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Kategorie: Zettel-Ewalds Sammelsurium

Alles, was Zettel-Ewald sonst noch notieren würde

Goldene Generation

Neue Ausgabe des beliebten Gewinnspiels ohne Gewinne. Kurz und ohne eine Aktivierung der Nozizeptoren:

Die Nationalmannschaften welcher Länder verfügten in welchem Zeitraum über eine von vielen Seiten als „Goldene Generation“ bezeichnete Ansammlung von Spielern?

Niederlande 1998-2002
Kluivert, Bergkamp, Seedorf
Bulgarien 1994-1998
Stoitschkov, Letschkov, Balakov
Portugal 1991-2006
Luis Figo, Rui Costa, Nuno Gomes
Kroatien 199x-200x
Boban, Suker, Soldo, Prosinecki
England 200x-2010
Terry, Gerrard, Cole, Lampard
Ungarn 1950er
Puskas, Grosics, Kocsis, Bozsik
Tschechien 1996-2006
Nedved, Poborsky
Spanien 1999-2010-?
Iniesta, Xavi, Xavi Alonso, Puyol, Casillas
Mexiko ?-2010-?
El loco, el loco und der andere el loco
Spanien 1999-2010-?
Iniesta, Xavi, Xavi Alonso, Puyol
Österreich 1931-1933
Sindelar, Meisl
Schweden 1992-1994
Brolin, Larsson, Andersson, Ravelli
Frankreich 1998-2000
Zidane, Blanc, Desailly, Barthez
Frankreich 1950er
Kopa, Fontaine, Wisnieski
Belgien 1980-1986
Scifo, Ceulemans, Gerets, Pfaff
Paraguay 1990-2006
Chilavert, Ayala, Gamarra
Nigeria 1994-2002
Kanu, Okocha, Ikpeba, Oliseh
Elfenbeinküste 2006-2010
Drogba, Touré, Zokora
Burkina Faso 2001-?
?
Kolumbien 1990-1994
Valderrama, Rincon, Asprilla
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Abhilfe schafft die Otorinolaringoiatra

Es gibt zwei Dinge, die ich absolut nicht ausstehen kann. Das eine ist Rap. Das andere ist Rap. Wird dieser schrecklicherweise auch noch von Fußballern vorgetragen, ist es mir unmöglich, deren Werke zu konsumieren. Die Gefahr dauerhafter Gesundheitsschädigung wäre zu groß, vor allem an den Enden der Geschmacksnerven.

Doch vielleicht möchte ja der eine oder andere Leser Ryan Babel beim Rappen zuhören, oder Rio Ferdinand oder — OMG! — Paul Gascoigne, dem man schon damals anmerkt, dass er später seinen Verstand verlieren wird, kein Wunder, bei dem Rap, den er da veranstaltet.

Hier geht es zum akustischen Horrorkabinett.

Eins der schönen Dinge am Älterwerden, welches an sich übrigens völlig zu Unrecht in keinem guten Ruf steht, ist, dass man nicht mehr in Läden gehen muss, die derart beschissene Musik spielen, nur weil Sachzwänge in Form der Anwesenheit angebeteter Personen daraus ein Diktat machen. Jetzt müsste man nur noch aufhören, sich für Fußball zu interessieren, betrieben von Leuten, die derartige Musik selbst her- und dann ins Internet einstellen. Ryan Babel. Rappt. Auf niederländisch.

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Türkischer Fußballfan in Deutschland sein

Nicht erst seit das BILDblog regelmäßig auf die Beiträge in Sidan Arslans Blog-Kategorie Sport-Bild-Watch [Link leider tot] verlinkt, dürfte El Fútbol [Link leider tot] dem geneigten Mitinsassen des deutschsprachigen Fußballblogosquariums bekannt sein.

[photopress:halbmond_adidas_1.jpg,full,alignleft] Das folgende Gespräch mit Sidan Arslan, dem Betreiber von El Fútbol [Link leider tot], beschäftigt sich allerdings nicht mit dessen recht international ausgerichtetem Blog. Sondern mit der Thematik, wie man als Fan des türkischen Fußballs — ob Nationalelf oder eine der Klubmannschaften — in Deutschland zurecht kommt, wie man überhaupt erst ein solcher Fan wird und wie sich solch eine Fernbeziehung anfühlt.

Hallo Sidan, schön, dass Du Zeit für ein Gespräch hast. In medias res: Ich muss zugeben, ich bin zwar mit Fans von Galatasaray, Fenerbahçe und Beşiktaş aufgewachsen, aber erstens habe ich damals noch nicht gebloggt, und zweitens war alleine schon der Schlachtruf „Cim-Bomm-Bomm, Galatasaray!“ nie frei von einer gewissen Exotik. Einer Exotik, muss ich ebenso zugeben, die durchaus belächelt wurde. Weshalb man sich auch nicht für diese Exotik interessierte. In den 1980ern hielt man bei uns grundsätzlich nicht viel vom türkischen Fußball und wusste gleichzeitig auch nicht viel über ihn.

