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Kategorie: Billige Lacher

So billig, dass sie kostenlos sind

Everybody cool, this is a …

… Breitnigge.

Wenn es noch eines Indizes bedurft hätte, dass dem Boulevard schon seit den frühen 1980ern nix Neues mehr einfällt, obwohl sich die handelnden Personen größtenteils geändert haben: Bitteschön.

Bald also auf einem Monitor Ihrer Wahl zu lesen: Der Schürmez und der Özose — wie auch immer man sich diese Tierchen vorzustellen hätte.

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Das schnellste Tor aller Zeiten

Das schnellste Tor aller Zeiten, diskutiert man gerade, soll just ein russischer Zweitligaspieler erzielt haben, direkt vom Anstoß weg.

Das kann aber gar kein neuer Rekord sein, denn das schnellste Tor aller Zeiten schoss ein gewisser Trainer Baade ebenfalls unmittelbar vom Anstoß aus in einer Partie eines frühen Sonntagmorgens in der B-Jugend gegen den VfB Homberg, 1:0 nach etwa 2-3 Sekunden — ziemlich genau in der Art, wie es das Video zeigt, nur in einem anderen Jahrhundert erzielt und deshalb ohne Video dazu.

Und weil jenes schnellste Tor aller Zeiten von Trainer Baade anders als der Versuch des Russen auf Asche erzielt wurde, zählt es mindestens doppelt, in dem Fall natürlich halb so viel Zeit.

Hier der russische Versuch, für jenen von Trainer Baade einfach das Grün des Rasens in ein verwaschenes Orange-Braun denken.



Torhüter, die bei Anpfiff noch nicht so ganz ausgeschlafen sind, gibt es eben nicht nur in Russland. Und Tore wie dieses wahrscheinlich Millionen jedes Jahr auf der ganzen Welt. Aber ohne die Worte „aller Zeiten“, „schnellstes“ und „Rekord“ schickt die IVW ja nicht so schöne Zahlen wie mit.

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Fublos D

Fußballblogger’s Disease, die, zu deutsch zwar offiziell „Fußballbloggerkrankheit“ genannt, wegen Sperrigkeit dieses Ausdrucks aber gerne aus dem englischen verkürzt zu Fublos D.

Gefährliche kognitiv manipulierende Erscheinung, tritt ohne Vorwarnung, bei längerem Bloggen aber mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, unter Einfluss derer zwanghaft alle sensitiv wahrgenommenen Reize vor, während und nach einem Fußballspiel auf Blogtauglichkeit untersucht werden; kann vom unter Fublos D Leidenden willentlich über längeren Zeitraum nicht abgestellt werden; führt dazu, dass der unter Fublos D Leidende ein Fußballspiel selbst weder in seiner Gänze wahrnehmen, geschweige denn genießen kann.

Bewirkt konträr zur verbreiteten Annahme jedoch nicht, dass tatsächlich Blogtaugliches gefunden wird. Bei schwererem Verlauf kommt es zur völligen Amnesie bezüglich des zuvor gesehenen Fußballspiels.

Äußerungen Betroffener finden sich z. B. hier:

Ich hab zwischendurch den Blog eine Zeit lang ruhen lassen und gemerkt, wie erholsam es ist, ein Spiel gucken zu können, ohne sich alle Sekunde zu denken, was davon kann ich wie verwerten …“

Sowie ohne Quelle, aber verbriefte Aussagen anderer Fußballblogger, die …

„… endlich wieder ein Spiel schauen wollten, ohne krampfhaft zu überlegen, was man darüber bloggen könnte.“

Nur wenige Fußballblogger sind resistent gegen diese bei langfristigem Verlauf für das betriebene Fußballblog tödliche Krankheit. Einzig bislang bekanntes Gegenmittel ist eine längere Blogpause oder ein Themenwechsel innerhalb des Blogs, wodurch der Betroffene nicht mehr zur Gruppe der Fußballblogger gezählt wird und nicht mehr an dieser Krankheit leiden kann.

