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Autor: Trainer Baade

Getrennte Zwillinge

Wo wir doch gerade noch davon sprachen, dass es hier keine Rubrik „Bei der Geburt getrennte Zwillinge“ geben wird: wer Bedarf an „Lookalikes“-Spielchen hat, dessen Hunger dürfte hier mehr als gestillt werden. Die aktuelle Folge beschäftigt sich mit Jogi Löw, es gibt aber auch noch 500 andere Folgen.

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Kartoffolandia

Casa Azzurri, die Heimstätte der italienischen Turniersieger, lag bekanntermaßen in Duisburg. Und in welchem Land liegt Duisburg? Richtig, in Kartoffolandia [Link leider tot].

Wenn man aus Italien kommt, findet man auch ein solches Nummernschild [Link leider tot] fotografierenswert.

Außerdem: Fotos vom öffentlichen Training der Italiener, hier nachgereicht, weil ich damals noch keine Kamera hatte, obwohl ich ebenfalls im Stadion war.

Übrigens esse ich auch viel lieber Kartoffeln als Kraut.

[Neu] Der Autor schläft zwar gerne lange, aber so etwas darf natürlich nicht passieren: Es gibt auch noch Bilder vom zweiten öffentlichen Training der Italiener, von dem ich gar nichts wusste. Wie gut, dass Octavia Schoplick dann doch mal in den Genuss kam, die U79 zum Landhaus Milser zu benutzen und diese Fotos zu erstellen.

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Mayer-Vorlaller

Dass Mayer-Vorfelder angeblich trinkt, ist inzwischen ein alter Hut, auch wenn es mir beim ersten Hören dessen noch ziemlich neu war, damals, ca. 2002. Deshalb muss auf diesen alten Hut auch nicht weiter eingegangen werden. Interessant zu lesen sind aber die beiden Begründungen der Gerichte, wieso dem Antrag von Mayer-Vorfelder gegen die diesbezügliche Satire des SWR stattgegeben wurde bzw. nicht stattgegeben wurde. Nachzulesen sind diese Begründungen im Helgoländer Vorboten [Link leider tot].

„Es kann offenbleiben, ob sich der Antragsteller zu Recht als absolute Person der Zeitgeschichte bezeichnet…“

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Crouch, die Dritte

Wir hatten hier schon mehr als einmal das Vergnügen. Jetzt kommt die nächste Folge mit Peter Crouch: Die Leser des Guardian machen ein bißchen photogeshoppten Späßle mit Peter Crouch. Doch Vorsicht, auch in der Bundesliga droht bald die Schlaksilität Einkehr zu halten: Stefan Meierhofer, schlaksige zwei Meter und zwei Zentimeter groß, trainierte schon bei der Profi-Mannschaft des FC Bayern mit. Ironischerweise spielte der Riese zuvor beim SV Langenrohr. Für Jogi Löw kommt er allerdings auf keinen Fall in Frage: er ist Österreicher.

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Kleiner Pimmel

Natürlich denken jetzt alle zuerst an mich. Das wäre aber zu billig. Unter „Billige Lacher“ wird dieser Eintrag auch nicht archiviert werden. Es ist nämlich ernst, was ich jetzt erzähle: Sergio Pinto ist ein in Deutschland aufgewachsener Spieler portugiesischer Abstammung. Und laut diverser Quellen bedeutet der Name „Pinto“ auf brasilianisch „kleiner Pimmel“. Das kann ich kaum glauben, gibt es doch mehr als nur einen Pinto im Weltfußball. Sollten diese Leute alle „kleiner Pimmel“ heißen? Das klingt doch arg nach einer urban legend.

Interessanterweise begann Sergio Pinto seine Karriere im gleichen Verein wie Christoph Metzelder: beim TuS Haltern. Es scheint in Haltern ähnlich gute Luft fürs Fußballspielen wie in der Gegend um Lörrach zu geben.

