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Kategorie: Aus Liebe zum Spiel

Wo man zockt, da lass dich nieder

Abseits-Trainer

Ein bisschen viel Trainer-Content auf der Trainer-Baade-Seite heute, aber diesen Trainer sollte man sich ganz besonders unter dem Eindruck der allgemeinen Ratlosigkeit nach dem vermeintlichen Abseits-Tor von Ruud van Nistelrooy gegen Italien antun, sofern man etwas auf seine eigenen Regelkenntnisse hält. Und bis zur letzten Frage durchzukommen ist auch schon nicht so leicht. Also heißt es „Hoch die Fahne, runter die Fahne“ beim Abseits-Trainer von EA Sports:

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Verschwommen wahrgenommen bei einem Vorläufer von „Check von hinten“ und bei den ersten zwei Versuchen gescheitert …

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Gutes, altes Hobby Modellbau

Ich war nie davon betroffen, auch wenn ich mal bei einem Nachbarn an einem Modell von einem Flugzeug rumgepinselt habe. Das war aber langweilig. Es machte keinen Spaß. Die Aussicht war ja ohnehin nur, dass, wenn das Modell fertig wäre, es danach im Schrank rumstünde. Wie langweilig!

Später sah man ähnliche Menschen dann mit dicken Koffern zur Schule gehen. Keine Ahnung, warum man seine Hausaufgaben mit einem Nummernschloss sichern musste, aber manche schienen Bedarf daran zu haben.

Eigentlich dachte ich auch, dass so etwas mittlerweile ausgestorben sei, diese Detailliebe und das stundenlange Fummeln an irgendwelchen Finessen. Aber es gibt sie noch. Nicht nur Per Mertesacker, der Prototyp des Skat-spielenden Würstchens, das von allen verarscht wird, sondern auch ganze Horden von anderen Menschen. Sie verbringen ihre Zeit damit, Gesichter von Fußballspielern nachzubauen und diese dann hochzuladen bzw. je nach Dings auch runterzuladen.

Unglaublich.

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René Higuita hat 1990 das Spiel entschieden

Das weiß man. Was man nicht weiß, ist, wie es wirklich war. Er schoss nämlich sein Team Kolumbien zum 3:2-Sieg gegen Roger Milla und seine Kameruner Schäfer Löwen — und das mit einem Hattrick!

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Euro 2008: Tickets im Pub zu gewinnen

Angesichts nur 14.400 frei verloster Tickets könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere doch tatsächlich noch gerne bei einem Gewinnspiel mitmachte. JVC verlost jedenfalls ein paar Tickets für die EM. Dazu muss man ein gewisses Fingerschnippspiel erfolgreich bestreiten, welches meines Erachtens wenig mit realem Fußball noch mit Kneipenspielen zu tun hat, gewinnen kann man aber trotzdem.

[photopress:schnippschnapp_deutschland_niederlande_cafe_in_oesterreich_komisches_spiel.jpg,full,centered]

Ich habe nach drei Versuchen aufgegeben. Gegen Holland habe ich zwar 1:0 gewonnen, es war dann aber doch irgendwie zu schwierig für des Trainers Mausfähigkeiten.

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Bist Du ein echter Londoner?

Dann kannst Du hier beim Gewinnspiel, bei dem es nix zu gewinnen gibt, mitmachen. Leider, da ist das Problem, ist googlen hierbei verboten und niemand kann kontrollieren, ob derjenige, der kommentiert, nicht doch gegooglet hat. Also, tut Euch selbst den Gefallen und googlet nicht.

Die „Quizfrage“ ist ganz einfach: Nenne alle Spieler, die jemals beim FC Homburg gespielt haben.

Ich beginne die Reihe mit Thorsten Wohlert (01) und (jawohl) Miroslav Klose (02) . Mehr weiß ich nicht, zu Thomas Stickroth (03) musste ich mir schon helfen lassen, indem ich ihn als späteren Bochumer mit langen Haaren beschrieb, der Name kam dann aber nicht von mir. Also, noch einmal:

Nenne alle Spieler, die je beim FC Homburg gespielt haben.

