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Kategorie: Aus Liebe zum Spiel

Wo man zockt, da lass dich nieder

Baadilson

Eine nette Spielerei: gib Deinen kompletten Namen ein und Du erhältst Deinen brasilianischen Künstlernamen. Bei mir kam allerdings nicht wie in der Überschrift „Baadilson“ heraus, sondern Baadaldo.

Sieht natürlich ungewöhnlich aus, zwei a’s in einem portugiesischen Namen, aber den Namensgenerator für holländische Spielernamen gibt’s leider noch nicht.

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Trainer van Baaderooij muss also warten, bis er erfunden wird.

via indirekter-freistoss.de

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Sitzkissen macht froh (und berühmt)

Octavia Schoplick, eine unserer Sitzkissengewinnerinnen, macht auch als Volun-Tier bei der WM mit. Darüber berichtet die FR. Da sie nicht mal einen kleinen Hinweis auf ihre eigene Webseite anbringen kann, ist es kein Wunder, dass sie auch Kostenlos.de nicht nennen kann, das ihr dieses herrliche Sitzkissen zukommen ließ:

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Foto von Octavia Schoplick

Schade eigentlich.

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Der Klöppel-Gewinner

Folgende Vorschläge, wie der Satz „Brasilien wird deshalb nicht Weltmeister, weil…“ beendet werden sollte, habt Ihr eingereicht:

…weil sie noch auf Deutschland treffen.

…Werder Bremen oder die Schweiz ja eh viel besser sind.

…weil Ronaldo nicht rechtzeitig abnimmt und zwar sowohl am Bauch als auch den Ball aus der Luft.

…weil alle Spieler von Torpedo Utfort die brasilianische Staatsbürgerschaft erhalten haben und Parreira die Jungs überraschend in den Kader aufgenommen hat. Mit anderen Worten: Cabeça vazia é oficina do diabo. (brasil. Sprichwort: Ein leerer Kopf ist eine Werkstatt des Teufels.)

…wail wär Doitschen se rraushauen werden!

…Neuville diesmal ein paar Zentimeter weiter links zielt und Olli Kahn nicht im Tor steht!

…mein Freund Ulli seine Ausbildung zum Trainer sehr gut abgeschlossen hat und nicht mehr weiß, wo er den Schlüssel hingelegt hat.

…weil Trainer Baade überraschend das Training übernimmt!

…der Zuckerhut Diabetes hat.

…54×74-1990=2006.

…weil ich die Teile von der Tour noch habe, mit dem Aufdruck ‘Marches De France’, und Brasilianer fahren kein Rad.

…weil sie nicht ins Finale kommen.

…weil Ronaldo nicht rechtzeitig abnimmt und seine Wehwehchen nicht auskuriert.

…wenn nichts hilft, fluten wir! 1954 in der Schweiz gegen Ungarn, 1974 in Frankfurt gegen Polen, 2002 Schröder Ossiland…

…das Ordnungsamt Berlin fünf Minuten vor Finalbeginn eine unangemeldete Razzia im Stadion durchführt. Personen ohne Nachnamen gelten als “Nicht Identifizierbar” und werden solange festgesetzt bis sie einem Richter vorgeführt wurden.

Auch wenn mich die Aussage „…weil sie nicht ins Finale kommen“ aufgrund ihrer Schlichtheit überzeugt, gewinnt die beiden Klöppel-Sticks wegen dem engen Bezug zur Fragestellung und gleichzeitiger Kreativität:

„…der Zuckerhut Diabetes hat.“

Besondere Bedeutung erhält diese Aussage nach Ronaldos Auftreten gegen Kroatien und seinem anschließenden nächtlichen Schwächeanfall. Vielleicht ist gar was Wahres dran? Herzlichen Glückwunsch, Kaj. Alles Weitere dann per Email, die Du dankenswerterweise angegeben hast.