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Lehmann bleibt

Wir sind alle froh, dass Lehmann bleibt. Jens Lehmann scheint einen Jungbrunnen gefunden zu haben, während Oliver Kahns Gesicht Bände spricht von den vielen durchfeierten und durchzechten Nächten mit Verena Pooth. Kretschmar. Engelke. Ich weiß nicht mehr, wie Kahns Freundin Verena mit Nachnamen heißt, denke aber auch, dass das ein gutes Zeichen ist. In Kürze werden wir sie alle vergessen haben, Regel bestätigende Ausnahme werden Gala-Leser sein, in der auch C-Promis von Anno Dazumal noch zu Wort respektive Bild kommen.

Möglicherweise heißt Jens Lehmanns Jungbrunnen aber tatsächlich „Umstellung des Trainings“. Angeblich tat er das, nachdem er bei Arsenal seinen Stammplatz verlor. Und dann sind wir Jürgen Klinsmann noch mal dankbar, dass er den Vizemeister des Debilitätswettbewerbs (Meister wurde, wie an anderer Stelle erwähnt, Gerd Müller) der Altspieler des FC Bayern, Sepp Maier, aus der Nationalmannschaft geworfen hat. Der hat schließlich Oliver Kahn mit seinem Training zusätzlich heruntergewirtschaftet.

Wollen wir hoffen, dass Lehmanns Stellung als alleiniger Torwart Nummer Eins ihm nicht zu Kopf steigt und er wieder in seine Eskapaden von früher zurückfällt. Rekordzahl roter Karten in der Bundesliga für einen Torwart, Verkehrssünden (fragte mich schon immer, was daran schlimm sein soll, wenn ein Fußballspieler sich verhält wie jeder andere Mensch auch), schnöseliges Verhalten in Interviews und eine generell sehr dünne Haut zeichneten ihn früher aus.

Heute zeichnet ihn schnöseliges Verhalten aus, das er etwas geschickter verbirgt, eine dünne Haut, die er ebenfalls geschickter verbirgt und bislang nur eine rote Karte im Champions-League-Finale.

Nichtsdestotrotz: ich bin erleichtert, dass Jens Lehmann weitermacht. Die Nachfolgekandidaten mit Ausnahme von Robert Enke sind alles Leute, die genau dem Bild von Hauruck-Heinis, denen ab und zu mal die Sicherung durchbrennt, wie man sie im Tor kennt, entsprechen.

Und während Oliver Kahn altersalt geworden zu sein scheint, wirkt Lehmann eher altersweise, dazu aber mit der nötigen Fitness, Beweglichkeit und auch mit dem nötigen Quentchen des „antizipierenden Torhüters“, die ihn alle zusammen relativ schwer bezwingbar machen — zur Zeit.

Bis zur EM 2008 sind es noch zwei Jahre und sollte Lehmanns Form drastisch abfallen, sollte man nicht zögern, einen ähnlichen Tausch wie vor der WM 2006 vorzunehmen und einfach das tun, was ein Trainer immer tun sollte: den besseren Torwart aufstellen, nicht den mit den größeren Erfolgen in der Vergangenheit.

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Stumpen-Rudi wird den Pott nicht mehr kaputtmachen

Klar, denn Rudi Assauer ist gar nicht mehr beim FC Schalke 04 beschäftigt, wir erinnern uns so langsam aus dem WM-Dunst erwachend, dass es auch noch einen nationalen Fußball gibt, und der besteht aus zwei Bewerben: der Meisterschaft und dem Pokal.

Für den DFB-Pokal wurde heute (?) die erste Runde ausgelost und dabei kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinales zwischen dem FC St. Pauli und den Münchner Roten.

Weitere große Highlights gibt es nicht zu vermelden, außer vielleicht dass der FC Homburg mal wieder im DFB-Pokal mitspielt. Der FC Homburg erreichte kurzzeitige Bekanntheit, weil er für den Kondomhersteller London in der Bundesliga warb [Link leider tot]. Miroslav Klose spielte auch mal ganz kurz dort. Viel mehr ist nicht.

