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Schlagwort: WM 1986

Mit Legenden aufräumen: Maradona gut, aber so gut dann auch wieder nicht

Wer schon länger dabei ist, weiß, dass man hier auch gerne mit Legenden aufräumt. Matthäus entschied nicht das Pokalfinale mit seinem Fehlschuss, Jens Lehmann fuhr nicht mit der Straßenbahn von Leverkusen nach Gelsenkirchen und Horst Hrubesch sagte nicht: „Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank.“

Schön, wenn andere sich auch diesem Entzaubern von Legenden widmen. In diesem Fall ist es der Macher von „Flipflopflyin“, der sich mehrheitlich dem Baseball verschrieben hat, aber immer wieder auch Interesse am Fußball zeigt.

Seine zerhackselte Legende ist jenes ikonographische Foto von Diego Maradona, wie er es während der WM alleine mit sechs Belgiern aufnimmt. Man ahnt es schon: ganz so war es nicht. Wer sich also den treuen Glauben an die Entstehung dieses Fotos bewahren möchte, der klicke nicht auf den folgenden Link.

Alle anderen bitte hier entlang zur Entzauberung eines der bekanntesten Fotos der Fußballhistorie.

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Wenn Pfauen zur Feder greifen

Die „Kolumne Abseits“ in der „Welt“ ist von stark schwankender Qualität. Außerdem weiß sie oft nicht so wirklich, was sie eigentlich sein will. Glosse, Rückblick ins Historische oder Meinung. Macht aber nix. Manchen Autor kann man ruhigen Gewissens auslassen. Wenn Udo Muras sie schreibt, sind hingegen genau jene kleinen Häppchen an Hintergrundinformation oder auch Historischem dabei, die man hier gerne erfährt.

So informiert uns ihre aktuelle Ausgabe über zweierlei: Nicht nur war Rudi Völler einst — als Vorgänger von Mario Gomez in Bezug auf Mehmet Scholl — wütend über Paul Breitners Nörgelei an den Spielerleistungen zur EM 1988. Auch Felix Magath, der heute sich so hart Inszenierende, schrieb einen öffentlichen Jammer- und Heulsusen-Brief wegen Breitners Klugscheißertum über die Leistungen bei der WM 1986.

Noch größeres Highlight der aktuellen Ausgabe indes: Uli Hoeneß besaß schon als nicht mal Volljähriger, geschäftstüchtig von der Wiege an, eine eigene Kolumne in einer Ulmer Zeitung — „Das mein ich“ — welche er sich vor seinem Weggang aus Ulm zum FC Bayern sicherte. Das allein wäre kein Highlight, wohl aber die Begründung, mit der die Hoeneß’sche Kolumne nach kurzer Zeit eingestellt wurde:

„Zu viel Selbstdarstellung, zu wenig Interna.“

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Alle Gewinner des Goldenen Balls bei Weltmeisterschaften

Der „Goldene Ball“ wird seit 1982 nach jeder Weltmeisterschaft an den besten Spieler des Turniers vergeben, wie auch der Silberne Ball und der Bronzene Ball an den zweit- und drittbesten Spieler. Das Prozedere läuft so ab, dass die FIFA 10 Spieler des Turniers zur Auswahl stellt, und „Medienvertreter“ dann abstimmen, wer diese Auszeichnung erhalten soll.

WM Goldener Ball Silberner Ball Bronzener Ball
WM 1982 Paolo Rossi Falcao Karl-Heinz Rummenigge
WM 1986 Diego Maradona Harald Schumacher Preben Elkjær Larsen
WM 1990 Salvatore Schilacci Lothar Matthäus Diego Maradona
WM 1994 Romario Roberto Baggio Christo Stoitschkow
WM 1998 Ronaldo Davor Suker Lilian Thuram
WM 2002 Oliver Kahn Ronaldo Hong Myung-Bo
WM 2006 Zinedine Zidane Fabio Cannavaro Andrea Pirlo
WM 2010 Diego Forlan Wesley Sneijder David Villa
WM 2014 Lionel Messi Thomas Müller Arjen Robben
WM 2010 - - -

Ehrungen von Einzelspielern in einem Mannschaftssport sind immer fragwürdig und abgesehen von Faktivem wie Torschützen abzulehnen. Aus Gründen der Vollständigkeit ist diese Auflistung hier dennoch enthalten.

