An dieser Stelle bitte mal die Hände aus den Hosentaschen nehmen und selbst einen Beitrag zum Thema des Unaussprechlichen und seiner eventuellen Wiederberufung hier hindenken, welcher alle Facetten umfassend beleuchtet, (ungefähr so) außer vielleicht einer:
Der Frage, ob es irgendeinen Menschen auf der Welt gibt, der – wenn er selbst der Auswählende ist – objektiv und rein nach Leischdung zu entscheiden in der Lage ist, mit welchen Menschen er vier oder fünf Wochen lang in Urlaub fahren gemeinsam Leischdung bringen will.
Wenn man die Wahl hätt, wer würd dann schon mit dem Unaussprechlichen in Urlaub fahren? Leischdungsprinzipp hin oder her.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir völlig entfallen war, was Ricky Martin mit Fußball zu tun hat. Weltmeisterschaft, 1998, Frankreich. Berti Vogts ließ sich von der FOTO den ollen Loddar ins Team quatschen, der ja dann bekanntlich verursacht hat, dass Wörns auf dem Platz so rasiert wurde, wie Klinsmann es vor der WM 2006 mit ihm neben dem Platz tat. Und Ricky Martin sang den offiziellen Song zur WM 1998. Falls er es nicht immer noch tut.
„The Cup of Life“ also, 1998. Komisch, dass die offiziellen Songs zu Weltmeisterschaften immer nur bis einen Tag nach der WM im Gedächtnis bleiben. Obwohl: wenn man länger zuhört auch wieder nicht.
Nur-Fußball-Gucker jetzt bitte mal weg-gelesen. Lest heute bitte woanders weiter.
Es geht heute um den einen Pass. Nein, nicht um den Pass, der das Siegtor bringt. Sondern um den einen Pass, der die eigene Glückseligkeit bringt. Der eine Pass (pro Spiel/pro Saison, mal so, mal so), der dazu führt, dass man das Gefühl hat, dass man Fußball doch spielen kann. Man spielt viele Pässe pro Spiel, pro Saison natürlich noch mehr. Man spielt immer viele Pässe. Aber nur wenige sind dazu in der Lage, einem das Gefühl zu geben, dass man doch das Spiel verstanden habe. Dann kommt er an (sonst wäre er ja nicht der Pass), dann macht der Stürmer, wie immer, wieder einen großen Mist daraus. Aber das stört nicht. Man geht nach Hause, die Gasse, die man den Pass gerade hinunter gespielt hat, wieder hinauf, macht einen glücklich. So viele Zweifel, so viele Argwöhner.
Aber dieser Pass da, der dokumentiert: Man kann doch Fußball spielen. Und verstehen. Danke. Gute Nacht. (Und jedes eigene Gehirn weiß genau, wann ein Pass genau so gewollt war und wann nicht.)
Ein wenig spät, dieser Beitrag, ein ganz klein wenig populistisch auch. Ein ganz klein wenig auch davon eingefärbt, dass man hier als Fußballzuschauer im Stadion gerne das Spiel erleben, erfahren und leben möchte, und die x Euronen nicht dafür abgedrückt hat, von sich selbst feiernden Dauergesängen beschallt zu werden, denn sonst wäre man zum Männerchor-Konzert gegangen.
Aber:
Wer ernsthaft glaubt, „der Verein“ zu sein, nur weil er a) manisch zu allen Spielen hinfährt, die dieser Verein irgendwo hat (übrigens beschränkt sich dieses Phänomen nicht auf Fußball allein, es gibt auch durchaus nicht wenige „Fans“, welche einer Band zu allen ihren Konzerten hinterherreisen, so weit das finanziell und von der Entfernung her machbar ist, allerdings schreiben diese Band-Fans den Bands selten vor, wie viele Autogramme sie zu geben haben und welche Songs im jeweiligen Set gespielt werden sollen) und b) ohne jegliches Gespür 90 Minuten lang die gleichen Gesänge singt, gänzlich unabhängig vom Spielstand; wer ernsthaft glaubt, aus diesem seinen befremdlichen Verhalten, welches in der Organisation der Hierarchie der übrigen Teilnehmenden noch dazu äußerst konservativ-militärisch strukturiert zu sein scheint, einen Anspruch auf einen Einfluss innerhalb eines Vereins ableiten zu können, der ist kein „Fan“, der ist kein „Ultra“ oder „Hooltra“ (tolle Wortschöpfung von the one and only Gunter Pilz), der ist vor allem eins:
bescheuert.
