Zum Inhalt springen

Autor: Trainer Baade

Hitler, der Quotenträchtige

Hitler interessiert sich doch für Fußball [Link leider tot]. Das ist neu. Denn eigentlich weiß man doch von ihm, dass er nur ein Mal in seinem Leben bei einem Fußballspiel war. 1936, bei der Olympiade, als Deutschland gegen Norwegen spielte. Deutschland verlor 0:2 und Hitler die Lust am Fußball.

Im Hamburger Schauspielhaus weiß man davon anscheinend nichts, sonst könnte man den Mann mit dem Bart nicht doch noch zum Lederanbeter transformieren. Ich hab es natürlich nicht selbst gesehen; was ich in diesem Beitrag lese, wirkt auf mich allerdings wie die Auswüchse eines ziemlich wirren Hirns. Nein, nicht Adolfs, das ohnehin, aber auch das des Autoren dieses Stückes.

5 Kommentare

Da treiben sie sich rum

Wir fragen uns doch alle, wo die ganzen Eintrittskarten bleiben, wenn angeblich noch 13.000-15.000 Karten für Spiele mit deutscher Beteiligung zu haben sind, die FIFA-Ticketbörse aber ständig nur das rote Lämpchen (=keine Karten vorhanden) aufblitzen lässt.

Hier gibt es scheinbar noch unendlich viele Karten. Zwar nicht gerade zu erschwinglichen Preisen, aber eben außerhalb der FIFA-Ticketbörse, die doch — angeblich — der einzige Ort sein soll, an welchem man als Normalsterblicher Karten bestellen kann.

Jetzt tauchen hier an einem mysteriösen Ort Karten auf. Wollte man nicht den Schwarzhandel unterbinden? Was sind Preise von 1.200 Euro sonst als Schwarzhandel, wenn der normale Kartenpreis ein paar hundert Euro in der Vorrunde nicht überschreitet?

Seltsam und auch äußerst fragwürdig, dass jetzt solche Ticketanbieter aus dem Nichts auftauchen.

18 Kommentare

Unbekanntes aus … Trinidad: Trinibagonier

… Trinidad.

Wir sind nicht in den unendlichen Weiten des Weltraums angekommen. Die Überschrift ist lediglich die Antwort auf die heiß diskutierte Frage, wie man denn eigentlich einen Einwohner von Trinidad & Tobago nennt.

In Deutschland geborene Türken heißen übrigens in der Türkei „Deutschländer“, welche in Deutschland wiederum Würstchen sind. Wir hatten das schon mal bei der Frage, wie denn Amerikaner in Berlin und Pfannkuchen in Washington heißen. Ihr erinnert Euch.

1 Kommentar

Walter-Tor im Walter-Stadion

Im Fritz-Walter-Stadion wurde 2004 ein Eingangstor im Osten nach Ottmar Walter, dem Bruder von Fritz, benannt. Ich weiß nicht, ob ich in einem Gebäude, das komplett nach meinem Bruder benannt ist, ein mickriges Eingangstörchen nach mir benannt wissen möchte; so als wäre ich nur ein kleiner Teil meines großen Bruders.

4 Kommentare

Gut geklaut ist besser als schlecht selbst gemacht

Diese Devise gilt ja für fast alles im Internet. Und siehe da, auch die FAZ macht der ZEIT jetzt etwas nach. Der Versuch bei der ZEIT war schon so naheliegend, so eigentlich-schon-immer-da, man muss es nur aufnehmen, dass es doch schon fast ein bißchen peinlich ist, dass die FAZ erst jetzt mit dieser Idee aus der Konserve kommt.

2 Kommentare

Ronaldackson

Sehr schöne E-Cards gibt’s beim FC Deutschland 06, am besten gefällt mir Ronaldinho als Plattencover [Link leider tot]. Wird ohnehin Zeit, dass man sein Gesicht nicht mehr auf jedem zweiten Fußballmagazin sieht, sondern nur noch bei Gala oder dem Musik Express. Die les ich nämlich nur beim Arzt.

Der Dummschwätzer ist allerdings ebenfalls gelungen.

Einen Kommentar hinterlassen

Goleo war gestern, heute ist Hanniball

Das Maskottchen der Handball-WM 2007 in Deutschland heißt „Hanniball“. Das hat schon mal mehr Esprit als der Name „Goleo“ und „Pille“ zusammen, inklusive der Äußerungen, die Goleo und Pille so von sich geben. Ein nettes Wortspielchen, von dem Fußballfans nur träumen können, schließlich sind Fußballfunktionäre und -organisationskomiteemitglieder komplett ironiebefreit.