Gut gefallen hat mir auch Jockels „…Trainer Baade überraschend das Training übernimmt.“ Kann ich aber leider nicht zum Gewinner küren, weil ich sonst eitel wirke.

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Gewinnspiel: Klöppel die Brasilianer raus

Hier bei Kostenlos.de gib es jetzt mal was Richtiges zu gewinnen, nicht diesen ganzen Merchandising-Scheiß. Hauptpreis bei dieser Aktion sind zwei aufblasbare „Klöppel“-Sticks mit einem tollen Werbeaufdruck darauf. Unfassbar praktisch für jedes Fansein und für jegliche Form von Aggression, die man durch Zusammenklöppeln der beiden Klöppel abbauen möchte.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, bitte folgenden Satz in den Kommentaren beenden und dabei die Emailadresse hinterlassen (wird nicht veröffentlicht):

Brasilien wird deshalb nicht Weltmeister, weil…

Die Jury besteht aus Trainer Baade. Einsendeschluss ist Dienstag, der 13. Juni 2006. Viel Erfolg!

(Der Produzent der Klöppel nennt diese selbst übrigens Bang-Sticks. Dieser Ausdruck ist mir aber zu verfänglich, deshalb verlose ich hier „Klöppel“.)

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Ich bin so rar, ich bin so rar, ich bin so wunderbar

Die FOTO-Zeitung schenkt uns DVDs von ein paar wichtigen Spielen des letzten Jahrhunderts, darunter vermeintliche „Klassiker“ wie die Finalpartie Deutschland — Holland von 1974. Ein Spiel, das übrigens meiner Einschätzung nach bei Weitem nicht so langsam ist, wie man es angesichts der seitdem verstrichenen Zeit vermuten würde. Diese Sammlung der FOTO-Zeitung umfasst etwas mehr als ein Dutzend Ausgaben. Das bedeutet: Es sind auch nicht mehr als ein Dutzend Spiele zu sehen auf diesen DVDs. Und die Bilder von Gerd Müllers Tor zum 2:1, von Pelés Tor im Finale 1958 oder von Andreas Brehmes Elfmeter kennt ohnehin schon jeder by heart.

Interessanter wäre es da doch, mal das Finale des Europapokals der Landesmeister von 1982 zu sehen, das Bayern München gegen Aston Villa mit 0:1 verlor. Nebenbei bemerkt die erste Niederlage in einem Finale für Bayern überhaupt, vielleicht als kleines Omen für das, was 1999 gegen Manchester United passieren würde. Noch interessanter wäre es, mal zu sehen, was denn die vielbejubelten und heute noch beschworenen „Gladbacher Fohlen“ in den 1970ern tatsächlich so aufs Parkett alias Rasen gelegt haben. Oder wie ein Qualifikationsspiel gegen einen damals noch „Kleinen“ wie z. B. Albanien ablief.

Um noch ein wenig obskurer zu werden: Wie wäre es mit einem WM-Qualifikationsspiel zwischen der DDR und Ungarn aus den 1960ern? Ein Freundschaftsspiel Österreich — Brasilien aus dem selben Jahrzehnt? Wie spielte der junge Bernd Schuster eigentlich im Nationaltrikot in den frühen 1980ern? Solche Spiele in voller Länge, mit dem Originalkommentar, für wenig Geld?

Ihr glaubt, ich scherze, aber all diese Spiele sind hier: raresoccervideos.com verfügbar. Scheinbar nichts, was es nicht gibt.

Ich bin sicher nicht der Einzige, der auf so etwas gewartet hat. Abgesehen davon, dass man für sich selbst endlich mit ein paar Mythen aufräumen kann, kann man dort wunderbar erleben, wie angenehm ein Kommentator ist, der nicht viel mehr sagt, als die Namen der ballführenden Spieler zu nennen.

Fraglich allerdings, ob der Besitzer dieser Videosammlung eine Beziehung führt. Ich denke, eher nein.