Man könnte auch sagen: weltfremd. Vielleicht ist er auch einfach nur jung und ist da zufällig so reingewachsen. Aber ach, der Welt ist er ja gar nicht so fremd. Denn: In den Stadien hat er sich tatsächlich zu so etwas wie einem Staat im Staate heraufgedrangsaliert. Und glaubt jetzt, weil er in seiner Freizeit, wozu ihn niemand gebeten hat, lange Fahnen bastelt, Papierschnipsel (Autist eben) zusammenschneidet, die man dann innerhalb von nur 90 Sekunden in die Luft hält, schmeißt oder sonstwas und vorbei ist der Effekt, dass er einem Fußballverein sagen könne, wo es lang zu gehen habe oder auch nicht.
Und wer dann solche Floskeln benutzt wie (den weinerlichen Unterton bitte dazu denken): „Aber wenn das in Südland (wo auch immer dieses Südland liegen mag) passiert, wird es immer als tolle Atmosphäre abgefeiert, wenn man anderen Menschen mit 1000° heißen Flammen die Beine abfackelt, warum denn hier nicht?“
Wer solch kranker Fan ist, dass er sein Leben einem etwas widmet, das gar nicht existiert, außer in seinen Wahnvorstellungen, der gehört auf die Couch.
Dass das für zig Tausende Fans in Deutschland gilt und nicht nur für die Ultras – geschenkt. Der entscheidende Unterschied zwischen den wenigen, die glauben, der Staat im Staate zu sein, und jenen, die zwar ebenso autistisch sind, aber gewaltfrei, ist, dass Letztere von sich nicht behaupten, der Verein zu sein. Und das hier ist übrigens Napoleon, er hat immer Ausgang zwischen 14h und 16h, dann führt ihn die Schwester im Park herum.
Andere Teil-Aspekte dieser Argumentation, dass z. B. ein Dauergesang ungefähr so spielbeeinflussend und spieler-motivierend ist wie ein 92 Tage lang aufs Wellblechdach prasselnder Monsun, wie das stete Zirpen der Grillen in einer lauen Sommernacht oder wie das Rattern eines D-Zugs auf der Strecke zwischen Warschau und Bordeaux, werden für weitere Beiträge aufgespart, sind aber nicht minder relevant.
Und „Pyrotechnik“ und „Feuerwerkskörper“ findet wohl auch nur jener noch in irgendeiner Form amüsant, dem noch nicht das Trommelfell oder noch mehr im Ohr zerrissen wurde, woraufhin jeglicher Gleichgewichtssinn flöten geht, frag nach bei Georg Koch. Und mit kaputtem Gleichgewichtssinn ist gerne mal ohne Anlass kotzen, weil man nicht mehr gerade stehen noch sehen kann selbst wenn man bereits auf dem Krankenhausbett liegt.
Aber im Südland jenem imaginären Traumland der Ultras gibt es natürlich keine kaputten Gleichgewichtssinne. Abgesehen von den eigenen kaputten Gleichgewichtsinnen in Bezug auf die realen Begebenheiten.
Ein Fußballspiel ist mehr oder minder interessant durch seinen Spielverlauf. Da kann man auf ein paar Fahnen und ein paar Papierschnipsel und ein paar 1000° heiße Flammen verzichten. Denn der Verlauf und vor allem der Ausgang des Spiels entscheiden über die Stimmung. Das allerdings natürlich nur dann, wenn man sich für den Spielverlauf interessiert.
Wir schalten zurück zum AbenteurspielplatzFußballplatzKrankenhaus Funkhaus.
Nein, nicht jene drei in einem Spiel, welche man (ausgerechnet) heute zuerst im Sinn hat. Sondern noch frühere drei in einem Spiel.
Man hätte es ahnen können, als FC Bayern München, dass man da gegen einen antritt, der nicht ganz ohne ist. Wenn man denn nicht Monate vorher dummerweise abgeschaltet hätte, als gerade 2. Liga (Hertha BSC Berlin gegen einen gewissen FC Schalke 04) lief, weil man Rolf Töpperwiens Stimme nicht ertragen konnte.