3 Kommentare

You have to win Spiel

Die Sportfreunde Stiller haben vor ein paar Tagen eine neue Platte herausgebracht. Wie der Bandname schon sagt, sind die Sportfreunde Stiller relativ Sport- und im Besonderen Fußball-affin. Da sie aus München stammen, kann man sich denken, mit welchen Oberfuzzies des deutschen Fußballs sie viel zu tun haben. Einen Sampler, von Mehmet Scholl selbst zusammengestellt, haben sie angeregt. Danach haben sie ein Lied mit dem Calle Del‘Haye dieses Jahrzehnts gemacht: mit Roque Santa Cruz, Titel des Stücks ist: „Ich Roque“. Nun ist das neue Album nach einem Originalzitat von Bixente Lizarazu benannt:

„You have to win Zweikampf“

[photopress:sportfreundestiller.jpg,full,centered]
Wenn der Bixente (und die Sportfreunde) sich da mal nicht irren. Das ist eine dieser vielen mythisch anmutenden Fußball“weisheiten“, die noch nie überprüft wurden. Ich bin der Meinung, die gewonnenen Zweikämpfe nützen einem nicht viel, wenn man danach einen Fehlpaß spielt. Gut, das ist jetzt etwas sehr polemisch, aber ob man in erster Linie über gewonnene Zweikämpfe das eigentliche Ziel des Spiels erreicht — es zu gewinnen — da bleibe ich skeptisch. Wir werden das in Kürze ausführlicher diskutieren.

4 Kommentare

„Ghost – Nachricht von 5am“

Wayne Rooney [Link leider tot] liegt jetzt wegen seines Mittelfußbruchs nachts immer im Sauerstoffzelt. Das muss auch so sein, denn offensichtlich hat er auch Probleme mit der Durchlüftung seines Hirns. Letztens hatte er ordentlich Ärger mit seiner Freundin. Der etwas jähzornige Bulle aus Liverpool hatte nämlich auf dem Handy seiner Freundin eine SMS entdeckt, die mit „Sam“ unterschrieben war. Er stellte Colleen McLaughlin [Link leider tot], seine Freundin, zur Rede und wollte voller Eifersucht wissen, wer dieser Sam sei. Das konnte ihm Colleen nicht beantworten. Sie konnte Rooney aber erklären, dass die Zeichen 5am nicht der Absender waren, sondern anzeigten, um wie viel Uhr sie diese letzte SMS von einer Freundin erhalten hatte.

6 Kommentare

Bei der WM auf dem Sitzkissen

Es folgen die dieswöchigen Gewinner unseres Sitzkissengewinnspiels, denen wir natürlich herzlich gratulieren (ausnahmsweise haben wir mal 12 Gewinner gezogen):

Oliver Kahn, München

Timo Hildebrand, Stuttgart

Marcell Jansen, Mönchengladbach

Christoph Metzelder, Dortmund

Robert Huth, London

Thomas Hitzlsperger, Stuttgart

Bastian Schweinsteiger, München

Sebastian Kehl, Dortmund

David Odonkor, Dortmund

Gerald Asamoah, Gelsenkirchen

Oliver Neuville, Mönchengladbach

Mike Hanke, Wolfsburg

[photopress:kissen5_1_2.jpg,full,centered]

Ich hoffe, alle Gewinner (es sind auch keine Gewinnerinnen dabei diesmal) haben viel Freude an den Kissen und können sie gebrauchen. Über Fotos im Einsatz der Sitzkissen würden wir uns natürlich sehr freuen.

4 Kommentare

Gerade im Schaufenster

Gerade im Schaufenster

„Fußball-Fiebär“ auf einem Frühstücksbrettchen mit Bären drauf. Ein Fenster weiter: Girokonto mit Fußball als Geschenk zur Einrichtung eines solchen. Noch ein Fenster weiter: Konditorei mit Törtchen mit Länderfahnen und Fußbällchen drauf. Dahinter: Plakat-Werbung von West, Zigaretten, jetzt neu mit Länderfahnen auf der Packung. Ein Fenster weiter: Schweißbänder im Ein-Euro-Laden mit Länderfahnen drauf, danach: „Das Wunder von Geislingen“, Plakat im Schaufenster eines Anbieters von Besteck und anderen Silberwaren. Im Anschluss: McDoof mit dem FIFA-WM-Fußball in klein für nur 4,99 Euro. Weiter: Werbung von Plus, Länder-T-shirts jetzt nur 9,99 Euro. Danach Kneipe mit Werbung für die Übertragungen der WM-Spiele. Wer angemalt kommt, kriegt ein Bier umsonst. Nächstes Fenster: Klamottenladen mit Länderfahren in der Auslage. An der Brötchenbude vorbei, überall Deutschlandfahnen innen drin. Am öffentlichen Mülleimer (!) vorbei, Werbung drauf mit WM-Bezug.

Zu Hause angekommen, Rechner angemacht, eigenes Blog geöffnet. Beitrag mit „Germany“ drauf gesehen.

Aaah.

3 Kommentare

Germanyland

Ich möchte mal wissen, wer so blöd ist, für Fanutensilien Geld auszugeben, auf denen der Schriftzug „Germany“ prangt.

9 Kommentare