Das hat sich zwar beides geändert, aber in Bezug auf die Fanszene der türkischen Vereine in Deutschland tut sich bei mir eigentlich immer noch nur ein großes, leeres Nichts auf. Deshalb möchte ich Dich bitten, mich ein wenig aufzuklären. Dazu gehört natürlich zunächst einmal die Frage, wie Du selbst zum Fußball gekommen bist. Zum Fußball an sich, aber auch zu welchem türkischen Verein Du hältst und wie Du für diesen Verein sozialisiert wurdest.

Fußball gehört für mich von Anfang an, also von früher Kindheit, einfach dazu. Das sehr große Interesse war immer schon da, ohne dass ich es recht erklären könnte. Dafür kann ich mit der Anekdote dienen, dass meine Eltern damals die Gewohnheit hatten, jedem Gast davon zu erzählen, dass ich morgens nach dem Aufstehen schon auf dem Weg ins Bad einen Ball am Fuß hatte … Mag sich nach einer erfundenen Anekdote für eine Profikicker-Homepage anhören, war aber so. Aus frühester Kindheit stammt auch meine Leidenschaft für Galatasaray, für die mein Onkel verantwortlich ist. Immer wenn ich bei ihm zu Besuch war und mit meinem Cousin spielte, saß er nämlich am Fernseher und schaute sich die damals noch frei empfangbaren türkischen Ligaspiele an, mit fanatischem Schreien, lautem Fluchen und spontanen Jubeltänzen. Galatasaray waren immer die Guten, alle anderen immer die Bösen. Wir zwei haben das dann so übernommen.

Gibt es überhaupt eine nennenswerte Zahl an männlichen türkischstämmigen in Deutschland, die sich nicht für Fußball interessiert? Falls ja, welcher andere Sport ist für diese, falls vorhanden, relevant? Und die, die Fußballfans sind, würdest Du sagen, sie setzen alle eine Familientradition fort, oder gibt es auch Ausreißer aus dieser Familientradition?

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Eine Art Berliner

Man sollte skeptisch werden, wenn es im Vorfeld einer Bundesliga-Übertragung Absagen hagelt. Absagen an das Anliegen, die Samstagabend-Paarung in einer Kneipe gemeinsam zu schauen. Man sollte skeptisch werden, wenn schon die eigene Motivation bei der Paarung Hoffenheim-Hamburg ungeahnte Tiefen erreicht, und man sollte erst recht skeptisch werden, wenn bei den Begründungen für die Absage, ein Fußballspiel im Fernsehen zu schauen, tatsächlich solche Prachtexemplare dabei sind, wie dass man die hart arbeitende Freundin nach ihrem samstäglichen Einsatz „mal wieder ein wenig umsorgen“ wolle. Lieber die Freundin umsorgen als Bundesligaschauen? Man hätte auf das Schwarmbauchgefühl vertrauen sollen, dass sich da eine große Langeweile abzeichnet.

Selbst Schuld ist, wer dann trotzdem hingeht, in der Erwartung, wenigstens die sonst üblichen bekannten Gesichter von unbekannten Menschen zu treffen, Fußballatmosphäre werde sich schon einstellen. Wenn man dann aber auf genau niemanden in dieser ausgesprochen fußballlastigen Kneipe trifft, in Zahlen sind das 0, dann ist wirklich alles verloren.

Fast, denn es geht ja immer noch schlimmer. „Unterdurchschnittlich“, „mäßiges Niveau“ und „wenig unterhaltsam“ heißen die Euphemismen, die professionell schreibende Menschen für Partien bereithalten, wie sie gestern die TSG und der HSV aufführten. Und diese Vokabeln täuschen, sie betrügen und sie verzerren, denn es war nicht unterdurchschnittlich, was die 22 plus ein paar Gewechselte schließlich auf dem Rasen zeigten, es war unterirdisch, es war grausam und es war schlicht nicht zum Ansehen.

Weshalb es sich ganz gut traf, dass die Kneipe Reiseführer auslegt, auf der Fensterbank, in denen man sich darüber informieren kann, wo man am besten ein Bier trinken geht, in Mexiko, in Australien oder eben in Neuengland. Und wie man welche Spezialität bestellt, wenn man schon mal dort ist:

brill ist der Meerbutt.
cod bedeutet Kabeljau.
Brussels sprouts ist Rosenkohl.
braised ist geschmort.