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Weltmeister in Amerika

2014 findet die 8. Weltmeisterschaft in Amerika statt, Ausrichter Brasilien zählt sich selbst sicher trotz zuletzt unausgeschlafener Leistungen der Nationalmannschaft zu einem der Favoriten, wofür es mehrere Argumente gibt. Zunächt mal ist Brasilien der Rekordweltmeister mit 5 Titeln, dann ist das Reservoir an Spielern rund um Copacabana und Favelas unter anderem wegen der großen Armut „schier unerschöpflich“, dann ist Brasilien auch noch Gastgeber und nicht zuletzt gibt es da diese ominöse Angelegenheit, dass noch nie ein außeramerikanisches Team in Amerika den Titel gewann.

Ausrichter Weltmeister
1930 Uruguay Uruguay
1950 Brasilien Uruguay
1962 Chile Brasilien
1970 Mexiko Brasilien
1978 Argentinien Argentinien
1986 Mexiko Argentinien
1994 USA Brasilien
 

Aber! Bitte nicht vergessen, die Tabelle dient schlicht zur Veranschaulichung des Umstands, das bislang alle Weltmeisterschaften in Amerika von amerikanischen Mannschaften gewonnen wurden, der so gerne erwähnt wird. Er bedeutet aber nichts weiter, als dass bislang alle Weltmeisterschaften in Amerika von amerikanischen Teams gewonnen wurden. Es hat keinerlei Aussagekraft für die kommende WM 2014 in Brasilien. Es gibt kein Gesetz oder Ähnliches, das besagt, dass man nicht als außeramerikanische Mannschaft schnöde hinfahren und das Dinge gewinnen kann. Was einem all jene rund um unseren Lieblingssport aber stets glauben machen wollen, die auch an den Weihnachtsmann glauben: „Bislang hat noch nie eine Mannschaft … blabla Südamerika … blabla …“, so als hätte es irgendeine Bedeutung für die Zukunft, was in der Vergangenheit geschehen ist.

Dieser Umstand hätte eventuell tatsächlich eine gewisse Bedeutung, wenn es immer noch so wäre, dass die nicht-amerikanischen Mannschaften drei Wochen lang mit dem Schiff anreisen müssten und dann vor Ort Montezumas Rache in voller Dröhnung erlebten, der komplette, von der Schiffsreise schon ausgelaugte Kader.

Da Brasilien aber sogar näher an Europa liegt als dieses am vorherigen Ausrichter Südafrika (mit dem Weltmeister Spanien), infrastrukturell, bezogen auf die Reise-Entfernung und evtl. sogar aufs Klima, ist die oben stehende Liste ein glücklicher Zufall und mehr nicht. Kein Gesetz, keine sich zwangsläufig aus sich heraus ergebende Serie, sondern ein Fügung der Möglichkeiten. Vergesst das bitte nicht, wenn Ihr demnächst wieder eine derartige Leier hört: In Amerika hat noch nie … es ist nichts weiter als das: Blabla.

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Playoffs mit Teilnehmern aus Europa

Folgend eine Aufstellung aller je mit Teams aus Europa stattgefunden habender Playoff-Spiele für die Qualifikation zu einer EM oder WM.

Eigentlich sollte es nur um die WM-/EM-Playoffs der UEFA aus jüngerer Zeit gehen, sprich seit der WM 1998, als diese Playoffs in großem Umfang eingeführt wurden. Wenn man dann aber einmal dabei ist, sieht man, dass diese Erfindung schon lange existiert und insofern gar nicht so merkwürdig ist, wie sie auf den in 1980er Jahren Fußballsozialisierten heute immer noch wirkt.

Obschon sie natürlich begrüßenswert ist: Jede auf sportlichem Wege durch den Ausgang eines Spiels zustande gekommene Entscheidung ist besser als eine mit irgendwelchen ominösen Torkoeffizienten oder Fairplaywertungen oder — im Prinzip noch absurder — durch einen Quervergleich von Gruppendritten, welche gegen unterschiedliche Gegner antraten. Wie man unten sieht kommt dieser Weg der Entscheidung erstaunlich häufig ohne Zusätze an die Spielzeit von 180 Minuten aus, der Auswärtstorregel, über deren Berechtigung man natürlich ebenfalls streiten könnte, sei Dank.

Wen nur die jüngere Zeit interessiert, der möge sofort nach unten scrollen, andere werden sicher einige Begnungen aus älterer Zeit finden, welche ihnen entfallen waren.

