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Autor: Trainer Baade

Schon eine hörensgute Tröte

Wenn in Deutschland die Staatsanwaltschaft ermittelt, kann man sich zum Glück drauf verlassen, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Jene in Heidelberg wird kompetente, unvoreingenommene Fachleute zu Rate gezogen haben, um zu überprüfen, was es mit den möglichen gesundheitlichen Schäden durch die Tat eines einzelnen übereifrigen Hausmeisters auf sich hatte.

Ganz Deutschland war allerdings auch gebannt, was diese Ermittlungen ergeben würden, nu isses raus:

Natürlich war die Tröte gesundheitlich völlig ungefährlich.

Und wenn von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gutachter dies so zu Protokoll geben, darf man getrost alle eigenen Zweifel beerdigen.

Das Ermittlungsverfahren im „Störton“-Fall bei der TSG 1899 Hoffenheim ist eingestellt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg mitteilte, ist durch ein Sachverständigen-Gutachten bewiesen, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen mehrerer Stadionbesucher nicht auf den Einsatz der Anlage zurückzuführen sind.

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Das Nicht-Tor des … nicht

Wir wählen ja keine Nicht-Tore mehr, wegen der großen Suizidgefahr. Deshalb im Anschluss also nicht das Nicht-Tor des Jahres 2011 von einem Menschen, der ganz sicher kein Depp und kein Volltrottel ist. Nicht mal ein Torwart-Trottel. Fußball ist nicht alles!



Denn das Nicht-Tor des Jahres 2011 schoss ohnehin der zweite Fürther Spieler in der nachfolgenden Situation, indem er gestern Abend in der Partie bei Eintracht Frankfurt seinem Kollegen Edgar Prib den Ball zuspielte, als dieser noch allein vor nur einem Gegner stand. Was für ein Vollidiot, dieser zweite Spieler! Weiß doch jeder, dass man zwei gegnerische Spieler benötigt, um nicht im Abseits zu stehen. So ein Trottel — und der will Profi sein? Glatte Notte 6!

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Fortuna femminile

Es wird eine harte Erkenntnis für Blog-G sein. Nicht nur kann man so eine kleine Klitsche wie SpVgg Greuther Fürth zu Hause nicht bezwingen.

Seine Mannschaft Eintracht Frankfurt spielt nun sogar in einer Liga mit Fortuna Dortmund. Und schafft es nicht mal, die selbe Punktzahl wie der Herbstmeister und Tabellenführer zu erreichen.


[photopress:fortuna_dortmund.png,full,centered]

Das ist nicht schlimm, nimmt man beim ersten Lesen an? Immerhin steigt auch der Tabellenzweite ja noch direkt auf?

Doch — tatsächlich bedeutet es die Höchststrafe.

Denn Tabellenführer Fortuna Dortmund ist war eine Frauenmannschaft.

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Was macht eigentlich Sergei Aleinikow?

Aus gegebenem Anlass stellen wir uns die Frage, was dieser ominöse Sergei Aleinikow zur Zeit so treibt, wenn er sich nicht gerade in seiner jüngeren Inkarnation innerhalb des FC-Bayern-Kaders selbst isoliert.

Nun, Sergei Aleinikow, unterlegener EM-Final-Teilnehmer 1988, ein Turnier, bei dem er den schnellsten EM-Treffer aller Zeiten erzielt hatte, eine Bestleistung, die er mittlerweile wieder losgeworden ist, war einer der ersten sowjetischen Spieler, die ins westeuropäische Ausland wechseln durften, wovon er heute noch profitiert.

Nachdem er 1989 von Dinamo Minsk zu Juventus transferiert worden war, gewann er dort 1990 den italienischen Pokal sowie den UEFA-Pokal. Einem Wechsel nach Lecce folgte ein Engagement in Japan sowie gegen Ende der Karriere Auftritte in Schwedens erster Liga.

Neben der sowjetischen Nationalmannschaft beehrte er nach der Auflösung der Sowjetunion zunächst das Team „GUS“ und später jenes von Weißrussland mit seinem Können im Mittelfeld. Zwar absolvierte er nur 4 Partien für Weißrussland, das reichte aber, um ihn 2003 zum „Golden Player“ von Weißrussland zu wählen, einer Ehrung für den besten Spieler der vergangenen 50 Jahre.