Die Universität in Boston ist die älteste in den USA; es gibt interessante Fahrradtouren durch Neuengland zu machen und das Klima ist die meiste Zeit des Jahres vergleichbar mit mitteleuropäischem.

Dass der Reiseführer schon länger dort auslag, erkannte man daran, dass sich der Autor genötigt sah, in dem kurzen Bereich mit Übersetzungen von Ausdrücken aus dem kulinarischen Metier auch zu erläutern, was denn ein „Donut“ sei.

Eine Art Berliner.

Wenn man zwei dieser „Art Berliner“ nebeneinander legt, zeigen diese übrigens das Ergebnis der gestrigen Partie.

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Mario Gomez eröffnet Speiselokal

Etwas älter schon, diese Nachricht aus der Stuttgarter Zeitung, aber nicht weniger aktuell:

Mario Gomez kauft sich ein Haus aus dem 17. Jahrhundert, in Backnang, mit Restaurant daherinnen.

Eigentlich aktueller als je zuvor, denn wenn es mit seiner internationalen Fußballkarriere jetzt doch nichts werden sollte, wie es den Anschein hat, da die Frau von Miroslav Klose mit Bedacht den Jungbrunnen im heimischen Garten stets gut gefüllt hält, hätte er wenigstens schon etwas Sinnvolles in der Hinterhand.

Schöne Frisur übrigens auf jenem Foto da drüben — anders als heute.

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Axt Andreas und die Freunde fürs Leben

Letztens gab es eine tolle Aktion des ASS. Das ASS ist keine Vereinigung von zwanghaft Caps-Lock nutzenden Menschen, die von anderen gerne als Ärsche („ass“) bezeichnet werden, sondern die Abkürzung einer Sportsendung im ZDF, die man einstmals kaum erwarten konnte und mittlerweile kaum ertragen kann.

Das „Aktuelle Sportstudio“ dachte damals, es sei eine tolle Idee, mal so richtigen Journalismus zu betreiben, wie es eigentlich auch der Auftrag der Sendung wäre. Heraus kam im hier benannten Fall allerdings Journalismus für Lieschen Müller. Denn wo man über Homosexualität im Fußball spricht — denkt Lieschen Müller — kann man auch gleich noch Depressionen dazu packen. Dass man damals nicht auch noch in der selben Sendung über Schmerzmittelmissbrauch und Anfälligkeit des Fußballs für Wettmanipulationen konversationiert hat, war die einzige Überraschung an diesem bunten Themenabend.

[photopress:frnd_logo2.jpg,full,alignleft] So hatte jedes der beiden heißen Eisen „Homosexualität (im Sport)“ und „Depression“ fünfzig Prozent von jener Aufmerksamkeit, die sie verdienen, nämlich von der vollen. Hinzu kam das ungute Gefühl, dass zumindest in tumberen Hirnen die Assoziation entstehen könnte, dass das eine etwas mit dem anderen zu tun habe oder gar sich gegenseitig bewirke. Denn beides gilt schließlich in einem überkommenen, aber immer noch nicht auszurottenden Menschenbild als Zeichen von Schwäche. Wir wollen den Aspekt der vielschichtigen Erscheinungsweisen von Homosexualität hier nicht vertiefen, jedoch gerne noch einmal aufgreifen, dass Depressionen kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Krankheit sind.

Ja, die meisten der Leser hier werden das wissen, so lange aber noch Kommentare wie dieser in Fußballblogs aufschlagen, ist es keine verschenkte Liebesmüh, das immer mal wieder zu thematisieren.

Angesichts seines beruflichen Umfelds und der persönlichen Konsequenzen bleibt es deshalb umso bemerkens- und begrüßenswerter, dass Andreas Biermann bei jener Ausgabe des Aktuellen Sportstudios vor einem Millionenpublikum über seine Depressionen sprach. Und dass er weiterhin nicht verstummt, sondern zur von ihm gewählten Öffentlichmachung steht. Wie im folgenden Interview mit dem Verein „Freunde fürs Leben“, der sich der Suizidprävention verschrieben hat:



Weiter geht’s im zweiten Teil.



Was dieses Interview — und sicher auch das darin angekündigte Buch — demonstriert, ist vor allem, dass Hilfe möglich ist und dass die Vorgänge bei einer Therapie für viele ungewohnt sein werden, letztlich aber sehr oft zum gewünschten Ziel führen.

Dass Andreas Biermann seine bescheidene Bekanntheit dazu nutzt, andere Menschen zu animieren, sich lange Jahre des seelischen Dahinsiechens zu ersparen und stattdessen schneller als er den in den allermeisten Fällen wirksamen Schritt einer Therapie zu gehen, verdient Respekt.