Stand der Dinge:

Thorsten Wohlert
Miroslav Klose
Thomas Stickroth
Jimmy Hartwig
Rodolfo Esteban Cardoso
Willi Landgraf
Hansi Gundelach
Steffen Korell
Tom Dooley
Horst Ehrmanntraut
Roman Geschlecht
Michael Blättel
Uwe Freiler
Klaus Scherer
Uwe Fuchs
Gregor Quasten
Walter Kohlmeyer

Trainer: Fritz Fuchs
Trainer: Uwe Klimaschefski

Nie in Homburg gewesen:

Claus Reitmaier
Dieter Schlindwein
Roland Dickgießer
Frank Mill
Valentin Herr

als Trainer: Horst Ehrmanntraut

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Zahl der Woche – Folge XXII

Die Zahl der Woche stammt diesmal aus dem Reich der Spieler, große und kleine:

200.000.

So viele Exemplare seines allseits bekannten Spieles namens „Tipp-Kick“ hat der Hersteller aus Villingen-Schwenningen im WM-Jahr 2006 verkauft und damit einen Rekord aufgestellt — den an verkauften Tipp-Kick-Spielen pro Jahr nämlich. In einem fußballgroßereignislosen Jahr wie 2007 wurden nur 40.000 Exemplare abgesetzt. Für das EM-Jahr sollen es immerhin noch 70.000 Exemplare werden.

Außerdem im Gespräch, eine bahnbrechende Neuerung bei der Gestaltung der Tipp-Kick-Figuren: weibliche Spielfiguren Einen festen Stand aufgrund der anderen Ausprägungen solcher Figuren werden die Macher schon hinbekommen, obwohl Zweifel angesichts dieser Äußerung des Geschäftsführers berechtigt sind:

„Man muss bei der Herstellung der Kickerinnen allerdings vorsichtig sein – schließlich will man die Figuren nicht der Lächerlichkeit preisgeben.“

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Spin-Kicker (online)

Nach Jahren der Abstinenz mal wieder ein Online-Fußballspiel. Allerdings stelle ich Euch Spin-Kicker nicht vor, weil es so viel Spielspaß bringt, der liegt nämlich nahe Null. Ich stelle es vor, weil es mich an ein — physisches — Spiel erinnert, das ich mal besaß. Möglicherweise besitze ich es auch noch, es wird aber in den Untiefen meines Kellers verschwunden sein und mehrere Hundert Stunden kosten, es wieder ans Tageslicht zu holen.

Jedenfalls weiß ich noch, wie begeisternd dieses Spiel auf mich und meine Peergroup wirkte, was man leider, leider von der Online-Version nicht behaupten kann. Wer aber dieses Spiel in echter Version kennt, möge bitte in den Kommentaren von seinen Erinnerungen (und wahrscheinlich stundenlangen Turnieren) berichten. Danke.

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Hol mir mal ne Flasche Bier, sonst streik ich hier

Nach all den hitzigen Hoeneß- und Völler-Debatten, den in Wembley ein Feuerwerk abfackelnden Kroaten sowie dem anschließenden Feuern McClarens brauchen wir alle nun etwas zum Abkühlen. Wenn das Ganze dann auch noch von einer adretten Dame serviert wird, umso besser: Wohl bekomm’s.

Ein Toast auf Klischees — womit sollte man sonst spielen?

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Halb Soccer, half life

Das Besondere an FIFA 08 von EA soll sein, dass man über die gesamte Spieldauer den selben einzelnen Spieler steuern kann; anders als bei jener Steuerung, bei der man immer einen dem Ball nahe stehenden Spieler lenkt.

Ob das so reizvoll ist, sei dahingestellt.

In dieser Variante kann man allerdings schon länger spielen, nämlich seit jemand ein Add-On für Half Life geschrieben hat, welches das Ganze in eine Fußballsimulation verwandelt. So kann man dem Wort „rumballern“ in diesem Kontext mal zu einer anderen Bedeutung verhelfen.

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„any idiot can score a goal in soccer“

Da hat er nicht ganz unrecht, der Trainer in diesem Spiel, wie wir seit dem Unaussprechlichen wissen.

Nett ist auch seine Reaktion, wenn man gar keine Bälle „kickt“. Und mal so richtig angeraunzt werden, das wollen wir doch alle hin und wieder, die wir mit den hervorragend ausgebildeten Pädagogen des Jugendfußballs groß geworden sind.

Kleiner Tipp: Es ist egal, wie viele von den da rumwabernden Männekens durchkommen, wichtig ist, seine Bälle nicht ohne Treffer zu verschießen — glaub ich jedenfalls.

PS: Unbedingt die „Instructions“ lesen. Endlich beschränkt sich mal jemand aufs Wesentliche.

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