WM 1958

Israel Wales 0:2 (0:1)
Wales Israel 2:0 (0:0)
 

WM 1962

Israel Italien 2:4 (2:0)
Italien Israel 6:0 (1:0)
 
Marokko - Spanien 0:1 (0:0)
Spanien Marokko 3:2 (2:1)
 
Jugoslawien Südkorea 5:1 (1:0)
Südkorea Jugoslawien 3:1 (2:0)
 

WM 1974

Die UdSSR trat aus politischen Gründen nicht zum Rückspiel in Chile an. Chile hingegen trat an und schoss sofort das 1:0. Im Anschluss wurde die Partie abgebrochen, weil ohne Gegner kein Wiederanstoß möglich war. Gewertet wurde das Spiel mit 2:0 für Chile, welches sich damit für die WM-Endrunde in Deutschland qualifizierte.

UdSSR Chile 0:0
Chile UdSSR 2:0 am Grünen Tisch
 

WM 1978

Ungarn Bolivien 6:0
Bolivien Ungarn 2:3
 

WM 1986

Da es Vierer- und Dreiergruppen in der Qualifikation gab, mussten die jeweils Zweiten der Dreiergruppen noch durch eine zusätzliche Playoff-Runde, Schottland sogar gegen den Vertreter Ozeaniens antreten.

Belgien - Niederlande 1:0
Niederlande - Belgien 2:1
 
Schottland - Australien 2:0
Australien - Schottland 0:0
 

EM 1996

Die 6 besten Gruppenzweiten aus den 8 Gruppen waren direkt qualifiziert. Der letzte und der vorletzte der Tabelle der Gruppenzweiten bestritten ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden, der passend zum EM-Ausrichter von 1996 in Liverpool, England, lag.

Irland - Niederlande 0:2 (0:1)
 
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Alle Spiele um Platz 3 bei einer WM

Als kleiner Appetizer für heute Abend: Es gab da durchaus, logisch ja auch bei zwei unterlegenen Halbfinalteilnehmern, immer mal wieder sehr gute Paarungen auf dem Papier, die dann auch hielten, was sie versprachen. Zwar schaut sich wahrscheinlich kein Mensch der Welt ein Spiel um Platz 3 von 1962 noch einmal im Re-live an (außer mir), aber heute Abend kann immerhin noch Historisches passieren. Ein 4:0 gilt es zu überbieten. Oder die 9 Tore insgesamt aus der Niederlage gegen Frankreich von 1958.

Noch nie gab es übrigens ein Elfmeterschießen im Spiel um Platz 3.

Swynestygä.

1930 kein Spiel um Platz 3
1934 Deutschland – Österreich 3:2
1938 Brasilien – Schweden 4:2
1950 kein Spiel um Platz 3
1954 Österreich – Uruguay 3:1
1958 Frankreich – Deutschland 6:3
1962 Chile – Jugoslawien 1:0
1966 Portugal – UdSSR 2:1
1970 Deutschland – Uruguay 1:0
1974 Polen – Brasilien 1:0
1978 Brasilien – Italien 2:1
1982 Polen – Frankreich 3:2
1986 Frankreich – Belgien 4:2 n. V.
1990 Italien – England 2:1
1994 Schweden – Bulgarien 4:0
1998 Kroatien – Niederlande 2:1
2002 Türkei – Südkorea 3:2
2006 Deutschland – Portugal 3:1
2010 Deutschland – Uruguay 3:2

Rekord-Dritter bei einer WM, ganz zufällig: Deutschland, wie diese Auflistung der Häufigkeiten von dritten Plätzen zeigt.

1. Deutschland 4
2. Frankreich 2
Brasilien 2
Polen 2
Schweden* 2
6. Chile 1
Österreich 1
Portugal 1
Italien 1
Kroatien 1
Türkei 1

(* Schweden erreichte auch 1950 den dritten Platz, als es kein Spiel um den dritten Platz, sondern eine Finalrunde mit 4 Teams gab.)

Noch dazu Deutschland heute mit der Chance, den Vorsprung auszubauen. Ein Rekord, auf den man wahrlich gerne verzichten würde. Wahlweise eintauschen gegen eine handgefertigte rostbraune Stehlampe aus Ostfriesland.

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Das Abschneiden der Titelverteidiger

Abschneiden, abschneiden. Man denkt unwillkürlich an Heinz Gründel und bekommt Hunger. Hier geht es aber darum, was der Titelverteidiger der vorhergegangenen Weltmeisterschaft jeweils erreicht hat bei der nächsten WM. Man darf mit Fug und Recht sagen: eigentlich hat bislang nur Brasilien seinen Titel verteidigt. Das, was Italien da zwei Mal zum Titel geführt hat (in einer Zeit, als die Zeiten anders waren), kann man wohl kaum als regulären Wettbewerb bezeichnen.

