drin sein würde oder nicht.

Mit Wecker hingegen fällt einem zumindest irgendwann im Laufe des Tages mal auf, dass man — so bedauerlich es nun mal ist — nie mit Zinedine Zidane in einer Mannschaft gespielt haben würde.

Weshalb es am Ende auch Wurscht ist, ob er drin gewesen wäre oder nicht. Denn wenn er drin gewesen sein sollte, würde dies natürlich ganz allein Zinedine Zidanes Verdienst gewesen sein und nicht das eigene.

Davon abgesehen sind Wecker in der Tat Teufelswerk.

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Belebende Aufgaben

Thomas Strunz wirbt auf Plakaten der Duisburger Stadtwerke für den Einsatz von Defibrillatoren. Die liegen an hochfrequentierten Orten der Stadt mittlerweile herum und sollten im Fall der Fälle zum Einsatz kommen. Was natürlich nur geschieht, wenn genügend Leute von ihrer Existenz wissen. Eine tolle Sache also von Thomas Strunz, dafür Pate zu stehen.


[photopress:thomas_strunz_wirbt.jpg,full,centered]

Allerdings muss er Derartiges auch tun, anderenfalls stünde er ganz schön im Minus, wenn er dereinst an Petrus‘ Himmelspforte anklopfen wird. Denn während er im obigen Fall die Herzen der Mitbürger retten will, wird er auf der anderen Seite nun jeden dritten Sonntag Morgen in einer Gesprächsrunde sitzen und zwangsweise etwas polarisierend sprechen müssen, im Wechsel mit Mario Basler und Thomas Helmer, die alle drei zusammen den weisen („Neid, Missgunst“) Udo Lattek ablösen. Die Namen an sich sprechen schon für ausgewogene, faire Berichterstattung und auch wenn Thomas Strunz ganz bestimmt nicht Ausfälle in Richtung „Ritterkreuz mit Eichenlaub“ wie sein Vorgänger erleiden wird: Zur Beruhigung und Schonung des Zuschauers ist diese Sendung sicher nicht gedacht.

Hoffen wir am Ende auf eine schwarze Null, wenn Petrus einen Blick auf die Gesamtbilanz von Thomas Strunz werfen wird.

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Als Stahl Eisenhüttenstadt an Werder Bremen scheiterte

Dies geschah im Halbfinale des DFB-Supercups 1991, der einzigen Ausgabe des offiziellen Supercups, welche je mit einem zusätzlichen Halbfinale ausgetragen wurde. Nach der Wende traten jeweils der Ost-Pokalsieger und Ost-Meister gegen ihr Pendant aus dem Westen an. Stahl Eisenhüttenstadt verlor vor 4.000 Zuschauern in Osnabrück gegen Werder Bremen, im anderen Halbfinale zog Hansa Rostock gegen den 1. FC Kaiserslautern das kürzere Hölzchen.

Stahl Eisenhüttenstadt hatte das FDGB-Pokalfinale gegen den Double-Sieger der DDR, eben Hansa Rostock, zwar verloren, nahm aber dann als Vertreter für den Pokalsieger am Supercup teil. Am Ende gewann der 1. FC Kaiserslautern den Supercup gegen Werder Bremen im Finale in Hannover.

Wie immer also gab es für den Ostfußball nichts zu gewinnen, nachdem sein Verband sich aufgelöst hatte und dem DFB beigetreten war. In nun 20 Saisons nach dem Beitritt zum DFB stehen zu Buche: null Titel.

Dabei waren in der gesamten Zeit die Chancen nie größer als in diesem Sommer 1991, sofern man, was natürlich niemand tut, den Supercup als Titel wertet. Chance vertan, und diese kommt auch in absehbarer Zeit nicht wieder.

(Einzige Ausnahme, wenn man es denn so zählen will: Turbine Potsdam, wo sogar noch der Trainer aus der Vorwendezeit tätig ist. Aber man wollte ja nicht mehr vergleichen …)

Damals spielte man übrigens im Supercup vor einem Elfmeterschießen noch eine Verlängerung aus. Erst seit der Wiederbelebung im Jahr 2010 hat man sich für die Variante zum Schutze der Leistungsfähigkeit der arbeitenden Bevölkerung entschieden.