Er hat die Chance auf eine Fortführung seiner Karriere als Fußballer eingetauscht gegen einen offenen Umgang mit seiner Krankheit. Und ist damit eine Axt im gefrorenen Fußballmetier.

Leider passt auf der anderen Seite genau ins bekannte Bild, was Andreas Biermann beim Interview mit der Zeit über die Reaktion des DFB in seinem Fall zu berichten weiß.

Unmittelbar danach [Enkes Suizid] haben sich viele vom DFB hingestellt und wie Theo Zwanziger große Reden gehalten. Ein paar Wochen später wurde das Thema wieder totgeschwiegen. Joachim Löw hatte mal gesagt, Robert Enke hätte auch mit Depressionen bei ihm gespielt — das wäre ein super Statement für das Buch gewesen. Aber der DFB untersagte das Abdrucken. Weil Joachim Löw mich nicht kennt, lautete die Begründung.

Sollte diese Behauptung der Wahrheit entsprechen, kann man dem mittlerweile in die FIFA-Exekutive aufgerückten DFB-Präsidenten angesichts dessen wunderbarem, empathischem Geschwafel bei Robert Enkes Trauerfeier, dem offensichtlich in viel zu begrenztem Umfang Handlungen folgen, dazu gratulieren, dass er schließlich in bester Gesellschaft angekommen ist. Im Kreise von Funktionären, für die soziale Verantwortung und Entwicklung nur als lächerlicher Deckmantel dienen, der ihre wahren Ziele weniger durchschaubar machen soll.

Nein, es gehört tatsächlich nicht zuvorderst zu den Aufgaben des DFB, sich gegen Depressionen zu engagieren, sie zu entstigmatisieren und die Betroffenen zu unterstützen. Überhaupt nicht. Wenn man sich aber derart aufspielt wie geschehen, um dann im Kleinen eben doch nur die Hände in den Schoß zu legen, ist das nichts als schändliche Augenwischerei.

Traurig, dass der DFB die Chance verpasst hat, einen der seinen adäquat zu unterstützen. Positiv, dass sich Andreas Biermann zum Schritt an die Öffentlichkeit entschieden hat.

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Play it again, Sam

„Play it again, Sam“ gilt als eines der am häufigsten verwendeten Filmzitate, welches in diesem Wortlaut im Film gar nicht vorkommt. Tatsächlich sagt der Charakter Ilsa Lund — geschauspielert von Ingrid Bergman — zu jenem Sam im Film lediglich „play it once, Sam“ sowie später noch einmal „play it, Sam“.

Eine Zeitlang gab es im DFB-Pokal Hin- und Rückspiele, später änderte man den Modus zu lediglich einem Spiel, welches aber bei Gleichstand nur verlängert, nicht jedoch im Elfmeterschießen entschieden wurde. Stattdessen wurde in jenem Fall ein Wiederholungsspiel angesetzt.

Wenn es also nach 120 Minuten keinen Sieger gab, wurden weitere 90 und falls nötig auch 120 Minuten im Stadion des Gastes anberaumt. Im dramatischsten Fall kam es dann also nach 240 Minuten Spielzeit — und nicht wie im Europapokal nach 210 Minuten — zum Elfmeterschießen, um schließlich doch eine Entscheidung herbeizuführen.

Der Fokus dieses kleinen Beitragleinchens soll aber ohnehin auf der generellen Existenz der Wiederholungsspiele liegen. Wie kommt es denn, dass trotz dieser Einrichtung nie ein Halbfinale im DFB-Pokal wiederholt werden musste, stattdessen nur Spiele der weniger verheißungsvollen ersteren Runden?

Dies kommt daher, dass es gar nicht so kam, sondern anders.

Ein Halbfinale wurde in jener Zeit nämlich tatsächlich wiederholt, und dabei waren sogar zwei damals und heute große Klubs beteiligt. Eins der beiden Halbfinals aus dem Jahr 1976 fand nämlich zwei Mal statt.

Zunächst traf der Hamburger SV zu Hause auf den FC Bayern München, das Spiel endete 2:2 nach Verlängerung.

Im Wiederholungsspiel gewann der Hamburger SV im Olympiastadion zu München mit 1:0 nach regulärer Spielzeit (Tor in der 90. Minute durch Kurt Eigl — der berühmte „Bayern-Dusel“) und zog ins Finale ein.

Ein Finale, welches er gegen den 1. FC Kaiserslautern im Frankfurter Waldstadion mit 2:0 „siegreich gestalten konnte“, was wiederum den Grundstein für den ersten Europapokalsieg des Hamburger SV 1977 im Europapokal der Pokalsieger darstellte.

An das zweite Halbfinale des DFB-Pokals, welches je wiederholt werden musste, erinnert sich kein Mensch. Außer Olaf Thon.