Nun gut, wir sind (außer Brustring und direkter-freistoss) keine Schiedsrichter, deshalb hier also die Liste, wie die jeweiligen Titelverteidiger beim folgenden Turnier abgeschlossen haben:

1930 Weltmeister Uruguay
1934 nicht teilgenommen
1934 Weltmeister Italien
1938 Weltmeister
1938 Weltmeister Italien
1950 Vorrunde
1950 Weltmeister Uruguay
1954 4. Platz
1954 Weltmeister Deutschland
1958 4. Platz
1958 Weltmeister Brasilien
1962 Weltmeister
1962 Weltmeister Brasilien
1966 Vorrunde
1966 Weltmeister England
1970 Viertelfinale
1970 Weltmeister Brasilien
1974 4. Platz
1974 Weltmeister Deutschland
1978 2. Finalrunde
1978 Weltmeister Argentinien
1982 2. Finalrunde
1982 Weltmeister Italien
1986 Achtelfinale
1986 Weltmeister Argentinien
1990 Vize-Weltmeister
1990 Weltmeister Deutschland
1994 Viertelfinale
1994 Weltmeister Brasilien
1998 Vize-Weltmeister
1998 Weltmeister Frankreich
2002 Vorrunde
2002 Weltmeister Brasilien
2006 Viertelfinale
2006 Weltmeister Italien
2010 Vorrunde
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All you Roligans are belong to us

Da wir gerade schon beim Thema Musik sind: Trainer Baade wurde eine aktuelle Cover-Version des legendären dänischen WM-Songs von 1986 zugespielt, dargebracht von äußerst interessanten Interpreten:



Brought to you übrigens by der dänischen Botschaft in Japan, wie am Ende verraten wird. Macht das Ganze allerdings nicht weniger attraktiv, in vielerlei Hinsicht. Gut, es ist jetzt auch keine musikalische Offenbarung, aber die Mischung macht’s, wie bei so Vielem, was aus Ostasien kommt.

Wer nicht weiß, was ein Roligan ist: gidf.

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Alle Gewinner des Yashin-Awards

Auf deutsch müsste diese tolle, bedeutungsgesalbte Trophäe eigentlich Jaschin-Trophäe heißen, aber heutzutage hat man sich bei der FIFA ja auf die einheitliche englische Schreibweise geeinigt.

Wobei man sich bei der FIFA eh nicht so ganz einig zu sein scheint, ob es nun „Yashin-Award“ heißt oder „Golden Glove“, zu deutsch also „Goldener Handschuh“, denn auch der „Golden Glove“ geistert als Bezeichnung immer wieder durch die Medien.

Deshalb also Yashin-Award. Zu Ehren des großartigen sowjetrussischen Torwarts Lew Jaschin. Oder Lev Yashin, wie man will. Gewonnen hat er selbst sie übrigens nie. Unter anderem deshalb, weil sie offiziell erst seit 1994 verliehen wird. Alle vorherigen Nennungen sind jene Torhüter, die in die „Elf des Turniers“ gewählt wurden. Fragwürdig, aber hier sind sie:

Jahr Gewinner
WM 1930 Enrique Ballesteros
WM 1934 Ricardo Zamora
WM 1938 Frantisek Planicka
WM 1950 Roque Maspoli
WM 1954 Gyula Groscis
WM 1958 Harry Gregg
WM 1962 Viliam Schrojf
WM 1966 Gordon Banks
WM 1970 Ladislao Mazurkiewicz
WM 1974 Jan Tomaszewski
WM 1978 Ubaldo Fillol
WM 1982 Dino Zoff
WM 1986 Harald Schumacher
WM 1990 Sergio Goycochea
WM 1994 Michel Preud‘homme
WM 1998 Fabien Barthez
WM 2002 Oliver Kahn
WM 2006 Gianluigi Buffon
WM 2010 Iker Casillas
WM 2014 Manuel Neuer
WM 2018 -
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Was macht eigentlich Norbert Eder?

Er ist Privat-Fußballtrainer, und zwar für 50 Euro pro Stunde (+15 Minuten Aufwärmphase, +15 Minuten Regenerationsphase, diese Phasen sind allerdings alleine zu absolvieren) zzgl. der Platzmiete in der Fußballschule Dingenskirchen.