Sehr gutes Anschauungsmaterial übrigens auch für Hertha-Fans, wie es ab August/September im Olympiastadion wieder aussehen wird. Et voilà.
Das erklärt auch einigermaßen, wieso Töpperwien in diesem Interview nach dem wahrscheinlich noch nie so häufig wie heute zitierten 6:6 so gut über dieses neue Talent informiert wirkte: Er hatte ihn ja schon lange vorher dribbeln und Tore erzielen sehen.
Eigentlich glaubt man ja, dass man mit den Statistiken etwas „beweisen“ könne. Dass Statistik A sage, dass Statistik B falsch sei.
Tatsächlich ist das verquere Festhalten an der Vergangenheit aber nichts anderes als die Weigerung, zu akzeptieren, dass man nicht endlos leben wird. Die Angst vor dem Tod. Dabei sollte jeder Erwachsene loslassen können, denn er ist schon tot. Mehr oder weniger. Je eher er es erkennt, desto mehr wird er den Rest der Zeit genießen können.
Am 15. Mai ist Pokalfinale. Und weil sich einige dieser Menschen hier im letzten Jahr zum Pokalfinale in Bochum verabredeten, wollen wir uns dieses Mal zum Schauen des Pokalfinales in Köln verabreden.
Eingeladen ist, wer Lust und Interesse hat, es ist also weder Voraussetzung, ein Blog zu betreiben noch dort regelmäßig zu kommentieren. Wer also Lust hat, das Pokalfinale mit meiner Wenigkeit sowie heinzkamke, Enno, Jens und voraussichtlich Herrn Wieland und sicher noch einigen anderen illustren Gesellen in Köln zu sehen, der begebe sich am 15. Mai dieses Jahres an den noch zu bestimmenden Ort in Köln und verbringe einen geselligen Pokalfinalabend mit uns.
Wir freuen uns über jeden, der sich aus der Anonymität des Internets herausbewegt.
Und ganz besonders jene, welche sich in Köln auskennen, sollten so nett sein und uns ein paar gute Vorschläge für Lokalitäten machen. Danke.
Man kann ja nicht immer alles schlecht machen. An diesem neuen Pokal des DFB-Pokalwettbewerbs der Frauen ist auch wirklich nichts schlecht (man denke nur an den „Pokal“ des Liga-Pokalwettbewerbs oder die sehr schöne Trophäe für den Meister der 2. Bundesliga). Er sieht tatsächlich aus wie ein Pokal, wenn auch nur wie ein halber. Und erinnert schon ein wenig an den UEFA-Pokal der Männer, was gefällt.
Was allerdings dann doch nicht so toll geworden ist, ist der Song zum DFB-Pokalwettbewerb der Frauen. Den singen „de Höhner“, und er heißt? Genau: Viva Colonia.
Nee ist klar. „Viva Colonia“ bei einem Wettbewerb, bei dem Kölnerinnen gar nicht mehr teilnehmen. Und es um Frauenfußball geht. Bekanntlich ist Köln eine Hochburg des Frauenfußballs mit bislang… 0 gewonnenen Meisterschaften. Aber Hauptsache „de Höhner“. Regionale Mundart für 78,5 Millionen übrige Deutsche. Aber das haben die Kölner ja noch nie verstanden, dass der Rest der Welt von der Kölner Art nicht so begeistert ist wie sie selbst.
Rummenigge: Die Einnahmen im Hinblick auf das Fernsehgeld. Die müssen endlich mal steigen.
The funny thing about diesen Crap ist, dass das Fernsehgeld in Deutschland zurecht niemals steigen wird, weil kein Schwein dieses Gehype des Fußballs im Fernsehen noch ertragen kann. Lieber Karl-Heinz,
niemand braucht noch mehr crappy Fußball, noch crappier und idiotensicherer präsentiert. Niemand braucht diese Pseudo-Sportberichterstattung, die einem von Sport kein Wort erzählt, sondern nur von gelb-blauen Schuhen samt Schnürsenkeln. Der Fußball, er ist ohnehin schon viel zu viel an nur einem einzigen Wochenende.
Er ist totgekocht.