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Deutschland ist Sitzkissen!

Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus!

Ich habe Euch lange genug gewarnt. Jetzt ist die Zeit abgelaufen. Die letzten Noten sind gesungen, das Herbstlaub fällt von den Blättern und die Melancholie hält Einzug in unsere Juni-kalten Wohnungen am Rande der Stadt: Es gibt keine Sitzkissen mehr zu gewinnen.

Die letzten 10 Stück der bunten (schwarz-rot-grün) Sitzkissen sind heute bürgermeisterlich beglaubigt gezogen worden und werden in Kürze auf den Fahrradkurier unseres Hauses geladen, der sich damit aufmacht, den Gewinnern einzeln die Hand zu schütteln, ganz im Stile des Dummschwätzers.

Auf diesen tollen Vorgang dürfen sich freuen:

Roswitha Wallewein, Essen

Cordelia Fleischer, Hamburg

Joachim Steiner, Talheim

Claus Tillmann, Beverstedt

Matthias Schumacher, Gelsenkirchen

Maik Jakubik, Greifswald

Heiko Dittrich, Eppendorf

Erich Rietze, Reinhardshagen

Frank Hailer, Calw

Sabine Liebschner, Minfeld

Schade, dass alle anderen leer ausgegangen sind bei unserem quadratischen Sitzkissengewinnspiel, denn jetzt gibt es niemanden mehr, der ein solches Kissen in seinem Briefkasten finden wird:

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Fußball ist deshalb so spannend, weil niemand weiß, wer das Sitzkissen gewinnt.

Heute haben wir unter notarieller Aufsicht folgende Gewinner in unserem Sitzkissengewinnspiel gezogen, an welchem man natürlich immer noch teilnehmen kann:

Zuzana Ruf, Vaterstetten

Thorsten Groh, Helmbrechts

Nino Penkov, Hamburg

Ronald Knösch, Mitterteich

Mirko Graf, Leipzig

Matthias Birkner, Berlin

Markus Hofer, Stuttgart

Anna-Barbara Schmidt, Daisendorf

Erika Kalcher, Neumarkt

Anne-Katrin Lulley, Erfurt

Da sagen wir natürlich alle zusammen „Herzlichen Sitzwunsch“ und wünschen uns und allen anderen alles Gute. Bemerkenswert an der heutigen Gewinnerauswahl ist einerseits der sinkende Frauenanteil, andererseits die Tatsache, dass Einwohner von gleich vier WM-Austragungsorten gewonnen haben: in Hamburg, Stuttgart, Berlin und Leipzig. Die Chancen stehen also so schlecht nicht, dass manche dieser Kissen tatsächlich Zeuge eines WM-Spiels werden. In diesem Falle bitte ich inständig um Fotos, die wir dann hier veröffentlichen werden. Gute Beispiele sind schließlich Paula aus Konstanz, wie man hier sehen kann sowie die netten Mädels von F&T, die uns mit diesen Bildern beglückt haben.

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Weiterhin viel Erfolg, 10 dieser Sitzkissen stehen noch zur Gewinnung bereit.

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100x großer Sport

Videos sind in letzter Zeit hier im Blog rar geworden, u. a. auch, weil andere Blogs damit nur so um sich schmeißen, obwohl doch jeder selbst eine Suchmaschine anschmeißen und nach Fußballvideos suchen kann. An dieser wunderbaren Kollektion von Eigentoren komme ich aber auch nicht vorbei und so verlinke ich zu diesem Beitrag bei Fooligan.

Ich saß mehrfach laut lachend vorm Rechner, und das will was heißen. Normalerweise kann ich nämlich nicht lachen, weil ich damals, als ich noch Libero war, mein Lachen an den Teufel verkauft habe. Die Kehrseite der Medaille ist, dass ich nun nicht mehr jedes Spiel gewinnen werde. Egal, ich habe wirklich sehr gelacht. Also schaut sie Euch an, die herrliche Sammlung von Eigentoren [Link leider tot].

