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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

VdV, wir haben ein Problem!

Wenn sich mehrere Leute zusammentun und das Gleiche, Üble über einen Dritten behaupten, wenn dahinter dann Systematik zu stecken beginnt, ohne dass es Beweise oder auch nur einen Anlass gäbe, und wenn derjenige an seinem Arbeitsplatz die Folgen dieses Rufmords und der Verleumdungen ausbaden muss, wie nennt man das dann? Genau, Mobbing.

Hoffentlich ist Maik Franz VdV-Mitglied. Die wird schon was für ihn tun können. Ein von ihr beauftragter Mediator z. B. könnte mit allen Beteiligten von sagen wir Montag bis Mittwoch (am Wochenende ist ja Spiel) in einer verlassenen Skifahrerhütte im Schwarzwald ein Seminar abhalten, bei dem mit professionellen Methoden, induzierten gruppendynamischen Prozessen und zur Not auch einfach mit Gehirnwäsche á la modernen Verhörmethoden die Dinge wieder gerade gerückt werden. So können alle frisch gewaschen ihrer Arbeit nachgehen und Maik Franz treffen wir nach dem Spiel dann bei den Jungs vom Sanitätsdienst, wie er nachfragt, ob er noch helfen könne.

2 Kommentare

? — !

Warum sollte ich mir die elendig langen Pausen zwischen den Spielberichten, die verquast-gekünstelten Ansagen ohne inhaltlichen Belang, die meine ästhetischen und intellektuellen Ansprüche oft unterschreitende marktschreierische, selten unterhaltsame Werbung und die nur notdürftig als Gewinnspiel verpackte weitere Werbung antun, wenn ich das Eigentliche, die Spielberichte, in seiner reinen Form, fertig zum Genießen ohne störendes Beiwerk, nur ein paar Minuten später bei youtube und seinen Klonen finde?

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Werder Bremen — Albanien von 1983 1:0

In einer einzigseitigen Partie gegen das Albanien des Jahres 19831 gewann Werder Bremen heute zwar mit 1:0, verpasste aber nach der Niederlage mit Null zu minus Zwei aus dem Hinspiel die Qualifikation für die Europameisterschaft. Schade. Vielleicht klappt’s ja für Südafrika.

Kleiner Tipp zur Nacht: Eckballvarianten üben.

Wieso das Albanien von 1983 mit einer solchen Leistung nun in der Runde der Letzten ist, bleibt für den neutralen Beobachter unklar und wirkt auch ein wenig unfair, wie man es häufig vom Fußballsport hört. Der Mensch aber strebt nach Fairness im Umgang miteinander.

1 Zur Erinnerung und für die Jüngeren unter jenen: Das albanische Modell lässt sich gut in dieser mathematisch glasklar ausbaldowerten Zahlenreihe abbilden: 9-1-0.

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Der Mann mit der Bürste hört auf

Natürlich sei man sich bewusst, dass man nicht für jeden ehemaligen Nationalspieler, der seine Karriere beendet, eine Ausnahme machen könne. In diesem Falle jedoch lägen die Argumente auf der Hand: All jenen, die wirklich schlecht Fußball spielen können, sei er ein leuchtendes Vorbild gewesen, dass man es auch mit wenig Technik und wenig Körperkraft bis in die Nationalmannschaft schaffen könne. Und, Hand aufs Herz, die meisten, die hierzulande Fußball spielen, haben doch wirklich eine miserable Technik und laufen nur in so komischen Trikots einem Ball hinterher, weil man sich da im Gegensatz zu Tennis oder Volleyball nicht so oft blamieren muss, weil man überhaupt kein Ballgefühl besitzt.

Unvergessen seien auch seine Verdienste um den Finaleinzug bei der WM 2002: Hätte er sich nicht rechtzeitig eine Gelb-Rote Karte genommen und das Spielfeld verlassen, hätte man womöglich gar nicht mit 2:0 gegen Kamerun gewonnen und wäre schon in der Vorrunde ausgeschieden.

(Absolut klickenswerte Impression von Carsten Ramelow bei seiner Tätigkeit.)

Was ihn außerdem noch für ein Abschiedsspiel qualifiziert: Er nahm ganz im Stile Robbie Williams eine CD mit dem Titel „Sing When You‘re Winning“ auf, welche alleine schon dafür sorgen würde, dass das Stadion bei einem solchen Spiel voll seie. Und mit seiner frühen Entscheidung, Berlin zu verlassen, habe er zudem politisches und soziales Geschick bewiesen und all jenen Leverkusenern, die weiterhin unter grauem Himmel neben dem Bayerkreuz vegetieren, bewiesen, dass ihre Stadt vielleicht doch lebenswert ist. Zumindest wenn das Gehalt stimmt.

Mit den Worten „Intimhygiene ist für mich kein Tabu-Thema.“ beschließt der Mann mit der Binde seine Karriere und will sich nun voll auf seinen Job als Dusch-WC-Botschafter konzentrieren.