Erst im letzten Jahr der Durchführung von Wiederholungsspielen im DFB-Pokal, 1991, trat schließlich der Fall ein, dass gleich beide Halbfinals wiederholt werden mussten.

Daran wiederum erinnert sich ein gewisser „Otze“ — damals wohnhaft in Köln — wohl ganz gut; und auch das 6:3 der Werder Bremer gegen Eintracht Frankfurt dürfte trotz der vielen weiteren torreichen Spiele im Weserstadion noch in Erinnerung sein.

Den Anfang der wiederholten Halbfinals aber hatte der HSV mit seinem Sieg in München gemacht.

Danke, Sam.

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Interaktive Fortsetzungsgeschichten

[Update 25.3. 15.00h] Der Jupp wird zum Dreier.
[Update 24.3. 17.00h] Der gefeuerte Georghe Hagi.
[Update 21.3. 22.00h] Viele Neueinträge aus der nicht ganz so jungen Vergangenheit.
[Update 20.3. 13.00h] Noch mehr Neueinträge, darunter ein echter Gentlemen und drei Verwandte.
[Update 18.3. 20:00h] Viele Neueinträge in der Liste und alphabetisch sortiert.

„Bei interaktiven Fortsetzungsgeschichten weiß man am Anfang noch nicht, wie es dann am Schluss aussehen wird.“

So schreibt lernen-mit-spass.ch über das heutige Thema. „Fortsetzungsgeschichten“. McP hatte in den Kommentaren gefragt, wie denn wohl die Verlaufschancen solcher Fortsetzungsgeschichten sind, angesichts des Return of the Rolf zu seinem früheren Marzipanschneckengeber. Wir wollen heute mal sammeln, wie solche Rückkehren verlaufen sind, weshalb es nett wäre, wenn der Kommentierende auch gleich ergänzen würde, nicht nur wer und wann mehrmals den selben Verein trainierte, sondern auch, was dabei rauskam. Ob das überhaupt sinnvoll ist, weil sich Muster oder wiederkehrende Handlungsstränge ergeben oder eben nicht, wird sich zeigen.

Meine Vermutung — allerdings durch nichts gestützt — geht in die Richtung, dass solche Fortsetzungsgeschichten ähnlich einer wiederaufgewärmten Liebesbeziehung verlaufen: Man merkt dann nach kurzem und als schön empfundenen Aufflackern der alten Leidenschaft, dass die Gründe, aus denen man sich beim ersten Mal trennte, beim zweiten Mal immer noch vorhanden und zu schwerwiegend für eine Fortführung der Gemeinsamkeit sind. Allerdings gibt es sicher Regel bestätigende Ausnahmen, bzw. ist die Regel ja noch gar nicht nachgewiesen. Außerdem stellen eine Fußballmannschaft und ihr Trainer keine Liebesbeziehung dar.

Ob dann jeweils die Liste hier oben aktualisiert wird oder nur in den Kommentaren verbleibt, hängt auch von der Zahl der Fälle ab.

Bitte gleich mal um Unterstützung bei der Beschreibung des Tätigkeitsverlaufs der einigen mir zu Beginn eingefallenen Rückkehrern.

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5x beim selben Verein

Uwe Klimaschefski FC Homburg 1970-1971, 1972-1974, 1974-1980, 1987, 1993-1994

+++++

4x beim selben Verein

Helmut Kronsbein Hannover 96 1953-1957, 1963-1966, 1974-1976, 1976-1978

Max Schäfer TSV 1860 München 1937-1938, 1941-1945, 1946-1951, 1953-1956

A. W. Turner Hamburger SV 1920-1921, 1922-1923, 1925-1926, 1932-1933

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3x beim selben Verein

Rudolf Agte Hamburger SV 1919-1920, 1923-1925, 1927-1929

Jürgen Heinsch Hansa Rostock 1978-1979, 1981-1985, 1993-1994

Jupp Heynckes FC Bayern München 1987-1991, 2009, 2011-?