50 Euro für 60 Minuten sind ein nettes Zubrot zum Blumenladen, den er ansonsten mit seiner Frau führt. Anders als die vorherigen Gesellen dieser Rubrik hat er aber immerhin verstanden, was dieses Irgendwas namens Internet darstellt, denn neben dem Blumenladen betreibt er auch noch einen Internet-Design-Versand oder so, jedenfalls nur im Netz.

Damit hat er sowohl Urs Meier als auch Reinhold Mathy Einiges voraus. Und vor allem Roland Grahammer, mit dessen nicht ganz so gut laufender Fußballschule.

Und dass einer nur 9 A-Länderspiele macht, davon 7 aber bei einer WM-Endrunde (bei der in Mexiko 1986 nämlich, und somit als Stammspieler) wird’s wohl auch nicht so bald wieder geben.

Norbert Eder bei Fußballdaten.

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Alle deutschen WM-Torschützen

Jahr Spieler WM Tore
1. Miroslav Klose 2002-2014 16
2. Gerd Müller 1970-1974 14
3. Jürgen Klinsmann 1990-1998 11
4. Thomas Müller 2010-2014 10
Helmut Rahn 1954-1958 10
6. Uwe Seeler 1958-1970 9
Karl-Heinz Rummenigge 1978-1986 9
8. Rudi Völler 1986-1994 8
9. Hans Schäfer 1954-1962 7
10. Helmut Haller 1962-1970 6
Lothar Matthäus 1982-1998 6
Max Morlock 1954 6
13. Franz Beckenbauer 1966-1974 5
Lukas Podolski 2006-2010 5
15. Oliver Bierhoff 1998-2002 4
Andreas Brehme 1986-1994 4
Paul Breitner 1974-1982 4
Edmund Conen 1934 4
Ottmar Walter 1954 4
19. Michael Ballack 2002-2006 3
Pierre Littbarski 1982-1990 3
Wolfgang Overath 1966-1974 3
Toni Kroos 2014-2018 3
André Schürrle 2014 3
Fritz Walter 1954-1958 3
25. Klaus Allofs 1986 2
Klaus Fischer 1978-1982 2
Heinz Flohe 1974-1978 2
Mario Götze 2014 2
Karl Hohmann 1934 2
Mats Hummels 2014 2
Sami Khedira 2010-2014 2
Ernst Lehner 1934-1938 2
Dieter Müller 1978 2
Oliver Neuville 2002-2006 2
Mesut Özil 2010-2014 2
Bastian Schweinsteiger 2006 2
Joachim Streich 1974 2
34. Rüdiger Abramczik 1978 1
Uwe Bein 1990 1
Marco Bode 1998-2002 1
Rainer Bonhof 1974-1978 1
Albert Brülls 1962 1
Cacau 2010 1
Hans Cieslarczyk 1958 1
Bernd Cullmann 1974-1978 1
Lothar Emmerich 1966 1
Arne Friedrich 2010 1
Torsten Frings 2002-2006 1
Josef Gauchel 1938 1
Jürgen Grabowski 1966-1974 1
Willi Hahnemann 1938 1
Siggi Held 1966-1970 1
Richard Herrmann 1954 1
Uli Hoeneß 1974 1
Martin Hoffmann 1974 1
Bernd Hölzenbein 1974-1978 1
Horst Hrubesch 1982 1
Carsten Jancker 2002 1
Marcell Jansen 2010 1
Berni Klodt 1954-1958 1
Stanislaus Kobierski 1934 1
Philipp Lahm 2006 1
Reinhard Libuda 1970 1
Thomas Linke 2002 1
Andreas Möller 1990-1998 1
Hansi Müller 1978-1982 1
Rudolf Noack 1934 1
Alfred Pfaff 1954 1
Uwe Reinders 1982 1
Marco Reus 2018 1
Karl-Heinz Riedle 1990-1994 1
Bernd Schneider 2002-2006 1
Karl-Heinz Schnellinger 1958-1970 1
Otto Siffling 1934-1938 1
Jürgen Sparwasser 1974 1
Horst Szymaniak 1958-1962 1
Otto Siffling 1934-1938 1
Wolfgang Weber 1966-1970 1

Stand: 15. Juni 2018.