Zum Thema heißt es weiterhin, es werde auch in Zukunft keine Ausnahmen bei den Abschiedsspielen geben, nur vielleicht, und wenn, dann eben als Ausnahme. Mögliche Kandidaten für weitere Ausnahmen nach unserem Blondschopf mit der Stahlschiene in der Wirbelsäule nannte der DFB-Präsident auch schon: Zoltan Sebescen und Günter Herrmann.

Inspiriert vom Indirekten Freistoß.

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Anderlecht kommt vor der Fall

Wer hat eigentlich diese Bayern in den UEFA-Cup gelassen? Die versauen uns noch die komplette Fünf-Jahres-Wertung mit ihrem Schlendrian, der in alle Ritzen des nicht ganz zementierten Gefüges des heutigen Tages Einzug hielt. Danke, Ottmar. Da arbeitet er schon langsam daran, Schweizer Teams im Europapokal nach oben zu bringen.

Schade eigentlich, dass das Hinspiel nicht nur 0:2 oder ähnlich knapp ausging. Richtig zittern bereitet doch wesentlich mehr Vergnügen als nur eingebildetes Zittern. Geisterbahn, Zutritt ab 6 Jahre.

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Wer wird deutscher Meister?

Komischerweise hat man gemeinhin beim Lesen der Überschrift, ganz gleich von welchem Verein man Fan ist, automatisch die Antwort:

„Nur der HSV!“

im Ohr. Nun gut, in diesem Jahr könnte das so sein, wie nicht ausgewiesene Propheten an Bahnhofswände kritzeln, es bleibt dem HSV nach dem heutigen Ausschieden im UEFA-Pokal aber auch nichts anderes übrig, wenn Rafael van der Vart sein Versprechen/seine Drohung noch wahrmachen will, den HSV nur mit einem Titel zu verlassen. Und dass er den HSV verlässt, ist ja schon beschlossen.

Die Frage, wer deutscher Meister wird, ist nicht ganz neu, wesentlich älter als die Bundesliga ist sie auf jeden Fall. Wer deutscher Meister wird, fragte Coca-Cola im Nazi-Deutschland von 1936 zum Beispiel schon per Werbeplakat, und darum sollte es hier eigentlich gehen. Die Antwort ist, well, rückblickend ist das immer einfach: der 1. FC Nürnberg. (Zu jener Zeit noch ohne Thomas von Heesen, dafür mit Heiner Stuhlfauth).

Welchem LSD-Trip das Plakat rechts neben unserem Zielplakat geschuldet ist, muss leider unklar bleiben.

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Tischtennis oder Die Welt ist grün

Nachdem wir so viel über Fußball geschrieben haben seit November 2005 müssen wir heute auch endlich mal etwas über Tischtennis schreiben. Tischtennis ist nämlich Nationalsport in China und somit von knapp 1,3 Milliarden Menschen. Immerhin existiert, anders als Cricket oder Gaelic Football, Tischtennis hierzulande auch, an die Popularität in China kommt Tischtennis in Deutschland aber nicht heran, wie diese Grafik illustriert.

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Schall-Rauchpeng

Der Name des gerade eingewechselten Choupo-Motings erinnert an die damals von allen Fahndungsplakaten in Gaststätten und öffentlichen Wartehallen herunterblickende Haule-Frimpong.

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Murmel… fauna

Man sollte sich ernsthaft sorgen, wenn einen selbst 9 Tore nicht hinterm Ofen hervorlocken können.

Bayern Maester.

Das hatten wir doch schon so oft, das ist deswegen auch nix Neues und auch eigentlich nichts Bedauernswertes, selten haben uns so viele Tore so gut unterhalten. Doch, ach, es ist ja kein Fließband. Es fließt immerzu, nur fließen wir nicht immerzu mit.

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Dortmund gegen Hertha 1:1

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, als es dieses Ergebnis tut.

Dortmund gegen Hertha, das ist zumindest im Jahre 2008 nichts anderes als „Eins zu eins“.

Kein Sieger, kein Verlierer. Fisch, Fleisch, Jacke, Hose (Jacke wie Hose ist hier natürlich eine falsche Wendung.)

Kaum zu glauben, dass wirklich fast 70.000 Menschen da gewesen sein sollen.

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Mein dicker Arsch

„Isch hab hier schon nen Jrößeren ausjesucht, wo mein dicker Arsch reinpasst.“

Viel mehr bedarf es nicht, um das Vergnügen beim Schauen von calli.tv ’s [Link leider tot] (der Apostroph dient jetzt nur der Kennzeichnung der Tatsache, dass es sich um eine(n) URL handelt, zum weiteren Verständnis dieses Beitrags ist es aber unvermeidbar, jetzt auf calli.tv zu klicken und sich den aktuellen Beitrag anzuschauen, also: Bitte! (Mittlerweile gibt es schon einen neueren Beitrag, also rechts in der Leiste den Thailand-Beitrag auswählen.)) ins Unermessliche wachsen zu lassen. Ansonsten schwafelt er immer belangloses Zeugs über die Bundesliga von fast schon Merkel’schen (nicht die Kanzlerin, der kürzlich verstorbene FOTO-Kolumnist ist gemeint) Ausmaßen.

Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Vorbereitung für die Wok-WM, weshalb er extra nach Thailand gereist ist. Nicht nur, um dort am Wok zu trainieren, sondern auch, um sich den Gepflogenheiten entsprechend in Thailand zu amüsieren. Sagen wir jetzt mal so. Honi soit qui mal y pense. Jeder weiß natürlich, dass das hervorstechendste Merkmal der thailändischen Kultur das scharf gewürzte Essen ist. Die Rede ist hier nicht von dem für europäische Zungen angeglichenen Fraß, den man als quasi-thailändisch in quasi-thailändischen Restaurants vorgesetzt bekommt, der dann ungefähr so scharf ist wie Benny Lauths Karriereverlauf. Die Rede ist hier von original thailändischem Essen, das kein Europäer überlebt, sofern er nicht vorher mindestens drei bis fünf schärfe nehmende Whiskey getrunken hat oder aber gerade an schwerer Erkältung mit einhergehender Verstummung der Geschmacksnerven leidet. Überleben ist hier übrigens metaphorisch gemeint, natürlich überlebt jeder Mensch physisch jedes noch so scharfe Essen. Die Frage ist nur, wie man den Kollegen diese Fotos mit tränenüberströmten Gesicht bei einem eigentlich doch positiven Anlass erklärt.

[photopress:calli_tv_verneigung.jpg,full,centered]

Wie dem auch sei, Calli-Calmund-Fortuna.tv, übrigens WM-Botschafter 2006, hat da keine Probleme mit, schließlich kocht er nur, konsumiert aber nicht, zumindest wird das nicht gezeigt.

Teil III des heutigen Celebrity-Gossip-Tages bei trainer-baade.de ist jedenfalls ein besonderes Leckerchen. Solltet Ihr je original thailändisch essen, lasst Euch nicht davon täuschen, dass die Thailänder selbst das alles essen, als wäre es unscharf wie Wasser. Mein eigener Arsch ist übrigens nicht dick, für die, die zu faul sind, das Video aufzurufen. Es geht dabei um Calmunds unglaublich dicken Arsch — den er für bereits erwähnte Wok-WM irgendwo platzieren möchte.

[photopress:calli_tv_smoerebroed_smoerebroed_roempoempoempoem.jpg,full,centered]

Smørrebrød, smørrebrød, rømpømpømpøm.

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„Ehekrieg!“ – Trotteleien von Loddar

Kann dieser Trottel eigentlich irgendetwas richtig machen?

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Natürlich ist allgemein bekannt, dass dieses Blättchen da noch erfindungsreicher und phantasievoller beim Dichten von Geschichten ist, als es die FOTO ist. Dennoch scheint laut mehrerer Quellen (die aber auch nur voneinander abgeschrieben haben könnten) etwas dran zu sein, dass Loddar ein paar Blümchen an seine Ex-Ex geschickt hat, bevor er wieder mit seiner Ex zusammenkam.

Das wäre nicht unklug. Mehrere Eisen im Feuer zu haben ist ohnehin nie eine schlechte Idee, wenn da nicht das kleine Problem wäre, dass Lothar Matthäus eine öffentliche Person ist, und früher oder später jeder Scheiß über ihn in solchen Blättchen zu lesen ist.

Pause.

Nach längerem Nachdenken komme ich zu dem Schluss, dass Loddar zwar ein Trottel ist, mediengeil sowieso (wahrscheinlich hat er diese Information selbst an dieses Blättchen weitergeleitet), es aber generell die Chancen eher erhöht, wenn die beiden Damen davon erfahren, dass da jeweils noch eine andere im Spiel ist. Dennoch wirken 100 rote Rosen, die man unaufgefordert und vor einer Versöhnung oder Wiedervereinigung schickt, einfach aufdringlich, peinlich und im Endeffekt hilflos. Vor solchen Rote-Rosen-Schickereien sollte zumindest irgendetwas passiert sein, was das Schicken nicht wie eine Bettel-Aktion aussehen lässt. Wie auch immer, was genau passiert ist, ist unklar hierzuwebseite, weshalb wir auch augenblicklich zurückschalten zu dem, worum es eigentlich geht:

Zurück zum Fußball.

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Das schlägt dem Fass den Boden aus

So wie kein Normalsterblicher, der nicht auch Zwiebelfisch liest, ahnen kann, woher die Redewendung im Titel stammt, wird es irgendwann auch mit dem Elfmeterschießen und der Legende sein, dass Deutsche keine Elfmeterschießen verlieren.

„The Germans were (as always) clinical with all their penalties […]“

schreibt 101greatgoals.

Die Schützen für den FC Schalke Nullvier waren:

Rafinha (BRA)
Rakitic (CRO)
Altintop (TUR)
Jones (GER/USA)

Ganz klar: Deutsche sind immer präzise im Elfmeterschießen.

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