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Prophet im eigenen Land sein

Klaus Toppmöller präsentiert sich als solcher, wertloser Prophet im Interview mit der FAZ, zufällig in einem gewissen März 2002, damals noch mit allen Bayer Leverkusener Trümpfen in der Hand nach vorne blickend.

Die Kinder gehen mit dem, der Meisterschaften gewinnt. Irgendwann fährt man nach München und hat dort den Block voller Leverkusen-Fans, die aus München kommen.

Zuletzt war er Trainer in Georgien, welches bekanntlich nicht sein Land ist. Hat aber auch nichts genutzt, Privatier schon seit 2008.

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Old Trafford, Manchester, England

Manchmal wächst man auf, neben einem Stadion. Manchmal nicht, liest aber von anderen, zum Beispiel Morrissey, der hier von Queen’s Square und Old Trafford in seiner Heimatstadt spricht.



Nicht erst am Ende des Filmchens, da aber besonders ist zu sehen: Es sieht im Manchester jener Zeit noch schlimmer aus als es das in Radebeul oder Zwickau je der Fall war. Es ist beinahe gruselig, wie groß die Kluft zwischen den Annahmen über England und der schließlichen Realität ist. Erstaunlich, dass in diesem Manchester der FC Bayern des Landes vegetiert.

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Verkehrte Welt in Frankfurt

Heribert Bruchhagen ist immer wieder für eine Überraschung gut, das kennt wohl ein jeder von seinen eigenen, früheren Lehrern. Gerade gestern erst [Link leider tot] möchte er die Verhältnisse in der Bundesliga völlig auf den Kopf stellen. Wo es guter (und sinnvoller) Brauch im Profifußball ist, dass die Zuschauer den Akteuren vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, schließlich haben sie auch bezahlt — da kommt Bruchhagen plötzlich mit dem wirren Vorschlag eines Verhaltenskodex‘ für die eigenen Fans um die Ecke.

Ein echter out-of-the-box-thinker der alten, nunja, Schule, dieser Bruchhagen. Womöglich wird er ihnen bald auch noch vorschreiben wollen, wie nah die Zuschauer den Spielern kommen dürfen und welche Meinungsäußerungen — in dicken Lettern auf ungewaschene Bettlaken gepinnt — einen Vereinsausschluss, sofern dieser nicht möglich, wenigstens ein Stadionverbot nach sich ziehen werden.

Delirant isti Frankfurti.

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Timelapse-Videos im Fußball

… sind offensichtlich ziemlich sinnlos.

Vielleicht sollte man nicht die kompletten 90 Minuten aufzeichnen, wie hier beim 125-jährigen Jubiläum des Lewes Football Club aus East Sussex (noch jemand hier, dessen erstes Englisch-Buch in der Schule in East Sussex place took?) geschehen, sondern deutlich weniger Zeit. Außerdem unbedingt die Kameraposition verändern.



„Aber die Wolken sind schön …“

Das sind sie auch im folgenden Video. Ebenfalls leider nicht wirklich gelungen. Optisch, videotechnisch, ja. Aber bezogen auf das Fußballspielen?



Und dann wären da noch diese Hobbykicker, welche in Edinburgh wohl „Sunday-League“-Kicker heißen, die genauso versucht haben, ein Timelapse-Video vom Fußballspielen zu erstellen.

Schön, dass man am Ende noch ein bisschen Elfmeterschießen betreibt, aber das Spiel selbst ist wieder … wenig sehenswert.



Ja, es gibt natürlich noch Tausende andere Videos solcher Machart, auch in großen Stadien erstellt, aber mir ist nicht eines begegnet, bei dem es auch nur in Ansätzen Spaß macht, dem eigentlichen Spiel zuzuschauen. Euch?

Einer, der zeigt, welche Dinge rund um Fußball sich in einer Darstellung als Timelapse lohnen, ist allerdings catenaccio in diesem Video. Bumpabumpabump.

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