Es schloss sich eine Karriere als Trainer an, die er ebenfalls in Italien begann und welche ihn immer noch dort, inzwischen beim NK Kras verweilen lässt. Ein Klub einer Stadt im Friaul, wo es sich bekanntlich ganz gut aushalten lässt.

Alles gut soweit also mit dem echten Sergei Aleinikow, der sicher überhaupt nichts vom Schicksal ahnt, welches sein Nachname im deutschen Fußball ereilte (und diese Verballhornung existiert ja nicht erst, seit sie Kadermitglieder des FC Bayern verwenden. Vielmehr gibt es diese Konnotation schon seit dem ersten Auftreten von Sergei Aleinikow in internationalen Spielen, so dass man seinen Namen auch als öffentlich-rechtlicher Zuschauer mit nur drei Programmen kennenlernen konnte.

Wer hätte nicht mit irgendeinem Spieler in einer Mannschaft gespielt, der diese Bezeichnung verdiente — und auch erhielt?)

Dass Sergei Aleinikow mittlerweile aussehen soll wie eine alte, verwitterte Hexe, wie Wikipedia behauptet, konnte allerdings nicht verifiziert werden.

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Friedhelm Funkels nicht ganz astreine Gedanken zur Fairness im Fußball

Unbemerkt von der großen Fußballwelt hat sich gestern bei der Partie Alemannia Aachen gegen Erzgebirge Aue etwas ereignet, was Aachens Trainer (jawollja) Friedhelm Funkel zum Anlass nahm, mal aus seinen Kleidern zu steigen und für alle ganz anschaulich zu definieren, wie man mit großem Sportsgeist vorangeht und Fairplay demonstrieren sollte.

Was war passiert? (Ich liebe diese Boulevard’sche Weiterleitung, die nur dazu dient, weiterzuleiten, aber sonst nichts.)

Erzgebirge Aue erzielte auf dem neuen Tivoli den Ausgleich, nachdem ein leibeigener, also ein heimischer Balljunge extrem schnell mitgedacht und gehandelt hatte.

Nach einem Befreiungsschlag ins Seitenaus war der Ball noch in der Luft, als ein Balljunge durchaus eilfertig ein Spielgerät an die Gäste weiterreichte.

Ein Ding der Unmöglichkeit, findet jener Mann, von dem wir hier annahmen, er sei noch nach altem Schrot und Korn, so sieht er jedenfalls aus, und würde demgemäß auch echtes Fairplay im Stil eines Gentlemans jenem unwürdigen Tricksen und Betuppen an den kleinen Stellschrauben, an denen man als Heimmannschaft überhaupt drehen kann, jederzeit vorziehen.

Weit gefehlt.

Friedhelm Funkel ist zwar nach altem Schrot und Korn, allerdings eben kein Sportsmann dieser Couleur, sondern einer dieser kleinen, miesepetrigen, irgendwie übel aufstoßenden Vorteilserheischer, bei denen einzig das sichere Wissen Trost spendet, dass dieser Mensch in nur wenigen Jahren ausgiebig über dem Höllenfeuer geschmort werden wird. Denn wie bewertete Friedhelm Funkel die Aktion des durchaus staatsmännisch fair handelnden Balljungen?

„Das habe ich so in vielen Jahren auch noch nicht erlebt“, staunte Trainer Friedhelm Funkel, der am Samstag 58 Jahre alt wurde. „Als Balljunge einer Heimmannschaft, die führt, muss man das Spiel verzögern.“

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Wenigste Heimgegentore in einer Saison

Einen etwas und einen sehr überraschenden Teilnehmer gibt es in dieser Aufstellung der Teams mit den wenigsten Heimgegentoren pro Saison in der Bundesliga.

Entstanden aus diesem Tweet und der folgenden Diskussion mit @goonerportal. Wobei der Tweet besagt, dass der FC Barcelona bislang 39:0 Tore in seinen 9 Heimspielen fabrizierte und dass das doch ein wenig bemerkenswert ist. Zumal wohl nicht allzu viele hinzukommen werden. Die Ergebnisse lesen sich übrigens bislang so:

5:0
5:0
8:0
3:0
4:0
0:0
5:0
4:0
5:0

Leider hat die folgende Liste bei vollkommen wilkürlich gewählten Kritierien zur Aufnahme kaum eine Aussagekraft bezüglich irgendwelcher Ereignisse in der Zukunft, aber. Aber es ist eine nette kleine Spielerei, wie man sie am Sonntag zum Ausklang eines in beinahe jeder Hinsicht unspektakulären Bundesliga-Wochenendes noch mit in den Schlaf nehmen kann.