Fublos D trifft insbesondere die Subspezies der Vereinsblogger, weniger die artverwandte Spezies der Fußballkulturblogger.

Wird von Außenstehenden meist als irrationale Erscheinung, über die man leicht mittels Alkohol oder einer Einstellung à la „sich einfach mal nicht zusammenzureißen, sondern das Spiel schauen“ hinwegkommen könne, fehlinterpretiert.

Ähnlichkeiten mit der schon länger bekannten „Live-Blogger’s-Blindness“, bei der ein gerade ein Spiel livetickernder Publizist hinterher keinerlei Auskunft über die Qualität des live-getickerten Spiels geben kann, legen gemeinsame Wurzeln der Störungen nahe. Diese Annahme bedarf aber noch weiterer Erforschung.

Solche ist bis zum ersten medizinischen Kongress zu dieser Art kognitiver Aufmerksamkeitsstörungen bzw. kognitiver Zwangsstörungen geplant, Ergebnisse können aber nicht garantiert werden. Dr. Socrates hat seine Schirmherrschaft für diesen ersten Kongress bereits zugesagt.

Fußballblog-Anfänger halten sich meist für ganz besonders immun gegen Fublos D, stoßen vielen Beobachtungen zufolge aber inbesondere bei laut vernehmlich geäußertem Glauben an die eigene Immunität eigenartig schnell in Bereiche vor, in denen schon von Fublos D die Rede sein muss.

Alternative Strategien zur Bekämpfung der Fublos D als die oben skizzierten sollten dringend entwickelt und getestet werden. Entwarnend darf ergänzt werden, dass eine umfassende Genussfähigkeit eines Fußballspiels nach — oft ohne äußeren Anlass auftretendem — Verschwinden von Fublos D nach nur wenigen Stunden wiederhergestellt wird. Berichte über bleibende Schäden durch Fublos D sind bislang nicht verzeichnet worden.

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Ich war am Fußball gucken, wie eigentlich immer

Letztes Silvester, heute ist noch gar nicht Silvester, aber fast schon, nur noch knapp 3 Monate, hatten wir den [Name fällt mir nicht mehr ein] über die Fans im Hampden Park, heute isses Herbert Knebel, wie er sich mit seiner Frau nicht gänzlich einig ist, welches Programm im TV angeschaut werden solle.

Fußball sollte es aber schon sein.



Erwähnte ich schon, dass Uwe Lyko, der den Herbert Knebel gibt, der Nachbar in Duisburg-Neumühl von meiner aufwachsenden Mutter war? Nein? Dann sei es jetzt so.

Ker, so isset nu ma. Äh, war.

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Gefährliches Gravitationsloch im Olympiastadion entdeckt

Allerdings im Olympiastadion zu Rom. Gefunden, bzw. darüber gestolpert ist niemand Geringerer als Jürgen Klinsmann, der schon immer ein Händchen für die besonderen Fünde hatte.

Was passiert bei einem Gravitationsloch? Das ist ganz einfach. An diesem Ort ist ein Loch in der den Erdball umspannenden Gravitation, hier ist sie nicht wirksam. Weshalb man dort für einen kurzen Moment, so lange man sich in diesem Loch befindet oder sich hindurch bewegt, schwerelos fühlt. Natürlich äußert sich das oft in für Außenstehende nicht nachzuvollziehenden motorischen Entgleisungen: Die Bewegungen von Gliedmaßen erscheinen unwillkürlich, auch Frisuren können dadurch in schwere Mitleidenschaft gezogen werden.

Klinsmann hatte Glück bei seinem Fund. Er kam mit dem Leben davon und wurde nicht hinaus ins All gejagt. Wie schnell das aber hätte passieren können, macht die Videoaufzeichnung von seiner Durchschreitung des Gravitationsloch deutlich:

Bei 1:20:43 fällt er zunächst den Gesetzen der Gravitation folgend zu Boden — bis plötzlich! Seine Beine durchs Gravitationsloch gleiten und infolge fehlender Schwerkraft nach oben schnellen, beinahe den gesamten restlichen Körper hinaus ins All befördern. Noch einmal besonders gut zu erkennen bei 1:21:06.