Es gibt natürlich auch eine andere Fraktion als diese hier, das ist mir klar, die Fußball so konsumiert wie andere Leute Soaps zur Mittagsessenkocherei, wie andere Leute auch wirklich schlechte Popmusik hören, weil sie Musik nicht hören, um Musik zu hören, sondern um vielleicht die eine oder andere Perle abzugreifen, auf schlechten Parties in schlechten Kaschemmen. Man darf aber dennoch annehmen, dass der Großteil der potenziellen Kundschaft schon abgegraben ist. Die, die Fußball als Soap wahrnehmen, bezahlen doch nicht noch mehr Geld, sofern sie es überhaupt tun.
Und die, die Fußball schauen, weil sie Fußball mögen, lassen sich doch nicht weiter verhohnepiepeln.
Mehr, lieber Karl-Heinz, gibt es in Deutschland nicht zu holen.
Damals spielten wir noch Fußball. Nur zum Spaß. Auf oder bei den Grillparties. Die meisten Leute konnten gar nicht Fußball spielen. Wir spielten trotzdem Fußball. Grill, Party, s, hier nur so ein bisschen, wenn man runterfällt, hier, wir spielten Fußball, die Tore durchaus waren schön.
Ich, ja, tut mir leid, auch der Torwart war viel zu gut, ich spielte unten rum, die Party war wichtiger. 4 vier gegen vier 4, für Spaß. Das ist ja Kern des Spiels:
für Spaß.
Und dann verloren wir. Oder gewannen. Manchmal. Aber wir spielten. Fußball. Ohne Viererkette, ohne Taktik. Einfach Fußball. Dribbeln, dann versenken.
2h.
4h.
4 vier gegen vier 4. Bis wir nicht mehr laufen konnten. Die Sonne brannte.
Man ist Anhänger dieser Sportart. Ausüber in erster Linie. Aber auch Anhänger. Hat lange Jahre Beiträge bezahlt. Ist nicht schwul. Könnte aber schwul sein. Hat viele schwule Freunde. Viele schwule Fußballfreunde. Wäre auch egal. Im Gegensatz zu islamischen Staaten wird im westgotischen Fußballreich ohne Unterhose geduscht. Im ostgotischen mit Unterhose. Macht aber auch abgesehen von der Todesstrafe für Schwule in diversen islamischen Staaten jetzt auch nicht soo den großen Unterschied aus.
Man bezahlt also seine Beiträge. Man weiß nicht so genau wofür. Eine Round-Robin-Runde per Liga mit versetztem Heim- und Auswärtsspieltag rechnet mittlerweile jedes billigst (im Sinne von: für nöppes) zu bekommende Plugin selbst aus. Wenn man die Schiedsrichter noch selbst, also, quasi so ein bisschen wie ein Callgirl, direkt bestellt, dann zahlt man nicht mal Provision (dann also doch nicht wie ein Callgirl, da muss man ja zumindest die Agentur bezahlen). Man zahlt die Platzmiete an den Verein, man organisiert sich seine Liga selbst, die Schiedsrichter bekommt man vom Callgirl-Ring der Schiedsrichterbörse, man braucht eigentlich außer einem Idioten, der die Daten pro Spieltag dann noch zusammenruft und die Tabelle ausrechnen lässt, eigentlich keinen übergeordneten Typen mehr, der einem erzählt, dass man nicht in die 4. Liga aufsteigen dürfe, weil man keine Tribüne für 20.000 Zuschauer habe, die aber alle nicht kommen, weil zur selben Zeit von dem Verband, der einem erzählen will, dass für die 4. Liga unbedingt 80 Presseparkplätze und mindestens Champagner in der Presse-Lounge nötig seien, ein Spiel in der Profiliga anberaumt wurde, womit nun mal ganz grundsätzlich sicher gestellt wurde, dass nun mal einfach keiner kommt. Und somit auch die, selbst wenn sie denn kämen, was sie natürlich nicht tun, weil sie ja zu Hause vorm Fernseher sitzen, die Tribüne für 20.000 total überdimensioniert ist.
Die Sportplätze werden übrigens von den Städten (nicht zu verwechseln mit den -stätten) bezahlt, von den Gemeinden, von den Kreisen, nicht aber von dem Verband, der dann Kohle dafür verlangt, dass man dazu gehört, für nichts, für gar nichts, dafür, dass man von ihm noch verhurt wird.