Oder sich einfach freuen, wenn man Anhänger des VfL Bochum, des SV Werder Bremen oder der SpVgg Unterhaching ist. Et voilà:

5
Werder Bremen 1993

6
VfL Bochum 2004

8
Eintracht Braunschweig 1967
FC Schalke 04 1972
VfB Stuttgart 1979
FC Bayern München 1989
FC Bayern München 1990
VfB Stuttgart 1990
Borussia Dortmund 1990
FC Bayern München 2008
Borussia Dortmund 2008

9
FC Bayern München 1983
1. FC Köln 1988

10
Werder Bremen 1965
Hamburger SV 1980
Werder Bremen 1989
FC Bayern München 1994
1. FC Kaiserslautern 1994
Borussia Dortmund 1999
Hertha BSC 1999
SpVgg Unterhaching 2000
FC Bayern München 2002

11
Meidericher SV 1964
VfB Stuttgart 1978
VfL Bochum 1978
Hamburger SV 1983
Hamburger SV 1986
1. FC Kaiserslautern 1989
Werder Bremen 1990
Karlsruher SC 1990
Hamburger SV 2000
Hamburger SV 2003
Borussia Mönchengladbach 2003
FC Schalke 04 2007
Borussia Dortmund 2009

12
Borussia Mönchengladbach 1976
FC Bayern München 1980
1. FC Köln 1982
VfB Stuttgart 1984
Hamburger SV 1987
Werder Bremen 1988
Hamburger SV 1990
FC Schalke 04 1992
FC Bayern München 1997
VfB Stuttgart 1998
FC Schalke 04 1998
Borussia Dortmund 2002
FC Bayern München 2003
Hamburger SV 2010

Beim Führenden dieser Wertung sah das übrigens so aus, in jener Saison 1993 unter Otto Rehhagel:

3:1
1:0
3:0
0:0
5:0
1:0
3:0
2:0
1:1
2:0
4:1
3:0
2:0
2:0
1:1
2:1
3:0

Werder als das damals deutlich abwehrstärkste Heimteam. Eine gewisse Ironie in Bezug auf die Entwicklung unter dem aktuellen Trainer bleibt da nicht aus.

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Der wohldompteurisierte Zirkus lädt aus

Angenommen die Menschheit hätte etwas erschaffen, was zahlreiche individuelle Ausprägungen der Menschheit enorm in ihre Bann zöge. So sehr, dass sie dafür weiteste Anfahrtswege in Kauf nähme, auf Treffen mit der Familie, kulturelle Veranstaltungen und noch viel mehr verzichteten, nur um dabei sein zu können, wengistens fernvisuell, wenn dieses Etwas zum Tanz bittet. Dieses Etwas wäre so fesselnd und mitreißend in seiner Art — gewiß, nicht bei jeder seiner Zelebrationen, aber allermeistens — dass ganze neue Kulturen drum herum gebaut würden, ohne dass der Mensch dafür einen Architekten dieser neuen Kulturen benötigte.

Dann wäre es wohl eine typisch menschliche Vorgehensweise, wenn man dieses Etwas möglichst schnell zum Gefangenen machte, nachts, an einem dunklen Orte, ohne es bei der Jagd ernsthaft zu verletzen, ihm heimlich die Klauen stutzte, und von nun an Eintritt nähme, von allen Gebannten, um es allwöchentlich, wohldompteurisiert im Zirkus tanzen zu lassen. Der Abgrund, an dem es tanzte, wäre kein echter mehr, der Bann des Publikums von der Zuckerwatte verklebt, so fest verklebt, dass keiner mehr ver- oder aufstünde, obwohl der alle Perserjahre mal vorkommende Absturz in den Graben Teil der ganzen Inszenierung wäre, fest eingeplant wie die Gitterstäbe, hinter denen es bis zum nächsten Abend verwahrt würde, rund geschliffen wären, auf dass es sich nicht zufällig verletzte.

Nicht typisch menschlich wäre es hingegen, nicht zu bemerken, dass der Graben nicht mehr echt ist, in den das Etwas fällt. Außer von Kindern.

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Uli Hoeneß und diese Sache mit dem Nikolaus

Man würde kaum glauben, dass die zu Beginn rechts im Bild befindliche Steffi Graf zum Zeitpunkt der Sendung am 12. Dezember 1984 tatsächlich schon 15 Jahre alt war. Dass Udo Lattek Modell für Mr. Burns stand, glaubt allerdings jeder sofort. So, und jetzt den Goldkehlchen aus München gelauscht. Weil’s so arg schön ist, heute auch mal in Breitwand.