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Nächste Hammer- und Sichelgruppe

Die Auslosung für die Gruppen der nächsten WM fand schon statt. Das Ergebnis lautet:

GRUPPE C

Deutschland, Polen, Brasilien, Argentinien

Puh, da kann man aber froh sein, dass es nur die Handball-WM ist. Man sollte besonders froh sein, wenn man Nike-Manager ist. Bei dieser Vorrundengruppe würde Brasilien ja schon wieder frühzeitig ausscheiden.

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Skandal! Jogi isst und trinkt!

Jogi Löw wurde gesichtet, nur einen Tag nachdem er Bundestrainer wurde. Und was macht er? Sitzt irgendwo in Baden rum und trinkt und isst was.

Wenn das nicht mal die Jungs von der FOTO-Zeitung auf den Plan rufen wird. Dieser Grinsi-Jogi, dieser Faulpelz, er soll schaffe, nicht rumsitzen und trinken, wird sich diese Zeitung sagen. Direkt in die Pfanne hauen werden sie den lieben Herrn Löw, weil bei dieser Zeitung ja ohnehin noch so viele ungenutzte Aggressionen durch die Redaktion schwirren, die man eigentlich bei einem Achtelfinalaus von Jürgen Klinsmann abbauen wollte.

Die soccergirlz haben Jogi mit diesem Beitrag keinen Gefallen getan. Sollte Jogi die EM 2008 nicht mehr als Bundestrainer erleben, sollten sie sich in die Ecke stellen und schämen.

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Mal wieder Elfmeterschießen

Als deutscher Trainer wird natürlich von einem erwartet, dass man ein Elfmeterschießen gewinnt. Deshalb hab ich mich auch mit einem Mützchen ausgestattet, damit die Sonne mir nicht allzu sehr auf den Kopf scheint und mir die Konzentration raubt:

[photopress:screenshot_kickit.jpg,full,centered]

Scheint also gelungen. Fünf Elfmeter habe ich gegen mich selbst leider noch nicht verwandelt. Ich fühle mich so schweizerisch, wenn ich den Ball nicht reintu.

Aber tretet selbst gegen mich an. Es wird nicht leicht!

(Sehr schön sind auch die Zeitlupen nach einem verwandelten Elfmeter.)

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Karussell fahren

Kennt jemand noch Norbert Meier? Eugen Hach zufällig? Jörn Andersen, anyone? Uwe Reinders?

All diese äußerst erfolgreichen Fußballtrainer befinden sich zur Zeit im Wartestand. „Ohne Team“ sind sie. Doch da sich das Trainerkarussell seit jeher schnell dreht, sind sie vielleicht in Bälde schon wieder bei einem Bundesligaverein Trainer.

[photopress:karussell.jpg,full,centered]

Bild: www.photocase.com

Es dreht sich so schnell, dass Jürgen Klinsmann schon als ohne Team seiend erfasst ist. Ob man aber ernsthaft Erich Ribbeck noch in solch einer Liste erfassen sollte? Giovanni Trappatoni, der an seinen letzten Stationen (italienische Nationalmannschaft, VfB Stuttgart) immer derbe gescheitert ist, an Platz zwei (!) der Liste zu führen, halte ich auch für reine Ironie.

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Nacktfotos

Nein, die Überschrift ist kein Köder für alle google-Nutzenden, um hier die Besucherzahlen in die Höhe zu jagen. Es geht um ein Interview.

Raphael Wicky spielt für die Schweizer Nati. Das ist der Spitzname der Schweizer Nationalmannschaft. Für Rund hat er sich, wie schon so viele Fußballer vor ihm, an einen Lügendetektor anschließen lassen. Dass er sich dieser Tatsache bewußt war, erklärt wohl auch seine ehrliche Antwort auf die folgende Frage:

Schauen Sie sich Nacktbilder im Internet an?

Nicht oft, aber das macht jeder Mann mal. Männer kaufen sich auch mal den „Playboy“. Macht Ihr das nicht?

Dass die Autoren des Interviews auf diese Frage ausweichend antworten, lässt den Schluss zu, dass auch sie Nacktbilder schauen. Ich als Trainer Baade hingegen kann behaupten, dass ich das nie tue. Wie schön es doch manchmal ist, ein fiktiver Charakter ohne weltliche Bedürfnisse zu sein.

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