Und dann, plötzlich, fällt dieses gesamte Konstrukt innerhalb von weniger als 5 Wochen in sich zusammen als ein Kartenhaus von insbesondere in den oberen Kreisen sich selbst regenerierenden Gefällen, Entschuldigung, ich meinte, Gefälligkeiten? Wenige Sekunden nach dem Aufkommen (also Sekunden jetzt gemessen in der Existenz der Menschheit, vergleichsweise) ist der DFB schon wieder Geschichte? Hat sich entpuppt als etwas, was nicht dazu in der Lage ist, sich innerlich zu reinigen, der Kopf stinkt vom Fisch her, möchte man meinen.
Allerdings würde man gerne wissen, welcher von den vielen Darstellern nun der Fisch, der Kopf, welcher der Faustus und welcher die Gretel ist.
Aber um genau zu sein, möchte man es eigentlich gar nicht wissen. Eine schöne Abschiedsrede hat der Kopf des Barons sich ja schon selbst gehalten, beim Tod von Robert Enke: „Wenn Ihr bereit seid, das Kartell der Tabuisierer und Verschweiger zu brechen.“
Yeah, vor allem die Plätze des Amateurfußballs, die mussten jetzt natürlich noch mal sein. „Ein Stück mehr Menschlichkeit“. Was damit gemeint ist, ist: „Ein Stück mehr Verständnis dafür, dass wir unsere Seele ans Pay-TV verkaufen mussten, Jungs, das muss Euch doch auch klar sein. Wir, die wir hier Euren Fußball fürn Appel und n Ei und vor allem ohne Bewusstsein für unseren, Euren Sport verkaufen.“
Ein Stück mehr Menschlichkeit halt.
Weil wir den Fußball gerade verkaufen und uns eigentlich auch scheißegal ist, was ihr Vollidiotenfans, die ihr nicht mal mehr zum Amateurfußball geht, aber zu den Profispielen kommt, denkt.
Ein Stück mehr Menschlichkeit.
Also ungefähr so viel Menschlichkeit wie es bedeutet, Amerell den Wölfen zu überantworten:
„Wenn Ihr bereit seid, das Kartell der Tabuisierer und Verschweiger zu brechen.“
Das ist nichts Neues, denn ziemlich genau am 19. Dezember 2005 stellte die Blutgrätsche ohne vorherige Ankündigung plötzlich den Betrieb ein. Noch lange konnte man ihren Leichnam im Netz betrachten.
Nicht nur Trainer Baade (mit anderem Pseudonym) schrieb dort, sondern auch Leute wie janus und Tissi, welcher mir letzte Woche zu diesem Thema mailte. Leider blieben alle meine Kontaktversuche an bzw. mit Dirk Storck, der immer noch die URL gemietet hat, erfolglos. Weshalb wir jetzt hier mit unserer berühmten Schwarm-Energie Licht ins Dunkle des Schicksals der Blutgrätsche bringen möchten.
Wer weiß etwas über den Verbleib, das Schicksal oder die Gründe fürs Ableben von blutgraetsche.de?
Wer hat ebenfalls damals dort geschrieben (das nur am Rande)?
Wer die blutgraetsche.de nicht kannte, bekommt über die Wayback Machine einen Eindruck, was dort abgelaufen ist: Eine große Anzahl diverser Fußballautoren veröffentlichte kostenlos ihre Beiträge zu allen möglichen Fußballclubs und -themen, von der Bundesliga über die Regionallliga bis zur Nationalmannschaft. Kommentare waren meines Wissens nicht möglich, gleichzeitig hatten einzelne Beiträge bis zu 2.000 Abrufe oder Leser.
Wahrlich die Mutter dessen, was uns heute als Fußball-Blogosquarium erfreut.
Endllich ist mal Schluss mit der auf obskuren Wegen entstandenden Legende vom allzeit beherrschten Medizinball-Magath. Ob er Recht hat, kann ich in Ermangelung eines syk-Abos nicht beurteilen, aber schön anzusehen ist’s schon.
Hat-Tip an Mircow.
Jürgen Klopp steht wortlos daneben und wirkt größenmäßig wie Chewbacca.