Eckard Krautzun SV Darmstadt 98 1986-1987, 1989, 1999-2000

Dr. K. Michalke 1. FC Nürnberg 1927-1928, 1935-1936, 1946-1947

Ernst Middendorp Arminia Bielefeld 1988-1990, 1994-1998, 2007

Benno Möhlmann SpVgg Greuther Fürth 1997-2000, 2004-2007, 2008-2009

Alv Riemke 1. FC Nürnberg 1939-1941, 1945-1946, 1952-1954

Aleksandar Ristic Fortuna Düsseldorf 1987-1990, 1992-1996, 2000-2001

Rolf Schafstall VfL Bochum 1982-1986, 1991, 2001

Jürgen Sundermann VfB Stuttgart 1976-1979, 1980-1982, 1995

Dietrich Weise 1. FC Kaiserslautern 1969, 1971-1973, 1983

Hennes Weisweiler 1. FC Köln 1949-1952, 1955-1958, 1976-1980

Frantisek Zoubec Arminia Bielefeld 1922-1923, 1924-1925, 1926-1933

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2x beim selben Verein

Hannes Bongartz SG Wattenscheid 09 1989-1994, 1998-2004

Josef Braumüller TSV 1860 München 1919-1925, 1936-1937

Max Breunig TSV 1860 München 1925-1928, 1930-1934

Jeno Csaknady 1. FC Nürnberg 1963-1964, 1965-1966

Christoph Daum 1. FC Köln 1986-1990, 2006-2009

Horst Ehrmanntraut 1. FC Saarbrücken 2002-2003, 2004-2006

Willi Entenmann 1. FC Nürnberg 1991-1993, 1996-1997

Willi Entenmann VfB Stuttgart 1986, 1990

Karl-Heinz Feldkamp 1. FC Kaiserslautern 1978-1982, 1989-1992

Karl-Heinz Feldkamp Arminia Bielefeld 1976-1978, 1983-1984

Dieter Ferner 1. FC Saarbrücken 1991, 2008-2010

Diethelm Ferner FC Schalke 04 1983-1986, 1988-1989

Wolfgang Frank 1. FSV Mainz 05 1995-1997, 1998-2000

Horst Franz Arminia Bielefeld 1980-1982, 1986

Fritz Fuchs SC Freiburg 1983-1984, 1989

Uwe Fuchs Wuppertaler SV 2005-2007, 2008-2010

Werner Fuchs Alemannia Aachen 1984-1987, 1966-1999

Robert Gebhardt 1. FC Nürnberg 1978-1979, 1979-1980

Hermann Gerland 1. FC Nürnberg 1988-1990, 1995-1996

Falko Götz Hertha BSC 2002, 2004-2007

Wenzel Halama TSV 1860 München 1981-1982, 1984-1986

Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 1979-1987, 2006-2007

Ottmar Hitzfeld FC Bayern München 1998-2004, 2007-2008

Ivica Horvat FC Schalke 04 1971-1975, 1978-1979

Kuno Klötzer Fortuna Düsseldorf 1953-1957, 1963-1967

Georg Knöpfle Hamburger SV 1949-1954, 1969-1970

Lorenz-Günther Köstner SpVgg Unterhaching 1994-1997, 1998-2001

Friedhelm Konietzka Bayer Uerdingen 1983-1984, 1990-1991

Willibert Kremer MSV Duisburg 1973-1976, 1989-1992

Helmut Kronsbein Hertha BSC 1966-1974, 1979-1980

Anton Kugler 1. FC Nürnberg 1932-1933, 1954-1955

Udo Lattek Borussia Dortmund 1979-1981, 2000

Udo Lattek FC Bayern München 1970-1975, 1983-1987

Gyula Lorant 1. FC Kaiserslautern 1965-1967, 1969-1971

Jürgen Luginger Rot-Weiß Oberhausen 2004, 2008-2010

Felix Magath VfL Doofsburg 2007-2009, 2011-?

Uli Maslo Eintracht Braunschweig 1979-1983, 1992-1993

Reiner Maurer 2004-2006, 2010

Max Merkel TSV 1860 München 1961-1966, 1974-1975

Hans Meyer Borussia Mönchengladbach 1999-2003, 2009-2010

Hans Meyer FC Carl Zeiss Jena 1971-1983, 1993-1994

Benno Möhlmann Eintracht Braunschweig 1995-1997, 2007-2008

Peter Neururer Hannover 96 1994-1995, 2005-2006

Frank Pagelsdorf Hansa Rostock 1994-1997, 2005-2008

Fritz Pliska Borussia Mönchengladbach 1951-1953, 1957-1960

Ralf Rangnick FC Schalke 04 2004-2005, 2011-?