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Alle Torschützenkönige der WM

Seit 1930 werden im Fußball Weltmeisterschaften ausgetragen. Seit 1930 gibt es also jeweils mindestens einen Spieler, der die meisten Tore bei einer WM erzielt. All diese werden hier schön übersichtlich in einer Liste aufgeführt, wobei diese gerade bei der WM 1962 es ein wenig an Übersichtlichkeit mangeln lässt. Das aber ist den Fakten geschuldet, nicht der Form der Darstellung der besten Torschützen eines jeweiligen WM-Turniers. Seit geraumer Zeit kann es übrigens nicht mehr mehr als einen „Torschützenkönig der WM“ geben, da bei Torgleichstand inzwischen weitere Faktoren zur Ermittlung eines Siegers hinzugezogen werden.

Liste der Torschützenkönige bei WM

Jahr Spieler Club Tore
1930 Guillermo Stabile Argentinien 8
1934 Oldrich Nejedly Tschechien 5
1938 Leonidas Brasilien 7
1950 Ademir Brasilien 9
1954 Sandor Kocsis Ungarn 11
1958 Just Fontaine Frankreich 13
1962 Vavá
Valentin Ivanov
Leonel Sanchez
Garrincha
Florian Albert
Drazen Jerkovic
Brasilien
UdSSR
Chile
Brasilien
Ungarn
Jugoslawien
4
4
4
4
4
4
1966 Eusébio Portugal 9
1970 Gerd Müller Deutschland 10
1974 Grzegorz Lato Polen 7
1978 Rob Rensenbrink
Mario Kempes
Niederlande
Argentinien
6
6
1982 Paolo Rossi Italien 6
1986 Gary Lineker England 6
1990 Salvatore Schilacci Italien 6
1994 Oleg Salenko
Hristo Stoitchkov
Russland
Bulgarien
6
6
1998 Davor Suker Kroatien 6
2002 Ronaldo Brasilien 8
2006 Miroslav Klose Deutschland 5
2010 Thomas Müller Deutschland 5
2014 James Rodriguez Kolumbien 6
2018 Harry Kane England 6
2022 - - -

Rekordtorschütze bei einem einzelnen WM-Turnier bleibt damit bis auf Weiteres Just Fontaine, der 1958 gleich 13x einnetzte – und das bei nur 6 absolvierten Spielen. Mehrfach schon waren deutsche Spieler Torschützenkönig einer WM. Allerdings angesichts der allgemeinen Erfolgsgeschichte (bundes-) deutscher Mannschaften bei derartigen Turnieren dann doch vergleichsweise wenige. Nämlich nur Gerd Müller 1970 mit 10 Treffern und Miroslav Klose 2006 mit auch eher kümmerlichen 5 Treffern, der wiederum direkt gefolgt wurde von Thomas Müller 2010 in Südafrika, der ebenfalls 5 Tore erzielte. Zunächst mal kann sich Miroslav Klose eines ersten Ranges in der Gesamtwertung der Torschützen einer WM aber sicher sein, denn die Karriere von Thomas Müller im Länderfußball wurde letztens bekanntlich etwas unvermittelt von Bundestrainer Jogi Löw beendet. Einzige Chance in dieser Hinsicht für Thomas Müller, noch einmal Torschützenkönig einer WM zu werden: falls Löw vor der WM 2022 noch geschasst wird. Allerdings, auch das ein wenig erstaunlich, hat es noch kein einziger Spieler geschafft, zweimal Torschützenkönig einer WM zu werden. Und das gilt sowohl für den großen Pelé wie auch den großen Gerd Müller.

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Alle WM-Bälle auf einen Kauf

Wenn das alles etwas einfacher wäre, gäbe es hier das später Verlinkte auch zu sehen, so muss es bei überflüssigen Worten und einem schnellen Klick bleiben: Alle WM-Bälle von 1970 bis 2006 in einer Serie gibt es neuerdings zu erwerben. Wobei gleich auffällt, dass man ein paar sehr gut kennt und ein paar andere weniger gut.

Aus der ersten Kategorie:

WM 1970 Telstar
WM 1974 Telstar durlast
WM 1978 Tango River Plate
WM 1982 Tango España
WM 1986 Azteca
WM 1998 Tricolore
WM 2006 Teamgeist

Aus der zweiten Kategorie:

WM 1990 Etrusco Unico
WM 1994 Questra (ehrlich gesagt noch nie gehört und noch seltener gesehen)
WM 2002 Fevernova

Bliebe die Frage, wie eigentlich der WM-Ball 2010 für Südafrika aussehen und heißen wird. Wie immer haben wir unsere Spione schon lange ausgesandt und wissen seit Jahren um das noch geheime Design des WM-Balls 2010.

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