Glück gehabt, Nationalmannschaft von 2004-2006, FC Bayern und amerikanischer Fußballverband!

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Unser Mann auf der MIR

Einen Tipp müssen wir noch nachliefern, allerdings sind wir entschuldigt, weil sein Video erst noch übersetzt und untertitelt werden musste. Unser Mann auf der MIR — Kosmonaut Nedskov — hat auch noch einen Tipp für die Frage nach dem Gewinner der Torjägerkanone der aktuellen Saison. Einen heißen Tipp sogar. Klar, er fliegt ja auch mit einer Irrsinnsgeschwindigkeit vier Mal pro Stunde um die Erde, da kommen schon ein paar Grad zusammen.



Den Kontakt zur MIR hergestellt hat Herr Wieland.

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always ultra

Eine wunderbar heimelige Vorstellung macht sich kurz vor der Eröffnung des renovierten Stuttgarter Stadions angesichts der folgenden Nachricht breit. Während unten auf dem Rasen 22+3+1 Menschen Fußball spielen und richten, schauen ihnen Menschen zu, die zur selben Zeit ebenfalls alles geben, indem sie es einfach laufen lassen.

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Wie sieht er eigentlich aus, der Seuchenvogel?

Der kleine poussierliche Seuchenvogel lebt gerne und häufig in der Nähe von mitteleuropäischen Gewässern …

(Ein kleines Experiment, weil meines Wissens die Suchergebnisse doch bei jedem anders aussehen, je nachdem, was man zuvor je suchte oder in welchem speziellen Modus man eventuell gerade surft …)

Da fragen wir doch am besten mal die Bildersuche der allwissenden Müllhalde, wie er aussieht, dieser Seuchenvogel.

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Der schöne Bruno

Solch einen Vater wünscht man sich als bekannter Bundesligaprofi innigst: Friseur von Elvis Presley gewesen, einst, und dessen Freund natürlich, in Zeiten, in denen es noch gar keine facebook-Freundschaften gab. Wahrscheinlich weiß er auch, wo Elvis sich zur Zeit aufhält.

Thomas Stickroths Vater Bruno (muss man ergänzen: „der heißt wirklich so“?) steht für die Stuttgarter Zeitung vor der Kamera in Sachen VfB-Berichterstattung.

Sich über Dialekte lustig zu machen ist als Ruhri (im Video vertreten durch Jürgen Sundermanns Dialekt, geboren in Mülheim an der Ruhr) vielleicht nicht ganz so angebracht, man darf aber ergänzen, dass ein Teil von Christian Wörns‘ Außenwirkung durchaus in der fatalen Mischung von Stimmlage und Dialekt begründet war. Bruno Stickroth ist da zum Glück ganz anders: Bei ihm kommt noch die optische Erscheinung hinzu.

Wie man so schön sagt: Man kann sich seine Fans nicht aussuchen. Und seine Väter erst Recht nicht. Was man aber versuchen könnte, ist Bruno Stickroth zu erklären, dass er seinen Interviewpartner auch mal ausreden lassen sollte. Besonders plaisierlich: Es ist gar kein vom VfB produziertes Video, das haben die Käufer der Stuttgarter Zeitung selbst bezahlt.

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Kein flammendes, aber ein Plädoyer gegen Wecker

Ohne Wecker würde man nicht mitten im Spielzug aufwachen und demgemäß für den Rest seines Lebens nicht wissen, ob dieser nun am Ende drin sein würde oder nicht.

Mit Wecker hingegen fällt einem zumindest irgendwann im Laufe des Tages mal auf, dass man — so bedauerlich es nun mal ist — nie mit Zinedine Zidane in einer Mannschaft gespielt haben würde.

Weshalb es am Ende auch Wurscht ist, ob er drin gewesen wäre oder nicht. Denn wenn er drin gewesen sein sollte, würde dies natürlich ganz allein Zinedine Zidanes Verdienst gewesen sein und nicht das eigene.

Davon abgesehen sind Wecker in der Tat Teufelswerk.

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