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Klassiker des außerdeutschsprachigen Raums sind gar nicht so häufig, wie man angesichts des allgemeinen Hoch- und Runterjubelns meinen könnte

Huch, es gibt tatsächlich noch andere Nationen, die mitspielen? Die sogar selbst schwere Gruppen haben können, obwohl Deutschland nicht dort hinein gelost wurde? Und deren Gruppenhighlight-Spiele es sich anzusehen lohnt? Ach komm, heutzutage spielen diese Mannschaften doch ständig in allen möglichen Wettbewerben gegeneinander.

Nun, das stimmt natürlich. Jedenfalls sofern man genau 6x in 110 Jahren als „ständig“ empfindet, hätte man mit dieser Einschätzung recht. Anderenfalls nicht. Entscheiden Sie selbst.

England – Frankreich

EM 1964
England-Frankreich 1:1
Frankreich-England 5:2

WM 1966, Vorrunde Gruppe A
England – Frankreich 2:0

WM 1982, Vorrunde Gruppe 4
England – Frankreich 3:1

EM 1992, Vorrunde Gruppe 1
England – Frankreich 0:0

EM 2004, Vorrunde Gruppe B
Frankreich – England 2:1

Spanien – Italien

WM 1934, Viertelfinale
Italien – Spanien 1:1 n. V.
Italien – Spanien 1:0

EM 1980 Gruppe 2
Spanien – Italien 0:0

EM 1988 Gruppe 1
Italien – Spanien 1:0

WM 1994, Viertelfinale
Italien – Spanien 2:1

EM 2008, Viertelfinale
Spanien – Italien 4:2 n. E.

Elendiger Fußball-Kultur-Chauvinismus („… und jetzt wird es spannend, jetzt kommt die deutsche Gruppe …“) — dies ist eine Kampfansage (klein).

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British Home Championship ist jetzt der Nations Cup

Es gibt sie noch, die Wettbewerbe für Nationalmannschaften außerhalb von Welt- und Europameisterschaften, welche keine reine Lückenfüller sind, wie es eine Mini-EM wäre, die von der UEFA letztens als Drohszenario entworfen wurde. Problematisch ist, dass man meistens nichts davon erfährt. So anglophil der hiesige Fußballfreund oft sein mag, so wenig findet ausländischer Fußball im deutschen Fernsehen statt.

Einer dieser Wettbewerbe mit Tradition* und Seriosität für Ländermannschaften ist die British Home Championship. Genauer gesagt war sie das, von ihrer Einführung 1883 bis zu ihrer Einstellung 1984. Wie der Name unschwer erkenen lässt, handelte es sich dabei um einen britischen Wettbewerb. Und die Definition dessen, was als „britisch“ gilt, hat sich im Laufe der Durchführungsjahre dieses Wettbewerbs noch einmal geändert, wie man ebenfalls weiß.

Teilnahmeberechtigt waren die vier Verbände von England, Wales, Schottland und Irland, wobei „Irland“ nach seiner Teilung bis zur Einstellung des Wettbewerbs nur noch von Nordirland vertreten wurde.

Die Ausgaben 1949/1950 und 1953/1954 galten gleichzeitig als WM-Qualifikation. Die ersten beiden dieses Turniers würden für die anstehende Weltmeisterschaft qualifiziert sein. Schottland war allerdings so vermessen, 1950 zu tönen, dass man nur als Sieger der British Home Championships an der WM teilnehmen würde. Prompt ging die letzte, entscheidende Partie gegen England verloren und die WM 1950 fand ohne die Männer aus den Highlands statt. Schotten eben.

(Im Rahmen dieser British Home Championship kam es übrigens auch zur Einführung des „Inoffiziellen Weltmeistertitels“. Aktueller Titelträger, kein Witz: Nordkorea.)

1984 wurde der Wettbewerb zum letzten Mal durchgeführt, zufälligerweise mit dem Gewinner „Nordirland“, was den Nordiren erlaubte, bis zum letzten Jahr scherzhaft (oder auch nicht) vom eigenen Land als immer noch amtierenden „Champions of Britain“ zu sprechen.