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Ronaldackson

Sehr schöne E-Cards gibt’s beim FC Deutschland 06, am besten gefällt mir Ronaldinho als Plattencover [Link leider tot]. Wird ohnehin Zeit, dass man sein Gesicht nicht mehr auf jedem zweiten Fußballmagazin sieht, sondern nur noch bei Gala oder dem Musik Express. Die les ich nämlich nur beim Arzt.

Der Dummschwätzer ist allerdings ebenfalls gelungen.

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Bei der WM auf dem Sitzkissen

Es folgen die dieswöchigen Gewinner unseres Sitzkissengewinnspiels, denen wir natürlich herzlich gratulieren (ausnahmsweise haben wir mal 12 Gewinner gezogen):

Oliver Kahn, München

Timo Hildebrand, Stuttgart

Marcell Jansen, Mönchengladbach

Christoph Metzelder, Dortmund

Robert Huth, London

Thomas Hitzlsperger, Stuttgart

Bastian Schweinsteiger, München

Sebastian Kehl, Dortmund

David Odonkor, Dortmund

Gerald Asamoah, Gelsenkirchen

Oliver Neuville, Mönchengladbach

Mike Hanke, Wolfsburg

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Ich hoffe, alle Gewinner (es sind auch keine Gewinnerinnen dabei diesmal) haben viel Freude an den Kissen und können sie gebrauchen. Über Fotos im Einsatz der Sitzkissen würden wir uns natürlich sehr freuen.

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Könige sitzen nicht nur auf dem Thron…

…sondern auch auf dem von Kostenlos.de verlosten Sitzkissen. Hier gibt es das Ergebnis der drittletzten Ziehung der Gewinner unserer bunten Sitzkissen:

Janett Schnee, Paderborn

Tanja Schoepke, Willich

Marco Schneider, Wilgartswiesen

Ralf Adam, Laatzen

Michael Wergen, Stolberg

Ralf Günter, Hanau

Andrea Gschwendtner, Neumarkt

Birgit Schelzel, München

Maximilian Ahl, Reinheim

Alexander Skripkin, Paderborn

Gleich zwei Gewinner aus Paderborn, der Stadt, dessen Fußballklub einst von Robert Hoyzers Entscheidungen profitierte, und einen Gewinner aus der Geburtststadt Rudi Völlers gibt es zu vermelden: einen Gewinner aus Hanau. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinnern, bitte dran denken, Fotos von den Sitzkissen im Einsatz samt Gewinnern sind immer willkommen.

Nach F&T hat uns nun auch Gewinnerin Paula aus Konstanz diese tollen Bilder geschickt. Die ganze (Sieges-)Serie gibt es auf Ihrer Webseite, wo es auch noch etwas freizügigere Bilder zu sehen gibt. Dank an Gewinnerkind Paula für die Bilder.

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Wer selbst so schick auf einem roten, grünen oder schwarzen Sitzkissen sitzen will, ob im Stadion, im Flugzeug oder auf der Kirmes, hat immer noch die Chance, hier an der Verlosung der Sitzkissen teilnehmen. Viel Erfolg.

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Fußballfeld für Ausdauerschwache

Die Ruhr-Universität in Bochum hat nicht allein eine sehr häßliche Architektur und eine frisch renovierte Mensa, sie hat auch ein paar kluge Köpfe, die tagsüber dort rumsitzen und nachdenken. Dabei kommt dann zum Beispiel so etwas wie das hier dabei raus:

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Wie, Ihr seht nix? Na gut, es ist auch ein bißchen schwierig, das Spielfeld zu erkennen. Es ist nämlich nur 10×7 Mikrometer groß. Praktisch, diese Erfindung, jetzt kann ich endlich wieder in Windeseile auf das gegnerische Tor zustürmen… hach, schon zu weit.

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