Friedel Rausch Eintracht Frankfurt 1979-1980, 2001

Otto Rehhagel Werder Bremen 1976, 1981-1995

Willi Reimann FC St. Pauli 1986-1987, 1999-2000

Uwe Reinders Eintracht Braunschweig 1987-1990, 2002-2004

Erich Ribbeck Bayer Leverkusen 1985-1988, 1995-1996

Rolf Schafstall MSV Duisburg 1976, 1978-1979

Klaus Schlappner SV Darmstadt 98 1979, 1987-1988

Hans Schmidt 1. FC Nürnberg 1941-1945, 1950-1952

Günter Sebert SV Waldhof Mannheim 1988-1991, 1996-1997

Fred Spiksley 1. FC Nürnberg 1913, 1926-1927

Dragoslav Stepanovic Eintracht Frankfurt 1991-1993, 1996

Ferdinand Swatosch Arminia Bielefeld 1939-1940, 1946-1947

Hans Tilkowski Werder Bremen 1970, 1976-1977

Giovanni Trapattoni FC Bayern München 1994-1995, 1996-1998

Thomas von Heesen Arminia Bielefeld 1998-1999, 2005-2007

Georgi Wassilew Union Berlin 1999-2002, 2005-2006

Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 1973-1976, 1983-1986

Martin Wilke Hamburger SV 1954-1956, 1962-1964

Karl Wunderlich Arminia Bielefeld 1942-1945, 1947-1948

Andreas Zachhuber Hansa Rostock 1999-2000, 2009-2010

Rainer Zobel Stuttgarter Kickers 1990-1992, 2000-2001

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Ausland

Kenny Dalglish FC Liverpool 1985-1991, 2011-?

Christoph Daum Beşiktas 1994-1996, 2001-2002

Christoph Daum Fenerbahçe 2003-2006

Karl-Heinz Feldkamp Galatasaray 1992-1993, 2002-2003

Georghe Hagi 2004-2005, 2010-2011

Jupp Heynckes Athletic Bilbao 1992-1994, 2000-2003

Kevin Keegan Newcastle United 1991-1997, 2008

Friedhelm Konietzka Grashopper Club Zürich 1980-1982, 1985-1986

Rinus Michels Ajax Amsterdam 1965-1971, 1975-1976

Holger Osieck Urawa Red Diamonds 1995-1996, 2007-2008

Guy Roux AJ Auxerre 1963-2000, 2001-2005

Fatih Terim Galatasaray 1996-2000, 2002-2004

Giovanni Trapattoni Juventus 1976-1986, 1991-1994

Louis van Gaal FC Barcelona 1997-2000, 2002-2003

Zum Verlauf von Rolfs Rückkehr ist naturgemäß noch nicht keine Aussage zu machen. Zu den anderen allerdings schon und da wird es ja noch wesentlich mehr Fälle geben.

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Bierhoff’scher Senf auf strahlenden Landschaften

[Update] Aus gegebenem Anlass heute wiederveröffentlicht, nach der Erstveröffentlichung am 20.8.2010. Bitte tun Sie sich keinen Zwang an und klicken Sie tatsächlich auf den zur FAZ weisenden ersten Link.

40 Manager 39 Manager und ein DFB-Angestellter haben eine Liste unterzeichnet. Dadurch und darin sprechen sie sich für den Erhalt von Atomkraft in Deutschland aus.

39 Manager und Oliver Bierhoff, der für so wichtige Dinge wie die Werbevideos der deutschen Nationalmannschaft, die Buchung eines angemessenen Hotels mit ausreichend Zock-Möglichkeiten für die Jungspunde und — ganz wichtig! — die vorgefertigten „Dankeschön, liebe Fans, Ihr seid die Besten und super und toll und so und ohne Euch hätten wir niemals das Finale gegen Spanien verloren!“-Schilder zuständig ist. Normalerweise würde man sowas „Sekretärin“ nennen, aber Job-Titel, noch dazu englische, nimmt man ja gerne, um das eigene schnöde Tun nach außen hin ein wenig glanzvoller wirken zu lassen.

Warum Bierhoff sich jetzt in Dinge einmischt und seinen Anton Oliver unter etwas setzt, was weit entfernt von seiner eigentlichen Tätigkeit ist, erschließt sich dem fernen Beobachter nicht. Und ob gerade Oliver Bierhoff der richtige ist, um volkswirtschaftliche Zusammenhänge in politischen Dimensionen zu bewerten, ist auch fraglich, hat er doch schlappe 26 Semester (in Jahren sind das 13!) benötigt, um seinen Studienabschluss zu bewerkstelligen. Wohl gemerkt gibt es sicher kaum eine Berufsgruppe, abgesehen von Privatiers, die so viel Freizeit hat wie Profifußballer. Und nebenbei kellnern müssen sie auch nicht beim Studieren.

Diplom-Kaufmann, bleib bei Deinen Stutzen!

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„Horizont“ widerruft

1999 wurde Uli Hoeneß von der Marketing-Zeitschrift „Horizont“ zum „Unternehmer des Jahres“ gewählt (und nicht zum „Manager des Jahres“, wie an vielen Stellen fälschlich behauptet). Diese Zeitschrift hat sich nun dergestalt geäußert, dass diesem Urteil eine große Verwechslung zugrunde gelegen habe und widerruft deshalb ihre Auszeichnung von 1999.