Aufgrund eines ganzen Cocktails an Gründen — in ihrer Mischung tödlich für den Wettbewerb — wurde die British Home Championship 1984 eingestellt. Illustre Beimischungen dieses Cocktails bestanden aus einem zunehmendem Hooliganproblem, sinkenden Zuschauerzahlen und der Wunsch von Schotten und Engländern, häufiger gegen andere, stärkere Nationen anzutreten als immer gegen die mehr oder weniger eigene Brut.

Bis zum letzten Jahr nur durften sich die Nordiren „Champions of Britain“ nennen, denn in diesem Jahr wurde der Wettbewerb wieder aufgenommen.

Er erhielt einen neuen Namen, und das Teilnehmerfeld veränderte sich auch marginal. Im Februar und im Mai 2011 wurde im umgebauten Aviva Stadium zu Dublin, vormals Lansdowne Road, der Nations Cup ausgetragen, der der legitime Nachfolger der British Home Championship ist. Aus zur Stunde nicht eruierbaren Gründen nahm England, obwohl es dazu berechtigt gewesen wäre, nicht an dieser Neuauflage teil.

Irland gewann das Turnier mit 3 Siegen aus 3 Partien gegen die übrigen Teilnehmer Schottland, Wales und Nordirland, wobei es sich trotzdem eben nicht „Champions of Britain“ nennen darf, aber das ist eine andere Geschichte.

Von nun an ist eine Durchführung des Nations Cup im Zweijahresrhythmus geplant, dessen Einhaltung angesichts der Tatsache, dass eine Brauerei den Hauptsponsor dieses Turniers stellt, nicht unwahrscheinlich ist. Das nächste Turnier findet in Wales statt, irgendwann im Jahr 2013.

Jenes Jahr 2013, in welchem man in Deutschland stumpf auf die Mattscheibe blickt, nachdem man von ein paar Qualifikationsspielen nicht satt geworden sein wird, hinten noch mal draufklopft und partout nichts anderes mehr herauskommen will mit Ausnahme eines verstaubten Posters der EM 2012.

Seit man beim DFB an keiner Mundialito mehr teilnimmt oder selber Ersatzturniere wie jenes von 1988 veranstaltet, kennt man so etwas wie einen Nations Cup in hiesigen Breiten eben nicht mehr. Was bedauerlich ist. Und weshalb wir uns demnächst mit dem Vier-Länder-Turnier von 1988 beschäftigen müssen, während auf der Insel schon die nächste Ausgabe des Nation Cup ausgespielt wird.

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EM-Auslosung live aus dem Jerusalem des Ostens

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Polen Niederlande Spanien Ukraine
Griechenland Dänemark Italien Schweden
Russland Deutschland Irland Frankreich
Tschechien Portugal Kroatien England

[liveblog]

Topf 1
Niederlande
Spanien

Topf 2
Deutschland
England
Italien
Russland

Topf 3
Kroatien
Griechenland
Portugal
Schweden

Topf 4
Dänemark
Frankreich
Tschechien
Irland

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In den freien Raum

Was für ein merkwürdiges Stadion für einen schnöden Ascheplatz. Und dann auch noch nach einer Seite hin offen … wer den richtigen Namen dieses Stadions nennen kann, erhält zwar kein Präsent von der Redaktion, darf im Anschluss aber hingehen, wo er möchte.



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Schwerer Fall von schlimmer Superbia

Das Folgende ist nicht mal mehr Boulevard-Content, es stammt aus noch einer Schublade darunter.

An anderen Tagen dienen derartige Zitate ja nur der allgemeinen Belustigung. In diesem Fall aber bewirkt es eher großen Grusel.

Auch wenn viele es geahnt haben, dass Loddar dann doch so unfassbar kleingeistig ist, wie er stets wirkt, verleitet das heute veröffentlichte Zitat fast dazu, die beiden Titel 1990 und 1980 aus dem gemeinsamen Gedächtnis und den Siegerlisten löschen zu wollen. Ziehen wir die quotenträchtig formulierte Schlagzeile ab, dann bleibt wohl trotzdem das über, was bezüglich Loddars Aussagen zu zu Guttenbergs Zukunft und warum er diesem eine solche innerhalb der Politik wünscht, berichtet wird:

Nicht nur, weil er so gut aussieht wie ich …

Das muss eigentlich erfunden sein, so einzigartig offen ubereitel und gleichzeitig ohne Verstand kann sich nicht mal der zweitwichtigste Mensch in der Geschichte des deutschen Fußballs (laut Selbstauskunft) äußern, kann er?

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