Man habe offensichtlich den Falschen gewählt, denn ein Unternehmensführer, der sein Führungspersonal einzig nach einem nicht näher zu begründenden Bauchgefühl auswähle, beweise auf diese Art weder besondere Weitsicht noch überhaupt unternehmerische Fähigkeiten. Man gebe zu, dass es durchaus Manager gebe, die auf solche Weise keinen geringen Erfolg produzierten. Im Falle Hoeneß käme aber hinzu, dass dieser seine per Bauchgefühl ausgewählten Führungskräfte im Anschluss stets dann systematisch demontiere, sobald sie kleinste Abweichungen vom Soll in einem naturgemäß starken Schwankungen im Ergebnis unterworfenen Metier zeigten.

Hoeneß‘ stete Ungeduld, unanständige Eitelkeit und vor allem die von ihm gewählten Wege der Kommentierung — über Kameras oder Printprodukte und nicht im direkten Kontakt — ließen zudem berechtigte Zweifel an seinem generellen Stil des Umgangs mit Menschen erkennen.

Diese ausgeprägte Form von Ziel-, Rückgrat- und Visionslosigkeit könne nicht einhergehen mit der von der Zeitschrift vergebenen Ehrung, weshalb sie diese zurückziehe.

Gerüchte, dass man stattdessen rückwirkend Michael Meier für seine weitsichtigen Meisterschaftsvorbereitungsgeldvernichtungsaktionen in den Jahren 1989 bis 2005 auszeichnen wolle, bleiben in diesem Zusammenhang Gerüchte. Zuverlässige Quellen berichten vielmehr davon, dass „Horizont“ davon absehen wolle, überhaupt noch jemals wieder irgendjemanden aus dem Bereich „Fußball“ auch nur in die Liste der Kandidaten aufzunehmen.

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Himbeerner-Gold-Preisträgerin über die Schulter geschaut

Normalerweise bekommt sie hier stets nur Fett weg (in Form eines echten Ehrenpreises), diesmal schauen wir der Himbeernes-Gold-Preisträgerin bei der Arbeit über die Schulter und stellen fest, dass man zwei Dinge nicht geahnt hätte: Dass die Reporterin mitten im ohrenbetäubenden Torjubel sitzt und dass sie sich tatsächlich noch handschriftliche Aufzeichnungen machen muss. Das erklärt vielleicht teilweise, warum sie stets die entscheidenden Quäntchen zu überdreht wirkt, denn natürlich kann da nur etwas schief gehen, wenn man reportieren und gleichzeitig auch noch Tore, Chancen und Karten selbst aufzeichnen muss.

Der WDR über sich selbst, in einer kleidsamen Eventbox.

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Sein Fußwerk beherrschen

Zugegeben, das Tor von Nuri Sahin gegen Bayern München war exquisit und wunderbar anzusehen. Mögen sonstige Fähigkeiten zur Empfindung von Schönheit in anderen kulturellen Metiers auch arg verkümmert sein, dieses Tor kann man dann doch als tatsächlich erfreulich wahrnehmen. Und so geschah es dann auch.



b.münchen1- 2b.dortmund nuri ?ahin gol 26 ?ubat 2011
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Doch mögen der Autor wie wahrscheinlich auch seine Leser nur in einem von zehn Fällen dazu in der Lage sein, den Ball aus dieser Position in den Winkel zu geodreiecken, für jemanden, der Fußball als Profession ausübt und diese täglich trainiert, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein.

Wer an jener Stelle auf dem Spieleld, unbedrängt!, es nicht in neun von zehn Fällen schafft, den Ball im Winkel unterzubringen, von dem darf man berechtigterweise behaupten, dass er sein Fußwerk nicht beherrscht.

Insofern war Nuri Sahins Tor ein sehr schön anzusehendes, von jener Stelle aus dennoch trivial.

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DDR Oberliga — 20 Jahre danach

Aye, caramba, oder besser: Öi görömbö, denn heute gehen wir mal wieder dorthin, wo nullkommagarkein Erstligafußball gespielt wird. In die ehemalige DDR.

Da es dort aber oft sehr ungemütlich, unschön und grau ist und die Leute unfreundlich sowie skeptisch gegenüber Fremden sind, überlassen wir das Hingehen lieber Leuten, denen die Unfreundlichkeit nichts ausmacht, da sie sowieso nichts verstehen, weil sie aus England kommen. Und die Skepsis überwinden sie mit dem einen oder anderen.

Ein paar sehr Bizarre machen sich auf den Weg in alle 14 Stadien der letzten Saison der DDR-Oberliga. Und berichten davon im tumblr-Blog namens „DDR-Oberliga2010″.

Schön. Dass man eine solche Reise nicht selbst machen muss, vor allem.

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